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13.02.2026 , 14:18 Uhr
RTL hat Ofarim nicht zum König gewählt, die Zuschauer haben das getan. Da hilft die Abo-Kündigung nichts gegen. Und wie man nachträglich erfahren hat, führte Gil von Tag 1 unterbrochen die Voting-Statistik an - heißt: Schon bevor er seine persönliche Sicht bezüglich seiner nachgewiesenen Lügengeschichte täglich im TV verbreiten konnte, stand er beim Wählerwillen ganz oben. Das beweist, dass im Gegenzug zu RTL, die erst "Im Wiedersehen am vergangenen Montag (...) dazu (meinten), man wolle sich nicht in der Juristerei verlieren", der Zuschauer schon vorher keine Lust mehr dazu hatte. Alte Kamellen sozusagen. Keine Ahnung auch, was Sie sich davon erhoffen, wenn RTL der "Gesellschaft den Spiegel" vorgehalten hätte 🤷 - die Gesellschaft wählt zu 25% AfD. Die Sonntagsfrage ist doch der wöchentliche Spiegel der Gesellschaft. Insofern war der Ausgang der Dschungelei doch so erwartbar - 'irgendwann ist auch mal gut' ist schließlich ein immer populärer werdender Satz bezüglich der Erinnerungskultur, der längst nicht mehr nur im rechten Milieu getätigt wird, siehe Umfragen. Was kümmert das Geschwätz von gestern - Trump lebt das täglich, Scholz wusst auch nix mehr 🤷 'Vorbilder' gibt's genug
zum Beitrag12.02.2026 , 11:59 Uhr
Fussballfans sind nicht Deutschland. Sie vertreten einen Teil der Bevölkerung, nicht die ganze. Deutschland ist keine homogene Masse. Nur Mittäter § 25 StGB und Gehilfen §27 StGB sind für ihr Tun zur Verantwortung zu ziehen. Kollektivverurteilungen der Gesamtbevölkerung mögen für billigen Applaus sorgen und das eigene 'gute Gewissen' befrieden, leisten aber überhaupt keinen Beitrag die Zustände zu ändern.
zum Beitrag12.02.2026 , 08:58 Uhr
".. lässt man dem Gesetz von Angebot und Nachfrage einfach weitgehend freien Lauf und zwingt Menschen in finanzielle Not, beengte Wohnräume oder sogar in die Obdachlosigkeit." Der pro Kopf Wohnraum beträgt in Deutschland etwa 49qm. In Japan, auch hochindustriell, nur 40qm. In Lettland nur 30qm, in Rumänien gar 15qm pro Kopf. Die Wohnungen der Deutschen werden immer größer. Ihre Wahrnehmung passt nicht zur Realität. Das Anspruchsverhalten muss wieder gerade gerückt werden. Entweder die Leute sind bereit zu zahlen oder sie müssen wieder kleiner wohnen🤷 Es gibt keinen Rechtsanspruch auf jedem Kind ein eigenes Kinderzimmer oder 30qm große Wohnzimmer. Wer eine Wohnung mietet die ihn in den finanziellen Ruin treibt lebt schlicht über seinen Verhältnissen. Der Kapitalismus zwingt niemanden groß zu wohnen. www.tagesschau.de/...d-groesse-100.html
zum Beitrag12.02.2026 , 08:44 Uhr
Wer ist "uns"?
zum Beitrag11.02.2026 , 22:43 Uhr
"Die Deutsche Bank war an den Verbrechen des NS-Regimes beteiligt und hat davon profitiert." Und die Deutsche Bank hat dafür gesühnt - wieso bleibt das unerwähnt? Ende der 1990er gab es in den USA mehrere Klagen gegen deutsche und amerikanische Großunternehmen die Zwangsarbeiter beschäftigt und von der Zusammenarbeit mit dem NS profitiert haben. Neben der Deutschen Bank saßen damals auch die Lufthansa, Dresdner und Commerzbank, BASF, etc, auch Ford und General Motors (die hegten rege Geschäftstätigkeiten mit Deutschland während des NS) auf der Anklagebank. Im Zuge dessen wurde auch die Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung und Zukunft) gegründet, mit dem Ziel Entschädigungen an Zwangsarbeiter zu zahlen. Seit Abschluss der Zahlungen widmet sich die EVZ humanitären Projekten. Der Beitritt der Deutschen Bank zur EVZ war sogar Vorbedingung des jüdischen Weltkongress für die Fusion mit der amerikanischen Bankers Trust, durch die die Deutsche Bank damals zur größten Bank der Welt wurde. Der Grundsatz eines jeden fairen Strafprozesses in unserem Strafrecht lautet: "ne bis in idem" - das Verbot der Mehrfachbestrafung. Die Deutsche Bank hat gesühnt, damit ist sie rehabilitiert. Ende.
zum Beitrag11.02.2026 , 18:09 Uhr
Linke und Progressive fühlen sich von Rechten permanent bedroht...🤷 Demnach wäre Antifaschismus dann auch eine Angstreaktion? Unter Faschisten gibt es genau so gefestigte und volatile Persönlichkeiten wie unter allen anderen politischen Anhängern auch. Die Idee, dass Faschisten anders seien, ist selbst faschistisch🫨 Denn sie unterstellt Faschisten eine Andersartigkeit. Das ist aber nicht so. Faschisten sind auch 'nur' Menschen. Die Idee das Faschisten anders wären, hatten die Faschisten selbst schon - was sonst ist die Idee der Herrenrasse... 'Nachgewiesen' wurde das damals schon ausschließen durch pseudowissenschaftlichen Humbug. Die Nürnberger Prozesse haben das Überbleibsel der Nazielite vor einem Weltpublikum präsentiert. Dabei ging es wohl weniger um den Nachweis der Verbrechen, als um die Demaskierung und den Bruch des Mythos der Herrenrasse. Die 'Übermenschen' ängstlich, klein und auf Pervitinentzug auf der Anklagebank. Faschisten sind ganz normale Menschen wie du und ich. Ein Querschnitt durch die Masse. Ihre Einstellung ist es was sie gefährlich macht.
zum Beitrag11.02.2026 , 10:11 Uhr
"Mhmen und hmmen gegen rechts" - ist genauso wirkungslos wie wenn Frau Reichinnek im Bundestag wettert: "Herr Merz, aller politischen Differenzen zum Trotz hätte ich mir niemals vorstellen können, dass eine christlich-demokratische Partei diesen Dammbruch vollzieht und mit Rechtsextremen paktiert" - das war vor einem Jahr am 29.1.2025 und nun ein Jahr später Die Linke in Thüringen mit der AfD gemeinsame Sache macht... Das Ding ist durch 🤷 Die Brandmauer ist ein archäologisches Relikt, mhmen und hmmen auch
zum Beitrag10.02.2026 , 23:11 Uhr
Die Kritik an Frau Reiche ist berechtigt. Überhaupt macht sie eine sehr bescheidene Figur im Amt seit Tag 1. Trotzdem musste ich schon süffisant lächeln, dass ausgerechnet die Grünen sich hier zu Wort melden und bemängeln, dass zu wenig Gas eingelagert wurde. Das kannst dir eigentlich gar nicht vorstellen, die Grünen bemängeln das zu wenig fossile Energieträger beschafft wurden...😂🤷 Klingt nach Realsatire
zum Beitrag10.02.2026 , 16:01 Uhr
Liest sich schön, gehört Haltung und Selbstkontrolle dazu - und das nötige Kleingeld für die bewusste Entscheidung zu Bioprodukten oder Einkaufen im Unverpackt Laden. Verzicht ist für mich das Mönchtum der Moderne - bewundernswert, aber nichts für die Masse. Ich lebe lieber als zu verzichten. Nicht exorbitant oder absichtlich möglichst schädlich, aber ich liebe die Berge, ich liebe das Meer. Die Welt bietet es, man kennt es, also vermisst man es auch regelmäßig. Konsum ist eine Droge. Fraglos. Das wir uns dessen entledigen können, ja nur soweit einschränken, dass der Verbrauch die Regeneration nicht übersteigt, puh, seh ich nicht kommen. Nicht bei mir, nicht in Deutschland und schon gar nicht global.
zum Beitrag10.02.2026 , 15:10 Uhr
Das Problem besteht schon im Verständnis des Wortes BRANDMAUER. Grüne und Linke behandelten das wie eine Ewigkeitsgarantie. Tatsächlich ist eine Brandmauer nichts anderes als eine Fristverlängerung, denn eine Brandmauer muss im Ernstfall 90 Minuten halten, damit man Menschen oder Güter dahinter retten kann und die Feuerwehr eine Möglichkeit hat, die Brandbekämpfung aufzunehmen und bestenfalls das Feuer vor dem Übergriff unter Kontrolle zu bringen. 90 Minuten. Nicht unendlich. Die Brandmauer wäre also ein Konstrukt gewesen, die flankierend zu einem Verbotsantrag die AfD von der politischen Partizipation ausschließt, bis Karlsruhe ein Urteil gefällt hat. Stattdessen hat man sich 10 Jahre hinter der Brandmauer versteckt und dahinter alles abbrennen lassen. Dadurch wurde das Feuer immer mächtiger, mittlerweile bei 25%, und jetzt greift das Feuer halt über🤷 Das Verständnis des Wortes BRANDMAUER war grundfalsch. Das wurde als ENDLAGER missverstanden. Die AfD und ihre Wähler dahinter verbannen und wir machen auf der anderen Seite unser demokratisches Ding weiter. So läufts halt nicht, nun steht die Bude im Vollbrand.
zum Beitrag10.02.2026 , 14:58 Uhr
Sehr dämlich. Definitiv nicht weniger dämlich als alle anderen.
zum Beitrag10.02.2026 , 14:54 Uhr
Eine "Zufallsmehrheit". Aha. Die AfD hat vorher sehr wohl durchblicken lassen, dass sie dem Antrag zustimmen will. Und das wusste auch Die Linke. Das beweist schon die hinterhergeschobene 'Entschuldigung' von Herr Schaft: "Es hätte diese Zufallsmehrheit nicht gegeben, wäre die Koalition mit ihren Abgeordneten anwesend gewesen“. Ich übersetze: CDU, SPD und BSW sind schuld. Wären die vollständig dagewesen, hätte es die 'Zufallsmehrheit' aus AfD und Die Linke nicht gegeben. Dumm nur, dass auch dieser verzweifelte Versuch völlig entlarvend ist, denn vor der Abstimmung sah Die Linke ja ganz genau, wer anwesend ist und wer nicht. Bei lediglich 62 anwesenden Abgeordneten kann man schon mal vorher durchzählen - und wenn man dann sieht, dass von AfD und eigener Partei mehr anwesend sind als von der Koalition, dann verschiebt man die Abstimmung, WEIL das ist die zentrale Forderung, von eurer Partei, dass man nach demokratischen Mehrheiten suchen müsse, wenn absehbar nur eine Mehrheit mit der AfD zustande kommt. Das war der zentrale Vorwurf gegen Merz auf Bundesebene. Gestern hat Die Linke bewiesen, dass ihr das komplett egal ist wenns um eigene Interessen geht. Hochnotpeinlich.
zum Beitrag10.02.2026 , 09:25 Uhr
Fürs Bekenntnis nicht, für verübte Straftaten und wenn ein Gericht das so befindet, schon - so wie jeder andere Mensch in diesem Land auch🤷 Gesetze und Regeln in Deutschland besessen sich nicht nach individuellem Empfinden, sondern nach dem Fahrplan: Initiative, Erster Durchgang, Beratung/Ausschüsse, Verabschiedung, Zustimmung Bundesrat, Abschluss, Verkündung im Bundesgesetzblatt. So funktioniert Demokratie. Aktivismus KANN Initiativen anstoßen, aber niemals die Kette der Gesetzwerdung ersetzen. Wer handelt allein auf Grund seines Empfindens hat keine Legitimation im Rechtsstaat - aus guten Gründen. Mehrheiten muss man gewinnen, nicht durch Lautstärke suggerieren. Das gilt für die Widerlinge rechter Medien wie für die ehemalige LG
zum Beitrag10.02.2026 , 08:16 Uhr
"Das Laden können Sie besser steuern als jede Waschmaschine." Dann brauchen wir aber Millionen von Ladepunkten, weil Sie und jeder andere Menschen haben wohl wenig Lust, nachts um 2 Uhr mal schnell aufzustehen und ihr Auto an den Ladepunkte zu fahren, weil jetzt ihr Ladefenster ist....🤷 Und was ist, wenn ich auf der Autobahn stehe und Schnellladen will, die Anzeige mir dann aber sagt, dass auf Grund 'intelligenter Steuerung' mein Auto erst in einer Stunde geladen wird... Beim Tanken von Verbrennern gibt's diesen Flaschenhals nicht. E-Autos sind besser. Das stelle ich nie in Frage. Aber die Behauptung sie seinen emissionsfrei finde ich untragbar. Und ich zeige erhebliche Mängel in der Alltagstauglichkeit auf, die erst noch gelöst werden müssen. Sonst geht's uns mit der e-Mobilität wie mit dem Ausstieg aus Nuklear- und Fossilstrom. Da haben wir auch elend hohe Preise, weil ausgestiegen wurde bevor die Nachfolgeversorgung durch PV, Wind, Wassekraft und co ausreichend vorhanden war.
zum Beitrag10.02.2026 , 08:08 Uhr
Zum Berufsverkehr steht man da öfter mal ein paar Minuten an. Obwohl: 1. jede Tankstelle im Schnitt laut Statistik 6 Säulen hat 2. alle paar Meter eine steht, wie gesagt, 15.000 Tankstellen in Deutschland 3. Der Tankvorgang nur 2 Minuten dauert Rechnen wir das doch mal auf e-Autos um. Veranschlagen wir 20 Minuten für einen Ladevorgang. Da wird ein e-Auto nie und nimmer voll, aber von 20 bis 80% kann man in der Zeit schaffen. Also: 15.000 Tankstellen x 6 Säulen = 84.000 Kapazität für Verbrenner. Demgegenüber stehen 145.000 Ladeplätze und 49.000 Schnellladepunkte. Allerdings dauert das Laden 10x länger als das Tanken in unserer Rechnung, heißt, die Ladepunkte müssen sich noch vervierfachen um eine ähnliche Abdeckung zu ermöglichen, wie es Tankstellen tun. Und: jeder müsste beim Laden nebendran stehen bleiben und DIREKT nach dem Laden Platz für den nächsten machen. In Berlin habe ich gesehen, wie Ladepunkte vor Mietshäusern der HoWoGe stehen. 2 bis 4 Stück vor jedem Neubaublock. Da standen e-Autos dran - geparkt, über Nacht... Da wird der Ladepunkt stundenlang geblockt. So bräuchten wir Millionen von Ladepunkten🤷 Mir geht's um Alltagstauglichkeit und den Mythos der Emissionsfreiheit.
zum Beitrag10.02.2026 , 07:52 Uhr
"Verbrennern sieht schlechter aus" Die Behauptung des Artikels ist, dass die Zukunft der Automobilbranche emissionsfrei ist. Darum geht es, dass widerlege ich. Verbrenner sind nur in der Herstellung noch emissionsärmer. Das dürfte sich aber mit fortschreitender Herstellung von e-Autos angleichen. Aber emissionsfrei ist da gar nichts. Mich stört diese Verherrlichung von e-Autos. Deren Ressourcengewinnung ist nicht weniger problematisch als die bei Verbrennern. Deren Recycling ist hochkomplex und Energieintensiv. E-Autos mögen ein Fortschritt sein, aber sicher kein Allheilmittel. Dazu werden sie aber gerne verklärt, eben mit so hanebüchenen Thesen wie "Die Zukunft der Autobranche ist emissionsfrei"
zum Beitrag10.02.2026 , 07:47 Uhr
Über den gesamten Lebenszyklus, keine Frage. Habe ich nirgends in Abrede gestellt. Bitte genau lesen. Ich behaupte nicht, dass Verbrenner besser sind, ich widerlege die These, dass die Zukunft der Automobilbranche emissionsfrei ist - denn es fallen jede Menge Emissionen bei der Herstellung an, aktuell mehr noch als bei Verbrennern. Und es entstehen auch Emissionen beim Betrieb. Und hinterher auch - entweder in Folge des Recycling oder wenn aus wirtschaftlichen Gründen aufs Recycling verzichtet wird🤷
zum Beitrag09.02.2026 , 21:01 Uhr
Niedereimer nein. Aber Neheim durch Freunde. Möhnesee. Minigolf. Soest. Die Männer auf die Süd, wir Damen ins Kreuzviertel. Alles auf der anderen Seite der Autobahn ist aber Ausland... Hüsten bis Niedereimer nur aus der Seitenscheibe. Sauerland hat nie gereizt, haben unsere eigenen Berge. Landschaft hui, Menschen so lala. Merz verkörpert das aus meiner Sicht sehr beispielhaft.
zum Beitrag09.02.2026 , 15:54 Uhr
"...oder wollen sie, dass da Einer mal so richtig "durchregiert"," Das wollen sie. Zweifelsohne. Von den USA über Europa bis Japan - siehe heute taz. Die gute alte heile Zeit wieder herstellen. Das Verlangen nach Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit wird konsequent von links unterschätzt. Das Gros will sich eben nicht täglich mit den globalen Problemen rumschlagen, sondern einfach in Ruhe leben. Die 90er waren der westliche Peak für 'Weiße'. Sowohl was persönliche Freiheit als auch finanzielle Freiheit betrifft. Das wollen viele zurück.
zum Beitrag09.02.2026 , 15:48 Uhr
Immer schön sich ein Rebus Kauderwelsch unter den eigenen Kommentar zu fangen. Quasi der Banksy des taz Forums.
zum Beitrag09.02.2026 , 13:44 Uhr
Es geht beim Laden nicht um den Verbrauch, es geht um die Netzlast. DC-Schnellladen findet mit 50 bis über 300 kW statt, das klassische AC-Laden mit 3,7 bis 22 kW. In der Wiener Zeitung wurde das einfach vorgerechnet: "Der Stromverbrauch allein ist allerdings nicht ausschlaggebend. Durch 1,6 Millionen Autos steigt der Verbrauch nur um rund vier Prozent. Wie die Autos geladen werden, wirkt sich viel stärker auf die Netze aus. Würden 1,5 Millionen E-Autos gleichzeitig mit einer Ladeleistung von 11 kW geladen werden, werden die Netze mit 3,3 Gigawatt (GW) belastet. Derzeit liegt die maximale Netzlast bei 10,8 GW. Durch ungesteuertes Laden würde im Netz um 30 Prozent mehr Leistung benötigt, sagt Johannes Zimmerberger, Geschäftsführer der Linz Netz GmbH, bei einem Hintergrundgespräch des Forums Versorgungssicherheit." Und genau da liegt der Hase. So wie sich das Gros alltäglich im Berufsverkehr trifft und zusammen im Stau steht, so werden auch alle e-Autos im Gros zwischen 16 und 22 Uhr nach Feierabend an die Steckdose gehangen. Im Falle von Berlin mit 1,25 Mio Autos hieße das 2-3 GW in der Spitze mehr... www.wienerzeitung....-stromnetze-heraus
zum Beitrag09.02.2026 , 10:30 Uhr
"Wenn diese 20% eine un- oder anti-demokratische Regierung möchten, müssen die 80%, die Demokratie behalten wollen, geschützt werden!" Aha, heißt im Umkehrschluss, wenn 80% eine antidemokratische Regierung möchten, dann muss das respektiert werden? Ihr Kommentar leidet daran, dass die Zustimmungswerte zur AfD nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt sind. 40% im Osten wählen AfD. Fast alle Landkreise wurden ausnahmslos von der AfD gewonnen. In vielen Dörfern hat die AfD die 50% Marke gerissen. Maximalergebnisse bei der Europawahl gingen bis 70%... Was machen Sie damit? Was mit Gebieten, wo eben eine Mehrheit eine antidemokratische Regierung möchte? Ausgliedern aus der Bundesrepublik? Polizei schicken und die Parlamente stürmen? Glauben Sie das die Polizei und geschlossen gegen die AfD steht? Vor allem im Osten? Das da kein Beamter AfD wählt? Die Idee des AfD-Verbots setzt voraus, dass staatliche Institutionen geschlossen hinter dem Rechtsstaat stehen. Das ziehe ich im Osten schwer in Zweifel. Selbst lokale CDU Politiker dort werben für eine Öffnung zur AfD.
zum Beitrag09.02.2026 , 09:00 Uhr
"Schon in der preußischen Armee gehörten Feldprediger zur militärischen Ordnung" Geistliche in Kriegen ist so alt wie der Glaube selbst. Das gibt's nicht erst seit Preußen, das gab's schon bei den Römern, im alten Ägypten und bei den Germanen natürlich auch. Den Höhepunkt geistlichen Einfluss und Teilnahme an Kriegen mit Blick auf Europa erlebten wir im Mittelalter. Von auagerufenen Kreuzzügen über den steten Kampf zwischen Königen/Kaiser und Papst bis hin zu den mächtigen schlagenden geistlichen Orden. Wobei 'Kriegermönche' keine europäische Ausnahme ist, das gab es rund um den Globus in allen Kulturen. --- "Kriege wurden religiös legitimiert und moralisch flankiert." Wurden. Richtig. Vergangenheit. Hat das heute noch Gewicht? Früher waren Geistliche als Einflüsterer von Königen die Lenker im Hintergrund. Mir ist nicht bekannt, dass Merz noch einen privaten Kanzleramtspfarrer hat. Und die letzten Päpste rufen alle zu Miteinander, Menschlichkeit und Frieden auf. Kreuzzüge fordert keiner mehr. Was der Artikel aber auslässt ist der Tod. In Kriegen wird gestorben. Soldaten zuvorderst. In den letzten Minuten geistlichen Beistand haben zu können, beruhigt. Auch die die nicht glauben.
zum Beitrag09.02.2026 , 08:36 Uhr
"Die Zukunft der Autobranche ist emissionsfrei“ Wann? 1. Die Herstellung von e-Autos verursacht mehr Emission als die von Verbrennern. 2. E-Autos haben breitere Reifen als Verbrenner weil höheres Gewicht. Der Reifenabrieb ist dadurch deutlich höher als bei Verbrennern. Reifenabrieb ist eine MASSIVE Quelle von Feinstaub und Mikroplastik. 3. Wie und ob Batterien von e-Autos recycelt oder wiederverwendet werden ist ungeklärt. Am Beispiel der Flügel von Windrädern zeigt sich hervorragend wie das nach hinten losgehen kann, die Flügel werden nämlich gerne einfach im Boden vergraben, weil sie aus schwer recycelbaren glas- oder kohlefaserverstärkten Kunststoffen bestehen. Vor dem Vergraben werden sie mit Containerschiffen, die mit Schweröl laufen, in die USA geschifft... 4. In Deutschland gibt es 15.000 Tankstellen. Die halten den Verkehr mobil. Wie hundertausende Autos in Städten geladen werden sollen ist technisch ungeklärt - bis heute🤷 Typische Wohngebiets-Trafos haben begrenzte Kapazitäten (200 bis 375 kVA). Die komplette Strominfrastruktur müsste umgebaut werden. Eine Jahrhundertaufgabe. 5. Trafos sind rar. Wartezeit aktuell 4 Jahre. Emissionsfreier Verkehr? Eine sehr ferne Zukunft.
zum Beitrag09.02.2026 , 08:08 Uhr
"Denn mal Hand aufs Herz, liebe Boomereltern, allein der Gedanke daran, dass es nachts nicht mehr poltert, wenn „das Kind“ aus dem Club kommt und sich noch mal rasch Nudeln kochen muss, macht euch doch rasend, oder?" Nein überhaupt nicht. Auch dieser Artikel krank mal wieder daran, dass er einzig aus der Perspektive der Stadt gedacht wurde...🤷 Das Thema hat Frau Göring-Eckardt in der taz neulich sachlich klar dargestellt, schade das anscheinend keinen Nachhall findet. Auf dem Land bleiben viele Kinder 'zuhause', weil das Kleinbauerntum stirbt. Noch unsere Eltern hatten quasi alle Vieh und eine Scheune. Allein zur Selbstversorgung. Meine Generation gab diesen Brauch großflächig auf - Versorgungslage und Wohlstandszuwachs machten es obsolet. Nun standen all die Scheunen und Ställe leer. Auch Dorf-Edeka, Metzgerei, Bäckerei, Schusterei und Co... Da ziehen unsere Kinder ein🤷 Altes Fachwerk renovieren, offene hohe Decken, teilweise Kreuzgewölbe in Ställen - ästhetisch liegt das voll im Trend. Und na klar sind wir froh, dass unsere Kinder und damit auch die Enkel im Nahbereich bleiben. Win win für alle. Es gibt mehr als nur die Lebensrealität in, um und aus Berlin liebe taz 😉
zum Beitrag09.02.2026 , 07:46 Uhr
"Viele Wähler werden ihre Begeisterung für Takaichi noch bereuen." Pures Wunschdenken. Japan ist deutlich konservativer als Europa. In Deutschland sind etwa 15% der Einwohner Ausländer, in Japan sind es 3% aktuell. Und Japan achtet extrem darauf wer ins Land gelassen wird. 83% der Ausländer die in Japan leben sind andere Asiaten. Danach kommt lange nichts und dann Brasilianer, was der Geschichte Japans mit Portugal verbunden ist. Andere Hautfarben sieht man fast nie. Und Muslime machen 0,2% der Bevölkerung aus... Schwarze Menschen tragen noch heute permanent Handschuhe in Japan - und zwar weiße. Auch Mützen in der Regel. Andernfalls wird Ihnen ungefragt durchs Haar gegruschelt oder Ihre Hände werden wahllos von anderen Menschen angefasst und gerubbelt - um die Farbe abzukriegen. Gut, das mit der Farbe abrubbeln hat Japan nicht für sich allein, dass ist auch in China Standard. Japans Bevölkerung hat kein Verlangen nach Öffnung. Dem demographischen Wandel tritt Japan durch Technologie entgegen. Roboter in Altenheimen und im Alltag sind gängig und nehmen rasant zu. Die Überschrift des Artikel trifft genau ins Schwarze, es herrscht eine "Sehnsucht nach starker Führung".
zum Beitrag09.02.2026 , 01:43 Uhr
"Und wenn Sie Ihr Geld in solcher Phase dringend benötigen sieht es gar nicht mehr so positiv aus, mit den Prozenten..." Dieses Argument kenne ich, aber eine Altersvorsorge ist nicht dazu da, zwischendurch gebraucht zu werden. Sie können ja auch nicht 20 Jahre vorher einen Vorschuss ihrer Rente erhalten...
zum Beitrag08.02.2026 , 16:53 Uhr
Was wir an Mitteln für die Raumfahrt hätten wenn Russen, Chinesen und Amerikaner statt Schwanzvergleich im Militär zusammen Raumstationen (Plural) unterhielten...
zum Beitrag08.02.2026 , 15:24 Uhr
Dänemark ist in diesem Forum ein rotes Tuch...
zum Beitrag08.02.2026 , 11:24 Uhr
"Oder was das Geschlecht mit dem Strafverfahren überhaupt zu tun haben soll." Ich teile nicht die beweislose Behauptung des Kommentars, aber das Geschlecht wird in der taz kontinuierlich als Hauptgrund angeführt, warum Orban Maja möglichst lange hinter Gittern sehen möchte.
zum Beitrag08.02.2026 , 08:47 Uhr
Wir haben mit 20€ monatlich angefangen. Das kann meiner Meinung nach fast jeder monatlich weglegen. Morgens mal den Kaffee von zuhause mitnehmen oder die Stulle selbst schmieren👍 Nein ich kann es mir schon vorstellen, dass es Menschen gibt, bei denen am Monatsende wirklich 0€ übrig bleiben. Ich bezweifle allerdings, dass das so viele sind. 2% der Arbeitnehmer sind Aufstocker. Die können wirklich nichts weglegen. Aber ab Mindestlohn kann man 20€ pro Person im Monat schaffen. ETFs leben vom Zinseszins. Für 1€ den Sie einzahlen, bekommen Sie nach 30 Jahren 4€ raus. Ohne Hexerei. Ohne Heuschreckentum. Bei 6-8% jährlich ist das garantiert, weil simple Mathematik. Das schafft die gesetzliche Rente niemals. Der langjährige Schnitt bei konservativen ETFs liegt bei 7,09% laut Statistik. Es geht nicht um diese Humbugversprechen vom 'Reichtum für alle' an den Börsen. Aber moderat vorsorgen kann fast jeder. Als zusätzliche Stütze zur gesetzlichen Rente.
zum Beitrag07.02.2026 , 19:37 Uhr
"Zu den Brics-Staaten gehören (...) Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (...) und die Vereinigten Arabischen Emirate. Es ist der wichtigste Zusammenschluss wirtschaftlich starker Staaten im sogenannten Globalen Süden." Globaler Süden...🙄 Indien und China sind eigenständig zum Mond geflogen, dass hat außer den USA kein Land des 'Globalen Norden' allein geschafft... Überhaupt China als Exportweltmeister noch als Schwellenland zu bezeichnen...🙄 Bei denen fährt die Magnetschwebebahn, die Elektrifizierung des Verkehrs ist globale Spitze, die bauen jährlich tausende Kilometer Autobahn, Zugstrecken, Flughäfen, etc... Vor lauter political corectness wohl in ner Zeitschleife hängen geblieben? China steckt längst fast alle Länder des Globalen Norden in die Tasche. Auch Indien hat enorme Kraft. Russland hat, zumindest auf dem Papier, das größte nukleare Arsenal und die Arabischen Emirate bestimmen mit den Ölpreis der Welt, sind somit DAS entscheidende Rädchen der noch fossilen Welt. Die Einordnung "Schwellenländer" suggeriert Hilfsbedürftigkeit, ergo unterentwickelt. Die Einordnung in Globaler Süden und Norden ist für mich 1. Komplett überholt und 2. koloniales Gehabe.
zum Beitrag07.02.2026 , 14:29 Uhr
Aktien gibt es aber nicht seit 20 Jahren, sondern seit dem 13. Jahrhundert...🤷 Das "Monopolyspiel", wie Sie es nennen, kann schief gehen, richtig. Allerdings nie dauerhaft. Brennt mein Haus ab, ist es weg. Sackt eine Aktie ab, muss ich sie nur lange genug halten und die Chancen stehen extrem gut, dass sie wieder ins Plus dreht. Von jedem Crash haben sich die Börsen erholt. Und jedes Mal haben sie massiv zugelegt. Das ist kein Zufall. Die Börsen sind eben gerade KEIN Monopolyspiel. Sie bilden die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Welt ab. Und die steigt seit Beginn der Menschheitsgeschichte kontinuierlich. Dagegen kann man sich verschließen, kein Problem, jeder ist frei in seinen Gedanken. Aber die Wahrheit ist, jede Börse ist eine Erfolgsgeschichte. Wer da nicht mitmacht, selber schuld🤷
zum Beitrag07.02.2026 , 14:04 Uhr
Wer nur ein bisschen wechselt oder seine ETFs vom Finanzinstitut/der Hausbank managen lässt, kommt auf 8-10% jährlich. Wer gar nichts tut immer noch auf 4-5% im Mittel. Viele ETFs laufen auch deutlich deutlich besser. Gerade auch welche die in erneuerbare Energien investieren... Die Abneigung von links gegen den Aktienmarkt ist unsachlich. Man muss keine Heuschrecke werden. Es gibt eine unendliche Auswahl an regenerativen ETFs, ETFs die in fleischlose Alternativen investieren, die nur in lokale Kleinunternehmen investieren, undundund🤷 Kleine Summen seit 30 Jahren, die Erträge stetig reinvestierend, zur Streuung zwei kleine Mietwohnungen finanziert - mein Partner und ich blicken relativ entspannt dem Alter entgegen. Gerade Linke fordern immer, dass man mit Weitsicht handelt. Mir völlig unverständlich, warum sie das bei der Rente nie fordern, sondern gerade dieses Thema, das maßgeblich und wie kein anderes den Lebensabend jedes Einzelnen prägt, grundsätzlich als vollumfänglich staatliche Aufgabe verstehen wollen. Das was jeden Einzelnen von uns am meisten betrifft sollen wir komplett ignorieren und unser Schicksal blind in Staates Hände legen... Wenig überzeugend für mich.
zum Beitrag07.02.2026 , 05:22 Uhr
"In der Konsequenz heißt das: Die unternehmerische Freiheit von Kliniken ist in Deutschland besser geschützt als eine grundlegende Gesundheitsleistung für Schwangere." Und das ist auch richtig so - darum heißt es ja unternehmerische FREIHEIT...🤷 Das Problem ist doch nicht die Klinik. Das Problem ist, dass Deutschland seine Krankenhäuser privatisiert hat. Kliniken gehören in Staatshände, damit eine gleiche Behandlungsvielfalt flächendeckend gegeben ist. Wie üblich wird hier der falsche Baum angebellt. Das ein katholischer Träger keine Abtreibungen vornehmen will ist nur logisch, dass hingegen die Kirchen Krankenhäuser betreiben 'müssen', weil die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt es nicht für nötig hält, sich um die medizinische Grundversorgung ihrer Bürger selbst zu kümmern - das ist der Skandal. Einmal mehr wird hier ein Staatsversagen ausgeblendet und das Einzelinteresse des Unternehmers skandalisiert - obwohl das im Grundgesetz Art.12(1) durch die Berufsfreiheit und im UStG §2 "...der Unternehmer (ist) frei in der Entscheidung über Art und Weise der Leistungserbringung" klar gesetzlich legitimiert ist.
zum Beitrag06.02.2026 , 20:48 Uhr
Wenigstens wollte die Union den Bürgern unbürokratisch helfen - dem NABU sind offensichtlich Bäume wichtiger als die Knochen der Bürger... Selbst Ricarda Lang bezeichnete die Intervention des NABU als "Wahnsinn" www.welt.de/politi...itisiert-nabu.html PS: ich empfehle übrigens noch das Kapitel 6 dem Autor - abgerechnet wird immer nach der Wahl 😉
zum Beitrag06.02.2026 , 10:15 Uhr
Maja war nicht dabei - und wenn dann nur auf einem Video. Maja hat nicht zugeschlagen - lief wenn dann nur beiläufig durchs Bild. Die Verletzungen der Opfer wurden übertrieben - waren doch schon nach acht Tagen abgeheilt. Und so weiter und so fort... Aus Sicht eines Elternteils absolut verständlich, aber das ist nichts als Relativierung um Relativierung. Mir ist klar das dem Vater das Herz bricht, aber mit Eisenstangen und Tritten gegen den Kopf auf Menschen die am Boden liegen - da kann es kein Pardon geben. 5 Jahre gab es dafür in Deutschland, 8 Jahre nun in Ungarn. Das ist kein überzogenes Urteil. Das gäbe der Strafrahmen auch in Deutschland her. Der Richter blieb deutlich unter den geforderten 24 Jahren der politisch motivierten Staatsanwaltschaft, das zeigt, dass in Ungarn die Justiz noch nicht gleichgeschaltet ist.
zum Beitrag06.02.2026 , 10:00 Uhr
"Harte Sanktionen nützen kaum, wenn jemand gar nicht arbeiten will." Sachlich kann das sein, aber emotional nützen harte Sanktionen enorm, da sie denen die die Unterstützung zahlen müssen, ein Gerechtigkeitsgefühl geben. Ohne Arbeitsmoral geht gar nichts. Jede soziale Leistung ist nur finanzierbar, wenn andere dafür arbeiten gehen und Abgaben zahlen. Unser Sozialstaat kann nur existieren, wenn alle sich solidarisch verhalten, dass heißt, arbeiten wenn sie können und nur Leistungen beanspruchen, wenn sie ihnen zustehen. Wie gesagt, sachlich kann es richtig sein das harte Sanktionen wenig bis keinen Nutzen gegen Totalverweigerer haben, in der Konsequenz sind sie dennoch richtig und nötig, um Moral und sozialen Frieden in der Gesellschaft zu sichern.
zum Beitrag06.02.2026 , 09:46 Uhr
"Ob man „ermächtigender Arzt“ schreibe oder „fachärztliche Person“ mache eben einen Unterschied." Ja, macht es. Nämlich das ich weiß was gemeint ist. Das erste ist klar benennend, das zweite völlig offen. Warum schreiben wir nicht Gesetze, Sicherheitsanweisungen, etc jährlich abwechselnd einmal männlich und einmal weiblich. Beim Wetter mit der Namensgebung für Hoch- und Tiefdruckgebiete klappt das doch auch🤷 Im Falle eines Notfalls, beispielsweise eines Feuers, vor einem Plan zu stehen und die Legende nicht lesen zu können, weil Sternchen und Doppelpunkte jeglichen Lesefluss zerstören ist lebensgefährlich. Bei Notfällen geht es um Sekunden, nicht um Inklusion. Klar, verständlich, einfach ist hier die Prämisse.
zum Beitrag06.02.2026 , 06:29 Uhr
Ich bin absolut dafür soziale Medien mit Altersbeschränkung zu regulieren. Wir geben Filme und PC Spiele ab 0,6,12, 16 oder 18 frei, warum dann nicht auch soziale Medien? Wir haben ein Mindestalter für Führerschein und Wahlberechtigung aber keins für soziale Medien? Soziale Medien müssen weltweit beschränkt werden im Alterszugang. Hoffentlich nimmt sich auch Deutschland der Sache endlich an.
zum Beitrag06.02.2026 , 06:19 Uhr
Da sieht man wieder was es bringt einen Krieg nur halbherzig zu führen. Und für wen das zu sadistisch klingt - siehe Afghanistan, siehe Gaza: In beiden Ländern wurde gegen die Unrechtsregime Krieg geführt, in beiden Kriegen starben unzählige Zivilisten und in beiden Kriegen führte man es nicht zu Ende. So kommts das in Gaza wie in Afghanistan unterm Strich unzählige Menschen letztlich umsonst gestorben sind, weil Hamas und Taliban nicht vollständig zerstört wurden. Die Alliierten waren zum Glück nicht so zimperlich, haben mit den Nazis keinen Frieden ausgehandelt oder an Rhein und Oder das Interesse verloren und den Krieg beendet. Kriege sind furchtbar, aber wenn sie schon geführt werden, dann bitte bis zum Schluss - das wenigstens ein Nutzen daraus entsteht. So sind wie wieder beim Punkt Null. Die Hamas wird sich regenerieren. Gelder kommen von außen genug. Und dann beginnt wieder die Todesspirale aus Anschlägen und israelischer Vergeltung... Ein Wahnsinn ohne Ende. Was mich zu meiner Eingangsthese bringt: da sieht man wieder was es bringt einen Krieg nur halbherzig zu führen...
