+++ Corona News vom 31.03. +++: Bußgeldkatalog für Berlin

Laut Kultursenator Lederer soll Donnerstag über Bußgelder entschieden werden. Spahn ist gegen Maskenpflicht. Die Nachrichten zum Coronavirus im Live-Ticker.

Polizisten mit Schutzhandschuh in einem Park.

Nicht zu lange auf einer Bank sitzen bleiben: Berliner Polizisten auf Streife im Görlitzer Park Foto: Karsten Thielker

15.40 Uhr: In den USA sollen Hunderte Behelfskliniken für Coronavirus-Patienten errichtet werden. Dabei soll das Militär helfen. „Das Ausmaß ist immens“, sagt Generalleutnant Todd Semonite dem TV-Sender ABC. Inspiziert würden derzeit landesweit 341 Objekte, die dafür infrage kämen. In den USA sind mittlerweile mehr als 160.000 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 3.000 sind gestorben.

15.36 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU, spricht sich gegen eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit aus. „In der jetzigen Lage sehe ich keine Notwendigkeit zu einer Verpflichtung“, sagt Spahn.

15.20 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz will in der Coronakrise stark betroffenen Ländern wie Italien unter anderem mit Mitteln aus dem Rettungsfonds ESM helfen. Dieser könne eine vorsorgliche Kreditlinie für Staaten bereitstellen, die jetzt zusätzliches Geld bräuchten. Außerdem müsse die Europäische Investitionsbank (EIB) eine Rolle spielen.

15.15 Uhr: Das Land Berlin will am Donnerstag einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Auflagen wegen der Coronaviruskrise beschließen. Man sei sich im Prinzip einig, sagt Kultursenator Klaus Lederer, Linke. Es seien aber noch Details zu klären.

15.00 Uhr: Die Bundesregierung plant Insidern zufolge in der Coronakrise weitere Hilfen für mittelständische Unternehmen. Es gehe konkret um Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern, die aber zu klein für den neuen Wirtschaftsstabilisierungsfonds seien, hieß es am Dienstag in Regierungskreisen. Es gebe dazu momentan Gespräche, um die Details zu klären.

14.57 Uhr: Die Bundesagentur für Arbeit rechnet im April als Folge der Viruskrise mit einer deutlichen Zunahme der Arbeitslosenzahl. „Wir gehen zur Zeit davon aus, dass die Arbeitslosigkeit um 150.000 bis 200.000 Menschen gestiegen ist“, sagte BA-Chef Detlef Scheele in Berlin. Die März-Zahlen der BA bilden die Krise noch nicht ab, weil der Zähltag vor der Verschärfung der Viruskrise lag.

14.53 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die unterbrochene Saison im Mai – voraussichtlich mit Geisterspielen – fortsetzen und möglichst bis Ende Juni abschließen. „Wir freuen uns, den Menschen ein kleines Stück Normalität zurückzubringen“, sagte DFL-Chef Christian Seifert. „Mindestens bis zum Ende der Saison ist es unrealistisch, vor vollen Stadien zu spielen.“ Wenn die Saison abgebrochen werden müsste und die Gelder für die Fernsehübertragungen nicht flössen, kämen einige Vereine in existenzbedrohende Situationen, warnte er.

14.50 Uhr: Der internationale Luftfahrt-Verband (Iata) stimmt die Fluggesellschaften auf viele Monate der Entbehrungen ein. Er sehe nicht, dass die Branche vor dem Jahr 2021 wieder auf das Niveau kommen könne, das sie vor der Coronakrise gehabt habe, sagt Iata-Chefvolkswirt Brian Pearce. Auch die Flugzeugbauer würden leiden. Er kenne niemanden, der vor dem Jahresende noch ein Flugzeug kaufen wolle, sagt Iata-Chef Alexandre de Juniac.

14.30 Uhr: Die Oppositionsführerin im US-Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, fordert von US-Präsident Donald Trump eine Ausweitung der Tests von Coronavirus-Infektionen. Die US-Regierung müsse die Maßnahmen gegen Covid-19 besser koordinieren, sagt sie dem Sender MSNBC.

