Nach dem Erdbeben in Kolumbien : Wiederaufbau, Kritik am Staat und mittendrin Shakira
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Nach dem Erdbeben in Kolumbien geht es an den Wiederaufbau und die Regierung steht unter Druck. Wie reagiert die Bevölkerung und warum helfen Promis?
Vor rund einer Woche erschütterte Kolumbien ein starkes Erdbeben. Mit einer Stärke von 7,4 war es wohl das schwerste registrierte Erdbeben dieses Jahrzehnts. Rund 300 Menschen sind tot, Tausende sind verletzt und etliche Menschen werden noch vermisst. Schätzungen zufolge werden mehr als 8 Milliarden Euro benötigt für den Wiederaufbau von zerstörten Wohnungen, Häusern und Infrastruktur. Unsere Korrespondentin Katharina Wojzcenko, die in Kolumbien lebt, hat sich in kürzester Zeit auf den Weg gemacht, um für die taz über die Katastrophe zu berichten.
Wie bereitet man sich auf einen solchen Einsatz vor in einem Krisengebiet, in dem in einer solchen Lage eigentlich gar nichts vorhersehbar ist. Und wie geht es jetzt weiter, da das Erdbeben und dessen Folgen in den hiesigen Medien fast wieder aus den Schlagzeilen verschwunden sind?
Was tut die Regierung? Der ultrarechte Präsident Abelardo de la Espriella ist noch gar nicht lange im Amt, hat wenig bis gar keine politische Erfahrung – und dann kommt das Erdbeben. Die Katastrophe ist für die neue Regierung ein erster ultimativer politischer Test. Doch die Kritik am Präsidenten und der Regierung wächst, vor allem, da es bisher vor allem symbolische Gesten als Unterstützung gab. Also kommt ausreichend Hilfe, wenn sogar Popstar Shakira, die selbst aus Kolumbien kommt, anreist und beim Wiederaufbau von Schulen helfen will?
Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Kolumbien-Korrespondentin Katharina Wojczenko.
Diese Folge der Fernverbindung wurde am 19. August um 14 Uhr MEZ aufgezeichnet.
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