piwik no script img

Videopodcast von Sara ArslanBock auf ein Späti-Date?

Im Interviewformat „Take Me Späti“ präsentiert Sara Arslan ihren Gästen ihre Berliner Lieblingsorte: Spätis. Gute Gespräche inklusive.

Contentin-Creatorin Sara Arslan sitzt mit ihren Gästen im Späti Foto: Youtube

Na, wie war’s so im Knast?“, fragt die Content-Creatorin Sara Arslan den selbst ernannten Schlager-Rapper Mo Douzi. Sie sitzen mit ihren Mikrofonen an einem Tisch im Späti „Videoservice-Bakery Lounge“ in der Berliner Kastanienallee. Um sie herum Wein, Bier, Spirituosen, Kaugummis, Lollis, bunte Gummibärchen-Packungen in meterhohen Regalen.

Die beiden sind für das neue YouTube-Videoformat „Take Me Späti“ hier. Arslan sitzt mit ihren – den meisten vielleicht weitgehend unbekannten, aber in der Streamer- und Content-Creator-Welt beachteten – Gästen in unterschiedlichen Berliner Spätkauf-Läden. Und unterhält sich.

Aber worüber eigentlich? Das Gespräch mit Mo Douzi springt vom Kinderkriegen (er will 8 bis 9) über die richtige Begrüßung als Türsteher (wie eine Taube) bis hin zu Flugangst und Pelzmützen. Ähnlich läuft es bei den anderen Gesprächen.

Das Format

„Take Me Späti“, jeden Sonntag eine neue Folge auf Youtube

Es geht um vieles, aber schon ab den ersten Sekunden ist klar, dass es vor allem um vieles auf eine ironische Weise geht. Damit nimmt das Format den GenZ-Zeitgeist auf: Alles ist schlimm und daher kann man auch alles als Witz verpacken. Die Nutzer:innen schätzen das an dem Format. Einer schreibt: „Das ist das Lustigste, was ich seit Langem gesehen habe. HAHAHA“. Und unter der Folge mit Mouzi diskutieren die Nutzer:innen, wer hier wen eigentlich die ganze Zeit verarscht.

Berühmtes Vorbild

Angelehnt ist das Ganze an bereits etablierte Comedy-Formate wie das britische „Chicken Shop Date“, dessen Host sich in Londoner Chicken Shops zu Dates trifft. Bekannte Gäste waren da zum Beispiel schon die Sängerin Billie Eilish oder Jennifer Lawrence. Die Gäste in „Take Me Späti“ sind zwar noch nicht so prominent, das Format kommt aber seit seinem Start schon ziemlich gut an. Clips aus den 30-minütigen Folgen gehen viral.

Vielleicht auch, weil man nicht erwarten würde, dass Gäste mit einer Geschichte wie Douzi (Türsteher, unterwegs im Frankfurter Rotlichtmilieu) in einem solchen Format tatsächlich so lustig und dadurch sympathisch rüberkommen würden.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare

  • Noch keine Kommentare vorhanden.
    Starten Sie jetzt eine spannende Diskussion!