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der schwerpunkt

Westberliner Mietskasernen: Drei Frauen sitzen in einer Wohnküche. Das hat nichts mit dem heutigen Trend zur groß geschnittenen, luxuriös ausgestatteten Wohnküche zu tun, sondern vielmehr mit der Not, die Anfang der 1960er Jahre in den Mietkasernen Westberlins herrschte. Die Küche war oft der einzig beheizte Raum in den beengten Wohnverhältnissen. Okay, solche Bilder hätte man auch in der DDR machen können, sogar bis zur Wende und Jahre danach natürlich auch. Doch hier geht es um – Willy Brandt. Der war seinerzeit Regierender Bürgermeister von Westberlin und versprach den Menschen in den heruntergekommenen Mietskasernen in den Berliner Bezirken Wedding oder Kreuzberg „Licht, Luft und Sonne“ – gemeint war damit eine Kahlschlag­sanierung. Fotograf Heinrich Kuhn war beauftragt, das Elend in den Mietskasernen ein letztes Mal festzuhalten. Eine Zeitreise Zum Thema

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