Das Coronavirus und die Weltgeschichte: Gar nichts wird sich ändern

Eine Zäsur soll die Coronaepidemie sein. Und ja, die Krise ist gewaltig. Aber eine Zeitenwende erleben wir deshalb nicht.

mundschutzmasken an der wäscheleine

Das Coronavirus, noch kein halbes Jahr alt, hat die Welt auf den Kopf gestellt Foto: Jdidi Wassim/dpa

Wir erleben gerade eine Zäsur. Wahrscheinlich haben Sie über diesen ersten Satz so hinweggelesen. Mittlerweile kann man kaum noch die Zeitung aufschlagen oder das Radio einschalten, ohne von der Coronakrise als irgendeiner Art von Zäsur zu lesen.

Zugegeben: Das Wort wurde auch in den letzten Jahren schon recht inflationär verwendet. Es gab Zeiten, in denen galt jeder verlorene Prozentpunkt der SPD als eine Zäsur. Doch nun sprechen nicht nur Journalist*innen und Politiker*innen von einer Zäsur, sondern auch Historiker*innen und Soziolog*innen. Also Menschen, denen man erstens unterstellen muss, dass sie wissen, wovon sie reden, und zweitens, dass sie es ernst meinen. Der Historiker Paul Nolte sagte in einem Interview im NDR: „Wir können mit einer gewissen Zuverlässigkeit sagen: Das wird etwas für die Geschichtsbücher sein.“ Der Soziologe Heinz Bude sprach in einem Interview im Tagesspiegel kürzlich von einer „weltgeschichtlichen Zäsur“.

Und was könnte zutreffender sein? Das neuartige Coronavirus, noch kein halbes Jahr alt, hat die Welt auf den Kopf gestellt. Wir tun Dinge, die uns vorher als unmöglich galten: Stehen an, um in den Penny oder dm zu kommen, freuen uns, wenn wir mal ins Büro dürfen, und skypen mit unseren Großeltern. Wir akzeptieren Gesetze, die wir vor wenigen Wochen noch bitter bekämpft hätten. Und wir halten Abstand zu Menschen, die uns nah sind. Was, wenn nicht die Coronakrise, sollte eine Zäsur sein?

Das Wort „Zäsur“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Schnitt“. Das festzustellen, ist in diesem Fall keine etymologische Fingerübung. Es berührt den Kern. Denn es erklärt, was konkret gemeint ist: Corona teile die Zeit in ein Davor und in ein Danach.

Kein Pflock in der Weltgeschichte

Aber rammt Sars-CoV-2 tatsächlich gerade einen Pflock in die Weltgeschichte? Erleben wir eine Zeitenwende?

Diese Krise ist zweifellos gewaltig. Menschen sterben an einer bis vor Kurzem noch unbekannten Krankheit. Das Virus legt einen Schleier auf diese Welt, der alles lähmt. Vom Großkonzern bis zur Eckkneipe. Von Parlamentswahlen bis zum Kreisliga-Fußballspiel.

Nur scheint dieser Schleier auch den Blick dafür zu vernebeln, was sich grundsätzlich in unserer Gesellschaft, auf dieser Welt, ändert. Denn das ist, wenn man genau hinschaut, gar nicht so viel.

Heinz Bude präzisiert in seinem Interview dankenswerterweise, woran er diese Zäsur festmacht. Er sagt: „Es gibt eine grundsätzliche Veränderung von Werten, von Vorstellungen der politischen Organisation und von individueller Verhaltensorientierung.“

Beginnen wir mit den Werten: Oft heißt es, wir erleben eine Welle der Solidarität. Das stimmt, allerdings ist diese Solidarität auch in der Krise lokal und begrenzt. Sie findet sich in Nachbarschaftsinitiativen. In Freundes- und Familienkreisen. Teilweise auch in Unternehmen. Aber werden wir deswegen in Zukunft in einer Solidargemeinschaft leben? Es fällt einem schwer, in einem einmaligen Pflegebonus von 1.500 Euro (über den lange befunden werden musste) und dem Klatschen vom Balkon eine „grundsätzliche Veränderung von Werten“ zu entdecken.

Auch große Akte der Solidarität bleiben in dieser „Menschheitskrise“ aus. Deutschland verweigert sich weiter einem solidarischen Europa. Die weltweite Verteilung von Atemschutzmasken folgt keinem Bedarfsmodell, sondern der kapitalistischen Logik. Wertvorstellungen sind zäh, sie verändern sich nicht in wenigen Monaten, auch wenn diese noch so außergewöhnlich sind.

