Die Klima-News der Woche : Weniger Rechte für Umweltverbände?
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Der Bundestag schränkt das Öko-Klagerecht ein. Schwarz-Rot will weniger Energieeffizienz. Die aktuelle Hitzewelle gäbe es ohne den Klimawandel nicht.
Der Bundestag hat das Klagerecht von Umweltverbänden eingeschränkt, damit der Bau von Straßen, Bahnverbindungen oder Kraftwerken schneller gehen kann. Umweltverbände sehen ihre Rechte dadurch beschnitten. Sie halten auch den Vorwurf, Bauvorhaben würden ausgerechnet durch Umweltklagen lange dauern, für vorgeschoben. Droht eine Schwächung des Umweltschutzes? Darüber sprechen Susanne Schwarz und Sandra Kirchner im klima update°.
Außerdem: weniger Pflichten, weniger Bürokratie – aber auch weniger Energiesparen? Die Bundesregierung will das Energieeffizienzgesetz verwässern. Während Wirtschaftsverbände noch weitere Lockerungen fordern, befürchten Kritiker*innen, dass damit wichtige Anreize für mehr Energieeffizienz verloren gehen – ausgerechnet in Zeiten hoher Energiepreise, wachsender Rechenzentren und eskalierender Klimakrise.
Apropos: Die Hitzewelle, die weite Teile Europsa erfasst hat, erreicht historische Ausmaße – mit Temperaturen von über 41 Grad und lebensgefährlichen Folgen. Studien zeigen: ohne den menschengemachten Klimawandel wäre dieses Extremwetter physikalisch praktisch unmöglich.
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