Tierpopulation im Katastrophengebiet Die Hirsche von Tschernobyl Die Tierbestände rund um das Atomkraftwerk haben sich erholt. Teilweise gibt es dort nun sogar mehr Wild als vor dem Unglück. Von Dominik Schneider 6.10.2015
Porträt Marina Weisband Ausatmen und Einatmen Die frühere Piraten-Geschäftsführerin zog sich zurück, um wiederzukommen. Wie sie das tun will, ist unklar. Das Ziel aber steht fest: Die Welt retten. Von Christian Schneider 16.9.2015
Familienroman über Tschernobyl Geruhsames Leben in der Todeszone Alina Bronsky lässt Aussteiger nach Tschernobyl zurückkehren: „Baba Dunjas letzte Liebe“, entwirft einen Kosmos, der eigenen Regeln folgt. Von Julika Bickel 31.8.2015
Staatssekretär über Tschernobyl „Innerhalb der nächsten 100 Jahre“ Der zerstörte Atomreaktor bleibt eine Gefahr. Aber die neue Schutzhülle schafft Zeit für den Rückbau, sagt Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth. Interview von Hanna Gersmann 30.4.2015
Verlierer des Atom-Ausstiegs Unter der weißen Kuppel Seit 30 Jahren lebt Brokdorf mit und vom AKW. Nun versiegen die Steuereinnahmen, die Gemeinde muss sich auf schwierigere Zeiten einstellen. Von Esther Geisslinger 24.4.2015
29 Jahre nach dem Tschernobyl-GAU Das Schiebedach klemmt mal wieder Eine zweite Hülle soll den Unglücksort abschirmen. Bis 2017 soll sie fertig sein, doch die Finanzierung ist unsicher und die alte wird bald undicht. Ein Besuch. Von Bernhard Clasen 25.4.2015
Jahrestag Tschernobyl-Katastrophe Super-GAU für die Industrie Tschernobyl hatte auch weitreichende Folgen für Wirtschaft und Politik. Mit der Havarie begann das Ende der einst blühenden Atomindustrie. Von Bernhard Pötter 26.4.2015
Ein neuer Sarkophag für Tschernobyl Die Betonhülle wird brüchig Noch mehr als 600 Millionen Euro fehlen, um den havarierten Atomreaktor in Tschernobyl mit einer neuen Hülle einzuschließen. 21.4.2015
Unsere Online-Videos des Jahres 2014 Supergeiles Gaucho-Tschernobyl Glückliche Iraner, Ausländer bei „Wetten, dass..?“ und Apokalypse-Postkarten: Es gab 2014 tausende tolle Videos. Das sind die taz-Favoriten. Von Lalon Sander 31.12.2014
Atomruine in Tschernobyl Kein Geld mehr für den Sarkophag Über eine halbe Milliarde Euro fehlen für die längerfristige Sicherung des Katastrophenkraftwerks. Die G7-Staaten suchen nach einer Lösung. 17.10.2014
Baustopp für Reaktor-Schutzhülle droht Keine Kohle für Tschernobyl Der neue Sarkophag für den Atomreaktor in Tschernobyl soll rund dreimal so groß werden wie der Petersdom. Aber für das gigantische Bauwerk fehlt Geld. 16.9.2014
AKW in der Ukraine Nicht gefährdet, trotzdem gefährlich Greenpeace hat angesichts der Kämpfe in der Ukraine vor einem atomaren Zwischenfall gewarnt. Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich? Von Nick Reimer 31.8.2014
Studie zu Fukushima-Folgen Atom-GAU schädigt Affenblut Primaten aus der Unglückszone weisen schlechtere Blut- und erhöhte Radiocäsium-Werte auf. Das macht sie offenbar anfälliger für Infektionen. Von Simon Pötschko 25.7.2014
Kernkraft in Finnland Die Liebe zum Atom Warum nur ein AKW bauen, wenn man auch noch das Endlager haben kann? Ein Besuch in der „elektrischen Gemeinde“ Eurajoki in Finnland. Von Julia Neumann 5.6.2014
28 Jahre nach Tschernobyl Fitte Vögel dank Radioaktivität Sie sind größer und haben weniger Gendefekte. Das haben Biologen bei Vögeln in Tschernobyl festgestellt. Ihre Ergebnisse lassen Raum für Zweifel. Von Patrick Loewenstein 26.4.2014
Atomenergie in der Ukraine Fragiles Land, marode AKWs Die Krise in der Ukraine gefährdet 28 Jahre nach Tschernobyl die Sicherheit der Atomkraftwerke. Das Land kauft jetzt US-Brennstäbe. Von Bernhard Clasen 26.4.2014
Neue AKW in der Türkei Türkei auf Atomkurs Die gesamte Türkei ist eine Erdbebenrisikozone. Russland und ein japanisch-französisches Konsortium planen trotzdem den Bau neuer Atomkraftwerke. Von Jürgen Gottschlich 3.5.2013
Einsturz wegen Schneemassen Dachschaden in Tschernobyl Am Katastrophen-AKW ist eine Halle eingestürzt. Eine radioaktive Belastung soll es nicht geben. Konsequenzen ziehen die ukrainischen Behörden nicht. Von Bernhard Clasen 17.2.2013
Tschernobyls Liquidatoren Nicht ums Geld betteln müssen Die Liquidatoren von Tschernobyl leiden – an den gesundheitlichen Folgen der Strahlen und an geringer finanzieller Unterstützung. Sie hoffen auf Hilfe durch die EU. 28.10.2012