14.20 Uhr: Bei der staatlichen KfW-Bank sind bis Montagabend Kreditanträge im Volumen von insgesamt 8,7 Milliarden Euro eingegangen. Sieben Anträge haben ein Kreditvolumen von über 100 Millionen Euro, wie die KfW mitteilt. Fast 98 Prozent der insgesamt 1.189 Anfragen entfallen auf Anträge im Volumen von weniger als 3 Millionen Euro.

14.09 Uhr: Bundesweit haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 470.000 Betriebe Kurzarbeit wegen des Coronavirus angekündigt. Wie viele Arbeitnehmer in den Betrieben davon betroffen sein werden, erfasst die BA in ihrer Statistik erst, wenn tatsächlich kurzgearbeitet wurde. Die Bundesregierung rechnet mit über zwei Millionen Beschäftigten, die in diesem Jahr auf Kurzarbeitergeld angewiesen sein werden. CDU-Arbeitsmarktexperte Peter Weiß rechnet mit über vier Millionen Kurzarbeitern.

13.45 Uhr: Bis Ende April wird Frankreich nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron in der Lage sein, 15 Millionen Schutzmasken pro Woche zu produzieren. Mehrere Unternehmen würden zusammenarbeiten, um Beatmungsgeräte für das Land zu fertigen, kündigt Macron an. Die Regierung in Paris werde 4 Milliarden Euro für die Beschaffung von Masken und Beatmungsgeräten bereitstellen.

13.24 Uhr: Der Einsatz der geplanten Corona-Tracking-App sollte den Bürgern dem Unionsfraktionsvize Thorsten Frei zufolge auch mit steuerlichen Anreizen schmackhaft gemacht werden. Er rechnet mit einer hohen Akzeptanz der Nutzung einer solchen App, die Bürger vor der Gefahr einer Corona-Infektion warnen soll. Es sei fraglich, ob ein verpflichtender Einsatz einer solchen App wirklich durchgesetzt werden könnte, fügt der CDU-Politiker hinzu.

13.20 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU, rechnet mit einer Zunahme schwerer Corona-Fälle in Deutschland. „Wir haben steigende Infektionszahlen jeden Tag“, betont er nach einem Besuch der Uni-Klinik Düsseldorf. Die Kliniken würden sich darauf vorbereiten. So seien 45 Prozent der Intensivbetten in Deutschland frei gemacht worden.

13.00 Uhr: Die französische Armee fliegt weitere Corona-Patienten nach Deutschland aus. Mehrere Schwerkranke kämen nach Essen, schreibt die französische Verteidigungsministerin Florence Parly auf Twitter. Weitere Patienten sollen nach Hamburg gebracht werden.

12.58 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist für eine stärkere Herstellung medizinischer Produkte in Deutschland. Die finanziellen Mittel für Unternehmen stünden bereit, damit diese ihre Produktion jetzt zumindest zeitweise umstellen könnten. „Das kann jetzt ganz schnell passieren“, sagt er.

12.55 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer, CSU, und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, CDU, werden am Nachmittag über das Einreiseverbot für Saisonarbeiter verhandeln. Das kündigt Seehofer in der Bild an. Klöckner und der Bauernverband warnen vor einem erheblichen Arbeitskräftemangel bei der Ernte. Auch die EU-Kommission hatte die Einreisesperre kritisiert.

12.52 Uhr: Polen verschärft die Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Kosmetik-Shops und Hotels werden geschlossen, wie Ministerpräsident Mateusz Morawiecki mitteilt. Die Menschen sollen einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Der Zugang zu Parks, Stränden und anderen öffentlichen Plätzen wird verboten.

12.47 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz, SPD, kündigt in der Coronakrise besondere Hilfen für Start-ups an. Dafür werde es einen 2 Milliarden Euro schweren Fonds geben. Es müsse sichergestellt werden, dass gerade neu gegründete Unternehmen weitere Finanzierungen bekommen. Es solle über die Förderbank KfW zusätzliche Mittel geben.

12.36 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer, CSU, zeigt sich zurückhaltend zu Forderungen nach einer Schutzmasken-Pflicht wie in Österreich. Er könne sicher nicht ausschließen, dass auch eine solche Maßnahme je nach Entwicklung einmal nötig werden könne, sagt der CSU-Politiker gegenüber Bild. Aber man müsse erst einmal die getroffenen Beschlüsse wirken lassen.

12.30 Uhr: In Italien rechnet der Industrieverband Confindustria mit einem Wirtschaftseinbruch infolge der Coronavirus-Pandemie von bis zu 6 Prozent. Die Schuldenquote im Verhältnis zum BIP werde 2020 voraussichtlich auf 147,2 Prozent steigen. Italien machte schon vor der Coronakrise ein hoher Schuldenberg zu schaffen. Die Quote lag zuletzt bei rund 130 Prozent des BIPs. Die EU-Regeln sehen maximal 60 Prozent vor.

12.25 Uhr: Vizekanzler Olaf Scholz sagt, eine Diskussion über den Ausstieg aus den Beschränkungen des öffentlichen Lebens ist noch nicht sinnvoll. „Das können wir jetzt zu diesem Zeitpunkt nicht sagen.“ Es gehe nun darum, dass sich die Epidemie langsamer ausbreite.

12.23 Uhr: Bayern will seine Wirtschaft in der Coronakrise mit Staatshilfen von 60 Milliarden Euro stützen. Die Rekordsumme aus einem Beteiligungspaket von 20 Milliarden Euro und einem Bürgschaftspaket von 40 Milliarden Euro entspreche dem Volumen eines kompletten Haushaltsjahres, sagt Ministerpräsident Markus Söder, CSU, in München. „Es gibt Staaten in Europa, die größer sind als wir, die nicht diese Summen aufnehmen.“

12.19 Uhr: Die Deutsche Telekom will Patienten schneller über ihr Covid-19-Testergebnis benachrichtigen. Es sei eine App entwickelt worden, die automatisiert den Befund übermittele, teilt das Unternehmen mit. Damit müssten keine Anrufe mehr getätigt werden.

12.15 Uhr: Der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann, Grüne, erklärt, in Stuttgart solle es „auf absehbare Zeit“ keine Pflicht zum Tragen von Mundschutzmasken geben. „Wir brauchen hochwertiges Schutzmaterial für den medizinischen Bereich, für Pflege, für Menschen in wichtigen Institutionen. Es wäre ganz falsch, hier noch Knappheit zu erzeugen.“

12.11 Uhr: Österreichs Bildungsminister Heinz Faßmann geht davon aus, dass auch im April kein Unterricht an den Schulen des Landes stattfinden wird. Wann genau die Schulen ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen werden, ließ der Minister noch offen. Er versicherte aber: „Alle können und werden ihren Abschluss machen.“

11.51 Uhr: Im Iran ist die Zahl der bestätigten Infektionen binnen 24 Stunden um 3.111 auf 44.606 gestiegen, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums im staatlichen Fernsehen mitteilt. Die Zahl der Todesfälle legt um 141 auf 2.898 zu.

11.41 Uhr: Spanien meldet einen Anstieg der Zahl der Infizierten von Montag bis Dienstag von 85.195 auf 94.417. Die Zahl der Toten nahm von 7.340 auf 8.189 zu, wie das Gesundheitsministerium mitteilt.

11.30 Uhr: Erste Ergebnisse einer Studie des Corona-Forschungsprojekts in dem vom Virus stark betroffenen NRW-Landkreis Heinsberg könnten bereits in der nächsten Woche vorliegen, sagt der Direktor des Instituts für Virologie an der Universitätsklinik Bonn, Hendrik Streeck. Untersucht werden solle unter anderem, wie in Familien die Infektionsketten verlaufen, ob Kinder Erwachsene anstecken und warum sich einige im Karneval angesteckt haben und andere nicht.

11.20 Uhr: In Russland steigen die Infektionen weiter sprunghaft an. Am Dienstag meldet das Land 2.337 Infizierte. Das sind 500 mehr als ein Tag zuvor. 18 Menschen seien an dem Virus gestorben, 121 wieder genesen.

11.10 Uhr: Die jüngsten Schritte der EZB im Kampf gegen die Folgen der Virus-Pandemie tragen aus Sicht von Österreichs Notenbankchef Robert Holzmann inzwischen erste Früchte. „Diese Maßnahmen haben bereits begonnen, wirksam zu werden“, sagt das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Euro-Notenbank hatte Anfang und Mitte März zwei umfassende Rettungspakete beschlossen.

11.01 Uhr: Österreichs Notenbank erwartet für die heimische Wirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie einen schweren Konjunktureinbruch in diesem Jahr. Einer ersten Schätzung zufolge sei unter der Annahme eines moderaten Corona-Szenarios mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um mehr als 3 Prozent zu rechnen, sagt der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Robert Holzmann.

10.56 Uhr: Trotz der Belastungen durch die Coronaepidemie wollen die meisten Arbeitgeber „ihre qualifizierten Fachkräfte so lange es geht halten, um nach der Krise voll durchstarten zu können“, erklärt der Unternehmensverband Berlin/Brandenburg (UVB). Bei einem längeren Shutdown seien die Reserven aber irgendwann aufgebraucht.

10.55 Uhr: Indonesien ruft im Kampf gegen das Coronavirus den nationalen Gesundheitsnotstand aus. Zugleich kündigt Präsident Joko Widodo Hilfen für Menschen mit geringerem Einkommen an. Dabei gehe es um den Ausbau der Sozialhilfe, Lebensmittelhilfen und Strompreisrabatte.

10.47 Uhr: Die Corona-Pandemie wird die Wirtschaft und die Gesellschaft nach Ansicht von Blackrock-Chef Larry Fink grundlegend verändern. „Der Ausbruch des Virus hat eine Neubewertung vieler Annahmen zur Weltwirtschaft bewirkt“, schreibt Fink in seinem diesjährigen Brief an die Aktionäre des Unternehmens. „Wenn wir diese Krise überstanden habe, wird die Welt eine andere sein. Die Psychologie der Anleger wird sich verändern. Das Geschäftsleben wird sich verändern. Der Konsum wird sich verändern.“ Doch so dramatisch diese Krise auch sei, die Wirtschaft werde sich erholen, auch dank des Eingreifens der Notenbanken und Regierungen.

10.46 Uhr: Der jahrelange Immobilienboom in Deutschland findet einer Studie zufolge wegen der Coronakrise ein vorläufiges Ende. „Angesichts der Schärfe der zu erwartenden Rezession gehen wir davon aus, dass der Aufschwung am deutschen Immobilienmarkt beendet ist“, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

10.42 Uhr: Der Chef des europäischen Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, sagt der Financial Times, es würde bis zu drei Jahre dauern, eine neue Institution aufzubauen, die gemeinsame Schuldtitel der Eurozone ausgeben würde. Schneller könnte es theoretisch gehen, sollten bestehende Organisationen wie die EU-Förderbank EIB oder der ESM genutzt werden.

10.21 Uhr: RKI-Präsident Lothar Wieler sagt, grundsätzlich sei er optimistisch, dass die Maßnahmen wirken. Er gehe davon aus, dass „handfeste Zahlen“ bis Ostern vorliegen, die Aussagen über einen Trend ermöglichen. Die Sterberate in Deutschland sei mit derzeit 0,8 Prozent sehr gering. Er gehe aber davon aus, dass die Quote steigen werde.

10.17 Uhr: „Ich möchte alle Menschen bitten, diese Krankheit ernst zu nehmen“, sagt RKI-Präsident Lothar Wieler. Aus einer Studie gehe hervor, dass nur 41 Prozent der Deutschen die Krankheit Covid-19 für gefährlich hielten.

9.45 Uhr: Hamsterkäufe treiben den Umsatz der britischen Lebensmittelhändler auf ein Rekordhoch. In den vier Wochen vor dem 22. März hätten die Erlöse mit rund 10,8 Milliarden Pfund um rund 20 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums gelegen, teilt der Marktforscher Kantar mit. Am 23. März hatte die Regierung weitgehende Ausgangsbeschränkungen verhängt.

