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Flugzeug crasht in Hochhaus in PekingWas bisher bekannt ist

Am Freitagnachmittag soll ein Kleinflugzeug in Peking in das höchste Gebäude der Stadt geflogen sein. Der US-Sender CNN berichtet von einem hohen Polizeiaufgebot.

Am Freitagnachmittag soll ein Kleinflugzeug in Peking in das höchste Gebäude der Stadt geflogen sein, berichten unter anderem die US-Medien CNN und New York Times. In den sozialen Medien kursieren Fotos und Videos, die sowohl die Trümmer als auch Teile des Flugzeugs Trümmer zeigen.

Beim Gebäude handelt es sich um den 109-stöckigen und 528 Meter hohen Citic Tower, auch bekannt als „China Zun“. Es ist der Hauptsitz der Citic Group, einer der größten staatlichen Finanzkonzerne Chinas. Dieser verfügt über Büroflächen auf 60 Etagen, Wohnungen auf 20 Etagen sowie ein Hotel mit 300 Zimmern auf weiteren 20 Etagen.

Der Wolkenkratzer wurde im Jahr 2018 fertiggestellt und ist von überall in der Stadt zu sehen. Er liegt gegenüber eines weiteren bekannten architektonischen Wahrzeichen Pekings, dem Hauptsitz von China Central Television. Das Gebäude befindet sich im zentralen Geschäftsviertel der Hauptstadt.

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Ein in den sozialen Medien geteiltes und von der New York Times verifiziertes Video zeigt, wie Trümmerteile aus dem Wolkenkratzer fielen und Menschen von der Stelle wegrennen, um sich in Sicherheit zu bringen. Weitere von der New York Times verifizierte Videos und Fotos zeigten zerbrochene Fenster und etwas, das wie das Heck eines Kleinflugzeugs aussieht.

Am Freitagabend war in der Nähe des getroffenen Gebäudes ein hohes Polizeiaufgebot zu verzeichnen. Die Beamten sperrten mindestens eine Hauptstraße in der Nähe des Gebäudes. Ein CNN-Reporter berichtet von Menschen, die aus dem Wolkenkratzer evakuiert wurden sowie von einem Aufgebot an Feuerwehrfahrzeugen, Polizeiautos und einem Krankenwagen.

Flugzeug soll kurz vor 18 Uhr in das Gebäude geflogen sein

Das Flugzeug hob gegen 17.30 Uhr am Flughafen Shifosi ab und prallte um 17.40 Uhr in den 109-stöckigen Wolkenkratzer.

Der Mitarbeiter eines nahegelegenen Fitnessstudios, der sich Reportern der New York Times mit dem Nachnamen Zhang vorstellte, berichtete, er sei mit Freunden in der Gegend unterwegs gewesen, als er gegen 18 Uhr Ortszeit sah, wie ein Flugzeug in den Turm prallte. Eine Frau mit einer Kopfverletzung sei später in einem Krankenwagen abtransportiert worden, sagte er. Anrufe des US-Mediums bei einer nahegelegenen Polizeistation in Peking blieben unbeantwortet.

Eigentlich herrscht über Peking ein Flugverbot, das von den chinesischen Behörden streng überwacht wird. Es gibt scharfe Regeln für den Besitz sowie das Betreiben von Drohnen, und Flüge mit Flugzeugen sind nur mit einer Genehmigung möglich.

Leichtflugzeug-Modell seit 2023 zugelassen

Laut CNN sprechen die Bilder des Flugzeugwracks, auf denen ein Teil des Kennzeichens des Flugzeugs erkennbar ist, dafür, dass es sich bei der Maschine um ein in China hergestelltes Leichtflugzeug vom Typ Sunward SA 60L Aurora handelt, das einem lokalen Unternehmen, das in der privaten Luftfahrt tätig ist, gehört.

Auf AirNav Radar, einer Website, die Flugdaten teilt, ist zu erkennen, wie das Flugzeug Kurs auf die Hauptstadt nimmt. Ebenso ist dort dokumentiert, wie die Maschine mit der Kennung „B-12PP“ in den Tagen vor dem Crash verschiedene, sehr enge Manöver und Turns in einem sehr kleinen Radius flog.

Das Modell dieses zweisitzigen Leichtflugzeugs mit starren Tragflächen ist für Rundflüge, Luftbildaufnahmen und Freizeitfliegerei konzipiert. Es verfügt über eine 8,6 Meter lange Tragfläche. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde erteilte dem Modell im Jahr 2013 die Musterzulassung. In China hat das Modell SA60L laut Regierungsquellen einen Marktanteil von mehr als 70 Prozent. Es wurde auch nach Australien und in die Vereinigten Staaten exportiert.

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2 Kommentare

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  • Eigentlich herrscht über Peking eine Flugverbotszone, die von den chinesischen Behörden streng überwacht wird. Es gibt scharfe Regeln für den Besitz sowie das Fliegen von Drohnen, und Flüge mit Flugzeugen sind nur mit einer Genehmigung möglich.



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    Hmmm, das aus China nur wenig verlässliche Informationen bei solchen Unglücken kommen, bleibt nur Spekulation.



    Nach den im Artikel beschriebenen Daten & Fakten bleibt nur "Pilotenversagen", "erweiterter Suizid" oder das RU Äquivalent zum "aus dem Fenster fallen" möglich!



    Doch am Vortag geübtes Pilotenversagen & dann in eine Flugverbotszone einfliegen... ????

  • Anhand der Umstände ist Absicht wohl anzunehmen, was auch immer der Grund war.