Neuer Roman von Siri Hustvedt Schreiben mit dem Dolch in der Hand Porträt der Künstlerin als junge Frau: „Damals“ ist ein vielschichtiger Roman über eine aufstrebende Nachwuchsautorin in New York. Von Katharina Granzin 28.5.2019
Roman „Ihr Körper und andere Teilhaber“ Die Sichtbarkeit echter Frauen Carmen Maria Machado verbindet in ihrem Debüt Fantasie und Realität. Und schreibt selbstverständlich über queeren Sex. Von Carola Ebeling 19.3.2019
Neuer Roman von Jonathan Lethem Aussteigen in die Wirklichkeit Jonathan Lethem, Autor großer New-York-Romane, erzählt diesmal eine Fluchtgeschichte. Präsident Trump ist der Literatur nicht förderlich. Von Doris Akrap 2.2.2019
US-Autor Charles Willeford Ohne ihn kein Pulp Fiction Er suchte und fand den Wahnsinn in der Mitte der Gesellschaft: Der US-Schriftsteller Charles Willeford wäre an diesem Mittwoch 100 geworden. Von Ambros Waibel 2.1.2019
Journalist und Autor Robin Detje Funkelnde Formulierungen Robin Detje langweilt sich schnell, wie er selbst sagt. Ist er deshalb vom Kulturjournalisten zum Übersetzer komplexer Romane geworden? Von Eva Behrendt 19.6.2018
Neuübersetzung von „Main Street“ Stadt, Land, Frau Mit „Main Street“ schrieb Sinclair Lewis 1920 einen Roman, der nun neu übersetzt wurde. In der Trump-Ära macht er wieder großen Spaß. Von Katja Kullmann 3.6.2018
Starautor Philip Roth ist tot Ohne Erben Er war Realist. Philipp Roths direkter Schreibstil verhöhnte falsche Sentimentalität oder Hoffnungen auf ein Leben nach dem Tod. Jetzt ist Roth gestorben. 23.5.2018
Nachruf auf Tom Wolfe Vanillefarben im Schmutz Von aberwitzig galoppierenden Stücken zum Sinkflug, der seinem ersten echten Roman folgte: Tom Wolfe war „der beste schlechte Journalist aller Zeiten“. Von Arno Frank 16.5.2018
Interview mit Autorin Nicole Krauss „Liebe kommt nicht ohne Gewalt aus“ Nicole Krauss hat mit „Waldes Dunkel“ ihren bislang besten Roman geschrieben. Es geht darin um den Mut, mit alten Rollen zu brechen, und um das Ende einer Ehe. Interview von Susanne Messmer 23.3.2018
Lesungen in Niedersachsen Die Unbeirrtheit des Nacktmulls Eliot Weinberger schreibt über ferne Kulturen und ihre überraschende Nähe und kennt sich mit chinesischen Herrscherdynastien und Woodstock aus Von Alexander Diehl 11.9.2017
Schriftsteller Viet Thanh Nguyen „Ich bin ein angry Asian American“ „Der Sympathisant“ handelt von einem Spion, der keiner Seite treu ist. Viet Thanh Nguyen will das US-amerikanische Vietnam-Narrativ verändern. Interview von Katharina Borchardt 10.9.2017
Chris Kraus' Buch „I love Dick“ Lernt, das weibliche Monster zu lieben Bekenntnisliteratur einer neuen Art war Chris Kraus’ „I love Dick“, als das Buch 1997 erschien. Ihre Thesen über kreative Frauen sind aktuell. Von Carola Ebeling 9.4.2017
Paul-Auster-Audienz Ein schöner, glamouröser Abend Das war die Woche in Berlin III: Paul Auster gab sich die Ehre und wollte kaum über Trump reden. Aber über sein Buch – alles andere als eine normale Lesung Von Susanne Messmer 18.3.2017
Hommage an Carson McCullers Kein Ort, an dem man stehen könnte Die US-amerikanische Autorin Carson McCullers wäre nun 100 Jahre alt geworden. Ihr Leben war zu kurz, ihre Bücher machten sie weltberühmt. Von Susanne Messmer 18.2.2017
John Darnielle über seinen Debütroman „Das Auto definiert, wer ich bin“ Zukunftsangst regierte in den 70er-Jahren in den USA. In der Zeit spielt „Wolf in White Van“. Der Autor Darnielle über den American Dream, Parkplätze und Gewehre. Interview von Julian Weber 20.9.2016
Interview mit der Autorin Nell Zink „Kuckucke sind kleine Luder“ Vögel, Naturschutz und Sex: alles drin in Nell Zinks spätem, aber erfolgreichem Debüt „Der Mauerläufer“. Die US-Amerikanerin lebt und schreibt in Bad Belzig. Von Manuela Heim und Claudius Prößer 3.8.2016
Short-Story-Band von Adam Johnson Hurrikan und Wasserfolter Vom Hologramm bis Hohenschönhausen: Die tragisch-komischen Stories des Pulitzer-Preisträgers zeigen die Absurditäten des Alltags. Von Stefan Hochgesand 22.2.2016
Selfie-Literatur von Ben Lerner Auf den Schultern von Giganten Ben Lerner weiß um das Erbe der Literatur und erzählt ihre Gegenwart. Ein Mainstreambuch ist sein Roman „22:04“ allerdings nicht. Von René Hamann 7.2.2016