Wir werden Hygiene-Experten

Wenn sich also schon nicht unsere Werte ändern, dann doch mindestens unser Verhalten, könnte man einwenden. Es ist ja offensichtlich: Wir bleiben zu Hause, wir geben uns nicht mehr die Hand, wir tragen eine Maske. Der Witz bei diesen Verhaltensänderungen: Sie haben ein klares Ziel, nämlich, dass wir uns alle bald wieder so verhalten können wie zuvor. Die Coronakrise wird einige Tendenzen beschleunigen, andere wird sie verlangsamen.

Arbeitgeber werden ihren Angestellten in Zukunft nicht mehr so leicht das Homeoffice verwehren können. Wir werden alle zu kleinen Hygiene-Experten. Diese Krise wird nicht spurlos bleiben, das nicht. Aber für eine Änderung der „individuellen Verhaltensorientierung“ scheint es ein bisschen wenig, dass wir auch in Zukunft in die Armbeuge niesen.

Dieser Text stammt aus der taz am wochenende. Immer ab Samstag am Kiosk, im eKiosk oder gleich im praktischen Wochenendabo. Und bei Facebook und Twitter.

Überlegen Sie einmal kurz, was Sie mit dem Jahr 1918 verbinden. Sie denken zu Recht an das Ende des Ersten Weltkriegs. Eine Zäsur! Zugleich war dieses Jahr auch der Beginn der größten Pandemie des 20. Jahrhunderts. An der Spanischen Grippe starben zwischen 1918 und 1920 Schätzungen zufolge fünf Prozent der Weltbevölkerung. Hochgerechnet auf die heutige Bevölkerungszahl wären das fast 400 Millionen Tote. In zwei Jahren! Dass diese Katastrophe trotzdem nicht Eingang ins Weltgedächtnis gefunden hat, hat einen Grund: Die Spanische Grippe war brutal, aber sie war nicht prägend. Weder für unsere Werte noch für unser Verhalten. Und auch nicht für die Politik.

Es ist das letzte und zugleich schwächste Argument von Bude. Wir würden unsere Vorstellung von politischer Organisation ändern. Wirklich? Man kann sich leicht vorstellen, dass Apologetiker*innen eines privaten, auf Gewinn ausgerichteten Gesundheitssystems in den kommenden Jahren etwas ins Hintertreffen geraten werden. Aber ändern wir unsere Vorstellung vom Staat, gerät die Welt politisch aus den Fugen oder rückt gar enger zusammen?

Der Historiker Nolte stellt in seinem NDR-Interview die Coronakrise von ihrem Ausmaß her in eine Reihe mit 9/11, dem Mauerfall und dem Zweiten Weltkrieg. Die Aufzählung ist entlarvend. Denn sie zeigt deutlich, was Zäsuren ausmachen: Sie verändern das Machtgefüge auf der Welt.

Die Krise betäubt die Politik

Die Coronakrise befeuert politische Entwicklungen nicht, sie betäubt sie. Die Weltpolitik befindet sich in einer Art Koma. Der bestimmende Akteur dieser Zeit, das Virus, handelt nicht. Es sind die Menschen, die handeln. Und momentan handeln sie fast überall auf der Welt im Gleichschritt. Das ist ungewöhnlich, aber es greift nicht in die die Machtarithmetik dieser Welt ein.

Wenn der Schleier dieser Krise irgendwann gehoben ist, wird die gleiche Welt zum Vorschein kommen – im Guten wie im Schlechten.

Es gibt übrigens zwei Ausnahmen für diese Annahme. Beide betreffen einen möglichen Impfstoff. Sollte ein einzelner Staat ein Mittel gegen das Virus finden, wäre es zumindest denkbar, das dieses auch politisch genutzt, um nicht zu sagen, missbraucht wird. Das würde unausweichlich zur besagten Machtverschiebung führen.

Die andere Ausnahme betrifft das Gegenteil: Sollte mittelfristig kein Impfstoff gefunden werden, müssen Gesellschaften auf Dauer lernen, ein Gleichgewicht zwischen Freiheit und Risiko zu halten. Das wäre in der Tat ein Einschnitt. Das wäre dann ein Zäsur.

Einmal zahlen
.

■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de

Ihren Kommentar hier eingeben