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Musiksendungen in der ARDMusikantenstadl ist besser als sein Ruf

Unser Kolumnist mag die Wirtshausmusikanten im Fernsehen und war auch Fan des „Musikantenstadl“. Aktuelle Musikshows der ARD findet er aber oft öde.

C hristian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet (un)regelmäßig den „Specht der Woche“.

Am Wochenende habe ich die „Wirtshausmusikanten“ im BR angeschaut. Die machen tolle Musik. Da sitzen Leute im Wirtshaus, einer Kneipe, zusammen. Sie spielen Volksmusik und tanzen Walzer dazu. Super Stimmung.

Früher gab es noch die Sendung „Musikantenstadl“ bei der ARD. Schade, dass es die nicht mehr gibt. Die habe ich gerne geschaut, seitdem ich klein war.

Ich habe die auch mal live gesehen im ICC! Erst wurde die Sendung von Karl Moik moderiert. Irgendwann ist der in den Ruhestand gegangen. Dann kam Andy Borg und später wurde sie abgeschafft. Das hätte Karl Moik nicht zugelassen.

Die Sendung fehlt heute. Eigentlich müsste es eine Petition geben, um den „Musikantenstadl“ wieder einzuführen. Heute sind die Musiksendungen in der ARD total langweilig. Wäre ich im Rundfunkrat, würde ich mich für die Sendung einsetzen.

Volksmusik macht Stimmung. Florian Silbereisen könnte zum Beispiel den „Musikantenstadl“ moderieren. Der ist dort auch schon mal aufgetreten, als er noch klein war. Da hatte er noch lange Haare.

Protokoll: Selina Hellfritsch

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Christian Specht

Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich   für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in   den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung   im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet   (un)regelmäßig den „Specht der Woche”. Mehr von Christan Specht gibt es   auf seiner Homepage (s. Button).
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