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der schwerpunkt

Finanzier gesucht: Der Putz an der Fassade ist abgebröckelt, der Stein liegt offen: Das Haus mit der Nummer 86 in der Kastanienallee in Berlin-Prenzlauer Berg ist eines der letzten in der Straße, das noch nicht saniert worden ist. 1990, nach der Wende, sahen hier alle Häuser so aus, doch während die Nachbarschaft nach und nach eingerüstet und schick gemacht wurde, zog in die Kastanienallee ein queeres Wohnprojekt ein, das Tuntenhaus. Für die Be­woh­ne­r*in­nen ist das Haus ein sicherer Raum, die Veranstaltungen dort sind beliebt, aber mit der Bausubstanz ging es bergab. Die wechselnden Eigentümer taten entweder nichts oder wollten teuer sanieren und die Mieten erhöhen, was sich die Be­woh­ne­r*in­nen nicht leisten können. Nach einem erneuten Eigentümerwechsel will jetzt der Bezirk über das Vorkaufsrecht einschreiten, die Frage ist bloß, wer die Sanierung bezahlt … und die Zeit läuft ab. Zum Thema

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