zum Beitrag06.02.2026 , 06:01 Uhr
Jedes andere Land bekommt die Lagerung hin - und ich meine jetzt nicht Russland das sein Zeug einfach ins Nordmeer kippt - die Schweiz hat mit "Nördlich lagern" auch ihr Tiefenlager zur Entsorgung von radioaktiven Abfälle gefunden. In Deutschland ist auch hier die Bürokratie der Tod, das Auswahlverfahren wird verschleppt und verschleppt und verschleppt. Zum Thema Uran und Abhängigkeit von Russland - Uran gibt's auch in Deutschland und die drei größten Uranexporteure der Welt sind Kasachstan, dann kommt lange nichts und dann Kanada und Australien... Russland weit dahinter. Entweder wir machen unser eigenes Bergwerk im Erzgebirge auf oder wir holen es vom Weltmarkt. Russland hat wahrlich kein Monopol auf Uran, es war nur der billigste Lieferant wie beim Gas...
zum Beitrag05.02.2026 , 09:58 Uhr
Kernkraft verursacht laut Statistik weniger tödliche Unfälle als Windkraft 🤷 www.tech-for-futur...ste-energiequelle/ Aber behalten Sie ruhig Ihre Vorurteile
zum Beitrag05.02.2026 , 00:01 Uhr
Am liebsten 4 Tage Woche, Renteneintrittsalter konstant lassen und das Rentenniveau erhöhen👍 Immer weniger Junge zahlen ein, immer mehr Alte wollen davon trotzdem eine Rente. Die Jungen wollen immer weniger arbeiten, die Alten trotz steigender Lebenserwartung nicht später in Rente aber bis zum Tod die volle Rente. Aber alle hier schimpfen nur auf Merz und die Union... Genau mein Humor 😂 Wie das aufgehen soll, wer das bezahlen soll, egal.
zum Beitrag04.02.2026 , 22:23 Uhr
Nicht nur Merz ist der Ansicht, sondern jeder andere Staat auf dieser Erde. ALLE Staaten streben nach Wirtschaftswachstum. Fast alle Menschen, bis auf äußert wenige Ausnahmen, lechzen nach mehr Wohlstand. Nicht mal die Grünen wollen kein Wirtschaftswachstum...🤷 Den einzigen Unterschied gibt's in den Ideen des Weges: die einen meinen es ginge mit Wind und Solar, also quasi aktueller Technologie, die anderen setzen auf Zukunftstechnolgien. Merz gehört zu letzterer Gruppe und setzt auf Fusionskraftwerke. Windräder sind laut ihm eine Übergangslösung. Ich habe seit bald 10 Jahren nun Blick auf 8 Stück davon und hoffe inständig, dass ich den Tag noch erlebe, wo diese hässlichen Dinger wieder verschwinden. Immerhin konnten wir uns als Gemeinde gegen die geplante Erhöhung der Windräder auf 60 Meter erwehren. Offshore von mir aus, aber im Landschaftspanorama absolut störend.
zum Beitrag04.02.2026 , 20:29 Uhr
"taz: Und Atomwaffen für Deutschland? Eblenkamp: Hier geht die Debatte doch völlig an der Realität vorbei. Man hätte damit den Zwei-plus-vier-Vertrag aufgekündigt. Man hätte Russland jedes Argument gegeben, seinen Krieg auszuweiten." Russland besucht keine Argumente für Krieg. Das sollte nun bitte jeder verstanden haben. Ansonsten gerne bei den Ukrainern nachfragen. Russland greift die Ukraine auch regelmäßig mit Hyperschallwaffen an - allesamt Trägersysteme die auch nukleare Köpfe tragen können. Russland droht auch in schöner Regelmäßigkeit Europa mit nuklearer Auslöschung, vor allem London, Paris und Berlin durften sich schon persönlich ansprechen lassen. Den USA haben die Russen noch nicht während des Ukrainekriegs mit nuklearer Auslöschung gedroht... - warum wohl? Weil jeder weiß, dass die USA, egal ob Demokraten oder Republikaner, ganz schlecht auf Drohungen zu sprechen sind. Europa muss endlich die Beine zusammenbekommen. Russland will nicht reden, das zeigen die letzten 4 Jahre, das zeigten auch die 'Gespräche' an Putins übergroßem Coronatisch vor Kriegsbeginn. Wollen wir ernstgrnommen werden, nicht nur von Russland, auch von China und co, müssen wir nuklear aufrüsten.
zum Beitrag04.02.2026 , 20:18 Uhr
"Deutschland ist mitschuldig" Nein wir sind garantiert nicht mitschuldig, dass sich eine handvoll junger Menschen berufen und ermächtigt fühlt Selbstjustiz auszuüben. Ich finde die spontanen Reaktionen in der taz auf das Urteil völlig überzogen. In Deutschland wurden für vergleichbare Taten aus dieser Gruppe 5 Jahre verhängt, in Ungarn nun 8 Jahre. Die Tatsache, dass der Urteilsspruch deutlich unter den geforderten 24 Jahren blieb und die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft sofort ebenfalls Einspruch eingelegt hat, beweisen mehr als deutlich, dass sich der Richter eben gerade NICHT dem Druck Orbans hingegeben hat. Nüchtern betrachtet ist das ein ausgewogenes Urteil für die vorgeworfenen Taten. Ob man die Indizien dieses Prozesses ausreichend für eine Verurteilung betrachtet steht auf einem anderen Blatt. Ich finde die Erläuterung des Urteilsspruchs schlüssig, kann aber auch Gegenstimmen nachvollziehen. Ein Indizienprozess ist immer eine Gratwanderung.
zum Beitrag04.02.2026 , 20:10 Uhr
Okay, das ist ein Punkt. Aber dann muss ein Umdenken her. Die Rente sollte früher den Lebensabend absichern bei - sagen wir mal 15 Jahre Bezugszeit im Mittel. Wenn wir heute 20 bis 25 Jahre Rente beziehen wollen (und vielleicht mit steigender Lebenserwartung bald 30 Jahre), dann kann die Rente nur ein Zubrot sein. Weil längere Bezugszeit bei gleichzeitig immer weniger Einzahlern durch demigra Wandel schließt sich aus - das muss jeder logisch denkende Mensch nachvollziehen können.
zum Beitrag04.02.2026 , 10:19 Uhr
So wirds kommen. Deshalb fahre ich ganz entspannt meinen Diesel weiter, bis es einen vernünftigen Gebrauchtwagenmarkt für Stromer gibt. Nachdem Kombis erst seit letztem Jahr am Markt sind, wird das also mindestens bis 2030 dauern, bis sich da zumindest ein Grundmarkt bildet.
zum Beitrag04.02.2026 , 10:11 Uhr
"Die Union sollte endlich aufhören mit ihrem Gefasel, dass die Menschen länger arbeiten müssen, also mehr Stunden am Tag und mehr an Jahren im Alter." Und die taz sollte endlich mal anfangen sich der Realität zu stellen - denn, Spoiler: wir werden immer älter. Es ist daher keine Unverschämtheit, sondern schlichtweg Logik, dass sich das Renteneintrittsalter dem anpassen muss. Weil Rente, noch ein Spoiler, kostet Geld. Das Ding nennt sich Generationenvertrag, nicht Dauerlaufleistung. Das Wort Generationenvertrag beinhaltet, zumindest abstrakt, eine Aussage über die Länge der Laufzeit der Rente. Zumindest eine avisierte. 1990 wurden wir im Schnitt noch 77 Jahre alt, jetzt 82. Also ist es nur logisch, dass der Renteneintritt um 5 Jahre nach hinten geschoben wird. Und weitere Anpassungen werden nötig sein. Die Union ist wenigstens ehrlich genug und sagt es. Was noch gar nicht eingepreist ist: früher fingen viele mit 14 oder 15 Jahren zu arbeiten an, heute sitzen viele bis 30 in der Uni... - für die müsste eigentlich direkt Rente mit 75 her🤷 www.demografie-por...benserwartung.html
zum Beitrag04.02.2026 , 06:40 Uhr
Nein, kein Vergleich. In den USA gibt es geschätzt 400 Millionen Waffen im Umlauf. Das sind mehr Waffen als Menschen. Jeder dritte Amerikaner ist Waffenträger. Illegale Autorennen betreiben 0,00000x% der Autofahrer in Deutschland. Der Rest verhält sich konform und folgt den Regeln. Ich fahre auch gern 200 auf der Autobahn, in der Stadt käme ich niemals auf die Idee. Sportwagen zu verbieten, weil ein minimaler Anteil der Gesellschaft es nicht gebacken kriegt normal zu denken, ist ein völlig überzogenes Mittel.
zum Beitrag04.02.2026 , 06:34 Uhr
Ersetzen Sie Autofahrer durch Verkehrsteilnehmer und Sie haben ins Schwarze getroffen. Fahrradfahrer und Fußgänger sind nicht weniger Egoisten wenn sie beispielsweise Ampeln ignorieren. Nur weil die Folgen davon weniger tödlich sind für andere Verkehrsteilnehmer, mindert es nicht den Egoismus der dahintersteckt.
zum Beitrag03.02.2026 , 22:20 Uhr
Das die Umwelt zu wenig geschützt wird - da stimme ich Ihnen zu. Das zu wenig gegen den Klimawandel getan wird - hm, ich sage die Prioritäten sollten anders gesetzt werden. Überhaupt sollten mal flächendeckend und ohne Deckel Förderungen her für Elektromobilität, erneuerbare Energien und Speicher. Dem Klima ists egal ob auch Reiche davon profitieren, Hauptsache es geht voran. Aber das ist Geschmackssache. Wo ich aber komplett anderer Meinung bin, ist das Salz. Am Streusalz geht die Umwelt nun wirklich nicht zu Grunde. Da haben wir deutlich schädlicheres das wir täglich raushauen. Streusalz nur ein paar Tage im Jahr. Streusalz ist ein typisches Beispiel falscher Prioritätensetzung. Und ja der Verkehr muss rollen, vom Auto über den LKW bis zum Bus, Tram, Fahrrad und Fußgänger. Die Wirtschaft ist es die uns Sozialstaat, Rente und Energiewende erwirtschaften muss - und unsere Wirtschaft ist nun mal in hohem Maße von Mobilität abhängig. Genauso wie wir Menschen. Die Mobilität und Verkehrssicherheit ein paar tausend Tonnen eingespartem Streusalz zu opfern ist ökonomischer Blödsinn.
zum Beitrag03.02.2026 , 16:07 Uhr
Da lob ich mir unseren Holzvergaser. Früher hatten wir Kachelöfen, jetzt eben etwas moderner. Niemals abhängig sein von fremden Herren. Niemals dem Preiswahnsinn von Kriegstreibern oder Ideologen ausgeliefert sein. Auch bei Stromausfall kochen und heizen können. Unsere Autonomie lässt mich ruhig schlafen. PS: "Reiche ist Ideologie offenbar wichtiger als Psychologie" Wahre Worte. Aber nicht nur ihr, man nenne mir mal einen Minister oder Kanzler der letzten 20 Jahre wo das nicht zutraf 😮💨 Aber Frau Reiche ist fraglos mit Abstand die schlechteste Besetzung der neuen Regierung. Unsere Wirtschaftskrise fußt auch maßgeblich darauf, dass wir nun schon das zweite Mal in Folge katastrophal schlecht besetzt sind im Wirtschaftsministerium.
zum Beitrag03.02.2026 , 14:45 Uhr
Alles was technisch geregelt wird, kann umgangen werden. Schon heute haben viele getunte Autos einen Klappenauspuff, da können sie mittels App auf dem Handy oder einem geheim verbauten Schalter im Fahrzeug ihren Auspuff ansteuern und ganz massiv dessen Lautstärke bzw das Röhren regulieren...🤷 Kiffer ließen sich Jahrzehnte durch Verbote nicht vom Kiffen abhalten, warum sollten sich Raser durch Verbote oder technische Sperren vom Rasen abhalten lassen? Was helfen würde wäre eine deutliche Ausweitung der Videoübewachung. Warum steht nicht alle 500 Meter ein Blitzer? Warum nicht auf jeder Kreuzung einer? Biometrische Daten und Gesichtserkennung sind längst soweit - und dann großzügig Führerscheinentzüge und Gefängnisstrafen bis hin zu Sicherungsverwahrung im Extremfall verteilen. Dann kriegen wir sie alle, die Raser gleichermaßen wie die Rotlichtradler und -fußgänger. Das wäre konsequent und gleiche Rechtsverfolgung für alle.
zum Beitrag03.02.2026 , 14:35 Uhr
Sicherungsverwahrung ist eine Idee. Warum nicht. Niedere Beweggründe dürften leicht zu finden sein, wenn wie in Berlin damals, 6 rote Ampeln überfahren wurden, bevor es mit 160 km/h zur tödlichen Kollision mit dem Senior kam, der grün hatte.
zum Beitrag03.02.2026 , 13:27 Uhr
"Butterfly-Messer sind auch verboten, obwohl es ‚Messer‘ sind und niemand am Sinn von Küchenmessern zweifelt“" Immer wieder schön wenn ein Argument gleich seinen eigenen Konter mitliefert - ja, Butterfly-Messer sind verboten und Küchenmesser stellt keiner in Frage. Und? Hilft das? Der Polizistenmord in Mannheim sagt nein. taz.de/Mannheimer-...rattacke/!6110414/ Natürlich werden Sportwagen präferiert für illegale Autorennen. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass ich mit jedem Familienauto mit 150 durch die Innenstadt rasen kann. Dafür brauchts keine 500 PS, dafür reichen die standardmäßigen PS locker🤷 Das sich Raser von höheren Strafen nicht abhalten lassen darf auch niemand wundern. In Ländern mit der Todesstrafe sind Mordraten auch nicht geringer als hier. Das Raser so rücksichtslos agieren sagt vor allem etwas über die Verrohung der Gesellschaft aus. Tempolimits und Sportwagenverbote bringen da nichts. Es gibt eine weltweite Tuningszene - schon vor 30 Jahren, zu meiner Jugend, gab es hochgezüchtete Kleinwagen die 250 Spitze liefen...🤷 Wer rasen will wird rasen. Man muss an die Eigenverantwortlichkeit ran. Awareness statt Verbot.
zum Beitrag03.02.2026 , 07:18 Uhr
"...und drängelt sich in seinem fahrbahren Defizitersatz durch den Verkehr." Immer wieder schön entlarvend - Forderungen nach Pluralismus stellen aber gleichzeitig alle, die nicht ins eigene Bild passen, verbal herabwürdigen. Wie kann man von anderen Offenheit und Respekt für Andersdenkende einfordern, wenn man ihn selbst nicht aufbringt?
zum Beitrag03.02.2026 , 06:48 Uhr
"Hohe Mieten sind wirtschaftsfeindlich" Deutschlands Städte sind im Vergleich der Mieten im Verhältnis zu den Löhnen weltweit betrachtet immer noch spottbillig. Und ich meine damit nicht nur die klassischen Hochlohnländer wie die USA und Japan oder boomende Märkte wie China und Indien. Und ich spreche auch nicht nur von Rio de Janeiro, San Francisco, Singapur, Hong Kong, London oder Paris. Sondern auch von Libreville in Gabun oder Bangui in der Zentralafrikanischen Republik. In fast keinem Land der Welt 'genießen' normale Lohnarbeiter so viel Platz pro Kopf wie in Deutschland. Unsere Mietverhältnisses sind luxoriös und billig im Weltvergleich. Großstädte und Metropolen rund um den Globus sind also zumeist im Verhältnis teurer als deutsche Städte UND trotzdem sind Städte weltweit die treibenden Motoren der Wirtschaft. Ihre Aussage, dass hohe Mieten wirtschaftsfeindlich sind, widerlegt jeder Blick in Großstädte. Gerade dort liegt die Arbeitslosigkeit oft signifikant niedriger als im Rest der Länder.
zum Beitrag03.02.2026 , 06:20 Uhr
"Realistisch ist also die Senkung der Mieten auf ein Drittel der bisherigen Summen, bundesweit." Sehr realistisch für all diejenigen, die sich ein oder zwei Wohnungen fürs Alter angeschafft haben, um neben der nicht ausreichenden Rente eine private Vorsorge zu haben und so in Würde und ohne staatliche Almosen den Lebensabend beschließen zu können. Außerdem gibt es noch sehr große Gebiete in Deutschland, in denen Mietpreise zwischen 5 und 10€ der qm der Standard sind... Das sind Mieten, mit denen, je nach Ausstattung, die laufenden Kosten zur Erhaltung des Gebäudes gedeckt werden. "Politik wird zu sehr von der Stadt her gedacht" hieß es zuletzt in der taz im Interview mit Frau Göring-Eckardt - ihr 'Vorschlag' ist ein hervorragendes Beispiel dafür.
zum Beitrag02.02.2026 , 20:54 Uhr
Als vor einer Woche der Blizzard über die halben USA hereingebrochen ist, haben die schon 3 Tage vorher (!) damit begonnen, tonnenweise Salz auf den Straßen zu verteilen, um die Mobilität zumindest grundlegend aufrecht erhalten zu können. Bei uns schneit es 10 Zentimeter über ein paar Tage verteilt und halb Deutschland versinkt im Chaos. Schüler sollen zuhause bleiben, Trambahnen werden ins Depot gerufen, Autofahrer rutschen über kaum geräumte Straßen, Radfahrer sind völlig auf verlorenem Posten und Fußgänger, gerade in Städten, stapfen über größtenteils ungeräumte Wege vor den Mietshäusern, weil aus der Anonymität heraus sich niemand berufen fühlt zu räumen. So kommts das nach ein paar Tagen spiegelglatt getrampelte Fußwege und Seitenstraßen alle Verkehrsteilmehmer zur Weißglut treiben. Und da wo geräumt wurde stecken Autos hinterher in Parklücken fest... Grandios. An der Prioritätensetzung sieht man was falsch läuft. Wir opfern die Knochen unzähliger Bürger und legen Schulen und Wirtschaft lahm, um am Ende ein paar tausend Tonnen Salz der Umwelt erspart zu haben. Was ein grotesker Irrsinn.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:12 Uhr
Welches öffentliche Informationsinteresse besteht? Wie wärs mit: über den Tellerrand schauen. Den Kopf mal aus der Bubble strecken. Man muss Porschardt ja nicht gutheißen. Und der Artikel ist ja auch keine Lobhudelei. Es ist ein Portrait. Ein ausgewogenes. Oder wollen Sie nicht wissen, was die restlichen 80% umtreibt, die nicht Die Linke oder Grüne wählen? Porschardt vertritt durchaus einen beachtlichen Teil davon. Wer angeblich im Gespräch bleiben will, der sollte mit statt über andere reden. Das macht die taz hier. Gut so.
zum Beitrag02.02.2026 , 15:54 Uhr
"Außerdem blieben die Mieten trotzdem lange Zeit sehr billig." Weil seeeehr viel Wohnraumüberschuss bestand. Die Altbauten waren spärlich bewohnt. Zwar noch Toilette auf halber Treppe, aber die Buden waren riesig. Dann wurden die Wohnungen geteilt. Duschen in die Küchen gezimmert, später Bäder von den Küchen abgetrennt. Das berühmte Berliner Schlauchbad... Die heruntergekommenen Altbauten zu renovieren, den Wohnraum zu verkleinern und dann vollzumieten dauerte, und so lange war es billig. Die Preise zum Explodieren brachte: zum einen eben als die Wohnraumnachfrage das Angebot übersteigt. Zum Zweiten seit sanieren so unsagbar teuer wurde durch Umweltauflagen. Und drittens durch Weltmarktkrise und Corona Materialien gleichzeitig ebenfalls extrem im Preis stiegen. Kann man alle sehr gut aus den Statistiken ablesen. Natürlich kamen dann noch die Spekulanten dazu. Die kamen aber erst, als die Probleme schon offen ersichtlich waren, aber - wie üblich - die Berliner Politik nichts dagegen unternahm. Ich will da auf keine Partei explizit schimpfen. Berlin wurde von allen unsagbar schlecht regiert. Der Krise entgegenwirken konnte seit 20 Jahren keine Partei, egal wer regierte.
zum Beitrag02.02.2026 , 12:24 Uhr
"„Sie wissen, was passiert, wenn eine Gesellschaft, die in Angst und Unterdrückung gehalten wurde, diese Angst kollektiv verliert. Das steht Ihnen bald bevor.“' In einem Satz das gesamte Narrativ der AfD zusammengefasst. In einem Satz auch den Ausblick gegeben, was ein Parteiverbot vor allem bewirken würde: eine weitere Radikalisierung der Szene und ihrer Wähler. Statt 10 Jahre über den Verlauf der Brandmauer zu diskutieren müsste man seit 10 Jahren den Bürgern offensiv vorrechnen, was sich verbessert hat. Stattdessen lese ich, dass in vielen Orten des Ostens keine Partei außer der AfD mehr vor Ort ist. Das macht mich das unsagbar wütend. Wenn nur noch einer kommt, ist klar wer gewählt wird. Wenn nur noch einer kommt ist klar, dass sie sich abgehängt fühlen. Ich laß vor kurzem das Interview von Katrin Göring-Eckardt in der taz. "Politik wird zu sehr von der Stadt her gedacht“ war ihre These über Brandmauer und AfD-Wähler. Sellners Satz ist das genaue Gegenstück dazu. Dieser Kampf kann nur gewonnen werden, wenn wir die Masse zurückgewinnen. Zugehen. Zuhören. Sachlich dagegenhalten. Nicht hinter der Mauer sitzen und warten, bis das Feuer dahinter alles verschlungen hat.
zum Beitrag02.02.2026 , 11:50 Uhr
"Zusehen oder gegensteuern?" Der Bafögsatz ist ein bundesweites Problem. Für 380€ kriegen sie nur noch in ländlichen Unis Wohnraum. Zum Rest: Das in Berlin die Angleichung der Gehälter schleppender verläuft als die des Mietmarktes ist richtig. Logisch wäre es hier für mich, höhere Gehälter zu fordern, statt die Mieten deckeln zu wollen. Oder will Die Linke die Mieten wieder freigeben wenn der Durchschnittslohn Münchner Verhältnisse erreicht hat...? Wohl kaum. Ich verstehe Ihre Argumente. Die finanzielle Problematik betrifft aber vor allem ältere Berliner in alten Berufen oder mit Ostrenten. Die jungen ausgebildeten Fachkräfte, die in großen Scharen gen Berlin drücken und die alten Mieter verdrängen, können sich die neuen Mieten leisten. Die verdienen auf Münchner Niveau. Letztlich geht es beim Mietendeckel bzw der Vergesellschaftungsidee also nicht um die Miethöhe primär, man will so alten Mietern ein Bleiberecht zementieren. Und das ist aus meiner Sicht eine ungerechte Übervorteilung und Steuergeldverschwendung - denn der Staat verdient an Mieten auch mit. Den Kampf für Lohnangleichung würde ich sofort unterstützen, den Kampf für Altklientelbevorzugung mittels Deckel nicht.
zum Beitrag02.02.2026 , 11:32 Uhr
Sehr guter Text der da am Abend entstand. Ich arbeite selbst Teilzeit. 25 Stunden. Freiwillig. Früher der Kinder wegen, heute Pflege eines Elternteils. Ich könnte auch 30 Stunden. Aber ich habe Angst, dass wenn ich jetzt höher gehe später nicht mehr runtergehen kann. Und: es reicht ja auch so. Finanziell. Und sozial. Und da ist die Krankheit des Systems. Mehr arbeiten? Gern. Aber ich brauche ein WOFÜR, lieber Herr Merz. Zum Abbau des Schuldenbergs Deutschlands? Das reizt mich nicht. Wahrscheinlich niemanden. Also WOFÜR? Steuerlich wäre es für mich unrentabel, das haben wir durchgerechnet. Zum Gesundheitssystem habe ich vollen Zugang, egal ob 25, 30 oder 40 Stunden. Und Rentenpunkte😅, mir egal, außer verbeamtet kann man von der gesetzlichen Rente eh nicht gut leben. Wir haben privat vorgesorgt. Ob genug wird sich dann zeigen🫣 Zur Teilzeitdebatte sage ich: Merz und Kollegen müssen einsehen, dass ohne Anreiz keiner mehr arbeiten wird. Und die Teilzeitbefürworter müssen einsehen, dass volle Sozialabsicherung für 20 oder 30 Stunden ein defizitärer Luxus ist. Ein 'Vollzeit-Sozialstaat' kann von Teilzeit nicht bewirtet werden. Teilzeit heißt soziale Standards für ALLE Nutzer runter.
zum Beitrag02.02.2026 , 06:08 Uhr
"Allerdings sehe ich die Initiative weniger als Konkurrenz zu anderen Lösungen, sondern eher als Druckmittel gegenüber der Politik, überhaupt etwas zu unternehmen." Interessanter Blickwinkel. Bin gespannt ob noch was in Berlin kommt. Glaube es aber nicht. Wegener ist nicht durchsetzungsstark, hat auch keinen Plan das Wohnraumproblem zu lösen - und Die Linke ist verdammt im Falle des Wahlsiegs die Vergesellschaftung voranzutreiben. Die Chancen stehen hoch, dass das komplett im Sand verläuft, die SPD zeigt wenig Interesse, wäre aber notwendiger Partner - und wie eine Vergesellschaftung finanziert und wie hoch und ob Entschädigungen zu zahlen wären, würde sicherlich Gerichte für sehr lange Zeit beschäftigten.
zum Beitrag01.02.2026 , 16:33 Uhr
Ja das Teilen des Wohnraums im Alter oder Generationenhäuser sollten deutlich positiver beworben werden. Ihr Verweis aufs Ausland unterstreicht das. In Deutschland ist die Debatte ums Alter völlig wirr - es geht nur darum, dass die Kosten für Pflege völlig explodieren und wie man genügend ansparen kann, um sich das im Alter zu leisten, bzw wie es der Staat finanzieren kann/soll. Tatsächlich ist das in vielen Kulturen rund um die Welt gar kein Thema, die Pflege der Alten ist dort so selbstverständlich wie die Pflege um die Kinder. In Deutschland soll immer alles outgesourct werden - Kinder in die Kita, Schulkinder in den Hort, Alte ins Heim. Erklärt wird das unwidersprochen mit der These, dass Frau sonst nicht in die Arbeit kann...🙄😮💨 Aus eigener Erfahrung sage ich: doch, das geht. Und auch mit 25 Stunden fand ich mich nie unterdrückt oder in meiner Selbstentfaltung eingeschränkt. Care Arbeit muss gesellschaftlich deutlich mehr gewürdigt werden. Care Arbeit muss aber auch wieder als kostbare Zeit, nicht als Bürde wahrgenommen werden. Zusammen wohnen ist eine Bereicherung, kein Drama.
zum Beitrag01.02.2026 , 07:07 Uhr
Du lieber Gott, was ich schon Krawatten abgeschnitten habe und Küsschen zu Fasching bekam... Besser hätte mal die Polizei die eingesetzte Beamten vorher befragt, ob sie karnevalsaffin sind. Denn ja, so ein Verhalten ist natürlich verurteilenswert im Alltag. Karneval ist aber nicht Alltag🥳 Im Normalfall läuft das ja alles stressfrei ab. Wer auf solche Umzüge und Veranstaltungen geht, kennt um die Bräuche, will feiern, eine gute Zeit haben und hat kein Problem mit Küsschen. Und wers nicht will, der geht nicht hin🤷Ganz einfach. Die Beamtin hatte wahrscheinlich keine Wahl. Hier liegt für mich das Problem. Zu solch 'heiklen' Einsätzen sollten nur Beamte geschickt werden, die damit einverstanden sind. Für Karneval finden sich definitiv genügend Freiwillige... Gerade mit Köln verglichen, was es da am Wegesrand Bützje gibt für Polizei und Sanitäter, da wären die Gerichte bis nächstes Weihnachten beschäftigt... Ich fühle mit den Verurteilten
zum Beitrag01.02.2026 , 06:54 Uhr
"Auch die Linkspartei und die Grünen haben sich in großen Teilen gegen die Spiele positioniert. Sie halte eine Bewerbung „für völlig aussichtslos“" Komisch, sonst streben Grüne und Linke immer 'völlig aussichtslosen' Zielen hinterher. Klimaneutralität, Tierschutz, Weltfrieden,... Wenn Berlins sportliche Infrastruktur derart marode ist, könnte man eine Bewerbung auch als Startschuss verkaufen. Großflächig sanieren, die Bevölkerung begeistern und mitnehmen. Wer weiß, vielleicht würde es noch mehr Berliner vom Rad fahren überzeugen. Das wäre ja dann win-win. Auf jeden Fall würde es der Gesundheit der immer dicker werdenden Gesellschaft gut tun. Auch ist Olympia ein Weltspektakel. Die ganze Welt schaut auf den Austragungsort. Somit werden auch politische Zustände und das Gesellschaftsbild nach außen transportiert. Wieso gerade in diesen Zeiten des weltweiten Rechtsrucks Linke und Grüne in Berlin, die ja offensichtlich Chancen haben die nächste Regierung dort zu stellen, diese Karte nicht ausspielen wollen um ihre Politik und ihr Gesellschaftsbild der Welt präsentieren zu können, ist für mich unverständlich 🤷🤷🤷
zum Beitrag01.02.2026 , 06:40 Uhr
"Das Teheraner Regime massakrierte Tausende Demonstrierende. Doch Europäer und Superlinke reagieren verhalten." Wen interessiert was Europäer und Superlinke denken🤷 Despoten und Gewaltregime lassen sich von Worten nicht beeinflussen - darum sind es ja Despoten und Gewaltregime... Ja, die Feder ist mächtiger als das Schwert - das setzt aber voraus, dass diese Feder auch etwas zu bieten hat... Europa und Superlinke haben nur Mitbestimmung und soziale Absicherung zu bieten. Das ist nichts, was Despoten oder Gewaltregime interessiert. Früher hatte Europa Technologie zu bieten. Wirtschaftliche Erzeugnisse, technisches Know-how, das es so nirgends in der Welt gab. DAS interessierte Despoten und Gewaltregime... So hatte die Feder dem Schwert etwas zu bieten und konnte Druck ausüben. Längst hat aber China diese Rolle übernommen. Und die verkaufen an jeden. Auf diesen Shift haben Europäer und Superlinke keine Antwort bisher gefunden. Beide sind weltpolitisch obsolet geworden.
zum Beitrag01.02.2026 , 06:23 Uhr
"Berlin ist unbezahlbar geworden." Berlin ist massiv teurer geworden. Allerdings war es zuvor unverhältnismäßig billig. Diese Wahrheit wird immer gern verschwiegen. Seit der Wiedervereinigung wird eine Angleichung des Ostens an den Westen angestrebt. Es ist nur logisch, dass wenn sich die wirtschaftliche Kraft anpasst, auch die Kostenstruktur sich angleicht🤷 Berlin hat von der wirtschaftlichen Kraft beinahe aufgeholt zu München oder Hamburg. Dementsprechend wollen unglaublich viele Menschen nach Berlin, weil sie sich dort eine gute Ausbildung, gute Jobs, kurzum eine gute Zukunft ausrechnen. Diesem Zuzugswunsch steht begrenzter Wohnraum gegenüber. Wenig Angebot + viel Nachfrage = hohe Preise. Vergesellschaftung schafft keinen einzigen Quadratmeter mehr Wohnung. Stillt also keinen einzigen Zuzugswunsch. Spekulativer Leerstand und ungenutzte Büroflächen könnten enorm viel Wohnraum schaffen. Das brächte tatsächliche Linderung. Aber Lösungspolitik ist nicht beabsichtigt, viel lieber beschwor man einen Volksentscheid herauf, was nichts anderes ist als ein "Wir-gegen-die" Szenario... Hm, an welche Partei erinnert mich derlei politisches Kalkül🤔
zum Beitrag31.01.2026 , 13:35 Uhr
"taz: Ist Ihre wissenschaftliche Position zu Abbrüchen auch Ihre private? Brosius-Gersdorf: Ich war als Wissenschaftlerin zu dem Punkt gefragt und habe darauf eine rein juristische Perspektive – die, die ich verfassungsrechtlich für richtig halte." Ich übersetze: Nein.
zum Beitrag31.01.2026 , 13:33 Uhr
Frau Brosius-Gersdorf weist explizit im Artikel darauf hin, die AfD "ist eben nicht vom Bundesverfassungsgericht verboten, es gibt nicht einmal einen Verbotsantrag". Damit stehen ihr grundsätzlich alle Mittel zu die auch der Linken zustehen. Die AfD macht es nur nicht, weil sie davon profitiert ausgeschlossen zu sein. Das legitimiert ihren Opfermythos und bietet die Möglichkeit der "wir-gegen-die" Kampagne, die gerade enttäuschte Wähler anspricht und ins Boot holt. Die AfD wurde ja nicht von ungefähr zweitstärkste Kraft im Bundestag. So blöd und unbedacht einige ihrer Politiker öffentlich agieren, PR-mäßig ist die AfD unglaublich professionell aufgestellt. Das sollte man schon anerkennen. Das ist ja auch das kreuzgefährliche an der AfD, dass das eben nicht nur narionslisrische Spinner sind, sondern zumindest im Hintergrund extrem fähige Personen agieren die sehr strukturiert vorgehen.
zum Beitrag31.01.2026 , 13:25 Uhr
Ein Blick auf aktuelle Wahlergebnisse und Wahlumfragen für anstehende Wahlen legt diese These sehr nahe
zum Beitrag31.01.2026 , 12:23 Uhr
Bei dem Ausmaß der Ausschreitungen rund um dieses Fußballspiel und der wirklich erschreckend hohen Zahl verletzter Polizisten sollte man meinen, dass auch ein reales Bild dabei angefallen ist. Wieso man dann auf KI zurückgreift wenn doch reale Bilder existieren entzieht sich meinem Verständnis. Die Möglichkeiten der KI bedrohen hier wirklich massiv die Wahrnehmung der Realität in der Öffentlichkeit. Klar, hier wurde letztlich die Wahrheit nicht verdreht, aber man sieht was möglich ist. Kein gutes Gefühl
zum Beitrag31.01.2026 , 12:19 Uhr
Dafür zahlt man ihn doch gern, den Rundfunk"beitrag"...
zum Beitrag31.01.2026 , 10:36 Uhr
"Denn von dem Urteil profitieren werden nur die Vermieter:innen (...) Es geht nur darum, wer wen abzocken darf. Nicht der Mieter den Untermieter. Aber die Vermieterin die Neumieterin." Vermietung ist keine Abzocke, sie orientiert sich wie jeder andere wirtschaftliche Vorgang an Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage massiv das Angebot übersteigt schießen die Preise in die Höhe. Siehe Öl, siehe Kakao, siehe Orangensaft. Übrigens ist das kein Phänomen des Kapitalismus, das war im Sozialismus kein Stück anders. In der DDR kosteten gebrauchte Trabis teils mehr als neue, weil sie eben sofort verfügbar waren🤷 Die Idee, dass es durch Vergesellschaftung billiger werden würde, ist illusorisch. So lange hunderttausende Menschen mehr in Berlin leben wollen als Wohnraum da ist, werden immer Menschen da sein, die ein Mehr bieten um ihre Wunschwohnung zu bekommen. Das einzige was den Markt entspannen könnte, ist Wohnraumschaffung. Massive Wohnraumschaffung - und zwar dort wo er begehrt wird. Das ist aber schwierig, weil die Altbauten kein Spiel für Aufstockung haben und kaum mehr Baulücken vorhanden sind. Büroräume wären noch eine Quelle. Und spekulativer Leerstand.
zum Beitrag31.01.2026 , 10:06 Uhr
"Als am vergangenen Samstag gegen 22.30 Uhr in der ganzen Stadt plötzlich die Lichter ausgingen, waren die ersten Gedanken vieler Menschen: Jetzt bombardieren die USA uns doch" Das ist doch völliger Käse. Wie kommt man auf so eine Idee??? Was soll Trump denn dort bombardieren? Nuuk verfügt über keinerlei Befestigungen. Grönland hat kein Militär. Eine handvoll Dänen "sichert" Grönland. Die haben ein Boot und eine Hundeschlittenstaffel - und sind auch nicht in Nuuk stationiert... Die größte Militärprasenz auf Grönland stellen schon immer die USA. Die haben auf ihrer Basis (plusminus 3.000 Kilometer nördlich von Nuuk) um die 150 Soldaten stationiert. Das wars. Mehr Militär ist nicht auf Grönland. Was soll dort bombardiert werden? Wenn Trump sich widerrechtlich Grönland unter den Nagel reißen würde, dann kämen da ein paar Schiffe und Marines in Hubschraubern und das wars. Keine Schlachten, kein Häuserkampf. Ganz unspektakulär.
zum Beitrag30.01.2026 , 15:24 Uhr
Die Kurden stellen teilweise nur 10% der örtlichen Bevölkerung, beanspruchen aber die Deutungshoheit über das gesamte Gebiet. Derlei Ungleichgewicht gab's zuletzt im Irak als die sunnitische Minderheit unter Hussein die Schiiten unterjochte. Die Ungerechtigkeit der türkischen Besatzer durch die nächste Ungerechtigkeit (einen kurdisch geführten Staat/Autonomie) zu ersetzen ist nicht zielführend, bzw wird keinen dauerhaften Frieden bringen. Es ist wenig hilfreich, wenn van Aken oder die taz hier regelmäßig dieses Gebiet als kurdisches Gebiet verklären und damit beim unbewussten Leser die Idee pflanzen, als sei das ein homogener Raum. Der Nahe Osten hat genügend Konfliktherde, es braucht wahrlich nicht noch ein Konfliktgebiet mehr...
zum Beitrag30.01.2026 , 15:06 Uhr
Richtig, machtgeile Waffenträger gibt's auch bei Polizei und Bundeswehr🤷 Eine Verschiebung ins Beamtentum ist kein Allheilmittel
zum Beitrag30.01.2026 , 15:04 Uhr
Wer ist "wir"? Und es geht hier nicht um "uns", sondern Israel... Die Gottlosigkeit ist eine sehr junge Mode - und sie ist sehr regional auf Städte Mitteleuropas und Nordamerikas beschränkt. Noch unsere Eltern und ja selbst meine Generation waren mehrheitlich gottesfürchtig, kirchgängerisch, getauft, gefirmt, das ganze Programm. Und auf dem Land ist die Kirche heute noch die zweite Gewalt gleich nach dem Bürgermeister. Im Nahen Osten ist das nochmal um einiges schärfer.
zum Beitrag30.01.2026 , 13:02 Uhr
"die Jagd, besser Bestandskontrolle, gehört ausschließlich in staatliche Hände und nicht in die von Hobbymördern" Aha, wer führt denn dann diese Tätigkeit für "den Staat" aus? Der Staat sind wir. Die gleichen Menschen. Aber allein an der Wortwahl 'Hobbymörder' ist ersichtlich wie Sie zu dem Thema stehen. Ihre Meinung sei Ihnen gegönnt, ausgewogen ist sie nicht.
zum Beitrag30.01.2026 , 11:51 Uhr
Erdogan bzw die Türkei beherbegt seit Jahren die meisten Flüchtlinge weltweit. Das darf man nicht vergessen. Über 4 Millionen Registrierte, davon über 3 Mio Syrer, plus die Anzahl der Unregistrierten, die Zahl dafür kennt kein Mensch... Die EU und Deutschland im Speziellen wird niemals ernsthaft Erdogan kritisieren, so lange der diese Massen von der EU Außengrenze abhält.
zum Beitrag30.01.2026 , 11:13 Uhr
Wir in Deutschland essen heute noch Fisch am Freitag weil 'Fisch kein Fleisch ist'... - die wenigstens wissen um den religiösen Ursprung, aber sehr viele, bis hin zu Kantinen, halten es so... Religion ist niemals Realsatire, sondern das genaue Gegenteil. Satire startet keine Kriege (naja außer Charlie Hebdo und vielleicht ein Paar Hofnarren früher), aber für Religionen zog noch jedes Volk schon unzählige Male in Kriege.
zum Beitrag30.01.2026 , 09:52 Uhr
"Wie so viele Bestimmungen des Mietrechtes können Makler auch dieses Urteil umschiffen, indem eben alle (...) eingeladen werden und erst danach entschieden wird." Ebend. Ich würde 'aussortiert' statt 'entschieden' schreiben. Ein persönlicher Eindruck ist unbezahlbar bei der Mieterauswahl. Die Solvenz allein bringt gar nichts, wenn ich schon rieche, dass dieser Mieter seinen Verpflichtungen nicht nachkommen wird oder anderweitig negativ während der Besichtigung auffällt. Man kennt ja auch immer das Klientel eines Hauses, auch dafür ist eine Besichtigung Gold wert, weil man da ein recht gutes Gespür schon entwickelt ob das passt oder nicht. Der Name ist komplett egal. Sozialisation und Auftreten bei der Besichtigung sind entscheidend. Die Solvenz wird ja vorher schon geprüft, dass ist nur ein minimaler Aspekt bei der finalen Vergabe.
zum Beitrag30.01.2026 , 09:01 Uhr
Mit suizidaler Absicht aufs Gleis, ein Unfall in einer Tiefgarage, zwei Todesfälle in Wohnungen und einer in einer Unterkunft - alles tragisch, aber ohne nähere Hintergrundinformationen über die genaue Todesursache lässt sich hier nur unseriös ein Zusammenhang mit dem Wetter herbeischreiben. Das Obdachlose grundsätzlich Unterkünfte brauchen - und zwar UNABHÄNGIG von der Jahreszeit - ist eine andere Sache. Für mich auffällig ist, dass gerade in Großstädten eher progressive Parteien regieren, die ja vermeintlich 'sozialer' sind oder sein wollen - bezüglich der Unterbringung von Obdachlosen bleibt da aber ein großes Fragezeichen offen
zum Beitrag30.01.2026 , 08:26 Uhr
Mich wundert das ihr hier Delfine 🐬 nicht nennt. Die spielen im Ukrainekrieg auch ne große Rolle bei der Sicherung Sewastopols. Delfine sind in vielen Nationen aus der maritimen Kriegsführung nicht wegzudenken. Von Spionage über Kampftaucherabwehr bis zum Aufspüren und Entschärfen von Seeminen. Die USA setzen seit dem Vietnamkrieg vermehrt auf Seelöwen statt Delfine. Die haben dafür sogar ein ganzes Programm, das United States Navy Marine Mammal Program...
zum Beitrag30.01.2026 , 04:26 Uhr
Gutes Urteil. Gehaltsnachweise und der persönliche Eindruck sind für mich schon immer die einzigen Kriterien.
zum Beitrag30.01.2026 , 04:13 Uhr
So ziemlich jede unserer Kapellen im Land steht an einem Ort, wo einmal etwas "magisches" passiert ist. Vom tragischen Unfall bis zur Marienerscheinung. Glaube ist des Menschen Rückhalt, weltweit. Und wers nicht mit einem Gott hält, der glaubt ans Kapital oder die Vernunft oder an Bürgerräte, oder... Jeder glaubt. "Dämlich" finden es nur immer Andersgläubige.
zum Beitrag30.01.2026 , 03:48 Uhr
Das kann man pauschal nicht sagen, 4% können auch okay sein, wenn die Wohnung in einem Gebiet/Stadt liegt, wo hoher Wertzuwachs absehbar ist. Leipzig war so eine Stadt bis vor ein paar Jahren. Da war klar das sowohl Wert als auch Mietspiegel massiv zulegen werden. In Berlin aber sind die Immobilienpreise längst durch die Decke gegangen, da ist fast kein Unterschied mehr zu München, Hamburg, etc... Ohne realistisches Steigerungspotential bezüglich Wert oder Mietspiegel möchte ich eine Nettorendite von 6%, besser 8% rechnerisch erzielen können, um Ausfälle durch Leerstand (zunehmend da Handwerker nun oft Wartezeiten aufrufen und so der Leerstand zwischen Mietverhältnissen stark steigt) oder Vandalismus/Mietausfall durch Mietnomaden (leider stark zunehmend seit Jahren) einzupreisen. Das ist vergleichbar mit Diebstählen - die ehrbaren Mieter müssen leider die Kosten/Schäden/Ausfälle der nicht erbahren mittragen🤷 Ich empfehle Studentenwohnungen und dann immer die Eltern mit in den Mietvertrag nehmen oder Vermietung an den Landkreis (sichere Zahlung, Haftung für Schäden). Das erspart viel Ärger und die Kreise zahlen mittlerweile gut, da sie händeringend Wohnraum für Migranten benötigen
zum Beitrag29.01.2026 , 20:06 Uhr
Unabhängig von dem anmaßenden türkischen Machtgehabe - Von welchem "Kurdistan" spricht Herr van Aken hier? Es gibt kein Kurdistan, vielleicht sollte man das ihm mal sagen. Die Kurden siedeln verstreut und nicht zusammenhängend von der Türkei bis tief in den Iran, Irak und Syrien. Sie leben dort aber keinesfalls allein, sondern neben zuforderst Arabern und Persern, aber auch diversen Angehörigen der Turkvölker undundund... Und DIE Kurden gibt es auch nicht. Die Kurden sind alles andere als homogen, von Sunniten über Schiiten bis hin zu Eziden, Aleviten und ja sogar Christen ist da alles dabei. Viele von ihnen sind sich spinnefeind untereinander. Die Fixierung van Akens als auch der taz bezüglich dieser Region stets allein auf den kurdischen Blickwinkel ignoriert völlig die tatsächliche Vielfältigkeit dieses autonomen Gebiets. Durch den Krieg ist die Lage unübersichtlich und stetem Wandel unterzogen, trotzdem stellen 'die Kurden' entgegen des Eindrucks der durch taz und van Aken erweckt wird, nur eine Minderheit der Bevölkerung in diesem Gebiet. www.aljazeera.com/...ds-call-for-unity/
zum Beitrag29.01.2026 , 19:15 Uhr
Ihren alten Klassenkameraden treten Sie aber niemals unvoreingenommen gegenüber. Das sind ja Menschen die Sie persönlich kennen. Diskutieren Sie auch mit völlig Fremden ist die Frage? Hegen Sie ein Interesse daran den Blickwinkel von anderen Standpunkten erfahren zu wollen? Würden Sie mit einem überzeugten FDPler diskutieren? Einem CSUler? Einem AfDler? Und gestehen Sie diesen Menschen auch ihre Meinung zu, auch wenn sie der Ihrer konträr gegenübersteht? Das sind doch die entscheidenden Fragen. In diesen Themen hat die Toleranz aller Menschen massiv abgenommen.
zum Beitrag29.01.2026 , 17:04 Uhr
Das ZDF hat sich ausführlich mit der False-Flag-Theorie und den AfD-Anfragen zur kritischen Infrastruktur bezüglich des Terroranschlags in Berlin befasst. Sie müssen jetzt tapfer sein - klares Nein zu beidem 🤷 www.zdfheute.de/po...ktencheck-100.html
zum Beitrag29.01.2026 , 16:43 Uhr
"Mietwohnungen gehören ohnehin in öffentliche Hand, vorzugsweise als Genossenschaften. Dann ist da niemand mehr, der daran mitverdienen will/muss." Bitte gern, niemand hindert den Staat🤷 Aber der Staat schaffts nicht mal genügend Sozialwohnungen zu bauen. Nicht mal annähernd die letzten Jahre... Die Privatwirtschaft hat den Wohnungsmarkt doch nur für sich entdeckt, weil der Staat da seit Jahrzehnten konsequent versagt. Der Staat hat mal über 700.000 Wohnungen im Jahr gebaut... - aber statt zu bauen und den Wohnungsmarkt zu entspannen, geiselt sich der Staat lieber mit extrem hohen Bauauflagen... Soll er mal machen, der Staat. So ziemlich jedes Projekt das der Staat anfässt dauert fünfmal länger und explodiert in den Kosten. Wer glaubt das Wohnen billiger werden würde wenn den Markt komplett der Staat übernehmen würde, der ignoriert jegliche Bauergebnisse 🏗️ der öffentlichen Hand der letzten Jahre. Der Staat kanns nicht, deshalb sprangen private Investoren in die Bresche. Die wollen natürlich Gewinn. Logisch. Ich auch. Gewinnoriertiertes Handeln ist Unternehmenspflicht - die Gewinnerzielungsabsicht steht im Gesetz.
zum Beitrag29.01.2026 , 12:19 Uhr
Und das stimmt - was aber ebenso stimmt ist, dass allzu oft einfach mittlerweile auf Trollen abgestellt wird, obwohl die kundgetanen Meinungen weit entfernt von verfassungsfeindlich sind. Der Grat zwischen filtern und zensieren ist ein schmaler.
zum Beitrag29.01.2026 , 11:22 Uhr
Ein Lottogewinn ist grundsätzlich steuerfrei, ganz ohne Steuerberater😉 Glück ist keine Einkunftsart...
