Corona und Klimaschutz: Keine Impfung gegen CO2

Warum greifen wir zu drastischen Maßnahmen gegen das Coronavirus, aber nicht in der Klimakrise? Weil das zwei ganz verschiedene Probleme sind.

Tür mit Aufschrift Krisenstab.

Corona-Hotspot Heinsberg in NRW, hier wurde sofort gehandelt Foto: Roberto Pfeil/dpa

In der Finanzkrise nach 2008 beschwerte sich die Umweltbewegung: „Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!“ In der Coronakrise heißt es nun: Während der „extrem handlungsstarke“ Staat keine Rücksicht auf „kurzfristige Wirtschaftsinteressen“ nehme und die Freiheit schnell und drastisch einschränke, sei „in der Klimafrage seit 40 Jahren so gut wie nichts passiert“, schrieb an dieser Stelle der Publizist Fabian Scheidler. Die Greenpeace-Klimaexpertin Lisa Göldner hofft, dass „der Umgang mit der Coronakrise uns viel über die Bewältigung der Klimakrise lehren kann“. Und die Ökoszene schmollt: Warum wird gegen Corona so viel entschlossener gehandelt als gegen die Erderhitzung?

Dafür gibt es einen Grund: Corona- und Klimakrise sind grundsätzlich verschieden. Auch wenn die globale Temperatur steigt, hilft ein kühler Kopf, um Unterschiede zu sehen:

Bei Corona gibt es ein „Nach der Krise“. Beim Klima nicht. Deshalb sind harte Maßnahmen gegen das Virus leichter zu ertragen. Irgendwann wird es einen Impfstoff gegen Covid-19 geben. Die erhöhten CO2-Werte in der Atmosphäre werden uns dagegen noch Jahrhunderte begleiten. Die Erderhitzung, nach geologischen Mustern rasend schnell, vollzieht sich für uns Menschen in Zeitlupe. Deshalb reagieren wir mit Verzögerung.

Gegen ein Virus hilft eine Impfung – und das Problem zu Hause aussitzen. Aber wer klimaneutral leben will, kann nicht auf Antikörper hoffen, sondern muss komplett anders produzieren, heizen, essen und sich fortbewegen. Das geht nicht in der Quarantäne, das erfordert viel Aufwand und gemeinsame Organisation.

Der Feind namens Corona ist da draußen. Die Gegner beim Klimaschutz sind der innere Schweinehund und die mächtigsten Lobbygruppen. Da sind wir vorsichtiger mit rabiaten Maßnahmen.

Wissenschaft wird derzeit schnell zum Gesetz. Alle sind glücklich über die seriösen VirologInnen. Die Daten der Klimawissenschaften werden dagegen seit Jahrzehnten ignoriert, relativiert und beschimpft, weil sie die Existenzberechtigung von Energiekonzernen, Agrar- und Autoindustrie und ihre profitablen Verbindungen zu Politik und Gesellschaft untergraben. Dabei wissen wir viel besser, was man gegen den Klimawandel zu tun hätte als gegen das Virus. Aber der Kampf gegen Corona ist kein Angriff auf eine billionenschwere Industrie – sondern kommt dem Geschäftsmodell der Pharmaindustrie entgegen.

Wir sind hilflos gegen ein tückisches Virus. Aber gegen Umweltveränderungen sind die meisten BewohnerInnen der Industrieländer relativ geschützt. Eine verlängerte Badesaison erschüttert uns weniger als wochenlanges Homeoffice.

Die Beispiel zeigen: Die aktuelle und die latente Krise sind kaum zu vergleichen, also auch die Gegenmaßnahmen nicht. Das Virus ist der Wolkenbruch, gegen den man hektisch Dämme aufschaufelt. Klimawandel und Artensterben sind der langsam und stetig steigende Wasserpegel, der irgendwann die Dämme aufweicht.

Wer einen Ausnahmezustand für den Klimaschutz herbeifantasiert, verdeckt Chancen für eine Kurswende

Das bedeutet keineswegs, dass wir beim Klima ruhig bleiben können. Ganz im Gegenteil müssen wir schnell und beherzt handeln. Aber wer etwa die CO2-Emissionen weltweit im nächsten Jahrzehnt halbieren will – noch mal: In zehn Jahren halbieren, was bisher praktisch immer gewachsen ist –, der muss entschieden, aber auch sehr klug vorgehen. Der kann nicht darauf setzen, dass ähnlich brachiale Methoden wie gegen Corona auch gegen CO2 durchzusetzen und über Jahrzehnte durchzuhalten sind. Ausgangssperren für ganze Regionen, der Zusammenbruch des Flugverkehrs, die drohende Pleite für Tausende von Unternehmen und Millionen von Existenzen dürfen bei UmweltschützerInnen auch keine klammheimliche Freude aufkommen lassen.

Der Absturz der Volkswirtschaft und das seuchenbedingte Ende von Wachstum und Konsum führen nicht zur ersehnten „großen ökologischen Transformation“ der Industriegesellschaften, sondern zu einem Chaos, wo Mut und neue Ideen, die wir dringend brauchen, keine Chance haben. Die Mittel der Virus-Apokalypse sind keine Kur gegen die Klimakrise.

Tagträume von einer Ökodiktatur

Diese Debatte ist sogar gefährlich. Denn wer Ausgangssperre, Hamsterkäufe, Tausende von Toten und permanente Bedrohung kommunikativ mit dem Begriff „Klimaschutz“ verbindet, ruiniert die Idee der ökosozialen Marktwirtschaft. Deren Bremsern, die das Rasen auf der Autobahn für den Inbegriff der Menschenwürde halten, passen solche Tagträume einer Ökodiktatur nur zu gut ins Konzept. Wer einen Ausnahmezustand für den Klimaschutz herbei fantasiert, verdeckt auch Chancen für eine Kurswende. Es stimmt ja nicht, dass „fast nichts passiert ist“. Im Gegensatz zur Finanzkrise nach 2008 sind heute die erneuerbaren Energien nahezu weltweit die günstigste Form der Energieerzeugung; die Folgen von Klimakrise und Artenverlust sind viel deutlicher; der Druck aus der Wirtschaft, von Banken, Versicherungen, Städten und der Zivilgesellschaft für Lösungen ist ungleich größer.

Sicher können wir aus der Coronakrise etwas für den Klimaschutz lernen: Globale Kooperation ist besser als Abschottung, Solidarität und Vorsicht sind überlebenswichtig, Entschleunigung macht zufriedener als Turbokonsum. Und um die vielen Krisen zu lösen, haben wir jetzt zum ersten Mal die Mittel: Wir haben das Wissen, die technischen Möglichkeiten, die ExpertInnen und auch das Kapital.

Was fehlt, ist der politische Schwung und Druck, die notwendigen und machbaren Veränderungen gegen alte Interessen durchzukämpfen. Dafür aber braucht es breite gesellschaftliche Koalitionen, möglichst europa- oder weltweit. Eine Transformation der Industriegesellschaften erreicht man durch Aufklärung, politische Allianzen, den Appell an Eigeninteressen und Verantwortung für die Zukunft. Aber nicht durch Klima-Notstands-Gesetzgebung.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie Anfang Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen: Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 5. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen die Regeln gelockert werden: PatientInnen oder BewohnerInnen sollen wieder durch eine bestimmte Person besucht werden können.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport soll das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt sein. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga darf die Saison ab Mitte Mai mit Geisterspielen fortsetzen – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. Was alles unter „Großveranstaltung“ fällt, wird noch geklärt.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios sollen die Ländern Lockerungen eigenständig verantworten.

■ Spielplätze sollen unter Auflagen wieder öffnen – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen werden wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

Jahrgang 1965. Seine Schwerpunkte sind die Themen Klima, Energie und Umweltpolitik. Wenn die Zeit es erlaubt, beschäftigt er sich noch mit Kirche, Kindern und Konsum. Für die taz arbeitet er seit 1993, zwischendurch und frei u.a. auch für DIE ZEIT, WOZ, GEO, New Scientist. Autor einiger Bücher, Zum Beispiel „Tatort Klimawandel“ (oekom Verlag) und „Stromwende“(Westend-Verlag, mit Peter Unfried und Hannes Koch).

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