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meine Kommentare
29.04.2026 , 21:03 Uhr
Die Frage ist auch zweideutig.
Wer findet, dass "die Faulpelze vielzuviel Bürgergeld erhalten" oder den "Asylanten alles in den Rachen geschmissen" wird, wäre bei den 81% wohl auch mit bei.
zum Beitrag29.04.2026 , 17:59 Uhr
Stimmt, der Vergleich mut der Bürgergeldreform drängt sich auf.
zum Beitrag28.04.2026 , 22:14 Uhr
Vielleicht haben " viele" es nicht verinnerlicht, weil die es anders sehen und Ihre Definition nicht teilen?
Eine gute bzw. schlechte Gesellschaft kann man auch anders definieren als über Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit.
Und die Schwächsten einer Gesellschaft als Maßstab für Gerechtigkeit würde möglicherweise auch nicht jeder nehmen.
Würden Sie einem meritokratischen Gesellschaftsbild anhängen, würden Sie zu völlig anderen Schlüssel kommen, was in unserer Gesellschaft "gehörig schiefläuft" und worin ihr "kranker Zustand" besteht .
Man erreicht selten einen gesellschaftlichen Konsens, wenn man nur die eigenen Wertvorstellungen als legitim erachtet.
zum Beitrag28.04.2026 , 21:59 Uhr
Vielleicht ist das Parteiprogramm der AfD weitgehend unwichtig?
Wähler, egal welcher Partei, favorisieren eine Partei extrem selten wegen ihres Programms.
Wenn Sie aber Menschen zuhören, die sich der AfD nahe sehen, sagen die oft, dass Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft für sie ein entscheidender Punkt ist.
Politisch inkompetent sind immer nur die anderen. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der sagt, die anderen wüssten politisch besser bescheid.
zum Beitrag28.04.2026 , 10:32 Uhr
Ja, es ist ein Kommentar.
Trotzdem hätte ich mir mehr Journalismus gewünscht.
Der Autobahnbau findet außerhalb von Siedlungen statt.
Dort wurde in der Vergangenheit in einigen Bundesländern auch richtig viel für Radfahrer getan.
Brandenburg etwa hat massenhaft "Radbahnen" gebaut, auf denen man sich richtig in Geschwindigkeitsrausch versetzen kann.
Das macht enorm Spaß.
Abgetrennt von der Landstraße.
Auch Meck-Pomm hat da richtig viel gemacht.
In den Zentren der Großstädte werden auch Autobahnen nur im Ausnahmefall gebaut.
Deshalb hinkt der Vergleich.
" ... darf nicht untergehen, dass die meisten von ihnen eben nicht mit überhöhter Geschwindigkeit und ohne Einwirkung von außen gegen einen Baum rasen."
Die meisten nicht.
Aber ein erschreckend hoher Anteil.
Im vergangenen Herbst brachte die ZEIT einen ausführlichen Artikel zu tödlichen Radunfällen und stellte eine ganze Reihe davon vor.
Das Erschreckende war: Mehr als 20% davon waren Alleinunfälle.
Vor allem Ältere, die mit dem Rad einfach umgekippt sind, oft wohl weil sie die Geschwindigkeit ihres E-Bike nicht beherrschten.
zum Beitrag27.04.2026 , 23:11 Uhr
Wer, wenn nicht ein Friedensforschungsinstitut, könnte ein Konzept entwickeln, um die Spirale zu durchbrechen?
Wach sind die Regierungen gerade bereits geworden.
Dazu braucht es Sipri nicht.
Wozu braucht ein Friedensforschungsinstitut denn Ihrer Meinung nach soviel Geld wie die Militärausgaben, wenn es nur auf Missstände aufmerksam machen soll?
zum Beitrag27.04.2026 , 22:29 Uhr
Haben Sie schon mal überlegt, dass Männer sich gar nicht allein nachhaltig ändern können?
Dass das möglicherweise nur im Team - also mit Frauen - geht?
zum Beitrag27.04.2026 , 22:26 Uhr
"Was will uns der Autor damit sagen?" ist eine spannende Frage.
Dass man vom Einzelfall aus Logikgründen nicht auf eine Gruppe schließen kann, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen.
Gilt für alle möglichen Gruppen.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:18 Uhr
Ich habe Onegai gar nicht so verstanden, dass es um schlechte Startbedingungen geht.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:14 Uhr
Gibt doch schon verschiedene Thesen dazu, die oft durchaus glaubwürdig klingen.
zum Beitrag23.04.2026 , 18:59 Uhr
Szene 1: Unter Umständen sehen Sie nicht, ob es einen gesundheitlichen Grund für das Verhalten gibt. Ich hatte im letzten Jahr ein Knieproblem. Meine Frau hat mir vieles abgenommen. Wenn ich langsam lief, musste ich nicht humpeln. Ich befürchte, manche hielten das für Paschaverhalten. Kann natürlich auch sein, dass Sie die Szene völlig richtig eingeschätzt haben.
Szene 2: Ist die Frage, welche Daten Sie hatten. Da Frauen im Durchschnitt älter werden als Männer, haben Sie möglicherweise die Witwen bei den Frauen ohne Ehemänner dringehabt. Die würden aber die Statistik verzerren. (Ich schätze, der Unterschied zwischen einer Korrelation und einem Kausalzusammenhang ist Ihnen ohnehin bewusst.)
zum Beitrag23.04.2026 , 18:40 Uhr
Die Mieten sind typischerweise dort günstig, wo die Leute schlecht Arbeit finden.
Und umgekehrt.
Deshalb läuft das nicht.
Ist ja nicht so, dass nur nach Berlin zieht, wer partout dort wohnen möchte.
zum Beitrag23.04.2026 , 18:35 Uhr
Was ist daran dreist?
Auf Konkurrenz zwischen den Parteien - Sie nennen es "ausbooten wollen" - basiert die parlamentarische Demokratie.
Wenn angesichts der kommenden Wahl die regierenden Parteien sich was überlegen, um das Thema Mieten vom Tisch zu kriegen, ist das doch super.
Wäre es anders, würde ich ein Problem sehen.
zum Beitrag21.04.2026 , 21:26 Uhr
Der Titel klingt nicht nach iranischen Teilnehmern.
Es dürfte wohl eine linke Demo von überwiegend Deutschen sein.
zum Beitrag21.04.2026 , 21:08 Uhr
Wo drückt sie sich?
Ich habe nur gelesen, dass sie wichtigere Fälle haben und ansonsten den Stapel abarbeiten.
zum Beitrag21.04.2026 , 21:05 Uhr
Wo werden die kontrolliert?
Ich sehe fasr immer nur Männer.
zum Beitrag21.04.2026 , 06:36 Uhr
Zu 1.: Ja, das sehen Juristen anders. Als Durchschnittsbürger sind Sie zu einer Anzeige nicht verpflichtet.
zum Beitrag21.04.2026 , 06:27 Uhr
Lassen Sie mich raten:
Sie stammen aus Westdeutschland.
zum Beitrag20.04.2026 , 17:03 Uhr
Gibt es denn inzwischen einen klaren Sachverhalt, der konkret erklärt, wie es abgelaufen ist?
zum Beitrag20.04.2026 , 16:29 Uhr
Die libanesische Regierung ist zu schwach, um die Hisbollah zu entmachten.
Eine Kooperation mit der israelischen Regierung würde sie weiter schwächen, weil viele Libanesen und Palästinenser das als Kollaboration mit dem Feind ansehen würden.
Deshalb würde eine Kooperation deutliche Grenzen haben.
Die libanesische Regierung gilt als elitärer, korrupter Club.
Der Eindruck würde mit der Kooperation verstärkt werden.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:59 Uhr
Zu den Schulbegleitern habe ich eine Anekdote: Als meine Tochter die zweite Klasse beendete, sammelten die Elternvertreter für einen Blumenstrauß für die Schulbegleiterin eines Integrationskindes.
Die Begründung war, dass sie die Klasse engagiert unterrichtete, wenn Lehrer fehlten
(Das pädagogische Konzept sah sowieso zwei Lehrer in der Klasse in vielen Stunden vor.)
Wenn ich Elternteil des Integrationskindes gewesen wäre, hätte ich mich beschwert.
(Die Schule bekommt bis heute Preise für ihr tolles Konzept.)
Vielleicht lohnt es sich wirklich, den Mitteleinsatz sich genauer anzusehen.
Ich finde übrigens Schulbegleiter total gut, das möchte ich nochmal betonen.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:48 Uhr
Ich erlebe nicht, dass da die evaluierten Konzepte vorliegen.
Wenn keiner weiß, wie, nützt auch mehr Geld nichts.
Ich unterstelle allen guten Willen.
Nur kommt wenig Positives dabei raus.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:43 Uhr
Eben.
Sobald es in den Wahlen um die Prioritätensetzung der Krankenkassen geht, werden die Leute nach 1- 2 Wahlen es begriffen haben.
Ich kann nicht beurteilen, ob Macchiavellis Vorschlag nicht noch irgendeinen Pferdefuß hat.
Aber die geringe Wahlbeteiligung kann sich ändern, sobald die Leute verstehen, dass es wichtig ist.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:36 Uhr
Wenn die heutige Zeit wie gemacht für eine selbstbewusste Linke wäre, stellt sich die Frage, warum die Linke und die SPD so erfolglos sind.
Der Linken mangelt auf jeden Fall nicht an Selbstbewusstsein.
zum Beitrag19.04.2026 , 20:33 Uhr
Dann wird die Wahlbeteiligung sprunghaft steigen.
zum Beitrag19.04.2026 , 17:12 Uhr
Nur: was bringt dann die Wachstumspotentiale zum Erblühen, wie Sie schreiben?
zum Beitrag18.04.2026 , 09:47 Uhr
Vielleicht weiß der "deutsche Michel" (Wer soll das eigentlich sein?) auch einfach nicht, wie es geht?
Berlin hatte lange rot-rot-grüne Michels am Regieren.
Nur wurde nichts besser.
Eine chaotische Schulreform mit mehreren Stellschrauben, die gleichzeitig verändert wurden, und ohne Evaluierung machte es noch schlimmer.
Bildungsforscher sagen, den Eltern nur mehr Geld zu geben, nützt gar nichts.
zum Beitrag18.04.2026 , 00:20 Uhr
Ich befürchte, dass Geld ist überhaupt nicht das Problem.
Es gibt einfach keine saubere Evaluierung.
Da werden Leuchtturmprojekte schnell zu Glaubensfragen.
Meine beiden älteren Töchter besuchten eine Grundschule, die bis heute für ihr Leuchtturmmodell Preise gewinnt.
In der Klasse der einen hat ihr kompletter Jahrgang eine Ehrenrunde gedreht. (Jahrgangsübergreifendes Lernen)
In der Klasse räumte eine Lehrerin ein, dass das Modell für Lehrer recht schwer ist.
Mehrere Kinder wechselten die Schule und hatten dann dort bessere Leistungen.
In Berlin finden Sie alle möglichen Konzepte.
Nur weiß keiner, welches am besten funktioniert.
zum Beitrag17.04.2026 , 23:55 Uhr
Den Spruch benutzte Helmut Kohl, aber auch Renate Schmidt.
Scholz sagte, die fetten Jahre seien vorbei.
Klingt für mich so ähnlich.
Die SPD würde ich nicht als konservativ oder liberal einsortieren.
Übrigens habe ich keine dieser Äußerungen als Aufruf zum Konsumverzicht verstanden.
Sondern als Hinweis, man solle vom Staat weniger hohe Transferzahlungen erwarten.
zum Beitrag17.04.2026 , 23:49 Uhr
Die Frage ist nur, ob dafür ein paar Schuhe 1000 € kosten.
(Mir sagte die Marke nichts, ich musste recherchieren.)
Diese Frage kann man unterschiedlich beantworten.
zum Beitrag17.04.2026 , 23:41 Uhr
Imitieren nicht auch viele "Künstler" Kunst?
Was ist mit den niederländischen Malereiwerkstätten, die Auftragsarbeiten voll nach Kundenwünschen fertigten?
Für die heute viel Geld bezahlt wird, obwohl nicht mal sicher ist, der der Maler wirklich war?
Was ist mit heutiger Kunst von der Stange?
Das schafft auch KI.
zum Beitrag17.04.2026 , 23:31 Uhr
Die taz hatte in diesem Jahr einen Artikel über Buchcover, die von KI erstellt waren. ( Ich habe ihn jetzt nicht gefunden. )
Der Tenor des Artikels war: " Häßlich!"
Ich fand sie ansprechend. Den Unterschied hätte ich nicht gemerkt.
Ein anderer Artikel berichtete über virtuelle Sänger mit einem gewissen Erfolg.
Es scheint also schon zu gehen.
zum Beitrag16.04.2026 , 22:42 Uhr
Hätten Sie lieber den Papst gewählt, wo die taz ihn schon für einen Schwächling hält?
zum Beitrag16.04.2026 , 22:26 Uhr
Die Vulnerabilität für ökonomische Gewalt steigt auf jeden Fall.
Ob Frauen sich aus der Situation durch Berufstätigkeit befreien, wäre mal eine spannende Studie.
zum Beitrag16.04.2026 , 22:22 Uhr
"Bei der beitragsfreien Mitversicherung werden aber die Ehepaare, in denen beide versicherungspflichtig beschäftigt sind, schlechter behandelt als die Ehepaare, bei denen ein Partner nicht oder nur geringfügig beschäftigt ist"
Das stimmt erst, wenn einer der beiden über die Bemessungsgrenze kommt.
Sind beide darunter, ist es egal, ob das Einkommen von einer oder von beiden Partnern erwirtschaftet wird.
Ich verstehe unter Solidarität, dass derjenige, der gerade nicht leistet, Unterstützung erhält.
Auch Gutverdiener können in Lagen kommen, wo ich Unterstützung für fair halte.
Die richtigen Gutverdiener sind sowieso privat versichert. (Das Szenario, dass der gutverdienende Partner selbst privat versichert ist, aber seinen nicht verdienenden Partner in der gesetzlichen KV lässt, erlebe ich nicht als realistisch.)
Solidarität soll ja keine Einbahnstraße sein.
zum Beitrag16.04.2026 , 22:09 Uhr
Sehen Sie, so unterschiedlich sind Sichtweisen.
Ich finde ja genau umgekehrt, dass ihre Moral nicht trägt.
Weil Moral immer zum Heucheln verführt.
Damit haben gerade Konservative, aber auch Linke viele Erfahrungen gemacht.
"Wenn die regelbasierte Ordnung den rationalen Vorteil für Alle verspräche würde sie logischerweise auch von Allen befolgt werden."
Das ist nicht logisch.
Die regelbasierte Ordnung bietet am meisten Vorteile für denjenigen, der sich ihr als Einzelner entzieht.
Wenn Sie wollen, können Sie das logisch nennen.
Machiavelli lässt grüßen.
Im Interesse der anderen liegt es aufzupassen, dass keiner ausschert.
Nicht, weil "man das nicht tut".
( Das würde ich als moralisch bezeichnen.)
Sondern weil man keine Lust hat, z. B. behumpst zu werden.
Das Beispiel Nachbarschaftstreffen würde ich nicht ausreizen wollen. Aus meiner Sicht liegt das an anderen Faktoren, dass Nachbarschaft weniger intensiv gelebt wird. Man versucht, soziale Bedürfnisse anderswo zu bedienen.
Bettina Wegner sang als linke Liedermacherin mal: " Wer heute von Moral noch spricht, der ruft schon auf zur Hetze."
Die 68er galten auch als Befreiung von Moral. War damals progressiv.
zum Beitrag16.04.2026 , 21:44 Uhr
Eben.
Hier wird nur die ökonomische Abhängigkeit noch erhöht.
zum Beitrag16.04.2026 , 21:42 Uhr
Wenn ich erst Anträge stellen muss, um Beiträge nicht zahlen zu müssen oder sie erstattet zu bekommen, und die dann bis zur Bewilligung eine Zeit dauern, ist das kompliziert.
Aus persönlichen Erfahrungen mit Elterngeld habe ich gelernt, dass man darauf besser nicht angewiesen sein sollte.
zum Beitrag16.04.2026 , 21:38 Uhr
Dann staune ich über Ihren Kommentar.
Sie müssten dann ja wissen, dass es nicht nur um Dauerhausfrauen geht.
zum Beitrag16.04.2026 , 21:22 Uhr
Die Rechten sagen doch, wir müssen mehr arbeiten.
Von Konsumverzicht habe ich bei Rechten nie was gehört.
Das nehme ich auch als linkes Ding war.
zum Beitrag15.04.2026 , 08:24 Uhr
Wenn Sie mal Kinder haben, werden Sie lernen, mit nur einem Gehalt auskommen zu müssen.
Das Elterngeld braucht nämlich eine Weile, bis es fließt.
Dann freuen Sie sich, wenn die Krankenversicherung unkompliziert bleibt.
Wenn Sie einen Partner haben, der immer wieder Zeiten ohne Beschäftigung hat (Künstler, ... oder auch Leute mit psychischen Problemen) oder der aus dem Ausland stammt und keine hier anerkannte formale berufliche Qualifikation besitzt, erleichtert es ihnen das Leben.
Gerade wenn es nicht um 30 Jahre Hausmann-/-fraudasein geht, sondern um die Überbrückung relativ kurzer Zeiten, ist die jetzige Regelung hilfreich.
zum Beitrag15.04.2026 , 08:08 Uhr
Ja, es wäre zu einfach.
Und zwar für den Rechtsstaat.
Es ist rechtlich angreifbar, der der Pflichtbeitrag so hoch ist, dass man keinen akzeptablen Gegenwert mehr hat.
Will man die eine Gerechtigkeitalücke schließen, tut sich woanders eine neue auf.
zum Beitrag14.04.2026 , 22:18 Uhr
Nehmen Sie Wirtschaftswachstum echt als Moral wahr?
Spannend.
zum Beitrag14.04.2026 , 22:15 Uhr
Für alle Punkte, die Sie aufzählen, kann ich gut ohne Moral argumentieren.
Die regelbasierte Ordnung hat gegenüber dem Recht des Stärkeren den Vorteil, dass niemand kämpfen muss, alle Ressourcen sparen.
Auch, wenn man im Alter oder in der Jugend zu den Schwächeren gehört.
Nachbarschaftstreffen zu organisieren, bedient auch auch das eigene Bedürfnis nach sozialer Eingebundenheit, nach Gemeinschaft.
Von gegenseitiger Unterstützung profitiere ich auch selbst.
Do ut des.
Ihrer Beschreibung vom egoistischen Menschen fehlt der Aspekt, dass der Mensch ein Rudeltier ist und oft Lebenssinn braucht.
Dass Krieg tötet und für fast jeden schlimm ist, für diese Erkenntnis brauche ich keine Moral.
Ich würde sogar behaupten, das Durchtränken aller gesellschaftlicher Bereiche trug erheblich zum Rechtsruck bei.
Moral ist typischerweise ein Instrument der Rechten, um Menschen unmündig zu halten.
Wer mit Moral kommt, drängt sein Gegenüber oft in die Rolle des Kindes.
Diese Rolle akzeptiert nicht jeder.
zum Beitrag14.04.2026 , 21:09 Uhr
Weil diejenigen, die für ihre Partner bezahlen, möglichst oft dafür bestraft werden sollten?
Um eine Gesellschaft mit möglichst wenig Solidarität zu kreieren?
Die Änderung in der Krankenversicherung gibt den Befürwortern des Ehegattensplittings super Argumente, um eine Doppeltbestrafung anzuprangern.
zum Beitrag14.04.2026 , 21:02 Uhr
Sie kommen nicht drum herum, dass die Beitragsbemessungsgrenze der entscheidende Punkt ist.
zum Beitrag14.04.2026 , 20:57 Uhr
Die fahren leider überall.
Rechts, links in der Mitte.
Die Zeiten waren einfacher, als die alle rechts fuhren.
zum Beitrag14.04.2026 , 20:54 Uhr
Das stimmt so nicht.
Nur weil etwas nicht in der deutschlandübergreigenden Polizeistatistik auftaucht, heißt das nicht, dass die Polizei keine Zahlen hätte.
Herr Asmuth müsste sich halt die Mühe machen, in jedem Bundesland einzeln nachzufragen.
Aber exakte Zahlen gibt es.
zum Beitrag14.04.2026 , 07:58 Uhr
Danke für das gute Beispiele, dass nicht nur Rechte andere Meinungen gerne abwerten und canceln wollen - und damit an dem Rutsch der Gesellschaft nach rechts teilhaben.
zum Beitrag14.04.2026 , 07:54 Uhr
"Wenn etwa ein Partner 8.000 Euro verdient und damit über der Beitragsbemessungsgrenze von rund 5.800 Euro liegt ,,,"
Dass die Autorin 8000 Euro als Beispiel wählt, ist willkürlich.
Sie hätte auch 5.801 Euro oder 20.000 Euro nehmen können
Denn die Bemessungsgrenze bewirkt, dass all drei Einkommen gleich behandelt werden.
zum Beitrag14.04.2026 , 07:49 Uhr
Wer die beitragsfreie Familienversicherung abschaffen will, setzt voraus, dass der verdienende Partner den nichtverdienenden schon unterstützen wird.
Anders geht es nicht, von 0 € Einkommen 230 € zu bezahlen.
Dadurch entsteht eine Situation, die Ehegattensplittling stärker legitimiert.
Die gemeinsame Veranlagung wird ja genau damit gerechtfertigt, dass der eine für den anderen mitbezahlen muss.
Wer das Ehegattensplitting abschaffen will, kann eigentlich nicht für die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung sein..
Denn dann würde dadurch eine Gerechtigkeitslücke entstehen.
zum Beitrag12.04.2026 , 20:36 Uhr
Eben.
zum Beitrag11.04.2026 , 22:19 Uhr
Ich spreche natürlich von Spanien und wie sie vor kurzem vor Marokko gekuscht haben.
Fand ich übrigens widerlich.
Weil es ohne Not war.
zum Beitrag11.04.2026 , 22:16 Uhr
Warum nicht jetzt?
Die Antwort ist einfach: Weil die Menschen gerade in ihrer Traumatisierung noch mal eines draufbekommen haben.
Man geht im Augenblick anscheinend in Teilen auf archaichere Vorstellungen von Gerechtigkeit zurück, weil die modernen Vorstellungen es nicht zu fassen vermögen.
Es kann gerde nicht funktionieren.
Iran und Hamas sind gerade die eigentlichen Sieger, auch wenn sie derzeit geschwächt sind.
Ob jemand das Recht hat, Israelis das Recht auf einen eigenen Staat abzusteiten, ist irrelevant.
Das passiert gerade.
Von mehreren Seiten.
Mit viel Gewalt.
Das ist ein deutliches Indiz dafür, wie wenig eine legalistische Sichtweise weiterhilft.
zum Beitrag11.04.2026 , 21:54 Uhr
Ich glaube, dass sieht sie nicht anders.
Der Iran ist mit der Urananreicherung bei 60 %.
60 % brauchen Sie nicht mehr für wirtschaftliche Zwecke.
Da geht es nur noch um Waffen.
Von 60 % zu 90 % ist die Anreicherung wohl technisch recht einfach, wenn man erstmal bei 60 % angekommen ist.
Insofern ist nachvollziehbar, dass die Israelis etwas nervös sind.
Ich sage Ihnen gleich, ich liefere hier gerade nur kürzlich angelesenes Wissen und bin in diesem Thema nicht diskussionsfähig.
Mir erschloss sich in diesem Artikel nur, warum der Iran noch keine Atombombe hat, aber Israel und die USA unruhig geworden sind.
zum Beitrag11.04.2026 , 21:42 Uhr
HEIKE 1975 schrieb von Israel, nicht von den besetzen Gebieten.
Und da hat sie natürlich recht.
Auch der Internationale Gerichtshof spricht nicht von den arabischen Israelis.
zum Beitrag11.04.2026 , 21:25 Uhr
Da wird es nicht "wieder unmöglich".
Wenn die libanesische Regierung Kontrolle über den Südlibanon hätten und nicht Milizen dort für den Iran arbeiten würden, gäbe es gerade diesen Krieg nicht.
An einer fehlenden Anerkennung des Existenzrechtes des Libanons durch Israel hapert es nun wirklich nicht.
Es ist immer aussagekräftig, wenn in diesem Kontext krampfhaft versucht wird, etwas gleichzusetzen, was nicht gleich ist.
In Tel Aviv steht halt nun mal keine Uhr, die anzeigt, wieviel Zeit noch ist, bis der Libanon zerstört sein soll.
zum Beitrag11.04.2026 , 10:03 Uhr
Anfangs waren es natürlich 32,-€, da hat sich ein Tippfehler eingeschlichen.
zum Beitrag11.04.2026 , 09:53 Uhr
Bei welcher Partei wäre denn das Parzeiprogramm keine Show?
Mir fällt keine ein.
zum Beitrag11.04.2026 , 09:42 Uhr
"Die aktuelle spanische Regierung zeigt, in welche Richtung es dabei gehen könnte."
Ok.
Das heißt, die Interessen des eigenen Landes über alles stellen, Völkerrecht beiseite schieben und 180-Grad-Wendungen hinlegen, wenn es einem nützt.
Wie bei den Sahraouis und Marokko.
Den Maulhelden spielen, so lange es nicht viel kostet und die inländischen Lobbygruppen nicht verärgert.
Man könnte mit einer einleuchtend Argumentation auch das als feige bezeichnen.
Könnte Merz auch noch schaffen.
Auch wenn "wir" keine fossilen Energieträger mehr benötigen - warum sollte "uns" in der Golfregion jemand ernstnehmen?
Haben Sie das Gefühl, man braucht dort noch zusätzlichen Moralismus?
Was wollen Sie sonst bieten?
zum Beitrag10.04.2026 , 23:11 Uhr
Weil das den deutschen Nationalismus nicht bedient.
Wenn man nicht der Tollste ist, muss man der Schlimmste sein.
zum Beitrag10.04.2026 , 23:06 Uhr
Ja, durch die "Fahrerhaftung".
Das ist der Sinn der Sache.
zum Beitrag10.04.2026 , 23:03 Uhr
Betrachten Sie das doch mal weniger deutschlandzentriert.
Manche EU-Staaten haben eine gemeinsame Grenze mit Russland.
Zwischen Deutschland und Russland liegt nur ein einziges Land.
Glauben Sie, Deutschland würde von Kriegsfolgen verschont bleiben, wenn es zu Kriegshandlungen kommt?
Sind Sie sich sicher, dass Putin der erste Imperialist ist, der weiß, wann er aufhören muss?
Insbesondere wenn ihn hier 3 Parteien (Die Linke, AfD, BSW) mit Brot und Salz begrüßen würden?
Man könnte Ihren Kommentar so verstehen, dass auch Sie nur dann an internationaler Solidarität interessiert sind, wenn es Ihr Heimatland betrifft.
Der Rest könnte von Ihnen aus gerne den Faschismus putinscher Prägung genießen, die sollen sich mal nicht so haben.
Ich habe Sie da falsch verstanden, oder?
zum Beitrag10.04.2026 , 22:46 Uhr
Einen Angriffskrieg zu führen - möglicherweise auch einen entgegen dem Völkerrecht oder einen mit besonders vielen zivilen Opfern - ist keine Frage von Faschismus oder nicht Faschismus.
Faschismus ist eine Frage der Innenpolitik, nicht der Außenpolitik.
zum Beitrag10.04.2026 , 22:41 Uhr
Danke für die Ergänzung.
Sie haben recht, das hätte in den Artikel gehört.
zum Beitrag10.04.2026 , 22:39 Uhr
Paranoid?
Der 7.10. hat stattgefunden.
Im 2. Weltkrieg sind nicht 10.000 Chinesen nach Japan eingedrungen, haben Frauen umgebracht, während sie sie vergewaltigten, und stellten die Videos anschließend ins Internet.
Das ist nicht paranoid, das ist real gewesen.
Die israelische Gesellschaft ist traumatisiert.
Und traumatisiert gerade deshalb andere.
" Wir" lassen da gar nichts zu.
" Wir" sind komplett irrelevant.
Weil "wir" nämlich auch nichts tun würden, wenn die Araber die Israelis ins Meer jagen würden.
Man ist dort gerade weiter weg vom Frieden als in den 30 Jahren davor.
Und unreguliwrte KI dürfte für die Menschen dort gerade ein Luxusproblem sein.
zum Beitrag10.04.2026 , 21:03 Uhr
Stimmt.
Der Witz setzt sich fort.
zum Beitrag10.04.2026 , 20:17 Uhr
"taz: Herr Arnold, sind Sie der Vordenker der Vulkangruppe?
Guido Arnold: Vermutlich nicht. Das ist aber auch eine unsinnige Zuschreibung. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was Vordenker heißen soll."
"taz: Sie haben nichts mit den Vulkangruppen zu tun?
Arnold: Warum sollte ich?"
Er sagt nie " Nein."
Scheint fast so, als habe man keine KI gebraucht...
zum Beitrag10.04.2026 , 20:09 Uhr
Doch.
Dss ist das Schöne, da hat Berlin ein Sozialticket zu 27, 50 €, von dem Frau Bringmann sagt, dass sie es stemmen kann.
Und bis letztes Jahr war es noch rund 30 % billiger, nämlich 19 €.
zum Beitrag10.04.2026 , 20:05 Uhr
"Da hat sich ein Monatsticket nicht mehr gelohnt, das hat damals noch 70 Euro gekostet,"
Seit geraumer Zeit verkauft die BVG gleiten Monatskarten.
Seit 2005 gibt es in Berlin ein Sozialticket.
Anfangs für 31 €, bald waren es nur noch 27,50 €.
Im Rahmen des 9-€-Tickets wurde das ebenfalls auf 9 € reduziert.
Bis 2025 kostete es nur 19 €.
Den Freiheitsfonds gibt es meines Wissens seit 2021.
Deshalb passt das alles nicht zusammen.
Wann sollte das gewesen sein, als das Sozialticket 70 € gekostet hätte?
Zudem bringt die BVG Schwarzfahren erst zur Anzeige, wenn sie eine Person das dritte Mal erwischt worden ist.
In 2 Wochen drei Mal von der BVG erwischt zu werden, ist extrem unwahrscheinlich.
zum Beitrag10.04.2026 , 13:05 Uhr
Tolle Idee von Ihnen.
Dann lasse ich meinen PKW auf meinen Opa zu, der seit Jahren nicht mehr fährt.
Der kriegt dann die Strafzettel und ich fahre weiter wie eine besengte Sau.
Die Fahrerhaftung sorgt dafür, dass derjenige die Punkte kriegt, der sie auch verdient.
Sorgt mit Sicherheit deutlich besser dafür, dass Gesetze eingehalten werden als Ihre Variante.
Im vorliegenden Sachverhalt hätten bestimmt Mama und Schwestern die vorangegangenen Tickets auf sich genommen.
zum Beitrag09.04.2026 , 01:22 Uhr
Tjaja, die Ehre der EU.
Die war der spanischen Regierung herzlich egal, als sie Sahraouis verkauften, um in Marokko nicht in Ungnade zu fallen.
Da war Schluss mit Tacheles.
Nur wenn es nichts kostet, leistet man sich Moral.
Spanien hat auch keine Grenze zu Russland.
zum Beitrag08.04.2026 , 22:26 Uhr
Den "orangenen Schwachkopf" dürfen Sie und ich kritisieren, wie wir wollen.
Merz und von der Leyen werden es privat vermutlich auch tun.
Nur mit ihrem Amt könnte ggf. eine gewisse Zurückhaltung einhergehen.
zum Beitrag08.04.2026 , 22:17 Uhr
Man könnte es auch erweitern.
Auch Landwirte fühlen sich anscheinend häufiger gedemütigt.
Wenn man genauer hinsieht, scheint es fast ein strukturelles Problem zu sein.
zum Beitrag08.04.2026 , 22:14 Uhr
Offensichtlich haben Sie recht.
Die neu Variante von "Opium fürs Volk"?
Journalisten als Dealer.
zum Beitrag08.04.2026 , 12:57 Uhr
Weil Trump mit USAID die Entwicklungshilfe und direkte Hilfszahlungen einstellte, ist er ein Massenmörder?
Ist das nicht etwas hochgegriffen?
zum Beitrag08.04.2026 , 12:35 Uhr
In dem Konflikt führen drei ultrarechte Regierungen miteinander Krieg.
Zwei der Beteiligten kündigen an, ihren Gegner auslöschen zu wollen.
Ein Beteiligter bereits seit langem.
Um das zu verwirklichen, tat er in der Vergangenheit einiges.
Warum sollte das Verhalten des anderen jetzt massive Proteste hervorrufen?
zum Beitrag08.04.2026 , 12:29 Uhr
Wie wollen Sie aus dem Irankrieg nun Genozid zaubern wollen?
Auf den hohlen Worten folgt ja ein Waffenstillstand.
Den Zusammenschluss der Nationen gegen die USA gibt es bereits.
Nennt sich "Brics".
Ein Horrorkabinett.
Ich staune immer, dass man vor lauter Antiamerikanismus über die ganzen Massenmörder, die ihre eigenen Leute umbringen, hinwegsieht.
zum Beitrag08.04.2026 , 11:56 Uhr
"Der Bristol Cable will auch Menschen außerhalb einer linken Blase erreichen, sagt Raval. Dafür gibt es zwei Stellen ..."
Sollte das im Journalismus nicht eigentlich selbstverständlich sein?
Dafür braucht es zwei extra Stellen?
"Einige Genossenschaftsmitglieder waren darüber nicht erfreut. Sie warfen der Redaktion vor, gegen „grüne Politik“ zu schießen. Am Ende habe der Konflikt gezeigt, was die Mitglieder bewegt, sagt Raval."
Erschreckend.
Da nimmt eine Zeitung ihre jurnalistische Pflicht wahr, kritisch zu berichten, und die Genossen beschweren sich darüber.
Es ist nicht die Zeit für unabhängigen Journalismus.
zum Beitrag08.04.2026 , 11:48 Uhr
Sobald sie einen Anfangsverdacht hat.
zum Beitrag08.04.2026 , 11:06 Uhr
Es gibt wohl wenig, wovor die Europäer mehr Angst haben, als das Ramsteim geschlossen wird.
Beispielsweise sind die Ukrainer auf die Informationen angewiesen.
zum Beitrag08.04.2026 , 11:00 Uhr
Ein sehr guter Artikel zum Thema.
zum Beitrag08.04.2026 , 11:00 Uhr
Herr Rath hat den Artikel doch weitgehend neutral geschrieben und beleuchtet die verschiedenen Gesichtspunkte.
Das Bedauern, was sie meinen, habe ich nicht rausgelesen.
zum Beitrag08.04.2026 , 10:52 Uhr
Wäre es nicht sogar naheliegenden, den Zuckergehalt in Limos zu reduzieren?
Mit 50 % weniger Zucker schmeckt sie ja trotzdem noch.
zum Beitrag07.04.2026 , 20:33 Uhr
Wieso nur "fast"?
Es zeigt aber auch auf lustige Weise, wie Journalismus und ihre Adressaten funktionieren.
zum Beitrag07.04.2026 , 20:28 Uhr
"... wo die Autonutzer:innen weitaus demütiger gegenüber Radfahrern und Fußgängern sind."
Das ist nicht selten das Problem; Autofahrer fühlen sich gedemütigt.
Ist das vielleicht auch hier so?
zum Beitrag07.04.2026 , 12:36 Uhr
Die Einbindung der Anwohner ist beim Ernst-Reuter-Platz spannend.
Meines Wissens hat der gar keine.
Dort stehen keine Wohnhäuser.
Berlin hat viele Ecken, die man für die Anwohner aufpeppen könnte.
Ein Platz, der keine Anwohner hat, steht vielleicht in der Priorität nicht ganz oben.
Dysfunktional ist der Platz auch nicht.
Seine Funktionalität macht einen Großteil seiner Hässlichkeit aus.
Auch als Fußgängerzone wäre er kein Anziehungspunkt.
Ich bin gerne bereit zuzugeben, dass es für mich kein Kunstprojekt ist, für 4 Wochen irgendwo 5 Schafe hinzustellen oder einen kleinen Garten zu errichten.
Eine Handvoll Laubenpieper werden sich finden, die auf dem Ernst-Reuter-Platz einen Kleingarten mit Auflagen zur naturnahen Gestaltung errichten.
Welche unbequemen Fragen sollten sich stellen?
Wer morgens Schafe vor seinem Fenster möchte, wird nicht an den Kaiserdamm oder die Otto-Suhr-Allee ziehen.
Wer lebendige Tiere sehen will, kann von dort den Zoo fußläufig erreichen.
Man kommt im Zoo mit sehr vielen Besuchern ins Gespräch, wenn man möchte.
Den Zoo als Kunstprojekt zu betrachten, ist vielleicht mal eine progressive Idee.
zum Beitrag05.04.2026 , 10:06 Uhr
Nur sagt die Sprecherin der Grünen zum Beispiel, dass es jetzt bereits so praktiziert wird.
Die SPD hat ebenfalls Verständnis für Reformvorschläge.
zum Beitrag05.04.2026 , 10:01 Uhr
Stimmt.
Selbst die Opposition räumt das ein.
Das ist schon manchmal spannend, wie ein Confirmation Bias funktioniert.
zum Beitrag05.04.2026 , 00:29 Uhr
Ich staune eigentlich, wie manche Linke sich an den christlichen Feiertagen hochziehen.
Als Kind war ich zum Sprachuntwrricht bei einem älteren Mann.
Er meinte mal, er glaube nicht an Gott, aber respektiere Jesus Christus, weil der für ihn der erste Sozialist der Welt war.
Je älter ich wurde, umso mehr finde ich, dass er recht hat.
Den Geburtstag und den Todestag eines Protosozialisten könnten moderne Linke durchaus feiern.
Gibt auf jeden Fall Schlimmeres.
Die negative Seite der Kirche kann man ja trotzdem kritisieren.
Als Linker muss man ja auch nicht Stalin verteidigen.
(Bitte keine True-Scotsmen-Argumentation.)
zum Beitrag05.04.2026 , 00:08 Uhr
Bei den ersten Geboten müssen Sie auch nicht an Gott glauben.
Im Judentum ist es wichtiger, das Gesetz zu halten als an Gott zu glauben.
Man betrachtet es nicht als Zufall, dass das Gebot " Du sollst an Gott glauben." nicht darin vorkommt.
zum Beitrag05.04.2026 , 00:04 Uhr
Wenn man sich Feiertage ausdenken soll, kommt da Beliebigkeit heraus, aber nichts Gemeinschaftstiftendes.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:57 Uhr
"Das alte Testament gehört aber auch zur Bibel und damit zum Christentum. Das kann man nicht einfach weglassen."
Das muss man auch gar nicht weglassen.
Weil Christentum und Judentum in ihrer Religion Entwicklung zulassen.
Im Judentum finden Sie sie vor allem in der Halacha.
Die Christen haben dafür das neue Testament.
Das ist nicht "ganz nett".
Das ist ein Punkt im Grundverständnis beider Religionen.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:50 Uhr
Das auch.
Nur halt ohne Missionierung.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:48 Uhr
Genau daran krankt die Idee.
Das Christentum hat in den 2000 Jahren neben der Theologie auf der intellektuellen Ebene eine stabile Form von "Volksfrömmigkeit" entwickelt.
Etwas zum "Anfassen" für die einfachen Menschen.
Bereits gründete eine mystische Gruppierung die das "Landvolk", die Marginalisierten abholte.
Mystik halt.
Eine "Gesellschaft als Ganzes" ist eine Gedankenkonstruktion, ein Narrativ.
Mit Gedankenkonstruktionen lässt sich schlecht feiern.
Ich kenne auch Menschen, die vereinzelt sind.
Die lade ich zu Weihnachten und Ostern ein.
So lange Humanismus oder Atheismus da so gut wie nichts zu bieten haben, lassen wir es besser bei den religiösen Feiertagen.
Als Atheisten, die das gleich gut bespielen können, fallen mir lediglich die Nationalisten ein.
Die beherrschen sowohl intellektuelle Konstruktionen als auch Volksfrömmigkeit zum Anfassen.
Wäre aus meiner Sicht keine wünschenswerte Alternative.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:29 Uhr
Ich fürchte, da haben Sie einen entscheidenden Punkt angebracht.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:29 Uhr
Und was soll ich da feiern?
zum Beitrag04.04.2026 , 23:25 Uhr
Wozu wollen Sie denn dazu Natis ins Spiel bringen?
Nazis sind doch typischerweise der Meinung, ihrer Sperma sein von überragender Qualität.
Die werden ihre Kinder schon selbst zeugen wollen.
Niemand geht zu den Nazis, der sich selbst für "rassisch minderwertig" hält.
Queere Personen dürften da viel mehr angesprochen werden.
Wenn Sie eine Samenspende bekommen, wollen Sie meist schon die Hautfarbe des Vaters festlegen können.
Warum dann nicht auch die Haarfarbe?
Oder die Augenfarbe?
Es wird eine Frage der Zeit sein, bis zwei Frauen in der Retorte ein Kind miteinander haben können werden.
Bei dem Aufwand - auch finanziell - soll es mit Sicherheit ein Kind ohne Behinderung sein.
zum Beitrag04.04.2026 , 11:04 Uhr
"Es muss nicht immer dieses, durch brutale Kreuzzüge auf-/indoktrinoierte Christentum als Maßstab aller Dinge herangezogen werden."
Das spricht dann aber nicht für muslimische Feiertage.
Ohne Eroberungszüge wäre der Islam auch nicht so verbreitet.
War halt mal übliches Denken
Nebenbei: die Kreuzzüge waren übrigens gerade kein Missionierungsprojekt, sondern eine Verteidigungsaktion.
zum Beitrag04.04.2026 , 10:54 Uhr
Ja.
Fällt Ihnen dabei auf, wo die Tatbestandsmerkmale anscheinend nicht klar erfüllt sind?
zum Beitrag04.04.2026 , 10:51 Uhr
Die Strenggläubigen interessiert der 2. Feiertag nicht.
Alle die Weihnachten und Ostern als Famienfest begehen, haben es mit zwei Feiertagen leichter.
Man kann die familiäre Erwartungshaltung besser abdecken.
Ich finde den 2. Feiertag extremerleichternd.
Am 8. Mai feiert niemand was mit seiner Verwandtschaft.
zum Beitrag03.04.2026 , 08:41 Uhr
Gehen Sie mal wieder in einen Wald
Sie werden feststellen, dass Sie dort noch Wildtiere finden.
Manche Förster behaupten sogar, mehr als dem Wald guttut
zum Beitrag02.04.2026 , 00:33 Uhr
Dann werden sie die ganzen Atheisten beschweren.
Man will ihnen Weihnachten nehmen.
Die Kirchen wird es freuen.
Endlich Privilegien für ihre Mitglieder.
zum Beitrag02.04.2026 , 00:31 Uhr
Schade, dass der Artikel so gar nicht auf den wichtigsten Grund gegen die Abschaffung eingeht: Auch Atheisten und Agnostiker feiern Ostern und Weihnachten.
So lange wird sich daran nichts ändern.
Klar kann man auch den Tag des Lehrers (12. 6.) oder den Tag des Eisenbahners ( 2. Sonntag im Juni) begehen.
Aber wer will das schon?
Sobald Atheisten aufhören würden, Ostereier zu verstecken und Tannenbaum aufzustellen, sehe ich den Autor in einer Blase ohne Mehrheiten.
zum Beitrag02.04.2026 , 00:16 Uhr
Der Artikel erklärt doch, was aus Sicht des Gerichtes zur terroristischen Vereinigung fehlt und wie man es sonst nennen soll: kriminelle Vereinigung.
zum Beitrag02.04.2026 , 00:08 Uhr
Die Möglichkeit, eine Geldstrafe über Sozialstunden zu begleichen, gibt es bereits.
Auch Ratenzahlung und Stundung ist möglich.
In einem Sachartikel hätte das dringestanden.
zum Beitrag01.04.2026 , 23:57 Uhr
Danke, wusste ich noch nicht.
zum Beitrag01.04.2026 , 23:27 Uhr
Konflikte, wie der zwischen Schiiten und Sunniten im Irak, kann jeder israelischen Regierung egal sein.
Mit den Kurden haben die Israelis gemeinsame Feinde: die Islamisten.
IS, die iranische Regierung, etc.
Mit den Kurden kann man sich in Israel gut arrangieren.
Wie auch mit anderen nichtmuslimischen Minderheiten.
Ich befürchte, es gibt dort keine "westliche" Seite.
Einziger Player ist dort die USA.
Die Europäer haben viel zu viel Angst vor islamistischen Anschlägen zu Hause, um dort mitzuspielen.
Nun muss man die Europäer auch nicht zwingend als Bereicherung ansehen.
Dort mischen ja schon genug mit.
zum Beitrag01.04.2026 , 23:10 Uhr
"Mutmaßlichen Kriegsverbrechern wie Trump und Netanjahu ist ein demokratischer Iran eh " Scheiss"-egal.
Und ich meine, dass stimmt nicht.
Ein demokratischer Iran wäre für beide von Vorteil.
Netanjahu und Trump kriegen es halt nicht gebacken.
zum Beitrag01.04.2026 , 22:59 Uhr
Natürlich weiß ich das.
Ist ja 'ne olle Kamelle.
Als Gegengewicht zur Fatah, die damals viele schwere Anschläge verübt hatte.
Und die Unterstützung wurde 1989 beendet.
Ist schon ein paar Tage her.
Damals war die Hamas in Relation zur Fatah moderater.
Und nun?
Was folgt für Sie daraus?
zum Beitrag01.04.2026 , 22:45 Uhr
Was soll daran gefährlich sein?
Warum darf man keine Witze über die Linke machen?
Da hat schon die AfD keinen Humor.
Sie meinen, die Linke auch nicht?
Immer nur über die AfD zu lachen, ist doch langweilig.
zum Beitrag01.04.2026 , 22:36 Uhr
"Sie tun nichts, um das nächste Massaker an Juden zu verhindern – aber drohen Israel, wenn es seine Bürger schützt.“
Sorry, aber ich würde sagen, das ist sachlich und korrekt.
Auch beim nächsten Massaker wird wieder niemand Isrel durch Taten unterstützen.
Ein paar lauwarme Worte und das war es.
Vielleicht gäbe es dieses Gesetz gar nicht, hätte Israel am 8.10. mehr Solidarität von der UN und anderen Ländern erfahren.
Man hätte das Trauma der Israelis eventuell verringern können und so die israelischen Reaktionen abmildern können.
Womöglich wäre bereits der Krieg in Gaza anders verlaufen.
Dazu war halt niemand bereit.
zum Beitrag01.04.2026 , 22:27 Uhr
USA und Israel sind aber in dieser Hinsicht nicht vergleichbar.
Israel hat das Problem, dass die palästinensischen Terroristen ihre Kameraden freipressen, die anschließend wieder weiter töten.
Wäre Sinwar getötet worden, hätte es vielleicht kein Massaker am 7.10. gegeben.
Durch die Todesstrafe gibt es niemanden mehr, der freigepresst werden kann.
Es geht hier nicht um Abschreckung, wie sonst bei der Todesstrafe.
Alles Handeln der israelischen Regierung ist deren Lehre aus dem 7.10.
Das Gesetz hat schon eine gewisse Logik.
Dass die aufgeht, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen.
zum Beitrag31.03.2026 , 21:44 Uhr
"Ich wurde trotz meines unüberhörbar deutschen Akzents im Ausland noch nie angepöbelt."
Sie Glücklicher.
Ich schon.
Und es hat sich über Jahrzehnte hinweg nicht geändert.
Meine Motivation, deren Sprache möglichst akzentfrei zu sprechen, rührt zu einem Großteil von dem Wunsch her, nicht bepöbelt zu werden.
zum Beitrag31.03.2026 , 21:37 Uhr
Was Sie und @Edda so gar nicht auf dem Schirm haben, ist der Umstand, dass die Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit der Palästinenser mit einer Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit der Israelis korrespondiert.
Den Ursachen-Wirkungs-Zusammenhang lassen Sie weitgehend weg. Sie haben ihn nur in dem "Kreislauf aus Gewalt und Gegengewalt" implizit drin.
Edda hat ihn nie drin.
Was die deutsche Regierung in dem Konflikt deeskalieren soll, ist mir schleierhaft.
Sie hat auf keine Konfliktpartei realistische Einwirkungsmöglichkeiten.
Die deutsche Regierung ist nicht mal in der Lage, Israelis in Deutschland zu schützen.
Für Israel ist sie eine traurige Lachnummer, wenn es auf militärische Solidarität ankäme.
Alles, was die israelische Regierung gerade tut, ist ihre Lehre aus dem 7.10.
Die Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit treibt die Israelis in die Arme Netanjahus.
Bis zum 6.10. wäre dieses Gesetz nie durchgekommen.
zum Beitrag31.03.2026 , 21:13 Uhr
Nö.
"Islamofaschstisch" ist ein dachlicher Begriff, der eine Spielart des Faschismus beschreibt, der seine Legitimierung auf dem Islam aufbaut.
Eine Gleichsetzung mit dem Islam ist das nicht.
Und doch, das hat mit dem Thema zu tun.
Weil das Ziel des neuen Gesetzes deren Bestrafung ist, verbunden mit der Unmöglichkeit eines Austauschs dieser Personen.
Man kann den Konflikt in seiner Komplexität gar nicht voll erfassen, wenn man weglässt, um was für Leute es sich auf der einen Seite handelt.
Die andere Seite kann man trotzdem kritisieren.
zum Beitrag31.03.2026 , 16:35 Uhr
Es gilt ja auch prinzipiell für jüdische Terroristen.
Nur werden jüdische Terroristen deutlich seltener den Staat Israel zerstören wollen als palästinensische Terroristen.
zum Beitrag29.03.2026 , 22:28 Uhr
Habe ich nicht verstanden.
Ein demokratischer Iran würde vermutlich die Finanzierung von Hamas, Hisbollah und Huthi einstellen.
Sowas mache Demokratien in der eigenen Region selten.
Wäre für Netanjahu eindeutig ein Vorteil.
Natürlich würde er sich mit jedem neuen Machthaber im Iran arrangieren.
So lange der Israel in Ruhe lässt.
Es gibt ja keinen Grundkonflikt mit dem Iran, etwa um Grenzziehungen, ethnische Minderheiten oder Vergleichbares.
zum Beitrag29.03.2026 , 16:35 Uhr
Na eben.
Die KI stellt fest, dass da gerade jemand in das Häuschen eindringt und alarmiert die Polizei.
Wäre gegenüber den jetzigen Zustand eine deutliche Verbesserung.
zum Beitrag29.03.2026 , 09:33 Uhr
Lehrreicher Artikel für mich.
Danke.
Aber schwierig, wen man dann beim nächsten Mal wählen kann, wenn man will, dass es wirtschaftlich laufen soll.
Die Linke hat das Problem gar nicht erst verstanden.
Die CDU hat es vielleicht verstanden, ignoriert es aber aus strategischen Gründen.
Bleiben nicht mehr viele Parteien übrig.
zum Beitrag28.03.2026 , 23:13 Uhr
Habe ich.
Und nun?
zum Beitrag28.03.2026 , 23:00 Uhr
Es geht hier nicht um meine Meinung.
zum Beitrag28.03.2026 , 07:54 Uhr
Sie sehen am Klimaschutz, dass es anders läuft.
Wäre ein klassisch grünes Thema.
Wird aber inzwischen selbst von der Linkspartei und in einem gewissen Rahmen von der CDU bedient ( Ja, könnte bei der mehr dein).
Die AfD als Defizitpartei ( Hat die taz mehrere Studien zu dargestellt. ) hat den Riecher für Themen, die die normalen Parteien ignorieren.
Geschieht das weiter, wird es die AfD-Werte weiter in die Höhe treiben.
Das heißt nicht, dass man die Antworten der AfD kopieren muss.
zum Beitrag28.03.2026 , 01:52 Uhr
Marx war kein früher Vertreter des Individualismus.
zum Beitrag28.03.2026 , 01:39 Uhr
Sorry, True-Scotsmen-Argumentationen helfen nicht weiter.
Da nützenn auch Fördergelder nicht.
zum Beitrag28.03.2026 , 01:31 Uhr
Was Herr Schulze nicht erwähnt, ist, dass in der Studie am meisten die AfD-Wähler an das Auswandern denken.
Das ist schon spannend.
Recht haben Sie natürlich auch. An Auswandern denken viele.
zum Beitrag28.03.2026 , 01:28 Uhr
Die integrierten Sekundarschulen sind in Berlin die, die am stärksten nachgefragt sind.
Gerade da brauchen Sie also Geschwister.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:50 Uhr
Ihr "Erstens" ist ein schlechtes Beispiel für Ihre Argumentation.
Wenn ich mein Bußgeld für Parken ohne Parkschein nicht bezahle, wartet im Pwi-Verfahren bereits beim ersten Mal die Erzwingungshaft auf mich.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:44 Uhr
Ihr Vorschlag insbesondere mit " erhalten " statt " verschaffen" - hört sich für mich perfekt neutral formuliert an.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:37 Uhr
Ihr Vorschlag wird Frauen ärmer machen.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:29 Uhr
Was Sie so gar nicht in lhre Betracht eingeschlossen haben, ist der Umstand, dass auch Männer sich prostituieren.
Lernen die norwegischen Schulkinder auch: " Männer kauft man nicht,"?
Oder darf ich Männer für Sex bezahlen?
Die Frage ist ernstgemeint, weil jegliche Pro-Argumentation immer auf Gewalt gegen Frauen und Gleichstellung abzielt.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:09 Uhr
Wieviele Fälle fallen Ihnen denn ansonsten ein, wo der Einsatz von Pfefferspray und Schläge zu einer Hausdurchsuchung geführt haben?
Und wo der Bereitschaftsstaatsanwalt vor Ort war?
Hier wurde eher außergewöhnlich hoch rangegangen.
Und man hat ja auch was gefunden.
" Auf dem rechten Auge blind" müssten Sie schon irgendwie besser begründen.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:03 Uhr
Hier wird "mit zweierlei Maß" gemessen, weil Verletzungen durch "Einsatz von Pfefferspray und durch Schläge“ nun mal was anderes sind als Morde eine Terroristenbande.
Es gehört zum demokratischen Rechtsstaat, Ungleiches ungleich zu behandeln.
zum Beitrag27.03.2026 , 16:44 Uhr
Gibt es nun diese Gespräche so, oder ist das überspitzt?
zum Beitrag27.03.2026 , 16:37 Uhr
Kommt darauf an, wo die Wohnung ist.
In Berl7n liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei 13, 11 € pro qm.
Da wäre das eine angenehm billige Wohnung.
zum Beitrag27.03.2026 , 16:20 Uhr
Ohne Vergleichwerte ist die Studie witzlos.
In Vergleich zu älteren Personen können die Jüngeren außergewöhnlich vertrauensvoll sein.
zum Beitrag27.03.2026 , 16:14 Uhr
"Menschen mit intergeschlechtlichen Anlagen und einem Y-Chromosom sollen schon bei den nächsten Olympischen Sommerspielen 2028 genauso wenig antreten dürfen wie trans Sportlerinnen."
Stimmt das denn?
Oder sollen sie einfach nur in der Kategorie mit anderen Y-Chromosom-Trägern antreten?
zum Beitrag27.03.2026 , 15:59 Uhr
Eben.
Der meiste AfD-Zuwachs kommt von den Nichtwählern.
zum Beitrag26.03.2026 , 23:26 Uhr
Na, dann wollen wir mal aus den Erfahrungen lernen.
Die AfD hat eine lesbische Chefin, die mit einer dunkelhäutigen Frau verheiratet ist.
Bei der Romeo-Umfrage im letzten Jahr erhielt sie 27,9 %.
Zudem umwarb sie im gleichen Jahr den Erdoğan-Fanclub.
Im NRW-Landtag war die AfD 2022 die Partei mit der prozentual höchsten Migrantenquote.
In ihren Reihen findet man Schwarze, Russlanddeutsche aus Mittelasien, Menschen ostasiatischer Herkunft, Albaner, Rumänen, ...
Es gibt dort Muslime wie Christen und Atheisten.
Die Partei ist in Ost wie West gut verwurzelt.
Eine Arbeiterpartei mit Mitgliedern aus allen Schichten, die die Jugend sehr gut anspricht.
Sie bemüht sich auf internationaler Bühne um Networking mit Russland, China, den USA sowie mit mehreren Partein in EU-Mitgliedsstaaten.
Staatsziel Vielfalt erreicht, dann kann man sich jetzt entspannt zurücklehnen, oder wie?
zum Beitrag26.03.2026 , 22:29 Uhr
Am besten läuft des doch, wenn nur Demokratieprojekte für Linke gefördert werden und die AfD sich konkurrenzlos und ungestört um ihre Zielgruppe bewerben kann.
Als würden vor allem die Gesunden der Arzt brauchen.
Wenn Sie das "Abrissbirne" nennen, nun gut.
zum Beitrag26.03.2026 , 22:23 Uhr
Jetzt müssten Sie noch erklären, wo in dem Interview sich Frau Prien für eine Meritokratie ausspricht
zum Beitrag26.03.2026 , 22:19 Uhr
"Das Interview belegt, dass die Union dabei ist, Liberalismus auf allen Ebenen zu bekämpfen ".
Wo?
zum Beitrag26.03.2026 , 22:14 Uhr
Ja
Aber Nichtstun ist nicht vorgesehen.
zum Beitrag26.03.2026 , 22:13 Uhr
Wollen Sie sich meinen Kommentar eventuell nochmal durchlesen?
Ich habe nämlich gar keinen Vergleich drin
zum Beitrag26.03.2026 , 22:08 Uhr
Nur weil viele Wähler linke Politik mit Gendern und linker Identitätspolitik nicht honorieren, wollen die die Nazis zurück?
Ist aber schon etwas eindimensional, finden Sie nicht?
zum Beitrag26.03.2026 , 21:57 Uhr
Die AfD macht doch viel zu wenig Parteiarbeit, um irgendjemandem Themen aufzwingen zu können.
Sie muss nicht mal vernünftigen Wahlkampf machen, um Stimmenzuwachs zu kriegen.
Die Themen liegen bei den Wählern auf dem Tisch, die AfD bedient nur.
Wir haben eigentlich Glück, dass viele, die die Grundsicht der AfD teilen, nicht bereit sind, eine so weit rechts stehende Partei mit Krawallpotenzial zu wählen.
Sonst wären die Ergebnisse noch besser.
Wähler würden lieber das Original wählen, ist so ein Mantra, damit man die anderen Parteien ihre Politik nicht ändern müssen.
Man sieht beim Klimaschutz und anderen Themen, dass das so nicht stimmt.
Sind mir auf einmal neue Dinge wichtig, bleibe ich bei meiner Parteipräferenz, wenn die diesen Weg mitgeht.
Zudem liefern die anderen Parteien beim Hauptthema der AfD ja nur Täuschungsmanöver.
Das überzeugt halt nicht.
zum Beitrag26.03.2026 , 21:47 Uhr
Weshalb soll sich jeder nur in seiner Blase rumtreiben?
Ein Austausch macht doch erst Spaß, wenn nicht alle einr Meinung sind.
Können Sie deutlich andere Meinungen so schwer ertragen?
zum Beitrag26.03.2026 , 21:45 Uhr
Die Politik der CDU wird aber häufig von den Wählern honoriert.
Die CDU ist noch immer eine Volkspartei.
Im Gegensatz zur SPD hat sie wenig Verlust.
Der Wählerzuwachs der AfD ist oft in erster Linie auf die Motivierung von Nichtwählern zurückzuführen.
Das ist der CDU schwer vorzuwerfen, auch wenn es bequem ist.
Die Linke bzw. PDS war mal eine klassische Arbeiterpartei.
Bis die Linke die Arbeiter verraten hat und lieber um die Klientel der Grünen buhlte.
Wenn die Arbeiter zur AfD wechseln, ist es offensichtlich, dass die klassischen Arbeiterparteien ihn nichts bieten.
Die CDU war nie eine Arbeiterpartei.
zum Beitrag26.03.2026 , 21:32 Uhr
Überzeugend logisch.
zum Beitrag26.03.2026 , 21:29 Uhr
Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie Migration mit Asyl gleichsetzen?
Einwanderung ist aber nicht das Ziel von Asyl.
zum Beitrag26.03.2026 , 21:26 Uhr
Die CDU wird mit Sicherheit nicht mit der AfD regieren.
Sie würde sich damit mehr schaden als jede andere Partei.
Da verkennt der Autor nichts.
zum Beitrag26.03.2026 , 11:20 Uhr
Die waren immer latent weit rechts, "wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", "die Ausländer nehmen uns unsere Arbeit weg" etc.
Diese Vorstellungen waren von Anfang an links.
Schon bei Marx finden Sie die Idee, dass man durch seiner Hände arbeitet erst das Recht an der Teilhabe an den gesellschaftlichen Ressourcen erwirbt.
Das Gegenstück waren damals halt nur andere nichtarbeitende Personen.
Damals existierten keine Sozialleistungen in relevantem Maße.
Auch im realexistierenden Sozialismus gab es eine Verpflichtung zur Arbeit als Beitrag zum Aufbau des Sozialismus.
Deren Parteien waren deutlich links von der SPD.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:48 Uhr
"Denn wenn sich Frauen quasi per Heirat eine kostenlose Krankenversicherung verschaffen können, .."
Ich kann mir nicht helfen, in meinen Ohren klingt es abwertend.
Fast misogyn.
zum Beitrag25.03.2026 , 23:52 Uhr
"Konrad-Adenauer-Stiftung sagen: rechte Politik stärkt das Original."
Ich empfehle, den verlinkten Artikel nachzulesen.
Er kommt gar nicht zu dem Schluss, den Herr Joswig verspricht.
Interessant ist er trotzdem.
zum Beitrag25.03.2026 , 23:35 Uhr
Der Zwangsumzug soll die Ghettoisierung eindämmen.
Man könnte auch das Zulassen von Ghettoisierung als schlechte Behandlung betrachten.
zum Beitrag25.03.2026 , 23:26 Uhr
Strukturelle Gegebenheiten analysiert man nicht über Schuldzuweisungen.
Natürlich wollen gerade junge Männer den Erwartungen junger Frauen bzw. Mädchen genügen, um für sie attraktiv zu sein.
zum Beitrag25.03.2026 , 23:16 Uhr
Sich mit strukturellen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen, ist keine Täter-Opfer-Umkehr.
Zudem würde das bedeuten, dass Sie junge Männer pauschal als Täter betrachten.
Ihr Ernst?
zum Beitrag24.03.2026 , 22:43 Uhr
Langfristige Visionen oder ein glaubwürdiges Narrativ von einer besseren Zukunft hat doch gerade keine Partei zu bieten.
Bestenfalls noch die AfD für ihre Zielgruppe. (Muss man halt mögen.)
Das wäre also kein markanter Punkt, der den Absturz der SPD begründen würde.
zum Beitrag24.03.2026 , 22:19 Uhr
Ein Widerspruch ist es nur, wenn Sie die Auflösung der klassischen Geschlechterid3ntitäten als Ziel annehmen.
Sobald Sie das nicht mehr tun, gibt es keinen Widerspruch mehr.
Scheint nicht der einzige Diskurs mit diesem vorgeblichen Widerspruch zu sein.
zum Beitrag24.03.2026 , 22:09 Uhr
Morrad Mo hat nun wirklich einen sehr zurückhaltenden und leisen Kommentar formuliert.
zum Beitrag24.03.2026 , 21:42 Uhr
Es ist doch nicht so, dass der Iran nie mit Taten glänzen würde.
Er bezahlt seine Proxys dafür und gibt direkt Anschläge in Auftrag, wie jüngst in Argentinien.
Die iranische Regierung ist doch nicht nur eine Bande von Laberheinis.
zum Beitrag24.03.2026 , 21:38 Uhr
Der Iran verfügt wohl über zu 60 % angereichertes Uran.
Von 60 % zu 90 % für eine Bombe geht wohl technisch sehr schnell.
(Bis 60 % muss man erstmal kommen.)
60%-Uran brauchen Sie nicht mehr für ein Kraftwerk.
Eigentlich benutzt man es nur, um es weiter für eine Bombe anzureichern.
Vollständig zerstört sind die Atomanlagen nicht, sagten damals die Israelis.
Vieles war unterirdisch.
Deshalb sind die Israelis so nervös.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:37 Uhr
Haben Sie letzte Woche von der Studie gelesen, die Ihren Vorschlag nahelegt?
zum Beitrag23.03.2026 , 21:29 Uhr
Ich schaffe es, mit AfD-Wählern zu reden.
Nun komme ich aber auch nicht mit Bekehrungsversuchen um die Ecke.
Die dosierte Feststellung, dass dieses oder jenes Quatsch ist - zielgruppenadäquat ggf. diplomatischer formuliert - kann durchaus fruchten.
Das Nicht-mit-ihnen-Reden macht es ihnen natürlich einfacher, sich nicht mit anderen Meinungen auseinandersetzen zu müssen.
Davon profitieren sie.
zum Beitrag22.03.2026 , 10:15 Uhr
Nichtreligiösen wird in Israel kein Lebensrecht gelassen?
Wo haben Sie das denn her?
Haben Sie die enormen Proteste der Säkularen gegen Netanjahu schon vergessen?
Die wurden ja nicht alle an die Wand gestellt.
Sie finden in manchen Kibbuzim Leute - israelische Staatsbürger -, die Stolz darauf sind, in ihrem Leben noch nie eine Synagoge betreten zu haben.
zum Beitrag22.03.2026 , 10:10 Uhr
Sorry, was Sie schreiben, ist sachlich falsch.
Israel ist kein Gottesstaat.
Es ist ein Staat, der als Merkmal der Nationszugehörigkeit die Religion hat.
Verschiedene Nationen haben unterschiedliche Merkmale.
Sprache, Mythen, ...
Die Religion ist dabei gar nicht so selten, weil sie häufig stark identitätsstiftend ist.
Eine Theokratie ist der Iran.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:47 Uhr
Wobei das dann nur ein Nichtkrieg auf Zeit ist.
Die iranische Regierung wird noch da sein und sich dann für unangreifbar halten.
Ihre Proxis sind ebenfalls noch da.
Es wird also weitergehen.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:37 Uhr
Die Emirate und Königtümer leben davon, dass sie ihrer Bevölkerung einen Wohlstand ermöglichen, von dem wir hier nur träumen.
Zudem sehen die Einwohner in ihrem Alltag die schuftenden Gastarbeiter als Gegenstück.
Die schuftenden "Millionen Menschen " aus Pakistan oder Bangladesch werden sich realistischerweise nicht zusammenschließen.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:28 Uhr
Die Golfstaaten taten sich lange mit einer Präsenz der USA schwer.
Die Falle, die die USA Saddam Hussein gestellt haben; wird nicht selten als Mittel gelesen, die Golfstaaten von einer militärischen Präsenz der USA zu überzeugen.
Warum sollten sich die arabischen Monarchen neu politisch positionieren müssen?
"Gebraucht" werden die Golfstaaten, so lange sie Öl verkaufen.
Dazu benötigen sie die USA nicht.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:12 Uhr
Warum meinen Sie denn, Iraner mit Arabern gleichsetzen zu müssen, um Netanjahus Sicht zu beschreiben?
Wo soll für uns als Leser der Mehrwert drinstecken?
Wie bauen Sie ihn ihre Sichtweise ein, dass Netanjahu kein Problem mit beispielsweise Jordanien und Saudi-Arabien hat und mit Al-Scharaa ein Agreement gefunden hat?
zum Beitrag21.03.2026 , 20:22 Uhr
Ich befürchte, Netanjahu hat schon ein etwas differenzierteres Weltbild.
Zum einen weiß er, dass Iraner keine Araber sind.
Zum anderen hat er das Abraham-Abkommen mit Erfolg vorangetrieben.
Er kann zwischen Araber und Arabern folglich unterscheiden.
Hinzu kommt, dass die israelischen Angriffe recht präzise geführt werden.
Das indiziert, dass es nicht völlig egal ist, wer stirbt.
Nicht jeder, der eine andere Meinung als ich vertritt, muss geistig zurückgeblieben sein.
Man sollte seine politischen und sonstigen Gegner durchaus ernstnehmen.
zum Beitrag21.03.2026 , 20:14 Uhr
Möglich.
zum Beitrag21.03.2026 , 20:07 Uhr
Zur Umzeit?
Die Debatte kommt genau richtig.
Damit man weiß, wen man wählt.
zum Beitrag21.03.2026 , 19:44 Uhr
Oder gerade doch gelernt.
Die Projekte sollen sich angeblich bewährt haben, aber die nichtdemokratischen Kräfte erstarken immer weiter.
Passt doch nicht zusammen.
Eine Evaluierung ist da auf jeden Fall notwendig
zum Beitrag21.03.2026 , 19:33 Uhr
Hätte Wegner "eine Schwäche tugegeben", sähe das Ergebnis nicht viel anders aus.
Dann würde die Opposition fragen, wer einen Regierungschef will, der ..."
Wenn ich eine Stromausfall habe, brauche ich keinen Bürgermeister, der Hände schütteln kommt.
Meinetwegen soll er seinen freien Sonnabend behalten.
Mich interessiert, was er Montag bis Freitag macht.
Die Skandalisierung sagt viel über die Berliner Politik aus.
Über die Regierung wie über die Opposition.
Komplett drittklassig.
zum Beitrag20.03.2026 , 20:15 Uhr
Dem Dank an Herrn Potter schließe ich mich an.
Sein Mut beeindruckt mich.
Immer noch zeigt er sein Gesicht.
zum Beitrag20.03.2026 , 20:13 Uhr
Ihre Definition von Sozialismus kann man auch anders sehen.
Den zweiten Teil würde ich definitiv unterschreiben.
Man muss nicht auf einer Seite stehen.
zum Beitrag20.03.2026 , 20:06 Uhr
Die AfD halte ich für inkompetent mit schiefem moralischen Kompass.
Welcher Faktor kommt für Sie noch dazu, um eine Partei zu hassen?
zum Beitrag20.03.2026 , 20:00 Uhr
Stimmt.
Aber dass Juden besser eine rechte Partei wählen sollten als die Linke, wenn ihnen ihre Sicherheit lieb ist, das ist für Deutschland neu.
Die Klarsfelds haben es für Frankreich ja schon vor geraumer Zeit formuliert.
zum Beitrag20.03.2026 , 19:56 Uhr
Und wenn Schuster sich nun gar nicht "einspannen lässt", sondern wirklich einfach eine andere Sichtweise hat?
So ganz ohne Verschwörungstheorie?
Ob er sie als Verbandsvertreter nun kundtun muss, ist eine andere Frage.
zum Beitrag20.03.2026 , 07:33 Uhr
Wenn Menschen zurück in ihr Heimatland gehen, würde ich es nicht als "Wegwerfen" bezeichnen.
"Fachkräfte" ist bei Rechten eine Chiffre für Asylbewerber ohne Bleibeperspektive geworden.
Weil sie den subjektiven Eindruck haben, dass Narrativ stimme nicht mit der Realität überein.
Sie bestätigen deren Meinung .
zum Beitrag20.03.2026 , 07:29 Uhr
Ja, "Rosinenpicken" betreiben alle Einwanderungsländer.
Deutschland beweist hier, wie weit es noch von einem Einwanderungsland entfernt ist.
"Wir müssen aus dem, was da ist, das Beste machen."
Mit der Formulierung habe ich Probleme, weil ich sie als extrem paternalistisch empfinde.
Das soll hier aber egal sein.
Was dagegen spricht, ist, dass "wir" es schon nicht bei Menschen schaffen, die im Land geboren sind.
Es bei Leuten, die anderswo herkommen, die Sprache nicht können, hinzukriegen, wird nicht leichter.
" Wir" übernehmen uns.
Zur Erinnerung: Das Ziel von Asyl ist nicht Einwanderung.
Es geht um Bedürftigkeit.
Wer die nicht hat, soll es laut Gesetz auf demokratischer Grundlage auch nicht kriegen.
zum Beitrag18.03.2026 , 19:54 Uhr
Ich habe in meinem Leben Menschen getroffen, die sich den Verstand weggesoffen oder mit anderen Stoffen lädiert haben.
Deren Repertoir, etwas negativ zu bewerten, bestand aus zwei Vokabeln: " Sch .." und "A...loch".
Wer seinen Wortschatz um Genitalien erweitert, ist da schon mal ein weniger schwerer Fall.
Dass das Beleidigungen sind, ist ihnen abstrakt vielleicht bewusst. Es ist für sie aber der gängige Ausdruck.
Deren Beleidigungen ärgern mich nicht.
Das " Ar,,,loch" von einem Riesen-SUV-Besitzer 8m Straßenverkehr dagegen deutlich mehr.
Weil er vermutlich anders könnte.
Ja, ich bin da bei Ihnen, dass müsste individuell geklärt werden.
Ist natürlich viel Aufwand und deshalb kaum praktikabel.
Wegen des Machtsgefälles würde ich dann sagen, mit einfachen Beleidigungen sollten Politiker leben können.
Ich würde persönlich eine normale Beleidigung auch nicht anzeigen. Ohne Machtgefälle.
zum Beitrag18.03.2026 , 19:06 Uhr
"der verbot von worten und sätzen löst bei mir nur assoziationen mit orwells 1984 aus."
Das Verbot von Worten, etwa " Heil Hitler" oder SS-Slogans löst bei Ihnen Assoziationen mit "1984" aus?
Es gibt in diesem Land Parteien, die das unterschreiben würden.
Dass die Hamas die Vernichtung Israels offen als Ziel formuliert und im Iran eine Uhr steht, die anzeigt, wie viel Zeit noch zur Umsetzung bleibt -das ist für Sie alles "kollektive Paranoia"?
"sollte man sich im BMI auch mal fragen, wer und wie hier in deutschland auf wen einfluß nimmt. ich sehe hier eine ganze armada von antisemitismusbeautragten"
Die Antisemitismusbeuftragten sind für Sie alle nur Agenten der israelischen Regierung?
Ich staune, dass das durch die Netiquette gekommen ist.
zum Beitrag18.03.2026 , 15:49 Uhr
Und das ist beim "P." anders?
zum Beitrag18.03.2026 , 15:46 Uhr
Ihren Schluss, dass ich Grotes Verhalten toll finden muss, nur weil ich "P..." nicht für einen vertretbaren Ausdruck halte, habe ich nicht verstanden.
Mir fallen reihenweise Leute ein, die ich aufs schärfste kritisieren würde.
Aber nicht mit "P..." oder "F...".
Warum die Bezeichnung als Genital einmal ein "legitimer Kragtausdruck" und einmal eine "strafbewehrte persönlich herabwürdigende Beleidigung " sein soll, da bin ich gespannt auf Ihre Erklärung.
Erscheint mir so erstmal schräg.
zum Beitrag18.03.2026 , 15:33 Uhr
Ich glaube, "Kampf den Demokratiefeinden!" ist genau das, was Weimer, Prien etc. gerade umzusetzen versuchen.
Da stehen Sie dann mit beiden wohl auf der gleichen Demo.
Mir persönlich stehen ja immer die Nackenhaare hoch, wenn jemand meint, Deutschland oder Deutsche müssten Vorbild für Europa, die Welt, ... sein.
Nationalchauvinismus ist nicht mein Ding.
Das deutsche Wesen hatte in der Vergangenheit mir zu wenig zum Genesen beigetragen.
Ich finde ja Mittelmaß voll ok.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:47 Uhr
Die christlichen Akteure in der Asylpolitik sind die Kirchen, die Kirchenasyl gewähren.
Die CSU ist eine säkularisierte Partei, keine Unterabteilung des Vatikan.
Die Zeiten ändern sich manchmal.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:43 Uhr
Da gibt es keinen Widerspruch.
Für gesuchte Arbeitskräfte mit Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten.
Das "System" ist nicht per se auf Wegschicken angelegt.
Das ist die Schwachstelle, die nicht funktioniert und deshalb immer im Fokus steht.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:36 Uhr
Sie meinen, Sie mögen es, wenn die AfD-Zustimmung steigt und steigt, weil sich demokratische Regierungen ein weiteres Mal als handlungsunfähig erweisen?
zum Beitrag18.03.2026 , 08:20 Uhr
Die finatielle Unterstützung von Projekten zur Demokratieförderung ist super wichtig.
Dazu braucht es NGOs. Keine Frage.
Das Einstiegsbeispiel der Autoren lässt mich aber ratlos zurück.
Ohne Bundesmittel kann eine Kleinstadt kein Demokratieprojekt an Grundschulen durchführen oder T-Shirts für ein Basketballturnier bedrucken?
Projekte gehören heute zum Standard an Grundschulen.
Welche Projekte führen die LuL stattdessen duch?
Das Bedrucken von T-Shirts lässt sich nicht durch einen lokalen Sponsor teilfinanzieren?
Engagement für die Gemeinschaft war mal eine bürgerliche und linke Tugend.
Wird Demokratieförderung bereits von Kommunalpolitikern nur als Dienstleistung gegen Bundesmittel verstanden, wird mir angst und bange.
Das kann nur in Politikverdrossenheit münden.
Da reiben sich die AfDler auch die Hände, wenn die Mittel fließen.
Ist ja alles nur gekauft.
zum Beitrag17.03.2026 , 06:40 Uhr
Nein, da sind wir uns schon nicht einig.
Der Grote-P. und die Künast-F. sind aus meiner Sicht nicht in Ordnung, also aus moralischer Sicht daneben.
In Zusammenhang mit dem Hauch von politischer Meinungsäußerung sollten sie nach meiner Meinung nicht justiziabel sein.
Ich habe in meinem Leben zu viele Leute erlebt, die Kritik kaum ohne derartige Begriffe ausdrücken konnten.
Ja, das ist eine Schichtfrage.
Auch in dieser Hinsicht kommt das Machtgefälle zum Tragen.
Ich würde privat auch niemanden deshalb anzeigen, obwohl ich persönlich mich so nie äußern würde.
Die Sichtweise der ersten Instanz halte ich deshalb für richtig.
zum Beitrag16.03.2026 , 22:51 Uhr
Wo der Iran gerade überall Raketen hinschickt, dass ist schon der Versuch, möglichst viele andere Länder mitreinzuziehen.
Ich meine gelesen zu haben, es seien inzwischen 10 Ländern.
zum Beitrag16.03.2026 , 01:30 Uhr
Aus damaliger Sicht war es kein Verbrechen, sondern gerechtfertigt.
Immerhin hatten die Byzanthiner um Unterstützung gebeten.
Die Kreuzzüge waren ursprünglich kein Expansionsprojekt.
Es ist immer schwierig, moderne Maßstäbe auf lange vergangene Zeiten zu übertragen.
Insbesondere das Mittelalter ist erstaunlich anders.
zum Beitrag16.03.2026 , 01:14 Uhr
Wenn Sie diverse Artikel zu Peter Thiel und seinen Einfluss auf die Regierung lesen, ist es wohl eher ein Katholikenclub.
Es soll seinen Grund haben, dass Vance zum Katholizismus konvertiert ist.
Herr Bax tut so, als sei die Vorstellung von Irrglauben spezifisch evangelikal.
Das ist sie nicht.
Rosa Roxanne hat recht, andere denken gleich.
Auch Muslime.
Man trifft bei dieser Sichtweise.
zum Beitrag16.03.2026 , 00:56 Uhr
Da Beamte auch nichts aus der Rentenversicherung kriegen, spielen Sie für die Kasse keine Rolle.
Jemand, der nichts kriegt, kann nicht das Hauptproblem sein.
Ist bei der Krankenversicherung ähnlich.
Ein Privileg ist es vor allem für die Arbeitgeber.
Deshalb ändern ja auch Linke und SPD quasi nie was, wenn sie regieren.
Ein Witz ist da nicht.
zum Beitrag15.03.2026 , 21:35 Uhr
Der Autor würgt den Diskurs nicht ab.
Im Gegenteil, er leistet einen Beitrag und spricht sich genau gegen " Klappe halten" aus.
Iranische Raketen gegen Deutschland und der Versuch Irans, einen Weltkrieg auszulösen, kann man auch genau als Begründung ansehen, um diesen Angriff auf den Iran gut zu finden.
Vor faschsistischen Regimen mit Weltkriegsambitionen möchte nicht jeder kuschen.
Selbst dann nicht, wenn Sie mit Gott argumentieren.
zum Beitrag15.03.2026 , 21:12 Uhr
Eine Interessenkongruenz ist schon offensichtlich.
Die Unterstützung des Terrorismus ist Netanjahus Hauptproblem mit dem Iran.
Ohne den 7.10. würde es gerade diesen Krieg mit Iran nicht geben.
Die Hamas ist noch da.
Bislang hat Netanjahu versagt.
Trotz vieler Toter.
Dass man in Israel das Völkerrecht "distanziert" betrachtet, ist nicht verwunderlich.
Wo war denn das Völkerrecht beim Massacker?
Hat es Israel unterstützt?
Insofern geht es aus israelischer Sicht nicht mal um "Greater goods".
Es geht für Israel um leere Worte versus Selbstschutz.
Wer auch immer ein Form von Verständigung (Ich möchte nicht mal von Frieden reden.) schaffen will, darf das Sicherheitsbedürfnis Israels nicht ignorieren.
Wie wenig man auch immer Netanjahu leiden kann.
Da bieten die UN und das Völkerrecht nichts.
Jedes " Good" ist " greater" als " no good".
zum Beitrag15.03.2026 , 16:09 Uhr
Juergen Petersen träumt von Ethik.
Aus diesem Grund sollten die drei vor Gericht.
Ich verstehe seine Position so, dass jeder, der ethisch denkt, diese drei vor Gericht sehen wollen müsste.
Ich lese auch einen Umkehrschluss aus dem "Traum von Ethik" heraus.
Wer nicht mitgeht, vertritt keine ethische Perspektive.
Klingt in meinen Ohren implizit nach: "Ethik ist da, wo ich bin."
Das triggerte mich.
Jemand soll vor ein Gericht gestellt werden, wenn er ein Gesetz gebrochen hat.
Ein Gesetz kann man auch sehr ethisch brechen.
Hat ja nicht jeder die gleichen Ethikvostellungen.
Trotzdem gehört derjenige vor Gericht.
Von den Namen triggert mich keiner besonders.
Von mir aus können gerne alle drei vor Gericht und viele ihrer Sympathisanten.
Nur glaube ich nicht, dass das auch nur bei einem passieren wird.
zum Beitrag15.03.2026 , 08:50 Uhr
Sie bedienen so nur nicht das menschliche Bedürfnis nach Transzendenz.
Kurz formuliert: "Was bleibt? Nichts,"
Das ist vielen zu wenig.
Man will sich wenigstens einbilden können, die Welt verbessert zu haben.
Transzendenz findet man natürlich nicht nur im Theismus.
Die nichttheistischen Alternativen sind ja gerade wieder schwer im Kommen.
Menschen sind nun mal nicht als reine Rationalisten konstruiert.
zum Beitrag15.03.2026 , 08:42 Uhr
Es war eher der Punkt, dass man auf Knien rutscht.
Das macht man in anderen Konfessionen nicht.
Ein religiöses und spirituellen Bedürfnis hat eigentlich jeder.
Scheint ein menschlicher Grundcharakterzug zu sein.
Wer das Bedürfnis nichttheistisvh bedient, wird auch nicht zwingend netter.
Deshalb würde ich da nicht den markanten Unterschied sehen.
Eher im Gegenteil.
Ggf. kommt das Emansipatorische im Monotheismus zum Tragen.
zum Beitrag15.03.2026 , 08:36 Uhr
Auch Puin Netanjahu und Trump haben eine Ethik.
Es wird nur eine sein, die Sie nicht unbedingt teilen.
Habermas wäre es nie passiert, anderen Menschen Werte abzusprechen.
zum Beitrag14.03.2026 , 16:38 Uhr
Axel Schäfer hat doch gar nicht gesagt, dass der alte Shah ein lupenreiner Demokrat war.
Wenn man feststellt, dass die jetzige Theokratie brutale Unterdrückung betreibt, heißt das ja nicht, dass zwangsläufig alle anderen Regime demokratisch wären.
Der jetzige Mann ist der Sohn des Schahs. Seine " Rückkehr" ist nicht die Auferstehung des alten Rwgimes seines Vaters.
Dass sie toll wird, sagt keiner.
Von goldener Zukunft hat Axel Schäfer auch nicht gesprochen, sondern von Strohhalmen.
zum Beitrag14.03.2026 , 16:22 Uhr
Ich habe nicht verstanden, wie nationalistische Abschottung und Protektionismus zu einer vollendeten Demokratie führen sollen.
zum Beitrag14.03.2026 , 16:15 Uhr
Arye Shalicar sagte mal schon vom dem 7.10. in einem Vortrag: "Israel hat drei Probleme. Das erste lautet: "Iran", das zweite "Iran" und das dritte "Iran". Und die Probleme 4 - 10 heißen ebenfalls "Iran".
Das ist der Punkt, wo sich Israel mit den arabischen Staaten trifft. Auch etwa mit Al-Schara'a.
Der Grund ist, dass Iran in allen Konflikten der Region mitmischt.
Im Jemen, im Libanon, im Irak, in Syrien, ....
Und immer destabilisierend.
Die USA stellte sich als Schurzmacht der Golfstaaten dar.
Das unterlaufen der Iran.
Zudem ist die Herrschaft über die Meerenge von Hormuz viel einflussreicher als die Ölreserven Irans.
Die Ölinfrasteuktur wird verschont, weil man die sowieso wieder aufbauen müsste.
Außerdem ist sowohl den Israelis als auch den USA bewusst, dass sie mit einzelnen Iranern kein Problem haben.
Wie wir gesehen haben, sind viele keine verblendeten Islamisten.
Da muss man Infrastruktur nicht zerbomben.
Aufgehen wird es trotzdem nicht.
zum Beitrag13.03.2026 , 23:46 Uhr
Sie sind katholisch? ;-)
zum Beitrag13.03.2026 , 23:22 Uhr
Definitiv.
Aber bei den Linken.
Bei den Grünen werden sie nicht glücklich.
zum Beitrag13.03.2026 , 23:13 Uhr
Das wurde bei Nietzard schon deutlich.
Sowohl vom Inhalt als auch vom Stil her sind sie bei der Linken richtig.
zum Beitrag13.03.2026 , 20:04 Uhr
Der Hauptnutzen von Religion ist, dass sie in einer Gesellschaft Kooperation auf Grundlage eines gemeinsamen Wertekanon herstellt.
Außerdem bedient sie die Bedürfnisse der Menschen nach Spiritualität und Transzendenz.
Sie beantwortet Fragen nach Lebenssinn.
Rationalität hat da nicht viel zu bieten - ganz rational betrachtet.
zum Beitrag13.03.2026 , 19:50 Uhr
Mein Gott, ist der Artikel flach.
"Weiße evangelikale Christen betrachten den Islam als Irrglauben"
Na sicher tun sie das.
Die katholische Kirche würde das auch unterschreiben.
Muslime umgekehrt genauso. Sunniten halten den Schiismus für einen Irrglauben, Schiiten umgekehrt ebenfalls.
Atheisten nennen das alles Aberglauben.
Und nun?
" ...das Christen verfolgt und Israel bedroht."
Beides tut der Iran ganz offen.
Die berühmte Uhr in Teheran ist eine deutliche Ansage. Man kann "Iran" und "Christenverfolgung" googeln. Kommt ernstzunehmendes Material von integren Quellen bei raus.
Warum wird uns das präsentiert, als wäre das Quatsch?
"Denn in seinem eigenen Umfeld streben viele ebenfalls eine Art Gottesstaat an."
Wo ist der Beweis?
Stark religiös geprägte Staaten gibt es nicht wenige.
Nur weil z. B. ein Staat die Scharia als Rechtsquelle nutzt, ist er noch keine Theokratie.
Dass Evangelikale in den USA eine Theokratie wollen, wäre neu.
Aber es soll ja nur " so eine Art" sein.
Bloß im Nebulösen bleiben.
Aber was soll's.
Die vielen Kommentare weisen daraufhin, dass der Artikel Clicks bringt.
Und das ist ja schließlich wichtig, oder nicht?
zum Beitrag13.03.2026 , 19:30 Uhr
Die Evangelikalen würden sagen, sie dienen nicht dem Mammon.
zum Beitrag13.03.2026 , 19:28 Uhr
Das ist aber dem Artikel nach kein Material einer Partei.
Es ist von einem Verlag, der sich an ein Publikum mit einer bestimmten politischen Ausrichtung richtet.
Gibt es nicht wenige von mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung.
Der AfDler fand das Werk gut und hat es deshalb verschenkt.
zum Beitrag13.03.2026 , 19:19 Uhr
Kriegt denn Grimm auch einen Preis?
Oder öffentliche Gelder dafür?
Sonst würde der Vergleich mit den Buchhandlungn ja nicht passen
zum Beitrag13.03.2026 , 19:17 Uhr
Die Metapher von der "erwachenden Nation" bzw. dem "erwachten Nationalgefühl"wird nicht nur ganz rechts benutzt.
Da muss man sich nicht anstrengen.
Man findet sie nicht so selten in politikwissenschaftlicher Literatur.
Der Comic handelt ja auch von den Befreiungskriegen.
Da passt der Kontext eindeutig.
zum Beitrag13.03.2026 , 19:08 Uhr
Er soll es unterlassen, Bücher zu verschenken?
Klingt schräg.
Da müsste unsere Gesellschaft schon noch etwas mehr ins Autoritäre abrutschen.
zum Beitrag13.03.2026 , 18:57 Uhr
Als erstes die " Kanaille".
Auch "Type" mit einem abwertenden Adjektiv.
"Linke Socke" bezieht sich nach meinem Sprachgefühl hauptsächlich auf Männer.
Die norddeutsche "Bangbüx" ist auch hauptsächlich auf Männer gemünzt.
Weil halt Frauen ängstlich sein dürfen, ohne dass man sich lustig macht.
"Hundsfott" würde Sie bestätigen. Der Begriff hat offenbar mal das Geschlecht gewechselt.
zum Beitrag13.03.2026 , 18:27 Uhr
Nichts durchsetzen zu können, weil man gar nicht Verantwortung tragen will, ist noch trauriger.
Es ist nicht mal der Versuch, überhaupt etwas zu tun.
zum Beitrag13.03.2026 , 07:49 Uhr
Regieren in einer Koalition heißt immer, Kompromisse zu machen.
Schwerdtner sagt eindeutig, dass sie lieber nicht regiert.
Ich wähle keine Partei, die l'art pour l' art betreiben will.
Ja, Regieren ist schwieriger, weil man sich dann damit auseinandersetzen muss, wie weit die eigenen Ideen in der Realität tragen.
Für mich ist das genau der Grund, lieber eine andere Partei zu wählen.
Jedem unrealistische Dinge zu versprechen, ist für mich kein Zeichen von Glaubwürdigkeit.
zum Beitrag13.03.2026 , 07:38 Uhr
Von wahlstrategischen Überlegungen sprach ich.
Man will gewählt werden.
Eine tatsächliche Konkurrenz gibt es nur, wenn die öffentliche Meinung sich an den Wahlurnen auswirkt.
zum Beitrag13.03.2026 , 06:57 Uhr
Doch, zur Herkunft des Wortes passt es ebenfalls.
Jemand wird nach dem Begriff benannt, den er angeblich immer ruft.
Ihr Genus-Argument ist da schon schwerer zu entkräften.
Die Frage ist, ob mein einen Begriff, der ursprünglich einen weiblichen Sexus hat, mit einem männlichen Genus versehen würde.
Solange die Herkunft des Wortes nachvollziehbar ist, eher nicht, würde ich vermuten.
zum Beitrag13.03.2026 , 06:48 Uhr
Ich habe es natürlich vor meinem Kommentar auch nachgelesen.
Der Zusammenhang zu "Mama" ist nachvollziehbar begründet.
Die Frage ist nur, wie der Gedankengang dazu ist.
zum Beitrag12.03.2026 , 23:33 Uhr
Steigen die Spritpreise, steigen auch die ÖPNV-Preise.
Wird gerne übersehen.
zum Beitrag12.03.2026 , 23:10 Uhr
Die Kritik der Autorin ist völlig berechtigt.
Die Überschrift ist dagegen falsch
Fake News sind bewusste Lügen.
Methodisch schlechte Umfragen, wie die hier von Ipsos, sind das nicht.
zum Beitrag12.03.2026 , 22:56 Uhr
Bei den Bußgelder gibt es doch ein Kontrollproblem.
Man erwischt niemanden.
Das Eintreiben ist nicht das Problem.
zum Beitrag12.03.2026 , 22:44 Uhr
Ernsthafte Frage:
Warum "Ines für Kanzlerin"?
Sie will doch nicht regieren.
Sagt sie ja nun wirklich deutlich.
Weil sie dann ihre Glaubwürdigkeit verliert.
Haben Sie das vorher nicht gewusst?
Oder falls doch: Warum wählt man eine Partei, die Gesetze gar nicht umsetzen will, weil man dafür regieren müsste?
zum Beitrag12.03.2026 , 22:36 Uhr
Nun ja, bis jetzt hat Israel nicht gewonnen.
In 2 Jahren ist die Hamas wohl wieder da.
Dann hat die Hamas gewonnen.
Ob das Overkill ist?
zum Beitrag12.03.2026 , 22:32 Uhr
Diese Frage war überhaupt der erste Lacher.
"Mögen Sie sich?"
"Wir kennen uns nicht wirklich. Aber ja, durchaus."
Deutlicher war ein Nein in dieser Interviewsituation kaum zu formulieren.
Im Verlauf wurde auch deutlich, dass sie sich wirklich kein Stück mögen.
zum Beitrag12.03.2026 , 12:53 Uhr
Für mich ergibt diese Interpretation des Begriffs keinen Sinn.
Zudem ist Änglichkeit kein typisches Attribut einer "Mama".
Naheliegend wäre für mich, dass es jemand ist, der sofort nach "Mama" ruft, weil er Angst hat.
Nach "Mama" zu rufen, gilt schon bei erstaunlich kleinen Jungs als verpönt.
zum Beitrag12.03.2026 , 11:33 Uhr
Was bitte hat den in Berlin die SPD zerschlagen?
Die Wähler haben zerschlagen, weil sie mit einer Mehrheit die CDU gewählt haben.
Auf Rot-Grün-Rot hatten zu wenige noch Lust.
zum Beitrag12.03.2026 , 11:25 Uhr
Regierungspolitik ist nicht Reaktion auf die Opposition, sondern auf Meinungen in der Wählerschaft.
Die Opposition greift die natürlich auch auf.
Das Problem ist nicht in erster Linie die AfD selbst, sondern dass so viele Menschen sie wählen.
Kleine Oppositionsparteien, wie etwa die Linke auf Bundesebene oder in B-W, kann man als Regierungspartei hervorragend ignorieren.
zum Beitrag12.03.2026 , 11:18 Uhr
Es tut mir leid für Sie, wenn es Sie enttäuscht.
Aber systemisches Konsensieren ist in der Interviewsituation gerade kaum zu erwarten.
Das würde in Beliebigkeit münden.
Es wäre nicht mehr wichtig, ob man die eine oder die andere Partei wählt.
Liegt nicht im Interesse beider Parteien.
Systemisches Konsensieren ist was für Koalitionsgespräche oder vor Wahlen, die auf eine Koalition hinauslaufen würden.
Hier sagte Frau Schwerdtner ja unmissverständlich, dass sie nicht regieren will, außer in Berlin auf Landesebene.
Da wird nicht mehr konsensiert.
Frau Schwerdtner will dagegensein, keinen Konsens.
zum Beitrag12.03.2026 , 11:06 Uhr
Dass die beiden Parteien nicht zusammenfinden würden, liegt nicht primär daran, dass die Positionenzu einzelnen Themen so weit auseinanderlägen.
Es liegt daran, dass eine Partei nicht regieren will.
Frau Schwerdtner sagt ja ganz offen:
"Regieren ist kein Selbstzweck."
"... welcher Position heraus ich das bewirken kann, ohne meine Glaubwürdigkeit zu verlieren."
Übersetzt: " Bevor ich Kompromisse machen muss, bleibe ich lieber in der Opposition. "
Lieber moralisch fest in den Idealen als Entscheidungen treffen müssen.
Deshalb hätte das Interview mit einer anderen Parteienmischung stets ein anderes Ergebnis.
Die anderen Parteien wollen nämlich alle regieren.
zum Beitrag11.03.2026 , 20:32 Uhr
Kennt eigentlich jemand eine Chipsmarke ohne gemahlene Kinder?
Ich frage für einen Freund, der den Geschmack nicht so mag.
zum Beitrag11.03.2026 , 13:06 Uhr
Weil Wähler in B-W offenbar gerade kein Heulsusentum goutieren.
Sonst hätte Özdemir seinem Wahlkampf anders gestaltet und eine Partnerin an der Spitze.
Selbst die AfD musste ihre Balance finden zwischen Mimimi und markigen Worten
zum Beitrag11.03.2026 , 12:54 Uhr
Eine Wahl zu gewinnen, hat schon was von Erfolg, finden Sie nicht?
Erstrecht wo die Grünen lange eher eine Nischenpartei waren.
Zudem haben rund 82 % der Wähler nicht die AfD gewählt.
Gibt schlechtere Quoten.
Vielleicht bald in Sachsen-Anhalt.
Die SPD ist doch mit dem Wahlergebnis schon genug gestraft dafür, dass die Arbeiter lieber zur AfD gehen.
Wollen Sie auf denen wirklich noch rumhacken?
Oder auf der CDU dafür, dass Merkel die Grenzen öffnete und damit ungewollt die AfD pushte?
Zukunftsorientiert wäre das nicht.
Der Löwenanteil des AfD-Zuwachses besteht übrigens aus ehemaligen Nichtwählern.
Die an die Wahlurne zu bekommen, ist aus demokratischer Sicht eigentlich erstmal positiv.
Klar könnte man dafür Özdemir die Verantwortung zuschustern, der sich noch mal vor der Wahl richtig ins Zeug gelegt hatte.
Nur bringt es ein Schnarch- Frust-Wahlkampf mit möglichst geringer Wahlbeteiligung für eine Demokratie auch nicht.
zum Beitrag11.03.2026 , 12:18 Uhr
Natürlich kann Sie SPD Oppositionsarbeit leisten, indem Sie kritisiert, auf Versäumnisse hinweist etc.
In Abstimmungen wird sie eher keine Rolle spielen.
Mit 18 % lässt sich einfach deutlich besser und ernstzunehmender Opposition betreiben als mit 5,5 %.
Dass man ein Koalitionsangebot macht, spricht ja nicht gegen eine Wahrnehmung der Oppositionsrolle.
Da fällt mir Jarasch von den Berliner Grünen als Beispiel zu ein.
Nachdem sie nach den Koalitionsverhandlungen zur letzten Wahl merkte, dass sie raus ist und Wegner lieber mit der SPD koaliert, meinte sie angeblich zu einem Thema: " Na, dann können wir jetzt auch dagegen sein."
zum Beitrag11.03.2026 , 12:06 Uhr
Tut mir leid, HIER muss gerade niemand verstecken, was er sagen will.
Nicht Nachtsonne, nicht ich.
Nachtsonne hat es doch sehr erläutert.
Was Sie anscheinend nur nicht verstanden haben, ist der Umstand, dass weder Nachtsonne noch ich diese Sichtweise teilen.
zum Beitrag10.03.2026 , 18:28 Uhr
Irrational??? Vielleicht verstehen Sie die Arbeiter und ihre Sichtweise nur nicht?
"Irrational" sind ja immer sie anderen. Man selbst ist immer "rational" oder " vernüftig", gerne auch "objektiv" oder "informiert".
So lange wir die Arbeiter nicht verstehen und ihre Sprache nicht sprechen, werden wir den Faschisten nicht das Wasser reichen können.
zum Beitrag10.03.2026 , 18:17 Uhr
Stimmt.
zum Beitrag10.03.2026 , 18:15 Uhr
Warum sollten linke Arbeiter denn Ihrer Meinung nach die Linke wählen?
Eine Studentinnenpartei, die für eine EU-Wahl eine Spitzenjadidatin aufstellt, die von sich selbst sagt, dass sie nur Flüchtlingspolitik interessiert?
Die sich viel für Identitäten, aber so gar nicht für die der Arbeiter interessiert?
Die schon allein durch ihr Wording deutlich macht, dass ihre Zielgruppe Akademikerinnen sind?
Da bietet Özdemir mehr Klassenkampf.
zum Beitrag10.03.2026 , 17:36 Uhr
Das ist nur merkwürdig, wenn man der "rechten Seite" von Vorneherein Weltoffenheit willkürlich abspricht.
Sobald man akzeptiert, dass die Globalisierung auch an CDU und AfD nicht vorbeigeht, passt es.
zum Beitrag10.03.2026 , 17:23 Uhr
Die CDU folgt dem Verständnis der Kirchen nicht.
Sie ist eine säkulare Partei, kein Christenclub.
Nur als säkulare Partei konnte sie sich so lange als Volkspartei halten.
zum Beitrag10.03.2026 , 17:02 Uhr
Wenn man einen "selten dümmlichen" Spitzenkandidaten aufstellt, hat man als Partei aber schon auch mitverloren.
Zu recht.
zum Beitrag10.03.2026 , 16:54 Uhr
Das sind doch Parolen, sie gerade wieder kräftig im Kommen sind.
Weil sehr viele das Gefühl haben, von der Politik nicht gesehen zu werden.
Die Politik kümmere sich nicht um sie.
zum Beitrag10.03.2026 , 16:44 Uhr
Nun stand Merz in B-W aber nicht zur Wahl, sondern Hagel.
Das Wahlergebnis spiegelt die Spaltung, die Sie beschreiben, nicht wieder.
Die Grünen haben auch in den ländlichen Gebieten um die 20 % geholt.
(Nur mal so zum Vergleich: In Brandenburg sind die Grünen ein Phantom. Irgendjemand erzählte, es soll sie geben, aber niemand hat sie bisher gesehen.)
Im Landesparlament gibt es nur 3 Parteien - wenn wir die eine, die gerade so reingekommen ist, unbeachtet lassen.
2 davon haben bisher miteinander regiert und werden es wieder tun.
Die einzige ernstzunehmende Opposition ist die AfD.
Eine gespaltenes Land hört sich für mich anders an.
zum Beitrag10.03.2026 , 16:18 Uhr
Da der Begriff " Heiratsstrafe" im Kontext des Artikels keinen Dinn macht, habe ich gegoogelt.
Im Ergebnis ging es dieser Abstimmung vor allem darum, dass verheiratete Paare mit einem gewissen Einkommen steuerlich schlechter gestellt sind als unverheirate.
"Ehegattensplitting" ist da bei uns schon was anderes.
Den umgekehrten Effekt, der dem Ehegattenaplitting entspricht, gibt es ebenfalls.
Ist mit Heiratsstrafe aber nicht gemeint.
Sorry, so richtig rübergebracht hat der Artikel das Thema nun nicht.
zum Beitrag10.03.2026 , 00:21 Uhr
Bodyshaming wird die AfD auch nicht aufhalten, wage ich mal zu behaupten.
zum Beitrag09.03.2026 , 23:41 Uhr
Auch an anderen Stellen im Artikel hätte man früher in der taz noch Wortbinnenzeichen gesetzt.
"Moosbacher:innen" statt " Moosbacher", " Bäuer*innen" statt " Bauern".
Der Zenit ist nun seit einiger Zeit überschritten.
Das spiegelt sich natürlich auch in der taz wieder.
Der Satz hätte früher vier Wortbinnenzeichen gehabt.
Ein typisches Negativbeispiel.
So ist er lesbarer.
Man wird sich wieder daran gewöhnen, dass der Genus keine Information zum Sexus enthält.
zum Beitrag09.03.2026 , 23:23 Uhr
In Berlin wird das auch nichts.
Nur sind hier sie Wähler unbelehrbar.
zum Beitrag09.03.2026 , 23:19 Uhr
Scheint Özdemir und Palmers Wähler auch so zu sehen.
zum Beitrag09.03.2026 , 23:05 Uhr
Och doch.
" Kriegstüchtigkeit" wurde ein überraschend oft zu hörender Terminus.
Die Bundeswehr "kriegsfähig" zu machen, ebenfalls.
Absprechen tut man das bei Wahlen.
Das war ein Wahlthema.
Linke und AfD auf der einen Seite, die Grünen auf der anderen Seite haben es deutlich thematisiert.
zum Beitrag09.03.2026 , 22:56 Uhr
Aber Özdemir repräsentiert genau das, was der Autor beschreibt.
Insofern haben Sie logischerweise recht.
zum Beitrag09.03.2026 , 20:57 Uhr
Sie haben ja recht, es ist schon spannend, wenn ein gewinnender Spitzenkandidat sich entscheiden muss, ob er zu seinen Wählern oder zu seiner Parteibasis hält.
Und das in einer Demokratie.
Ist wie früher. Damals nur ohne realer Demokratie, obwohl sie im Namen stand.
zum Beitrag09.03.2026 , 20:46 Uhr
Oder der Wankelmütigkeit der potentiellen SPD- und Linke-Wählerinnen.
Die Statistiken zur Wählerwandetung zeigen, dass ein guter Schwung von der SPD zur AfD gewechselt ist.
zum Beitrag09.03.2026 , 07:22 Uhr
Die Partei mit "mehr ärmeren Wählern" ist aber die AfD.
Die Linke versucht seit einiger Zeit, die besseren und jüngeren Grünen zu sein.
Durchaus mit einem gewissen Erfolg.
Aber offenbar nicht in B-W.
zum Beitrag08.03.2026 , 22:28 Uhr
"die zwischen Volksgrünen und Vorgesternalternative eingeklemmte CDU"
- spaßig und treffend formuliert. ;-)
zum Beitrag08.03.2026 , 22:10 Uhr
Es spricht ja nicht gegen eine Partei, wenn sie Fehler korrigiert.
Erst recht, wenn dieser Fehler anschließend als Parteiloser Wahlen gewinnt.
Wenn man Volkspartei ist, muss man damit klarkommen, dass sich sehr unterschiedliche Meinungen unter dem Parteiendach versammeln.
zum Beitrag08.03.2026 , 21:45 Uhr
Ich kann Merz persönlich nicht leiden und halte ihn für eine Fehlbesetzung.
Deshalb möchte ich ihn nicht verteidigen.
Wenn er sich aber so verhalten würde, wie Sie es erwarten, würde ich sagen; "Typisch. Merz hat nicht mal begriffen, wozu ein Kanzler da ist."
zum Beitrag08.03.2026 , 21:19 Uhr
Von der "Grundkonstellation" hätte dann bereits Edda "abgelenkt".
Ich schrieb nur eine Replique.
Was Sie als Ablenkung betrachten, war unser Thema.
Nach Ihrem Kommentar frage ich mich:
Das heißt, Sie rechtfertigen den Dauerraketenbeschuss ebenfalls?
Ist irgendwie ok?
Sieht Edda ja augenscheinlich bereits so.
Ist es für Sie dann auch ggf. ok, mal eben ins Nachbarland einzufallen und Zivilisten zu massakrieren, wenn man es "kontextualisieren" kann?
So wie die fiktiven Beispiel-Dänen?
zum Beitrag08.03.2026 , 16:42 Uhr
Für mich funktioniert das Aufrechnen von Opfern nie.
Damit wird man diesen Konflikt auch nicht lösen.
Um diesen Konflikt überhaupt zu verstehen, muss man damit klarkommen, dass es zwei Seiten gibt, die sich beide als Opfer sehen.
Und zwar durchaus begründet.
Mit Kriegsverbrechen- und Völkerrechtsmoralismus wird man nichts lösen.
Weil diese Perspektive nicht in der Lage ist, das Sicherheitsbedürfnis der Israelis wahrzunehmen.
Das Krasse am 7.10. war nicht die Zahl von 1200 Toten.
Das Heftige waren die Gräueltaten, die dann noch Stolz im Internet gepostet worden sind.
Dieses Grauen war beabsichtigt. Die Folgen erleben wir.
Das extreme Grauen ist etwas, was in Ihren Betrachtungen nie eine Rolle spielt.
Dabei ist das der Grund, warum "Aber die Palästinenser!" nicht funktioniert.
zum Beitrag07.03.2026 , 23:33 Uhr
Warum sollte eine regierende Partei eine Partei, die bangen muss, endlich mal die 5-%-Hürde zu knacken, als Ansporn nehmen?
zum Beitrag07.03.2026 , 23:23 Uhr
Peinlich in diesem Fall vor allem für die SPD.
Der Umweltminister ist nämlich nicht von der CDU.
zum Beitrag07.03.2026 , 23:18 Uhr
Nun ist Carsten Schneider aber SPD.
zum Beitrag07.03.2026 , 22:57 Uhr
"Einen Tick komplexer ist es schon.", könnte man zum Beispiel dazusagen.
Nicht nur in Bezug auf Israel und den Libanon.
zum Beitrag07.03.2026 , 22:54 Uhr
Nein, nur 5 Jahre.
Und dieser Unterschied legitimiert für Sie, dass man Raketenbeschuss aus dem Nachbarland durch eine Miliz zu dulden hat?
Halten Sie Ihren Standpunkt für realitätsnah oder zukunftsorientiert?
zum Beitrag07.03.2026 , 22:44 Uhr
"Wer den Konflikt ernsthaft verstehen will, kommt mit politischen Kategorien und konsistentem Maßstab weiter – nicht mit Spiegelbildern, die nur die eigene moralische Überlegenheit bestätigen"
Eben.
zum Beitrag07.03.2026 , 22:42 Uhr
Gaza war aber nicht besetzt.
Und natürlich gibt es ein Machtgefälle zwischen dem kleinen Dänemark und dem großen Deutschland.
Und wenn man ein kleiner Staat ist, kann man Raketen schicken?
Echt jetzt?
Sind Sie sich sicher, dass Sie sich vor lauter Palästinensersolidarität nicht vergaloppiert haben?
zum Beitrag07.03.2026 , 22:35 Uhr
Mit dem Aufrechnen von Opfern kommen Sie im Palästinakonflikt nicht weit.
Schon gar nicht als Whataboutismus zum Irankrieg.
Zivile Ziele, wie Flughäfen, zu bombardieren, ist für sie ok, wenn es weniger Opfer kostet?
Da interessiert Sie das Völkerrecht nicht mehr?
Da will eine Regierung zum Machterhalt unbedingt eskalieren - entgegen jeglichem Völkerrecht.
Alles irgendwie in Ordnung.
Danke, genau diese Haltung meinte ich, die mich sprachlos macht.
zum Beitrag07.03.2026 , 20:58 Uhr
Was Sie beschreiben, ist die Interpretation der Rechtsnationalisten.
Der Begriff wird aber von anderen als Bezeichnung für die Vorstellung ein jüdisches Heimatlandes benutzt.
Ohne dass damit bestimmte Grenzen automatisch umrissen sind.
"Aretz" ist ein Begriff aus der Alltagssprache, nicht zwingend nationalistisch aufgeladen.
zum Beitrag07.03.2026 , 20:46 Uhr
Eretz Israel hat mehr arabische Bürger als Gaza und Westjordanland jüdische.
Ist aber ein anderes Thema.
Eretz Israel ist nicht per se ethnisch gesäubert.
zum Beitrag07.03.2026 , 20:41 Uhr
Es geht um die Entscheidung eines EU-Gremiums.
Deren Entscheidung soll der Kanzler ein Ende machen?
Nicht Ihr Ernst, oder?
zum Beitrag07.03.2026 , 20:30 Uhr
"Die, die uns am nächsten sind, kritisieren wir am härtesten."
Das ist weder nachvollziehbar noch Perfektionismus.
Das ist Rechthaberei und Borniertheit, wenn man mich fragt.
Kompromisslosigkeit ist in einer Demokratie keine Tugend.
zum Beitrag07.03.2026 , 20:21 Uhr
In einer Wahl äußere ich nie meine eigene Meinung.
Ich mache Kreuzchen.
Die Information, dass meine Stimme verloren sein könnte, hilft mir dabei, eine strategisch bessere Entscheidung zu treffen.
Ob ich bereit bin, meine Stimme an eine kleine Partei zu verschwenden, ist meine autonome Entscheidung.
Es ist für mich ein Mehr an Wahlfreiheit, wenn ich sie treffen kann und nicht im Parteinebel herumstochern muss.
zum Beitrag07.03.2026 , 20:09 Uhr
Ich würde vermuten, wer jetzt in B-W CDU oder die Grünen wählt, will keine grundlegenden Änderungen.
Nur ein paar Anpassungen an die Zukunft.
zum Beitrag07.03.2026 , 20:05 Uhr
Es ist ja auch kein Genderverbot.
Dieses Framing ist populistischer Quatsch.
Ich bin mir sicher, Behörden in B-W gendern weiterhin.
Beispielsweise durch Doppelnennungen oder Partizipien.
In Berlin wurde übrigens auch unter Rot-Grün-Rot nie zulässigerweise mit Wortbinnenzeichen gerendert.
Komischerweise nannte das nie jemand "Genderverbot".
Ist spannend.
Alle machen dasselbe, aber nur bei manchen wird es als " Genderverbot" geframed.
zum Beitrag07.03.2026 , 19:53 Uhr
Die Annahme, jemand würde kein Fleisch essen, weil er beim Schlachten zugesehen hat, ist aber gewagt.
Bis vor wenigen Jahrzehnten haben über Jahrtausende hinweg Kinder beim Schlachten zugesehen und das Fleisch gegessen.
Man ist damit aufgewachsen.
Vielleicht ist der Kausalzusammenhang umgekehrt.
Weil man beim Schlachten nicht mehr zuschauen muss, möchte man kein Tier mehr sterben sehen.
zum Beitrag07.03.2026 , 19:44 Uhr
Ich habe noch nie eine Packung im Laden gesehen, suf der " Fleischküsxhelschen" oder " Fleischpflanzerln" draufsteht.
Aber wenn das passiert, werde ich an Sie denken.
Statt " veganer Leberwurst" habe ich aber schon Leberwurst gekauft.
Und vergleichbare Fehler gemacht.
"Abenteuer-Streich" finde ich viel cooler.
Ich mag die klarere Regelung.
Hilft mir im Alltag.
Klar gibt es wichtigere Dinge.
Aber so lange man sich immer noch mit Wortbinnenzeichen gendert, die in keinem Satz einen Informationsmehrwert haben, scheint Klimaerwärmung und AfD nicht so schlimm zu sein.
Sie haben recht, es gibt so vieles, was man mit dieser Zeit tun könnte.
Außerdem würde man der AfD nicht noch Wähler und Wählerinnen zutreiben.
zum Beitrag06.03.2026 , 19:58 Uhr
Wer ist bei Ihnen denn " die Politik "?
Den Kanzler treiben ja gerade wirklich andere Sachen um.
Den Außenminister ebenfalls.
Die EU-Gremien sind hingegen dafür da.
Wenn die im Iran einmarschieren würden, um dort Frieden herzustellen, wäre das komisch.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:04 Uhr
Eretz Israel gibt es schon.
Davon muss man nicht mehr träumen.
War auch ein Traum von vielen Linken.
Erinnern Sie sich an den Grund?
zum Beitrag06.03.2026 , 17:02 Uhr
Da sprechen Sie einen interessanten Punkten an.
Das ist auch in Bezug auf die Hamas so.
Dauender Raketenbeschuss auf Israel scheint irgendwie niedlich oder Folklore zu sein.
Tote Zivilisten können dabei ja mal passieren.
Kommentatorinnen zählen aber ferne sämtliche israelischen Angriffe der letzten Jahre auf.
Trifft auch in Bezug auf den Iran zu.
Der hat gerade Drohnen auf zivile Ziele in 10 andere Staaten gesandt, die teilweise gegen den Angriff waren.
Die Iraner versuchen, die ganze Region in Brand zu stecken.
Weit entfernt von jedem Völkerrecht.
Irgendwie ok.
Macht mich immer wieder sprachlos.
zum Beitrag06.03.2026 , 16:41 Uhr
Radikal-extremistisch-aggressiv und Kein-Opfer-sein-Wollen schließen sich aus meiner Sicht nicht von Vorneherein aus.
zum Beitrag06.03.2026 , 16:33 Uhr
Danke für die Erklärung. :-)
zum Beitrag06.03.2026 , 16:23 Uhr
Ob Sie an den Wahrheitsgehalt der Bibel glauben und wie weit, ist Ihr Ding.
Aber deshalb können Sie doch nicht so tun, als würde es dort nicht stehen, und jeden, der das sieht, einer Nebelkerze bezichtigen.
Der Artikel ging ja über die Polizeipräsidentin und diesen Verein.
Waren beide ihnen nicht radikal genug, dass Sie Smotrich reinbringen mussten?
Ich bin wirklich interessiert und kenne keine " offenbar richtige Antwort ", obwohl ich länger darüber nachgedacht habe.
zum Beitrag06.03.2026 , 16:16 Uhr
Die Tatsache ist, dass der Satz besagt, es würde in der Bibel stehen.
Das tut es wirklich.
Ich kann Ihnen die Stelle zeigen.
zum Beitrag06.03.2026 , 16:09 Uhr
Welche Anschläge in Deutschland wurden von jüdischen Extremisten verursacht?
Wieviel evangelische Terrorgruppen fallen Ihnen ein?
Bitte klären Sie uns auf.
Wir werden was übersehen haben.
zum Beitrag06.03.2026 , 16:05 Uhr
Haben Sie bemerkt, dass "Sabine" gar nicht geschrieben hat, welche der beiden Gruppen sie wo zuordnet?
Sie haben außerdem das argumentative Problem, dass sie einfach Tatsächlichkeiten aufzählt.
Ohne zu behaupten, dass "alle" so wären.
Sie müssten also Ihren Vorwurf konkreter begründen.
Wohl weht also der Wind?
zum Beitrag06.03.2026 , 15:58 Uhr
Rassismus lässt sich bei diesem Verein extrem schlecht nachweisen.
Es lohnt sich, deren Internetauftritt anzusehen.
zum Beitrag06.03.2026 , 15:50 Uhr
Ob Gott Ungläubige und Gläubige ungleich behandelt werden, wissen Sie doch gar nicht.
Im Judentum können übrigens auch Nichtjuden Seelenheil erlangen.
Leichter als Juden, weil sie weniger Gebote halten müssen.
Ein moderner Staat weiß, dass Menschen religiöse und spirituelle Bedürfnisse haben, die bedient werden wollen.
Er lässt sie lieber von den moderaten Form von Religionen bedienen als von radikalen Atheisten.
Im letzten Jahrhundert konnte man gut beobachten, dass nicht-theistische Religionen den theistischen in puncto Massnmord in nichts nachstehen.
Derzeit sind auch in Deutschland die Thisten eher nicht das Problem.
zum Beitrag05.03.2026 , 19:39 Uhr
Natürlich.
Wird die Antifa nur nicht wollen.
Aber eine gute Idee.
zum Beitrag05.03.2026 , 19:08 Uhr
"Denn: Gott spricht in der Bibel das Land Kanaan „vom Fluss bis zum Meer“ exklusiv und unabänderlich dem jüdischen Volk zu."
Steht doch aber wirklich da.
Die Aussage dieses Satzes spiegelt eine Tatsache wieder.
Eine imperialistische Agenda ist das so nicht.
Da Sie Smotrich einbringen müssen, vermute ich, Sie haben die Seite des CSI weitergelesen und gesehen, dass dort Fragen diskutiert werden, aber keine Eroberungsforderung verbreitet werden.
zum Beitrag05.03.2026 , 18:59 Uhr
Den " CDU-geführten Berliner Klüngel" müssten Sie erklären.
Slowok Meisel wurde 2018 von Geisel vorgeschlagen.
Einem SPD-Mann.
Regiert hat damals Rot- Rot-Grün.
Ihr Amtsvorgänger hatte nichts verkehrt gemacht.
Galt aber als CDU- nah.
SPD- Klüngel oder Rot-Rot-Grün-Klüngel hätte ich verstanden.
zum Beitrag05.03.2026 , 18:51 Uhr
Nun hat Troll Eulenspiegel Juden eine " zu hohe" Intelligenz bescheingt, sondern von "intelligent genug" gesprochen.
Für "Nie wieder Opfer sein!" reicht locker Mittelmaß.
Um diese Haltung zu verstehen, kommt man am Holocaust nicht vorbei.
Einen Vergleich brauchen Sie dazu aber nicht.
Troll Eulenspiegel auch nicht, wie wir sehen.
zum Beitrag05.03.2026 , 06:32 Uhr
Wozu muss die Künstlerin spekulieren?
Man kann heute anhand der Zusammensetzung feststellen, aus welcher Quelle Gold kommt.
Eine historische Bearbeitung des Themas wäre sinnvoller gewesen als eine künstlerische.
Die Künstlerin kann mit ihrer "interessanten These" komplett danebenliegen.
Das weibliche Gegenstück zum "Knecht" ist übrigens "Magd", nicht "Knechtin".
zum Beitrag04.03.2026 , 15:40 Uhr
Die Überschrift ist ein Fehlgriff.
zum Beitrag04.03.2026 , 13:16 Uhr
Ich befürchte, sein Nachfolger wird nicht besser.
Hoffentlich habe ich nicht recht.
zum Beitrag04.03.2026 , 13:14 Uhr
Das Thema war ja Trump.
Was hat er mit Ihrer Aufzählung zu tun?
zum Beitrag04.03.2026 , 11:25 Uhr
Spannend, dass Sie Syrien und Libanon reinbringen müssen, aber die umgekehrten Angriffe der Hamas weglassen.
Die Hamas hat als Dauerbeschuss Raketen auf Israel abgeschossen.
Über Jahre hinweg.
Phasenweise jede Woche. Jeden Tag.
Sderot ist voll von Schutzanlagen.
Jede Bushaltestelle, jedes Wohnhaus hat einen Schutzraum.
Dank Iron Dome und einer auch sonst guten Abwehr sah man das in Israel relativ entspannt.
Auch die Angriffe, die Sie aufzählen, gehören zu dem Schwelbrand.
Der 7.10. hatte dagegen den Effekt, den wir gerade noch immer sehen.
Und es wird nicht zu Ende sein.
zum Beitrag04.03.2026 , 10:36 Uhr
Die Linke mäandert hier doch auch ...
zum Beitrag04.03.2026 , 10:35 Uhr
Ok, dann betrachten wir mal die Realitätsnähe der Alternativen: ...
Sorry, ich stehe mit der Autokorrektur auf Kriegsfuß.
zum Beitrag04.03.2026 , 00:15 Uhr
Im Irakkrieg sind die USA ja auch in das Land reingegangen.
Hat nun auch nicht gerade wenigen Irakern das Leben gekostet.
Möglichst nur das Spitzenpersonal umzubringen, könnte weniger Opfer fordern.
Warum Sie keine Pro-Contra-Diskussion wollen, aber gleichzeitig mit dem Irak-Argument eine eröffnen, erschließt sich mir nicht.
Aber ich will auch keine.
zum Beitrag