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Oppositionspolitikerin in BirmaFührung stellt Suu Kyi Amt in Aussicht

Jahrelang war sie inhaftiert, nun könnte Aung San Suu Kyi einen Regierungsposten bekleiden. Ein Berater des birmanischen Präsidenten sagte, sie könne in die Regierung berufen werden.

RANGUUN afp | Die birmanische Führung hat der jahrelang verfolgten und inhaftierten Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ein Regierungsamt in Aussicht gestellt. "Es besteht die Möglichkeit, dass sie in die Regierung berufen wird", sagte ein Berater von Präsident Thein Sein am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

Die Staatsführung werde Suu Kyi nach der für April geplanten Nachwahl zum Parlament ein "angemessenes" Amt zubilligen und sich dabei nach den Wünschen der Friedensnobelpreisträgerin richten. Voraussetzung sei, dass sie bei dem Urnengang ein Abgeordnetenmandat erringe.

Seit der Parlamentswahl im November 2010 hatte die Militärregierung in Birma eine vorsichtige Reform des politischen Systems eingeleitet. Direkt nach der Wahl ließ sie Suu Kyi aus ihrem jahrelangen Hausarrest frei, bevor sie ihre Macht formell an die Zivilregierung unter Präsident Thein Sein, selbst ein Ex-General, abgab.

Am Donnerstag wurde Suu Kyis bislang verbotene Partei Nationale Liga für Demokratie für die Nachwahl zum Parlament wieder zugelassen.

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2 Kommentare

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  • R
    reblek

    @ Redaktion: Und was passiert, wenn nicht nur die USA, sondern auch andere, so auch NGOs, das "Zeichen der Missbilliung des Regimes" nicht mehr aufrechterhalten können, weil die politische Lage eine andere ist als in den vergangenen Jahren?

  • R
    reblek

    Soweit ich weiß, hat niemand bisher erklärt, warum die taz meint, die müsse das Land "Birma" nennen und nicht "Myanmar". Wäre doch nicht ganz doof, oder, wenn das mal jemand erklären würde? Liest sich sonst wie "DDR".

     

    ***Antwort der Redaktion: Die Gründe dafür sind gut auf Wikipedia zusammengefasst.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Birma