9.39 Uhr: Australien meldet einen anhaltenden Rückgang der Neuinfektionen. Die Zuwachsrate habe sich zuletzt auf durchschnittlich 9 Prozent gegenüber 25 bis 30 Prozent vor einer Woche verlangsamt, sagt Gesundheitsminister Greg Hunt. Behörden und Experten warnen allerdings vor einem Nachlassen im Kampf gegen das Virus und einer Lockerung der Kontaktbeschränkungen. Hunt zufolge gibt es landesweit etwa 4.400 Corona-Infizierte und 19 Todesfälle.

9.19 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus führt Jena als erste Stadt in Deutschland eine Maskenpflicht ein. In einer Woche solle das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in Jenaer Verkaufsstellen, im öffentlichen Nahverkehr und in Gebäuden mit Publikumsverkehr verpflichtend werden, kündigt die Stadt an. Neben Masken werden auch Tücher oder Schals als Schutz anerkannt. An die Bevölkerung richtete die Stadt die Bitte, die Masken für sich und andere selbst zu nähen: „Jede Maske ist besser als gar keine Maske.“

9.16 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagt, die Handelsminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) seien sich in einer Videokonferenz einig gewesen, Hindernisse in globalen Lieferketten entschlossen und umgehend auszuräumen. „Die Handelspolitik kann einen wichtigen Beitrag dafür leisten, einen wirkungsvollen Exit aus der Krise sicherzustellen.“

9.08 Uhr: Französische Unternehmen haben bislang 3,8 Milliarden Euro an staatlich garantierten Krediten beantragt. 21.000 Unternehmen hätten einen Antrag gestellt, sagt Finanzminister Bruno Le Maire dem Sender Radio Classique. Die Regierung hatte Anfang des Monats angekündigt, bis zu 300 Milliarden Euro in Form von Unternehmenskrediten zu garantieren.

8.59 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert die Bürger dazu auf, Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen direkt anzusprechen oder sie notfalls auch der Polizei zu melden. „Steht man beispielsweise in der Schlange im Supermarkt und stellt fest, dass jemand die Sicherheitsabstände nicht einhält, kann man darauf hinweisen, die Regeln einzuhalten“, sagt der CSU-Politiker RTL/ntv.

8.30 Uhr: Die spanische Außenministerin Arancha Gonzalez schlägt eine Erhöhung des Budgets der Europäischen Union vor, um die Coronakrise zu bewältigen. „Vielleicht sollte der europäische Haushalt größer sein“, sagt Gonzalez dem französischen Radiosender Europe 1.

8.22 Uhr: Die Corona-Epidemie kommt die bayrische Wirtschaft nach Prognose des Ifo-Instituts teuer zu stehen. „Schon bei einer Schließung von Firmen über zwei Monate erreichen die Kosten je nach Annahmen zwischen 49 und 94 Milliarden Euro“, erklärt ifo-Präsident Clemens Fuest.

7.59 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 4.615 auf 61.913 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle infolge der Covid-19-Erkrankung nahm demnach um 128 auf 583 zu.

7.48 Uhr: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hält die Nutzung einer Handy-App zur Feststellung von Coronavirus-Kontaktpersonen für denkbar. Dies müsse aber auf Freiwilligkeit beruhen, sagt die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Wichtig sei, dass der Umgang mit den Daten geklärt werde. Die Daten müssten anonymisiert und später schnell wieder gelöscht werden.

7.15 Uhr: Die Weltbank erwartet einen Konjunktureinbruch in der Region Ostasien/Pazifik. Die Grundannahme sei eine Verlangsamung des Wachstums in den aufstrebenden Volkswirtschaften der Region auf 2,1 Prozent von geschätzt 5,8 Prozent im vergangenen Jahr. In einem schlechteren Szenario wird sogar mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts 2020 gerechnet.

6.41 Uhr: Der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Ulrich Kelber, sieht in freiwillig installierten Corona-Apps die einzige Chance für eine genauere Verfolgung von Infektionsfällen in Deutschland. „Wie wollen Sie in einem demokratischen Land die Nutzung einer App erzwingen?“, fragte Kelber im Magazin WirtschaftsWoche.

