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28.11.2025 , 17:12 Uhr
Der Artikel behandelt den Opportunismus der Berliner Grünen.
Die Information, wie Montreal oder Athen mit den Kosten für die Spiele klarkommen, habe ich deshalb nicht vermisst.
zum Beitrag27.11.2025 , 19:27 Uhr
Eigentlich stimmt die Überschrift nicht.
Der Artikel gibt die Position des Anwaltes der Mutter wieder.
Dass der das andets sieht als die Polizei, liegt in der Natur der Sache.
Dafür wird er bezahlt.
Der Wechsel der Staatsanwaltschaft hat nichts mit Zweifeln an der Polizei zu tun.
Und der Kriminologe stellt eine Änderung der Rechtsgrundlage in den Raum.
Zweifel am Einsatz selbst sind das nicht.
Ich bin gespannt, was bei der Gerichtsverhandlung mal rauskommen wird.
zum Beitrag26.11.2025 , 20:43 Uhr
Leider habe ich da sehr konkrete Erlebnisse im Kopf.
Wenn Sie nur von Männern erwarten, dass sie helfend eingreifen, während Frauen danebenstehen, ist das klassisches Patriarchat.
Wenn ich zusammengeschlagen werde, hoffe ich, dass jemand interveniert.
Kann gerne eine Frau sein.
Das Umfeld dazu sucht sich niemand aus, Sie nicht, ich nicht.
zum Beitrag26.11.2025 , 00:53 Uhr
Die Aufmerksamkeit würde vielleicht kommen, wenn sie sich für die Sudanesen einsetzen würden.
Greta könnte einen LKW-Konvoi mit Hilfsgütern anführen.
Aber irgendwie erhalten Sudanesen weniger Empathie.
Die selektive Verteilung ist schon erstaunlich.
zum Beitrag25.11.2025 , 15:04 Uhr
"... Hilfestellung, wenn Frauen bedrängt oder angegriffen werden. Beides mehrfach erlebt in einer Traube von „unbeteiligten“ Männern, die für mich spätestens dann Mittäter sind, wenn sie unbeteiligt bleiben."
Da tragen Sie ja voll das Patriarchat weiter.
Wenn Frauen oder Männer bedrängt oder angegriffen werden, sollten sich umstehende Frauen wie Männer einmischen.
In manchen Konstellationen sind Frauen da effektiver.
Das berühmte "Hasi, du bleibst hier." ist nur ein Beispiel.
(Wenn sich jüngere Männer einmischen und es läuft schief, ziehen sie wegen dem männlichen Dominazgehabe die Aggression potentiert auf sich.)
Unbeteiligt bleibende Frauen würden genauso zu Mittätern werden.
zum Beitrag25.11.2025 , 14:20 Uhr
"Rachejustiz" klingt so, als würden Sie eigentlich nicht wollen, dass die Justiz Johann G. & co. verfolgt?
Davon abgesehen, klingt der letzte Satz recht verschwörungstheoretisch.
Ich staune, dass der durch die Netiquette kam.
Spannenderweise meinen die ganz Rechten übrigens, dass die Justizbehörden für die Linken, Weltjudentum, kapitalistische Globalisten, etc. arbeiten würden.
zum Beitrag25.11.2025 , 14:09 Uhr
Dass Reuter und Schumacher sich nicht so genannt haben, hat ja seinen Grund.
Auch sie erlebten den Begriff "Antifaschist" als verbrannt.
So nannten sich damals schon Leute, mit denen beide nicht gleichgesetzt werden wollten.
Ulbricht, Honecker und Mielke bezeichneten sich hingegen ausdrücklich als "Antifaschst".
Die fallen mir bei dem Begriff als erstes ein.
Nicht nur mir.
Demokraten, die gegen Faschismus sind, haben sich dagegen selten "Antifaschist" genannt.
In die Reihe mit Mielke und seinem Polizistenmord passt der Trupp um Johann G. nicht schlecht.
Letztere haben haben halt noch keinen umgebracht.
zum Beitrag25.11.2025 , 11:23 Uhr
Den " pädophilen Straftätet" macht der Artikel kein Stück deutlich.
Mit 15 bzw. 16 Jahren ist das nicht mehr Pädophilie.
Ob Weckers Verhalten strafrechtlich relevant ist, wird sich zeigen.
Die Qualität dieses Artikels macht gerade aus, dass Herr Moldenhauer nicht mehr hinzufügt als da ist.
zum Beitrag25.11.2025 , 09:02 Uhr
Kommt auf die Behörde an.
zum Beitrag24.11.2025 , 16:53 Uhr
Die Rentenkasse ist aber kein Instrument zur Umverteilung.
Wer viel einzahlt, kriegt auch viel Rente.
Das Problem ist das Schneeballsystem der Rentenkasse, dass man die Rente der vorherigem Generation finanziert.
Läuft nur, wenn man sich der Wachstumsideologie verschreibt.
Optimal für die Rente sind Selbstständigen- und Beamtenkinder, die einer versicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen.
Keine vorjerige Generation.
Da jubelt die Rentenkasse.
zum Beitrag24.11.2025 , 09:33 Uhr
Die Beihilfe ist ebenfalls etwas, wo Bund und Länder als Arbeitgeber sparen.
Sollen sie in eine Krankenkasse einzahlen, müssten Bund und Länder mehr Geld locker machen für die Solidatgemeinschaft.
Sehen Sie sich vorrangig als Krankenkassenmitglied, finden Sie das hut, sehen Sie sich in erster Linie als Steuerzahler, finden Sie das schlecht.
Das kann man auch anderswo aös beim DBB nachlesen.
Das Alimentationsprinzip gibt es, weil - anders als prekär Beschäftigte - Treuepflichten zu erbringen sind.
Natürlich geht es auch mit Einzahlung in die Sozialkassen.
Kostet nur mehr.
Wenn das Beamtendasein so toll wäre, würden sich doch alle danach reißen.
Behörden suchen aber krampfhaft Mitarbeiter.
Die Beamten, die gerade erfolgreich geklagt haben, hatten übrigens Billiglohnjobs.
zum Beitrag23.11.2025 , 19:09 Uhr
In Berlin regiert nun mal keine CSU.
Hier geht es um Berlin.
Ja, Landesparteien können verblüffebd unzerschiedliche Konzepte vertreten.
"csdU" wirkt irgendwie neben dem Tee argumentiert.
Oben im Artikel steht, dass für ein grundsätzliches Böllerverbot der Bund zuständig wäre.
Bedeutet, über die Zonen hinaus können die Berliner Landespsrteien sowieso nichts erreichen.
Herr Graf macht da einen auf Populist.
Wenn er nach der Wahl mitregieren sollte, werden wir nichts mehr davon hören.
zum Beitrag23.11.2025 , 01:20 Uhr
Zur Beantwortung dieser Fragen gibt es doch gerade die Wissenschaft.
Die wird das besserkönnen, als wenn wir hier rumspekulieren.
zum Beitrag23.11.2025 , 00:26 Uhr
"Ich trete an, um Kai Wegner abzulösen.“
Wäre ja schon schön, wenn er wenigstens Jarasch ablösen würde.
Als Senatorin hat sie in Richtung Verkehrswende nichts so richtig suf die Reihe gekriegt.
Das Vorzeigeprojekt Friedrichstraße war eigentlich ein Geschenk an die ansässigen Gewerbetreibenden und wurde ein Rohrkrepierer.
In den letzten Koalitionsverhandlungen hat sie versagt, weil sie zu siegessicher aufgetreten ist, so dass Wegner lieber mit der SPD koalierte.
Wozu bitte wird sie schon wieder aufgestellt?
„er will es nicht, er macht es nicht, er kann es nicht“, sagt etwa Jarasch."
Wenn er mit ihr koaliert hätte, würde sie das heute anders sehen.
Sollte bei der Wahl Schwarz-Grün rauskommen, würde sie wieder eine Meinungspirouette hinlegen.
Wie soll man sie bei dem leeren Gerede ernstnehmen?
So eine Art grüne Söderin.
zum Beitrag22.11.2025 , 17:16 Uhr
Michaels Verhalten lässt mehrere Interpretatipnen zu.
Das räumt der Artikel ja zu recht ein.
Vielleicht meint er es sogar wirklich nett und möchte, ob wohl es ihn stört, der Autorin möglichst viel Freiraum lassen?
Sie finden ja mehrere Kommentare hier, die Michaels Empfinden an sich für berechtigt halten würden.
Obszön war er wohl nicht.
Insofern wäre das eine erste Eskalationsstufe.
zum Beitrag22.11.2025 , 17:10 Uhr
Ich finde, es steht niemandem zu, es als Ärgernis zu betrachten, wenn jemand anderes nackt in seiner Wohnung rumläuft.
Darüber hinaus würde ich einen Unterschied zwischen der eigenen Wohnung und einem Supermarkt sehen.
zum Beitrag22.11.2025 , 17:06 Uhr
Das wäre auf jeden Fall eine Replique, die zu diesem Artikel passt.
zum Beitrag22.11.2025 , 16:59 Uhr
Irgendwie lebe ich in einer anderen Reakität als Sie.
Patriarchat ist nicht erst toxisch geworden.
Es ist heute in vielen Gesellschaften moderater als früher.
Auch im Patriarchat dürfwn Männer sich nicht alles erlauben.
Verletzbarkeit, Angst, starke Empathie oder gar Schwulsein dürfen sich Männer beispielsweise in Patriarchaten keinesfalls leisten.
Für sowas wird mann auch ggf. umgebracht.
Ökonomische Autonomie ist für Frauen im Patriarchat selten vorgesehen.
Wenn wir über Gender Pay Gap in Deutschland reden, ist das geradezu Feminismus für viele heutige Gesellschaften und such im Verhältnis zu früher.
Dass Männer als Krone der Schöpfung Verantwortung tragen müssen, ist genau die Vorstellung der Patriarchen und deren Sprösslinge.
Aus ihrer Sicht tun die genau das.
Die Kunst ist, ihnen beizubringen, dass Frauen für sich selbst Verantwortung tragen.
Wenn Männer bereit sind, aus falsch verstandener Verantwortung für die Familie ihre Schwester umzubringen und dafür ins Gefängnis zu gehen, wird sie eine Strafzahlung kaum schrecken.
zum Beitrag22.11.2025 , 16:42 Uhr
Aber man kann sich so wunderbar auf der richtigen Seite fühlen.
zum Beitrag22.11.2025 , 16:41 Uhr
Ich denke, das Thema aks Unterrichtsfach kommt vuel zu spät und auf der faldchen Ebene.
Bis dahin haben die Jungs bereits mehrere Jahre Abwertung von Mutter, Oma und Tante erfahren, wenn sie sich "unmännlich" verhalten.
Außerdem kann ein Unterrichtsfach nur in erster Linie auf der rationalen Ebene Kinder ansprechen.
Das wird nicht reichen.
Dass es nicht ok ist, seine Partnerin zu schlagen oder umzubringen, weiß bis 18 jeder Mann.
Die Bildung scheint da nicht zu versagen.
zum Beitrag22.11.2025 , 11:56 Uhr
In Berlin gibt es keine CSU.
Allgemeinplätze helfen nicht weiter.
Doe Böllerverbotszonen wurden unter Rot-Grün-Rot bereits eingerichtet.
Weil es die Diskussion damals schon gab.
Ein komplettes Verbot wollten die Landesregierung damals auch nicht.
Schwarz-Rot hat diese Position beibehalten.
zum Beitrag21.11.2025 , 21:29 Uhr
War doch unter Rot-Grün-Rot und Rot-Rot-Grün nicht anders
Da gab es auch kein Böllerverbot.
Den Zusammenhang zur CDU kann ich ja so gar nicht erkennen.
Und die Industrie hinter den Böllern sitzt in China.
zum Beitrag21.11.2025 , 21:06 Uhr
"Männer müssen diese Muster verlernen."
Na dann mal los.
Jeder Mann hat eine Mutter.
Auch im Hardcore-Patriarchat.
Wenn der mit 17 seine erste Freundin stalkt oder bedroht, ist eigentlich zu spät.
Patriarchat kriegt man früher eingeimpft.
zum Beitrag20.11.2025 , 18:05 Uhr
Das sind keine Forderungen, die sich an eine deutsche, ukrainische oder sonstige Regierung richten.
Das ist die ideologische Vorbereitung eines Angriffskrieges.
Gerichtet an die eigene Bevölkerun und Sympathisanten im Ausland.
Mit deutlicher Kohärenz.
zum Beitrag20.11.2025 , 17:39 Uhr
Gut.
Dann stellen wir also fest, dass Putin gleichgültig bezüglich der überall geschätzten menschlichen Werte ist.
(Hätte ich jetzt nicht so gesehen, aber egal.)
Da von den übeigen europäischen Ländern niemand in Russland einmarschieren will, muss man auf eine gewisse Einseitigkeit der Gleichgültigkeit schließen.
Was nützt mir das jetzt?
zum Beitrag20.11.2025 , 17:31 Uhr
Warum?
Simpel.
Weil es danach schlimmer wird.
" ... für Putin & Clan, Selenski & Oligarchen, Trump & Mafia, Netanyahu & Komplizen, Hamas ..."
Das Schöne ist: Niemand wird erwarten, dass Sie für jemanden von den in den Krieg ziehen.
Eher umgekehrt.
Gegen die.
Für wen dann?
Gucken Sie Ihrer Familie mal tief in die Augen.
Sehen Sie sich mal Ihre Nachbarn an.
Gehen Sie mal wieder an einem Kindergarten und einer Grundschule vorbei.
Die Taz dürfte es in einem russischen Satellitenstaat auch nicht mehr geben.
Sich gegen Putins Großmachtsambitionen zu stellen, ist gelebter Antifaschismus.
Es hat ja seinen Grund, dass manche AfDler so gerne nach Russland fahren.
Wenn diese Punkte für Sie nicht sinnstiftend sind, haben Sie natürlich recht.
Praktischer Antifaschismus liegt auch nicht jedem
zum Beitrag20.11.2025 , 17:18 Uhr
Berlin als Herz Europas?
Na, ich weiß nicht...
Warum sollte jemand, der einen aggressiven Imperialismus vertritt, nicht einen Staat angreifen, der sich aus Überzeugung nicht großartig wehren würde?
Aus Mitleid?
zum Beitrag20.11.2025 , 11:16 Uhr
Ich weiß nicht, ob kluge Freunde immer die mit den Verschwörungstheorien sind.
zum Beitrag20.11.2025 , 11:15 Uhr
Dann setzen Sie sich mal mehr mit russischer Propaganda auseinander.
Unter den im russischen Fernsehen präsentierten Positionen ist Putin fast mittig.
Gedacht wird, dass Russland eine Hegemonie über ganz Europa zusteht.
Erklärte russische Regimegegner, die die russische Propaganda kennen, prognostizieren, Putin werde bis Polen oder bis zum Rhein gehen.
Putin hat nicht auf Kriegswirtschaft umgerüstet und produziert so viele Rüdtungsgüter fürs Magazin, weil er sich mit dem Donbass zufrieden geben wird.
Als er die Ukraine angriff, hat er sich verkalkuliert.
Diese ganzen Drohnengeschichten in den Ostseestaaten zeigen, dass er aus seinen Fehlern lernt.
Ein Land mit rund2 Millionen Einwohnern, von den ein Viertel oder ein Drittel ethnische Russen sind, dürfte sich leichter erobern lassen als ein so großes Land wie die Ukraine.
Wieviele Imperialisten fallen Ihnen ein, die wussten, wann sie aufhören sollten?
zum Beitrag20.11.2025 , 10:45 Uhr
Das ist der Schwachpunkt des Artikels.
Die "Zähmung" der AfD und ihrer Wähler kann nicht allwin Aufgabe der CDU sein.
Das Wahlergebnis des BSW mit knapp 5 % belegt, dass es grundsätzlich in manchen Punkten beispielsweise auch Schnittmengen zur Linkspartei geben könnte.
Eine Partei, die linker als die CDU ausgerichtet ist, kann in der politischen Zusammenarbeit viel mehr Entgegenkommen von der AfD erwarten.
Wenn die Brandmauer nicht mehr funktioniert, führt es in den Abgrund, die CDU in Richtung AfD zu drängen, weil man sich selbst nicht aus der Komfortzone moralischer Überlegenheit herausbewegen möchte.
zum Beitrag20.11.2025 , 10:31 Uhr
Doch.
Die gibt es.
Gerade bei dem Hauptthema der AfD - Migration.
Die "Problemlösungen" gelten nur außerhalb des Dunstkreises der AfD als undenkbar.
Teilweise müssten auch rechtliche Rahmenbedingngen geändert werden.
Auseinander fällt da nicht alles, Länder wie Dänemark praktizieren manches bereits
Wo die AfD wenig an Lösungen zu bieten hat, ist Sicherheits-, Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Da steht sie aber nicht alleine da.
zum Beitrag19.11.2025 , 22:13 Uhr
Wieso bräuchte man keine Neubauten?
Wo wohnen dsnn die derzeit Wohnungslosen?
Die "zurückgeholten" Wohnungen sind ja nicht leer.
zum Beitrag18.11.2025 , 16:25 Uhr
Würden sie weiterhin den Wählerwillen ignorieren, würden sie sich auch schwächen.
Wie immer.
zum Beitrag18.11.2025 , 13:43 Uhr
"als sie regierte" scheinen Sie irgendwie überlesen zu haben.
Die Angestellten der Parteienapparate interessieren hier nicht und sind keine Beamten.
Sämtliche Regierungen, die sich aus unterschiedlichen Parteien zusammensetzen können, haben die Pflicht, sich um die Pensionen der Dienstkräfte in den ihnen unterstellten Behörden zu kümmern.
Keine Regierung hat versucht umsetzen, dass sie für die ihnen unterstellten Beamten in den Verwaltungen in die Rentenkssse einzahlt.
Keine Regierung unter Führung der Grünen, wie in Baden-Württemberg.
Keine SPD-geführte Regierung.
Und auch die Linke nicht, als sie in Thüringen regierte.
zum Beitrag18.11.2025 , 13:32 Uhr
Gegenüber statistischen Daten bin ich immer misstrauisch.
Die Theorie, dass mit zunehnendem Bildungsgrad der Frauen die Geburtenrate sinkt, gilt aber als wissenschaftlich akzeptiert.
Weltweit steigt der Bildungsgrad der Frauen.
Viele asiatische Länder verifizieten die Theorie gerade.
In erstaunlich kurzer Zeit.
Eigentlich hinkt nur noch Afrika hinterher.
zum Beitrag18.11.2025 , 13:11 Uhr
Wenn wir Pech haben, sieht so die Zukunft aus.
Berufsständige Versorgungswerke werden viel übernehmen, der Staat will selbst nicht in ein marodes System einzahlen, und Kapitalerträge sind im Alter die einzige Sicherheit.
Hoffen wir, dass es nicht so kommt.
zum Beitrag18.11.2025 , 13:07 Uhr
Dass Palästinenser in Deutschland Anschläge begehen wollen, wäre nun keine Premiere.
Den Umstand kann man schlecht mit "Rassismus!" entkräften.
Ich persönlich würde mir wünschen, islamistische Anschläge hätte es nie gegeben und das hier wäre wirklich nur Rassismus.
Die Gänsefüßchen verstehe ich so, dass es primär ein Zitat aus dem Artikel ist.
Letztendlich nimmt Amra wohl an, dass hinter der Klage nicht einfache Palästinenser stecken, sondern Organisationen, die vielleicht gar nicht so palästinensisch sind.
Nicht absurd, aber ob er recht hat, weiß ich nicht.
Wo ich Ihnen voll zustimme: "Wer's braucht."
zum Beitrag18.11.2025 , 12:55 Uhr
Ja, diese Formulierung spiegelt die Sichtweise Russlands wider.
Deshalb muss man die Ansprüche abwr nicht für legitim halten.
Wenn ein Staat Hegemonialansprüche über Nachbarstaaten geltend macht und diese Nachbarstaaten sich daraufhin zu einem Verteidigungsbündnis zusammenfinden und aufrüsten, kann man das so durchaus formulieren.
"Zu Ungunsten" Russlands bedeutet hier: zu Gunsten seiner westlichen Nachbarstaaten.
Ohne es für gerechtfertigt zu halten, dass die russische Einflusssphäre bis Portugal reichen sollte.
zum Beitrag18.11.2025 , 09:16 Uhr
Die Feststellung, dass es Palästinenser gibt, die Terroranschläge verüben, ist für Sie Rassismus?
Ich hätte erst Rassismus angenommen, wenn Amra nicht danach gefragt hätte, welche Palästinenser geklagt haben.
Sondern für Amra alle Palästinenser irgendwie gleich wären.
zum Beitrag17.11.2025 , 17:48 Uhr
Wir haben nicht genügend Zuwachs in den Sozialsystemen, sonst hätten Renten- und Krankenversicherung nicht diese immensen Probleme.
Und in wenigen Jahrzehntwn wird es Migrarion wie heute nicht mehr geben.
Studien gehen davon aus, dass bis zum Ende dieses Jahrhunderts es nur noch in 12 Ländern weltweit einen Geburtenüberschuss geben wird.
Man muss also raus aus der Wachstumsideologie.
Es wird keine andere Lösung geben, denn so attraktiv ist Deutschland nicht.
zum Beitrag17.11.2025 , 14:00 Uhr
Wieso die Unuon?
Welche andere Partei hat denn, als sie regierte, für ihre Beamten in die Rentenkasse eingezahlt?
Eigentlich ist dieser Vorschlag Folklore.
zum Beitrag17.11.2025 , 13:57 Uhr
Der Verweis auf die Beamtenpensionen führt Sie in sie Irre, dafür der Dienstherr -Bund und Länder - ja Rücklagen angelegt haben.
In der Theorie zumindest.
In der Praxis nutzt man das gern quasi als zinslosen Kredit, der natürlich für die ewig klamme Politik aktrektiv ist, aber irgendwann, wenn die Pension zu bezahlen ist, fällig wird.
Womöglich werden die Pensionskassen mal Vorbild für die Renten.
Schon jetzt gibt es Fans von dieser Idee.
Ich würde da nicht zu laut schreien.
Ich könnte mir vorstellen, bevor Beamte in die Rentenkasse einzahlen, wird die Rentenkasse aufgelöst und jeder muss sich privat versichern.
Auf eigenes Risiko.
zum Beitrag17.11.2025 , 12:44 Uhr
Labour wird auch in diesem Fall annehmen, dass die eigenen Wähler es wollen.
Alles andere wäre extrem unwahrscheinlich.
Die laufen nicht irgendeiner Agenda hinter, sondern ihren Wählern.
zum Beitrag16.11.2025 , 16:38 Uhr
Suchen Sie es sich aus.
Wir können auch unterschiedliche Meinumgen haben, wo die Mitte ist.
Das ist alles nicht der Punkt gewesen.
Dies Kulturkampfattitüde triggert mich.
Dass die CDU allein die Mitte ist, ist mir als Propaganda aber wirklich neu.
zum Beitrag16.11.2025 , 16:33 Uhr
Sozialpolitik gab es bereits bevor es die Linkspartei gab.
Kann also irgendwie nicht stimmen.
zum Beitrag16.11.2025 , 14:06 Uhr
Der von Ihnen verlinkte Artikel belegt leider gar nichts.
Da ist die Begründung der Union nicht dargestellt.
Genau das meinte.
zum Beitrag16.11.2025 , 13:58 Uhr
Wer halbwegs logisch denkt und ehrlich ist, kann ihre Partei in Berlin nicht wählen.
In Berlin hatten wir ihre Partei mehrfach in der Regierung.
Jeder und jede weiß also, worauf er und sie sich einlässt.
Die CDU hat hier die letzte Wahl doch nicht gewonnen, weil alle Wegner für brilliant hielten.
Und jetzt ist es - etwa beim Thema Antisemitismus - noch viel trauriger geworden.
Die Parteiaustritte waren ja nicht grundlos.
zum Beitrag16.11.2025 , 13:38 Uhr
Ob die demokratische Gesellschaft eine glaubwürdige Abschreckung will oder nicht, wird sie spätestens bei der nächsten Bundestagswahl entscheiden.
Wenn sie das nicht will, werden AfD, Linke und BSW haushoch gewinnen.
Eine einsatzbereite Bundeswehr dauert sowieso noch 5 Jahre.
Natürlich ist das alles fraglich.
Das ist ein typisches Kennzeichen von Umbruchssituationen.
Auf ein Mal ist alkes offen.
zum Beitrag16.11.2025 , 13:31 Uhr
Glauben Sie ernsthaft, "unsere Berufspolitiker" sehen das nicht?
Das ist zum Drangewöhnen.
Immerhin passiert hier gerade wegen Putin eine 180-Grad-Wende.
Natürlich wird irgendwann ein Mann klagen und das Bundesverfassungsgericht wird ihm zumindest in Teilen recht geben.
Wenn die Bedrohung stärker wird, weil Putins Armee bereits im Baltikum steht, wird auch Schluss sein mit Freiwilligkeit.
Spätestens zu dieser Abstimmung wird es die AfD zerreißen, weil die Putin-Fans ja genau das nicht wollen.
Die wären lieber Regierung in einem Satellitenstaat unter russischer Hegemonie.
Die Linke wird es auch zerreißen. Die umgehen ja jetzt bereits das Thema Ukraine-Krieg lieber, weil manche da gerne ein Hufeisen aufmachen wollen.
In diesem Thema ist noch viel Musik drin.
So manches innenpolitisches Thema wird sich erledigt haben.
zum Beitrag16.11.2025 , 13:17 Uhr
Danke für diesen unsachlichen und verschwurbelten Link.
Offenbar ist Herr Waibel gut in der Argumentation, sonst hätte der Autor so einen Kulturkampf-Text nicht nötig gehabt.
zum Beitrag16.11.2025 , 13:14 Uhr
Jetzt müssten Sie noch erklären, warum das Drumrumgerede eines einzelnen AfD-Abgeordneten und der veröinkte Verein mehr Substanz gaben soll als die Analyse von Herrn Waibel.
Deutsche Interessen definiert auch die Linke.
Die neue Entwicklung, die Ihnen anscheinend entgangen ist, sieht so aus, dass die Seite, die Sie "militaristisch" nennen, weder auf der Seite von Trump noch auf der von Putin steht.
Weil der eine der Aggressor ist und der andere unsolidarisch ist und mit dem Aggressor gut kann.
Sie hängen in der Zeit hinterher.
zum Beitrag15.11.2025 , 19:56 Uhr
Grundsätzlich eine gute Analyse von Herrn Waibel.
Nur glaube ich nicht, dass "unsere bundesrepublikanische Gesellschaft" sich im Ernstfall verteidigen möchte.
Ich kenne keine Studie dazu, aber mein subjektiver Eindruck ist nicht, dass diejenigen, die in dieser Gesellschaft privilegiert sind (beispielsweise eine schöne Wohnung haben), mehr Bereitschaft haben, diese Gesellschaft zu verteidigen als die Unterprivilegierten.
zum Beitrag15.11.2025 , 19:43 Uhr
"Die Verbrechen der einen Seite können nicht legitimiert werden durch die Verbrechen der anderen Seite.“
Der Absatz im Artikel setzt den Satz in Bezug zur palästinensischen Gemeinde in Berlin und zum gestiegenen Antisemitismus. Offensichtlich ebenfalls in Deutschland.
Welche Verbrechen begehen gerade Juden oder Israelis in Deutschland?
Worauf bezieht sich die Gleichsetzung von Frau Eralp?
zum Beitrag15.11.2025 , 19:31 Uhr
Da versteht man gleich viel besser, warum 2023 die BBC die Hamas-Kämpfer nicht " Terroristen" nennen wollte.
Alles aus Gründen der Neutralität...
zum Beitrag15.11.2025 , 08:24 Uhr
Schwer zu belegen.
zum Beitrag14.11.2025 , 19:51 Uhr
Propaganda machen halt immer nur die anderen.
Und einer auf den Leim gehen tun erst recht nur die anderen, weil der eigene Standpunkt natürlich immer sachlich durchdacht und gut begründet ist.
Gähn...
Mir ist übrigens neu, dass die Mitte da wäre, wo die CDU ist.
Ich kenne offenbar Ihre Mitte-Definition nicht.
Wahrscheinlich bin ich einer Propaganda auf den Leim gegangen.
zum Beitrag14.11.2025 , 19:45 Uhr
Mir erscheint Ihre Zusammenfassung sehr treffend.
zum Beitrag13.11.2025 , 21:43 Uhr
Weil es im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegt, dass keine Ghettos entstehen.
Die gesunde Mischung macht's.
Französische oder schwedische Verhältnisse braucht niemand.
zum Beitrag13.11.2025 , 21:37 Uhr
Was soll daran nicht stimmen?
Beispiel Berlin;
Vor 20 Jahren war Berlin ein Markt für Mieter.
Wohnungen hat man nachgeworfen bekommen.
Ich erinnere mich an eine konkrete Wohnung, 120.000 €, 118 m², 30er-Jahre-Altbau, nette Gegend, grün. Saniert. Leer. Sie stand lange zum Verkauf.
Diese Wohnung heute für 1200,- € Miete wäre ein echtes Schnäppchen.
Die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin vermieten teurer.
Kriegsgewinnler ist was anderes.
zum Beitrag13.11.2025 , 20:52 Uhr
Dad ist Berlin.
Hier kostet ein Sozialticket 19 Euro.
Das ist schon kräftig bezuschusst.
zum Beitrag13.11.2025 , 20:50 Uhr
Weshalb sollen diejenigen, die am besten über die finanzielle Situation bescheid wissen -die Verurteilten selbst-, nicht einen Antrag stellen?
zum Beitrag13.11.2025 , 20:45 Uhr
Das Ordnungswidrigkeitenrecht sollte eine Erleichterung sein, keine Verkomplizierung.
Wenn man für jedes Bußgeld erstmal Gehaltsbescheinigungen beibringen muss, werden die Bußgeldstellen größer und größer werden.
Andere finden es übrigens fair, wenn man für die gleiche Tat auch gleich bedzrsft wird.
Das Grunddilemma der Gerechtigkeit - allen das Gleiche oder jedem das Seine - wird wohl auch in diesem Jahrtausend nicht gelöst werden.
zum Beitrag12.11.2025 , 14:46 Uhr
Wenn ich wie Stanley nicht in der Lage bin abzuschätzen, womit ich den Leuten auf die Füße trete, würde ich sie logischerweise nicht annehmen.
zum Beitrag12.11.2025 , 11:28 Uhr
So eine Gedenkveranstaltung soll alle Anwesenden mitnehmen und den Traiernden verdeutlichen, dass sie mit ihrer Trauer nicht alkein sind.
Natürlich ist es - gerade bei diesem Thema - naheliegend, einen Bogen zur aktuellen Bedrohungssituation in Deutschland zu ziehen.
Stellen Sie sich vor, bei einer Feierstunde zum Gedenken an die NSU-Opfer würde jemand den Bogen ziehen zu Erdogans Einmarsch in Syrisch-Kurdistan oder zum Demokratieabbsu in der Türkei.
Bei einer Gedenkveranstaltung für die von den Nazis ermordeten Sinti und Roma würde der Redner ansprechen, dass bis heute Roma zu einem gewissen Prozentsatz ihre Kinder unter 16 Jahren verheiraten.
Oder auf einer Gedenkfeier für die Opfer von Hanau wird der Bogen zum IS gezogen und die fehlende Kritikfähigkeit islamischer Verbände kritisiert.
Wäre das alles für Sie in Ordnung?
Für mich nicht.
Unabhängig davon, ob ich dem inhaltlich zustimmen würde oder nicht, würde ich die Thematisierung für deplaziert halten.
Ist der falsche Zeitpunkt für Diskussionsrunden.
Gut möglich, dass da ein kultureller Unterschied zu den USA besteht.
Dann hat Herr Stanley deutlich zu wenig interkulturelle Kompetenz gezeigt.
zum Beitrag12.11.2025 , 11:04 Uhr
Wir wissen doch gar nicht, ob es diese Absprache gab und Stanley sich nur nicht daran gehalten hat.
Ich sehe nicht, auf welcher Basis Außenstehende wie wir die Verantwortung zuordnen könnten.
zum Beitrag12.11.2025 , 09:21 Uhr
Ich habe den Originaltext auch dazu gelesen.
(Der Artikel ist da ja recht dünn.)
Deshalb kann ich nur den Kopf schütteln.
zum Beitrag12.11.2025 , 09:19 Uhr
Natürlich kann er sagen, was er will.
Nur muss er damit leben, dass die Leute auch entscheiden wollen, was sie hören wollen.
zum Beitrag12.11.2025 , 09:16 Uhr
Danke für diesen Artikel.
zum Beitrag11.11.2025 , 18:58 Uhr
Gut, bei der Konstellation wird der Vorwurf langsam absurd.
zum Beitrag11.11.2025 , 14:36 Uhr
Nur sollte das weder ein Streitgespräch noch ein Dialog unterschiedlicher Meinungen sein.
Es war eine Gedenkveranstaltung.
Ja, Herr Stanley hat offensichtlich nicht verstanden, worum es da geht.
Da hat er ganz recht.
zum Beitrag11.11.2025 , 14:15 Uhr
Was Sie herauslesen, steht nicht im Artikel.
Herr Keilberth behauptet nicht, dass die VAE Waffen aus Deutschland weiter in den Sudan verkauft.
Er behauptet auch nicht, dass deutsche Unternehmen oder die deutsche Regierung an Bodenschätzen aus dem Sudan interessiert seien.
Herr Keilberth plädiert dafür, dass ein Staat, der Waffen in den Sudan verkauft, kein strategischer Partner sein kann.
Mehr nicht.
Ich musste auch den Artikel mehrmals lesen, bis ich verstanden hatte, was er alles nicht aussagt. Sie haben da mein vollstes Verständnis.
zum Beitrag11.11.2025 , 14:01 Uhr
Die Fakten stimmten doch aber nicht.
Der Kontext wurde verzerrt.
zum Beitrag10.11.2025 , 21:28 Uhr
Deshalb steht ihm ja die Linkspartei so nahe.
Sie praktiziert das auch.
zum Beitrag10.11.2025 , 12:05 Uhr
"Wir" sehen das Grauen6nd schauen nicht weg.
" Wir" sind nur schlicht machtlos.
In einer multipolaren Welt, in der wieder militärische Stärke zählt, sind "wir" nicht mal Regionalmacht.
Es hat ja seinen Grind, dass der Arzikel nicht konkret wird.
zum Beitrag07.11.2025 , 11:35 Uhr
Sehen Sie, so unterschiedlich können Sichtweisen sein.
Mir erscheint es durchaus nachvollziehbar, wenn André Eminger seiner Frau nicht komplett eingeweiht hat, sondern ihr Teile mit einer guten Verschwörungsgeschichte präsentiert hat.
Passierz in viellen Taten, und da geht es nicht mal um Morde.
Selbst Zschäpe gab ja an, dass die beiden Männer ihr erst nach den Taten berichteten.
Weltfremd erscheint es mir zu glauben, nach 14 Jahren ihr nachweisen zu können, dass sie etwas wusste.
Hinzu kommt, dass der NSU sich nicht wirklich offen zu den Terrortaten bekannt hat.
Aber wir werden das Ergebnis erleben.
zum Beitrag07.11.2025 , 10:51 Uhr
Die AfD wird aber nicht wegen ihres tollen Wirtschaftprogramms gewählt.
Eine Umverteilung von unten nach oben erwartet doch kaum noch jemand.
Die von unserem politischen System frustrierten AfD-Wähler schon gar nicht.
Weil sie erlebt haben, wie die anderen Parteien viel versprochen und wenig gehalten haben.
zum Beitrag07.11.2025 , 10:46 Uhr
Aber im Schnitt.
zum Beitrag07.11.2025 , 10:43 Uhr
Ja, Sie müssen dazu noch was Erklärendes schreiben.
Das Gehirn kann halt nicht bei jedem funktionieren.
Die Flat Tax ist typisch für den Wirtschaftsliberalismus.
Den haben die Nazis nun nicht vertreten.
Militärische Aufrüstung wollen die Rechten gerade gar nicht, damit ihr Freund Putin kein Unwohlsein verspürt.
Enteignung haben gerade eher Linke auf dem Programm.
Bei dem grassierenden Antisemitismus findet sich definitiv eine gute Begründung, dass insbesondere jüdisches Eigentum enteignet werden soll.
"Siedlerkolonialistische Propaganda", wie etwa "Die Hamas ist eine Terrororganisation."
Ich würde sagen, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich
Bei den Spenden befinden Sie sich im Bereich der Spekulationen.
Auch für die SPD oder die Grünen wird nicht vorrangig die Unterschicht spenden.
Auf Ihre Erklärungen zu Ihrem Geraune bin ich gespannt.
zum Beitrag07.11.2025 , 09:56 Uhr
"Eigentümer drohen Mietern mit Kündigung. Das ist autoritär."
Das ist nicht autoritär, das ist BGB.
Wenn Sie uns nicht gerade erzählen wollen, dass die gesamte Rechtsordnung in diesem Land autoritär ist und wir bereits in einer Diktatur leben, passt das nicht.
Dass "Organisations- und Praxisideen" der Linken nicht ernstgenommen werden, ist nicht unbegründet.
Wie Herr Reinecke es mal in der Taz auf den Punkt brachte: "Wenn die Linke 15 € Mindestlohn fordert und die SPD 12 €, dann wähle ich lieber die SPD, weil ich weiß, da kommt vielleicht was bei raus. "
Bei dem aktuellen Antisemitismusproblem und der Blindheit auf dem Hamas-Auge der Linkspartei beruhigt mich die Hoffnung, dass da auch nichts bei rauskommt.
Da gebe ich Ihnen recht, es findet viel mehr statt, als sich auf der Rechts-Mitte-links-Skala abbilden lässt.
Gerade im Hinblick auf Autoritarismus.
zum Beitrag06.11.2025 , 14:01 Uhr
Auf mich wirkt der Schrei nach mehr Bildung ja immer so, als klammere man sich krampfhaft daran, weil man keine andere Idee hat.
Es ist ja nicht so, dass es hier in relevanter Anzahl Leute gäbe, die noch nie was vom Holocaust oder dem Weltkrieg gehört hätten.
Sie glauben es halt nicht.
Die Lebenswirklichkeit zu verbessern, ist allerdings das, woran die Parteien scheitern.
zum Beitrag06.11.2025 , 10:46 Uhr
Rechnen Sie das Leistungspaket einfach zusammen
zum Beitrag05.11.2025 , 21:58 Uhr
Mit dem Bezug zur Bibel wäre ich vorsichtig.
Die Lilien erhielten kein Bürgergeld, niemand hat sie gegossen.
Wenn wir die Bürgeldempfänger nur noch Gott überlassen wie die Lilien auf dem Felde, jubeln Leute, die wir nicht jubeln hören wollen.
zum Beitrag05.11.2025 , 21:52 Uhr
Die Leute werden heute deutlich älter und bleiben auch länger fit als früher.
So sehr ich Ihre konsumdistanzierte Perspektive teile - kranker als früher sind die Leute faktisch nicht.
Ob sie glücklicher geworden sind, darüber ließe sich diskutieren, wenn Sie mich fragen.
zum Beitrag05.11.2025 , 21:44 Uhr
Bildungspolitik ist nun mal Ländersache.
Dafür wählt man keinen Kanzler, sondern die Landesfürsten.
Das hat Merz verstanden.
Bildungspolitik gibt es bereits mehr als genug.
Nur verbessert sie nichts.
In Berlin finden Sie Schulen mit allen möglichen pädagogischen Konzepten.
Manche bekommen sogar Preise.
Nur nützt es nichts.
Man weiß offenbar nicht, wie es besser laufen könnte.
zum Beitrag05.11.2025 , 21:40 Uhr
Da haben Sie recht, das ist wirklich das Irrsinnigste.
Diese herummäandernden Diskussionen, in denen man es nicht schafft, das Thema überhaupt sachlich anzusprechen und auf Gegenmeinungen zu antworten, zerschlagen enorm viel Porzellan.
zum Beitrag05.11.2025 , 21:24 Uhr
Aber der 22jährige Islamist, der in Berlin an Bomben bastelte wäre jemand, wo ich kein Problem seh, wenn der nun unter einem islamistischen Diktator leben muss.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das gut harmoniert.
zum Beitrag05.11.2025 , 21:18 Uhr
Sorry, da ist kein Vergleich drin.
Jeder Mensch hat irgendwelche Gruppen, die er von Herzen loswerden möchte.
Ich auch.
Manche setzen sich dann relativ aktiv dafür ein.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Nazis besonders geschützt werden würden.
Das AfD-Verbot halte ich da schon gar nicht für ein geeignetes Beispiel.
Die Argumentation ist dafür einfach zu dünn.
Ich muss gestehen, ich möchte Nazis nicht als Nachbarn haben.
Ich möchte nicht, dass sie Kinder unterrichten.
Ich möchte mit ihnen auch nicht solidarisch sein, so dass meine Steuergelder für ihren Lebensunterhalt draufgehen.
Ich halte sie für latent gefährlich.
Auch wenn sie nichts zu melden haben.
Man wird sie meist halt nicht los.
Letztendlich ist mir ein funktionierender Rechtsstaat wichtiger als die Erfüllung meiner Wünsche.
zum Beitrag05.11.2025 , 20:57 Uhr
Korruption steht nun wirklich nicht für Ordnung.
Jederzeit kann ja alles passieren.
Das ist Chaos.
In Afghanistan half das den Taliban, die demgegenüber für Ordnung standen.
zum Beitrag04.11.2025 , 22:19 Uhr
Warum muss ein arabischer Israeli Ihrer Meinung nach ein Palästinenser sein?
Womit legitimieren Sie diese Sichtweise?
Und wenn manche arabische Israelis das anders sehen?
zum Beitrag04.11.2025 , 21:33 Uhr
Ich befürchte, es ist unwichtig, ob Sie oder ich ihm irgendetwas glauben.
Wir kennen ihn ja nicht mal.
Entscheidend ist, was man ihm beweisen kann.
zum Beitrag04.11.2025 , 13:02 Uhr
Ich bin mir sicher, dass es auch für Sie Menschen gibt, die Sie gerne von ganzem Herzen loswerden wollen.
Den einen oder anderen AfD-Funktionär, Sellner, ....
("Nazis raus" ist ja nicht per se schlecht.)
Man wird halt nur nicht jeden los.
zum Beitrag04.11.2025 , 09:47 Uhr
Das wäre aber ein Problem, dass derzeit durch die Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan oder Syrien auch hier nicht gelöst worden wäre bzw. ist.
Wenn - wie Wissenschaftler prognostizieren - sich die Bevölkerungszahl der Erde einpendelt und in wenigen Jahrzehnten nur noch wenige Länder einen Geburtenüberschuss haben, werden fast alle Länder vor dem gleichen Problem wie Japan heute stehen.
Man wird es sich nicht mehr aussuchen können.
Japan wird dann aber in der Problemlösung weiter sein.
Deshalb ist es so wichtig, über Japan zu reden.
zum Beitrag03.11.2025 , 22:11 Uhr
Dieser taz-Artikel stellte aber nur eine kurzfristige Betrachtung an und ging vo einer nicht ausgereiften KI aus.
Das war seine Schwäche.
Mittelfristig dürfte das anders aussehen.
zum Beitrag03.11.2025 , 21:52 Uhr
Wir werden uns daran gewöhnen müssen, ohne sie auszukommen.
Wissenschaftler prognostizieren, dass bis Ende dieses Jahrhunderts es nur noch rund ein Dutzend Staaten mit Bevölkerungswachstum geben wird.
Tadschikistan, Somalia, ...
"... wir ein schrumpfendes, alterndes und damit einhergehend schleichend verarmendes Europa?"
Das ist unsere Zukunft
Die Frage ist nur, ob die Verarmung der Erde zwangsläufig sein muss.
zum Beitrag03.11.2025 , 21:47 Uhr
Macht man ja und funktioniert nicht bei jedem.
zum Beitrag02.11.2025 , 21:31 Uhr
Demokratie lebt von Teilhabe und Mitmachen.
Eben
Wenn das Angebot der angeblich die Arbeiter vertretenden Parteien und Organisationen so schlecht ist, dass die Zielgruppe lieber zu den Rechten geht, weil sie sich dort besser ernstgenommen fühlt und subjektiv mehr Teilhabe erfährt - dann sollte man mal über strukturelles Versagen und Machtstrukturen nachdenken.
Ist ja nicht so, dass das in der Linkspartei z. B. nicht geschehen würde.
Nur halt nicht in Bezug auf Arbeiter.
zum Beitrag02.11.2025 , 20:38 Uhr
Hat es sich zu Ihnen noch nicht rumgesprochen, dass Punkt 2 nicht mehr aktuell ist?
Dass die Ukraine nicht der NATO beitritt, wurde ihm bereits vor dem Krieg versprochen, als die westlichen Politiker sich in Moskau die Klinke in die Hand gaben.
Was Putin so unter Sicherheitsgarantien versteht, sagen er selbst und Lawrow deutlich.
Auch Focus-online kann mal daneben liegen.
Bei der Kriegspropaganda innerhalb Russlands könnte Putin den Krieg nicht beenden, wenn ihm diese drei Punkte auf dem silbernen Tablette serviert werden würden.
Aus russischer Perspektive hätte er den Krieg dann immer noch nicht gewonnen.
zum Beitrag02.11.2025 , 15:34 Uhr
Ja, das würde mich ebenfalls stark interessieren.
Vielleicht bringt die taz mal ein Interview mit einem Aktivisten.
zum Beitrag02.11.2025 , 15:31 Uhr
Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist nicht dazu da, sich in israelische Politik einzumischen.
Er soll sich in deutsche Politik einmischen.
Die Frage ist, ob sie wirklich "jegliche " Kritik diffamieren.
Bislang habe ich noch nichts gelesen, wo ich sagen würde, war jetzt völlig u berechtigt.
Zudem wissen wir ja alle, dass die Diskriminierten diejenigen sind, die die besondere Expertise beim Erkennen von Diskriminierungen haben.
Ist bei PoC und Rassismus so, kann bei Juden und Antisemitismus nicht anders sein.
zum Beitrag02.11.2025 , 15:18 Uhr
Nah eben.
Damals haben sich die muslimischen Organisationen hierzulande selten von den IS-Verbrechen distanziert.
Wer das verlangte, galt als islamiphob.
Aber von der jüdischen Gemeinde das jetzt in Bezug auf die israelische Staatsregierung zu verlangen, die den Krieg in Gaza nicht aus religiösen Gründen führt, das soll jetzt auf einmal völlig legitim sein?
Hat man hier von einem türkischen Moscheeverein eine Distanzierung verlangen, weil Erdoğan gerade wieder Krieg gegen Kurden in Syrien führt?
Offensichtlich existieren unterschiedliche Maßstäbe.
zum Beitrag02.11.2025 , 15:09 Uhr
Es stimmt einfach nicht, was Sie schreiben.
Der Krieg in Bosnien mit dem Genozid an den bosnischen Muslimen war in Deutschland der Grund, dass man sich von dem pazifistischen Dogma damals verabschiedet hat.
Als sich die westlichen Staaten sich im Kosovo-Krieg einmischen, die nach internationalem Recht nicht zweifelsfrei vertretbar waren, ging es darum, einen weiteren Genozid an Muslimen - diesmal im Kosovo - zu verhindern.
Via heute bezweifeln manche Historiker und Politikwissenschaftler, dass diese Gefahr real war.
Ob sie das war oder nicht, soll dahingestellt sein.
"Bei jedem Völkermord an Muslimen [...] gucken wir erst hinterher!" ist faktisch falsch.
zum Beitrag02.11.2025 , 09:09 Uhr
Da habe ich offenbar einen anderen Artikel gelesen.
Über 6 Absätze wird die Arbeit und das Ziel von Pek Koach erklärt.
Die Anschuldigungen werden ebenfalls dargestellt; "Sie kritisierte die pauschale Verwendung des Begriffs „politischer Islam“, aus Rauchs Sicht ein rechter Kampfbegriff."
Vermutlich sind sie so pauschal absurd, dass Sie sie auch nicht für voll genommen haben.
Einen Bezug zu einem Boykott gegen Israel geht aus dem Artikel, den ich gelesen habe, nicht hervor.
zum Beitrag02.11.2025 , 09:00 Uhr
Haben Sie den Eindruck, das geschieht?
Die Situation ist ja nicht erst seit gestern unerträglich schlimm.
Wo sind die Demonstrationen, die Solibekundungen?
Die Sudanesen scheinen irgendetwas falsch zu machen, dass sie so wenig Empathie hier wecken.
zum Beitrag02.11.2025 , 08:50 Uhr
Da fällt mir "Sandra" ein:
"Und auch wenn wir das ein Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen.“
"Na, ist doch so. Wir müssen mal von dieser Metaebene runterkommen."
Ich mochte den Humor dieser Frau und schätzte ihre Kernaussage.
Der Shitstorm war nach meiner Meinung ungerechtfertigt.
Das war immerhin schon 2020.
Für die "wahren" Probleme hat niemand eine tolle Lösungsstrategie.
Ich lebe in einem Bundesland, das lange von Rot-Rot-Grün regiert worden ist.
Nichts wurde besser.
Man wird übrigens die AfD-Wähler auch nicht durch Gas Lighting à la "Die Migration ist gar kein Problem. Das bildest du dir nur ein." zurückgewinnen.
Erschreckend, dass wir konzeptionell 2020 stehengeblieben sind.
zum Beitrag01.11.2025 , 21:32 Uhr
Aus der russischen Propaganda, es gäbe kein ukrainisches Volk, und aus der Politik in den bereits besetzten Gebieten im Osten der Ukraine.
zum Beitrag31.10.2025 , 23:20 Uhr
Wenn 13- oder 14Jährige wegen Tötungsdelikte vor Gericht stehen, was soll da bitte noch eine höhere Eskalationsstufe sein?
Was kommt bei Ihnen nach Mord?
"Im Jahr 2017 waren im Fall von 15 Tötungsdelikten die Tatverdächtigen jünger als 15 Jahre. Im vergangenen Jahr waren sie es in 176 Fällen."
Das spricht gegen Ihre These von den 30 Jahren Entwicklung.
zum Beitrag31.10.2025 , 22:49 Uhr
Verteidigt denn jemand Lettland?
Wer sollte das sein?
zum Beitrag31.10.2025 , 14:15 Uhr
"als „Ausdruck eines tief sitzenden antimuslimischen Rassismus“.
Ich weiß nicht, ob das eine konstruktive Weise ist, mit Kritik umzugehen.
Dem anderen erstmal die Legitimation seiner Perspektive moralisch abzusprechen, führt selten weit.
"Versöhnlich" klingt für mich anders.
Mag sein, dass das an der hier verkürzten Darstellung liegt.
zum Beitrag31.10.2025 , 10:16 Uhr
Können Sie das irgendwie belegen, oder sind Sie einfach auf ein anderes Narrativ reingefallen.
Vor dem Ukrainekrieg hatte auch niemand daran geglaubt.
Bis es eintrat.
Russische Medien sind in dem Narrativ, das sie verbreiten sehr eindeutig.
Warum ist das alles nur eine Vorstellung, aber kein Einschwören auf einen weiteren Angriffskrieg?
zum Beitrag30.10.2025 , 23:02 Uhr
Wohl wahr.
zum Beitrag30.10.2025 , 13:47 Uhr
"Dem Parteiprogramm der Linken ist übrigens Bertolt Brechts Gedicht „Fragen eines lesendes Arbeiters“ vorangestellt."
Lol.
zum Beitrag29.10.2025 , 21:39 Uhr
Welche amerikanische Propaganda denn?
Trump, der von seinem Freund Putin spricht und findet, die Europäer sollen mal alleine klarkommen?
Bei dem die Möglichkeit im Raum steht, dass die USA sich im Falle eines Angriffs auf einen kleinen NATO-Staat raushalten?
zum Beitrag29.10.2025 , 07:13 Uhr
Die Frage ist doch, wer bei dieser Produktionsfirma noch so Hamasmitglied ist.
Wie war denn seine Position in dem Unternehmen?
Und da fängt es langsam an, interessant zu werden.
In Gaza kann das ZDF selbst keine journalistische Arbeit durchführen.
Es ist dort auf andere angewiesen.
zum Beitrag28.10.2025 , 21:35 Uhr
Stimmt, beim Familiennachzug haben Sie recht.
zum Beitrag28.10.2025 , 21:23 Uhr
Recherchieren Sie doch einfach in anderen Medien, was dort wirklich vorgeht.
Der Begriff verboten " ist hier irreführend.
Wer selbstständig denken kann, ist klar im Vorteil.
zum Beitrag28.10.2025 , 21:13 Uhr
Nun soll aber nicht um irgendein palästinensisches Leben gehen, sondern um das eines Terroristen, dessen Organisation an Massenmorden beteiligt war und noch immer Morde durchführen.
Das mit "Ich erinnere gerne daran, dass palästinensischen Leben nicht weniger wert sind - und schäme mich dafür, das in diesem Land wieder erklären zu müssen." zu framen, hat schon etwas krass Verharmlosendes.
Warten wir ab, ob es zu dem Mann mehr Informationen geben wird.
zum Beitrag28.10.2025 , 13:19 Uhr
Ich sehe da einen deutlichen Unterschied.
Die Bücher sind ja nicht real verboten.
Gerade in den stark religiös geprägten Staaten ist es eher erstaunlich, dass diese Bücher es überhaupt reingeschafft haben.
Die Eltern müssten Sturm gelaufen sein.
In bestimmten Vierteln in deutschen Städten würde man auch nicht jedes dieser Bücher im Unterricht an Sekundarschulen lesen.
Viele unserer Zuwanderer kommen aus Ländern, in denen es derartige Bücher nie in eine Schulbibliothek schaffen würden.
Sind das für Sie dann alles Bücherverbrenner?
zum Beitrag28.10.2025 , 13:10 Uhr
Was Joschka Fischer formuliert hat, ist theoretischer Standard in der Politikwissenschaft.
Was jedoch nicht heißt, dass sich die Definition von Demokratie nicht weiterentwickelt hat.
Im angelsächsischen Raum werden die Freiheits- und Abwehrrechte gegenüber dem Staat viel stärker betont.
In Kontinentaleuropa dagegen die Teilhaberechte, insbesondere die soziale Teilhabe.
Die soziale Teilhabe wird als Voraussetzung für die politische Teilhabe betrachtet.
Das ist aber typisch Bundesrepublik Deutschland.
Dennoch ist alles Demokratie.
zum Beitrag28.10.2025 , 12:04 Uhr
Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte.
Aber der Kompromiss liegt in der Mitte.
Den braucht man, um als Gesellschaft eine Lösung zu finden.
Die Ränder sind am Rand, weil sie keinen Kompromiss wollen.
Im Artikel geht es nicht um Wahrheitssuche.
Nur um Diskurs und Problemlösungen.
Dass Identitätspolitik ein wesentlicher Teil des Problems ist, dass bin ich voll bei Ihnen.
Sobald etwas identitär aufgeladen ist, ist es kaum möglich, einen Kompromiss zu finden.
Man müsste dann einen Teil seiner Selbst aufgeben.
Da meinten Linke leider, von den USA lernen heißt siegen lernen.
Das fliegt uns gerade um die Ohren und lässt sich nur langsam abbauen.
zum Beitrag28.10.2025 , 09:03 Uhr
Sie schmeißen die Migration komplett in den Asyl-Topf.
Das ist exakt der Fehler, den Herr Gavalakis meinte.
Migration ist mehr als nur Asyl.
Vom "Multikulti-Fest" fabulieren eigentlich nur Sie.
Vielleicht sollten Sie das wirklich mal historisch-kritisch nachprüfen.
zum Beitrag28.10.2025 , 08:57 Uhr
"Praktisch jeder"?
Wieviele Flüchtlinge konnten denn in den vergangenen 5 oder 10 Jahren ihr Recht auf Einreise einklagen?
Mir fallen da nur die Afghanen ein, die eine Zusage der deutschen Behörden hatten.
zum Beitrag28.10.2025 , 08:52 Uhr
Die " verletzbaren Flanken" sind doch aktuell genauso offensichtlich.
Mir erklärt die Gegenwart gerade sehr anschaulich, wie die attische Demokratie zusammenbrechen konnte
Wir bekommenvorgeführt, weshalb die Bevölkerung Demokratie satt haben kann.
Dazu muss ich nicht an die USA denken.
Nicht nur das Gute, auch das Schlechte kann nahe liegen
Die Tyrannei der Mehrheit, das Illiberale liegt der Demokratie von Anfang an inne.
Deshalb ist es aus politikwissenschaftlicher Sicht interessant, sich anzusehen, wie eine Demokratie mit Abweichlern umgeht.
Negativbeispiele müssen wir nicht auf anderen Kontinenten suchen.
Hier gibt es genug Erfahrungen mit "Volksdemokratien".
Das ändert nichts daran, das die liberale Demokratie das erste Mal in den USA formuliert wurde. Diese Erkenntnis enthält keine Idealisierung.
Die Demokratie hat erst sukzessive immer weitere Bevölkerungsteile partizipieren lassen.
Bereits in Athen waren Frauen, Sklaven und Ausländer (sehr weit definiert) ausgeschlossen.
In der Schweiz erhielten Frauen teilweise erst in der 1970ern das Wahlrecht.
Die Väter des Grundgesetzes sind tot.
Wir werden selbst schlauer sein müssen.
zum Beitrag27.10.2025 , 19:10 Uhr
Da sind Sie dem extremen Framing im Artikel auf den Leim gegangen.
Im Spiegel beispielsweise ist zu lesen: "Sie stehen im schlimmsten Fall nicht mehr in den Schulbibliotheken, dürfen nicht ausgeliehen und im Unterricht nicht mehr gelesen werden."
Das heißt, Sie können die Bücher noch immer offen lesen, kaufen und an Jugendliche verschenken.
Das ist noch weit entfernt von 1933.
Ebenso von China, Nordkorea oder Russland.
Vielleicht kommt das noch, aber derzeit ist es jedenfalls noch nicht so weit.
Auch wenn es Sie schmerzt - dieser Außenminister hatte recht.
Die Demokratie hat zwei Ursprünge.
Die attische Demokratie und die USA mit der Unabhängigkeitserklärung als Basis der liberalen Demokratie.
Dass manche von der Partizipation ausgeschlossen waren, tut dem Umstand keinen Abruch, dass dort die Idee zum ersten Mal formuliert worden ist.
zum Beitrag27.10.2025 , 15:00 Uhr
Zumal die Vereine und Bündnisse manchmal überraschend wenig Mitglieder haben.
zum Beitrag27.10.2025 , 13:33 Uhr
Ich gebe Ihnen grundsätzlich voll recht.
Leiste mir nur die kleine Anmerkung, dass Leute wie Umberto Eco Faschismus als eine Frage der Wahl der Mittel definieren.
Eco schrieb, die italienischen Faschisten etwa hat zunächst über gar keine Ideologie verfügt.
Natürlich ist die Akzeptanz von faschistischen Mitteln eine Frage der Einstellung.
Insofern sehe ich mich nicht im Widerspruch zu Ihrem Kommentar.
Wieviele in unserem Land mittlerweile bereit sind, faschistische Mittel als politische Instrumente zu akzeptieren, entsetzt mich immer wieder.
Wenn es wenigstens nur Rechte wären...
zum Beitrag27.10.2025 , 07:55 Uhr
Das Thema wird aber gerade niemand politisch anpacken.
Ein Außenhandelsüberschuss bedeutet, dass man auch Arbeitslosigkeit exportiert
Angesichts der seit Jahren stahnierenden Wirtschaft, die demnächst die Arbeitslosigkeit spürbar erhöhen könnte, wird keine politische Partei sich noch zusätzliche Arbeitslosigkeit einhandeln wollen.
zum Beitrag27.10.2025 , 04:21 Uhr
Ja, das Spannende fehlt.
zum Beitrag26.10.2025 , 22:09 Uhr
".Liegt es in unserem Interesse, wenn der chinesische Einfluss bis weit nach Europa reicht? "
Wenn ich die Wahl zwischen dem Einfluss Russlands und den Einfluss Chinas habe, sind mir vielleicht die Chinesen lieber.
zum Beitrag26.10.2025 , 00:32 Uhr
"A darf aber nicht aufgrund willkürlicher Kriterien die gleiche Tätigkeit innerhalb des Unternehmens unterschiedlich bezahlen... "
Doch, darf er grundsätzlich.
Überall, wo nicht nach Tarif bezahlt wird, sondern das Gehalt frei verhandelt wird.
Für Männer wird das auch nicht in Frage gestellt.
Da können zwei Männer beide Einhörner managen.
zum Beitrag26.10.2025 , 00:15 Uhr
Wann bitte haben Sie denn jemals einen Artikel von einem Flüchtling gelesen, der seine Frau krankenhausreif geschlagen hat?
Unter Mordversuch läuft in den Medien nichts.
Oder der Täter macht es in der Öffentlichkeit, was extrem selten ist.
Sollte das ein Beispiel für die irrationale "gefühlte" Existenz von Zeitungsberichten sein?
zum Beitrag26.10.2025 , 00:03 Uhr
Was macht Sie so sicher, dass dem Künstler, der das Demo-Schild kreiert hat, die Mehrdeutigkeit bewusst war?
Vielleicht sitzt der Künstler mit den Kulturpolitiker*innen im selben Boot?
Wir können da nur spekulieren...
zum Beitrag25.10.2025 , 13:55 Uhr
" ...wenn wir sie zum Ausgangspunkt werden lassen, die Migrationsgesellschaft neu zu erzählen. Als eine Geschichte, in der wir alle zum Stadtbild gehören und keine Gruppe per se ein Problem darstellt."
Und da ist sie wieder, die Idee, am deutschen Wesen würde die Welt genesen.
Die Borniertheit, Deutsche würden natürlich alles besser machen als andere, wenn sie sich nur richtig reinknien und das Rad neu erfinden
Die Erfahrungen jahrhundertealter Einwanderungsgesellschaften und jahrtausendealter multikultureller Staaten sind alles nichts wert.
Die Deutschen erzählen das neu und besser, dann bricht hier das Paradies aus.
Auch wenn hier keiner eine Idee hat, wie man in Schulen Bildungsgerechtigkeit schafft, und die Ergebnisse im Vergleich zu anderen EU-Ländern besonders schlecht sind.
Auch wenn Migranten mit geringem Bildungsgrad es in Ländern ohne formalisierte Berufsausbildung bei Ausbildung on the job viel leichter haben.
Ich sehe nicht, wo diese religiös-nationale Sicht irgendwo hilfreich ist.
zum Beitrag25.10.2025 , 09:14 Uhr
Nun hat R.I. oben sehr gut dargestellt, dass der Begriff nicht in der Tradition Lenins im kulturellen Kontext Russlands entstanden ist.
Vielmehr steht er in der Tradition Schwarzer Befreiungsbewegungen im kulturellen Kontext der USA.
Man muss sich nicht alles aneignen, was man gut findet.
zum Beitrag25.10.2025 , 09:05 Uhr
Der Begriff ist ein sehr gutes Beispiel, warum kulturelle Aneignung heikel ist.
Man hätte den Begriff in der US-Geschichte und in der US-Gesellschaft lassen sollen.
Es ist normal, dass Begriffe in einem anderem kulturellen Kontext andere Assoziationen wecken, anders interpretiert werden.
Als Selbstbezeichnung in einer Gesellschaft, die den historischen Bezug der USA nicht hat, ist er - erst recht in seiner erweiterten Definition - untauglich.
Dass als " verdrehte Benutzung von Rechten" zu framen, ist zu billig.
Ich persönlich habe über die Verwendung dieses Begriff schon immer den Kopf geschüttelt, weil von Anfang an meine Assoziationen "Deutschland, erwache!" und die Zeitschrift "Erwachet" der Zeugen Jehovas waren.
Dass angeblich "Rechte" die Ähnlichkeit des Begriffs zu Naziparolen herausstellen, sollte zu denken geben, ob man mit diesem Begriff hierzulande nicht unbemerkt rechts überholt hat.
Stellen Sie sich mal vor, Neonazis würden den jetzt auch benutzen:
" Wir sind die Woken!"
"Nein, wir sind die wahrhaft Woken!"
"Nein, wir!"
"Wir!"
zum Beitrag25.10.2025 , 08:25 Uhr
Stimmt, man muss auch noch mit dem Confirmation Bias klarkommen.
zum Beitrag25.10.2025 , 08:19 Uhr
"Dass der Bahnvorstand der Forderung jetzt nachkommt, wo die DB mit Evelyn Palla eine Chefin hat, die glaubhaft arbeitnehmernah auftritt – das hat einen Beigeschmack."
Welcher Beigeschmack soll das sein?
Dass eine Firmenchefin zu gewerkschaftsnah agiert, ist in einer linken Zeitung ein Beigeschmack?
Oder war damit was anderes gemeint?
zum Beitrag25.10.2025 , 01:24 Uhr
"... links-grün versiffte Politik ist des Teufels." Hier zitiere ich Perkele, der den Begriff ironisierend verwendet, wie ich ihn verstehe.
Dass Perkele "alles was links von CsDU ist", ausnehmen will, reizte mich zum Kommentar.
Verstecken will ich gar nichts.
Auch die Ampelzeit trug zum Erstarken der AfD bei.
Für die Merz-Zeit wird -so meine Erwartung - das Gleiche gelten.
Nichtsdestotrotz war ich überrascht, wieviel beispielsweise im Bereich erneuerbare Energien erreicht worden ist.
Hatte ich nicht erwartet.
Ich habe das für leeres Gerede ohne Ergebnis gehalten.
Ich lebe in einem Bundesland, wo die Grünen lange Zeit mitregierten und wo gar nichts bei raus kam.
zum Beitrag25.10.2025 , 01:06 Uhr
Die Linke hat doch aber Klimaschutz erst sehr spät ins Programm genommen
Gerechtigkeit ist gerade für Rechte ein wichtiges Thema.
Hören Sie denen mal zu.
Wegen Gerechtigkeit wählen nicht wenige AfD.
Von der Linkspartei zur AfD oder zum BSW abgewanderte Wähler empfanden die Politik der Linkspartei häufig nicht mehr als gerecht.
Wo die Linke jetzt besonders nahe an der Wissenschaft sein soll, erschließt sich mir so gar nicht.
Eher im Gegenteil.
Gerade die Linkspartei ist mit ihren falschen Versprechungen sehr unwissenschaftlich.
Darf sie natürlich, es geht ja um Politik und Wahlen, nicht um eine Dissertation.
zum Beitrag25.10.2025 , 00:48 Uhr
Na, dann warten Sie mal ab, bis sich die Stagnation der Wirtschaft auch in der Arbeitslosenquote niederschlägt.
Dann finden Sie auch das Argument der weggenommenen Arbeitsplätze wieder.
Wir haben doch gerade nur das Glück, dass die meisten wirtschaftlich noch wenig spüren - abgesehen von der Inflation.
Wenn sich das ändert, wird es hier richtig lustig.
Dann wird das jetzt die gute alte Zeit sein, in der man Flüchtlinge noch nett aufnahm.
zum Beitrag25.10.2025 , 00:38 Uhr
"man wird diese Probleme nicht durch Abschiebungen lösen, ein Großteil dieser Männer ist genauso legal hier wie der frauenschlagende Biodeutsche."
Ein Großteil derjenigen, die hinter Merz stehen, würden sagen, man müsse dann die Gesetze ändern, damit sie nicht mehr legal hier sind.
Die "frauenachlagenden Biodeutschen" würden diese Leute als Whataboutismus interpretieren.
zum Beitrag24.10.2025 , 15:56 Uhr
Ich befürchte, die Verantwortlichen des Lokals und die handelnden Personen würden sagen, dass Humanismus der Leitfaden ist, nachdem sie handeln.
zum Beitrag24.10.2025 , 15:50 Uhr
Ich gebe Ihnen grundsätzlich recht.
Bis zum 7.10.2023 war das für mich aber eigentlich typisch rechts.
Linker Antisemitismus war eher subtil.
Aus meiner Sicht jedenfalls.
Gab es halt auch, wirkte auf mich aber deutlich weniger schlimm.
Und irgendwie reflektionsbereiter.
Gerade scheint ein Großteil der Linken rechts mit hoher Geschwindigkeit überholt zu haben.
Ein Angriff auf Juden oder eine Attacke auf eine Synagoge?
Die Chancen sind im Augenblick nicht sehr hoch, dass es deutsche Rechtsradikale waren.
zum Beitrag24.10.2025 , 13:58 Uhr
Scheint dem Artikel nach ja nicht mehr zu stimmen.
zum Beitrag24.10.2025 , 12:49 Uhr
Ehrlicher Artikel.
Mir wird es langsam peinlich, mich als jemand mit linken Überzeugungen zu outen.
Ich möchte nicht in die antisemitische Pro-Hamas-Kiste rein
zum Beitrag24.10.2025 , 12:34 Uhr
Das gilt nicht für Brandenburg.
Woidke hat seinen Wahlkampf deutlich in einer Form gestaltet, die der AfD Wähler abspenstig machen sollte.
Die AfD war sein Hauptkonkurrent.
Deshalb wurde ihm auch vorgeworfen, er habe Wahlkampf auf Kosten kleinerer linker Parteien gemacht.
zum Beitrag24.10.2025 , 12:29 Uhr
??? Sorry, Woidke ist Ministerpräsident, weil er die Wahl deutlich gewonnen hat.
In Brandenburg regiert die SPD seit der Wende durch.
Mit wechselnden Koalitionspartnern.
Das Letzte, worum sich Woidke sorgen muss, ist die 5%-Hürde.
zum Beitrag24.10.2025 , 12:16 Uhr
Sie haben dann aber auch eine höhere Erwartungshaltung an deren Leistung.
Denn Sie haben es ja auch geschafft.
Weil Sie sich angestrengt haben.
Diesem Denken bin ich erstaunlich oft begegnet.
Das kann durchaus mit Verständnis gegenüber bestimmten Gruppen von Flüchtlingen einhergehen.
zum Beitrag24.10.2025 , 11:56 Uhr
Die Abschiebungen sind nur zu einem Thema geworden, weil sie so hervorragend die Handlungsunfähigkeit des Staates demonstrieren.
Weil die rechtlich vorgesehenen Abschiebungen nur zu einem Bruchteil realisiert werden.
Das fängt schon Abschiebungen nach Dublin in andere EU-Länder an.
Die Erfolgsquote lag wohl im letzten Jahr bei gut 10 %.
Bei den anderen Abschiebungen hängt es von der Kooperationsbereitschaft der Herkunftsländer ab.
Bei einem kriminellen Ausländer, der laut Gesetz abgeschoben werden soll, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass da nichts passiert.
Das treibt Konservative und Rechte auf die Barrikaden.
Das setzt wiederum Merz unter Druck.
Der ist aber auch handlungsunfähig und trickst deshalb.
Mit dem Stadtbild-Quatsch und anderen Äußerungen suggeriert er: "Ich verstehe Euch,"
Dabei bleibt er vage, damit ihn niemand festnageln oder allzu deutlich Rassismus vorwerfen kann.
An Maßnahmen tut er bisher gar nichts, um Abschiebungen zu erleichtern.
Kann er auch kaum.
Er versucht sich nur mit Maßnahmen, damit weniger Asylbewerber kommen.
Das ist unehrlich.
Um Abschiebungen wegen Mieten oder Bildung geht es gar nicht.
zum Beitrag24.10.2025 , 11:14 Uhr
"... links-grün versiffte Politik ist des Teufels. Die fordern ja auch keineswegs den ÖPNV drastisch zu verbessern, ..."
Fordern kann man viel, wenn der Tag lang ist.
Die Frage ist, was umgesetzt wird.
Ist ja nicht so, dass die Linke, die SPD und die Grünen nie wo regieren.
Gerade in den Bundesländern, denen die Gestaltung des ÖPNV obliegt.
Wobei ich mal hervorheben möchte, dass aus meiner Sicht die Grünen mit SPD und FDP als Bundesregierung erstaunlich viel geliefert haben.
Hätte ich denen gar nicht zugetraut.
zum Beitrag23.10.2025 , 13:18 Uhr
Die Idee, nur weil jemand mit einem Migranten verheiratet oder eingewandert Eltern hat, müsste derjenige für Zuwanderung sein, ist deutlich zu eindimensional gedacht.
Die Realität sieht deutlich komplexer aus.
zum Beitrag23.10.2025 , 00:43 Uhr
Würde ich unterschreiben.
zum Beitrag23.10.2025 , 00:32 Uhr
Na doch.
Informationsinfrastruktur.
Ob sie die nutzen, ist Ihnen überlassen.
Wie auch die Nutzung sozialer Einrichtungen.
Zu Anzeigen bei der Polizei sind sie auch nicht verpflichtet.
zum Beitrag23.10.2025 , 00:28 Uhr
Nehmen Sie schon mal die Liste derer, die im NDR sich über Frau Ruhs beschwert haben.
zum Beitrag23.10.2025 , 00:26 Uhr
Auch das Bemühen um Neutralität kann eine Haltung sein.
Humanistische Grundstandards dazu, für guten Journalismus ist das fast genug Haltung.
Es gibt wenig, was mich mehr nervt, als in einem Sachartikel bereits eine Meinung vorgekaut zu bekommen.
Ich möchte nämlich gerne die Chance haben, meine Medienkompetenz zu trainieren und selbst das Gesagte einzuordnen.
Haltungsjournalismus im Kommentar ist dort gewollt.
Dafür lese ich ja einen Kommentar.
Um mir Ideen für eine Einordnung zu holen.
zum Beitrag23.10.2025 , 00:15 Uhr
Sorry, das ist kein postfaktisches Märchen.
Die Studie der TU Dortmund zur Parteineigung von Journalisten war da sehr deutlich.
Der reale Linksdrall war noch größer als der erwartete.
Ich hatte selbst mal beruflich mit Pressemeldungen zu tun.
Ich wusste im Einzelfall, was die ursprüngliche Information war und sah dann, wie die verschiedenen Zeitungen es darstellten.
War bemerkenswert homogen.
Nicht weil eine große Verschwörung besteht.
Journalisten kommen überwiegend aus einem linksliberalen Milieu.
Deshalb die ähnliche Sichtweise.
Es gibt wenig wirklich konservative klassische Medien.
Der ÖRR gehört wirklich nicht dazu.
Ist nicht problematisch, so lange man versucht, eigene Meinung rauszulassen.
Nicht Haltung zeigen will.
Die Gesellschaft ist nach rechts gerückt.
Nicht weil rechte Positionen in der Mitte ankamen.
Sondern weil auch Linke ein Faible für eine autoritäre Durchsetzung ihrer Positionen entwickelt haben.
(Cancelculture galt lange als rechter Mythos.)
Auch weil Linke der Meinung waren, sie könnten klassisch rechte Identitäten selbst besser reiten.
Klimaschutz hatte die Linkspartei lange gar nicht im Programm.
Deshalb passt das nicht.
zum Beitrag22.10.2025 , 14:26 Uhr
Weil wir uns aber auch keinen Staat wünschen, in dem wir hundertprozentig sicher sind.
zum Beitrag22.10.2025 , 14:15 Uhr
Aber auch ein progressiver, linker Topos, wie wir seit Metoo wissen.
Manche fahren in dem Thema lieber die xenophobe Schiene, andere lieber die sexistische Schiene á la "Das Problem sind Männer".
Dabei eigentlich jeder, dass bei diesem Thema ein "alle" falsch ist.
zum Beitrag22.10.2025 , 13:55 Uhr
Wo ist da jetzt irgendwas klar?
Er bleibt doch noch immer im Nebulösen.
zum Beitrag22.10.2025 , 13:04 Uhr
Wo ist da die " Richtigstellung"?
Ich hatte vermutet, dass ToMuch hier von persönlichen Erfahrungen bzw. denen ihrer Kinder berichtete.
Perkeles Kommentar wird dadurch nicht weniger whataboutistisch.
Das ist ein Nebenaspekt zu dem Merz-Spruch.
Merz' Aussage gäbe es so ohne der Tabuisierung des Themas nicht.
Die Kommentare zu ToMuch belegen, dass die Tabuisierung real ist.
Merz' Stadtbildquatsch möchte ich nicht verteidigen. Ich halte ihn für eine Fehlbesetzung, weil ihm jeglicher Instinkt fehlt.
zum Beitrag21.10.2025 , 15:46 Uhr
Sie haben Humor.
Niemand tut so, als sei es eine absolute Mehrheit
Die relative Mehrheit von 33 % ist schon schlimm genug.
Es gibt nach Ihrem Ranking kein Problem, was höher bewertet wird.
Um Definitionsmacht ging es in ihrer Quelle auch nicht.
zum Beitrag21.10.2025 , 01:07 Uhr
Das Verfassungsschutz-Gutachten ist geheim.
Kein Jurist, der etwas auf sich hält, wird deshalb eine feste Meinung dazu haben.
Das, was aus dem Gutachten durchgesickert ist, war ziemlich substanzlos.
Wird Juristen nicht begeistern.
zum Beitrag21.10.2025 , 00:51 Uhr
Wenn Migration das Problemthema Nr. 2 oder 3 ist, ist das für Sie nicht schlimm genug?
Das ist das Problem bei Rankings mit dieser Fragestellung.
Sie suggerieren auf den ersten Blick, für 67 % wäre alles in Ordnung.
Muss es nicht sein.
Ist sogar eher unwahrscheinlich.
zum Beitrag21.10.2025 , 00:48 Uhr
"Aha, 33% sind also eine Mehrheit. Interessant "
Äh - ja.
Sie haben selbst die Quelle dazu geliefert.
33% ist der höchste Wert.
Bommel schrieb ganz richtig von einer relativen Mehrheit.
zum Beitrag21.10.2025 , 00:39 Uhr
Fällt Ihnen auf, dass das, was ToMuch beschreibt, deutlich mehr ist als ein paar abzüglich Blicke?
Wo haben Sie in Ihrem Leben gearbeitet, wo man " Fickificki" zu Minderjährigen rief und mit Geldscheinen wedelte?
Weil ich mal das Pech haben kann, von Vorgesetzten befummelt zu werden, soll ich es ertragen, in meiner Schulklasse bereits als Deutsche Schlampe, die nichts wert ist, bezeichnet zu werden?
Fällt Ihnen auf, dass sie nur mit Whataboutismus um die Ecke kommen?
Als hätte es Metoo nicht gegeben...
zum Beitrag21.10.2025 , 00:30 Uhr
Ich hätte ToMuch nicht in eine katholische Gegend verortet, sondern in eine vorwiegend säkulare.
zum Beitrag21.10.2025 , 00:28 Uhr
Auch wenn Antisemitismus klassisch deutsch ist -worin sehen Sie den Sinn, den Pool von Antisemiten noch zu vergrößern?
Wenn die Gesellschaft, die Politik, die Bildungseinrichtungen... - wer auch immer- schon bei klassisch deutschem Antisemitismus nicht in der Lage ist, ihn zu verringern, wird man das bei migrantischem Antisemitismus schaffen?
Würden Sie es auch ok finden, wenn man dementsprechend bei Mördern, Faschisten, extremistischen Islamisten und Terroristen es so sieht, dass es ja auch klassisch deutsche Faschisten und Terroristen gibt und man deshalb auf eine Beendigung des Aufenthaltes verzichten sollte?
zum Beitrag20.10.2025 , 23:54 Uhr
Die USA sind ein extrem undankbar Beispiel für Ihre Perspektive.
Der starke Liberalismus hatten Problem damit, wenn Leute ins Land kommen, um sich wirtschaftlich ausbeuten zu lassen.
Sie dürfen nur nicht damit rechnen, sozial unterstützt zu werden.
Trump hat mit seinen Abschiebungen den Konsens aufgekündigt, dass Illegale bleiben dürfen, wenn sie arbeiten und unauffällig sind.
Grundsätzlich geht No border super mit Wirtschaftsliberalismus zusammen.
Sie finden bei beiden eine in Teilen gleiche Argumentation.
Den notwendigen Sozialabbau will bei uns aber keiner.
Sobald Sie Gerechtigkeitskonflikte betrachten wollen, sollten Sie die USA weglassen.
Ja, Abschiebungen würden ein Problem lösen.
Und zwar, dass viele Bürger das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates verloren haben.
Setzen Sie einfach die Zahl der Ausreisepflichtigen aufgrund unterschiedlicher Regelungen der realen Zahl gegenüber.
Schon Asylbewerber lernen im Heim, dass sie sich auf die Handlungsfähigkeit des Staates nicht verlassen können.
Glauben Sie, die Eingewanderten haben ihre ethnischen Antipathien an der Grenze zurückgelassen?
Wenn nicht, kommen Sie mit ökonomischen Ursachen nicht weit.
zum Beitrag20.10.2025 , 23:24 Uhr
Eben. :-)
zum Beitrag20.10.2025 , 23:18 Uhr
Was wären denn nun die "anderen Gründe", die den unterschiedlichen Maßstab rechtfertigen würden?
Ja, Herr Kopp hat da anscheinend keine erkannt.
Da müssten Sie schon liefern.
"Böse"? Musses wirklich immer moralischer Maximalismus sein?
Man hätte Indonesien ja auch erklären können, dass es so nicht geht.
Primär ist das von der Fig Feigheit oder Desinteresse.
Das reicht, um es als beschämend und dreist zu betrachten.
Ob dahinter Antisemitismus steckt, ist ihre Interpretation.
Kann auch gut sein.
Kann auch sein, dass die Fig lieber kuscht.
Insofern überzeugt mich Ihr Kommentar nicht.
zum Beitrag20.10.2025 , 23:05 Uhr
Haben Sie sich mal mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt, die die nahe Zukunft so bietet?
Klar kann man auch die Pferdebahn gutfinden, weil sie wenig CO2 produzierte.
Nur progressiv ist es halt nicht.
Eher stockkonservativ.
zum Beitrag20.10.2025 , 23:01 Uhr
Die bauliche Trennung wird nicht überall realisiert.
In Berlin fährt die Straßenbahn über den Alexanderplatz.
Hochgefährlich.
Eine geplante Linie soll durch den Görlitzer Park führen.
Eine Schnappsidee.
Der unflexible Fahrweg ist nicht aus jeder Perspektive ein Vorteil.
zum Beitrag20.10.2025 , 20:15 Uhr
Welche?
zum Beitrag20.10.2025 , 20:06 Uhr
Dass auch Monarchen mit der Zeit gehen, ist ja an sich nichts Schlechtes.
Eventuell findet der vernünftige und der unvernünftige Mensch ja die Antwort, dass sich die identitäre Einbindung der Bevölkerung ein paar Millionen wert sind.
Das sage ich als jemand, der mit fiktiven Gruppenidentitäten nichts anfangen kann.
Ich sehe aber, wie stark das Bedürfnis nach Identität bei anderen sein kann.
Der demokratische Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht schaffen kann.
Wenn der Job von ein paar gut bezahlten Monarchen erledigt wird, wäre es mir das wert.
Klar benennen dürfen Sie hierzulande doch alles.
zum Beitrag20.10.2025 , 13:04 Uhr
Wenn das irgendjemand könnte, wäre es doch schon längst passiert.
zum Beitrag20.10.2025 , 10:03 Uhr
Aus meiner Sicht ist das, was Sie ansprechen, der entscheidende Punkt.
Konstitutionelle Monarchien sind Staat und Volk zum Anfassen, zum Händeschütteln und Angelächeltwerden, zum Gesehenwerden.
Mit Personen können die meisten Menschen sich leichter identifizieren als mit abstrakten Konstruktionen, wie Demokratie, Volk oder Grundgesetz.
Das stabilisiert eine Gesellschaft, so lange die Monarchin sich bewusst ist, dass sie für alle in der Bevölkerung da ist.
Offensichtlich scheint das gut zu funktionieren, die "Degradierung" Andrews ist ja Ausdruck dessen.
Der Monarchieclan weiß um die Wichtigkeit seiner Integrität und reagiert auf Erwartungen in der Bevölkerung.
Dass es auch hierzulande den Bedarf an Identifikation gibt und wie sie funktioniert, lässt sich in jeder Frauenzeitschrift nachlesen.
Die Königsfamilie wirkt, als sei sie Teil des persönlichen Familien- oder Bekanntenkreises.
Möglicherweise erreicht eine junge moderne Königin mehr für den Feminismus als das ritualisierte Sprechen mit Glotisschlag in der akademischen Oberschicht.
zum Beitrag20.10.2025 , 09:17 Uhr
Sind häufig Thronfolgerinnen.
zum Beitrag20.10.2025 , 09:06 Uhr
Wieso "jetzt"?
zum Beitrag19.10.2025 , 11:19 Uhr
Der Haken ist, dass die Zeit nicht mehr reicht, bis man den Kapitalismus abgeschafft hat.
Insofern kann es nur eine Lösung mit Kapitalismus geben oder gar keine.
Die sozialistischen Gesellschaftsmodelle im letzten und im aktuellen Jahrhundert waren nicht überzeugend genug, dass man sie als Alternativmodell erhalten wollte.
zum Beitrag19.10.2025 , 11:11 Uhr
Stimmt, die Gefahr geht heute eher von Straßenbahnen aus, die zu leise sind.
Die moderne Straßenbahn macht künstlich moderate Geräusche, um die Quote tödlicher Unfälle zu verringern.
zum Beitrag19.10.2025 , 11:07 Uhr
Es ist spannend, dass es als progressiv gelten soll, auf die Probleme des 21. Jahrhunderts mit Lösungen des 19. Jahrhunderts antworten zu wollen.
zum Beitrag19.10.2025 , 10:56 Uhr
"Indonesien folglich der Böse👎"
Das steht nicht im Artikel, das fügen Sie hinzu.
Nicht eine Verurteilung des Ausschlusses Israels finden Sie im Artikel.
Überhaupt empfinde ich den Artikel als angenehm wenig moralistisch.
Er beschreibt nur intensiv die unterschiedlichen Maßstäbe und fehlende Handlungen.
Und so eine Berichterstattung erzeugt erst Antisemitismus?
Das heißt dann, Antisemiten können eigentlich gar nichts dafür, die Presse erzeugt bzw. verstärkt ihn ja erst?
Ihre Gedankengänge lassen Fragen offen.
zum Beitrag17.10.2025 , 22:34 Uhr
Wenn ich die Rechtslage kennen würde, hätte ich sie mir nicht im Artikel gewünscht. :-)
zum Beitrag17.10.2025 , 22:31 Uhr
"Mädchen und junge Frauen müssen sich teils Kritik an einem angeblich zu freizügigen Kleidungsstil anhören."
Deshalb habe ich schon vor mehreren Jahren meine Tochterdamals umgeschult.
zum Beitrag17.10.2025 , 22:12 Uhr
Ob es schlecht oder gut ist, ist ein moralisches Urteil, an das ich mich nicht beteiligen möchte.
Der sachliche Grund ist halt, dass dieses Geld für Asylbewerber zweckgebunden als Lebensunterhalt für ihn persönlich betrachtet wird.
Mehr soll es nicht sein.
Wenn ein Asylbewerber davon Geld an Familienangehörige schickt, entspricht die Verwendung nicht mehr dem Zweck.
Ob das nun moralisch verwerflich ist, überlasse ich Ihrer Wertung.
Man kann es unterschiedlich sehen.
Merken Sie, Ihr Beispiel ein Element enthält, was Leute, die das aktuelle Asylrecht für zu liberal halten, sofort hinterfragen würden?
Es ist der Punkt, dass, wenn der jüngere Bruder dort bleiben kann, vermutlich eigentlich auch der ältere Bruder zumutbarerweise dort hätte bleiben können.
Wenn will kann man auch andersherum annehmen, dass das übersandte Geld den Anreiz liefert, dass weitere Familienmitglieder nachkommen und sich auf die gefährliche Reise machen.
Fragen Sie mich nicht, was stimmt.
Aus dem Iran sind vorher schon Afghanen weitermigriert, die bereits im Iran geboren sind.
Iran lässt null Integration und damit null Perspektive zu.
zum Beitrag16.10.2025 , 15:11 Uhr
"Man darf gerichtlich festgestellt einen Herrn Höcke Faschist nennen, aber ändert das was? "
Sie unterliegen dem Irrtum, das Gericht habe festgestellt, Höcke sei Faschist.
Das hat das Gericht aber nicht.
Es hat nur festgestellt, dass die Bezeichnung von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, weil sie sich subjektiv begründen lässt.
zum Beitrag16.10.2025 , 12:00 Uhr
Ich kenne es auch so, dass an den Betrieb, wo das Praktikum stattfinden soll, Anforderungen gestellt werden.
Dafür muss es Rechtsgrundlagen geben.
zum Beitrag16.10.2025 , 11:54 Uhr
Ich hätte mir ja gewünscht, der Artikel würde auf die Rechtslage eingehen.
zum Beitrag16.10.2025 , 11:04 Uhr
Die Idee, dass Nationalismus als politische Religion gilt, ist nicht von mir, sondern hat in der Politikwissenschaft eine gewisse Verbreitung.
Nationalismus kann verschiedene Merkmale von Religion haben, insbesondere die Suche nach Transzendenz und Lebenssinn.
Ich denke, Menschen haben ein religiöses Grundbedürfnis, das unterschiedlich bedient werden kann.
Das ist nicht per se schlecht.
Religion ist, was man daraus macht.
Auch andere Themen kann man als Religion betreiben.
Klimaprotest, wie die Hungerstreikler ihn betrieben z. B.
Auch "Name it, blame it, shame it." Da finden Sie die Idee der Erbsünde.
Ich habe Texte zu mehreren aktuellen Themen gelesen, wo sich mir der Eindruck aufdrängte, da betreibt jemand es als Religion.
Ich selbst bin nicht sehr religiös, ich habe dann eine Distanz zu solchen Personen. (Nicht zum Thema.)
Das heißt nicht, dass diese Themen an sich Religion sind oder man sie als Religion betreiben MUSS.
Die Nation will ich keinesfalls verteufeln.
Ich denke, sie ist bis heute die einzige Ebene, auf der man gesellschaftliche und politische Partizipation als Individuum akzeptiert einfordern kann.
zum Beitrag16.10.2025 , 10:26 Uhr
Obwohl "Unschuldsvermutung" ein Begriff aus der Rechtsprechung ist, macht er hier im journalistischen Kontext doch recht gut klar, worum es geht.
Der Palästinenser muss auch nichts beweisen.
Aber das Heranziehen anderer Quellen war hier offensichtlich nicht möglich.
Aus verständlichen Gründen.
Wenn Ihnen "Unschuldsvermutung" nicht gefällt, nennen Sie doch einfach einen besseren.
Der Kommentar von Frau Hauschild zielte darauf ab, schärfere, stark wertende Formulierungen zu benutzen.
Wenn eine Gegenrecherche nicht möglich ist, sollten sich Ihrer Meinung nach Autoren trotzdem verbal so weit aus dem Fenster lehnen?
Wie wirkt es auf Sie als Leser, wenn sich hinterher herausstellt, dass die Grundannahme falsch war?
(Die Fragen sind allgemein gemeint und beziehen sich nicht auf den Sachverhalt im Artikel. )
zum Beitrag15.10.2025 , 19:24 Uhr
Ich habe nicht verstanden, warum Sie die Kriterien von gutem Journalismus in Deutschland gegen möglicherweise fehlende Rechtsstaatlichkeit in Israel ausspielen wollen.
zum Beitrag15.10.2025 , 19:22 Uhr
Nichtsdestotrotz berücksichtigt auch guter Journalismus dieses Prinzip.
Hätte man die Angaben nicht für glaubhaft gehalten, wäre der Artikel wohl nicht erschienen.
Dass man moderat formuliert, weil man sich bewusst ist, dass eine kritische Gegenrecherche nicht möglich ist, ist ja nichts Schlechtes.
Ich verstehe Ihren Kommentar hier nicht. Sie sind doch sonst nicht so.
zum Beitrag15.10.2025 , 13:02 Uhr
Wo wohnen Sie?
In Brandenburg sieht man immer noch sehr viele Rehe.
Wolf hin oder her.
Auch in bekannten Wolfsgebieten.
Die Waldbesitzer mögen es übrigens typischerweise, wenn ihnen Rehe nicht mehr den Wald kaputtbeißen.
zum Beitrag15.10.2025 , 12:59 Uhr
In Ländern wie Polen und Rumänien, wo Wölfe nie weg waren, gibt es auch Kindergärten.
Dort dürfen Kinder sogar raus.
Sie haben recht, es ist leicht, von oben Moral zu predigen.
Pragmatismus bringt es eher.
zum Beitrag15.10.2025 , 12:53 Uhr
Die gemeinsame Geschichte nutzt Putin gerade, um zu begründen, es gäbe kein ukrainisches Volk.
Die hohe Anzahl russischsprachigwr Ukrainer ebenfalls.
Die Reaktion darauf, mehr Wert auf Abgrenzung von Russland zu legen, würde ich nicht als Selbstbetrug bezeichnen.
Wenn die Zeiten friedlicher werden, wird man das vermutlich wieder entspannter sehen.
zum Beitrag15.10.2025 , 12:43 Uhr
Na, dann los, liebe taz.
zum Beitrag15.10.2025 , 12:28 Uhr
Ja, das gibt es auch für Juden, für Katholiken in evangelischen Bundesländern, ...
(Bei Hindus weiß ich es nicht.)
Ja, wir leben gerade in religiösen Zeiten.
Theistische Religionen wie nichttheistische Religionen - z. B. Nationalismus- sind schwer auf dem Vormarsch.
Ob damit die Aufklärung rückabgewickelt wird, liegt an "uns" als Gesellschaft.
Auch im säkularen Berech existieren ja Gruppen, die sagen, faktenbegründete, objektive Wissenschaftlichkeit ist nicht so wichtig.
Empfindungen genügen als Begründung.
zum Beitrag15.10.2025 , 12:08 Uhr
"Wenn man sie ernsthaft umsetzten würde wäre die Welt eine bessere."
Genau so argumentieren Religiöse.
Sie sitzen also im gleichen Boot.
Das Grundgesetz entspringt religiösen Werten.
Auch Säkulare kennen und üben Morde, Kriege, Gehirnwäsche ... aus.
zum Beitrag15.10.2025 , 11:54 Uhr
Es wird berichtet, dass die arabischen Verhandlerstaaten und die Türkei massiven Druck auf die Hamas ausüben mussten.
Das spricht gegen Ihre These, die Hamas sei dazu die ganze Zeit bereit gewesen.
zum Beitrag15.10.2025 , 11:32 Uhr
Wenn er den Einfluss der Hamas verringern würde, würde die Hamas kaum seine Freilassung wollen.
zum Beitrag15.10.2025 , 08:42 Uhr
Was haben nationale Abstimmungsmythen mit den Sprachen zu tun?
zum Beitrag15.10.2025 , 08:39 Uhr
So wie vorher auch.
Es gibt ja kein Sprachverbot.
Russisch soll nur keine geschützte Minderheitensprache mehr sein.
zum Beitrag14.10.2025 , 14:19 Uhr
Ich weiß nicht, ob es hilft, das Phänomen auf Rechte und Rechtsextreme zu verweisen.
Wenn Ukrainer "zu den Starken " gehören wollen, müssten sie ja gerade Russisch sprechen wollen.
In Osteuropa hatten nach dem 2. Weltkrieg auch alle keine Lust mehr auf Deutsch als Erst- oder Zweitsprache.
Und das waren sozialistische Länder.
Ich kann das verstehen.
Mein Vater hatte einen Freund im Elsass, der als Kind während des Krieges seinem älteren Bruder im Wald Nahrung brachte.
Der versteckte sich dort, damit er nicht in die Wehrmacht muss.
Irgendwann kaschten den Jungen die Deutschen und haben ihn sehr unschön behandelt, um zu erfahren, wo sein Bruder ist.
Danach hat er in seinem Leben nie wieder Deutsch gesprochen.
Was nicht leicht ist, wenn das gesamte Umfeld es tut.
Auf der theoretischen Ebene lässt sich super über sowas moralisch urteilen.
Auf der menschlichen kann das ganz anders aussehen.
zum Beitrag14.10.2025 , 14:01 Uhr
Die AfD ist in Brandenburg in mehreren Städten und Kommunen stärkste Kraft.
Da lässt sich eine Brandmauer im ÖRR nicht mehr halten.
Außer man will den RBB zum Propaganda-Sender degradieren.
Eine kritische Sendung über die AfD ohne eine Stimme der AfD zu den Vorwürfen wäre aus journalistischer Sicht kaum tragbar.
"Bad Freienwalde ist bunt" und andere NGOs müssen sich konfliktfreudiger aufstellen.
zum Beitrag14.10.2025 , 13:42 Uhr
Sorry, aber doch.
Es kommt gerade neues Leid hinzu.
Sie können es auch im Artikel lesen.
Die Hamas restauriert jetzt ihre Macht und tötet dafür.
Das ist allerdings Leid, was die Pro-Pali-Szene hierzulande nicht sehen will.
Dagegen geht niemand hier auf die Straße.
zum Beitrag14.10.2025 , 13:34 Uhr
Sie wollen ein Europa, das agiert wie ein Donald Trump?
Dem jeder jederzeit alles zutraut?
Echt jetzt?
Das ist ein Konflikt, der von den Regionalmächten gelöst wurde und wo Trump das Damoklesschwert spielte.
Gut so, die Nachbarstaaten haben aufgrund der kulturellen Nähe eine höhere Kompetenz.
Die Europäer hat niemand gebraucht.
Sie wären nicht in der Lage gewesen, dort militärische Aktionen zu starten oder glaubwürdig zu verkünden, eine Räumung des Gazastreifens wäre keine schlechte Idee.
Innenpolitisch wären europäische Staaten an so einer harten Machtpolitik zerbrochen.
Ob Sie das nun als Schande betrachten, ist Ihr Ding.
Für mich ist es ok, wenn Regierungen in komplexen Situationen nicht im Gleichschritt marschieren.
zum Beitrag14.10.2025 , 13:19 Uhr
Fällt Ihnen auch nur ein einziges Beispiel ein, wo ein Krieg zwischen zwei Völkern erfolgreich beendet wurde, indem man sie zusammen in einen Staat gesperrt hat?
Gegenbeispiele gibt es dagegen zuhauf.
zum Beitrag13.10.2025 , 13:26 Uhr
Natürlich.
Die AfD ist eine Defizitpartei.
Sie schreibt sich die Probleme, die die anderen Parteien nicht gelöst kriegen, auf die Agenda.
Logischerweise sagen die anderen: "Schaffen wir auch allein."
Die Gesetze, die es theoretisch gilt umzusetzen, sind ja da.
Schafft nur keiner.
Herrn Jakobs Artikel belegt das wieder.
Wenn Sie eine tolle Idee haben, wie die, die gehen sollen, auch wirklich wieder gehen, melden Sie sich bei der Regierung.
Denn so wird es darauf hinauslaufen, dass es in 50 Jahren ein Asylrecht wie heute nicht mehr geben wird.
zum Beitrag13.10.2025 , 12:48 Uhr
Gut zusammengefasst.
So betrachte ich ihn auch.
zum Beitrag12.10.2025 , 19:19 Uhr
Da haben Sie lauter gute Beispiele für unterschiedliches Sprachgefühl.
Beispiel: Alkoholfreies Bier gehört für mich nicht dazu, weil bei mir regional Biersorten verbreitet sind, von denen man wegen des geringen Alkoholgehalts nicht betrunken wird.
Die hat man früher bedenkenlos Kindern gegeben.
Weshalb Sie nun meinen, das läge nicht am Sprachgefühl, habe ich nicht verstanden.
zum Beitrag12.10.2025 , 19:11 Uhr
Finde ich ja auch.
Wir haben uns super an "Seitan", "Tofu", "Halloumi" oder " Veggie" gewöhnt.
Ich verstehe nicht, warum der neue vegetarische Wein unbedingt in alten Schläuchen serviert werden soll.
Mit etwas Kreativität lassen sich viel peppigere Begriffe als "Wurst" finden.
zum Beitrag12.10.2025 , 13:18 Uhr
Die Agenda der Hamas enthält Punkte, die man als antiglobalistisch, antiimperialistisch und antikolonialistisch lesen kann, wenn man möchte.
Man muss dazu nur über viele Punkte hinwegsehen.
Manche davon haben Sie bereits aufgezählt.
Über Dinge hinwegzusehen, dazu - so mein Eindruck - sind gerade überraschend viele Linke bereit.
Wir haben gerade eine Zeit der Orientierungslosigkeit und der Erstarrung auf linker Seite.
zum Beitrag11.10.2025 , 15:53 Uhr
Wo das Problem ist, ist simpel: Andere finden dann den Verstorbenen.
Ich will im neu erworbenen Garten einen Apfelbaum pflanzen und habe dann auf einmal eine Urne in der Hand.
Weil der Verkäufer oder Vorpächter seine Oma ein halbes Jahr zuvor dort verscharrt hat.
Dann habe ich plötzlich die Verantwortung für jemanden, den ich nicht mal kenne.
Will ich nicht.
zum Beitrag11.10.2025 , 15:45 Uhr
Sie meinen, dann können wir auch noch die Asche von Verstorbenenen dazuschmeißen, darauf kommt es dann auch nicht mehr an?
Ok, ist eine Position, über die ich noch mal nachdenke... ;-)
zum Beitrag11.10.2025 , 15:43 Uhr
Da muss ja nicht noch mehr dazukommen.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:51 Uhr
Vielleicht ist der Punkt, dass man mit traditionell überkommenen Bezeichnungen besser klarkommt, auch wenn sie auf den ersten Blick irreführend wären.
Wenn jetzt Begriffe neu geframed werden, könnte das was anderes sein.
Eigentlich ist die Diskussion gar nicht neu.
Sie gab es ja bereits zum Analogkäse.
Neu ist nur der Kulturkampfaspekt, dass Veganer auch unbedingt Wurst, Schnitzel und Steak essen wollen.