zum Beitrag29.01.2026 , 09:57 Uhr
Was ein kluger Gastkommentar. Zustimmung vom ersten bis zum letzten Wort. "Niemand hatte recht, alle rangen. Am Ende war man sich nicht einig – aber klüger." - wenn das mal wieder das Mantra heutiger Debatten wäre. Nicht nur in diesem Forum, nicht nur in der linken Gesellschaft, sondern allumfassend, national und international. Ich blicke wie der Autor wehmütig zurück auf die 90er. Die Positionen waren nicht mehr und nicht weniger gespalten als heute, aber man diskutierte noch miteinander - auch mit politischen Gegnern. Heute nicht mehr. Heute schließen sich gleiche Meinungen zu kleinen Bubbles zusammen. Soziale Medien filtern Fremdstimmen weg. Diskussion unerwünscht. Gegenseitiges Beweihräuchern. Kurzer Weg zum Belohnungszentrum im Hirn. Heute gibt es Brandmauer und Unvereinbarkeitsbeschluss. So schlüssig sich diese Abgrenzungen für die jeweiligen Befürworter anhören mögen, unterm Strich wird so doch jede dritte abgegebene Stimme quasi als 'nicht vermittelbar' eingestuft. Wo soll das hinführen? Wie soll das gutgehen? Wir laufen im Windschatten der USA auf die gleiche Zuspitzung zu, wenn wir nicht endlich wieder alle miteinander diskutieren. Bedingungslos aufgeben wird keine Seite
zum Beitrag28.01.2026 , 20:10 Uhr
Jeder Deckel kann umgangen werden. Untervermieten, möbliert vermieten, minimal sanieren (weiseln, Bodenbeläge tauschen, etc) - das waren die Ideen bisher. Ein neuer Deckel wird neue Ideen hervorbringen. Die Nachfrage bestimmt den Preis🤷 Das war im kapitalistischen Westen so, das war im sozialistischen Osten so. Da können Linke noch so sehr von Vergesellschaftung träumen, so lange hunderttausende Menschen mehr in Berlin leben wollen als Wohnraum da ist, wird Wohnraum umkämpft bleiben. Es ist ja schon jetzt so, dass sehr viele in den hippen Quartieren wie Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Kreuzberg ihre Wohnung behalten und heimlich Untervermieten oder einzelne Zimmer vermieten um abzukassieren. Gerade da wo angeblich die Progressiven wohnen wird am meisten Reibach gemacht... Das sollte der eigenen Szene mal zu denken geben - aber daran haben die noch nie Interesse gezeigt, viel lieber schimpft man auf das Kapital und die schnöden Bonzen... Selbstgefälligkeit par execellence
zum Beitrag28.01.2026 , 18:24 Uhr
Gewinne auf maximal 4% deckeln wollen. Na klar, da bringt ja selbst Tagesgeld mehr, von ETFs und Aktien will ich erst gar nicht anfangen. Die Idee, das höhere Mietgewinne zwar erzielt werden dürfen, aber in Instandhaltung und energetische Modernisierung fließen müssen, ist das Krönchen des Paralleluniversums. Schon jetzt wartet man auf viele Handwerker ein halbes Jahr und länger. Es gibt überhaupt keine Kapazitäten im Handwerk einen plötzlichen Run auf Sanierungen abzufedern. Es herrscht Fachkräftemangel. Das Handwerk hat weder leere Auftragsbücher noch einen Personalüberschuss. Und wenn dann tatsächlich einige Wohnungen komplett energetisch saniert sind - wer soll die sich dann leisten können...? Energetische Sanierungen sind sehr teuer. Eigenheimbesitzer kennen das, es liegt nicht oft am Willen aber sehr oft am Geld... Aber selbst wenn jemand so irre wäre, diese Kosten sich hinterher mit nur 4% Mietzins veredeln zu lassen, reden wir da immer noch über Mietpreise von 20€ der qm minimum. Die komplette Idee ist völlig an der Realität vorbei. Andererseits kennt man aus Berlin ja nichts anderes🤷
zum Beitrag28.01.2026 , 16:37 Uhr
"Zum anderen offenbart das ausgesetzte Kopfgeld, wie ahnungslos Konservative und Sicherheitsbehörden sind, wenn es um radikale Linke geht. Links sein bedeutet nämlich zuallererst einmal, sich nicht kaufen zu lassen, schon gar nicht vom Staat. Das gilt umso mehr für jenen kleinen Teil der Szene, in der die Vulkangruppe(n) anzusiedeln sind" Na wenn ihr euch da so sicher seid, dann könnt ihr euch ja ganz entspannt zurücklehnen. Ich würde dagegenwetten. Freunde der schnellen Mark gibt es unter allen Bevölkerungsgruppen. Stand nicht erst gestern in der taz, dass ein Mitglied aus dem innersten Kreis der IL Bremen gegen Geld dem Verfassungsschutz über Jahre diente? Na herzlichen Glückwunsch. Ich möchte auch auf die Hammerbande verweisen. Da konnte man auch einen Kronzeugen gewinnen. Streit und Missgunst gibt's in allen Gruppen. 1 Mio € sind 1 Mio Gründe für jemanden, der vielleicht eh schon raus will, auszusteigen. Garniert mit Straffreiheit vllt on top. Die hohe Prämie macht vor allem eins: sie sorgt für schlaflose Nächte bei den Tätern. Sie erhöht den psychischen Druck enorm. Und das ist ja auch ein Zweck davon. Die Täter sollen sich keine Sekunde mehr in Sicherheit wiegen.
zum Beitrag28.01.2026 , 12:55 Uhr
Ich habe nicht ihre Geisteshaltung zur Disposition gestellt, sondern die der Reglementierenden.
zum Beitrag28.01.2026 , 11:37 Uhr
"Langsam verstehe ich, warum die taz die meisten Artikel erst gar nicht zum Kommentieren freigibt." So kann man natürlich auch die Deutungshoheit behalten. Wer Foren über die rechtlichen Möglichkeiten hinaus reglementiert will keine offene Diskussion, sondern eine gelenkte. Sagt viel über die tatsächliche Geisteshaltung aus.
zum Beitrag26.01.2026 , 09:59 Uhr
Ein Bürgerkrieg? Statt Nordstaaten versus Südstaaten diesmal Stadt- versus Landbevölkerung? Bitte denken Sie mal kurz nach, welche Klientel mehr Waffen hat und deutlich geübter im Umgang damit ist... Dann fragen Sie sich bitte noch, hinter wem das Militär steht... Ein Bürgerkrieg wäre für Trump nicht der Untergang, es wäre sein finaler Sieg.
zum Beitrag26.01.2026 , 02:48 Uhr
Nein, das stimmt nicht, denn die FED ist unabhängig von Trump. Ja, Trump missfällt das. Ja, Trump drohte auch der FED zuletzt mit Klage. Dennoch, im Jetzt ist die FED unabhängig. Somit hat Trump keinen Zugriff auf die Goldreserven - weder direkt noch indirekt. Wie gesagt, kühlen Kopf und Rationalität bewahren. Panik ist was Trump will.
zum Beitrag26.01.2026 , 02:35 Uhr
"Die Tatsache, dass jemand wie Adam Pretti, ein offenbar friedliebender Krankenpfleger, mit einer Waffe in Minneapolis herumlief, spricht Bände" Welche Bände spricht das? Nein, da gehe ich nicht mit. Ein "friedliebender" Mensch mit einer scharfen Waffe passt nicht zusammen, sorry. Welche Intension hat bitte jemand, der mit einer Waffe und zwei Magazinen Munition herumläuft? Das ist auch bei uns ein qualifizierendes Merkmal, siehe §244 StGB. Wer eine Waffe mitnimmt, ist auch bereit diese einzusetzen. Punkt. Da ist 'friedliebend' zu Ende. Bitte nicht falsch verstehen. Für mich ist völlig klar wo Gut und Böse hier stehen. Frau Good und Herr Pretti standen auf der richtigen Seite. Trump und seine Schergen sind die Bösen. Aber es gibt wie immer nicht nur Gut und Böse, sondern auch ein Klug und Dumm - und da steht Herr Pretti für mich auf der falschen Seite. Weil er Trump eine Legitimation liefert. Ich bin überzeugt, dass das zu Trumps Idee gehört. Umso dümmer, dass einzelne Demonstranten ihm auch den Gefallen tun. Denn bewaffneter Widerstand wird weltweit als Terrorismus bezeichnet. Bewaffnete Demonstranten sind das Beste was Trump passieren kann...
zum Beitrag25.01.2026 , 11:50 Uhr
Den ersten Satz dieses Artikels finde ich sehr bedenklich: "Vielleicht haben Grüne und Linke im EU-Parlament nur aus Versehen mit der AfD gestimmt." Es war allen klar, dass die Rechten gegen Mercusor stimmen. Die Demos der Bauern europaweit waren nun wirklich nicht zu übersehen und die Stimmen aus einschlägigen Kanälen auch nicht. Das war genau so ein Versehen von Grün und Links, wie es das von Merz und der Union im Bundestag war. Und genau hier liegt der Schaden: "Die Folgen für die Zukunft der Brandmauer sind trotzdem enorm", das stimme ich dem Artikel komplett zu. Denn der moralische Zeigefinger ist nun auf immer verbrannt. Wann immer Grün oder Links sich zukünftig echauffieren wollen, wenn EVP mit Rechten stimmt, können die ins Feld führen: 'ihr habt das genau so gemacht.' Gerade von den Grünen wurde immer wieder gefordert, dass man demokratische Mehrheiten suchen müsse, wenn absehbar ist, dass sonst eine Mehrheit nur mit der AfD zu Stande käme. Und jetzt machen sie genau diese Dummheit selbst. Völlig unverständlich für mich. Und völlig unnötig. Mercusor wird (wahrscheinlich) so oder so kommen. Dafür die Brandmauer abzufackeln war sehr ungeschickt, ein ungleich höherer Preis.
zum Beitrag25.01.2026 , 10:06 Uhr
Deutschland verfügt über 3.550 Tonnen Goldreserven. Ein Großteil, nämlich über die Hälfte davon, liegt bereits in Deutschland. 10% liegen in London - und 33% in den USA. Das hat vor allem auch historische Gründe. Und eine gewisse Splittung ist auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Diese Details fehlen mir in der aktuellen Diskussion. Zweifellos wäre es ein politisches Signal, wenn wir Goldreserven jetzt aus den USA abziehen würden. Allerdings bleiben da Fragen: Haben wir überhaupt Kapazität zur Aufbewahrung der zusätzlichen 1200 Tonnen? Und wollen wir weiteres Öl ins Feuer gießen bezüglich der sehr angespannten Beziehungen? Es wäre auch ein Signal, zumindest mal einen Flieger voll, also 80 bis 100 Tonnen auszufliegen. Das könnte man sicherlich auch diplomatisch verpacken. Ein Komplettabzug ist Tabularasa - und mich wundert, dass sich hier so viele Fürsprecher dafür finden. Europa sollte sich nicht auf Trumps Wahnsinn einlassen. Bedächtigkeit und Weitsicht haben die NATO 75 Jahre ausgezeichnet. Wir werden Trump überleben - kühle Köpfe behalten, umsichtig handeln, der Wahnsinn gewinnt nur wenn man ihm sich hingibt. Merz und die EU tun gut bisher sich ruhig zu verhalten.
zum Beitrag25.01.2026 , 09:11 Uhr
Viel Glück mit den Bildern. Auf Zigarettenschachteln prangern die seit langem. Und? Kennen Sie auch nur einen einzigen Menschen der explizit wegen der Bilder aufgehört hat? Ich nicht.
zum Beitrag23.01.2026 , 20:58 Uhr
Wenns hilft. Ich bin skeptisch. Zigarettenmarken dürfen schon lange nicht mehr werben, trotzdem erfreut sich das Rauchen nach wie vor großer Beliebtheit. Jüngere rauchen zwar weniger, das liegt aber eher an Aufklärungskampagnen über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens als am Werbeverbot. Schlauer würde ich es finden, wenn fossile Werbung teurer wäre und die Firmen somit einen zusätzlichen finanziellen Beitrag leisten müssten. Schnitzel, Bratwurst und Döner rein durch Werbeverbote aus dem kulturellen Mittelpunkt der Gesellschaft zu verdrängen dürfte Äonen dauern, im worst case erzeugt es eine 'jetzt erst recht' Protestwelle - Bevormundung hat sich schließlich in den letzten Jahren als wenig zielführend erwiesen.
zum Beitrag23.01.2026 , 20:29 Uhr
"Es geht nicht nur um Solidarität zwischen Staaten, sondern um sozialen Ausgleich zwischen Menschen." Nein, darum geht es in einer perfekten Welt. Unsere Welt ist aber leider nicht perfekt. Und die aktuellen Zeiten sind nochmal ein ganzes Stück weniger perfekt als es vor einigen Jahren, eher Jahrzehnten, schon mal war. Aktuell brauchen wir die USA. Nicht wegen der Wirtschaft, nicht wegen Ressourcen, sondern tatsächlich wegen unserem nackten Überleben. Chinas Xi und Russlands Putin sind, bei allem Wahnsinn den Trump vorantreibt, hundertmal schlimmer. Russland und China wollen Europa zerstören. Trump will Europa 'nur' erniedrigen. Trump will die EU zum Vasallen. Das ist kein schönes Szenario, aber wir haben uns selbst in diese Position gebracht. Wir haben über Jahrzehnte sämtliche Instinkte zur Verteidigung schleifen lassen, da wir es gleichermaßen verpasst haben Europa entweder wehrhaft zu halten oder durch weitreichende und vielschichtige Allianzen abzusichern. Europa ist isoliert. Indien, der Nahe Osten, Brasilien, Südafrika, etc - alle emerging markets haben wenig Lust auf uns bzw sind mit China und oder Russland dicker als mit uns. Wir brauchen die USA zum Überleben. Leider.
zum Beitrag23.01.2026 , 20:19 Uhr
Ich verstehe die Aufregung nicht? Unser Neffe ging vor 7 Jahren zur Polizei Brandenburg. Beim Auswahltest damals wurden bereits völlig selbstverständlich während der ärztlichen Untersuchung Tattoos Inaugenschein genommen und, falls sie nicht eindeutig waren, von einem geschulten Beamten überprüft. Ich dachte dies ist Standard bei allen deutschen Polizeien🤷 Polizei, Zoll, Richter, Staatsanwälte, kurzum alle Beamten müssen mit beiden Beinen auf dem Grundgesetz stehen. Das dies in regelmäßigen Abständen auch bei Bestandsbeamten durchgeführt wird ist für mich eine Grundvoraussetzung. Der Skandal ist doch, warum das nicht schon immer länderübergreifnder Standard ist.
zum Beitrag23.01.2026 , 12:53 Uhr
Vollste Zustimmung, danke für diese mehr als nötige Klarstellung
zum Beitrag22.01.2026 , 17:28 Uhr
"Straßenbahnen in sämtlichen Städten, mehr E-Busse, Fahrradstraßen und eine E-Fahrrad-Förderung wären Dinge die man in der Klimawandelzeit benötigt. Aber das wird es mit der Merz-Söder-Klingbeil-Koalition nicht geben." Unter welcher Regierung würde es das denn geben? Unter der Ampel war die SPD federführend und Habeck von den Grünen Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz - und was haben die gemacht? Die e-Auto-Prämie abgeschafft, Autobahnen weitergebaut, etc - alles wie unter Merz heute oder Merkel zuvor. Mir fehlt die Phantasie, was für eine Regierung an die Macht kommen müsste, dass da mal ernsthaft in diese Richtung das Ruder gestellt wird. Haben Sie eine Idee welche Konstellation es dafür bräuchte?
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