Tanzvideo von US-Linker Ocasio Cortez: Weitertanzen gegen die Kampagne
Konservative in den USA versuchten, ein Tanzvideo der Demokratin Alexandria Ocasio Cortez zu skandalisieren. Nun postete sie einfach ein neues.
dpa | Die demokratische US-Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (29) hat sich gegen eine Kampagne wegen eines Tanzvideos gewehrt, das sie vor acht Jahren als Studentin aufgenommen hatte – mit einem neuen Tanzvideo.
„Ich habe gehört, die Republikaner glauben, es sei skandalös, wenn Frauen tanzen“, schrieb sie dazu. „Was ist, wenn sie erfahren, dass auch Kongressabgeordnete tanzen?“
Ocasio-Cortez hatte 2011 an einer Aktion an ihrer Universität in Boston teilgenommen, als Studenten vor laufender Videokamera Tanzszenen aus Filmen der 1980er Jahre nachspielten. Das Video tauchte am Tag vor ihrer Vereidigung als Abgeordnete wieder auf Social Media auf – Kritiker versuchten daraus eine Kampagne zu konstruieren.
Ocasio-Cortez veröffentlichte nun eine kurze Sequenz auf Twitter, die sie für einige Sekunden erneut tanzend zeigt – diesmal nicht mehr in T-Shirt und Minirock auf dem Flachdach eines Gebäudes, sondern im Hosenanzug vor der Tür ihres neuen Büros auf dem Capitol Hill.
Empfohlener externer Inhalt
I hear the GOP thinks women dancing are scandalous.
— Alexandria Ocasio-Cortez (@AOC) 4. Januar 2019
Wait till they find out Congresswomen dance too! 💃🏽
Have a great weekend everyone :) pic.twitter.com/9y6ALOw4F6
Ocasio-Cortez ist mit 29 Jahren die jüngste Parlamentarierin, die jemals im US-Kongress tätig war.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert