Corona in der Gastronomie: Die Schlacht ums kalte Buffet

In der Gastroszene wird gemunkelt, das Coronavirus mache den Buffets den Garaus. Wäre das so schlimm?

Eine Hand nimmt sich Speisen von aus Schüsseln an einem Buffet

Am kalten Buffet – nicht nur in der Pandemie ein umstrittenes Kulturformat Foto: imago

ja!

Zuerst die süß-saure Peking-Suppe. Dann das glasierte Schweinefleisch, Curry mit Rindfleisch, Garnelen mit Gemüse. Dazu wenig Reis und nicht zu lange warten, sonst setzt das Sättigungsgefühl ein. Hatte ich das knusprige Hähnchen schon? Zwischendurch zwei, drei Sushi-Rollen und zum Schluss gebackene Bananen und Litschis. Herrlich!

Vor zwei Wochen prophezeite an dieser Stelle der Gastronomieberater Jörg Reuter, angesichts von Corona sei das Buffet tot. Für den Moment ist das nachvollziehbar: Zu viele Leute auf zu engem Raum, alle fassen alles an, ein epidemiologischer Albtraum. Aber auf Dauer? Ich hoffe, bete, wünsche, dass er unrecht hat.

Buffet ist Freiheit, ist ein Stück Maßlosigkeit in einer Zeit, in der so viele achtsam leben wollen. Buffet heißt schlemmen, genießen, probieren. Buffet heißt auch mal Kontrollverlust, wie in einer langen Partynacht, in der man irgendwann weiß, eigentlich hab ich genug, aber ein bisschen mehr geht noch. Ein letztes Glas. Und noch eins.

Dieser Text stammt aus der taz am wochenende. Immer ab Samstag am Kiosk, im eKiosk oder gleich im praktischen Wochenendabo. Und rund um die Uhr bei Facebook und Twitter.

Beim Buffet kannst du alles haben. Kein neidischer Blick mehr auf den Teller der Begleitung, die mit dem grünen Curry die bessere Wahl traf. Pah, hol ich es mir eben auch. Jeder kann alles haben, jeder darf alles sein.

Buffets sind auch für Kinder ein Traum – und deren Eltern. Die Tränen, wenn die Bolognese doch nicht so schmeckt, lassen sich mit einem frischen Teller und zwei Pizzastücken sofort trocknen. Warum gibt es eigentlich so wenig italienische Buffet-Restaurants?

Überaus verbreitet dagegen: das Frühstücksbuffet. Wer sollte dagegen was haben? An einem Sonntag drei, vier Stunden mit Freunden beim Brunch sitzen, vom Frühstück langsam zur warmen Küche übergehen, dazu Kaffee, später Sekt. Jeder isst in seiner Geschwindigkeit, jeder isst, so viel er mag. Buffet ist gelebte Rücksicht.

Vor einigen Jahren war ich auf einer edlen Hochzeit im Brandenburgischen, dort gab es kein Buffet. Perfekt choreografiert servierten Dutzende KellnerInnen die drei Gänge. Ja, alles fein, lecker auch, allein: Es gab keinen Nachschlag. Es war warm, der Aperol floss, auf der Tanzfläche wurde nach dem Essen getuschelt: „Auch noch so hungrig?“ Erst, als kurz vor Mitternacht Currywurst gereicht wurde, stieg die Stimmung wieder.

Ja, das Buffet kann unschöne Begleiterscheinungen haben. Sich wie wilde Tiere darauf stürzende Menschen, die ungeduldig mit Besteck klappern, minderwertige Reste-Buffets, Stichwort „Masse vor Klasse“. Aber: Dafür kann das Buffet an sich nichts. Man muss es halt gut machen und dabei von guten Menschen umgeben sein.

Halt, stopp, rufen selbsternannte Gourmets: Buffets sind Barbarei. Überlässt man es dem Pöbel, sich zu bedienen, stapelt er Dinge auf Teller, die nie zusammen gegessen werden dürfen!

Welch elitärer Nonsens das doch ist. Ich esse, was ich will.

Paul Wrusch

Obstsalat auf einem Buffet.

Schade um den leckeren Obstsalat Foto: Winfried Rothermel/imago

nein!

Auch ohne die Geschichte meiner Freundin Brigitte war ich längst Gegner jeglicher Buffets.

Brigitte ist stark kurzsichtig und lebte in einem fernen Land. Dort war sie zu einer Gartenparty eingeladen und wollte an dem unter schwach glimmenden Glühlampen aufgebauten Buffet ihren Hunger stillen. Brigitte isst nicht alles, und so freute sie sich, als sie auf einer Platte golden-knusprige Pommes erblickte. Erst an ihrem Platz, bei besserem Licht, sah sie, dass sich die Pommes bewegten. Es waren keine Pommes, sondern lebendige Würmer. Eine regionale Spezialität.

Niemand hatte Brigitte gesagt, was sie erwartete – weil da niemand war. So ist das nämlich bei Buffets: Verwaiste, von Gaskartuschen warmgehaltene Gerichte blubbern in Edelstahlbehältern vor sich hin. Irgendwann wurden die Speisen hübsch angerichtet, doch anschließend überließ das Küchenpersonal sie ihrem Schicksal; und die Speisenden ebenfalls.

Wird Essen, wie es sich gehört, am Tisch serviert, dann gibt es die Möglichkeit des direkten Austauschs mit jemandem, der weiß, was auf den Tisch kommt. Hilfreich, nicht nur für Kurzsichtige.

Aber, wie gesagt, ich war schon vor der Geschichte von Brigitte ein Buffet-Kritiker. Es ist ein Aberwitz, dass Buffets gerne bei festlichen Anlässen angeboten werden, zu denen Menschen zusammenkommen, die sich sonst selten sehen. Statt sich nun zu unterhalten, stehen sie dauernd auf, holen etwas nach, haben was vergessen – oder müssen warten.

Buffet-Warteschlangen sind ein steter Quell der Zwietracht. Etwa, wenn mir vor meinen Augen das letzte Schnitzel, die letzte Ladung lebender Würmer weggeklaubt wird. Oder wenn jemand trickreich aus Richtung der Desserts kommt und dabei dreist zu den Hauptgerichten vordringt.

Kommt hinzu: Alle Gedanken, die sich kundige Köche je über die Zusammenstellung von Speisen gemacht haben, gelten am Buffet nichts mehr. Roter Heringssalat an Schmorbraten mit brauner Sauce neben Hühnchencurry „Madras“ hinter Spargelquiche über Frikadellen „nach Omas Art“ unter Putentopf mit Frischkäse und obendrauf Reissalat „fruchtig“.

Buffets führen zu Fress­orgien, man schaufelt, weil’s so viel gibt, es sieht fürchterlich aus auf dem Teller und hat mit genussvollem Verzehr liebevoll zubereiteter Speisen nichts zu tun. Ein Mehr, Mehr, Mehr, wo die Grenzen des Wachstums doch viel angebrachter wären.

Buffets hatten ihre große Zeit in den Wirtschaftswunderjahren, als der Deutsche an den letzten Steckrübenwinter dachte. Er gönnte sich was. Das war nie schön und das wird es auch nicht mehr.

Wenn Corona etwas Gutes bewirken könnte, dann das Ende der Buffets. Lernen wir die zivilisatorische Errungenschaft des gesitteten Essens einer fein austarierten Speisefolge, die am Tisch serviert wird, wieder schätzen.

Felix Zimmermann

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. In den vergangenen Monaten beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Ab wann Spiele wieder vor Publikum stattfinden, ist noch nicht klar.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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