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Anschlag auf FernleitungsmastenKrim ohne Strom

Zwei Millionen Menschen müssen auf der Halbinsel ohne Elektrizität auskommen. Offenbar gab es mehrfach Angriffe auf die Stromversorgung.

ap | Nach Anschlägen auf zwei Fernleitungsmasten in der Ukraine sind auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim fast zwei Millionen Menschen ohne Strom. Das russische Energieministerium teilte am Sonntag mit, Explosionen hätten die Masten in der Hafenstadt Cherson beschädigt.

Die Krim war im vergangenen Jahr von Russland annektiert worden. Für die Stromversorgung ist sie fast vollständig von der Ukraine abhängig. Die russischen Notfalldienste teilten mit, Strom werde wichtigen Betrieben geliefert.

Die beiden Fernleitungsmasten waren erstmals bereits am Freitag beschädigt worden, wie es hieß. Ukrainische Aktivisten, unter ihnen Krimtataren, hätten versucht, die Reparaturarbeiten am Samstag zu blockieren, hätten sich jedoch nach Auseinandersetzungen mit der Polizei zurückgezogen.

Die Polizei teilte am Samstagabend nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mit, die Reparaturarbeiten seien abgeschlossen. In einer neuen Facebook-Mitteilung kurz nach Mitternacht habe es dann aber geheißen, die Masten seien von einer neuen Explosion getroffen worden. Es war nicht bekannt, wer dafür verantwortlich war.

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5 Kommentare

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  • DJ Boemerang

    "Ein Bild aus Tagen, an denen es auf der Krim noch Strom gab. "

     

    Gibt es jetzt ohne Strom auf der Krim keine LKW-Kolonnen und keine Radfahrerinnen mehr?

    • DR. ALFRED SCHWEINSTEIN

      @DJ Boemerang:

      Nein. Auf der Krim fahren doch alle schon lange mit Strom ;)

  • Pfanni

    Es sei daran erinnert, dass das Sprengen von Hochspannungsmasten in die Tradition der (west-) deutschen Linken fällt! In den 1970er Jahren, als die RAF-Terroristen im „Klassenkampf“ Gewalt gegen Menschen ausübten, die in ihrem Weltbild zu den „Bösen“ gehörten, gab es andere Linke, die „Gewalt gegen Sachen“ offenbar für „humaner“ hielten. Für sie war das Sprengen von Hochspannungsleitungen ein probates Mittel im Kampf gegen den Kapitalismus.

    Kein Wunder, dass jetzt Terroristen anderer Couleur das auch mal ausprobieren!

     

    Ach ja, die Sinnfälligkeit des obigen Bildes in diesem Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Wurde damals der Strom in LKW-Transportkolonen geliefert, geleitet von Radfahrern?

  • arnsloth

    Ukrainische Aktivisten, unter ihnen Krimtataren, hätten versucht, die Reparaturarbeiten......

    Hurra, endlich sind Freihitskämpfer in Sicht! Jubel und Ehre sei ihnen gewiß. Sie treffen nicht Putin, sondern Unschukdige. Es sind TERRORISTEN!!!!

     

    Wenn Putin nur die Hälfte dessen ist von dem, wie er beschrieben wird, würde er sofort den Gashan abdrehen.

     

    Natürlich wird man niemanden bestrafen, weil es um eine gute Sache geht.

  • DR. ALFRED SCHWEINSTEIN

    Der Krieg zwischen russischen und ukrainischen Nationalisten geht weiter.