Die Wahrheit: Abschiedsbriefe
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit: Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über verflossene Beziehungen erfreuen.
Zu guter Letzt, so dacht ich mir,
sag ich dir’s möglichst milde:
Nicht eins der Kinder ist von dir.
Nimm’s nicht so schwer. Tschüss, Hilde
Dein Mundgeruch: spektakulär.
Noch krasser: deine Winde.
Ich hab gekämpft, ich kann nicht mehr.
So leid's mir tut, Sieglinde
Wie sehr hab ich davon geträumt:
Von Strand und Whiskey-Cola.
Ich hab dein Konto abgeräumt.
Aus Rio grüßt Carola
Ich hab gekocht, gesaugt, gewischt,
von dir kam nie ein Danke.
Ich hab Arsen ins Bier gemischt.
Have good vibrations! Anke
Die Wahrheit auf taz.de
Die Wahrheit
ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.
Die Wahrheit
hat den einzigartigen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.
Die Wahrheit
hat drei Grundsätze:
Warum sachlich, wenn es persönlich geht.
Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.
Warum beweisen, wenn man behaupten kann.
Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert