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27.11.2025 , 14:02 Uhr
Das hängt doch mit der letzten Wahlrechtsreform zusammen. Wenn der/die Erste der Erststimmenkandidaten nicht mehr sicher in den Bundestag kommt, nützt nach Meinung des Wählers auch sein Wahlkreisbüro nichts. Losverfahren sind zwar gerecht gehören aber weder direkt noch nicht indirekt in die Legislative. Der Bürgerrat ist kein Ersatz für ein sicheres Erststimmenmandat eines Wahlkreises.
zum Beitrag15.11.2025 , 09:26 Uhr
Ja, das stimmt. Nicht nur in der Pflege, auch im Rettungsdienst wären zu der Zeit, die Sie meinen ganze Standorte ohne Zivildienstleistende nur begrenzt einsatzfähig gewesen. Wenn man Menschen das bietet, was sie aufgrund ihrer Eignung, zu der auch das Gewissen gehört, können wird auch was draus. Z.B. steht das Aufwachsen des heutigen Rettungsdiensts auf dem Fundament, das Zivildienstleistende vor 2000 mit geschaffen haben. Das Gewissen ist etwas positives. - Einsatzfähigkeit wird bei uns politisch definiert. Was in den vergangegenen Jahrzehnten in diesem Kreislauf von Wählern und Gewählten nicht gestimmt hat kann ich nicht in einem Satz sagen. Die langjährige, unvorsichtige Deutung des russischen Verhaltens gehört sicher dazu. - Danke , dass Sie was Positives über die Zivildienstleistenden gesagt haben.
zum Beitrag14.11.2025 , 13:51 Uhr
Danke , wirklich lustig.
zum Beitrag14.11.2025 , 13:30 Uhr
Finde ich auch. Wir haben eines der besten Wehrpflichtgesetze. Wer auf Befehl nicht auf andere schießen kann, weil ihm/ihr sein Gewissen im Weg ist kann das vorher kund tun, dann wissen alle rechtzeitig Bescheid. Diesen außerordentlich menschlichen Umgang gibt´s fast nur bei uns. Ich finde den Grundtenor des Artikels : "Guckt wie ihr Euch drücken könnt" nicht so besonders. Drückebergerei hat überhaupt keine Wesensverwandtschaft mit der Verweigerung aus Gewissengründen. Wer mit Selbstachtung einigermaßen ausgestattet ist sucht wie er/sie sich nützlich machen kann.
zum Beitrag14.11.2025 , 12:59 Uhr
Ich habe zwei Werbebanner von der Postbank, keine von der Bundeswehr. Werbebannner bei der TAZ gibt´s glaub ich noch nicht so lang, gefühlt seit Sommer. Würde nicht zu einer Genossenschaft passen, da Genossenschaften eigentlich keine Bannerwerbung machen. Das liegt vielleicht gar nicht an der TAZ. Ich kenne mich mit Intenet und Cookies, die irgendjemand heimlich platziert hat nicht aus. Das müsste aber jemand von der TAZ IT wissen. Ich hatte vor da nachzufragen, wenn das nicht nur bei mir so ist. Sie sind der Zweite, dem das auffällt.
zum Beitrag14.11.2025 , 07:41 Uhr
"Sich drücken" ist schlecht.
Nicht "zum Kriegsdienst mit der Waffe gewzwungen werden" nach Art. 4(3) GG hat nichts mit "Ausmusterung" zu tun. www.gesetze-im-int...t.de/gg/art_4.html
"Kanonenfutter" waren/sind aktuell in Europa zahlreiche Personen ohne Uniform und Waffen. Deswegen brauchen wir eine Verteidigung gegen militärische Mittel anderer. Ob das eigene militärische Mittel oder andere eigene Mittel sind ist eine Frage der Wirksamkeit. Die Wahlfreiheit, das Wirksamere zu tun, brauchen wir.
zum Beitrag04.11.2025 , 09:49 Uhr
Mein herzliches Beileid. Die Tante war eine außergewöhnliche und auch sehr friedliche Person.
zum Beitrag04.11.2025 , 09:38 Uhr
Ort(h)os sind die "Richtigen", also die zur richtigen Gruppe gehören , z.B. Orthodoxe. Otros sind die Individuellen, so wie im Interview dargestellt. Kleiner Tippfehler, genau das Gegenteil, kommt aber vor ;-) denn "r" liegt auf der Tastatur neben "t".
zum Beitrag03.11.2025 , 15:49 Uhr
Es ist ja ganz gut , wenn psychologische Konstrukte verschieden sein dürfen .
"Hundert Jahre Psychotherapie und der Welt geht´s immer schlechter" Hillman und Ventura, 1992 Woran liegt das ? Klappentext : "Die Psychotherapie hat geglaubt, indem sie die Menschen therapiere, würden diese immer besser und dadurch auch die Welt. Doch - so zeigen die Autoren in ihrem Buch - die ausschließliche Hinwendung nach innen zieht die Energie von der Außenwelt ab..."
Zeitlos richtig.
zum Beitrag01.11.2025 , 09:47 Uhr
Die milde Ironie des Artikels ist eine kleine journalistische Meisterleistung mit einem kleinen Fehler: Die bewunderte Firma Böcker hat ihren Stammsitz im Zentrum des bespotteten nordrhein – westfälischen Abiturgebiets (59368 Werne) . Das tut aber gar nichts zur Sache, sondern unterstreicht die Souveränität des Artikels.
Handwerksartikel kommen in der TAZ eh zu wenig vor taz.de/Mechanikeri...en-Blick/!6116315/ taz.de/Nachwuchsso...rhandwerk/!6024495
Hinweise auch bei: www.deutsche-handw...-werbe-hit-370024/
zum Beitrag01.11.2025 , 09:38 Uhr
Es geht halt um Selbstverwaltung und Selbstkontrolle. Man kann den Universitäten und Hochschulen vorschreiben was sie dürfen/sollen/müssen. Die Abschaltung des Geistes und der Diskussion aber nicht.
zum Beitrag27.10.2025 , 11:19 Uhr
Ja genau, darum geht es.
zum Beitrag27.10.2025 , 09:28 Uhr
Da müssen Sie nicht perplex sein. Die Russen denken immer sehr langfristig, in historischen Dimensionen (deren Bezüge nicht mehr passen weil niemand vorhat Russland zu überfallen), deswegen machen ihnen Verluste in Divisionsgröße seelisch, menschlich, politisch so gut wie gar nichts aus. Die Russen haben zwei mal, im Abstand von 150 Jahren gewonnen, das ist in der politischen Erziehung ganz was anderes , als wenn man zweimal verloren hat, der lange Zeitraum prägt einen Nationalcharakter. Wenn´s Sarkasmus war, dann war Ihr Gesprächspartner jemand mit Distanz zur Propaganda, heut sehr selten. Ich kenne Russlanddeutsche, die 2014 angsterfüllt von den Faschisten in der Ukraine gesprochen haben, die Gott sei Dank von Russland bekämpft werden. Polen wird auch heute viel zu wenig berücksichtigt . Unsere unmittelbaren Nachbarn, die uns grässlichste Verbrechen verziehen haben und sich mit der russischen Taktik viel beser auskennen als wir sollten wir einen pirivilegierten Platz in unserer Politik und unseren Entscheidungen einräumen (Polen hat statt Leopard koreanische Panzer aus Enttäuschung und nicht aus Unwilligkeit gekauft).
de.wikipedia.org/w...efall_von_Warschau
zum Beitrag27.10.2025 , 08:59 Uhr
Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen werden . Ich fand die Diskussion sehr interessant. Wir müssen uns anstrengen, dass keinem Land in Europa vorgeschrieben werden kann was und wie es zu sein hat. Das ist Sache seiner Bürger und nicht seiner Nachbarn, unabhängig davon wie groß oder wie klein diese Länder sind.
zum Beitrag26.10.2025 , 22:15 Uhr
"Mir macht das Angst. Die deutsche Bevoelkerung laesst sich viel zu einfach aufhetzen. Das hat sich in der Coronazeit im Umgang mit Ungeimpften gezeigt und es zeigt sich in Bezug zur Ukrainekatastrophe.
Deutschland ist kein Spieler auf dem Schachbrett und Geopolitik ist keine oeffentliche Angelegenheit. Wir haben da einfach keine Erfahrung.
Eine Armee mit diesem Budget muss eine gemeinsame Armee mit unseren Nachbarn sein. Es darf keine deutschen Alleingaenge mehr geben."
Stimmt alles . Die Deutsche Armee als die größte in Europa. Eine ignorante Vorstellung. Stimmt auch nicht. Die französische Marine ist die größte in Westeuropa sogar vor der Royal Navy und wird das auch bleiben . Was Deutschland hat sind vor allem 900.000 Reservisten aus der Zeit der Wehrpflicht. Bei den Aktiven sieht es anders aus 210.000 in Frkr, 180.000 in Deutschland ...
zum Beitrag26.10.2025 , 21:32 Uhr
Ja , wenn man von den Russen Verhandlungsbereitschaft will, darf man sie nicht zu Hause angreifen . Das war der politische Fehler an Kursk. Früher gab´s den Begriff der "Kreml - Astrologie", das sind logische Abwege. "Was du nicht willst das man dir tu .." ist immer noch das einfachste , das versteht jeder. Wenn ich nicht zu Hause überfallen werden will, mache ich das auch nicht mit anderen. Es hätte gereicht, die Ukraine ausreichend mit Defensivwaffen auszustatten, dann hätten die Russen aufgehört weil sie nichts erreichen. Die Gelegenheit ist aber vorbei . Und wir rätseln alle was kommen wird. Ich sehe das von Tag zu Tag und mache mir sonst keine Gedanken mehr.
