Drogenhandel in Berlin-Kreuzberg: Kettensägen gegen Dealer
Die Berliner Polizei kämpft weiter gegen Dealer im Görlitzer Park. Jetzt hat sie begonnen, Grünanlagen abzuholzen. Diese dienen häufig als Drogenversteck.
BERLIN dpa | Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat seinen Kampf gegen Drogendealer fortgesetzt und am Dienstag im Görlitzer Park weiter Grünanlagen abholzen lassen. Die Abholzaktion mit Kettensägen und Heckenscheren sollte noch bis Mittwoch dauern, wie ein Bezirkssprecher sagte. Auch ein Weg wird zugeschüttet.
Die Polizei geht massiv gegen die Dealer vor, seit vor einer Woche Gewalttätigkeiten zwischen Kneipenwirten und Drogenhändlern eskalierten. Am Dienstagvormittag war angesichts der Gartenarbeiten, die von vielen Polizisten bewacht wurden, von dem seit Jahren florierenden Drogenhandel nicht mehr viel zu bemerken.
Zwischen den dichten Sträuchern, kleinen Bäumen und Gebüschen in dem Park, den eigentlich viele Familien besuchen, verstecken die Dealer ihre Ware, bevor sie verkauft wird. Meist wird Marihuana verkauft.
Aber erst am Montag fand die Polizei auch ein Versteck mit den hochgefährlichen chemischen Drogen Crack, Crystal Meth, Ecstasy und LSD.
Nur noch 390 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 390 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert