Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
28.03.2026 , 14:32 Uhr
Haben Sie vielleicht auch irgendwo einen Link, der zu Schusters Solidaritätsadresse mit der Bildungsstätte Anne Frank führt, deren Förderung von Frau Prien auch kurzerhand gestrichen wurde? Nein? Sollten Sie mal drüber nachdenken Ein kurzes Gespräch mit Meron Mendel über die Folgen finden Sie in der 3sat-Kulturzeit vom 27.03.
zum Beitrag28.03.2026 , 10:43 Uhr
Es ist eine perfide Strategie der Rechten, zu behaupten, man sei missverstanden worden. Nein, die Botschaft des Kanzlers war klar und wird von der Zielgruppe verstanden werden: „Die“ sind das Problem, nicht „Wir“. Andere Aussagen („Stadtbild“, „kleine Paschas“) des Bundeskanzlers belegen das. Da hilft kein rein rhetorisches „auch“. Und ja, das ist Diffamierung und Ausgrenzung von höchster Stelle.
zum Beitrag28.03.2026 , 09:13 Uhr
Sicher ist es auch immer abhängig von dem Ort, an dem man lebt. Das Leben in meiner kleinen Großstadt, in der ein Viertel der Einwohner keinen deutschen Pass besitzt und ein großer Anteil der Deutschen einen Migrationshintergrund hat, verläuft im Großen und Ganzen friedlich, kulturelle Konflikte gibt es kaum. Das sogenannte „Stadtbild“ ist multikulturell geprägt. Die Grünen sind seit Jahren stärkste Partei und die AfD bleibt, obwohl auch hier stärker geworden, unter 10 Prozent (Stand 2026). Ich halte all das für nicht selbstverständlich im Jahr 2026 in Deutschland und für ein Privileg, in diesem meinem „persönlichen Teil Deutschlands“ leben zu dürfen.
zum Beitrag27.03.2026 , 18:18 Uhr
Ich frage mich oft, wie man sich fühlt, wenn man sein ganzes Leben hier verbracht hat oder sogar hier geboren ist und trotzdem ausgeschlossen und diffamiert wird. Ich würde der Großmutter der Autorin gerne sagen, dass Leute wie Merz nicht in der Mehrheit sind, aber so langsam bin ich mir da nicht mehr so sicher. Trotzdem: Deutschland ist Ihre Heimat genauso wie die Ihrer Enkelin, und verdammt noch mal, die dürfen Sie sich von diesen Leuten nicht streitig machen lassen! Suchen Sie sich Verbündete! Es gibt sie.
zum Beitrag27.03.2026 , 10:05 Uhr
Zuallererst einmal ist es, um es mit der Linken-Abgeordneten Katrin Gebel zu sagen, „rassistischer Dreck“.
Und klar ist es Fischen am rechten Rand.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:06 Uhr
Wer im Jahr 2026 immer noch ein rassistisches Logo als Avatar-Bild nutzt, zeigt deutlich, wes Geistes Kind er/sie ist.
Und ansonsten: Lesen Sie noch einmal den Artikel. Es geht um Entrechtlichung von Menschen in Not und mangelnde beziehungsweise nicht vorhandene rechtsstaatliche Kontrolle, die von der EVP in traulicher Zusammenarbeit mit den Rechtsextremen im EU-Parlament durchgesetzt wurde.
zum Beitrag26.03.2026 , 16:29 Uhr
Da wächst zusammen, was dem Willen gewichtiger Kreise in der EVP (also auch der CDSU) zusammengehört.
Weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen!
„Return Hubs“ klingt so schön harmlos. Machen wir uns nichts vor: es geht um Internierungslager und Entrechtung von Menschen. Wen schert schon, was außerhalb Europas geschieht? Aus den Augen, aus dem Sinn.
zum Beitrag26.03.2026 , 11:04 Uhr
Entweder stimmt Diagnose 1, dass nämlich die Unionsgranden dumm und ignorant sind und sämtliche Studienergebnisse nicht verstehen, oder aber es trifft Diagnose 2 zu, dass sie hoffen, am Ende in Koalition mit den Blaunen weiterhin mit an den Tischen der Macht sitzen zu dürfen. Prognose in beiden Fällen: düster.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:46 Uhr
Auch in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts gab es diesen Rechtsruck in vielen Ländern. Festzustellen ist, dass die deutsche Variante des Rechtsradikalismus und Faschismus die bei weitem mörderischste darstellte. Deshalb sollte uns die derzeitige Entwicklung in Deutschland besonders beunruhigen.
zum Beitrag24.03.2026 , 17:36 Uhr
Sicher haben Sie schon Ihr Demokratieprojekt in Ihrem kleinen gallischen Dorf gegründet und sammeln bereits eifrig Spenden bei Ihren mit „historisch bedingtem Misstrauen gegen alles was aus Berlin kommt“ gesegneten Mitbürgern?
zum Beitrag24.03.2026 , 06:19 Uhr
Das ist hoffentlich Ironie?
zum Beitrag20.03.2026 , 10:00 Uhr
Das ist richtig. Dass es zunehmend Versuche gibt, die Meinungsfreiheit einzuschränken, ist unstrittig und durchaus Anlass zur Sorge. Die Frage ist - ist Meinungsfreiheit grenzenlos oder nicht? Und wenn nicht, wo sind die Grenzen und wer entscheidet darüber? Mein Punkt war, dass Jede*r, der oder die seine Meinung in die Welt entlässt, eine Verantwortung für das Gesagte oder Geschriebene trägt. Dessen sollte man sich bewusst sein. Es war ein Plädoyer dafür, nachzudenken. Und damit meine ich ausdrücklich nicht Selbstzensur, sondern Reflexion.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:33 Uhr
Worauf ich hinweisen wollte ist, dass dieser Spruch von beiden Seiten benutzt wurde und wird, also auch von jüdischer, beginnend bei Jabotinsky.
Ich zitiere aus der sehr lesenswerten Broschüre „Welcher Fluss und welches Meer?" der Anne-Frank-Bildungsstätte:
»Arabisch من النهر إلى البحر min an-nahr ila-l-bahr; Hebräisch מהנהר עד לים Min-ha-nahar ad la-yam (...)
Auch in Israel ist die Parole „vom Fluss bis zum Meer“ mit einer nicht unähnlichen Bedeutungsebene verbreitetet. Sie findet sich 1973 in der Gründungscharta des Likud, der seitdem erfolgreichsten politischen Partei Israels. Auch andere Politiker*innen verwendeten diesen, teils abge- wandelten, Satz. So bezog sich Gideon Sa’ar 2018 darauf mit der Aussage Israel müsse „vom Fluss bis zum Meer“ in jüdischer Hand bleiben.«
www.bs-anne-frank....laestina-konflikts
zum Beitrag20.03.2026 , 09:14 Uhr
Ich fürchte, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, Alleinherrschaftsanspruch (der Palästinenser oder der Juden) über das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Beide Völker sind dazu verdammt, zusammenzuleben, ob in einem oder in zwei Staaten, und zwar mit gleichen Rechten. Da sind Parolen wie der From the River... wenig dienlich.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:41 Uhr
Vielleicht sollten Sie doch erst den ganzen Artikel lesen, bevor Sie sich ein Urteil erlauben. Der Autor hat mit keiner Silbe den Iran in Schutz genommen.
Zu dem von Ihnen inkriminierten "... und die vermeintliche iranische Gefahr …" :
Zur Erinnerung: Nach dem sogenannten 12-Tage-Krieg im letzten Jahr behaupteten sowohl Israel als auch die USA, das iranische Nuklearprogramm sei durch die kombinierten Angriffe schwer beschädigt und um Jahre zurückgeworfen worden, und der Mossad-Chef verstieg sich zu der Aussage, “These are historic days for the people of Israel. The Iranian threat, which has endangered our security for decades, has been significantly neutralized, (...) Israel, thanks to this entire security apparatus, today feels like a different country, a safer country, a braver country that is prepared for the future.”
Ja was denn nun?
zum Beitrag19.03.2026 , 12:11 Uhr
Die USA und Israel sind gut im Zerstören, aber aufbauen können (und wollen) sie offensichtlich nicht. Wer solche "Verbündete" hat ist verlassen. Ich hege tiefes Mitgefühl mit den Iraner*innen.
zum Beitrag19.03.2026 , 11:42 Uhr
Auf die einfachste Antwort scheint niemand zu kommen: Auf diesen vergifteten Slogan ganz zu verzichten - und zwar gleich in welcher Sprache er gesprochen oder geschrieben wird, arabisch oder hebräisch (oder englisch). Ich finde es völlig daneben, ihn so lange umdeuten zu wollen, bis er irgendwie harmlos erscheint. Ganz gleich, welche Seite ihn nutzt - er beinhaltet immer den Alleinherrschaftsanspruch für das je eigene Volk.
zum Beitrag17.03.2026 , 18:01 Uhr
Wenn man den Bock zum Gärtner macht, frisst der - wenig überraschend - das Gemüse.
zum Beitrag17.03.2026 , 17:31 Uhr
Jau. Zeit, sich noch einmal Banksys (?) doppelbödige Hommage an die Streetart-Kunst anzusehen: Exit Through The Gift Shop
Esquire schrieb damals: "Or could Thierry himself be a Banksy creation, the clownish personification of the corruption and commercialisation of street art, who decides not to spend years abseiling down railway bridges in the middle of the night to skip straight to the bit where collogen-plumped art buyers pay thousands for any scrappy lino print of Elvis holding a Fisher Price machine gun you can throw at them? It does all make a certain kind of sense, and would be in keeping with the artist’s ingenuity, wry sense of humour and the unlikely role he has assumed — willingly or not — as a latterday moralist. Naturally though, Banksy won’t be drawn."
zum Beitrag17.03.2026 , 16:56 Uhr
Das Problem ist, dass wir es mit juristisch unscharfen Begriffen wie „Ehre“, „Blasphemie“ oder „öffentlicher Frieden“ zu tun haben, die einem zeitlichen und kulturellen Wandel unterliegen. Was gestern noch Blasphemie war, kann heute von einer Mehrheit akzeptierte Meinung sein (oder auch nicht. Man erinnere sich an die Kontroversen um den Film 'Das Leben des Brian'). Es gibt offensichtlich Ermessensspielräume, was ihre juristische Beurteilung angeht. Dazu kommt im Zeitalter von Fake-News und KI noch die wachsende Verunsicherung angesichts schwer zu überprüfender Tatsachen, über die wir uns eine Meinung bilden (Beispiel: Opferzahlen im Gaza-Krieg).
Hannah Arendt schreibt dazu in "Wahrheit und Politik":
„Tatsachen sind der Gegenstand von Meinungen, und Meinungen können sehr verschiedenen Interessen und Leidenschaften entstammen, weit voneinander abweichen und doch alle noch legitim sein, solange sie die Integrität der Tatbestände, auf die sie sich beziehen, respektieren. Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn die Information über die Tatsachen nicht garantiert ist.“
zum Beitrag17.03.2026 , 16:00 Uhr
Der Richard ist ein Wüterich Rügt die Melanie fürchterlich „Du hast es nicht verstanden! Ich bin zu schlau für dich!“
Zu allem hat er ’ne Meinung Spricht wie ne Gotteserscheinung Erleuchtet und bar jeden Zweifels Verbittet sich jede Verneinung.
Was ist das für ein Hansel Der mansplaint von der Kanzel So oft er kann, der alte Mann, Am liebsten mit Freund Lanz(el)
Eingedenk eines Originalzitats von R.D.P., gerichtet an die Journalistin Melanie Ammann vom Spiegel, als diese es wagte, ihm zu widersprechen: „Am Anfang dachte ich, es ist Absicht, mittlerweile denke ich, sie haben es nicht verstanden."
zum Beitrag14.03.2026 , 16:36 Uhr
"Das Bundesamt für Verfassungsschutz ist wie jede andere Behörde in der Bundesrepublik Deutschland an Recht und Gesetz gebunden. Jedes hoheitliche Handeln ist grundsätzlich gerichtlich überprüfbar."
"Eine weitere wichtige Kontrollinstanz ist die Öffentlichkeit. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Anfragen zu bestimmten Themen oder Anträge auf Auskunftserteilung über die zu ihrer Person gespeicherten Daten zu stellen. Auch über die Medienberichterstattung findet eine Kontrolle der Tätigkeit des Bundesamtes für Verfassungsschutz statt."
Quelle: www.verfassungssch...rolle_artikel.html
Der Verfassungsschutz wird in dem Moment gefährlich, in dem er in die Lage versetzt wird, sich der parlamentarischen sowie zivilgesellschaftlichen Kontrolle zu entziehen und intransparent zu agieren. Das Huber-Verfahren scheint genau das möglich zu machen, weshalb es vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ja auch kritisiert wurde. (leider scheinbar ohne Folgen).
zum Beitrag14.03.2026 , 15:53 Uhr
"Hat nicht auch Claudia Roth während ihre Dienstzeit das Haber-Verfahren angewendet?"
Lesen Sie vielleicht zuviel NIUS?
Claudia Roth hat zu Weimers Aussage Stellung genommen:
" »Wenn Wolfram Weimer nun so tut, als hätte ich in meiner Amtszeit ähnlich gehandelt wie er jetzt beim Deutschen Buchhandlungspreis, ist das ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen - und der Versuch, sich reinzuwaschen, statt Verantwortung zu übernehmen«, teilte Roth mit. In einem Fall sei es damals um die nachträgliche Prüfung eines Fördervorgangs aus der Amtszeit ihrer Vorgängerin gegangen.
Es habe der Verdacht im Raum gestanden, dass eine »bereits erschienene Publikation eines rechtsextremen Verlags gefördert worden sein könnte«, obwohl die Verlage ausdrücklich zugesichert hätten, keine verfassungsfeindlichen Inhalte zu produziere. Deshalb sei im Nachhinein geprüft worden, ob gegen Förderbedingungen verstoßen worden sei und Fördermittel zurückgefordert werden könnten. »Das hat mit dem jetzigen Vorgehen meines Nachfolgers nichts zu tun, der eine unabhängige Juryentscheidung beim Deutschen Buchhandlungspreis politisch übergangen hat«, teilte Roth mit."
Quelle: JA v. 12.03.2026
zum Beitrag13.03.2026 , 15:09 Uhr
Das Gedächtnis der Völker ist kurz. Ich denke an Salvador Allende, Pablo Neruda, Victor Jara und die vielen Anderen, die der Pinochet-Junta zum Opfer fielen. Und nun zeigt sich der neu gewählte Präsident mit dem Symbol eben jener Diktatur. Es sollte die Menschen schaudern.
zum Beitrag13.03.2026 , 14:54 Uhr
Lustig, dass Sie die Selbstüberschätzung nur bei der Grünen Jugend verorten. Wenn ich da an die JU denke, die vor wenigen Wochen versuchte, ihre Vorstellungen durchzusetzen, indem sie drohte, das Rentenpaket zu kippen. Da wollte der Schwanz mit dem Hund wackeln.
zum Beitrag13.03.2026 , 14:20 Uhr
Ich finde es bemerkenswert, dass Peter Unfried, der stetig für maximale Kompromissfähigkeit (vor allem der Grünen) und "Mehrheiten jenseits des antiquierten Lagerdenkens" in der Politik trommelt, einen egomanen Polarisierer wie Palmer als Minister in Ba-Wü befürwortet. Passt für mich irgendwie nicht zusammen.
zum Beitrag13.03.2026 , 13:57 Uhr
Wie bezeichnend, dass Sie die Grünen (30,2%) nicht mehr unter "links" einsortieren. Haben die es endlich geschafft, in der von allen präferierten "Mitte" anzukommen, wo immer die sich gerade befinden mag auf ihrem Weg nach rechts?
zum Beitrag13.03.2026 , 13:17 Uhr
Kunst und Kultur sind also "Gedöns", um es in den Worten eines ehemaligen BK auszudrücken?
Autsch.
Ihnen unterläuft übrigens ein logischer Fehlschluss. Wenn Kunst und Kultur nicht mehr über Steuergelder finanziert werden, sondern Privatsache sind, dann braucht es auch keinen Kulturstaatsminister Weimer mehr.
zum Beitrag13.03.2026 , 13:06 Uhr
Entscheidend ist, wer in der Trump-Regierung die Macht hat, und das sind nicht schwarze Evangelikale. Es genügt, sich das derzeitige Kabinett anzusehen.
zum Beitrag13.03.2026 , 13:00 Uhr
Tun sie aber. Leider. Und machen vermeintlich gute Miene zum bösen Spiel.
zum Beitrag13.03.2026 , 12:58 Uhr
Die drei großen monotheistischen Buchreligionen vereint im Hass aufeinander und der Sehnsucht nach dem Letzten Gericht. Und das im 21. Jahrhundert. Irre. Aber die Konflikte waren nie ausschließlich religiös motiviert, sondern hatten und haben immer einen sehr weltlichen imperialen Hintergrund.
zum Beitrag13.03.2026 , 12:39 Uhr
Was mir fehlt in dem Artikel ist eine Information darüber, wie die betroffenen Schulen und Kindergärten, das verantwortliche Schulamt und die zuständigen Behörden überhaupt damit umgehen. Wurden diese zu dem Sachverhalt um Stellungnahme gebeten?
zum Beitrag12.03.2026 , 17:50 Uhr
„ zu Dokumentationszwecken“
Netter Versuch. Was wäre denn so ein „Dokumentationszweck“?
Da fiele mir nur eine wissenschaftliche Arbeit ein, z.B. über die Sprache des Nationalsozialismus. Dort derartige Wörter mit Quellenangaben zu zitieren wird niemand beanstanden. In einem Kommentar wie dem Ihrigen sind sie vollkommen überflüssig, da Sie Ihre Frage auch ohne diese Begriffe hätten formulieren können. Und ganz nebenbei gibt es kein Verbot. Es handelt sich einfach um eine Frage des Anstandes, sie nicht zu benutzen.Den hat man, oder man hat ihn eben nicht.
zum Beitrag12.03.2026 , 12:51 Uhr
Sehe ich ähnlich. Solange zu viele Leute immer noch im SUV Brötchen holen fahren oder ihre Kinder 1000 Meter zur Schule kutschieren, ist das Benzin scheinbar immer noch nicht teuer genug. Autofahren wird, direkt und indirekt, massiv subventioniert.
Felix Creutzig u.a., Die sozialen Kosten des Verkehrs: subjektive Wahrnehmungen und objektive Berechnungen Nachzulesen hier: link.springer.com/...58-37557-7_24#Abs1 und ff.
zum Beitrag12.03.2026 , 12:27 Uhr
Kann sie eben nicht, und ich nehme an, das weiß sie auch. Was soll sie denn machen? Mit einer schwarz-blauen Koalition wedeln? Das wäre Selbstmord.
zum Beitrag12.03.2026 , 11:32 Uhr
Eine gute Opposition ist auch deshalb so wichtig, um der durchgängig destruktiv agierenden AfD nicht das Feld zu überlassen, und die Bürger*innen darauf hinzuweisen, dass es durchaus konstruktive, grüne und/oder linke Lösungswege gibt.
zum Beitrag12.03.2026 , 11:18 Uhr
Was bleibt, ist, eine gute Oppositionsarbeit zu machen, wo es geht, gemeinsam.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:59 Uhr
Oh Mist, ich habe Herrn Weimer degradiert! Der Mann ist ja Minister!
Korrekt wäre also:
Ein Kulturstaatsminister namens Weimer ...
zum Beitrag12.03.2026 , 09:53 Uhr
"...seine fünf Schnitzel (Frühstück, Brotzeit, Lunch, Vesper und Abendessen)"
www.youtube.com/watch?v=se38Af_3qns
zum Beitrag12.03.2026 , 09:31 Uhr
Ein Kulturstaatssekretär namens Weimer Der fiel über einen Feuerlöscheimer Und als er zu spät erkannte Dass es schon lichterloh brannte Schrie er: Ich kenn’ sie, meine Pappenheimer!
zum Beitrag10.03.2026 , 17:06 Uhr
Wo Politik versagt wird die vom Autor geforderte Klarheit an die Zivilgesellschaft delegiert, oder, da es dieser zu oft an Einfluss mangelt, wie von ihm beschrieben zunehmend an die Justiz delegiert.
zum Beitrag10.03.2026 , 16:56 Uhr
„Die einheitliche Ausrichtung der Meinung ist eine bedrohliche Erscheinung und gehört zu dem Kennzeichen unseres modernen Massenzeitalters. Sie zerstört das gesellschaftliche wie das persönliche Leben, das auf der Tatsache beruht, daß wir von Natur aus und von unseren Überzeugungen her verschieden sind. Denn daß wir unterschiedliche Ansichten vertreten und uns bewußt sind, daß andere Leute über dieselbe Sache anders denken als wir, bewahrt uns vor jener gottähnlichen Gewißheit, welche allen Auseinandersetzungen ein Ende bereitet und die gesellschaftlichen Verhältnisse auf die eines Ameisenhaufens reduziert. Wo es eine einhellige öffentliche Meinung gibt, besteht die Tendenz, Andersdenkende physisch zu beseitigen, denn massenhafte Übereinstimmung ist nicht das Ergebnis einer Übereinkunft, sondern ein Ausdruck von Fanatismus und Hysterie.“ (Hannah Arendt)
Laut Hannah Arendt ist Pluralität eine Grundbedingung des Menschlichen. Politik bedeutet immer auch die Fähigkeit, die Perspektive der Anderen einzunehmen. Vernichtung der Pluralität führt geradewegs in den Totalitarismus.
zum Beitrag09.03.2026 , 11:23 Uhr
Zumindest eine immer wieder kolportierte Erzählung scheint nicht zutreffend zu sein: Dass die Leute AfD wählen, weil sie abgehängt sind oder sich zumindest so fühlen. Ba-Wü ist eines der reichsten Bundesländer in Deutschland mit weit unterdurchschnittlicher Arbeitslosenquote und dem vierthöchsten BIP pro Kopf (Platz 4). Sehen wir der Tatsache ins Auge, dass es inzwischen eine relevante Anzahl Menschen gibt, die extrem rechte Ansichten vertreten und sich eine dementsprechende Politik wünschen.
zum Beitrag09.03.2026 , 11:11 Uhr
Klingt, als träumten Sie von dieser Koalition.
zum Beitrag09.03.2026 , 10:02 Uhr
Die Kritik Jonas Schnabels an Susanne Knaul geht fehl, denn sie hat an keiner Stelle irgendjemand anderem als Josef Schuster in seiner Funktion (!) als dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland empfohlen, sich zurückzuhalten mit lobenden Äußerungen zu einem vom Völkerrecht nicht gedeckten Angriffskrieg gegen Iran. Ich verstehe nicht, warum es sogar für einen Journalisten wie Herrn Schnabel so schwer zu sein scheint, die juristische von der moralischen Einschätzung der Situation klar zu trennen. Das Einzige, was man Frau Knaul vorwerfen kann ist, dass sie sich im Ton vergriffen hat, was die Überschrift des Artikels angeht. Wenn man das tut, sollte man sich allerdings derselben Lässigkeit der Formulierungen ("Gratismutige") tunlichst enthalten. Frau Knaul hat übrigens nirgendwo die Verbrechen der Mullahs relativiert oder kleingeredet oder den Wunsch geäußert, die Iraner*innen sollten "einfach mal die Klappe zu halten", wie der Autor oder sein Bauchgefühl es für möglich halten.
zum Beitrag09.03.2026 , 09:36 Uhr
"Ich denke mit "Dialog" ist auch was anderes gemeint als Parolen zu brüllen"
Dass Sie hier wiederholt schreiben, "Da wurde nur Baklava verteilt zur Feier des Tages" trägt auch nicht gerade zu einem differenzierten Dialog bei.
Die SZ schrieb dazu am 8. Oktober 23:
"Und in Berlin? Da schwenken ein paar Dutzend Menschen die palästinensische Flagge und jubeln den Terroristen der Hamas und des Islamischen Dschihads zu. Organisiert wurde die Demonstration im Stadtteil Neukölln von dem palästinensischen Netzwerk Samidoun. Bis zum späten Samstagabend haben sich nach Polizeiangaben etwa 50 Menschen dieser Demonstration angeschlossen."
Aus 50 Menschen und einer üblen Aktion des inzwischen verbotenen Vereins Samidoun sollte man keine Rückschlüsse auf "die Palästinenser" ziehen.
zum Beitrag09.03.2026 , 09:18 Uhr
Gerade in Bezug auf Israel gibt es in der taz schon lange ein breites Meinungsspektrum (was ich sehr schätze)
zum Beitrag09.03.2026 , 09:16 Uhr
"Gut, dass es hier diese klugen Frauen mit iran. Wurzeln gibt!"
Genau das war auch mein Gedanke beim Verfolgen der zitierten Diskussion auf Phoenix.
zum Beitrag08.03.2026 , 14:29 Uhr
Mir scheint, unter den „Kommunarden“ finden sich einige (zu viele), die mit Ayn Rands Büchern unter dem Kopfkissen schlafen. (Wer sich angesprochen fühlt, wird wissen warum)
zum Beitrag06.03.2026 , 10:53 Uhr
"Die Aussage dieses Satzes spiegelt eine Tatsache wieder."
Und Sie nehmen natürlich die Bibel als Zeugnis unverrückbarer Wahrheit?
Nein, Smotrich "muss" ich nicht einbringen, ich habe ihn unabhängig davon angeführt, weil er sehr deutlich macht, was er unter "From the River to the Sea" meint.
Es ist eine beliebte Methode, scheinbar neutrale Fragen zu stellen, die gleichzeitig suggerieren, dass es nur eine "offensichtlich richtige" Antwort darauf gibt.
zum Beitrag05.03.2026 , 17:51 Uhr
"Schon oft in der Geschichte wurde Freiheit errungen – doch sie ist keineswegs in Erz gegossen. Eigentlich nie. Jederzeit kann man sich an den Öfen ihrer Gestaltung die Finger verbrennen, auch heute, ja ganz besonders heute. Freiheit und Meinungsfreiheit verlieren allenthalben ihre Selbstverständlichkeit."
sagte Wolfram Weimer in seiner Rede zur Büchnerpreisverleihung 2025 und bezieht sich dabei auf den Namensgeber des Preises, den er wohl nicht ganz verstanden hat. Möge sich der Herr Kulturstaatsminister ordentlich die Finger verbrennen bei seinem Versuch, die Meinungsfreiheit einzuschränken.
"Gott mag den allerdurchlauchtigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden." Georg Büchner
zum Beitrag05.03.2026 , 17:00 Uhr
Zufällig kam ich kürzlich am Rande einer Demo mit einem älteren Kurden ins Gespräch. Er wies mich auf die traurige Tradition hin, dass die Kurden immer wieder im Stich gelassen wurden und erteilte mir etwas Geschichtsunterricht, als er mir von Helmuth von Moltke erzählte, der 1838 als Militärberater auf Seiten der osmanischen Truppen an einem Feldzug gegen die Kurden teilnahm. Die Kurden haben keinen Grund, irgendjemandem zu trauen.
zum Beitrag05.03.2026 , 12:13 Uhr
Was genau ist an dem Artikel antisemitisch?
zum Beitrag05.03.2026 , 12:12 Uhr
Zitat von der Webseite dieses dubiosen evangelikalen Vereins:
"Denn: Gott spricht in der Bibel das Land Kanaan „vom Fluss bis zum Meer“ exklusiv und unabänderlich dem jüdischen Volk zu."
Auch Bezalel Smotrich hat sich dahingehend sehr eindeutig geäußert:
“We’re setting out to destroy the dreams of Mohammed Shtayyeh, who thinks that one day an Arab state will be established in the land of Israel. Forget about it. From the river to the sea, only a Jewish state,”
Eindeutiger geht kaum. Also werfen Sie bitte keine Nebelkerzen.
zum Beitrag05.03.2026 , 10:58 Uhr
"Die Vereinigten Staaten von Amerika sind bei der Erfüllung ihrer militärischen Aufgaben – ob nun in Deutschland oder in den USA – gleichermaßen an die völkerrechtlichen Regeln des Friedenssicherungsrechts (sog. ius ad bellum, insb. das Gewaltverbot) sowie an das humanitäre Völkerrecht (Genfer Konventionen und Zusatzabkommen) gebunden. Unstreitig ist dagegen, dass Deutschland Völkerrechtswidrige Militäroperationen (oder gar Kriegsverbrechen), die durch ausländische Staaten von deutschem Territorium aus durchgeführt werden, nicht dulden darf."
Quelle: Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages www.bundestag.de/r...34-14-pdf-data.pdf
zum Beitrag05.03.2026 , 10:38 Uhr
Da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Anders als „Pro-Palästinensische“ Gruppen oder "pro AKP ausgerichteten Deutsch-Türkinnen" hat Herr Schuster eine offizielle Position als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland inne und versteht sich selbst als Sprachrohr aller Juden in Deutschland (mMn eine Anmaßung, aber das nur nebenbei). Als solcher trägt er eine Verantwortung für das, was er öffentlich äußert. Er äußert Zustimmung zu einem völkerrechtswidrigen Krieg. Das entspricht schlicht nicht den Regeln unserer Verfassung, an die er sich zu halten hat. Was er privat zu dem Krieg denkt, sollte er deshalb für sich behalten.
zum Beitrag04.03.2026 , 17:16 Uhr
Solange ich nicht Mitglied in einem der von Ihnen genannten Vereine bin, verbitte ich mir auch, dass diese in meinem Namen sprechen, ganz gleich, ob sie 20, 30 oder 50% ausmachen.
zum Beitrag04.03.2026 , 17:09 Uhr
Zugegeben keine glückliche Wortwahl meinerseits, auch wenn das Anliegen dahinter ein völlig anderes war, als von Ihnen unterstellt. Ihre polemische Antwort halte ich für unangemessen, da deutlich geworden sein sollte, was die Grundaussage meines Posts ist.
zum Beitrag04.03.2026 , 11:13 Uhr
Fest an Netanjahus Seite, "whatever it takes" ist Josef Schusters Devise. Der Zentralrat maßt sich an, Sprecher aller Juden in Deutschland zu sein, was aber keineswegs zutrifft. Korrekt ist, dass er ca. 46% der in Deutschland lebenden Juden vertritt. (Quelle: Wikipedia) Weshalb man auch nicht alle deutschen Juden in Haftung nehmen sollte für Aussagen, die Herr Schuster trifft.
zum Beitrag02.03.2026 , 11:20 Uhr
Genau so Ron Prosor gestern im ZDF heute-Interview. Es gibt offensichtlich keine Strategie, weder der USA noch Israels, was nach den Angriffen geschehen soll.
Mein Mitgefühl gilt den Iraner*innen und allen Menschen außerhalb des Irans, die den Preis dafür zahlen werden.
zum Beitrag02.03.2026 , 10:05 Uhr
Herrn Grigat steht natürlich seine Meinung zu, allerdings halte ich sie für unterkomplex, stark zuspitzend und damit eskalierend.
Den besseren Artikel zum Thema hat Armin Pfahl-Traughber verfasst: „Islam-Linke“ – analytische Kategorie oder politisches Schlagwort? www.bpb.de/themen/...isches-schlagwort/
Darin kommt er zu dem Fazit, "Eine mit Islamisten beabsichtigte Kooperation lässt sich ebendort nur in bestimmten Teilen wahrnehmen. Die demokratische Linke gehört erklärtermaßen nicht dazu, die extremistische Linke nur teilweise. Demgemäß ist die Bezeichnung viel zu allgemein und in der Einordnung pauschalisierend. Dies erklärt auch ihre diskursive Anwendung als politisches Schlagwort, dem sich auch extremistische Akteure von rechter Seite bedienen."
zum Beitrag27.02.2026 , 21:34 Uhr
„Sonderzentren“ nennt man Lager also jetzt. Tschentscher (SPD) als Erfüllungsgehilfe Dobrindts.. Dobrindt setzt die vom EU-Parlament beschlossene GEAS Asylreform mit maximaler Härte um, kommt damit den Forderungen der AfD nach und die beeilt sich festzustellen, dass das nicht ausreiche und stellt prompt neue Forderungen auf. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusehen, was kommen wird.
Es ist beschämend
zum Beitrag27.02.2026 , 13:24 Uhr
Was der Regisseur in seiner Rede gesagt hat, wurde an anderer Stelle bereits mehrmals wiederholt; warum sollte Frau Türkmen es noch einmal tun? Sie schreibt:
"Man muss die Inhalte der Rede nicht teilen, um zu erkennen, wie hier Maßstäbe verrutschen." Aber alles andere als eine eindeutige Positionierung gegen den Regisseur genügt Ihnen offensichtlich nicht. Der Verfasserin des Artikels geht es um etwas anderes, und zwar um die Fähigkeit, Ambivalenzen auszuhalten. Dass es an dieser zunehmend mangelt, macht auch Ihr Beitrag deutlich.
zum Beitrag27.02.2026 , 09:37 Uhr
"Die Schwebe, in der Tuttle nun gehalten wird, wirkt wie eine Warnung an die gesamte Kulturszene."
Die Kulturszene wehrt sich. Inzwischen haben Stand heute mehr als 3500 Menschen den offenen Brief der Deutschen Filmakademie unterschrieben, in dem es heißt:
"Kunstfreiheit bedeutet nicht Zustimmung zu einzelnen Positionen, sondern die Verteidigung des Rechts, sie zu äußern. Eine politische Einflussnahme auf die inhaltliche Gestaltung eines Filmfestivals würde fundamentale Prinzipien gefährden, für die die Berlinale seit Jahrzehnten steht. Es geht um weit mehr als nur eine Personalentscheidung. Dieser Versuch der Einmischung ist ein gefährliches Signal, das weit über das Festival hinausreicht."
Die Berlinale würde in der Bedeutungslosigkeit versinken, wenn der Kunstbegriff eines Herrn Weimer durchgesetzt würde, der an anderer Stelle schrieb:
„Das Konventionelle ist die neue Avantgarde.“
zum Beitrag27.02.2026 , 09:17 Uhr
Wo hat der Regisseur die Vernichtung Israels gefordert?
zum Beitrag27.02.2026 , 09:13 Uhr
Haben Sie sich mit der Vita des Regisseurs ein wenig beschäftigt? Ich nehme an, dass das nicht der Fall ist. Und welche Fahne hätte er denn zeigen sollen? Die israelische? Verbunden mit einer Dankesrede an den Befreier Netanjahu vielleicht? Sorry für den Sarkasmus, aber Sie unterstellen mit Ihren Fragen, dass er (wie wahrscheinlich alle Palästinenser*innen in Ihrem Weltbild) von der Auslöschung Israels träumt. Es scheint völlig außerhalb Ihrer Vorstellungskraft zu liegen, dass er von Frieden träumt.
zum Beitrag27.02.2026 , 09:04 Uhr
Danke für das Original. Hier wird noch einmal sehr deutlich, dass es sich nicht um eine Drohung handelt.
zum Beitrag26.02.2026 , 12:00 Uhr
Die SPD ist noch so ziemlich jedes Mal eingeknickt. Weshalb sie ja auch zunehmend in der wohlverdienten Bedeutungslosigkeit versinkt. Wozu braucht es noch eine SPD? Sozialdemokratische Anliegen werden heutzutage von der Linken vertreten.
Und die AfD-Wählenden werden wegen des geschredderten sogenannten "Heizungsgesetzes" auch nicht reumütig in die Arme der Mitte-Parteien zurückkehren. Die stimmt ja noch nicht einmal die grassierende Vetternwirtschaft und offensichtliche Korruption in ihrer geliebten Partei um.
zum Beitrag26.02.2026 , 10:23 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, ob Schwarzer eine pluralistische Gesellschaft will. Durch besondere Duldsamkeit oder Respekt vor von den ihren abweichenden Meinungen ist sie bisher auch nicht gerade aufgefallen.
Zitate:
"Ich bin modern, nicht modisch. Die meisten Menschen wissen hingegen nicht, wovon sie reden."
"Überall rollt diese woke Propagandawelle."
"Die Konservativen sind zu Recht irritiert, wenn Zehnjährigen in der Schule irgendwas von nonbinär, queer und trans erzählt wird."
So könnte es auch jemand aus der MAGA-Bewegung formulieren.
zum Beitrag25.02.2026 , 15:02 Uhr
Um das wieder auszubügeln bräuchte es eine Berichtigung, verbunden mit einer Entschuldigung, am besten in der Tagesschau um 20:00 Uhr. Ich bin gespannt…
zum Beitrag25.02.2026 , 09:04 Uhr
Auch wenn ich wie Sie gegen eine Absage an Schwarzer bin, so muss man doch auch zur Kenntnis nehmen, dass in einem Format wie einer Lesung mit anschließender Diskussion (Fragen aus dem Publikum?) eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe kaum möglich ist. Dazu bedürfte es einer zweiten Person auf dem Podium, die wirklich mit Frau Schwarzer diskutiert. Das ist aber meines Wissens nicht vorgesehen.
zum Beitrag24.02.2026 , 16:41 Uhr
Kushner senior ist nicht der erste und wird auch nicht der letzte Botschafter eines (eigentlich) befreundeten Staates sein, der sich gänzlich undiplomatisch äußert oder sich in innere Angelegenheiten des Gastlandes einmischt. Ich erinnere an Richard Grenell, Andrij Melnyk, Ron Prosor. Wenn ich länger darüber nachdenke, fallen mir sicher noch ein paar mehr ein. Dass Herr Kushner allerdings nicht zum ersten Mal einer Einbestellung nicht nachkommt, lässt schon tief blicken, was seinen Respekt vor rechtsstaatlichen und diplomatischen Gepflogenheiten angeht. Aber, um es umgangssprachlich auszudrücken: Wie der Herr, so's Gescherr.
zum Beitrag24.02.2026 , 15:59 Uhr
Ob ein Buch in 99 Begriffen, denen sie jeweils nur 1800 (!) Zeichen widmet, der Diskussion gerade zu strittigen Themen irgendeinen Mehrwert beschert, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Ein Beispiel. Zum Begriff „alter“ (Kleinschreibung im Original) ist zu lesen, Zitat:
„»Altfeministin«. Wie hört sich das an? Gestrig. Und genau das soll es auch. Ich selbst habe die zweifelhafte Ehre, seit ü60 ins Altersfach geschoben worden zu sein. Am eifrigsten dabei sind seit etwa zehn Jahren die heute sogenannten Queerfeministinnen."
Der Heyne-Verlag bewirbt das so:
„Ihre Welt in 99 Worten – Alice Schwarzer zieht Bilanz.“
Nichts Neues unter der Sonne also.
Wenn ich es der Webseite des Babylon-Kinos richtig entnehme, handelt es sich bei der Veranstaltung nicht nur um eine Lesung, sondern auch eine Diskussionsveranstaltung mit dem Publikum.
Wer also bereit ist, die 16.-€ Eintritt zu zahlen, kann mit ein bisschen Glück u. Durchsetzungsvermögen vielleicht auch ein paar eigene Argumente loswerden. Mir wäre es zuviel Geld, aber das möge Jede selbst entscheiden. Ansonsten kann man vor der Tür gegen Schwarzers Thesen demonstrieren. Insofern bin ich gegen eine Absage an die Autorin.
zum Beitrag24.02.2026 , 08:23 Uhr
Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Das ist der Standpunkt der OAZ, nicht meiner.
zum Beitrag23.02.2026 , 15:50 Uhr
Da haben Sie aber eine sehr selektive Wahrnehmung dessen, was ich geschrieben habe. Ich werde mich nicht wiederholen. Lesen Sie‘s einfach nochmal.
zum Beitrag23.02.2026 , 10:37 Uhr
Touché! ;-)
Ich denke bei Protestantismus allerdings weniger an den sinnenfreudigen Luther als an Calvin oder Zwingli, dem selbst Musik und Bilder in Kirchen schon zuviel des Guten waren.
zum Beitrag23.02.2026 , 10:21 Uhr
Ich verstehe Ihre Antwort nicht. Was ist für mich das Wichtigste? Welchen Leuten gebe ich indirekt sogar recht? Können Sie das bitte präzisieren?
zum Beitrag23.02.2026 , 10:07 Uhr
"Feindseligkeit wegen Sprache oder Herkunft galt hier lange nicht als Normalzustand,"
Aha. Wie anders würden Sie das nennen, wenn deutsche Rassisten Geflüchtete durch die Straßen jagen, Kopftuch tragende Frauen beleidigen oder Brandanschläge verüben?
zum Beitrag23.02.2026 , 09:43 Uhr
Nur um es nochmal klarzustellen: Natürlich sind die wenigsten Geflüchteten kriminell, genauso wie das in der autochthonen Bevölkerung der Fall ist. Und von Abschiebung aufgrund von Straftaten habe ich gar nicht geschrieben, sondern von Strafverfolgung. Und nicht alle die fliehen, sind Intellektuelle (und das ist auch gut so). Ich halte es für gefährlich, Geflüchtete zu überhöhen als moralisch bessere Wesen, denn das schraubt auch die Erwartungen an sie in unerreichbare Höhen. Genügt es nicht, einfach Mensch zu sein, um ein Anrecht auf Schutz zu haben, wenn man verfolgt wird?
zum Beitrag22.02.2026 , 13:45 Uhr
"Doch selbst hier bietet vor allem der Katholizismus ein Schlupfloch. Dafür wurde er ja erfunden: um für jede Regel einen Weg zu finden, wie man sie umgehen kann."
Ja mei, mir san allzumal Sünder ;-)
Deswegen ist mir als Ex-Katholikin der Katholizismus immer noch sympathischer als der gestrenge Protestantismus.
zum Beitrag22.02.2026 , 13:18 Uhr
Aus den Leitlinien der OAZ:
"Ein Medium, das erklärt statt lenkt, einordnet statt polarisiert und Zukunft nicht behauptet, sondern sichtbar macht."
Wie das umgesetzt wird, möge Jede*r selbst beurteilen. Hier ein Beispiel:
„Zu den wesentlichen Unterschieden zwischen Ost und West gehört ein anderes Empfinden gegenüber Russland und seinen Menschen. Verknappt gesagt, stoßen da auf Begegnung gegründete Urteile auf ideologische Vorurteile. Die Ostdeutschen haben ihre jahrzehntelangen, gemischten Erfahrungen mit ihren Befreiern und Besatzern, die Westdeutschen ihre eher moralisierenden, medialen Vermittlungen. Da stehen ambivalente Alltagserfahrungen gegen abstrakte Feindbilder.“
Und weiter:
"Der Westen weiß, wer recht hat, der Osten will wissen, wie es so weit kommen konnte und wie es beendet werden kann."
zum Beitrag22.02.2026 , 12:09 Uhr
Das frage ich mich auch, nachdem der Herausgeber in einem Interview in der Kulturzeit v. 20.02. meinte, Geld sei kein Problem. Ein Schuft, der Böses dabei denkt...
zum Beitrag22.02.2026 , 12:05 Uhr
Die aus mehreren Kommentaren hier deutlich spürbare klammheimliche Freude darüber, dass es sich um nichtdeutsche Täter handelte, ist eklig und allzu durchsichtig.
Dahinter steht unausgesprochen: "Wussten wir ja schon immer, dass *Die* nicht demokratiefähig sind."
Es ist wenig überraschend, dass Geflüchtete nicht die besseren Menschen sind, und natürlich muss man die Täter zur Rechenschaft ziehen.
Ich wäre zudem sehr für ein Verbot der Grauen Wölfe. Ich verstehe nicht, dass Deutschland sich bis jetzt nur zu einer Einstufung der PKK als Terrororganisation durchringen konnte und damit verbunden zu einer Aufrechterhaltung des Verbots der Partei und anhängender Vereine.
zum Beitrag22.02.2026 , 11:44 Uhr
Natürlich wurde vieles skandalisiert, aber ich bezog mich auf die verlesene Rede des (damals nicht selbst anwesenden) Schauspielers Erfan Shekarriz .
zum Beitrag21.02.2026 , 19:06 Uhr
Ich gehe davon aus, dass sowohl Leiterin als auch Jury sich einfach nicht nochmal die Finger verbrennen wollten nach dem Eklat, den es letztes Jahr gab. Das kann man für klug oder für feige halten, je nach Perspektive. Mir wäre ein offener Streit allemal lieber als dieser verdruckste Umgang, der hierzulande von offiziellen Stellen im Diskurs über Israel gepflegt wird.
zum Beitrag21.02.2026 , 17:45 Uhr
Es sollte zu denken geben, dass der in fast allen Fällen zerstrittene Sicherheitsrat sich dieses Mal einig gewesen zu sein scheint.
Man könnte zu dem Schluss kommen, dass es entweder hinter den Kulissen eine wie auch immer geartete Absprache zwischen den Vetomächten USA, Russland und China gab, oder aber, dass alle Mitglieder des Sicherheitsrates froh waren, das Problem auslagern zu können.
Zitat: "Der Sicherheitsrat begrüßt die Einrichtung des Friedensrats (Board of Peace, BoP) als Übergangsverwaltung mit internationaler Rechtspersönlichkeit (....) (...) ermächtigt die an der BoP und der BoP teilnehmenden Mitgliedstaaten: (A) die zur Erreichung der Ziele des Gesamtplans erforderlichen Vereinbarungen zu treffen, einschließlich solcher, die die Vorrechte und Immunitäten des in Absatz 7 unten genannten Personals der Truppe betreffen (...)"
Quelle: docs.un.org/en/S/RES/2803(2025) Übersetzung: DeepL
Klingt für mich nach einem Freibrief.
zum Beitrag21.02.2026 , 16:22 Uhr
"Mal abgesehen davon, dass Sie gerade sagen, Sie hätten auf die Frage "Wie gut wäre das für die Sache der Frauen?" als Antwort "Ein klares nein" verlangt"
Da haben Sie natürlich vollkommen recht. Deshalb hier nochmal extra für Sie:
Die (korrekte) Antwort lautet: Es wäre schlecht für die Sache der Frauen.
Und zu Ihrer Frage bzgl. Xavier Naidoo:
Meinen Sie den durchgeknallten Typen, der gerade mal wieder durch seltsame Verschwörungserzählungen auf sich aufmerksam macht? Auch hier lautet die Antwort: Nein, es wäre nicht gut für die Sache schwarzer Menschen, wenn ein durchgeknallter Verschwörungserzähler ganz gleich welcher Hautfarbe Bundeskanzler würde.
zum Beitrag20.02.2026 , 14:30 Uhr
Umberto Eco hat als Semiotiker ganz sicher seine Worte nicht unbedacht gewählt. Wenn er hätte sagen wollen, "Wo immer *Menschen* die Legitimität eines Parlaments in Zweifel ziehen, weil es den Willen des Volkes nicht mehr zum Ausdruck bringe, riecht es nach Urfaschismus.", dann hätte er das so gesagt. Er sprach aber von Politikern.
Trotzdem halte ich die Aussage der Aktivistin, der Bundestag sei "ein Parlament des Geldes" für fragwürdig, weil populistisch und unterkomplex, was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass man nicht nach gerechteren Wegen demokratischer Entscheidungsfindungsprozesse suchen darf. Einer davon sind die inzwischen in den Kommunen installierten Bürgerräte.
zum Beitrag20.02.2026 , 14:10 Uhr
Ich erinnere an die Kleine Anfrage der CDU von vor einem Jahr. Da wurde sozusagen Vorarbeit geleistet, indem die Mittelvergabe von "Demokratie leben" angezweifelt wurde:
"Auch erscheint es den Fragestellern zweifelhaft, dass etwaige Förderprogramme, die die betroffenen Vereine in ihrer gemeinnützigen Arbeit unterstützen sollen, ihren Zweck erfüllen. Ein Beispiel ist das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das einige Organisationen finanziell fördert, die an den Demonstrationen beteiligt waren."
zum Beitrag20.02.2026 , 13:20 Uhr
Alles andere als ein klares Nein! auf diese Frage ist inakzeptabel, ganz besonders von einer Frau, die sich offensichtlich - wenn mMn auch fälschlich - als erste Feministin des Landes versteht. Leider überrascht mich Frau Schwarzers Antwort nicht.
zum Beitrag20.02.2026 , 12:59 Uhr
Gegen Bekämpfung des Hungers und Familienplanung wird niemand etwas einwenden, bloß - was tun, bis die von Ihnen angestrebten Ziele erreicht sind? Zudem lässt sich bei aller Kritik an Korruption etc. die Mitverantwortung der wohlhabenden Länder des Nordens an der Armut des Südens nicht leugnen.
zum Beitrag19.02.2026 , 13:01 Uhr
Dann gehen die potenziellen Porsche-Käufer also zu Fuß, wenn keine Verbrenner mehr gebaut werden?
zum Beitrag19.02.2026 , 12:14 Uhr
Da sich der Artikel hinter einer Bezahlschranke verbirgt, hier noch einmal Ecos gesamte Rede:
coopgo.consulting/...o_Urfaschismus.pdf
Zitat Umberto Eco:
". In der Zukunft erwartet uns ein TV- oder Internet-Populismus, in dem die emotionale Reaktion einer ausgewählten Gruppe von Bürgern als Stimme des Volkes dargestellt und akzeptiert werden kann. Aufgrund seines qualitativen Populismus muß der Urfaschismus gegen "verrottete" parlamentarische Regierungen eingestellt sein. Wo immer ein Politiker die Legitimität eines Parlaments in Zweifel zieht, weil es den Willen des Volkes nicht mehr zum Ausdruck bringe, riecht es nach Urfaschismus."
zum Beitrag19.02.2026 , 10:25 Uhr
Europa schottet sich ab. Wieviele Menschen das das Leben kostet interessiert kaum jemanden. Es wird viel Geld ausgegeben (Frontex 2025: 1,124 Mrd. €.( Zum Vergleich: bei der Gründung waren es 6 Mio. €)), um zu verhindern, dass Flüchtende das rettende europäische Ufer erreichen. Gleichzeitig werden NGOs regelmäßig diskreditiert und kriminalisiert, ihre Arbeit be- und verhindert.
Wer so handelt, sollte von europäischen Werten - niedergelegt in Art. 2 des Lissabonner Vertrags und in der Grundrechte-Charta der EU - besser schweigen.
zum Beitrag19.02.2026 , 08:50 Uhr
"ebenso wie die gazanische Regierung"
Gaza hat mit dem israelisch-libanesischen Konflikt nichts zu tun.
"müssen sie Söldner beauftragen"
Lieber Söldner als unter UN-Mandat stehende Truppen?
Die UNIFIL wurde zur Überwachung der territorialen Integrität des Libanons ins Leben gerufen (Resolution 425) Das war 1978, als es noch gar keine Hisbollah gab. Das Mandat wurde 2006 nach Angriffen der Hisbollah auf Israel erweitert. Sie fordert u.a.
"(...) die vollständige Einstellung der Feindseligkeiten, insbesondere auf der Grundlage der sofortigen Einstellung aller Angriffe durch die Hisbollah und der sofortigen Einstellung aller offensiven Militäroperationen durch Israel"
Beides hat bekanntermaßen nicht stattgefunden. Nichts ist unkompliziert im Nahen Osten.
zum Beitrag18.02.2026 , 18:01 Uhr
All Jenen, die gegen die angeblich zu „woke“ Linke, NGOs, Klimaaktivist*innen, zu linke Medien etc. wettern, sei besonders der zweite Teil der Doku ans Herz gelegt. Eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob es wirklich das ist, was sie wollen.
zum Beitrag17.02.2026 , 18:30 Uhr
Ich bin es einfach nur leid. Den Bürger*innen der DDR wurde erzählt, dass sie das bessere Deutschland seien, weil: keine Nazis. Die saßen ja bekanntlich alle in der BRD. Und falls es doch welche gegeben haben sollte, so wurden sie einfach weggeleugnet. Neonazis waren eben "Rowdies". Und jetzt? Sind die AfD-Wählenden irgendwie unverstandene, ewig benachteiligte Traumatisierte, die den Wendeschock auch in der zweiten Generation noch nicht richtig verarbeitet haben. Nochmal: Ich bin es einfach nur leid. Niemand ist gezwungen nach unten zu treten, wenn es ihm schlecht geht.
zum Beitrag17.02.2026 , 16:47 Uhr
Zum einen möchte ich auf die Antwort von @Volker Scheunert verweisen, der schneller war als ich. Zum anderen zitiere ich gerne aus der von Ihnen verlinkten Quelle: "„Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“ – dies war ein Slogan des Zionismus. Allein: Er traf auf das Gebiet Palästina nicht zu, denn es war bewohnt."
Als Kolonialisten verstanden sich die Einwanderer übrigens selbst. Ich zitiere: "Aus den Kreisen der 'Zionsfreunde' (Chowewe Zion) sind seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts bereits Gruppen zur Errichtung neuer Kolonien nach Palästina gezogen, und seitdem ist die Bewegung mächtig gewachsen, und die Siedlungen haben sich sehr gut entwickelt. (...) Heute kann dieses Kolonisationswerk bereits auf beachtliche Erfolge zurückblicken." Und weiter: "Seine praktische Verwirklichung, die Schaffung einer jüdischen Majorität, erfordert wohl noch auf viele Jahre hinaus die größte Anstrengung der Juden und die wohlwollende Mitwirkung nichtjüdischer Mächte."
Zitat von Georg Landauer aus: Palästina. Meyer & Jessen 1925
Historische Quellen sind immer interessant zu lesen.
zum Beitrag17.02.2026 , 15:59 Uhr
"...wenn beispielsweise eine Gruppe von 10 Rechtsextremen 3 Afrikaner brutal attackiert und einen von ihnen ermordet hätten.Da wäre der Aufschrei mindestens genauso groß gewesen"
Das wage ich zu bezweifeln, zumindest was die Äußerungen von Herrn Macron angeht. Stattdessen hätte er vermutlich vorsorglich die Police Nationale in den Banlieues aufmarschieren lassen.
zum Beitrag17.02.2026 , 15:01 Uhr
Es ist ein klassisches Dilemma: Ein Regimewechsel ohne Unterstützung von außen ist zurzeit kaum vorstellbar, da das Mullah-Regime zur Verteidigung seiner Macht zu allem bereit zu sein scheint und weder von den Revolutionsgarden noch dem Militär ein Putsch zu erwarten ist. Leider sind die "Unterstützer" Trump und Netanjahu zweifelhafte Figuren mit sehr eigenen und sich nicht unbedingt mit jenen des iranischen Volkes deckenden Interessen. Herr Pahlawi hat keine Qualifikation vorzuweisen außer seiner Rolle als hauptamtlicher Sohn eines verstorbenen Autokraten.
Die Einwände von Herrn Bax sind einleuchtend, sich aber auf eine wie auch immer geartete "Solidarität" zu verlassen ist mir zu billig. Die Jahrzehnte dauernden Sanktionen lassen das Volk zunehmend verarmen, laufen aber ins Leere.
Was also tun? Ich fürchte, es wird keine irgendwie "saubere" Lösung geben.
zum Beitrag17.02.2026 , 14:38 Uhr
"muss weg", "abgeurteilt und gehängt"
Wie leichtfertig manche Leute minimalste zivilisatorische und demokratische Standards bereit sind aufzugeben, finde ich erschreckend.
zum Beitrag16.02.2026 , 13:39 Uhr
"...für die und ihren Opfermythos, der übrigens längst kein Mythos mehr ist"
Sie betrachten die AfD also als Opfer, verstehe ich Sie da richtig? Die sitzen in Parlamenten und in Talkshows und dürfen ihre Meinung in die Welt hinausposaunen wo und wie oft sie wollen, und Sie sagen mit der AfD, die seien Opfer???
zum Beitrag16.02.2026 , 12:01 Uhr
Was wir zur Zeit erleben ist ein Frontalangriff auf sämtliche, hart erkämpften sozialen Errungenschaften durch den Neoliberalismus, der sich auf der Zielgeraden wähnt. Ich hoffe sehr, dass sich die Beschäftigten nicht gegeneinander ausspielen lassen, sich stattdessen wieder stärker gewerkschaftlich organisieren und die Gewerkschaften sich entschlossen gegen derartige Versuche stemmen.
zum Beitrag16.02.2026 , 10:33 Uhr
Sie sprechen der Verfasserin des Artikels ab, eigene Schlüsse aus den von ihr gemachten Erfahrungen zu ziehen und unterstellen ihr, so schlichten Gemütes zu sein, dass sie der Hamas-Propaganda auf den Leim geht. Finden Sie das nicht ein kleines bisschen anmaßend? Ich würde vorschlagen, dass Sie nicht Jede und Jeden, der oder die nicht auf Linie mit dem Zentralrat ist, für zumindest verblendet oder genasführt zu erklären.
zum Beitrag15.02.2026 , 12:30 Uhr
Ein sehr persönlicher und dabei beeindruckender Artikel. Ich bin sicher, die Verfasserin ist mit ihrer Haltung nicht so alleine, wie sie sich zu fühlen scheint. Nur sind diejenigen, die sich nicht eindeutig auf einer „Seite“ positionieren eben oft nicht so laut und damit leider weniger sichtbar.
zum Beitrag14.02.2026 , 15:17 Uhr
Wir sollten auf keinen Fall in die Falle tappen, mit Blick auf die USA, wo alles noch schlimmer ist zu vergessen, was gerade hier bei uns geschieht; wie z.B. unsere BM für Wirtschaft und Energie alle Fortschritte in Bezug auf erneuerbare Energien zugunsten der fossilen zu schreddern versucht.
zum Beitrag14.02.2026 , 14:14 Uhr
Land of the Free...
zum Beitrag14.02.2026 , 14:13 Uhr
Der gravierende Unterschied liegt darin, dass in Deutschland eine Ausweispflicht für alle über 16-Jährigen besteht, in den USA ist das nicht der Fall. Es besteht auch keine Meldepflicht. Stattdessen muss man sich um wählen zu können, unter Vorlage des Führerscheins oder der ID registrieren. Auch diese Dokumente besitzt nicht Jede*r. Mehr dazu hier: www.srf.ch/news/in...ren-wie-man-waehlt
zum Beitrag14.02.2026 , 13:58 Uhr
Nicht, dass ich besonders überrascht wäre. Ob sich das abschreckend auf die potentiell AfD-Wählenden in Sachsen-Anhalt und anderswo auswirkt? Zu hoffen wäre es, allein mir fehlt der Glaube.
Btw: Die Grafik erinnert mich an die wunderbare taz-Kolumne "Die wirrsten Grafiken der Welt" aus den Nullerjahren. Ob das nun an der Unübersichtlichkeit und Vielzahl der AfD-Verstrickungen liegt oder an ihrer grafischen Darstellung? Wer weiß das schon.
zum Beitrag13.02.2026 , 17:47 Uhr
Z.B.mit der Zivilbevölkerung? Mit Vertreter*innen der dort arbeitenden Ärzt*innen etc.?
zum Beitrag13.02.2026 , 14:49 Uhr
Wenn sie in ihrer Rolle als CDU-Mitglied gefahren wäre, wäre das sozusagen ihre Privatsache. Ist sie aber nicht. Sie hat sich etwas angemaßt, was ihr nicht zusteht.
Zu den Aufgaben eines/einer Bundestagspräsident*in:
"Der Bundestagspräsident repräsentiert den Bundestag und damit die Legislative. Protokollarisch bekleidet er nach dem Bundespräsidenten das zweithöchste Amt im Staat – vor dem Bundeskanzler und dem Bundesratspräsidenten. Seine Aufgaben beschreibt die Geschäftsordnung des Bundestages: „Der Präsident vertritt den Bundestag und regelt seine Geschäfte. Er wahrt die Würde und die Rechte des Bundestages, fördert seine Arbeiten, leitet die Verhandlungen gerecht und unparteiisch und wahrt die Ordnung im Hause.“
Quelle: www.bundestag.de/p...idium/funktion_neu
Mit anderen Worten: Sie ist eine hohe Verwaltungsangestellte.
zum Beitrag13.02.2026 , 14:39 Uhr
Ich verstehe Ihre Antwort nicht. Ich habe in meinem Post um 11:13 Uhr geschrieben, dass Journalisten nicht in den Gazastreifen dürfen. Kann es sein, dass Ihre Antwort sich an @Peter Schütt richtet?
zum Beitrag13.02.2026 , 11:13 Uhr
Die Quellen sind widersprüchlich, weshalb ich Zahlen wie die von Ihnen angegebenen gegenüber ausgesprochen skeptisch wäre. Vor allem legitimiert das nicht Israels weiterhin äußerst restriktive Politik, was die Verteilung von Hilfsgütern an die notleidende Bevölkerung des Gazastreifens angeht. Israel will keine Zeugen, weder Journalist*innen noch Ärzt*innen noch Hilfsorganisationen, die nicht in irgendeiner Weise "embedded" sind. Und Frau Klöckner unterstützt das mit ihrer performativen Stippvisite in der gelben Zone.
zum Beitrag13.02.2026 , 10:39 Uhr
Was für eine Karriere! Erst PR-Botschafterin für Wein, dann für Nestlé und nun für die Politik Netanjahus und Konsorten. Das muss ihr erstmal eine*r nachmachen.
zum Beitrag13.02.2026 , 10:34 Uhr
Gibt es. Erinnert sei an Nicholas Potter, Klaus Hillenbrand, Erica Zingher oder, wenn auch nur als Gast-Kommentatorin Michaela Dudley. Man kann der taz wahrlich keine Einseitigkeit in Bezug auf den Nahost-Konflikt vorwerfen.
zum Beitrag12.02.2026 , 18:52 Uhr
Ganz gleich, ob da eine IOC-Chefin Krokodilstränen vergießt oder ein FIFA-Präsident einen FIFA-Friedenspreis für Trump erfindet - die großen Sportverbände sind bis ins Mark verrottet und korrupt. Von ihnen ist hinsichtlich der Menschenrechte nichts zu erwarten.
Vielleicht findet sich eine andere Gelegenheit, diesen aufrechten Menschen zu ehren. Noch besser wäre, seine Konkurrenten würden geschlossen dem Wettbewerb fernbleiben
zum Beitrag12.02.2026 , 18:05 Uhr
Ich habe die Verlautbarungen von Frau Klöckner nach ihrem Besuch gesehen und würde ihr empfehlen, sich als Netanjahus Regierungssprecherin zu bewerben. Als Bundestagspräsidentin ist sie ungeeignet, was sie mit diesem Auftritt einmal mehr eindrucksvoll bestätigt hat. Ich halte sie weder für dumm noch naiv, weshalb ich ihr nicht einmal mildernde Umstände zubilligen kann.
zum Beitrag12.02.2026 , 10:56 Uhr
Meinen Sie jenen Herrn Seehofer, der von Migration als "Mutter aller Probleme" sprach?
zum Beitrag12.02.2026 , 10:55 Uhr
Ich bin überzeugt, dass Sie schon seit 2015 gerne und 24/7 sich selbst überlassenen Geflüchteten zur Seite stehen, um ihnen das Ankommen in unserer Gesellschaft zu erleichtern und ihnen unsere deutschen Werte näherzubringen.
zum Beitrag11.02.2026 , 14:01 Uhr
Der Autor des Artikels diskreditiert eine nicht näher definierte und deswegen pauschalisierte „Linke“ als im schlimmsten Fall offen mit dem Mullah-Regime sympathisierend. Ich würde mir wünschen, dass er diese steile These ordentlich belegt.
Als „Beweis“ mangelnder Solidarität der Linken führt der Autor u.a. den Umstand an, dass zu wenige Linke an Demonstrationen gegen das Mullah-Regime teilnehmen. Nach meiner zugegeben subjektiven Beobachtung der Demos in meiner kleinen Großstadt interessiert es die Mehrheitsgesellschaft sowieso selten, welche Kämpfe Kurd*innen, Syrer*innen oder eben Iraner*innen in ihren Heimatländern austragen, und lassen die vom Unrecht in – hier beliebiges Land einsetzen - Betroffenen auf den Demos alleine. Das gilt übrigens nicht nur für Linke, sondern auch für den ganzen demokratischen Rest. Diese Vorwürfe allein an „die Linken“ zu richten finde ich deshalb ziemlich scheinheilig.
zum Beitrag11.02.2026 , 13:00 Uhr
Nur nebenbei: Die in der Schweiz von Stadler gebaute Tram TINA (steht nicht für There Is No Alternative ;-)) ist in meiner Stadt mehr als unbeliebt, weil sie laut und störanfällig ist. Seit sie hier fährt, wird an ihr herumgeschraubt in der Hoffnung, dass es besser wird.
zum Beitrag11.02.2026 , 12:06 Uhr
Die NPD wurde vor allem wegen ihrer zahlenmäßigen Bedeutungslosigkeit nicht verboten.
Zitat Tagesschau v. 17.01.2017:
"Es fehle derzeit an konkreten Anhaltspunkten von Gewicht, die es möglich erscheinen ließen, dass das Handeln der NPD zum Erfolg führe, so Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle in der Urteilsbegründung. Erst wenn es Anhaltspunkte dafür gäbe, dass die NPD irgendwo die Mehrheit erreichen oder an die Regierung kommen könne, dürfe die Partei verboten werden."
zum Beitrag10.02.2026 , 14:53 Uhr
Wir in Deutschland unterscheiden oft genug nicht sauber zwischen Faschismus und Nationalsozialismus, weshalb Faschismus nur als das maximal Böse gedacht wird. Von daher finde ich die Sentenz des Autors, dass Faschismus nicht mit Auschwitz beginne, sondern damit ende, nicht unbedingt zutreffend. Faschismus *kann* mit Vernichtungslagern enden, muss es aber nicht zwingend. An dieser Stelle hätte ich mir eine genauere Differenzierung gewünscht.
»Faschismus kann definiert werden als eine Form politischen Verhaltens, die durch eine obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, der Demütigung oder der Opferrolle der Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Energie und Reinheit gekennzeichnet ist, in denen eine massenbasierte Partei engagierter nationalistischer Militanter, die in einer schwierigen, aber effektiven Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten steht, demokratische Freiheiten aufgibt und mit erlösender Gewalt und ohne ethische oder rechtliche Beschränkungen Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion verfolgt.« Robert Paxton
Zitiert aus: Strobl, Was ist Faschismus www.der-rechte-ran...as-ist-faschismus/
zum Beitrag10.02.2026 , 14:06 Uhr
"Die Reformen der Weißen Revolution sollten das Eigentum gerechter verteilen, doch das Gegenteil passierte. Die Großgrundbesitzer wurden für die Enteignungen mit Anteilen an der rasant wachsenden Industrie entschädigt, das brachte viel mehr Profit. Und die Bauern bekamen die Felder nicht geschenkt, sondern mussten dafür teure Kredite aufnehmen und nun selbst für Bewässerung, Zugvieh und Geräte sorgen. Ihre Erträge aus der Landwirtschaft genügten oft nicht. Die Schere zwischen Arm und Reich ging immer weiter auseinander. "
Quelle: Deutschlandfunk
zum Beitrag10.02.2026 , 13:52 Uhr
1. finde ich da kein Zitat einer/eines Linken 2. beziehen Sie sich dort auf eine Linke aus den Sechzigern und Siebzigern. Weil sich kein passendes aktuelles Beispiel findet? Mein Eindruck ist, dass Sie sich in Ihrem pauschalen Linken-Hass vollkommen verrannt haben. Es gibt "die Linke" nicht. Vielleicht sollten Sie das erst einmal zur Kenntnis nehmen. Natürlich gab/gibt es dogmatische Linke, aber es gab und gibt auch immer eine undogmatische/antiautoritäre Linke. Alle in einen Topf zu werfen nützt nur den Rechten.
zum Beitrag09.02.2026 , 15:21 Uhr
Ich finde Das Leben des Brian auch sehr lustig, meine aber hier eher mit Victor Klemperer, den ich an anderer Stelle bereits zitiert habe: Die Sprache bringt es an den Tag. Was meiner Meinung nach auch der Rest des Beitrags des Foristen belegt, so, wenn er z.B. vom „erlaubten Meinungskorridor“ spricht, von Einschüchterung der Bürger. Impliziert wird damit, dass wir nicht in einer Demokratie leben, und genau das ist die Wiederholung des entsprechenden AfD-Narrativs.
zum Beitrag09.02.2026 , 13:13 Uhr
Sie zitieren einen Rechten (Krah) und schreiben dann, mit dieser Art Linker wollten Sie nichts zu tun haben? Können Sie bitte wenn Sie auf Linke draufhauen, bitte auch Zitate bringen, die nicht von Rechten stammen? Danke.
zum Beitrag09.02.2026 , 12:48 Uhr
Hier die Forderungen der Iranischen Gemeinde in Deutschland* e.V.:
- Die Verbrechen der iranischen Regierung gegen die Menschenrechte klar und unmissverständlich zu verurteilen und mit allen diplomatischen und wirtschaftlichen Druckmitteln den Kampf des iranischen Volkes zu unterstützen. - Die Konten der Verantwortlichen des Regimes und ihrer Familien in der Europäischen Union zu sperren. - Die Abschiebungen iranischer Geflüchteter nach Iran zu stoppen. Die „Islamischen Revolutionsgarden“ auf die Liste terroristischer Organisationen zu setzen. - Die scheinbar kulturell-religiösen Einrichtungen des Regimes in Europa zu schließen. In einem theokratischen Staat sind kulturell-religiöse Institutionen nicht unabhängig, sondern dienen ausschließlich den politischen Zielen des Regimes. - Alle verfügbaren Mittel zu nutzen – ohne Zugeständnisse an die islamische totalitäre Regierung –, um Druck auf dieses Regime auszuüben und die Freilassung politischer Gefangener, einschließlich der Doppelstaatsbürger-Geiseln, zu erreichen.
*Die IGD versteht sich als bundeweiter Dachverband der iranischstämmigen Community sowie der Menschen aus dem iranischen Kulturkreis in Deutschland.
zum Beitrag09.02.2026 , 12:16 Uhr
Der Horror und das Sterben an der südlichen Außengrenze der EU schaffen es nicht mal mehr in die Nachrichten, wenn sie solche Ausmaße annehmen wie in diesem Artikel zurecht vermutet. Was nicht in den Schlagzeilen und Timelines erscheint, ist nicht existent. Über die unzähligen Toten im Mittelmeer wird ein Leichentuch des Schweigens ausgebreitet, während die Möglichkeit legaler Zuwanderung in die EU täglich mehr eingeschränkt und die Zahl der Frontex-Beamten stetig aufgestockt werden. Es ist beschämend.
zum Beitrag09.02.2026 , 11:21 Uhr
Was Sie vollkommen ignorieren: Es gibt ein konservatives Angebot rechts von SPD, Grünen und Linken: CDSU und FDP. Wem das immer noch nicht rechts genug ist, der muss sich leider sagen lassen, dass er sich außerhalb des demokratischen Diskurses bewegt. Die AfD ist rechtsextrem, nicht bloß konservativ und wirtschaftsliberal. Punkt.
zum Beitrag09.02.2026 , 11:14 Uhr
"Der Schnack über Demokratie ist dabei doch nur ein Vorwand."
Schlimmer Satz. Denken Sie nochmal drüber nach, ob Sie den so stehen lassen wollen.
Meinen die 80% AfD-Wähler in Ihrem Dorf wirklich Demokratie, oder wollen sie, dass da Einer mal so richtig "durchregiert", mit all den schrecklichen Folgen für vulnerable Gruppen, wie wir es zur Zeit in den USA live mitverfolgen können?
zum Beitrag09.02.2026 , 10:53 Uhr
@Sonnenhaus bezieht sich damit wohl auf diesen Artikel in der taz:
Bezahlkarte für GeflüchteteDiskriminierung im Supermarkt
Ein Hamburger Supermarkt verbot Menschen mit Bezahlkarte, Gutscheine zu kaufen. Bis die taz nachfragt – und eine falsche Webseite der Stadt entdeckt.
taz.de/Bezahlkarte...uechtete/!6136472/
zum Beitrag09.02.2026 , 10:50 Uhr
All jenen, die hier so eifrig gegen ein Verbotsverfahren gegen die AfD anschreiben, sei dieser Artikel im Verfassungsblog ans Herz gelegt:
Rechtswissenschaftliche Stellungnahme zu einem Parteiverbotsverfahren gegen die Alternative für Deutschland
verfassungsblog.de...botsverfahren-afd/
zum Beitrag09.02.2026 , 10:32 Uhr
"Kartellparteien" - Ihre Wortwahl ist (selbst-)entlarvend.
zum Beitrag06.02.2026 , 09:10 Uhr
Weintraub: „Die Verbrechen der Nazis begannen nicht in Auschwitz. Sie begannen mit Ausgrenzung, Erniedrigung und mit Verächtlichmachung der Jüdinnen und Juden und weiterer Minderheiten."
Und sie begannen mit der Verbrüderung der nationalkonservativen Kreise mit Hitler, siehe Franz von Papen, dessen DNVP 1932 eine Koalition mit der NSDAP einging in dem Glauben, er könne auf diese Weise die Nationalsozialisten einhegen. Welch fürchterlicher Irrtum!
Genau das gilt es jetzt zu verhindern.
zum Beitrag06.02.2026 , 08:49 Uhr
Das Interview macht mich wütend, aber auch ratlos. Was sollen die Menschen in Massafer Yatta noch tun, um endlich ihr Recht auf ein friedliches Leben in ihren angestammten Dörfern zu bekommen? Der Rechtsweg innerhalb der israelischen Gesetze ist ausgeschöpft, internationales Recht interessiert Israel sowieso nicht. Bleibt gewaltloser Widerstand und ziviler Ungehorsam. Ich stelle mir vor, wie es ist, zusehen zu müssen, wie Bagger die Häuser planieren, uralte Olivenbäume entwurzelt und Schafe gestohlen werden, wie Menschen schutzlos der Siedlergewalt ausgesetzt sind. Solange Israel mit den Palästinensern so umspringt, so lange ist es für mich kein Rechtsstaat, sondern ein rechter Staat.
zum Beitrag04.02.2026 , 12:13 Uhr
Genau so habe ich es in 24 Jahren Arbeit in einem kleinen Buchladen erlebt. Buchhandlungen sind im besten Fall so viel mehr als nur ein Ort, an dem man Bücher kauft. Sie sind ein sozialer Mikrokosmos. Ich erinnere mich an den alten Mann, der in Begleitung seines ebenso alten Hundes jeden Tag um die gleiche Zeit den Laden betrat, sich in einen der Sessel setzte, um sich mit uns oder gewillten Kund*innen zu unterhalten. Wahrscheinlich war es der einzige Kontakt, der ihm geblieben war. Für viele war die Buchhandlung ein sicherer Ort, an dem ihnen zugehört wurde, und deren ihnen verlässlich offenstand. Es gab die Buchenthusiasten, die sich teure, limitierte und nummerierte Ausgaben leisten konnten und jene, deren Geld nur für ein Taschenbuch im Monat reichte. Es gab Menschen mit psychischen Problemen und solche, die über Politik diskutieren wollten. Und sie alle trafen aufeinander, was nicht immer reibungslos verlief. Und ja, auch von Selbstausbeutung muss man reden, davon, dass das Engagement sich meist nicht in einem angemessenen Einkommen niederschlägt. Trotzdem bereue ich nicht einen Tag, den ich dort gearbeitet habe. Auch diese Buchhandlung ging nach 200 Jahren in Insolvenz
zum Beitrag03.02.2026 , 21:37 Uhr
Genau so ist es
zum Beitrag03.02.2026 , 21:35 Uhr
„ in ihr Heimatland zurückkehren sollen? In ein Heimatland, in dem Millionen anderer Menschen, vermutlich auch Freunde und Familie, leben?“
Ihre Wortwahl ist, um es höflich auszudrücken, euphemistisch beziehungsweise leugnet die reale Situation. Haben Sie schon von Alligator Alcatraz gehört?
de.wikipedia.org/w...Alligator_Alcatraz
zum Beitrag03.02.2026 , 12:45 Uhr
„Porschardt“ - Freudsche Fehlleistung oder Absicht? Aber der Mann fährt ja Ferrari, nicht Porsche 😇
zum Beitrag03.02.2026 , 11:10 Uhr
Es geht schon lange nicht mehr "nur" um illegale Einwanderung. Ich empfehle Ihnen dazu diesen Artikel aus dem letzten Jahr in der taz: taz.de/Migration-in-den-USA-/!6091056/
Zitat: "Es ist ein vorläufiger Sieg der Trump-Regierung: In ihrem Bestreben, jährlich mindestens eine Million Migrant*innen aus den USA abzuschieben, hat der Oberste Gerichtshof jetzt grundsätzlich erlaubt, noch aus der Biden-Präsidentschaft bestehende Schutzprogramme aufzuheben.
Konkret geht es um rund 530.000 Migrant*innen aus Venezuela, Nicaragua, Kuba und Haiti, die nach 2022 in die USA gekommen waren und einen legalen Schutzstatus hatten, so dass sie für mindestens zwei Jahre vor Abschiebungen geschützt waren."
zum Beitrag02.02.2026 , 14:07 Uhr
Das ist, was Rechte unter Meinungsfreiheit verstehen.
zum Beitrag02.02.2026 , 14:01 Uhr
Es ist eine der Paradoxien der deutschen Politik, dass es ausgerechnet konservativen Politikerinnen gelang, trotz erheblicher Widerstände in der eigenen Partei gesellschaftliche Umbrüche voranzutreiben. Neben Rita Süßmuths Anti-Aids-Politik und ihrer Initiative "Die letzte Entscheidung muss bei der Frau liegen" um den §218 auch Angela Merkel mit dem Beschluss zum Ausstieg aus der Ḱernenergie.
"Es muss geschmeidig wirken, aber hart erkämpft werden." Rita Süßmuth in Die Unbeugsamen.
zum Beitrag02.02.2026 , 13:40 Uhr
Natürlich sind die USA (noch) eine Demokratie, aber man sollte das Totalitäre in ICE schon erkennen und benennen. Ob dafür unbedingt ein NS-Vergleich herhalten muss? Sicher nicht.
Frau Zingher denkt die Ereignisse vom Ende her - aus dem Wissen um" totale Entmenschlichung, industrielle Vernichtung, getragen von einer eliminatorischen Ideologie, legitimiert durch breite gesellschaftliche Zustimmung".
Wenn man aber die Ereignisse vor 1933 betrachtet, als eine wehrlose - und von Vielen sowohl im Parlament als auch auf der Straße verachtete Demokratie - die Schlägertrupps der SA in den Straßen duldete, oder 1933 die Säuberungen und Inhaftierungen von zuerst noch "nur" Kommunisten und SPD-Anhängern durch Gestapo und SA erfolgten, verbunden mit der Errichtung von Konzentrationslagern (nicht Vernichtungslagern!), dem drängt sich ein Vergleich schon auf.
Ich denke, der Verfasserin des Artikels geht es in erster Linie darum, die Singularität des Holocaust zu betonen. Aber das ist, wie gesagt, vom Ende her gedacht.
zum Beitrag02.02.2026 , 12:51 Uhr
"Es ist deshalb defensiv und etwas scheinheilig, so zu tun, als würden ja alle liebend gern 40 Stunden arbeiten"
Stimmt, wenn auch sicher nur für einen gewissen Prozentsatz. Vielleicht sollte sich manche*r, die/der hier eine "Diesen Lifestyle-Faulenzern steht dann aber auch nicht der volle Sozialstaat zu" -Debatte aufmacht bedenken, dass ein Mensch, der nur einen Teilzeit-Lohn für Teilzeit-Arbeit bekommt, auch einen kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlässt. (Diese These kann ich nicht belegen, ihre Logik drängt sich mir nur auf. Vielleicht kennt jemand hierzu eine Studie?). Ich selbst habe mein ganzes Arbeitsleben lang meistens in Teilzeit gearbeitet, und das aus freier Entscheidung und in realistischer Erwartung der lächerlich kleinen Rente, die ich jetzt beziehe. Ich bin mit wenig Geld ausgekommen, habe infolgedessen bescheiden gelebt, weniger konsumiert, bin z.B. noch nie geflogen. Ich habe abgesehen von zwei kurzen Zeiten der Arbeitslosigkeit nie staatliche Unterstützung erhalten und bekomme auch jetzt keinen Grundrentenzuschlag. Und nein, ich bin keine Erbin. Ob ich also am Ende die Gesellschaft mehr koste als Vollzeit Arbeitende, halte ich für zumindest fraglich.
zum Beitrag30.01.2026 , 18:27 Uhr
Danke. Wieder was dazugelernt.
zum Beitrag29.01.2026 , 15:38 Uhr
Die Formen ändern sich, manchmal wird auch das Rad neu erfunden. Ich weiß noch, wie ich mich über das Auftauchen von Blockupy freute. Ich, damals schon nicht mehr zu den Jungen gehörend, fand manches fremd (so z.B. wurde Zustimmung durch Wedeln mit den erhobenen Händen anstatt durch Klatschen signalisiert), anderes (endlos diskutieren, um am Ende einen möglichst für alle tragbaren Konsens zu finden) war mir vertraut. Neu war für mich die Zugewandtheit, mit der die Leute sich begegneten. Ich spürte nicht die Verbissenheit und den Dogmatismus, mit dem in den Siebzigern und Achtzigern teils diskutiert wurde. Aber vielleicht wurde da auch mancher Streit zugunsten der Harmonie vermieden, wer weiß.
Menschen kommen seit jeher zusammen, ob auf dem Thingplatz, der Agora oder dem Forum, um Argumente auszutauschen und bestenfalls gemeinsam und auf Augenhöhe Entscheidungen zu treffen. Die Fähigkeit, einander zuzuhören und auch konträre Ansichten zu ertragen darf unter keinen Umständen verloren gehen.
zum Beitrag29.01.2026 , 15:37 Uhr
„Sie belohnen Schnelligkeit, klare Zuschreibungen, eindeutige Haltungen.“
Hinzuzufügen wäre noch: durch begrenzten Platz (z.B. taz: 1200 Zeichen) werden Verkürzung der Argumentation und damit häufig einhergehend Zuspitzung geradezu zwingend, auch wenn ich natürlich nachvollziehen kann, dass niemand längere Abhandlungen in der Kommentarspalte lesen möchte.
Insgesamt empfinde ich die Diskussionskultur hier in der taz als recht zivilisiert (sicher auch dank der Moderation), auch wenn häufig erbittert und sicher nicht immer sachlich gestritten wird.
zum Beitrag29.01.2026 , 11:03 Uhr
Den Vertrauensvorschuss muss man sich verdienen. Das Vertrauen der Norweger*innen in ihren Staat mag gerechtfertigt sein, die Deutschen haben bekanntlich zweimal in der jüngeren Geschichte eine andere Erfahrung gemacht. Die daraus gezogene Konsequenz kann nur sein, die Exekutive genau zu kontrollieren und ihre Macht einzuhegen. Was die Illegalität von Einwandernden/Geflüchteten angeht, so macht es das Dublin-Abkommen quasi unmöglich, auf legalen Wegen nach Deutschland (und sicher auch nach Norwegen) zu kommen. Deshalb habe ich mit der Bezeichnung "Illegale Einwanderer" große Probleme, desgleichen mit dem Begriff "Straftäter", da ein Großteil der begangenen Straftaten Verstöße gegen das Ausländerrecht oder aber kleinere Vergehen wie Schwarzfahren. betreffen. Was Salafisten und andere Fanatiker angeht, bin ich ganz Ihrer Meinung.
zum Beitrag28.01.2026 , 13:20 Uhr
Ich frage mich, was ein Smartphone in der Sauna zu suchen hat? Das sollte im Schließfach bleiben.
Es würde genügen, am Eingang ein Schild anzubringen, dass fotografieren verboten ist. Gilt genauso für Schwimmbäder. Mancherorts ist das auch schon der Fall. Zuwiderhandeln zieht sofortiges Hausverbot nach sich.
Ein allgemeines Fotografierverbot in der Öffentlichkeit halte ich weder für wünschenswert noch für durchsetzbar.
zum Beitrag28.01.2026 , 13:02 Uhr
Ich sehe so eine "Sondereinheit" - (Vorsicht, dieser Begriff kommt gleich nach "Sonderbehandlung" und ist zumindest in D nazistisch konnotiert), nennen wir sie also "Spezialeinheit" - eher kritisch, neigen solche Einheiten doch zu Abschottung, Corpsgeist und antidemokratischen Entgleisungen, s. SEK Köln, SEK Frankfurt. BFE.
Ich habe spaßeshalber mal den Begriff Politiets utlendingsenhet ins Deutsche übersetzt: Polizeiliche Einwanderungseinheit. Schon allein die Namensgebung signalisiert etwas völlig anderes als der von der AfD vorgeschlagene Begriff „Asyl-, Fahndungs- und Abschiebegruppe“. Und was die AfD unter "robust" (Helferich) versteht, können wir uns auch alle vorstellen.
„Was jemand willentlich verbergen will, sei es vor anderen, sei es vor sich selber, auch was er unbewußt in sich trägt: die Sprache bringt es an den Tag.“ (Victor Klemperer)
Zudem ist mir nicht ganz klar, wer Ihrer Meinung nach Nebelkerzen gezündet hat? Söder? Dobrindt? Da könnten Sie recht haben, ziehen sie doch im Schatten der Empörung über die AfD knallhart ihr Ding durch.
zum Beitrag26.01.2026 , 11:47 Uhr
"Weil er Trump eine Legitimation liefert."
Nach allem, was man liest, hatte Pretti die Waffe nicht in der Hand, sondern sein Handy. Hätte er keine Waffe in der Tasche gehabt, hätten die ICE-Leute auf andere Art eine Notwehrsituation konstruiert. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Damit will ich in keiner Weise den zweiten Zusatzartikel zur Verfassung oder die unsäglichen Waffengesetze der USA rechtfertigen.
zum Beitrag23.01.2026 , 16:04 Uhr
Dass dieser sogenannte „Friedensrat“ überhaupt diskutiert wird , ist vollkommen absurd und gefährlich. Kein demokratischer Politiker, der die „Charta“ dieses Konstrukts gelesen hat ( www.timesofisrael....ps-board-of-peace/ ), sollte auch nur eine Sekunde in Erwägung ziehen, der Einladung Trumps zu folgen, sondern diesem Ansinnen eine deutliche Absage erteilen.
zum Beitrag22.01.2026 , 11:29 Uhr
"Auch als rechtlicher Rahmen hat sich die regelbasierte Ordnung in vielen Bereichen nicht bewährt, teilweise kollidierte sie sogar mit dem Völkerrecht."
Was genau verstehen Sie unter regelbasierter Ordnung, wenn nicht UN-Charta, Völkerrecht und andere multilaterale Formate? Erstere wurde immerhin von 193 Staaten unterschrieben. Unberufen, dass ihre Ausgestaltung verbesserungswürdig ist, nur: Was soll stattdessen an ihre Stelle treten?
zum Beitrag22.01.2026 , 11:10 Uhr
Die Kurden fühlen sich nicht ganz unbegründet einmal mehr verraten von der internationalen Gemeinschaft. Dem neuen, bis jetzt durch keine demokratischen Wahlen legitimierten Machthaber Al-Sharaa sollten durch die internationale Gemeinschaft strenge Bedingungen für die Zusage der dringend benötigten Mittel zum Wiederaufbau Syriens auferlegt werden. Zur Absicherung einer demokratischen Entwicklung und zum Schutz der Minderheiten bräuchte es eine Blauhelmmission der UN. Leider kochen auch Anrainerstaaten wie die Türkei oder Israel ihr je eigenes Süppchen, was die Chancen auf echte Befriedung Syriens nicht steigen lässt. Was die Integration der kurdischen Streitkräfte in die syrische Armee angeht, stellt sich mir eine weitere Frage: Was ist mit all den Frauen unter Waffen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein islamistisches Regime Frauen als Soldatinnen akzeptiert. Und was ist mit dem Lager Al-Hol, das nun wieder in der Hand der syrischen Armee ist? Was geschieht mit den dort inhaftierten Familien der IS-Terroristen?
zum Beitrag22.01.2026 , 10:47 Uhr
Es sollte keine militärische Forschung und keinerlei Zusammenarbeit von Universitäten mit der Rüstungsindustrie ganz gleich welcher Staaten geben, des Weiteren eine Ethikrichtlinie zur Mittelvergabe. Eigentlich gar nicht so schwierig. Was fehlt, ist der politische Wille.
zum Beitrag19.01.2026 , 09:53 Uhr
Danke für Ihren Beitrag. Wie ich zu der Sache stehe, habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben: taz.de/Streit-inne...bb_message_5153074
Die Fanatiker*innen auf beiden Seiten erweisen ihrer je eigenen Sache einen Bärendienst. Ich kann weder für die eine noch die andere Seite Sympathien entwickeln. Die einzige Demo, auf die ich gehen würde, wäre eine gemeinsame all Jener, die wirklich Frieden wollen.
zum Beitrag18.01.2026 , 19:15 Uhr
Diese Frage ist nun wirklich unter Ihrem Niveau.
zum Beitrag18.01.2026 , 13:06 Uhr
"Auch mehrere proisraelische Kundgebungen, unter anderem unter dem Motto „Enough is enough, kein Frieden mit Antisemit*innen“, wurden angemeldet."
Warum eigentlich mehrere? Konnten sich die pro-israelischen Gruppen auch nicht einigen? Und wenn ja, warum nicht? Würde mich interessieren.
zum Beitrag18.01.2026 , 12:37 Uhr
Würden Sie einer orthodoxen Jüdin auch das Tragen eines Kopftuchs / einer Perücke verbieten?
»„Rebekka blickte auf und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel herunter und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht erwiderte: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.“" (1. Buch Mose 24, 64f) Als Brauch setzte sich das Bedecken der Haare im 15. Jahrhundert durch und wird seither vom orthodoxen Judentum befolgt.«
Zitat: Jüdisches Museum Berlin
zum Beitrag18.01.2026 , 12:32 Uhr
EMMA und ihre Herausgeberin eine seriöse Quelle? Da bin ich anderer Ansicht. EMMA war von Beginn an die BILD-Zeitung der Frauenbewegung. Tagesspiegel kann ich nicht beurteilen. Zu Ihren Argumenten, der Versuch in 1200 Zeichen zu antworten: Frau Brosius-Gersdorff hat sehr differenziert argumentiert, Sie können es im Verfassungsblog nachlesen: verfassungsblog.de...ts-fuer-den-staat/
Ihre Definition des muslimischen Kopftuchs als ausschließlich politisches Statement und Zeichen der Unterdrückung der Frau ist m.E. stark vereinfachend. Natürlich wird das Kopftuch von Islamisten instrumentalisiert, und die Obsession patriarchalischer Religionen (auch der christlichen und jüdischen) über Frauenkörper bestimmen zu wollen, halte ich für indiskutabel. Ich halte es allerdings für einen Fehler, diesen Konflikt auf dem Rücken der Frauen und über deren Köpfe (sic!) hinweg auszutragen. Die Entscheidung, das Kopftuch abzulegen, sollte immer die der Frau sein und nicht eine von außen aufgezwungene. Und stellen Sie sich vor, es gibt Frauen, die das Kopftuch aus freien Stücken tragen.
zum Beitrag17.01.2026 , 18:05 Uhr
"Jemanden wie Brosius-Gersdorf nicht kritisieren zu dürfen "
Ihre "Argumentation"steht ganz in der Tradition der rechten Hetzer, man dürfe ja gar nichts mehr sagen. Was für ein Unsinn! Kritik ja, Hetze und Diffamierung nein - ist der Unterschied so schwer zu verstehen?
zum Beitrag16.01.2026 , 10:51 Uhr
“Erkenne die Lage!
Zu dieser Erkenntnis gelangte Gottfried Benn erst anno 1949. 1933 erkannte er ganz offensichtlich die Lage noch nicht, und mit seinen eigenen Defekten rechnete er auch nicht. Der die Lage besser erkennende Klaus Mann schrieb dazu in seinem berühmten Brief vom 09. Mai 1933: "Mit Beunruhigung aber verfolgte ich schon seit Jahren, wie Sie, Gottfried Benn sich (...) in einen immer grimmigeren Irrationalismus retteten. (...) Es scheint ja heute ein fast zwangsläufiges Gesetz, dass eine zu starke Sympathie mit dem Irrationalen zur politischen Reaktion führt, (...)"
zum Beitrag16.01.2026 , 10:07 Uhr
"Heute schickt Deutschland nach Grönland 13 Soldaten als Solidaritätsbekundung gegen die USA."
Das ist nur der eine Teil einer klassischen Doublebind-Botschaft. Der andere Teil signalisiert Trump "Wir (die EU) sind treue Verbündete der USA. Wir verstärken unser Engagement in der Arktis; wir sind wachsam und verteidigungsbereit." Zitat Merz: "Wir wollen einfach die Sicherheitslage für Grönland gemeinsam verbessern. Und ich gehe davon aus, dass die Amerikaner sich daran auch beteiligen." Klare Beschwichtigungsgeste.
zum Beitrag13.01.2026 , 10:13 Uhr
Sinn macht, Netze und Speicherkapazitäten auszubauen, zudem braucht es eine intelligente, an schwankende Strompreise angepasste Steuerung der Einspeisung durch dynamische Tarife, d.h., Verbraucher zahlen weniger in Zeiten hohen Angebots. Ich warte jetzt schon darauf, dass die Argumentation der derzeitigen Regierung demnächst lautet, es sei ja gar nicht genug Solarstrom im Angebot, also lohne sich der Netzausbau nicht.
zum Beitrag12.01.2026 , 10:57 Uhr
"Rot-Grün hat zweimal die deutsche Solarindustrie in die Knie gezwungen." Schon mal was vom Altmaier-Knick gehört? Womit ich die SPD keineswegs in Schutz nehmen will. Und jetzt warten wir auf den Reiche-Kollaps...
zum Beitrag12.01.2026 , 10:40 Uhr
Korrektur: Der Shah wurde vor natürlich schon vor 47 Jahren gestürzt. Tippfehler.
zum Beitrag12.01.2026 , 10:27 Uhr
Anders als vielfach dargestellt sehe ich die Linkspartei nicht als linksextrem, sondern in der Tradition einer ursprünglich linken Sozialdemokratie. Die Linkspartei besetzt den Platz, den die SPD spätestens mit der Agenda 2010 (wenn nicht schon 1959 mit dem Godesberger Programm) geräumt hat. Insofern ist das eine logische Entwicklung, die, wie man an den wachsenden Mitgliederzahlen sieht, jede Menge Zuspruch findet. Ob Die Linke die hohen Erwartungen erfüllen kann? Zumindest kehrt mit ihr die Frage sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe wieder als Thema in die politische Diskussion zurück, und allein das war es schon wert.
zum Beitrag12.01.2026 , 10:13 Uhr
Allein Ihre Aufzählung der Mörderbanden NSU, RAF, Al Quaida, IS macht den Unterschied zur Vulkangruppe deutlich, das müsste Ihnen eigentlich selbst auffallen.
zum Beitrag12.01.2026 , 10:04 Uhr
Die - zumindest angeblich große - Zustimmung für Reza Pahlewi kann ich mir nur so erklären, dass 42% der iranischen Bevölkerung unter 25 Jahre alt sind, d.h., sie kennen die Repression des Shah-Regimes bestenfalls aus Erzählungen. Zweitens fehlte es bis jetzt sowohl inner- als auch außerhalb Irans an einer Führungsfigur, die sich zum Sprachrohr der Forderungen der Demonstrierenden macht. In dieses Vakuum stößt nun der Sohn des vor 27 Jahren gestürzten Diktators. Ob daraus Gutes erwächst wird sich zeigen. Die Äußerungen des Herrn Ghasseminejad halte ich jedoch für rein interessengeleitet und nicht objektiv.
zum Beitrag12.01.2026 , 09:43 Uhr
Dobrindts Vorgehen ist nur allzu durchsichtig. Die Verschärfung der Gesetze - ich nehme an, die gute alte Vorratsdatenspeicherung kommt einmal mehr auf den Tisch - soll vom Staatsversagen hinsichtlich des Schutzes der kritischen Infrastruktur ablenken. Sehr interessant dazu die Einlassungen von Johannes Rundfeldt von der AG Kritis in der Phoenixrunde v. 07.01.2026. www.phoenix.de/sen...wie-a-5157482.html / Minute 13:30
zum Beitrag12.01.2026 , 09:26 Uhr
Da haben Sie natürlich recht und ich beuge mich Ihrer Expertise ;-)
zum Beitrag11.01.2026 , 12:50 Uhr
Eine Machtdemonstration? Ich weiß nicht. Sich tanzend zu zeigen scheint unter Politiker*innen gerade hip zu sein. Völlig unverständlich für mich, denn sie sind durchweg einfach nur peinlich. Im Gedächtnis geblieben sind mir die Tanzeinlagen von Friedrich Merz und Theresa May ein, aber auch die von Elon Musk. Wie kann man sich nur freiwillig so lächerlich machen?
zum Beitrag11.01.2026 , 12:29 Uhr
Skandinavien als Vorbild - eine sehr alte Liebe, auf die sich alle in Deutschland einigen können. Skandinavien ist IKEA, ist progressiv und freundlich, irgendwie sozial (-demokratisch), alle duzen sich usw. Ein wunderbares Klischee, das seit den Siebzigern nie wieder überprüft wurde. Mal ganz davon ab, dass es *das* Skandinavien sowieso nicht gibt.
zum Beitrag11.01.2026 , 12:20 Uhr
"...ohne gleich in Schnappatmung zu verfallen."
Das nennt man Opposition.
Am Schärfen ihres rechtskonservativen Profils arbeitet die CDSU ja schon fleißig.
zum Beitrag11.01.2026 , 12:14 Uhr
"Oder soll das noch 20-30 Jahre so weiter gehen? Die AfD wird nicht mehr verschwinden."
Vielleicht ja doch - sollten sich die Parteien endlich zur Prüfung eines Verbotsverfahrens durchringen.
zum Beitrag11.01.2026 , 12:01 Uhr
Welch vollkommen absurde Ausmaße die Auseinandersetzungen zwischen antideutschen pro-israelischen und antiimperialistischen pro-palästinensischen Gruppen angenommen haben, ist erschreckend. Vielleicht sollten sie sich mal ein Beispiel nehmen an Gruppen wie Combattants for Peace oder Parents Circle Families. www.cfpeace.org/ www.theparentscirc...rg/en/homepage-en/
zum Beitrag11.01.2026 , 11:16 Uhr
& @Marcelo, Emmo
Ich halte es deswegen nicht für einen teroristischen Akt, weil die Absicht fehlte, durch Gewalt Angst und Schrecken unter der Bevölkerung zu verbreiten. Diese Absicht kann man natürlich unterstellen, aber ich sehe diese Annahme nicht als gerechtfertigt an. Das Ziel war laut Bekennerschreiben, fossile Infrastruktur und ihre Betreiber zu schädigen, nicht aber, die Bevölkerung. Was ich davon halte, habe ich bereits in meinem ersten Post formuliert.
zum Beitrag10.01.2026 , 16:45 Uhr
Auch wenn ich dafür jetzt bestimmt böse Antworten kassiere, möchte ich einigen Kommentierenden hier trotzdem empfehlen, mal wieder von den Bäumen runterzukommen. Die Aktion war politisch dumm und die Täter sich offensichtlich der gefährlichen Folgen ihres Tuns nicht bewusst. Die jetzt geradezu inflationär auftauchenden Bekennerschreiben erscheinen mir dilettantisch und fast pubertär in der Art der Formulierung und Argumentation. Aber Terrorismus? Finde ich zu hoch gehängt, sorry.
zum Beitrag10.01.2026 , 16:31 Uhr
Ist innerhalb des Artikels im Kasten "Die Bekennerschreiben der „Vulkangruppe“" verlinkt. Einfach mal gründlich lesen.
zum Beitrag10.01.2026 , 15:59 Uhr
Zur Einordnung:
"Insgesamt verfolgt er [Merz] aber eine zwar harte, aber vertretbare Migrationspolitik. Wenn er die hinbekommt, dürfte das den Effekt haben, dass die Wähler der politischen Mitte Lösungen wieder stärker zutrauen."
Zitat: Christian Strecker in der "Volksstimme" nach der letzten BTW.
Mir scheint, dass Herr Strecker die Ergebnisse der Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung einfach nicht zusagen. Das Argument, es sei eben komplex und nix Genaues wisse man nicht, wird immer beliebter. Auf diese Weise kann man alles in Frage stellen.
zum Beitrag10.01.2026 , 15:21 Uhr
Warum sollten sich die USA noch die Mühe machen, innerhalb irgendwelcher Organisationen mühselig zu lobbyieren, wenn man seine Ziele auch mit Gewalt durchsetzen kann? So scheint zumindest die Logik Trumps und seiner Clique zu sein.
zum Beitrag10.01.2026 , 14:54 Uhr
Aufhebung der universalen Menschenrechte zugunsten eines dekolonial begründeten Kulturrelativismus - wie vollkommen verbohrt und blind kann man denn sein? Und das soll ein wissenschaftliches Papier sein? Da bleibt einem einfach nur noch die Spucke weg angesichts solcher Ignoranz.
zum Beitrag08.01.2026 , 12:21 Uhr
"Kein Demokrat aber im Gegensatz zu den beiden anderen auch kein Verbrecher."
Fragen Sie mal die Uiguren oder die Tibeter.
zum Beitrag08.01.2026 , 12:14 Uhr
Dazu die Schlagzeile im Tagespiegel:
"Sohn konfrontiert Wegner am Feldbett" - Da frage ich mich doch: Warum nimmt der Sohn seine Mutter nicht zu sich und "konfrontiert" stattdessen lieber den OB und wendet sich an die Medien? Ich bin verwundert.
zum Beitrag08.01.2026 , 12:08 Uhr
An der AfD ist nichts positiv.
Ganz nebenbei: Ihr rassistisches Avatarbild haben Sie immer noch. Hat sicher Gründe...
zum Beitrag08.01.2026 , 11:54 Uhr
Ich sehe den Zerfall des BSW als zwangsläufig. Eine Gruppe zu Kompromissen unfähiger Sektierer gründen eine Partei. Was soll daraus schon werden?
zum Beitrag08.01.2026 , 11:50 Uhr
Was mich an Orwells 1984 erinnert, wo die Welt in drei Hemisphären aufgeteilt ist: Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Die Kriege, die Ozeanien jeweils gegen eine der beiden anderen Supermächte führt, sind reine Propaganda. Hoffen wir, dass wir nicht dahin kommen.
zum Beitrag08.01.2026 , 11:43 Uhr
Schweigen signalisiert dem Aggressor Akzeptanz des Rechts des Stärkeren. Das ist keine Option.
zum Beitrag08.01.2026 , 11:33 Uhr
Wenn ich mir die Weltkarte von der Arktis aus ansehe, wäre nach der erfolgreichen Annexion Grönlands durch die USA als nächstes Kanada dran. Ist irgendwie im Weg...
zum Beitrag08.01.2026 , 11:26 Uhr
Humanistisch links? Maduro? Da haben Sie sich aber in etwas verrannt. Und weil jemand an den Kapitalismus glaubt, kann man ihn ins Gefängnis stecken? Puh.
zum Beitrag08.01.2026 , 11:22 Uhr
Wer auch immer es war, festzuhalten ist, dass Putin und Trump ihr Ziel der maximalen Verunsicherung erreicht haben, nämlich, dass wir inzwischen alles und nichts für möglich halten. Wahrheit und Lügen vermischen sich bis zur Unkenntlichkeit.
„Die Massenpropaganda entdeckte, dass ihr Publikum jederzeit bereit war, das Schlimmste zu glauben, und sei es noch so absurd, und sich nicht besonders täuschen ließ, weil es sowieso jede Aussage für eine Lüge hielt.“ H. Arendt
zum Beitrag08.01.2026 , 11:02 Uhr
Mit dem Gesicht zur Wand in einer Ecke zu stehen und sich dazu auch noch die Ohren zuzuhalten trägt nicht zum Dialog bei. Das sich ausschließlich in seiner Bubble bewegen führt fast zwangsläufig zu Radikalisierung. Und ein paar Irre belassen es nicht nur bei Worten. Einfach nur erschreckend. Man muss die Haltung von Herrn Büttner nicht teilen, um diesen Anschlag klar zu verurteilen.
zum Beitrag07.01.2026 , 17:02 Uhr
Omri Boehm schreibt in seinem Buch Israel - Eine Utopie über das Erinnern an Holocaust und Nakba:
"Ein solcher Akt des Vergessens ist freilich nicht dasselbe wie eine komplette Auslöschung des Gedächtnisses (…) Ganz im Gegenteil lässt sich Renans Politik des Vergessens auf die Formel bringen, dass sich die Staatsbürgerinnen daran erinnern müssen, zu vergessen. Die Geschichte sollte bekannt sein und auf diese Weise wachgehalten werden; und doch müssen sich die Bürger aus genau jenem Grund auch daran erinnern, dass sie ihre Erinnerungen beiseiteschieben, dass sie vergessen. Nur wo der Geschichte verlässlich gedacht wird, lässt sich eine Politik des kontinuierlichen Vergessens praktizieren– die jenes »tägliche Referendum« ausmacht, die fortlaufende Entscheidung über die Zugehörigkeit. Was durch eine solche ars oblivionalis vergessen wird, ist insofern nicht die Geschichte selbst, nicht die tatsächliche Abfolge der Ereignisse, sondern die Perspektive, aus der man sich die Ereignisse in Erinnerung ruft"
Erinnern nicht als Jüd*innen oder Araber*innen, sondern als Bewohner*innen desselben Landes. Nur so sind Verzeihen und ein Neuanfang möglich.
zum Beitrag07.01.2026 , 16:18 Uhr
"Die USA muss diesen durchgeknallten Geschäftsmann schnellstens wieder los werden, bevor der mit seiner Geldgier und seinen Allmachtsphantasien die Welt in Brand steckt."
1. steht Vance schon in den Startlöchern, um den Orangeman abzulösen 2. Das Project 2025 ist mit Sicherheit nicht auf Trumps Mist gewachsen und wird auch ohne ihn weiterverfolgt werden, genauso wie die neue Nationale Sicherheitsstrategie. Die fangen gerade erst an...
zum Beitrag07.01.2026 , 16:03 Uhr
"Sie war nie Gelbhaars Praktikantin."
...hat sich aber um einen Praktikumsplatz beworben. Da sehe ich schon ein Machtungleichgewicht.
zum Beitrag07.01.2026 , 16:00 Uhr
Wenn Sie davon ausgehen, dass man nur Opfer einer Straftat werden kann, dann haben Sie natürlich recht. Aber wie steht es mit Opfern von z.B. Cybermobbing? Auch dort ist nicht jeder Post strafrechtlich relevant und trotzdem kann man zweifellos von Opfern eines Shitstorms sprechen. Und ganz offensichtlich war Herrn Gelbhaars Chat-Verhalten gegenüber der jungen Frau zumindest moralisch fragwürdig.
zum Beitrag07.01.2026 , 15:36 Uhr
Darauf möchte ich mit einem weiteren Sprichwort antworten.
Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
Und genau das scheint ja der Fall zu sein. Nur weil ein Vorwurf fingiert war, bedeutet das nicht, dass damit alle Vorwürfe vom Tisch sind.
"Gegen Gelbhaar hatte es bereits 2009 und 2021 Verfahren bei der Ombudsstelle wegen als unangebracht empfundenen Äußerungen und Nachrichten gegeben."
Auch wenn diese Vorwürfe strafrechtlich nicht relevant sind, so äußert sich doch in der Wiederholung über einen mehrjährigen Zeitraum, dass es Herrn Gelbhaar zumindest am Vermögen zur Selbstreflektion mangelt.
zum Beitrag07.01.2026 , 10:03 Uhr
Da hilft nur noch rabenschwarzer Humor.
"Besuchen Sie Europa (solange es noch steht)" in der aktualisierten Version von Jack Pott:
www.youtube.com/wa...65Gk&start_radio=1
zum Beitrag06.01.2026 , 17:08 Uhr
Warum setzen Sie das Wort Opfer in Anführungszeichen?
zum Beitrag06.01.2026 , 14:41 Uhr
"Weißer Phosphor ist nicht grundsätzlich verboten"
Und was nicht verboten ist, ist erlaubt? Einmal mehr eine ziemlich fragwürdige moralische Haltung.
zum Beitrag06.01.2026 , 13:42 Uhr
Genau aus diesem Grund wäre es so wichtig gewesen, dass die deutsche Regierung sich klar gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen der USA in Venezuela positioniert. Aber da zeigt sich unser sonst so meinungsstarker Kanzler ja maximal geschmeidig. Ich bin sicher, das wurde von allen Seiten zur Kenntnis genommen.
zum Beitrag06.01.2026 , 12:40 Uhr
"Sind Linksextremisten tatsächlich so einfältig – oder sind sie gar nicht für diese Anschläge verantwortlich?"
Beides halte ich für möglich. Erinnert sei an die Serie von Bauschaum-Attacken auf Verbrenner-Autos, die sich als gezielte Aktion des russischen Geheimdienstes entpuppte.
Wenn man allerdings das Bekennerschreiben liest, so wäre das schon ein sehr gekonnt gemachtes Fake. Es liest sich wie ein Aufschrei der Verzweiflung und auch - trotz gegenteiliger Behauptungen der Gruppe - Ausdruck von Hilflosigkeit angesichts der fortschreitenden Klimakatastrophe. Und sie sind sich bewusst, dass dieser Aufschrei von den meisten nicht gehört wird:
"Wir wissen, diese Worte erreichen viele Menschen nicht – sie sind so weit abgerückt von der Idee einer Welt und eines Zusammenlebens, das nicht auf Zerstörung beruht, dass diese Worte sie genauso wenig erreichen wie das Elend der Welt, das täglich über die Bildschirme hochaufgelöst transportiert wird. Wir können kilometerlang Fakten aufzählen und werden kein Gehör finden. "
Ihrem Anliegen haben sie mit der - wohl in dieser Form nicht beabsichtigten - Aktion einen Bärendienst erwiesen.
zum Beitrag06.01.2026 , 12:29 Uhr
Ich gehe davon aus, dass das eine rhetorische Frage ist. Ansonsten verweise ich auf meine Antwort @Saskia Brehn
zum Beitrag06.01.2026 , 12:23 Uhr
"Und warum sollte es der AfD nicht gelingen, einfach eine bessere Politik zu machen als die bisherige Regierung ?"
Ernsthaft jetzt? Haben Sie den obigen Artikel nicht gelesen? Was genau soll eine Partei, deren Programm auf Angst, Ressentiment und Hass basiert, besser machen? Und sollten Sie auf das Wirtschaftsprogramm der AfD abheben, so kann ich Ihnen nur die verdi-Broschüre dazu empfehlen: www.verdi.de/theme...-be97-b9c9a39c4013
zum Beitrag05.01.2026 , 12:40 Uhr
Den natürlichen Speichern Wald und Moore würde ich noch die Seegraswiesen hinzufügen www.sci-fakt.com/p...eegraswiesen-klima
Landnutzungskonflikte entstehen natürlich auch durch exorbitante Fleischproduktion z.B. in Südamerika, wo Regenwald abgeholzt wird, um Rinder zu züchten.
„Mit Abstand am wichtigsten ist es, die Emissionen zu senken“.
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
zum Beitrag04.01.2026 , 14:40 Uhr
"Und vermutlich werden sie beide ebenso Schiffbruch erleiden. "
Klingt für mich nach Pfeifen im Wald. Zumindest was den Umgang mit Migration angeht, befindet sich die Rechte doch bereits auf dem Siegeszug. Die von Höcke geforderte "wohltemperierte Grausamkeit" wird bereits von den sogenannten Mitte-Parteien in ganz Europa angewandt.
zum Beitrag04.01.2026 , 14:19 Uhr
"Zumindest eines scheint dabei schon zu funktionieren: Der Fokus hat sich von Gaza abgewendet. Die Medienkarawane zieht weiter."
Genau so ist es. Leidtragende sind die Menschen in Gaza. Im Schatten des allgemeinen Desinteresses und unter dem Schutz von Trump betreibt Netanjahu weiterhin seine zynische Politik der Zerstörung aller Lebensgrundlagen in Gaza. Zeugen dieses Unrechts wurden zuerst diskreditiert und nun einfach ausgesperrt. Zuerst waren es die Journalisten, nun sind es die unabhängigen Hilfsorganisationen.
zum Beitrag04.01.2026 , 14:11 Uhr
"Die USA wollen die Kontrolle über die riesigen Ölreserven Venezuelas übernehmen, so erklärte es US-Präsident Donald Trump am Samstag." (ZDF)
Verstaatlichung von Ölquellen, da haben die USA noch nie Spaß verstanden. Man erinnere sich an den Sturz Mossadeghs 1953. Die Folgen sind bekannt.
zum Beitrag04.01.2026 , 14:01 Uhr
Bin gespannt, wie die Merz'sche und europäische Sprachregelung sein wird, wenn Trump Grönland besetzt. Werden Merz, von der Leyen etc. ihre "tiefe Besorgnis" zum Ausdruck bringen, Trump um "Zurückhaltung" bitten? Oder bedauernd feststellen, dass das Ganze eben "sehr komplex" sei und man sich deswegen mit einer Bewertung erstmal zurückhalte?
zum Beitrag04.01.2026 , 13:53 Uhr
ad 1: Oder ersetzen es durch ein anderes noch zu errichtendes Unrechtsregime/Marionettenregierung von Trumps Gnaden ad 2: Im Gegenteil. Trump hat durch diese eklatante Völkerrechtsverletzung Xi den Freibrief geliefert, sich Taiwan einzuverleiben. ad 3: s. ad 2. ad 4: Wie schön! Dann können wir ja weiterhin ungestört die Erde zerstören.
zum Beitrag04.01.2026 , 13:47 Uhr
"Michael Wolffsohn sagte: "Das Völkerrecht ist sehr effizient bei der internationalen Bekämpfung der Blattlaus.""
Was nur zeigt, wes Geistes Kind Herr Wolffsohn ist.
zum Beitrag04.01.2026 , 13:37 Uhr
Das war kein Angriffskrieg, das war eine militärische Spezialoperation. *Ironie aus* ...oder Strafexpedition in bester kolonialer Manier.
zum Beitrag04.01.2026 , 13:24 Uhr
Ihr Beitrag beweist nicht zum ersten Mal Ihr sehr instrumentelles Verhältnis zum Völkerrecht.
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ I.Kant
zum Beitrag02.01.2026 , 16:51 Uhr
Klimakrise? Gedöns! Menschenrechte? Gedöns! Arbeitnehmer*innenrechte? Auch Gedöns!
Die Reihe ließe sich fortsetzen. Darauf etwas pogendroblem (Danke @taz für die Rezension!): www.youtube.com/wa...9_D8kFoZs&index=12
zum Beitrag02.01.2026 , 16:30 Uhr
Wer jetzt überrascht ist, muss die letzten Jahre verschlafen haben. Merz und seine Regierung arbeiten wie angekündigt die Agenda der deutschen Wirtschaftsbosse ab. Und sollte er irgendwann abgewählt werden - was wahrscheinlich ist - wartet zum Dank sicher neben seiner Politiker-Pension noch das eine oder andere gut dotierte Aufsichtsrats- oder sonstiges Pöstchen auf ihn, wofür er außer zu kassieren nichts leisten muss. Als nächstes hat der BDA übrigens die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ins Visier genommen. Mal sehen, was noch so kommt...
zum Beitrag02.01.2026 , 16:16 Uhr
Die Masche ist wohl eher eine Laufmasche - braucht keine Frau
zum Beitrag02.01.2026 , 16:05 Uhr
"Survival of the fittest" wird gerne missverstanden als Überleben des Stärksten. Das ist aber nicht korrekt. Richtig ist: Überleben des am besten an die Umstände Angepassten, was etwas völlig anderes ist. Zudem weiß man inzwischen, dass Kooperation uns sehr viel weiterbringen kann als Konfrontation/Konkurrenz. Und last but not least ist mir die Argumentation "Wir sind halt auch nur Tiere und also unseren Instinkten unterworfen" ein bisschen sehr bequem, mal ganz abgesehen davon, dass auch Tiere sehr oft kooperieren.
zum Beitrag02.01.2026 , 13:45 Uhr
"Zur Zeit erleben wir ja, dass sich das "Wir werden sie jagen" von Ex-cDU Gauland als Erfolgsmodell des Rechtsrucks erweist."
Genau. Die CDSU jagt der AfD hinterher, ohne sie jemals einzuholen. Hase-und-Igel-Syndrom - die AfD ist immer schon da :-/
zum Beitrag02.01.2026 , 13:34 Uhr
Entweder Sie haben den Text nicht gelesen, oder Ihr Verständnis dessen, was demokratisch ist gleicht dem eines Viktor Orbán. Genannt sei emblematisch hier nur der Einfluss auf die Justiz und die Geheimdienste.
zum Beitrag02.01.2026 , 13:25 Uhr
Nein. Die "wehrhafte Demokratie" darf eben nur keine bloße Behauptung sein, sondern muss sich wehren, und zwar ehe es zu spät ist.
media.ccc.de/v/39c3-pruf
zum Beitrag02.01.2026 , 13:20 Uhr
"Wenn Sie in Umfragen Personen danach fragen, wie sich die Kriminalität entwickelt, ob es sicherer oder unsicherer in Deutschland geworden ist, da sagt der weitaus größte Teil in den letzten Jahren, es ist unsicherer geworden. Das widerspricht der Beobachtung, dass die registrierte Kriminalität, also das, was sich in der Polizeilichen Kriminalstatistik abbildet, was der Polizei gemeldet wird, seit Jahrzehnten rückläufig ist. Wir wissen, dass Kriminalitätsfurcht beispielsweise mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zusammenhängt. Also Menschen, die höhere Kriminalitätsfurcht haben, werten auch Fremdgruppen schneller ab. Das kann Fremdenfeindlichkeit sein, das können auch andere Formen von Feindseligkeiten gegen Homosexuelle oder andere gesellschaftliche Minderheiten oder marginalisierte Gruppen sein."
Prof. Dr. Frank Asbrock, Professor an der TU Chemnitz und Direktor des Zentrums für Kriminologische Forschung Sachsen.
zum Beitrag02.01.2026 , 13:08 Uhr
"Und bei den anderen beiden Sorgen muss man schon aufpassen, wie/ob man sie überhaupt erwähnt, wenn man nicht gerade auf politischen Selbstmord aus ist."
Was für ein Unsinn! Der Zeitgeist weht so rechts, dass sogar in einer Zeitung wie der taz die Kommentarspalten von Kommentaren wie dem Ihren regelrecht geflutet werden. CDSU und SPD und selbst Teile der Grünen hängen sich an die Erzählung von der ach so gefährlichen Massenmigration und der hohen Kriminalitätsrate, um die "besorgten Bürger abzuholen". Und ein nicht unerheblicher Teil der Wähler*innen glaubt den Mist auch noch.
zum Beitrag02.01.2026 , 12:58 Uhr
Was mir bei all dem nicht klar ist: Warum wird immer als gegeben vorausgesetzt, dass all die Unzufriedenen fast zwangsläufig zur AfD wechseln, als sei das ein Naturgesetz? Woher kommt der Wunsch, nach unten zu treten (denn das allein bedeutet das Programm der AfD) als Lösung aller Probleme? Wer über einen Rest eines moralischen Kompasses verfügt, *kann* diese Partei nicht wählen.
zum Beitrag02.01.2026 , 12:53 Uhr
"Wer die AfD kleiner haben will, muss ihre Wähler überzeugen."
Mein Eindruck ist, dass Sie letztendlich von der Linken und den Grünen fordern, ihre Standpunkte aufzugeben, nur um die AfD-Wähler*innen zu "überzeugen". Mal abgesehen davon, dass das politischer Selbstmord wäre, wäre es auch umsonst, da es den AfD-Anhänger*innen schon lange nicht mehr um Inhalte und Tatsachen geht, sondern um Bestätigung ihrer Ressentiments.
zum Beitrag01.01.2026 , 12:14 Uhr
Es gibt genug Beispiele die zeigen, dass große (oder mittelgroße) Kunst nicht zwingend mit persönlicher Integrität oder gutem Charakter einhergeht.
zum Beitrag01.01.2026 , 12:10 Uhr
Nein, sollten wir nicht. Wenn eine rechtsextreme, antidemokratische Partei die Gelegenheit bekommt, mit demokratischen Mitteln die Demokratie abzuschaffen, sollte das ein Grund zur Beunruhigung sein. Mit etwas Geschichtsbewusstsein wüssten Sie das.
"Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache." Joseph Goebbels
zum Beitrag31.12.2025 , 12:25 Uhr
Wenn ich verschiedene Kommentare hier lese, so ist mein Eindruck, dass wir es mit einer klassischen Projektion im Sinne Freuds zu tun haben.
Wenn es um Sexismus weißer Männer geht, so ist der Tenor der hier (männlichen?) Kommentierenden meist: "Ich bin nicht so, und keiner meiner Freunde ist so." Wie erleichternd und entlastend muss es sein, wenn man stattdessen den Täter im kulturell anderen, fremden, nicht-weißen Mann ausmachen kann. Wie es in den Köpfen mancher weißer Männer aussieht, kann man exemplarisch hier nachlesen: taz.de/Bundeswehrs...bruecken/!6141859/
Aber das sind dann immer nur Einzelfälle, gelle?
zum Beitrag30.12.2025 , 13:16 Uhr
Ausnahmsweise bin ich mal Ihrer Meinung. Nur ziehen wir verschiedene Schlüsse daraus, fürchte ich.
zum Beitrag30.12.2025 , 12:26 Uhr
Danke an die taz für den offenen Umgang mit den Konflikten auch innerhalb des Kollegiums. Ich weiß die Vielfältigkeit der Perspektiven sehr zu schätzen, auch wenn ich beim Lesen des ein oder anderen Artikels am liebsten vor Wut in die Tischkante gebissen hätte oder einen emotionalen Kommentar hier hinterlassen habe (auch wenn ich mich stets bemühe, sachlich zu bleiben, gelingt mir das nicht immer). Mit manchem bin ich nicht einverstanden, versuche aber zu verstehen, wie jemand zu einem anderen Schluss kommt als ich selbst. Wir alle neigen dazu, Tatsachen, die uns nicht in den Kram passen auszublenden, wenn sie unser Weltbild stören. Auch deshalb ist es so wichtig, die Perspektive des Anderen zumindest zu ertragen.
zum Beitrag29.12.2025 , 16:58 Uhr
Aus Hannah Arendts Aufsatz "Wahrheit und Politik":
"Alle diese Lügen, auch wenn ihre Urheber sich dessen nicht bewußt sind, sind potentiell gewaltsam; jedes organisierte Lügen tendiert dahin, das zu zerstören, was es zu negieren beschlossen hat."
Mit Folgen, die wir bereits jetzt beobachten können:
"Man hat oft bemerkt, daß das sicherste Ergebnis der sogenannten Gehirnwäsche nicht eine veränderte Gesinnung, sondern jener Zynismus ist, der sich weigert, irgend etwas als wahr anzuerkennen. Wo Tatsachen konsequent durch Lügen und Totalfiktionen ersetzt werden, stellt sich heraus, daß es einen Ersatz für die Wahrheit nicht gibt. Denn das Resultat ist keineswegs, daß die Lüge nun als wahr akzeptiert und die Wahrheit als Lüge diffamiert wird, sondern daß der menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen, der ohne die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit nicht funktionieren kann, vernichtet wird.
gellhardt.de/arend...heit_u_Politik.pdf
zum Beitrag28.12.2025 , 19:36 Uhr
Und am Ende will es wieder keine*r gewesen sein, der/die die AfD gewählt hat. Alles nur verführte Unschuldslämmer. Das Muster ist bekannt.
zum Beitrag27.12.2025 , 16:44 Uhr
Die wahren Probleme sind m.E. andere als die von Ihnen benannten. Flüchtlingsbewegungen sind die Folge von Klimawandel, Armut und Krieg. Solange diese Ursachen ignoriert oder sogar gefördert werden, wird die Welt nicht besser werden. Mein Dank geht an die taz, diese wirklich großen Probleme immer wieder zu benennen.
zum Beitrag27.12.2025 , 16:30 Uhr
Wenn jemand urbane Elite ist, dann wohl doch auch Frau Zeh.
zum Beitrag27.12.2025 , 14:37 Uhr
Mein Eindruck ist: Je mieser die Zeiten und je ärmer die Leute, umso mehr Böller.
zum Beitrag22.12.2025 , 11:34 Uhr
Der Text macht mich traurig. In Gesprächen mit Geflüchteten höre ich immer wieder, wie schwer es ist, trotz guter Integration Kontakte zu Deutschen, die über den Arbeitsalltag hinausgehen zu pflegen, von Freundschaften ganz zu schweigen. Es ist, als ob da eine unsichtbare Mauer wäre. Umso wichtiger werden die Familien und die syrische, türkische etc. Community. Man trifft sich wie in den Herkunftsländern üblich, in der Öffentlichkeit, was wiederum vielen Deutschen übel aufstößt, ich sage nur: Stadtbilddebatte. Was hierzulande fehlt, ist echte Herzenswärme und Neugier für Jene, die da kommen und uns oft sehr viel zu geben haben.
zum Beitrag19.12.2025 , 10:58 Uhr
"Zu viel Verrechtlichung führt letztlich zu Unmoral,"
Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es gibt also ein Zuviel an Recht? Ich verkürze mal auf die Essenz Ihrer Aussage: Recht gebiert Unrecht. Das hat schon Orwell'sche Qualität, Chapeau!
zum Beitrag19.12.2025 , 09:17 Uhr
"Alles spricht also für klassische Wirtschaftsflüchtlinge."
Wie kommen Sie darauf? Ich kann das dem Artikel nicht entnehmen.
„Wir haben uns integriert, aber am Ende hat es nicht gereicht.“ sagt Nihat
Sehen wir der Tatsache ins Auge, dass es manchen eben nie reichen wird. Warum? Das mögen jene Leute sich selbst fragen.
zum Beitrag19.12.2025 , 08:28 Uhr
Auch durch Wiederholung wird's nicht besser.
Ganz nebenbei: Ich halte Ihr rassistisches Profilbild für eine bewusst gesetzte Provokation.
zum Beitrag18.12.2025 , 13:09 Uhr
Wenn ich so manche Kommentare hier und an anderer Stelle lese, fällt mir Hannah Arendt ein:
"Der Tod der menschlichen Empathie ist eines der frühsten und deutlichsten Zeichen dafür, dass eine Kultur gerade in die Barbarei verfällt."
zum Beitrag18.12.2025 , 12:30 Uhr
Ich bin wirklich neugierig, woher Sie dieses Insiderwissen haben. Oder doch nur alles Verschwörungsgeraune?
Vielleicht ist es auch nur so, dass manche der EU-Staaten ein weniger taktisches Verhältnis zum Völkerrecht haben als Herr Merz?
zum Beitrag18.12.2025 , 12:18 Uhr
und @Fairchild670
Hilft halt schon, einen Artikel komplett zu lesen.
"taz: Warum haben Sie sich im Juni aus dem Lehrberuf zurückgezogen?"
Lehrerin ist sie natürlich weiterhin, wenn auch derzeit nicht praktizierend.
zum Beitrag18.12.2025 , 12:14 Uhr
Vielleicht sollte man sich mal das (familiäre) Umfeld der Jugendlichen und jungen Erwachsenen näher ansehen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass deren rechtsradikale Ideen auf ihrem eigenen Mist gewachsen sind. Es ist anzunehmen, dass der Nährboden dafür schon vorhanden war. Das würde auch erklären, warum niemand im Dorf etwas bemerkt hat, beziehungsweise alle die Klappe gehalten haben.
zum Beitrag17.12.2025 , 19:06 Uhr
Dem entnehme ich, dass Sie in der DDR zur Schule gingen, also in einem nicht demokratischen Staat. Es geht hier nicht um staatliche Indoktrination, sondern um das, was wir hoffentlich als unsere im GG definierten demokratischen Werte ansehen, z.B. Menschenwürde, Gleichheit etc.
zum Beitrag17.12.2025 , 19:01 Uhr
Worauf im Artikel auch hingewiesen wird.
zum Beitrag17.12.2025 , 18:58 Uhr
Und wer entscheidet, wo die Grenze zwischen dem Beutelsbacher Konsens verpflichtendem Engagement und Ihrer Meinung nach nicht legitimem Aktivismus liegt?
"Eine Lehrkraft, die sich zu Aussagen hinreißen lässt,„Ihr Muslime seid nur zu faul.“ sollte damit natürlich nicht einfach so durchkommen, wobei hier natürlich der Kontext entscheidend ist."
Zumindest sind Sie wie man aus dieser Bemerkung entnehmen kann sehr flexibel, was Rassismus angeht: Kommt halt auf den Kontext an, stimmt's?
zum Beitrag13.12.2025 , 13:04 Uhr
Das "sogenannte" hätten Sie zur besseren Verständlichkeit in Anführungszeichen setzen sollen.
zum Beitrag13.12.2025 , 12:10 Uhr
"Der Islam kritisiert Weihnachten als kolonialistische Veranstaltung. Mit einer hanebüchenen Argumentationskonstruktion."
Nun lassen Sie mal die Kirche im Dorf ;-) "Der Islam" kritisiert hier gar nichts, sondern eine (!) muslimische Theologin und ein christlicher Theologiestudent betrachten die Weihnachtserzählung aus dekolonialer Sicht. Die im Artikel als Beispiel aufgeführten Thesen halte ich für gewagt (Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, dass eine der drei großen monotheistischen Religionen, die allesamt aus einer nomadischen (= Hirten-) Kultur heraus entstanden sind, Hirten als minderwertig ansieht. Auch die Übersetzung von "Magoi" in Gaukler oder Scharlatane ist nach meiner eben erfolgten Recherche falsch. Und ob das Kind jetzt unter einer Palme oder in einem Stall oder einer Höhle das Licht der Welt erblickte? So what! Nur drüber aufregen mag ich mich nicht. Kann man alles diskutieren, wenn man denn überhaupt die Weihnachtsgeschichte als historisch belegt akzeptiert.
zum Beitrag13.12.2025 , 11:55 Uhr
Ganz gleich, wie man zu der Veranstaltung und den dort vertretenen Thesen steht, kann man konstatieren, dass die WELT dankbar über das ihr hingehaltene Stöckchen springt. So weit, so erwartbar. Schlimm daran ist, dass auch hier im Forum so viele allzu gerne mitspringen. Leute, es bedeutet weder die Islamisierung noch den Untergang des Abendlandes, wenn in einer Berliner Kirchengemeinde eine kolonialismuskritische Ausstellung zu Weihnachten stattfindet! Muss man nicht toll finden, kann man aber aushalten und die Thesen gerne auch sachlich diskutieren.
zum Beitrag11.12.2025 , 16:24 Uhr
Wenn man die Kurzbeschreibung von Weimers Buch auf der Webseite des Bonifatius-Verlags liest, kommt einem das kalte Grausen. "Das 20. Jahrhundert war – religiös betrachtet – eines der gottlosesten der Menschheitsgeschichte. Politisch gesehen wurde es auch deswegen zur humanitären Katastrophe. Doch die Zeiten ändern sich und Gott kehrt mit Macht zurück.
- Weshalb die Trennung von Politik und Religion weltweit zusammenbricht - Wie sich unsere Gesellschaft dadurch verändern und verbessern wird - Warum das 21. Jahrhundert ein Zeitalter der Religion wird"
Träumt der Mann etwa von einem Gottesstaat? Könnte man fast als verfassungsfeindlich ansehen.
zum Beitrag11.12.2025 , 15:45 Uhr
Im Falle Sophies von der Tann handelt es sich aber nicht um eine Kampagne wie die des Stern damals (Die Frauen klagten sich selbst an), sondern um eine Diffamierungs-Kampagne wie sie im Buche steht, wie Reporter ohne Grenzen festgestellt hat:
www.reporter-ohne-...n-sich-solidarisch
zum Beitrag11.12.2025 , 15:32 Uhr
Die Verwirrtheit des Autors ist reine Rhetorik, denn eigentlich weiß er ja ganz genau, was richtig und was falsch ist oder zumindest, was er dafür hält, und er wird nicht müde, es uns seit es diese Kolumne gibt, immer wieder auf's Neue und in stets nur minimal abgewandelter Form zu erklären. Was mich daran so stört? Dass er außer dem Dauer-Lob der Kompromissfähigkeit eines Robert Habeck (leider krachend gescheitert) und der maximalen Flexibilität eines Winfried Kretschmann, dem das Hemd (Baden-Württembergs Autoindustrie) allemal näher ist als die Hose (das Klima) - nichts anzubieten hat. Der Kaiser ist nackt.
zum Beitrag11.12.2025 , 14:44 Uhr
Danke! Sehr schön auf den Punkt gebracht.
zum Beitrag10.12.2025 , 12:01 Uhr
Das Problem sind die großen, den Markt dominierenden Player. Dezentralisierung wäre m.E. die Antwort. Vielleicht sollte man den Kindern und Jugendlichen in der Schule beibringen, wie man sich sein eigenes soziales Netzwerk aufbaut? In Abwandlung des Che Guevaras-Spruchs hieße das: "Schafft zwei, drei viele Communities!" Technische und soziale Kompetenz würden nebenbei gleich mit eingübt.
zum Beitrag10.12.2025 , 11:49 Uhr
"Extrem rechts - was soll das sein? Das ist ein willkürlicher Wert, kein Messwert."
Zitat Mitte-Studie 2024/25:
Danach handelt es sich bei Rechtsextremismus um »ein Einstellungsmuster, dessen verbindendes Kennzeichen Ungleichwertigkeitsvorstellungen darstellen. Diese äußern sich im politischen Bereich in der Affinität zu diktatorischen Regierungsformen, chauvinistischen Einstellungen und einer Verharmlosung bzw. Rechtfertigung des Nationalsozialismus. Im sozialen Bereich sind sie gekennzeichnet durch anti- semitische, fremdenfeindliche und sozialdarwinistische Einstellungen« (Decker/Brähler/Geißler 2006, S. 20). Zentral sind also Ungleichwertigkeitsvorstellungen, die sich mit Blick auf das politische System und das soziale Zusammenleben ausdifferenzieren."
Überhaupt kann ich Ihnen die Studie nur ans Herz legen. Sie wird sicher einige Ihrer Fragen beantworten. Sie ist frei zugänglich: www.fes.de/mitte-studie#c445981
zum Beitrag10.12.2025 , 11:26 Uhr
Warum nur fällt mir gerade jetzt Wolfgang Weimer ein?
„Sie [Weihnachtsmärkte] schaffen Bewusstsein für eine heilige Zeit. Sie schaffen Türen in eine andere Welt und weiten den Horizont unseres Seins.“
Nein, Brauchtumspflege nach völkischer Art meinte er sicherlich nicht, das zu unterstellen wäre bösartig. Zumal die Nazis es ja nicht so haben mit dem Christentum. Schnittmengen gibt es trotzdem in der rechtskonservativen Weltsicht, für die die Moderne von Übel, Diversität ein Zeichen des Kulturverfalls und der Untergang des (christlichen) Abendlandes nah ist.
zum Beitrag10.12.2025 , 11:15 Uhr
Da führen Sie ja zwei wirklich sachliche und vor allem unvoreingenommene Beobachterinnen des Nahost-Konfliktes an, um zu beweisen, dass die Vorwürfe gegen Sophie von der Thann begründet und keine Kampagne seien. Auch Mena-Watch ist ja für seine Objektivität bekannt. So wurde dort gerade in einem denkwürdigen Artikel sehr ausgewogen über Pläne der Netanjahu-Regierung zur Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel nachgedacht.
zum Beitrag09.12.2025 , 15:16 Uhr
Flüchtlingskonvention natürlich
zum Beitrag09.12.2025 , 10:59 Uhr
"Bislang ist es für Merz - leider - aufgegangen."
Sehe ich eher nicht so. Seine Beliebtheitswerte sind im Keller, die Zustimmung zur AfD steigt. Er strampelt sich zwar ab, um die AfD einzuholen, aber es hilft nix, die Leute wollen das Original. Dass Teile der CDSU einer Zusammenarbeit oder sogar einer Koalition mit der AfD nicht abgeneigt gegenüber stehen, halte ich durchaus für möglich, auch wenn es kaum zu beweisen ist. Erinnert ein wenig an die FDP in der Ampel, die fleißig am Versagen derselben gestrickt hat. Was die Einstellung gegenüber der Migration angeht, hat die CDSU schon immer ein Problem damit gehabt ("Das Boot ist voll, Kinder statt Inder, Mutter aller Probleme" etc.). "Wer Krankenhäuser... haben will, der sollte Integration betreiben" Vorsicht, Sackgasse! Das Nützlichkeitsargument ist zwar verführerisch, aber im Ergebnis erweist es der Sache einen Bärendienst, siehe das Interview mit Helge Schwiertz taz.de/Soziologe-u...34994&s=migration/
zum Beitrag09.12.2025 , 10:45 Uhr
Das GG wurde bereits in den Neunzigerjahren ausgehöhlt, als man Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG („Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“ in den Art 16a überführte, was zu einem massiven Rückgang der Anerkennungsquote nach Art. 16a führte. Die meisten Geflüchteten werden heute nach der Einordnung als Flüchtling nach der Genfer Flüchtlingskommission anerkannt. Mehr dazu gerne hier: www.bpb.de/shop/ze...recht-unter-druck/
zum Beitrag09.12.2025 , 10:28 Uhr
Kapitalerträge bis 1.000 Euro pro Jahr und Person sind steuerfrei. Sie wollen "Otto Kleinanleger und Privatvermieter" schützen, aber die müssten wahrscheinlich gar nicht zahlen. Keine Ahnung, wie viel man so auf der hohen Kante haben muss, um den Freibetrag von 1000 €/Jahr zu überschreiten. In diesen Regionen bewegt sich mein persönliches Einkommen aus Aktien, Vermietungen und Zinsen (ha ha!) nicht. Es scheint ein Reflex zu sein: Sobald von Steuererhöhungen die Rede ist, bekommen die Leute Angst um Oma ihr klein' Häuschen. Dabei sind sie in den meisten Fällen gar nicht gemeint. Diese Angst zu schüren nützt aber genau jenen, die wirklich zahlen müssten, weil sie genug haben. Von daher gehe ich mit Ihnen d'accord, dass man die zahlreichen Steuerschlupflöcher schließen sollte.
zum Beitrag09.12.2025 , 10:01 Uhr
"... strafrechtlich relevanten Beleidigungen und physisch bedrohlichem Verhalten..."
Wenn die Beleidigungen wirklich strafrechtlich relevant waren, kann er klagen. Was ich gehört habe, waren Äußerungen von Demonstrierenden auf Fußballstadion-Niveau, etwa "Geht nachhause! Tschühüss!" und "Nazis raus!" Man muss das nicht gut finden (tue ich nicht), aber strafrechtlich relevant? Das geben die Videos im Netz nicht her.
zum Beitrag08.12.2025 , 15:31 Uhr
Die Frage ist doch, wie die Medien in ihrer Darstellung der Demonstration die Dinge gewichten? Das trägt ja nun nicht unerheblich zur Wahrnehmung durch die Medienkonsumierenden aka Normalos bei. Wenn also die konservative Presse trotz 25 000 friedlich demonstrierender Menschen vor allem über oder aus Sicht eines von einer überschaubaren Anzahl Demonstrierender beleidigten oder bedrängten Journalisten schreibt und somit das Narrativ einer gewalttätigen linken Demonstration befeuert, beeinflusst sie damit gezielt die Meinungsbildung. Und da, wie @Sam Spade weiter oben schrieb, die kritische Prüfung des Gelesenen inzwischen eine eher aussterbende Kunst ist, biegen sich die Leute mit tatkräftiger Unterstützung ebenjener Presse ein Hufeisen zurecht.
zum Beitrag08.12.2025 , 15:09 Uhr
›Sprache ist eine Waffe. Halte sie scharf.‹, schrieb Kurt Tucholsky. In seinem Fall war sie ein elegant geführtes Florett, im Fall der Springer-Presse reicht es leider allzu oft nur für einen Vorschlaghammer. Und Sprache hat Folgen in der Realität. Das wollte ich mit den obigen Beispielen deutlich machen.
Wenn das BVerfG 1961 vom ›Wettbewerb der frei geäußerten Meinungen‹ sprach, würde ich ihm entgegenhalten, ob es nicht besser wäre, man tausche Argumente aus anstelle von Meinungen? Vielleicht käme das Gericht zudem 64 Jahre später im Zeitalter von Fake-News und völlig aus dem Ruder gelaufener Berichterstattung auf allen Kanälen zu einer anderen Bewertung?
Zum immer wieder gerne angeführten ›mündigen Bürger‹ haben Sie selbst ja schon alles gesagt.
zum Beitrag08.12.2025 , 10:59 Uhr
BILD-Schlagzeilen vom Tag:
»Antifa will „Stadt Gießen zum Brennen bringen“« »Hessen-Innenminister warnt vor Gewalt« »Messe Gießen in Angst vor Anti-AfD-Krawallen« »Wasserwerfer! Politiker verprügelt! - Chaoten versuchen, Halle zu stürmen« »So sieht in Deutschland eine „friedliche“ Demo aus« usw...
Das Misstrauen der Linken gegenüber Springer hat seine (guten) Gründe. Ältere hier im Forum erinnern sich vielleicht noch an die BILD-Schlagzeilen 1967/68. Am Ende wurde Benno Ohnesorg erschossen und ein Attentat auf Rudi Dutschke verübt, dessen Folgen er Jahre später erlag. Stimmung machen ist bis heute das Geschäft der Springer-Presse.
zum Beitrag08.12.2025 , 10:04 Uhr
"dort ist der Krieg aus"
Dass Assad nicht mehr an der Macht ist, bedeutet nicht, dass in Syrien sichere und menschenwürdige Verhältnisse herrschen. Gerne zu Ihrer Kenntnisnahme: taz.de/Abschiebung...!6135951&s=syrien/
"Warum Rückführungen in einen anderen demokratischen Staat, der für das Asylverfahren zuständig ist, nicht rechtens sind, mag mir hier gern jemand erklären."
Im Fall der syrischen Geflüchteten machte Deutschland überwiegend von seinem Selbsteintrittsrecht Gebrauch. Was das bedeutet, können Sie nachlesen.
zum Beitrag07.12.2025 , 19:44 Uhr
Der ESC war und ist eine Feier des Nationalismus, und nach meinem Eindruck vergibt das geneigte Publikum seine Punkte nach Sympathie/nationaler Präferenz und weniger nach musikalischem Geschmack. Außerdem frage ich mich schon lange, was das "E" in ESC bedeuten soll. Europäisch ist dieser Song-Contest schon lange nicht mehr.
zum Beitrag07.12.2025 , 19:13 Uhr
Sollte Präsident Herzog dem Gesuch Netanjahus stattgeben, so würde Israel damit endgültig auf den Status einer Bananenrepublik herabsinken. Bis jetzt konnte das von einer zumindest in Teilen wachen Zivilgesellschaft verhindert werden. Wie lange noch ist die Frage, denn die Gesellschaft ist wie auch andernorts zutiefst gespalten, und die autoritäre Versuchung scheint sehr attraktiv zu sein. Was das für die letzte Hoffnung auf einen wie auch immer gearteten Friedensprozess bedeutet, mag man sich nicht ausmalen.
zum Beitrag05.12.2025 , 15:46 Uhr
Wenn das Wahlvolk oder zumindest jene, die die AfD wählen, erst dann zur CDSU zurückwechseln, wenn die AfD-Politik betreibt, dann Gute Nacht, Deutschland!
zum Beitrag05.12.2025 , 15:43 Uhr
Genau davon träumt nicht nur der rechte Flügel der CDU: Man müsse nur "abschieben, abschieben, abschieben!", dann würde es schon was mit den Umfragen. Werch ein Illtum! (Jandl)
Ergebnisse Umfragen: 09.01.2025: CDU/CSU 31%, AfD 20%
29.01.2025: CDU/CSU und AfD stimmen gemeinsam in der Migrationsfrage ab. Seitdem geht's bergauf - mit der AfD:
13.02.2025: CDU/CSU 32%, AfD 21% 03.04.2025: CDU/CSU 26%, AfD 24% 02.10.2025: CDU/CSU 26%, AfD 26%
Quelle: Statista
zum Beitrag05.12.2025 , 15:22 Uhr
Die Diffamierung liegt für mich darin, dass die Union oder Teile davon versuchen, dem ZPS unlautere Motive zu unterstellen indem sie die Aktion als "unaufrichtig", "respektlos", als "politischen Missbrauch" und "Instrumentalisierung" framed.
Etwas mehr Selbstreflexion wäre der CDU anzuraten, und genau das ist das Ziel der Aktion.
zum Beitrag04.12.2025 , 11:09 Uhr
Natürlich ist es eine gewollte Provokation (der CDU, die das Denkmal bis 2027 ertragen muss), aber eben auch eine Anregung zu eigenständigem Denken für das vorbeiflanierende oder auch mal stehenbleibende und lesende Publikum. Aber was ist Kunst, die nicht provoziert? Dekoration.
zum Beitrag04.12.2025 , 11:05 Uhr
Pardon, aber diesen gedanklichen Salto kann ich einfach nicht nachvollziehen. Die CDU soll also, indem sie den potentiell oder aktiv AfD-Wählenden in den Allerwertesten kriecht, indem sie AfD-Positionen übernimmt, diese Leute zurückgewinnen? Damit schafft sie sich selbst ab. Sie wissen doch: Das Wahlvolk bevorzugt im Zweifel immer das Original. Die Zahlen beweisen es.
zum Beitrag04.12.2025 , 10:28 Uhr
Man kann natürlich sagen, was interessiert uns das Geschwätz von Ron Prosor oder die vorhersehbaren Statements eines Sprechers der Armee einer Kriegspartei? Sie machen nur ihren Job. Aber der Versuch, gezielt einzelne Journalist*innen zu delegitimieren ist ein Angriff auf die Pressefreiheit, der nicht hingenommen werden sollte. Zum Thema lohnt es sich, diesen Artikel bei Übermedien zu lesen: uebermedien.de/109344/der-undiplomat/
zum Beitrag04.12.2025 , 10:01 Uhr
Schapiras Artikel in der FAZ bringt für mich nichts Neues, da ich ja gerade ihren Vortrag zum Thema gehört habe.
Für mich ist die Pluralität der journalistischen Perspektiven unerlässlich, um mir ein Bild zu machen. Ob die Schlüsse, die ich aus der Vielzahl dieser Perspektiven ziehe, nun „richtig“ sind? Es sind meine persönlichen, können also nicht als allgemeingültig gelten. Man sollte immer vorsichtig damit sein, eine „Wahrheit“ für sich zu beanspruchen. Wir als Konsumenten der Medien können kontrovers debattieren, können auch einseitig unsere Perspektive vertreten, müssen dann aber auch Widerspruch ertragen. Für Journalisten gelten höhere Anforderungen, auch wenn man unterscheiden muss zwischen Bericht und Kommentar.
Um auf Schapira zurückzukommen: Sie forderte das Auditorium wörtlich dazu auf, Geisterfahrer zu sein in einer wie von ihr postuliert, vollkommen einseitige gegen Israel geführten Debatte. Ein völlig schiefes Bild, wie ich finde, denn wir alle wissen, dass Geisterfahrer falsch fahren.
de.ejo-online.eu/a...her-tageszeitungen
zum Beitrag03.12.2025 , 10:29 Uhr
Danke für diesen Kommentar!
Ich hörte diese Woche einen Vortrag der Journalistin Esther Schapira, die unter anderem für die Jüdische Allgemeine schreibt. Pikanterweise stellte sie ihrem Vortrag eine chassidische Weisheit voran: "Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge".
Schapira ließ kein gutes Haar an Sophie von der Thann und versuchte ganz allgemein Misstrauen gegenüber den etablierten Medien, aber auch gegenüber Reporter ohne Grenzen zu säen. Stattdessen zitierte sie Beiträge von z.B. Eitan Fischberger, der u.a. für den National Review schreibt, einem weit rechts stehenden Blatt. Während des Vortrags zitierte sie auch Hanns-Joachim Friedrichs: "Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten." und warf Sophie von der Thann vor, sich nicht an diese Maxime zu halten. Dass sie selber keine professionelle Distanz hielt, schien ihr dabei gar nicht aufzufallen. Man bewirft Sophie von der Thann mit Dreck nach dem Motto: Irgendwas wird schon hängen bleiben.
zum Beitrag01.12.2025 , 20:19 Uhr
Also einfach mal nichts tun oder was wäre Ihrer Meinung nach die Konsequenz?
zum Beitrag30.11.2025 , 15:38 Uhr
Ich habe mir gerade einmal die Statistik für 2024 angesehen.
Straftaten gesamt rechts: 37 835 links: 5857
Gewalttaten gesamt rechts: 1281 links: 532
Körperverletzung rechts: 1121 links: 216
Quelle: Statista
Was ich damit sagen möchte? Es gibt linke Gewalt, und jeder einzelne Fall ist einer zuviel, und die in manchen linken Kreisen scheinbar gelebte Machokultur braucht sowieso niemand. Rechte Gewalt ist aber immer noch das Hauptproblem.
Was mich interessieren würde, wären die Zahlen für Berlin. Da habe ich für 2024 leider nichts gefunden. Warum? Weil mir scheint, dass gerade in Berlin die politischen Auseinandersetzungen besonders brutal geführt werden, was den Eindruck entstehen lässt, die Zunahme linker Gewalt sei ein flächendeckendes Phänomen (was ich nicht glaube). Leider habe ich keine Zahlen dazu gefunden.
zum Beitrag30.11.2025 , 14:44 Uhr
"Wenn das so ist/wäre, stelle ich mir die Frage, ob das [eine grundsätzliche Kritik der israelischen Gesellschaft] wir Deutsche übernehmen sollten. Es gibt 194 andere Länder auf dieser Welt, die in der jüngeren Zeit (wenn überhaupt jemals) keine so enorme Schuld gegenüber jüdischen und/oder israelischen Menschen auf sich geladen haben, wie wir. "
Wie Ihnen sicher bekannt ist (Sie selbst zweifeln ja gerne UN-Resolutionen an), steht ein Großteil der Staaten Israel weit kritischer gegenüber als Deutschland es tut. Ihre Forderung könnte Israel also einen Bärendienst erweisen.
zum Beitrag30.11.2025 , 14:35 Uhr
Die Diskussion um - schenkt man gewissen Leuten Glauben - die alles beherrschende linke Gewalt auf dieser Demo ist eine Nebelkerze, die nur dazu dient, vom eigentlichen Problem abzulenken: In Deutschland kann eine rechtsradikale Partei mit verfassungsfeindlicher Agenda unbehelligt von einem viel zu arglosen Staat eine Parteijugend gründen, die erwartbar noch rechtsradikaler sein wird als die Mutterorganisation. *Das* ist der Skandal, und nicht eine radikale Minderheit innerhalb einer insgesamt friedlichen Demonstration. Man sollte sich fragen: Cui bono?
zum Beitrag29.11.2025 , 12:39 Uhr
"auf die Verwendung des Begriffs durch Merkel verwiesen; allein darauf bezog sich mein Kommentar."
Dann war Ihr Satz missverständlich formuliert. Aber Schwamm drüber.
Was mich wundert ist, dass Frau Merkel, die ich eigentlich für eine kluge Person halte, überhaupt einen derart vordemokratischen Begriff benutzte, um die Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Staat Israel zum Ausdruck zu bringen. Wie wäre es mit der guten alten "Solidarität" gewesen? War ihr als gelernter DDR-Bürgerin vielleicht zu abgenutzt oder anrüchig, was ich nachvollziehen könnte, oder zu unspezifisch.
Aus der Verbotsbegründung:
"Die Bundesrepublik Deutschland ist dem Schutz des Staates Israel auf Grund seiner [!?] Geschichte besonders verpflichtet; dieses Ziel gehört zur deutschen Staatsräson." Quelle: verfassungsblog.de...ellte-staatsrason/
Da aber die "Staatsräson" kein in Gesetze gegossener, juristisch irgendwie bindender Begriff ist, kann man sich folgerichtig auch nicht darauf berufen, um einen Kongress zu verbieten.
zum Beitrag28.11.2025 , 11:42 Uhr
"Der Begriff der "Staatsräson" stammt von Merkel, nicht von Adenauer. "
Nö, er stammt von Macchiavelli.
Und hier die Definitionen, die aufzeigen, wie fragwürdig der Begriff ist:
- Staatsräson als „Vorrang der Staatsinteressen vor allen anderen Interessen“ - Staatsräson als „Staatsnotwendigkeit, im Gegensatz zur individuellen Vernunft und Notwendigkeit“. - „Grundsatz, dem zufolge oberster Maßstab staatlichen Handelns die Wahrung und Vermehrung des Nutzens des Staates ist, auch unter Inkaufnahme der Verletzung von Moral- und Rechtsvorschriften“
Quelle: Wikipedia
Was moderne Politiker*innen geritten hat, diesen Begriff wieder aus der Mottenkiste zu holen, bleibt ihr Geheimnis.
zum Beitrag25.11.2025 , 10:30 Uhr
Ihr NSU-Vergleich ist eine Beleidigung der Opfer dieser rechtsradikalen Mörderbande.
Enver Şimşek Abdurrahim Özüdoğru Süleyman Taşköprü Habil Kılıç Mehmet Turgut İsmail Yaşar Theodoros Boulgarides Mehmet Kubaşık Halit Yozgat
Sie sollten sich für diesen Vergleich entschuldigen.
zum Beitrag25.11.2025 , 10:02 Uhr
Gewalt, auch von links, gegen politische Gegner ist zu verurteilen. Niemand wünscht sich Straßenschlachten und politische Morde, wie sie in der Weimarer Republik begangen wurden, zurück.
Dass aber rechte Gewalttäter ganze Stadtviertel oder Dörfer vor allem in Ostdeutschland als sogenannte "national befreite Zonen" für sich beanspruchen, in denen Jede*r, die/der nicht in ihr mieses kleines Weltbild passt, um ihre/seine körperliche Unversehrtheit fürchten muss, darf vom Staat nicht länger geduldet werden. Dass zivilgesellschaftliches Engagement gegen rechts sogar regelrecht sabotiert wird, wie dieses Jahr in Jamel geschehen (taz.de/Rock-gegen-...!6107225&s=jamel/), befördert den Eindruck, dass "der Staat", in diesem Fall vertreten durch die Gemeinde Gägelow, zu oft auf dem rechten Auge blind oder aber feige ist, was nicht hingenommen werden kann. Das Ehepaar Lohmeyer ging den Rechtsweg und hatte Erfolg damit. Mehr davon!
zum Beitrag25.11.2025 , 09:43 Uhr
"Die "gewaltsame Verteidigung der Freiheit", wie sie es nennen..."
Wo hat @taz.manien das gesagt? Ich suche und suche und finde nichts. Zu den in dem Kommentar genannten Zahlen rechtsextremer Gewalt hingegen haben Sie nichts zu sagen? Thema verfehlt sagt man dazu.
zum Beitrag21.11.2025 , 10:34 Uhr
Das Gleichheitsversprechen ist der Demokratie inhärent. Ohne Gleichheit keine Demokratie, wie wir sie heute verstehen; Gleichheit ist die Voraussetzung für Partizipation und Repräsentation. Diese wiederum sind abhängig von Bildung und ökonomischen Verhältnissen.
Gleiche Rechte für Arm und Reich: Wer schlechter repräsentiert ist (und das sind die bildungsfernen und einkommensschwachen Personen), hat auch weniger Einfluss.
Gleicher Zugang zu Bildung: Dass unser Bildungssystem Ungleichheit nicht nur nicht ausgleicht, sondern sogar befördert, ist eine Binse.
zum Beitrag21.11.2025 , 10:04 Uhr
Nein, Sie verstehen es nicht richtig. Die Autorin hatte offensichtlich nie ein Problem mit geöffneten oder geschlossenen Vorhängen bei sich oder ihren Nachbar*innen. Das Problem tauchte in dem Moment auf, als ihr Nachbar ihr die Unbekümmertheit des sich auf ihre Anonymität Verlassens nahm. Nachdem er sie ansprach, ihr sogar seinen Namen nannte, geschah Folgendes: "Denken Sie *nicht* an einen rosa Elefanten!" Was geschieht? Eben. Sie wird die Präsenz des Mannes zumindest gedanklich nicht mehr los.
zum Beitrag21.11.2025 , 09:53 Uhr
Ganz einfach nicht hingucken.
zum Beitrag12.11.2025 , 12:03 Uhr
"Im Biltmore-Hotel, so Arendt, hatte »die jüdische Minderheit der arabischen Mehrheit« noch »Minderheitsrechte zugestanden«. In Atlantic City »blieben die Araber in der Entschließung ganz einfach unerwähnt«. Arendt empfand dieses Schweigen als ein alarmierendes Zeichen dafür, dass den Palästinensern in den Augen sowohl der regulären Zionisten als auch der Revisionisten »nichts anderes bleibt, als zwischen freiwilliger Emigration und einer Existenz als Bürger zweiter Klasse zu wählen«. Mit der Rede von der »freiwilligen Emigration« spielte sie sarkastisch auf die – in den Vierzigerjahren von der zionistischen Führung unterstützte – Vorstellung einer »freiwilligen Aussiedlung« der Palästinenser an. Die Verfasserin von »Wir Flüchtlinge« wusste, dass sich hinter der verharmlosenden Formulierung eine Politik der ethnischen Säuberung verbarg."
"Albert Einstein, dem die Regierung die erste israelische Präsidentschaft angetragen hatte, unterzeichnete gemeinsam mit Arendt einen von ihm verfassten offenen Brief, der Menachem Begins faschistische Überzeugungen und Vorgehensweisen anprangerte."
aus: Boehm, Israel - eine Utopie
zum Beitrag11.11.2025 , 10:38 Uhr
Erinnert mich an Omri Boehms abgesagte Rede in Buchenwald. Die hiesige Diskussionskultur ist völlig auf den Hund gekommen, kann man nicht anders sagen. Oder wie heißt es in einem anderen Artikel heute in der taz: Guter Jude - schlechter Jude. taz.de/Berliner-CD...daffaere/!6124395/
zum Beitrag11.11.2025 , 10:31 Uhr
"“Das sind unsre Lieder“ Hielten die jugendbewegten Hein&Oss Kröher dagegen."
Hannes Wader hat's auch versucht, mit dem Album "Volkssänger" aus dem Jahr 1975. Manches ist durchaus aktuell.
Aus dem »Bürgerlied« von 1845, Dichter Adalbert Harnisch:
»Aber, ob wir Neues bauen, Oder’s Alte nur verdauen Wie das Gras die Kuh – Ob wir für die Welt was schaffen, Oder nur die Welt begaffen – Das thut was dazu.«
zum Beitrag10.11.2025 , 11:24 Uhr
"1918. 1933. Gerade darauf können wir stolz sein. Nicht, was damals falsch gemacht wurde, aber auf dass, was Deutschland hinterher daraus gemacht."
Nicht ganz freiwillig und nicht aus eigenem Antrieb, wie Sie sich vielleicht erinnern, und ich fürchte, das zeigt sich jetzt. Als Weizsäcker damals in seiner Rede zum 8. Mai von einem Tag der Befreiung sprach, den er gegen die bis dahin empfundene Wahrnehmung des Besiegt-Seins setzte, sprach er, so fürchte ich, keineswegs für alle seine Landsleute, fühlten zu Viele sich doch lieber als von den Alliierten Besiegte denn als vom Faschismus Befreite. Aber das Grummeln dagegen war (noch) leise. Jetzt, mit wiedererstarkendem Nationalismus, wird das Grummeln lauter, das eine Abkehr vom deutschen "Schuldkult" fordert. Nein, lieber kein Nationalstolz, keine Symbole!
"Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch." (Brecht)
zum Beitrag10.11.2025 , 11:03 Uhr
Das Problem mit dem Patriotismus und dem Umgang mit der deutschen Geschichte hat Degenhardt in ein wunderbares Lied gefasst:
"Wo sind eure Lieder – Eure alten Lieder?" Fragen die aus andern Ländern Wenn man um Kamine sitzt Mattgetanzt und leergesprochen Und das High-Life-Spiel ausschwitzt!
Ja, wo sind die Lieder – Uns're alten Lieder? Nicht für'n Heller oder Batzen Mag Feinsliebchen barfuss zieh'n Und kein schriller Schrei nach Norden Will aus einer Kehle flieh'n!
Tot sind uns're Lieder – Uns're alten Lieder! Lehrer haben sie zerbissen Kurzbehoste sie verklampft – Braune Horden totgeschrien Stiefel in den Dreck gestampft!
Tot sind uns're Lieder – Uns're alten Lieder!
Hier die berührende Interpretation von Daniel Kahn: www.youtube.com/watch?v=nh08jIBg_mc
zum Beitrag10.11.2025 , 10:39 Uhr
Mir schint, der Begriff war schon immer umstritten und vieldeutig. Wie so oft, wenn es um die Geschichte von Wörtern geht, hilft mir ein Blick ins Grimmsche Wörterbuch:
patriot, m. , im 16. jahrh. entlehnt aus franz. patriote vom mlat. patriota. 1) wie franz. patriote, vaterlandsfreund:
"darumb, ihr liebe patrioten ..laszt euch nit schrecken dise namen." (Fischart, 16. Jh.)
Und Lessing schreibt: "vielleicht zwar ist auch der patriot bei mir nicht ganz erstickt, obgleich das lob eines eifrigen patrioten, nach meiner denkungsart, das allerletzte ist, wornach ich geitzen würde; des patrioten nehmlich, der mich vergessen lehrte, dasz ich ein weltbürger sein sollte." Und an anderer Stelle: "was ich von dem übertriebenen patriotismus einflieszen lassen, war weiter nichts als eine allgemeine betrachtung."
Goethe spricht von "selbstgefälliger patriotismus"
Am ehesten liebe ich meine Muttersprache. Vaterland war mir immer ein befremdlicher Begriff.
Ansonsten war für mich immer der alte Heinemann ein Vorbild, als er auf die Frage, ob er diesen Staat denn nicht liebe antwortete: „Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!“
zum Beitrag08.11.2025 , 09:49 Uhr
Weil‘s stimmt?
zum Beitrag07.11.2025 , 19:09 Uhr
Danke
zum Beitrag07.11.2025 , 19:00 Uhr
Und wer entscheidet, was "gut" ist? Die Mehrheit, werden Sie sagen. Aber auch Mehrheiten sind nicht zwangsläufig "gut". Klassisches Beispiel ist die Befürwortung der Todesstrafe. Würde sie durch eine demokratische Mehrheit legitim?
zum Beitrag07.11.2025 , 12:56 Uhr
Was mich an dem Kommentar störte, war dieser Teil: „ Allerdings sind viele meiner Mitbürger ja auch der Ansicht das es den Nanny-Staat benötigt der sich bis ins kleinste ziseliert um Einzelfälle kümmert und jeden pampert.“
Diese Formulierung steht für die libertäre Ideologie, wie sie derzeit in konservativen bis rechten Kreisen en vogue ist. Bürokratieabbau bedeutet dort nicht Erleichterungen für die Bürger*innen, sondern Deregulierung im Interesse großer Konzerne. Der kleine dumme Handwerker wird davon wenig bis gar nicht profitieren.
zum Beitrag06.11.2025 , 16:26 Uhr
Wer sich die Fragestellungen und Ergebnisse noch einmal im Einzelnen ansehen möchte: www.fes.de/index.p...930e95f1bee68c2006
zum Beitrag06.11.2025 , 15:45 Uhr
"Ein Viertel der Befragten vertritt demnach eine libertär-autoritäre Ideologie mit neoliberalen, hyperindividualistischen und autoritären Gesellschaftsbildern. Diese Gruppe neige stärker zu einem rechtsextremen Weltbild" Sic!
zum Beitrag