+++ Corona News am 15. Juni +++: Norwegen stoppt Corona-App

Aus Datenschutzgründen will Norwegen die Nutzung der landeseigenen App stoppen. Bund beteiligt sich an CureVac. Nachrichten zum Coronavirus im Liveticker.

Finger schweben über einem Handydisplay

Während die deutsche App noch nicht veröffentlicht ist, gilt die norwegische schon als obsolet Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Den Live-Ticker bearbeitet Anselm Denfeld.

Studie: Veränderung von Virus erhöht Infektionsrisiko

15.36 Uhr: Eine spezielle Veränderung des Corona-Virus könnte es laut einer Studie noch ansteckender machen als in der Ursprungsform. Diese Erkenntnis könne Grund dafür sein, dass frühe Ausbrüche von Covid-19 weniger dramatische Folgen gehabt hätten als solche etwa in Italien oder New York, heißt es in der am Montag öffentlich gewordenen Studie der Experten des Scripps Research Institut aus den USA. Die Mutation – D614G genannt – erhöht die Zahl der „Stacheln“ an dem Virus-Körper teilweise um das vier- bis fünffache. Diese werden vom Virus benötigt, um andere Zellen zu befallen. Die Forscher schreiben allerdings, es sei noch unbekannt, inwieweit dies zu schwereren Symptomen bei Infizierten oder einer höheren Todesrate führe. Dafür bedürfe es weiterer Studien. (rtr)

Wieder Ausgangssperre in indischer Millionenstadt Chennai

15.34 Uhr: Angesichts der stetig steigenden Neu-Infektionen hat die Regierung des südindischen Bundesstaats Tamil Nadu eine Rückkehr zur strikten Ausgangssperre für ihre Hauptstadt Chennai angeordnet. Ab Freitag und noch bis Monatsende müssten die Bewohner wieder zu Hause bleiben, teilte die Regierung am Montag auf Twitter mit. Davon betroffen sind rund 15 Millionen Menschen.Tamil Nadu mit seiner Hauptstadt Chennai ist neben dem westindischen Bundesstaat Maharashtra und der indischen Hauptstadt Neu Delhi am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen. Indien mit seinen 1,3 Milliarden Menschen bekommt den Ausbruch nicht in den Griff. Angesichts der schweren Wirtschaftskrise im Land hob Premierminister Narendra Modi Anfang des Monats einen Großteil der drakonischen Beschränkungen wieder auf, obwohl ein Abflauen der Infektionskurve noch nicht absehbar.

Seit Tagen melden die Behörden täglich mehr als 11.000 neue Infektionsfälle, insgesamt haben sich demnach mehr als 330.000 Menschen bislang mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Toten liegt offiziell bei über 9.500, doch halten viele Experten sie für deutlich zu niedrig. (afp)

2020 Neuverschuldung von 218,5 Milliarden Euro geplant

15.31 Uhr: Die Bundesregierung plant für das laufende Jahr eine Neuverschuldung von 218,5 Milliarden Euro. Das geht aus dem Entwurf für den zweiten Nachtragshaushalt des Bundes hervor, wie am Montag aus dem Bundesfinanzministerium verlautete. Abgedeckt werden sollen damit vor allem Mehrausgaben für das Konjunkturpaket der Regierung sowie durch die Pandemie ausgelöste Steuermindereinnahmen. (afp)

Website gibt Urlauber:innen Überblick über Reiseregeln

14.54 Uhr: Urlauber finden auf einer neuen Website einen Überblick über Corona-Reiseregeln in allen EU-Ländern. Die am Montag freigeschaltete Seite zeigt beispielsweise an, wo Touristen noch in Quarantäne müssen, ob Strände zugänglich und Restaurants geöffnet sind und welche Abstandsregeln gelten. Die Brüsseler EU-Kommission hat die Website „Re-open EU“ in Betrieb genommen. Auf der Seite lassen sich die EU-Länder auf einer Karte anklicken und dann Informationen in den Bereichen Reise, Dienstleistungen sowie Gesundheit und Sicherheit abrufen. Die Plattform ist in den 24 EU-Amtssprachen und auch als App zugänglich. (epd)

4.000 Matjes zum Dank für Versorgung Corona-Kranker

14.37 Uhr: Mit 4.000 Matjes-Heringen hat sich die niederländische Regierung bei der Uniklinik Münster für die Behandlung von Covid-19-Patienten bedankt. Am Montag übergab eine niederländische Delegation die Fischspezialität für das Personal. Das Universitätsklinikum hatte seit Anfang April die Übernahme schwer erkrankter Corona-Patienten aus den Niederlanden koordiniert.

58 Infizierte wurden auf deutschen Intensivstationen versorgt, davon 49 in Nordrhein-Westfalen. Neun von ihnen überlebten die Krankheit nicht, den übrigen gehe es aber besser. Traditionell werden die Fische der neuen Fangsaison am Vlaggetjes-Tag in Scheveningen als Ufer gebracht. Das für diesen Anlass geplante Volksfest wurde allerdings wegen der Pandemie abgesagt. (dpa)

Norwegen stoppt Covid-App aus Datenschutzgründen

14.00 Uhr: Norwegen will nach Kritik der Datenschutzbehörde des Landes seine Corona-Tracing-App stoppen und alle bislang gesammelten Daten löschen. Das kündigt das Norwegische Institut für öffentliche Gesundheit (NIPH) an. Die Datenschutzbehörde des Landes erklärte am Freitag, angesichts der niedrigen Übertragungsrate und anderer Punkte sei die Gefährdung der Privatsphäre durch die App nicht mehr akzeptabel. Das NIPH teilt dazu mit, durch den Schritt verliere Norwegen einen wichtigen Teil der Vorbeugung gegen eine Verbreitung des Virus. (rtr)

Ermittlungen gegen Ärzte und Klinik-Geschäftsführung

13.52 Uhr: Nach dem schweren Corona-Ausbruch im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann im März hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen drei leitende Ärzte und die damalige Geschäftsführung aufgenommen. Ermittelt werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung, teilte die Behörde am Montag mit. (dpa)

Risiko für sozial Benachteiligte in Deutschland stark erhöht

Fensterfornt eines Plattenbaus

Zu Beginn der Pandemie war oft von einem „Gleichmacher-Virus“ gesprochen worden Foto: Swen Pförtner/dpa

13.00 Uhr: ALG-II-Empfänger haben ein stark erhöhtes Risiko, mit einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Das zeigt erstmals eine Auswertung von Versichertendaten für das ARD-“Mittagsmagazin“. Im Vergleich zu Erwerbstätigen in regulärer Beschäftigung ist das Risiko für ALG-II-Empfänger demnach um 84,1 Prozent erhöht, dass sie wegen Covid-19 ins Krankenhaus kommen. Für ALG-I-Empfänger liegt das Risiko um 17,5 Prozent höher. Für die Analyse hat das Institut für Medizinische Soziologie des Uniklinikum Düsseldorf gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg die Daten von knapp 1,3 Millionen Versicherten daraufhin untersucht, ob Menschen in Arbeitslosigkeit häufiger mit einer Corona-Infektion in einem Krankenhaus behandelt werden mussten als erwerbstätige Versicherte.

Für Deutschland hatte es bisher keine belastbaren Ergebnisse aus Studien gegeben, die einen Zusammenhang zwischen Risiko der Erkrankung und sozioökonomischen Faktoren belegen könnten. Untersuchungen aus England und den USA zeigen, dass Menschen mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen ein höheres Risiko haben, an Covid-19 zu sterben. (dpa)

Öffnung für Touristen: Stau an griechischer Grenze

12.59 Uhr: Nach der Öffnung der griechischen Grenze für den Tourismus ist es am Montag an der Grenze zu Bulgarien zu einem Verkehrschaos gekommen. Tausende Urlauber, aber auch Arbeiter aus Bulgarien und Rumänien warteten in kilometerlangen Staus, um nach Griechenland zu kommen, berichtete das griechische Staatsfernsehen (ERT) vom Grenzübergang Promachonas/Kulata. Wegen der Pandemie waren die Straßenverbindungen Griechenlands mit allen Nachbarstaaten im März geschlossen worden. Bulgarien ist vorläufig das einzige Land, zu dem Griechenland am Montag seine Landgrenze geöffnet hat. (dpa)

Bund beteiligt sich mit 300 Millionen Euro an CureVac

12.52 Uhr: Der Bund beteiligt sich an dem in der Corona-Impfstoffforschung aktiven Tübinger Biotechunternehmen CureVac. In den kommenden Tagen werde die staatliche KfW-Bank für 300 Millionen Euro 23 Prozent der Anteile an CureVac zeichnen, kündigte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Montag in Berlin an. Mit dieser Beteiligung solle CureVac finanzielle Sicherheit gegeben werden. Auf die geschäftspolitischen Entscheidungen von CureVac werde der Bund keinen Einfluss nehmen, sagte Altmaier.

