Gastronomieberater über Corona: „Das Frühstückbuffet ist tot“

Ohne einen Solibeitrag können Restaurants nicht überleben, sagt Jörg Reuter – und gibt Hoffnung auf etwas Italienflair in deutschen Innenstädten.

Ein Mann und eine Frau sitzen sich an einem Restauranttisch gegenüber, zwischen ihnen eine Plexiglasscheibe, links und rechts ebenfalls, sie tragen Gesichtsmasken

Hinter, neben und vor Plexiglas: Das Personal in einem Mailänder Restaurant sitzt Probe Foto: Claudia Greco/imago

taz am wochenende: Herr Reuter, wie sieht für Sie der perfekte Ort aus, um mit Freunden zusammenzusitzen, was zu essen und zu trinken?

Jörg Reuter: Du kommst rein, fühlst dich willkommen und ein wenig wie zu Hause. Es braucht auch eine gewisse Gemütlichkeit.

Das wird mit 1,50 Meter Abstand schwierig. Muss die Wohnzimmeratmosphäre, mit der Restaurants in den vergangenen Jahre geworben haben, in Coronazeiten Separees hinter Plexiglas weichen?

Neulich habe ich ein Bild von einem Stammtisch gesehen. Die Männer sitzen an einem Tisch, jeder für sich in einer Art Holzverschlag. Sie können ihren Kumpels aber zuprosten und nach dem Bier greifen, weil vor ihrem Gesicht eine Plexiglasscheibe mit einer Durchreiche eingebaut ist. So etwas ginge, wäre aber eher wie im Knast. Es gibt also keine ernst zu nehmende Lösung – außer Abstand halten.

Und das möglichst draußen, weil sich das Coronavirus drinnen in winzigen Tröpfchen, den Aerosolen, offenbar lange in der Luft halten kann – und die Ansteckungsgefahr größer ist?

Das müsste ein Virologe beantworten. Sitzplätze draußen sind sicher attraktiv im Moment. Aber natürlich hat die nicht jedes Restaurant. Und wenn doch, sind sie meist auch begrenzt. Ob drinnen oder draußen, die Wirte werden ihre Stühle auseinanderrücken müssen.

Das jedoch rechnet sich kaum. Die ersten Restaurants machten nur wenige Tage, nachdem sie wieder geöffnet hatten, wieder dicht.

Die Restaurants können vielleicht ein Drittel, bestenfalls die Hälfte ihrer bisherigen Sitzplätze haben. Dabei ist in der Gastronomie seit jeher alles auf Kante genäht. Wer will, dass Restaurants in diesen Zeiten öffnen, muss darum mehr zahlen.

51, hat Agrarwissenschaften studiert und berät mit seiner „grüneköpfe Strategieberatung“ Unternehmen des Lebensmittelhandels, darunter Rewe. Reuter selbst betreibt in Berlin den Lebensmittelladen „Vom Einfachen das Gute“. Im vergangenen Herbst ist sein Kochbuch „Unser kulinarisches Erbe – Lieblingsrezepte der Generation unserer Großeltern“ (mit Manuela Rehn, Becker Joest Volk Verlag) erschienen.

Wie teuer muss Essengehen werden?

Nicht gleich doppelt so teuer, der Wareneinsatz ist ja auch geringer. Aber zwanzig Prozent mehr Einnahmen bräuchten Gastwirte sicher, damit es sich für sie rechnet. Sie könnten das als Coronaperto einfach draufschlagen.

Ein Coronaperto?

Viele kennen doch aus dem Italienurlaub den Coperto, also einen Betrag von ein paar Euro pro Person, der auf der Rechnung für Tischdecke, Besteck und so auftaucht. Der Coronaperto funktioniert genauso, nur für die Extrabelastung, die Gastwirte jetzt haben. Das könnten 50 Cent für den schnellen Mittagstisch beim Asiaten sein oder auch sieben Euro für das Abendessen in einem gehobenen Restaurant.

Ein Bäckereicafé in Aachen hat ein 2-Euro-Tischgeld und 50 Cent pro Person auf seine Preise draufgeschlagen und bekam einen Shitstorm. Friseure können offenbar leichter einen Corona-Aufschlag durchsetzen als Gastwirte.

