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„Neue Generation“ in BerlinFarbattacke auf Axel-Springer-Hochhaus

Nachfolger der „Letzten Generation“ attackieren das „Springer“-Gebäude in Berlin mit Farbe. Der Medienkonzern sei „Teil der #MerzMafia“, so ihr Argument.

epd | AktivistInnen der Neuen Generation haben am Donnerstag die Fassade der Zentrale des Axel-Springer-Verlags in Berlin-Kreuzberg mit blauer Farbe beschmiert. Das Blau könne „sowohl für die CDU als auch für die AfD stehen“, teilte die Neue Generation, die aus der Letzten Generation hervorgegangen ist, auf Instagram mit. Beide Parteien seien Teil derjenigen, die in Deutschland den drohenden Faschismus befeuern. Wie die Berliner Polizei mitteilte, nahmen Einsatzkräfte vier Menschen vorläufig fest.

Der Protest markiere den Axel-Springer-Konzern als „Teil der #MerzMafia“, schrieb die Neue Generation. Das Unternehmen beeinflusse über Lobbyismus, Geld und mediale Reichweite die öffentliche Meinung sowie politische Entscheidungen zum eigenen Vorteil, so die AktivistInnen. Zum Axel-Springer-Verlag gehören unter anderem die Marken Bild, Welt, „Business Insider“ und „Politico“.

Die Neue Generation warf Springer-Chef Mathias Döpfner vor, in der Vergangenheit „immer wieder Politik und Journalismus“ vermischt zu haben. So soll Döpfner etwa 2021 vor der Bundestagswahl an den damaligen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt geschrieben haben, er solle die FDP medial stärken.

Die Neue Generation hatte für diese Woche eine Aktionswoche angekündigt. Am Freitagvormittag wollen die Aktivisten nach einem gemeinsamen Frühstück einen „Revolutionsversuch im Regierungsviertel“ starten.

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