CureVac arbeitet gemeinsam mit dem bundeseigenen Paul-Ehrlich-Institut an der Herstellung eines Impfstoffs. Im März sorgten Berichte für Aufsehen, wonach US-Präsident Donald Trump den USA exklusiv einen Impfstoff sichern wollte. CureVac bestritt aber mehrfach, ein Übernahmeangebot von der US-Regierung bekommen zu haben. (afp)

Das orange-türkise Logo des Konzerns CureVac

CureVac ist eins der deutschen Unternehmen, die nach einem Impfstoff suchen Foto: Sebastial Gollnow/dpa

ARD zeigt in Kritik geratene Wuhan-Doku doch nicht

12.15 Uhr: Eine in die Kritik geratene Dokumentation über die Pandemie in der chinesischen Stadt Wuhan strahlt die ARD nun doch nicht aus. Der zuständige Südwestrundfunk (SWR) teilte am Montag mit, dass die Doku kurzfristig aus dem Programm des Ersten genommen werde. Eigentlich sollte sie am späten Montagabend ausgestrahlt werden. Der SWR begründete den Schritt mit einem Rechteproblem. In der Mitteilung hieß es: „Wie der SWR erst am gestrigen Sonntag erfahren hat, kann die beauftragte Produktionsfirma dem SWR nicht die erforderlichen Rechte am verwendeten Filmmaterial des China Intercontinental Communication Center (CICC) einräumen.“

Im Vorfeld hatte es Kritik an der Dokumentation „Wuhan – Chronik eines Ausbruchs“ gegeben. Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber. Kern der Kritik: Für die Doku wurde Filmmaterial der staatlichen Stelle CICC und somit kein unabhängiges Filmmaterial verwendet. Der SWR verteidigte hingegen das Projekt. (dpa)

Tunesien erklärt Coronavirus für besiegt

11.47 Uhr: Rund drei Monate nach Ausbruch des Coronavirus hat Tunesien die Pandemie nach eigener Aussage besiegt. „Die Regierung hat einen Sieg gegen die Ausbreitung des Coronavirus eingefahren“, sagte Ministerpräsident Elyes Fakhfakh in einer Fernsehansprache am späten Sonntagabend. In dem nordafrikanischen Land, das auch bei Urlauber:innen aus Europa beliebt ist, wurden zuletzt kaum neue Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich dort knapp 1.100 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert, 49 Menschen starben. Am Montag wurde eine seit März geltende landesweite Ausgangssperre aufgehoben. Sämtliche Grenzen sollen wie geplant ab 27. Juni wieder öffnen. (dpa)

Reise-Buchungen ziehen wieder an

11.35 Uhr: Die von der Pandemie hart getroffene Tourimusbranche schnuppert nach der Grenzöffnung in Europa wieder ein bisschen Morgenluft. „Nachdem das Geschäft von Reisebüros und Reiseveranstalter Mitte März mit der weltweiten Reisewarnung aufgrund von Corona komplett zum Erliegen gekommen ist, sehen wir jetzt, dass die Buchungen langsam wieder anziehen“, erklärte der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig am Montag. „Zuwächse sehen wir insbesondere bei den erdgebundenen Reisen innerhalb Deutschlands und nun aber auch wieder in Richtung Mittelmeer.“ Am ehesten dürften wohl wieder Flugreisen nach Griechenland, Kroatien und Portugal starten. „Die Sommerferien können kommen.“ (rtr)

Menschen stehen mit Gepäck und Sicherheitsabstand am Check-In-Schalter

Eine Check-In-Schlange heute morgen in Hannover Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Jede:r Zehnte schläft in Corona-Zeiten schlechter

11.09 Uhr: Die Coronakrise führt offenbar vermehrt zu Schlafstörungen. Laut Umfrage der Techniker-Krankenkasse (TK) im Mai schläft jede:r Zehnte derzeit schlechter. Bei Menschen, die aufgrund der Pandemie besonders unter Stress stehen, ist es sogar jeder Vierte. Dauerhaft schlechter Schlaf könne langfristig die Gesundheit beeinträchtigen, sagte Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK am Montag in Hamburg. So erhöhe sich etwa das Risiko für Depressionen und Angststörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht.

