Internationaler Tag der indigenen Völker Bedroht und vertrieben Besonders in Süd- und Mittelamerika werden Indigene, die sich für ihre Rechte einsetzen, unter Druck gesetzt. Gegen sie gerichtete Gewalt reicht bis hin zum Mord. 9.8.2018
Kritischer Journalismus in Südamerika Investigativ? Nicht in Peru Eine Redaktion berichtet über Korruption, plötzlich steht die Staatsanwaltschaft im Büro. Der Investigative Journalismus in Peru ist in der Krise. Von Knut Henkel 7.8.2018
Gewalt in Nicaragua Priester und Journalisten angegriffen Die Unruhen in Nicaragua weiten sich aus. Hunderte Regierungsanhänger drangen in die Basilika in Diriamba ein und verprügelten Geistliche und Reporter. 10.7.2018
Nicaragua in politischer Krise Ortega zeigt mangelnden Willen In Nicaragua ist der Dialog zwischen Opposition und Regierung erneut gescheitert. Die Gewalt forderte bisher fast 180 Todesopfer. Von Ralf Leonhard 20.6.2018
Debatte Südamerikanische Wirtschaft Auferstehend aus Ruinen Korruption, Armut, Drogen: Gerade Südamerikas Krisen könnten dem gemeinsamen Markt Mercosur einen zweiten Frühling verschaffen. Von Sandra Weiss 11.5.2018
Präsidentschaftswahl in Paraguay Sieg für rechtsnationalen Abdo Der rechtsnationale Mario Abdo Benítez setzt sich gegen seinen Kontrahenten durch. Überraschend auf Platz 3 landet ein Grüner. Von Jürgen Vogt 23.4.2018
Abkommen in Lateinamerika Mehr Schutz für UmweltaktivistInnen Etwa 120 UmweltschützerInnen wurden 2017 in Süd- und Mittelamerika ermordet. Ein regionales Abkommen soll für mehr Sicherheit sorgen. Von Ralf Leonhard 7.3.2018
Handelsabkommen Mercosur EU macht Weg für Hormonfleisch frei Das Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist auf der Zielgeraden. Vor allem die Agroindustrie Südamerikas hofft auf Marktzugänge. Von Andreas Behn 28.2.2018
Papstbesuch in Südamerika Franziskus in schwerer Mission In Chile entschuldigt sich der Papst für den jahrelangen sexuellen Missbrauch durch Geistliche. Immer weniger Chilenen bezeichnen sich als katholisch. Von Jürgen Vogt 16.1.2018
Protestwelle in Venezuela Zahl der Toten steigt auf über 50 Mindestens zwei weitere Menschen sind bei den Dauerprotesten in Venezuela getötet worden, darunter ein 19-jähriger Demonstrant. 23.5.2017
Proteste in Venezuela Zahl der Todesopfer auf 48 gestiegen Ein 23-jähriger Demonstrant erliegt seinen Verletzungen, nach einem Angriff durch Bewaffnete. Hunderttausende protestieren in Caracas und in anderen Städten. 22.5.2017
Entmachtung des Parlaments in Venezuela Ende der Gespräche Kommentar von Jürgen Vogt Die Opposition ist schon länger machtlos gegen Präsident Maduro. Die Entmachtung des Parlaments ist ein weiterer Schritt Richtung Diktatur. 31.3.2017
Schattenwirtschaft in Südamerika „Kaum ein Land ohne Korruption“ Der brasilianische Baukonzern Odebrecht hat sich in halb Südamerika eingekauft. Die Eliten bereichern sich, sagt Lateinamerikaexperte Carlos Monge. Interview von Knut Henkel 2.3.2017
Südamerika und US-Präsident Trump „America first“ nur im Norden Kommentar von Jürgen Vogt Donald Trump ist der GAU für die rechtsliberalen Regierungen Südamerikas. Die beginnen jetzt damit, enger zusammenzurücken. 21.2.2017
Machtkampf in Venezuela Debatte um Wahl und Öl Über die Abwahl Präsident Maduros können die Bürger wohl erst 2017 entscheiden. Außerdem kämpft das Land mit den Folgen des Ölpreisverfalls. 10.8.2016
Krise in Venezuela Willkommen in der Mangorepublik Venezuela war einmal ein Versprechen auf ein besseres Leben für alle. Heute hungern die Menschen. Ist die Revolution von Hugo Chávez am Ende? Von Sebastian Erb 4.7.2016
Bericht über getötete Naturschützer Ein gefährliches Engagement Traurige Spitzenreiter sind süd- und zentralamerikanische Staaten: 116 getötete Aktivisten zählt die Organisation Global Witness im Jahr 2013. Von Eva Oer 21.4.2015
Homosexuellen-Rechte in Chile Mehrheit für Verpartnerung Chiles Abgeordnete haben für die Zulassung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften gestimmt. Eine Homo-Ehe ist aber nicht in Sicht. 21.1.2015
Bergbau in Peru Im Höhenrausch La Rinconada in Peru ist die höchstgelegene Stadt der Welt. Es gibt nur einen Grund, warum dort Menschen leben: Gold, viel Gold. Von Sebastian Erb 21.9.2014
Gewerkschaften in Guatemala Arbeitervertreter nicht erwünscht Seit 2007 sind 53 Gewerkschafter in Guatemala getötet worden. Die Regierung braucht aber noch Zeit, um die Zustände zu ändern. 12.6.2013