Reza Pahlavi kommt nach Berlin: Demonstrationen für und gegen den Schah-Sohn
Der iranische Oppositionspolitiker und Schah-Sohn Reza Pahlavi trifft sich mit Bundestagsabgeordneten. Der Besuch ist Anlass für mehrere Demonstrationen.
Foto: Christoph Soeder/picture alliance/dpa
dpa | Zum geplanten Besuch des iranischen Oppositionspolitikers und Schah-Sohns Reza Pahlavi in Berlin sind am Donnerstag zahlreiche Demonstrationen angekündigt. Die Polizei bereite sich darauf vor und wird die Kundgebungen wie üblich begleiten, hieß es. Konkrete Zahlen zu Einsatzkräften gab es zunächst noch nicht.
Der iranische Schah wurde in der Revolution von 1979 gestürzt, sein Sohn will am Donnerstag einige Bundestagsabgeordnete treffen, zuvor ist eine Pressekonferenz geplant.
Im Regierungsviertel am Reichstagsgebäude beginnen bereits am Donnerstagmorgen Demonstrationen, die sich gegen die islamische Diktatur richten. „Freiheit für Iran“ und „Unterstützung Prinz Reza Pahlavi von EU und Deutschland“ heißen die Titel der Veranstaltungen. 1.000 Demonstranten sind bei der zweiten Kundgebung ab 9.00 Uhr angemeldet.
Die Pressekonferenz von Pahlavi um 10.00 Uhr ist nicht weit entfernt im Haus der Bundespressekonferenz am Spreeufer geplant. Ob Pahlavi auch bei einer Demonstration sprechen wird, war zunächst nicht bekannt.
Um 14.00 Uhr wollen Gegner von Pahlavi und Unterstützer der iranischen Diktatur unter dem Motto „Hände weg von Iran! Gegen US-Deutschen Regime Change“ am Brandenburger Tor demonstrieren, angekündigt sind 150 Teilnehmer. Schließlich soll es am Nachmittag (15.00 Uhr) noch eine Demonstration unter dem Motto „Ende der Mullah-Diktatur“ am Reichstag mit 400 Teilnehmern geben.
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