Dass der Innenminister der Bremer Bamf-Außenstelle vorerst verbietet, Asylanträge zu bearbeiten, ist richtig. Nun muss er für Qualitätskontrolle sorgen.
Die Affäre um Asylbescheide in Bremen hat weitere Konsequenzen. Nun verbietet Innenminister Seehofer der Bremer Bamf-Außenstelle vorerst Asylentscheidungen.
In Bremen sollen Hunderte Asylanträge zu Unrecht positiv entschieden worden sein. Nun werden weitere Außenstellen geprüft und Dolmetscher nachgeschult.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge überprüft nun viele Tausend positive Asyl-Entscheidungen. Große Unregelmäßigkeiten erwartet die Bamf-Chefin nicht.
Josefa Schmid gilt als Zeugin gegen ihre Vorgängerin, die unrechtmäßig Asyl gewährt haben soll. Sie kämpft vor Gericht gegen ihre Versetzung von Bremen nach Bayern.
Die Abschiebung und Verhaftung des Geflüchteten in Ellwangen sei illegal, sagt dessen Anwalt. Eine Klage gegen die Abschiebung sei noch nicht entschieden.
Eine Ex-Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge soll in über tausend Fällen Asyl gewährt haben, ohne dass die Voraussetzungen gegeben waren.
Mit einer automatisierten Sprachanalyse will die Behörde die Herkunft von Menschen bestimmen. Es gibt Kritik: Sie sei intransparent und fehleranfällig.