Ich bin übrigens jemand, der bereits wirklich das Falsche gekauft hat.
Meist wollte ich Vegetarisches kaufen.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:40 Uhr
Ich finde es irgendwie pietätlos, zwischen den Partikeln meiner verstorbenen Nachbarin zu schwimmen.
zum Beitrag10.10.2025 , 21:25 Uhr
Das heißt, wenn ich mir einen Garten anschaffe, muss ich damit rechnen, beim Umgraben auf Urnen zu stoßen?
Und im See schwimme ich dann in der Asche von Verstorbenen?
Hört sich für mich nicht erstrebenswert an.
zum Beitrag10.10.2025 , 21:13 Uhr
Der Friedensnobelpreis ist ja kein Quiz. ;-)
Da kann er ruhig die Länder durcheinanderwerfen.
Über den fehlenden Bürgerkrieg ließe sich reden.
Das schafft er vielleicht sogar.
zum Beitrag10.10.2025 , 18:47 Uhr
Spannend.
Für mich ist ja ein Veggie-Burger ein Veggie-Burger und ein Hamburger immer mit Fleisch.
Deshalb ist es für mich auch nicht absurd, dass die Kantine Veggie-Burger verkauft.
Ein Burger kann vieles enthalten.
Ein Hamburger und Cheeseburger sind da festgelegter.
So unterschiedlich kann Sprachgefühl sein.
zum Beitrag10.10.2025 , 18:38 Uhr
Wenn in Gaza das Sterben kurzfristig aufhört, ist das definitiv ein Erfolg.
Ob als Deal oder als Akt der Selbstlosigkeit, ist den Leuten in Gaza und Israel vermutlich ziemlich egal.
Die Welt rückt doch zusammen. BRICS, EU-Aufrüstung, ...
zum Beitrag09.10.2025 , 22:14 Uhr
Israel wird bestimmt nicht aufhören, bevor die Hamas wirklich zugestimmt hat.
Deshalb passt : jetzt schon nicht " nicht.
zum Beitrag09.10.2025 , 13:17 Uhr
Statistisches Bundesamt: "24 % der Kinder und Jugendlichen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht"
Aus der Pressemitteilung Nr. 0033 vom vergangenen Jahr.
Ich denke, das wird hier gemeint sein, auch wenn es nur um "bedroht " geht.
zum Beitrag08.10.2025 , 21:55 Uhr
Die Frage nach dem Warum ist erlaubt.
Man kann sie auch relativ einfach beantworten.
Es ist ziemlich witzlos, längst beantwortete Fragen immer wieder zu stellen.
Der Angriff hat natürlich eine Vorgeschichte.
Nur nicht primär die Besetzung Gazas, denn die Israelis sind dort bereits vor geraumer Zeit abgezogen.
Dann hätte der 7.10. vom Westjordanland aus stattfinden müssen.
In Gaza existierte bereits eine eigene staatliche Verwaltung durch Palästinenser.
Seltsamerweise wird das gerne übersehen.
Die entscheidende Vorgeschichte zum 7.10. ist das Abraham-Abkommen, dass dadurch erfolgreich torpediert wurde.
Eine Verständigung zwischen Israel und verschiedenen arabischen Staaten sollte verhindert werden.
Gelungen.
zum Beitrag08.10.2025 , 12:03 Uhr
Ich fand die Antwort auch simpel.
Am Holocaust-Gedenktag erinnert man auch nicht an die Bombenopfer von Dresden.
Der Eindruck von Beliebigkeit ist an solchen Gedenktagen unbedingt zu vermeiden.
zum Beitrag07.10.2025 , 18:36 Uhr
",,, nicht selbst zerlegt haben. "
zum Beitrag07.10.2025 , 01:18 Uhr
Ja, da nähern sie sich den Linken an.
Im Hintergrund stehen dann die Rechten und freuen sich.
Sie brauchen nicht mal mehr bessere Ideen.
Sie müssen einfach sich selbst zerlegt haben.
zum Beitrag07.10.2025 , 00:31 Uhr
Fakt ist, dass wir es mit einem unsymetrischen historischen Konflikt"
Stimmt. Historisch ist es sehr unsymetrisch, wenn mehrere Nachbarstaaten mit mehr Soldaten ein deutlich kleineres Land angreifen.
Trotzdem hatten die Israelis den Krieg damals gewonnen.
Die 1200 Ermordeten sind dann irgendwie Kollateralschaden?
Hauptsache, es sterben nicht noch weitere Palästinenser?
Da die Hamas noch immer da ist, wird sie zweifellos später so eine erfolgreiche Aktion wiederholen.
Da sollen die Israelis mal nicht so zimperlich sein?
Darum geht's halt auch.
Das macht eben so schwierig und das reine Aufrechnen von Toten so falsch.
In die Rechnung muss mehr rein.
zum Beitrag07.10.2025 , 00:17 Uhr
Vielleicht sitzen die Vielen aber zu weit weg von der Autobahn und sehen gar nicht richtig hin.
zum Beitrag07.10.2025 , 00:16 Uhr
Das habe ich nicht rausgelesen und tue es immer noch nicht.
Heißt natürlich nicht, dass Sie nicht recht haben könnten.
zum Beitrag07.10.2025 , 00:12 Uhr
Ich rede nicht von Videos, sondern von Gefühlen in der Bevölkerung.
Propaganda machen doch sowieso immer nur "die anderen".
zum Beitrag07.10.2025 , 00:09 Uhr
Da ist kein Stück Widerspruch.
Natürlich kennen die Palästinenser die Namen ihrer toten Familienangehörigen, ihrer getöteten Freunde und Nachbarn.
Deshalb ist "niemand" schlicht unzutreffend.
Die israelische Gesellschaft ist extrem solidarisch.
Sie gedenkt sehr intensiv öffentlich ihrer Getöteten und ihrer Entführten.
Auf einer Internetseite konnten Sie jeden Toten mit Namen, Todesort und wie er umgebracht wurde, finden.
Übrigens auch Araber und nichtjüdische Ausländer.
Unter Palästinenser ist das in dieser Form so nicht verbreitet, der Umgang mit Getöteten ist deutlich anders.
Man sah vorher, wieviel sich Israel einen freigekauften Israeli kosten lässt.
Eine Regierung wie die Hamas schafft eher Untertanengeist als Solidarität.
Die öffentl. Zelebrierung der Erinnerung macht es erst möglich, in D die Namen und Geschichten der Opfer zu publizieren.
Das Eine bedingt das andere.
Nichtsdestotrotz kenne ich niemanden, der auch nur die Namen der noch festgehaltenen deutschen Geiseln kennt.
Ich auch nicht.
Wieviel Namen kennen Sie?
Deshalb meine ich, stimmt Schleichers Vergleich nicht.
Wenn Sie meinen, Sie kennen meine Interessen, wird das bestimmt stimmen. ;-)
zum Beitrag05.10.2025 , 22:32 Uhr
Nach dem Video habe ich den Eindruck, Sie meinten etwas anderes.
Im Judentum als Religion existiert der "Gegensatz" liberales Judentum vs. orthodoxes Judentum.
Worauf Sie aber - so mein Eindruck - eigentlich hinaus wollen, ist politische Liberalität.
Prof. Bernstein ist sowohl religiös liberal als auch politisch liberal.
Das geht aber nicht zwangsläufig Hand in Hand.
Ein religiös Liberaler kann politisch sehr unliberal sein, z. B. weil er sehr nationalistisch ist.
Deshalb wäre der Gegensatz dazu nicht orthodox.
Man sieht vielen Redakteuren am Äußeren bereits an, dass sie nicht orthodox sind.
Ich hoffe verstanden zu haben, was Sie meinten.
zum Beitrag05.10.2025 , 19:42 Uhr
Den Eindruck kann man haben, man muss ihn nicht haben.
Wenn Lindenberg das so formuliert hätte wie Sie, hätte ich nichts kommentiert.
zum Beitrag05.10.2025 , 19:39 Uhr
Ob die Jüdische Allgemeine einseitig ist oder nicht, ist Ansichtssache.
Ob die JA dagegen ein Verbandsorgan orthodoxer Gemeinden ist, dagegen nicht.
Deshalb kann Lindenberg nicht ins Schwarze getroffen haben.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:45 Uhr
Das wird doch nur vereinzelt gefordert.
Auf vielen Demonstrationen spielt es keine Rolle.
Auf anderen sind es Lippenbekentnisse.
So ähnlich wie wenn Frau Wagenknecht bekennt, dass Russland den Angriff auf die Ukraine gestartet hat, aber ...
Oft stellte die Gegendemo mit Bilder der Geiseln eine Provokation für die Pro-Pali-Demo dar.
Stellen Sie sich einfach mit einem Schild für die Freilassung der Geiseln auf jeder Pro-Pali-Demo dazu und berichten Sie uns von Ihren Erlebnissen.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:32 Uhr
Ihr Verständnis ist spannend, weil der Text eigentlich deutlich das Gegenteil aussagt:
",,, Versprechen, Wahlen abzuhalten, das Versprechen, die Rechte der Gläubigen aller Religionen, die Menschenrechte der Einwohner aller Geschlechter und sexueller Orientierung zu respektieren und ein Mehrparteiensystem, eine unabhängige Justiz und eine freie Presse zu gewährleisten."
Das ist eine Demokratie.
Unterstriechen wird das noch durch die Parallele zur Erklärung von Ben-Gurion.
"Es wird Grenzen geben und eine gemeinsame Kontrolle darüber, wer und was diese Grenzen überschreitet, gemeinsame Handelsabkommen, gemeinsame Militärabkommen."
Das ist ein Staat auf Augenhöhe zu Israel.
Auf Augenhöhe, weil er die liberalen, demokratischen Werte teilt.
Ihre Lesart ist fast spannender als der Artikel selbst.
Übrigens ist in vielen Ländern der Welt die Staatlichkeit auf der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen Gruppe gegründet.
Wollen Sie die alle unter Aufsicht stellen?
Können wir uns ja gleich mit anmelden.
zum Beitrag04.10.2025 , 19:01 Uhr
Das wird damit nicht gerechtfertigt.
Das ist ein " Ja, so ist Krieg."
Es bedeutet nicht, dass man ihn gut findet.
Eigenen historischen Erfahrungen sind oft die Folie, vor der Ereignisse eingeordnet werden.
Muss deshalb nichts mit Projektion "deutscher Schuld" zu tun.
zum Beitrag04.10.2025 , 18:53 Uhr
Man könnte einfach dafür demonstrieren, dass die Hamas die Geiseln freilässt.
Erst dann ist der 07.10.2023 wirklich beendet.
Macht halt keiner.
Und Sie sprechen von "Blindheit" ...
zum Beitrag04.10.2025 , 18:44 Uhr
Da sehen Sie mal, wie fragile auch ein Schutzraum sein kann.
"In keinem Land ist für Juden das Risiko das Leben durch einen Anschlag zu verlieren so gross wie in Israel."
Haben Sie eine Quelle dazu? Wäre ich wirklich neugierig.
zum Beitrag04.10.2025 , 18:20 Uhr
Sie haben das argumentative Problem, dass die Jüdische Allgemeine sich in der liberalen Tradition jüdischer Zeitungen in Deutschland sieht.
Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland.
Das ist ebenfalls keine rein orthodoxe Veranstaltung.
zum Beitrag04.10.2025 , 18:11 Uhr
Natürlich kennen die Palästinenser die Namen der getöteten palästinensischen Zivilisten.
Offenbar ist die israelische Gesellschaft solidarischer als die palästinensische und kümmert sich mehr um ihre Leute.
Ist nicht verwunderlich, wenn man von einem Verein wie der Hamas regiert wird.
Weshalb das jetzt ein Beleg sein sollte, dass es in Deutschland keine ei seidige Solidarität geben sollte, erschließt sich mir nicht.
zum Beitrag04.10.2025 , 18:03 Uhr
Dann hätte der Gaza-Krieg nach ein paar Tagen ein Ende gehabt?
Vielleicht haben sie es ja irgendwie übersehen, aber noch immer sind mehrere Geiseln in der Gewalt der Hamas.
Das Kriegsziel ist also bis heute nicht erreicht.
Weshalb der Krieg nach ein paar Tagen zu Ende gewesen sein sollte, wo da noch nicht eine Geisel befreit worden war, ist mir nicht nachvollziehbar.
"Autoritäre Machtergreifung "?
Wenn Sie mich fragen, ging da Ihre Fantasie mit Ihnen durch.
Netanjahu kann bei der nächsten Wahl abgewählt werden.
zum Beitrag02.10.2025 , 13:21 Uhr
Nein. Nur mit einer vergleichbaren Ausbildung. "Vergleichbar" heißt hier aber nicht, daß es dieselbe ist.
zum Beitrag02.10.2025 , 13:15 Uhr
Nein, das wären definitiv andere.
zum Beitrag02.10.2025 , 13:14 Uhr
Nun ist Antisemitismus aber keine Meinung.
zum Beitrag02.10.2025 , 13:07 Uhr
Schlagendes Argument, auch wenn das Herrn Bax nicht glücklich macht.
zum Beitrag02.10.2025 , 13:05 Uhr
Wie Sie Ihre Argumentation aufziehen, kommen Sie nicht zum Erfolg.
Es gibt ausreichend viele jüdische und israelisch-jüdische Experten, Historiker, Holocaustüberlebende, ... mit der Gegenmeinung.
Zudem sind die Definitionen, was antisemitisch ist, in Israel und Deutschland nicht deckungsgleich.
Ihre "unbestreitbaren Fakten" nutzen Ihnen nichts, weil es eben doch nur Meinungen sind.
zum Beitrag01.10.2025 , 11:57 Uhr
Das wusste er ja vorher nicht.
.it der Ausbildung können Sie auch nicht einfach in der freien Wirtschaft anfangen.
Dort ist sie nichts wert.
Es hat dort seinen Grund, dass Behörden große Probleme haben, Nachwuchs zu finden.
zum Beitrag01.10.2025 , 11:50 Uhr
Natürlich treffen Sie dort die Motivierteren.
Die kriegen ja auch mehr Geld.
Die Taz beleuchtete das vor kurzem bei Juristen.
Bei Ärzten, Informatikern oder anderen direkt vergleichbaren Berufen ist das identisch.
Nur sehe ich nicht, wie die Vorschläge von Frau Schmollack zu mehr Motivation führen sollen.
zum Beitrag01.10.2025 , 08:55 Uhr
Spannende Anekdote.
zum Beitrag01.10.2025 , 08:46 Uhr
Sie wollen die AfD als Maßstab nehmen, um zu beurteilen, ob eine Person of Colour ihre Community richtig beurteilt?
Und weil Sie so viele andere Muslime kennen, muss Frau Balci falsch liegen?
Nicht Ihr Ernst, oder?
Herzlich Willkommen im White Savourism.
zum Beitrag01.10.2025 , 08:33 Uhr
Die Hamas ist Geschichte?
Sind die Geiseln schon frei?
Ist Gaza komplett von Israel erobert?
Dann braucht man ja gar keinen Friedensvertrag mehr.
zum Beitrag30.09.2025 , 16:39 Uhr
Bei der Absage sagten die Veranstalter- Herr Bax wird das einfach vergessen haben - nun aber:
"Wir sehen und hören den Einspruch insbesondere auch von jüdischer Seite gegen den Konzertabend am 7. Oktober 2025. Diesen Einspruch nehmen wir ernst«.
Scheinbar war Weimer ihnen gar nicht so wichtig.
Die "jüdische Seite" - vermutlich eine jüdische Gemeinde oder der Zentralrat - als Speerspitze und Wegbereiter der AfD, um die Freiheit der Kunst im rechten Sinne einzuschränken?
Ich weiß nicht, Ihr Gedankengang überzeugt mich nicht.
zum Beitrag30.09.2025 , 11:05 Uhr
Es ist immer schwierig, wenn Weiße meinen, sie wüssten besser als Persons of Colour, wie es in deren Community zugeht.
zum Beitrag30.09.2025 , 08:27 Uhr
Doch. In den Supermärkten, in denen ich einkaufe, stehen Sojamilch und Hafermilch neben Kuhmilch.
Netterweise heißen sie heute bereits oft " Soja-Drink", was mir die Auswahl beschleunigt.
Bei Wurstimitaten kommt es auf die Supermarktkette an.
zum Beitrag29.09.2025 , 22:18 Uhr
"Stellt Euch immer nach Anfertigung eines Beitrags die ehrliche Frage:
Was würde Kurt Tucholsky dazu sagen?
Was wäre, wenn Tucholsky mein Redakteur wäre?"
Das soll auch Satire sein, oder?
zum Beitrag29.09.2025 , 22:04 Uhr
Bin ich voll bei Ihnen.
Mich haben vegetarische Produkte erst überzeugt, als ich sie nicht mehr als Fleischimitat, sondern als etwas Eigenes betrachtet habe.
zum Beitrag29.09.2025 , 21:36 Uhr
Natürlich ist in Käsekuchen Käse drin.
Weißkäse.
Ich habe noch nie Käsekuchen ohne Weißkäse gegessen.
zum Beitrag29.09.2025 , 09:36 Uhr
Die steht halt nicht im Milchregal.
zum Beitrag29.09.2025 , 09:26 Uhr
Was sollte ich von Fleischersatzprodukten, die offen als solche zu erkennen sind, abgeschreckt werden?
zum Beitrag28.09.2025 , 21:57 Uhr
"Vermutlich wird der Konflikt um das Land daher weitergehen bis eine Seite verschwindet oder beide völlig am Ende ist."
Was ist daran Friede, Freude, Eierkuchen?
Haben Sie das Gefühl, das die internationale Rechtsordnung dort irgendwas löst?
zum Beitrag28.09.2025 , 21:43 Uhr
Nun - Rechte sind die bestimmt nicht.
zum Beitrag28.09.2025 , 21:39 Uhr
Die Polen waren aber die ersten Opfer des deutschen Überfalls.
Die Bewohner Warschaus in Ihrem Vergleich würden den Bewohnern Israels entsprechen, die als Erstes von der Hamas überfallen worden sind.
Ihr Vergleich würde eher zeigen, wie absurd es ist, von Israelis Mitleid mit den Einwohnern Gazas zu verlangen.
Vielleicht stornieren Sie Ihren Vergleich doch besser.
zum Beitrag28.09.2025 , 21:28 Uhr
"Ist doch nicht logisch das Putin ernsthaft Krieg mit der Nato anstrebt, der ist doch nicht so dumm um nicht zu wissen das es dann nur noch bergab gehen kann für ihn und die Russen..."
Das habe ich am 23.02.2022 auch noch gedacht.
zum Beitrag28.09.2025 , 21:07 Uhr
Und was soll uns das im Zusammenhang mit dem Artikel sagen?
zum Beitrag28.09.2025 , 21:02 Uhr
Die Satire ist nicht mein Humor, ich empfinde sie als geschmacklos.
Vielleicht verstehe ich sie nicht, gut möglich.
Die Kritik hier verstehe ich aber auch nicht
Jede Pauschalreise mit Folkloreprogramm hat mehr Menschenzoo als eine Schießbudenfigur.
Die fiktiven Kinder haben anscheinend einen arabischen Vater und eine deutsche Mutter.
Als jemand ohne den passenden Humor hätte ich vermutet, hier sollen sich deutscher und arabischer Antisemitismus treffen.
Weshalb der Autor sich nur auf den Vater bezieht und die Mutter weglässt, erschloss sich mir nicht.
Mit Klischees und Narrativen zu arbeiten, gehört zum Kern von Satire.
Ihr das vorzuwerfen, wirkt seltsam.
Darüber hinaus zählt der Autor mehrere Punkte auf, die ich als ironisch gemeint verstehe, er aber Ironie darin so gar nicht verstehe.
Insgesamt wirkt der Artikel auf mich, als wolle der Autor seine Kritik unbedingt in ein antikoloniales Korsett pressen, was halt nicht passte.
Wozu?
Aber ich habe schon die Satire nicht begriffen...
zum Beitrag28.09.2025 , 08:59 Uhr
Die Taz hat doch schon immer ein sehr breites Spektrum von Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht.
Mich störte das nicht.
zum Beitrag28.09.2025 , 08:38 Uhr
Danke, dass Sie es so gut auf den Punkt bringen.
zum Beitrag27.09.2025 , 10:27 Uhr
Sie setzen hier Ausländer mit Asylbewerbern gleich.
Ein Großteil der in Deutschland lebenden Nichtdeutschen sind aber EU-Ausländer.
zum Beitrag27.09.2025 , 09:12 Uhr
Vor Jahren wurde mal in einem taz-Artikel geschrieben, dass die Foristen der taz deutlich überproportional männlich sind.
zum Beitrag27.09.2025 , 06:32 Uhr
Echt? Das kennen Sie nicht?
Der Ton entspricht dem klassischen " wow!".
Offensichtlich gibt es Paralleliniversen
zum Beitrag26.09.2025 , 19:28 Uhr
Von wem mit wem?
zum Beitrag25.09.2025 , 22:28 Uhr
Wenn mir jemand sagt, ich habe einen geilen Arsch, fühle ich mich definitiv nicht herabgewürdigt.
Ich empfinde es als Kompliment.
zum Beitrag24.09.2025 , 22:45 Uhr
"Und so wird auch die unwahre Erzählung des "linken" Rundfunks gestreut - straflos."
Warum wollen Sie etwas bestraft haben, was eine wissenschaftliche Studie offiziell belegt?
Sie merken, wie schnell man in die Lüge reinrutscht?
"Oder dass Presse Einzelereignisse, die gesellschaftlich irrelevant sind, hervorheben darf, ohne sie in den Kontext eines Staates zu setzen, der 84 Mio BürgerInnen hat."
Wer entscheidet, was gesellschaftlich irrelevant ist?
Auch in der taz finden sich Artikel, wo ich mir die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz stelle.
Kann man offensichtlich zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen ...
zum Beitrag24.09.2025 , 22:27 Uhr
Können Sie googeln.
Die Studie ist leicht zu finden.
Vermutlich relativiert sich dann, was Ihnen keiner erzählen kann.
Ich habe übrigens vor einiger Zeit einen Schulkameraden wiedergetroffen, der damals erzählte, er arbeitete als Journalist für die WELT.
Er erklärte entschuldigend, bei der Welt könne er mehr schreiben, was er will.
Er war schon immer sehr Grünen-nah.
Auch die taz hatte Artikel von ihm veröffentlicht.
Heute macht er ganz was anderes.
Die ZEIT ist nun bestimmt keine CDU-nahe Zeitung.
Vielleicht ist der Journalismus allgemein besser und die Zeitungen diverser aufgestellt, als Sie glauben?
zum Beitrag24.09.2025 , 22:01 Uhr
Simpel.
Die Exfreundin muss den Vorfall nur einfach nicht zur Anzeige bringen.
Dann erfährt niemand auf Arbeit so schnell davon.
zum Beitrag24.09.2025 , 21:54 Uhr
Der Artikel lässt die Möglichkeit zu, dass er sich nur gegenüber Beziehungspartnerinnen in Konflikten so verhält.
Vielleicht haben die Exparznerinnen immer geschwiegen.
Dann würde es einer Vorgesetzten nicht auffallen.
Es gibt wirklich Leute, die saufen nur in ihrer Freizeit.
zum Beitrag24.09.2025 , 21:38 Uhr
Hat auf jeden Fall etwas Verharmlosendes.
zum Beitrag24.09.2025 , 21:29 Uhr
Ich muss ja sagen, die Welt ist derzeit so schräg, da erscheint mir der Dank des Papstes an Exorzisten geradezu als Akt des rationalen, wissenschaftlichen Denkens und der Aufklärung.
zum Beitrag23.09.2025 , 21:36 Uhr
Ich habe Sie nicht verstanden.
Bei der taz ist Framing, das eine bestimmte Haltung erzeugen will, für Sie ok, beim ÖR erschüttert das aber Ihr Vertrauen?
zum Beitrag23.09.2025 , 21:28 Uhr
Haben Sie Beispiele?
Mir fällt nämlich niemand ein, der Kritik an den Siedler irgendwie legitimiert.
zum Beitrag23.09.2025 , 21:27 Uhr
Sie sind aber nicht der Stärkere, wenn Sie nicht ein gutes Narrativ haben, dass Ihre Führerschaft legitimiert, Ihre Gruppe eint und zum Kampf motiviert.
zum Beitrag23.09.2025 , 21:15 Uhr
Ich finde das neutrale Wording ja gerade gut.
COGAT ist nun mal eine Behörde, keine Regierung.
COGAT untersteht dem israelischen Verteidigungsministerium.
Villingen-Schwenningen als Siedlung zu bezeichnen, wäre nicht falsch.
Im konkreten Kontext geht es genau um die illegal errichteten Siedlungen.
Verdeckt wird durch die Verwendung dieses Begriffs nichts, eher im Gegenteil.
"Spirale der Gewalt" ist für das Wechselspiel aus Anschlägen doch ein passender Begriff.
Mich bringen Artikel, die die einzelnen Sichtweisen darstellen, weiter.
Ich möchte verstehen, was die Leute so denken.
Dieser Artikel erfüllt da meine Bedürfnisse.
Ein moralisch durchtränktes Framing bringt mich da nicht weiter.
zum Beitrag23.09.2025 , 20:42 Uhr
"Der Judenstaat" wurde 1896 veröffentlicht.
Das ist 129 Jahre her.
Damals konnte sich Herzl vermutlich nicht vorstellen, dass das Osmanische Reich drei Jahrzehnte später quasi nicht mehr existiert.
Ihm geht es um ein kleines Stück Land aus einem riesigen islamischen Reich.
Die Araber sind nur eines von mehreren Völkern dort.
Mit dem Sultan suchte er ein Agreement, keinen Krieg.
Immerhin will Herzl "Andersgläubigen" und "Andersnationalen", die "unter uns leben", Rechtsgleichheit und " ehrenvollen Schutz" gewähren.
Ansonsten blendet er das aber aus.
Arabische Juden hatte er aber auch nicht auf dem Schirm.
Daraus nun Rassismus abzuleiten, müssten Sie erklären.
"Ehrenvoller Schutz" für Andersgläubige scheint mir nicht ein Anliegen heutiger Siedler zu sein.
"Der Judenstaat" ist auch nicht die Anleitung, nach der Israel konstruiert wurde.
Man spricht in Israel heute nicht Deutsch oder Jiddisch, Israel ist kein laizistischer Staat und keine Adelsrepublik geworden, ...
Was die ultraorthodoxen Siedler im Kopf haben, ist bestimmt nicht Herzl.
zum Beitrag23.09.2025 , 15:08 Uhr
Gut, dass es die Studie und dieses Interview dazu gibt.
Die eigene Rolle zu reflektieren, scheint ja etwas zu sein, was Journalisten so gar nicht mögen.
Man liest jedenfalls wenig dazu.
Kann ich zu einem gewissen Grad verstehen, das Selbstbild ist ja, dass man neutral ist und die anderen kritisiert.
Schade, weil es für zukünftige "Krisen" wichtig wäre, hier was aufzuarbeiten und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.
Überhaupt den Diskurs zu führen, ist für eine funktionierende liberale Demokratie wichtiger als das Ergebnis.
Mich hätte interessiert, ob Herr Maurer Vergleichbares bei der aktuell von Trump ausgelösten Demokratiekrise sieht.
zum Beitrag23.09.2025 , 10:19 Uhr
Die faktische Grundlage sind diverse Medienberichte über propalästinensische Kundgebungen seit dem 7.10.
Im arabischen Raum, in der Türkei, in Nordafrika, aber auch außerhalb.
Die Regierungen im arabischen Raum sehen die Hamas überwiegend negativ.
Sie haben oft selbst bereits genug Probleme mit Islamisten.
Die Türkei, Katar und der Iran sind da eher Ausnahmen.
Ob die Sympathien von einer Mehrheit oder einer relevanten Minderheit in den Bevölkerungen geteilt wird, ist unerheblich.
Auch ob die Sympathisanten die Videos vom 7.10. bejubeln oder für eine jüdische Verschwörung halten.
Der entscheidende Punkt ist hier, dass die Hamas ausreichend Unterstützung hat, um sich nicht ergeben zu müssen, um keine Geiseln freilassen zu müssen und um weiter politischen Einfluss ausüben zu können.
Die Punkte, die Ihnen fehlen, sind in der fehlenden Staatsgewalt und dem unklaren Territorium drin.
Ich behaupte, selbst wenn morgen die Israelis abziehen, würde kein funktionierender Palästinenserstaat entstehen.
Dazu sind die Gegensätze zu groß.
zum Beitrag23.09.2025 , 09:45 Uhr
In dieser Absolutheit halte ich das für großen Blödsinn.
zum Beitrag22.09.2025 , 01:11 Uhr
Putin beherrscht mit Xi und Trump die Welt?
Putin als zumindest drittmächtigster Mann der Welt?
Ich weiß nicht.
Sehe ich irgendwie nicht.
Woran machen Sie das fest?
zum Beitrag22.09.2025 , 00:29 Uhr
Nun hat Herr Maurin den Satz aber nicht kontextualisiert.
Dieser Satz soll wirklich für sich bereits den Rechtspopulismus der Freien Bauern belegen.
Und das tut er objektiv nicht.
Mit dem " gerichtsfest" ist ebenfalls Vorsicht geboten.
Das Gericht hat - wie immer in solchen Fällen - entschieden, dass die Bezeichnung "rechtspopulistisch" von der Meinungsfreiheit gedeckt ist.
Das Gericht hat gesagt, die Freien Bauern seien rechtspopulistisch.
Können Sie im Artikel nachlesen.
zum Beitrag21.09.2025 , 23:56 Uhr
Die werden nicht von Ländern wie Deutschland finanziert.
zum Beitrag21.09.2025 , 23:54 Uhr
Sie reden von der Schuld am israelische palästinensischen Konflikt.
Davon spricht Franz Tom gar nicht.
Er sagt, er glaube nicht, dass die Palästinenser einen eigenen funktionierenden Staat auf die Reihe kriegen.
Das ist ein anderes Thema.
zum Beitrag21.09.2025 , 23:49 Uhr
Welche rassistischen Klischees meinen Sie?
Ich lese bei Franz Tom vor allem historische Fakten.
Natürlich ist etwas Wertung mit bei, Sie können die Hamas natürlich auch als linke Freiheitskämpfer framen, wenn Sie wollen.
Es scheint gerade nicht so, dass die Araber und die Israelis Tips von Mitteleuropäern haben wollen.
Insofern ist das egal, welche Lösung hier sich jemand vorstellt.
Ich denke übrigens, es wird mal auf drei Staaten hinauslaufen: Israel und zwei arabische Staaten in Palästina.
Aber meine Meinung ist nicht maßgeblich.
zum Beitrag21.09.2025 , 23:39 Uhr
Weshalb ist die Idee, in einer kleinen Provinz des Osmanischen Reiches - ein Imperium - einen Nationalstaat zu errichten, imperialistisch?
Welcher Staat soll das Imperium sein?
Ansonsten würde ich bei vielem mitgehen.
zum Beitrag21.09.2025 , 23:30 Uhr
" Der Lackmus-Test"?
Wer kam den auf diese hochtrabende Überschrift?
Ob nun 9 weitere Staaten Palästina als Staat anerkennen, wird an der aktuellen Situation nichts ändern.
Und an den Problemen der Staatlichkeit auch nichts.
Es gibt eine Regierung im Westjordanland, die von Israel gestützt werden muss und die bei einer zukünftigen Wahl einen Sieg der Hamas nicht anerkennen wird.
Und es gibt eine weitere Regierung in Gaza, die Israel nicht schafft zu eliminieren und die ihrerseits bei einer künftigen Wahl d3n Sieg einer anderen Partei nicht anerkennen würde.
Schließlich läuft es gerade für die Hamas nicht schlecht.
Im Ausland sind sie die Regierung der Herzen.
Neben einer Staatsgewalt braucht ein Staat auch ein Volk.
Sind da die vielen palästinensischen Flüchtlinge im Ausland mit bei?
Deren Rückkehr wird der Staat Palästina nicht leicht verkraften.
Sind die raus, hat er ein moralisches Problem.
Was soll das Staatsgebiet konkret sein? Ist dieser Staat auch nur im Ansatz in der Lage, dort die Staatsgewalt auszuüben?
Die Anerkennung ist Wunschdenken.
Ein Staat, der noch nicht existiert, wird anerkannt in der Hoffnung, dass es ihn irgendwann gibt.
Nun ja ...
zum Beitrag20.09.2025 , 09:03 Uhr
Was sind den nun konkret die Verletzungen der "journalistischen Standards" und der "Sorgfaltspflicht"?
Falsche Fakten scheinen es nicht zu sein.
zum Beitrag20.09.2025 , 08:39 Uhr
"Ein interner Brief der Mitarbeiter, die die Verletzung journalistischer Standards beklagen, als linke Meinungsmache zu bezeichnen, ist schon eine kreative Leistung,"
Welche kreative Leistung?
Zweifelsfrei ist der Brief ein Versuch der Beeinflussung der Meinung anderer und damit "Meinungsmache".
Und nun bestimmt nicht von rechts.
Ich kann den Inhalt des Briefes gut finden, trotzdem bleibt er "Meinungsmache".
zum Beitrag20.09.2025 , 05:20 Uhr
Gerade in den Städten sind sie interessant.
Mehr Komfort bei weniger Fahrzeit.
KI managt die Abstimmung der Routen und wer zu wem ins Taxi kommt.
zum Beitrag20.09.2025 , 05:18 Uhr
Glauben Sie, es wird in 50 Jahren noch Schienenfahrzeuge geben, wenn mich der selbstfahrende ÖPNV-Wagen vor meiner Haustür abholt?
Ich nicht.
Dass das ein ökologisches Paradies sein wird, habe ich nicht behauptet.
zum Beitrag19.09.2025 , 19:43 Uhr
Die " Schule von Trump " habe ich so verstanden.
Nur dass es für Sie trumphaft ist, Empfänger von Fördergeldern zu überprüfen, dass habe ich nicht verstanden.
zum Beitrag19.09.2025 , 19:30 Uhr
Das hoffe ich stark.
zum Beitrag