6.11 Uhr: Die Coronavirus-Epidemie in der Region Asien/Pazifik sei „noch längst nicht vorbei“, warnt WHO-Vertreter Takeshi Kasai. Die aktuellen Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus brächten den Ländern lediglich Zeit, um sich auf hohe Übertragungsraten vorzubereiten.

5.16 Uhr: Lager-, Liefer- und Einzelhandelsarbeiter in den Vereinigten Staaten gehen auf die Straße, um auf Sicherheits- und Lohnsorgen infolge der Coronavirus-Krise aufmerksam zu machen. Unter den Streikenden seien einige der rund 200.000 Beschäftigten des US-Online-Lebensmittellieferanten Instacart, wie der Streikveranstalter „Gig Workers Collective“ mitteilt, und fünfzehn Mitarbeiter eines Amazon-Lagers nähmen ebenfalls teil, nachdem Berichte über Covid-19-Fälle unter den Mitarbeitern laut wurden.

4.55 Uhr: Japans Außenminister Toshimitsu Motegi ruft dazu auf, Reisen in 73 Länder zu unterlassen. Das Ministerium veröffentlicht sogenannte „Level 3“-Reisewarnungen unter anderem gegen die Vereinigten Staaten, Kanada, China, Südkorea, Großbritannien. Die Regierung werde wahrscheinlich die Einreise von nichtjapanischen Staatsangehörigen aus den neu hinzugekommenen Ländern verbieten, wie es bei den bisherigen Ländern auf der Liste der Reiserestriktionen bereits der Falle sei, sagte Motegi.

2.58 Uhr: Das chinesische Festland meldet mit 48 Fällen einen Anstieg der neuen bestätigten Coronavirus-Infektionen, nach 31 einen Tag zuvor. Nach Angaben der Behörden stammen alle 48 Fälle von Einreisenden. Insgesamt sind in China 81.518 Infektionen laut Gesundheitskommission registriert. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich zum Ende des Montags um einen auf 3.305.

2.45 Uhr: Die Bewohner des bevölkerungsreichsten Bundesstaats Australiens, New South Wales (NSW), müssen bei Verlassen ihres Hauses ohne triftigen Grund ab sofort mit hohen Geld- oder Freiheitsstrafen rechnen. Die neue Gesundheitsverordnung verhängt bei Regelverstößen Geldstrafen von bis zu 6.779 Dollar (11.000 AUD) oder bis zu sechsmonatige Gefängnisstrafen. NSW hat fast die Hälfte der Gesamtzahl bestätigter Fälle des Virus des Landes, teilt die Gesundheitsbehörde mit.

2.15 Uhr: Die US-amerikanische Zimmervermittlungsplattform Airbnb stellt 250 Millionen Dollar zur Verfügung, um Verluste von Gastgebern auf der ganzen Welt auszugleichen, deren Gäste Buchungen angesichts der Coronavirus-Pandemie storniert haben. Die Hilfe würde weltweit mit Ausnahme von China angeboten, schreibt Geschäftsführer Brian Chesky in einem Brief an die Vermieter. Airbnb hatte zuvor angekündigt, dass Gäste unter bestimmten Bedingungen eine Rückerstattung für die Stornierung von Reservierungen erhalten würden, was viele Vermieter verärgerte.

0.16 Uhr: Fresenius-Vorstandsmitglied Francesco De Meo hat einem Medienbericht zufolge in den deutschen Kliniken des Konzerns noch Platz für neue Patienten. „Wir könnten derzeit noch sehr viel mehr Patienten aufnehmen, ohne dass ein einziger deutscher Patient darunter leidet“, sagt De Meo im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Stand Montag hat Fresenius in seinen deutschen Kliniken vier Covid-19-Patienten aus Italien aufgenommen. Fresenius ist dabei, die Zahl der Intensivbetten von 900 auf mindestens 1.500 aufzustocken. Am Montag lagen in den deutschen Klinken des Konzerns 80 an Covid-19 erkrankte Patienten auf einer Intensivstation, davon mussten 50 beatmet werden.

(rtr)

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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