Insgesamt sind jedoch die meisten Menschen mit ihrem Schlaf zufrieden. Im Auftrag der TK hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom 13. bis 26. Mai repräsentativ 1.000 Menschen befragt. (epd)

Erster Flug mit deutschen Urlauber:innen in Malle gelandet

11.01 Uhr: Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Beschränkungen in Spanien sind deutsche Urlauber wieder nach Mallorca gereist. Eine erste Maschine aus Düsseldorf mit 165 Urlaubern an Bord landete am Montagvormittag nach Flughafenangaben in Palma de Mallorca. Es handelt sich um die beiden ersten Flüge im Rahmen des „Pilotprogramms zur Öffnung sicherer Touristenkorridore in der Autonomen Gemeinschaft der Balearen“, wie der Reiseveranstalter TUI mitteilte. Im Rahmen des Programms werden demnach 10.900 Gäste auf den Inseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera erwartet. Das Pilotprogramm sieht nach Angaben des Reiseveranstalters eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus vor. (afp)

Regierung stellt Corona-App am Dienstagvormittag vor

10.15 Uhr: Die Bundesregierung, das Robert-Koch-Institut und die beteiligten Unternehmen stellen die Corona-Warn-App des Bundes am Dienstagvormittag offiziell vor. In der am Montag von der Bundesregierung verbreiteten Einladung heißt es, an der Vorstellung um 10.30 Uhr am Dienstag würden von Regierungsseite Innenminister Horst Seehofer, CSU, Justizministerin Christine Lambrecht, SPD, Gesundheitsminister Jens Spahn, CDU, die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär, CSU, sowie Kanzleramtschef Helge Braun, CDU, teilnehmen.

ein blau-rotes C vor weißem Grund auf einem Handybildschirm

So soll der Startbildschirm der neuen Applikation aussehen Foto: Stefan Jaitner/dpa

Am Sonntag war nach letzten erfolgreichen Tests die Entscheidung gefallen, die App am Dienstag vorzustellen und freizuschalten. Mit der App sollen die Corona-Infektionsketten besser erkannt werden. Besitzer:innen eines geeigneten Smartphones können freiwillig entscheiden, ob sie die Warn-App installieren wollen.(dpa)

Stiftung Patientenschutz dämpft Erwartung an Corona-App

10.07 Uhr: Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat vor übertriebenen Erwartungen an die Corona-App gewarnt. Die Corona-App könne ein zusätzlicher Baustein für den Eigenschutz sein, auch im Kontakt mit der Hochrisikogruppe, erklärte Brysch am Montag „Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

„Die Corona-App kommt spät“, kritisierte der Patientenschützer. Nun sei es wichtig, besonders die Beschäftigten in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Arztpraxen zum Mitmachen zu sensibilisieren. Denn „ohne Medizin und Pflege kann das Angebot schnell zum Flop werden“. Viele Übertragungen des Virus erfolgten nicht durch Patienten. „Viel zu oft waren es Beschäftigte der Medizin und Pflege, die sich untereinander angesteckt haben“, sagte Brysch. Daher wird es weiterhin darauf ankommen, den Eigenschutz zu stärken. (afp)

Dänemark verteilt Geld an alle Bürger:innen
Eine Gießkanne vor strahlender Sonne

Konjunkturpaket mit der Gießkanne Foto: Julian Stratenschulte/dpa

8.07 Uhr: In Dänemark sollen Bargeldzahlungen an die Bürger:innen in Höhe von insgesamt 60 Milliarden Kronen (rund 8 Milliarden Euro) die Konjunktur ankurbeln. Das kündigt Finanzminister Nicolai Wammen an. Die Mittel stammen aus einem Topf mit eingefrorenem Urlaubsgeld, das nach bisheriger Planung für eine zusätzliche Ruhestandszahlung reserviert war. Sie sollen Wammen zufolge nun vor Oktober ausgezahlt werden. (rtr)

Wenige Fälle an Schulen seit Wiederbeginn des Unterrichts

6.55 Uhr: Seit dem Neubeginn des Schulbetriebs in Niedersachsen am 27. April sind dem Kultusministerium 75 Infektionen mit dem Coronavirus an 46 Schulen bekannt geworden. Bei 69 Schülerinnen und Schülern habe es bestätigte Infektionen gegeben, teilte das Ministerium in Hannover der Deutschen Presse-Agentur mit. Sechs Personen waren Lehrer oder andere Beschäftigte der Schulen.

38 Schulen mussten vorübergehend wieder geschlossen werden. Davon entfielen allein 35 auf den Infektionsherd Göttingen. Und auch dort gab es nur an drei Schulen Kinder mit Infektionen, der Rest wurde vorsorglich geschlossen. Das Virus hatte sich unter mehreren Familien in einem Hochhaus bei Feiern zum Zuckerfest verbreitet. (dpa)

RKI: Die aktuellen Fallzahlen aus Deutschland

6.19 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen Anstieg der festgestellten Infektionen um 192 auf 186.461. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle wächst um vier auf 8.791. (rtr)

Weitere Wohngebiete in Peking abgeriegelt

6.03 Uhr: In Peking werden wegen der erneuten vermehrten Ausbreitung des Coronavirus zehn weitere Stadtviertel abgeriegelt. Ein Vertreter der Stadtverwaltung sagte am Montag, mehrere neue Infektionsfälle seien auf einen Großhandelsmarkt im nordwestlichen Bezirk Haidian zurückzuführen. Deswegen würden der Markt und nahegelegene Schulen geschlossen sowie zehn Viertel der Gegend unter Quarantäne gestellt.

Am Samstag war in der chinesischen Hauptstadt bereits den Bewohnern von elf Wohngebieten im südlichen Bezirk Fengtai das Verlassen ihrer Wohnungen untersagt worden, nachdem sich dort das Coronavirus ausgebreitet hatte. Diese Fälle verfolgten die Behörden zu einem Großmarkt für frische Lebensmittel in Fengtai zurück, der ebenfalls geschlossen wurde. Die chinesischen Behörden verzeichneten am Montag landesweit 49 neue Coronavirus-Infektionsfälle innerhalb von 24 Stunden, davon 36 in der Hauptstadt. Am Vortag waren landesweit 57 neue Ansteckungen registriert worden. Wegen des neuen Ausbruchs waren Massentests in Peking gestartet worden. (afp)

Frontex fordert mehr Rechte an Außengrenzen

3.33 Uhr: Der Chef der EU-Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, fordert für seine Organisation künftig auch eine „gesundheitspolitische Rolle“ an den EU-Außengrenzen. „Zum Beispiel könnten die Beamten bei Einreisenden Fieber messen, wenn der Verdacht einer schwerwiegenden Virusinfektion besteht“, sagt Leggeri den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem Vorabbericht. „Die organisatorische Betreuung von Einreisenden, die wegen einer Pandemie in Quarantäne müssen, kommt ebenfalls infrage“, betont Leggeri. Er kritisiert, dass in der Coronakrise der EU die Koordinierung gefehlt habe, um die Pandemie an den Außengrenzen aufzuhalten, da es auf EU-Ebene nur unzureichende Rechtsgrundlagen gebe. (rtr)

Đoković spielte in Belgrad vor vollem Stadion Tennis

1.00 Uhr: Dicht nebeneinander standen Zuschauer:innen, Alexander Zverev reichte ihnen Handtücher weiter und umarmte nach seiner Niederlage am Sonntag Novak Đoković am Netz. In Belgrad hat sich der Halbfinalist der Australian Open nach rund dreieinhalb Monaten Pause bei einem inoffiziellen Tennis-Turnier mit rund 4.000 Zuschauer:innen zurückgemeldet. Das Ambiente der Adria-Tour, initiiert vom Weltranglisten-Ersten Đoković, ließ nicht erahnen, dass es sich um Show-Wettkämpfe während der Corona-Pandemie handelt. Vor der mit Spannung erwarteten Entscheidung voraussichtlich an diesem Montag, ob die US Open im stark betroffenen New York tatsächlich stattfinden können, wird die Veranstaltung kritisch gesehen. (dpa)

Niedrigste Zahl neuer Todesfälle in Großbritannien seit März

0.56 Uhr: Großbritannien hat die niedrigste Zahl neuer Todesopfer durch die Pandemie seit März verzeichnet. Am Samstag wurden nur 36 weitere Todesfälle registriert, wie Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Dies sei die niedrigste Zahl seit dem 21. März.

Die Zahlen zum Coronavirus sind am Wochenende in Großbritannien allerdings wegen einer langsameren Erfassung der Fälle häufig niedriger als an den übrigen Wochentagen. Die offizielle Zahl der Corona-Toten im Land liegt bei rund 41.700. In der weltweiten Statistik steht Großbritannien damit hinter den USA und Brasilien auf dem dritten Platz. (afp)

Über 17.000 Neuinfektionen in Brasilien

00.35 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter rasant aus. Das Gesundheitsministerium meldet 17.110 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 867.624. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 612 auf 43.332 zu. Brasilien weist in der Corona-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf. (rtr)

Frankreich meldet weiter wenige Todesfälle

0.00 Uhr: Die Zahl der Virus-Toten in Frankreich steigt nach amtlichen Angaben um neun auf 29.407. Damit blieb die Zahl der Totenopfer den fünften Tag in Folge unter 30. Die Zahl der bestätigten Infektionen erhöht sich um 407 auf 157.220. (rtr)

WHO-Direktor warnt vor Lockerungen in England

0.00 Uhr: WHO-Europa-Direktor Hans Kluge warnt vor weiteren Lockerungen der im Zuge der Corona-Pandemie auferlegten Beschränkungen in England. Zuerst müsse sich das System zur Rückverfolgung von Infektionsketten der Regierung als „robust und effektiv“ erweisen, sagt Kluge in einen Interview mit dem Guardian. England verharre in einer „sehr aktiven Phase der Pandemie“. Der Europa-Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt zudem vor einer zu schnellen Wiederöffnung der Wirtschaft. (rtr)

Fußball-Drittligist Kaiserslautern will Insolvenz anmelden

0.00 Uhr: Der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern will übereinstimmenden Medienberichten zufolge Insolvenz anmelden. Nach Informationen des Kicker und des SWR plant der Traditionsverein, in den nächsten Tagen einen entsprechenden Antrag beim Amtsgericht Kaiserslautern zu stellen. Den 1. FC Kaiserslautern sollen mittlerweile Schulden von rund 24 Millionen Euro plagen. Coronakrise und der Ausfall von Zuschauereinnahmen wegen der Geisterspiele hätten die finanzielle Lage des Vereins verschärft. (rtr)

Ägypten will Flughäfen in zwei Wochen wieder öffnen

0.00 Uhr: Ägypten will alle seine Flughäfen am 1. Juli wieder öffnen. Das teilt die zuständige Behörde mit. Das nordafrikanische Land hatte seine regulären internationalen Flüge im März im Zuge der Pandemie eingestellt. Der Tourismus für ausländische Gäste solle auf Urlaubsorte in drei an der Küste liegenden Provizen begrenzt werden. (rtr)

Corona-App soll laut Jens Spahn morgen kommen

0.00 Uhr: Nach langem Hin und Her ist die Corona-App für Deutschland startklar. „Sie kommt in der jetzt beginnenden Woche“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn am Sonntagabend in der ARD: „Und soweit ich sehe, gehört der Dienstag dazu“, fügte er mit Blick auf den in Agenturmeldungen kolportierten Starttag hinzu. Unstimmigkeiten über die Art der Datenspeicherung hatten für Verzögerungen bei der Entwicklung gesorgt. Zunächst sollten die Daten zentral gespeichert werden, nach Gegenwehr entschied sich der Bund dann für ein dezentrales Modell. (rtr)

Hier finden Sie die Live-Ticker der vergangenen Tage. Alle Texte der taz zum Thema finden sich in unserem Schwerpunkt Coronavirus.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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