Die Klima-News der Woche : Bricht so die Energiewende zusammen?
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Reiche bringt ihre Sparpläne für die Erneuerbaren voran. Die EU-Kommission will den Emissionshandel schwächen. Korallen bleichen immer mehr.
Die Bundesregierung will die Regeln für erneuerbare Energien grundlegend verändern. Betreiber*innen von Wind- und Solaranlagen sollen künftig bei Engpässen im Stromnetz unter bestimmten Bedingungen nicht mehr vollständig entschädigt werden, wenn der Netzbetreiber ihre Anlagen abwürgt. Außerdem soll die feste Einspeisevergütung für neue Ökostrom-Anlagen wegfallen. Bricht jetzt der Ausbau kleiner Solaranlagen auf Hausdächern ein? Darüber sprechen Verena Kern und Sandra Kirchner im klima update°.
Außerdem: Die EU-Kommission will den europäischen Emissionshandel abschwächen. Laut ihrem Gesetzesvorschlag soll die Zahl der CO2-Zertifikate nach 2030 langsamer sinken als bisher vorgesehen – Unternehmen bekommen damit mehr Zeit, ihre Emissionen zu reduzieren. Zusätzlich plant die Kommission weitere Entlastungen für die Industrie und will Investitionen in die Dekarbonisierung unterstützen.
Weltweit sind Korallenriffe immer häufiger von schweren Bleichen getroffen. Forschende haben berechnet, welchen Anteil der Klimawandel daran hat – und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Ohne die menschengemachte Erderwärmung wären die großen Bleiche-Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte nahezu ausgeblieben.
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