Ja, aber das zeigt doch nur, dass wir in Deutschland eine erbärmliche Zahlungsbereitschaft fürs Essen haben. Coronaperto, das ist ein Soli! Ohne ihn wird es nicht gehen. Und dann werden trotzdem noch viele Restaurants pleitegehen. Weil wir ja nicht essen gehen, um unseren Kalorienbedarf zu decken. Wir wollen am Tisch zusammensitzen, erzählen, uns austauschen. Aber dieses gute, alte Restauranterlebnis können wir jetzt nicht haben. Da werden viele lieber zu Hause mit ein paar Freunden kochen.

Wird das bleiben – die eigene Küche als Zufluchtsort?

Ja, aber nicht immer wird selbst gekocht. Viele Restaurants haben Lieferdienste eingerichtet. Manche Leute gucken jetzt beim Essen zwar erst recht auf den Preis, weil sie Angst um ihren Job haben, die Zukunft unsicher ist. Andere aber gönnen sich zu Hause mehr, wenn man schon nicht rausgehen kann. Renommierte Restaurants wie das Berliner „Herz und Niere“ wecken für sie zum Beispiel Königsberger Klopse, Rinderroulade und Tafelspitz in Einmachgläsern ein. Gehobene Küche to go ist gerade extrem gefragt.

Das deftig Fleischige kommt zurück?

Das sind Gerichte mit Wohlfühlcharakter. Man kann sie aufwärmen, man weiß, was man hat. Für die nächste Zeit ist das wichtig. Die Leute wollen nicht groß beim Essen rumexperimentieren. Alles andere ist schon Experiment genug derzeit.

Wird eines Tages wieder Currywurst mit Pommes in der Betriebskantine angeboten?

Die Kantine wie früher wird es so wohl nie mehr geben. In der Schlange stehen, warten. Neu gedacht könnte das ähnlich aussehen wie in der Data Kitchen in Berlin, das ist ein Restaurantprojekt eines bekannten Berliner Gastronomen und der Firma SAP. Dort bestellt man sein Mittagessen vom Büro aus online für eine bestimmte Zeit und holt es pünktlich ab. Dafür macht man, ähnlich wie bei einer Paketstation der Post, ein Fach per Smartphone-App auf und holt sein Essen raus. Das ist lange Zeit belächelt worden.

Jetzt nicht mehr?

Nein, weil es plötzlich nicht mehr Spielerei ist, sondern eine ziemlich relevante Lösung. Auf Kantinen übertragen würde das bedeuten, das Personal arbeitet hinter den Fächern, das Gedränge lässt sich vermeiden, man lässt nur so viele Leute ihr Essen holen, wie Platz da ist. Oder Unternehmen richten in jeder Abteilung einen großen Essraum ein. Dann könnte die Kantine das Essen bringen, und die Leute, die ohnehin schon zusammen arbeiten, würden auch gemeinsam essen.

Wie sieht es mit dem Essen im Hotel aus?

Das Frühstückbuffet ist tot. Der riesige Korb mit Croissants, in den alle reinfassen, wird für alle Zeiten verschwinden. Manche werden Brot, Marmelade, Aufschnitt nur noch abgepackt anbieten. Ich vermute aber, dass es häufiger ein À-la-carte-Frühstück geben wird. Das könnte man dann per App beim Check-in oder einige Minuten vor dem Frühstück aussuchen – wie heute schon vielfach Sekt oder Brezel für die Pause im Theater vorbestellt werden können. Dann wird es aufs Zimmer gebracht. Es wird alles privater, zumindest so lange wir keinen Impfstoff haben.

Dieser Text stammt aus der taz am wochenende. Immer ab Samstag am Kiosk, im eKiosk oder gleich im praktischen Wochenendabo. Und bei Facebook und Twitter.

Gibt es keine Alternative?

Lokalpolitiker müssten die Gehwege freigeben, auch Straßen für den Autoverkehr sperren. Dann könnten die Gastronomen ihre Tische dort ausreichend voneinander entfernt aufstellen. Man könnte Abstand halten, und es hätte Flair.

Italienisches Piazzagefühl in Bielefeld, Duisburg oder Schwerin?

Das wäre zumindest bis zum Herbst etwas, das Lebensfreude zurückbringen würde.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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