zum Beitrag26.10.2025 , 21:24 Uhr
"Es geht also auch darum, das man diplomatisch und respektvoll miteinander umgeht, auch wenn man im Recht ist." Das ist ziemlich viel verlangt, wenn Sie einen Raubmörder vor sich haben , der bei Ihnen eingebrochen ist, Ihre Familie ermordet und vergewaltigt hat und damit immer weitermacht , wodurch er beweist , dass es ihm nicht um den Umgang geht, der Ihnen vorschwebt. Er will das nicht. Den können Sie mit nichts überzeugen, der hält Sie allenfalls für einen Trottel, weil Sie nicht durchblicken was er vorhat.
zum Beitrag26.10.2025 , 21:17 Uhr
Gut , dann vergleichen wir nicht die Politiker sondern ihre Politik. Auch wenn alle als Kriegsverbrecher gelten machen wir Unterschiede, Gerechtigkeit muss sein .
zum Beitrag26.10.2025 , 18:44 Uhr
Sollten sich dann aber an der Diskussion ihrer Thesen beteiligen. Denn das gehört sich akademisch und unterscheidet den Professor vom lieben Gott.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:28 Uhr
Ich habe Sie so verstanden , dass Sie meinen, die Ukraine ist in einer vergleichbaren Lage wie Finnland 1939. Die Ukraine wird mit den Ziel der Auslöschung bedroht, die finnische Armee wurde 1939 , die ukrainische Armee wurde 2022 unterschätzt . Finnland hat der Angriff von NS Deutschland auf die SU teilweise geholfen. Die SU hatte aber nie die Absicht die annektierten finnischen Gebiete zurückzugegeben. Das gleiche droht der Ukraine , wenn sie sich nicht weiter wehrt. Danke für Ihre Zustimmung , wenn ich das richtig verstanden habe. Wie der Angriff von NS Deutschland auf die SU für Deutschland ausgegangen ist , ist bekannt. Meine Meinung deswegen dazu ist, dass Angriffe aus russisches Territorium nie zum Erfolg für den Angreifer führen, deswegen soll man das am besten lassen. Das ist aber nur meine Meinung.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:08 Uhr
In gewisser Weise kann ich ihnen zustimmen, von den Drohnenangriffen auf russisches Gebiet halte ich auch nichts. Das meinen Sie mit Teufelskreis ? Das heizt die Sache nur an und bringt den Ukrainern gar nichts ist meine unmaßgebliche Meinung . Nehmen wir an , die Ukrainer hören auf damit , dann sind wir wieder vor dem Beginn dieser Angriffe. Aber was war da ? Ein russischer Angriffskrieg und viele Verhandlungen. Sie haben recht , das ist derzeit ein Teufelskreislauf.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:01 Uhr
Nein , den Krieg gegen Finnland hat Stalin angefangen, also hat er nicht den Frieden gebracht. Die Nachkommen der Finnen, die durch den Überfall ums Leben gekommen sind sehen das so. Natürlich kann man Politiker vergleichen, die sich ähnlich verhalten. Politiker, die Angriffskriege führen sind qualitativ ähnlich, wenn auch nicht unbedingt in der Größenordnung , der Relation ihrer Verbrechen.
zum Beitrag26.10.2025 , 13:24 Uhr
Ja , gibt´s auch westlich :
Francis Lemarque, 1951, ein Klassiker.
Anfang : Quand un soldat s'en va-t-en guerre il a Dans sa musette son bâton d'maréchal Quand un soldat revient de guerre il a Dans sa musette un peu de linge sale ... Ende: Quand un soldat revient de guerre il a Simplement eu d'la veine et puis voilà...
Ende auf deutsch : Wenn ein Soldat aus dem Krieg zurückkommt, dann hat er einfach Glück gehabt und das war´s...
In der Interpretation von Yves Montant kann man durch die Betonung auch die Verachtung für die Zurückgekehrten hören: Was wollte ihr eigentlich, ihr habt doch Glück gehabt, stellt keine Ansprüche und nehmt Euch nicht so wichtig.
Mir ist das eingefallen als die damalige Verteidigungsministerin die Afghanistan-Rückkehrer am Flughafen nicht mal in Empfang genommen hat weil sie davon ablenken wollte, dass sie in der Situation nichts Passend/Sinnvolles zu sagen wusste.
Das ist also heute, auch bei uns immer noch so. fr.wikipedia.org/wiki/Quand_un_soldat
taz.de/Militaerhis...htigkeit/!6087358/
Ihr * stimmt. Darum geht´s: "wenn" kann im Deutschen auch bedeuten "falls"
Danke für Ihr Interesse
zum Beitrag26.10.2025 , 12:11 Uhr
Ich fand die Argumentation "Wir dürfen keine Waffen liefern weil NS Deutschland die SU überfallen hat" scheinheilig + durchsichtig. Dahinter waren materielle und immaterielle Interessenkonflikte. Diejenigen , die den Scherbenhaufen ihrer eklatanten /intendierten Fehleinschätzungen aus Eitelkeit/ Verschlagenheit nicht wahrhaben/zugeben wollten. Diejenigen, die materiell in Russland engagiert sind und um die materiellen Verluste (Summa ca. 100 Mrd) fürchten... und dann gibt´s natürlich immer diejenigen, die aus charakterlichen Gründen immer irgendwas brauchen, was so viel größer, stärker und besser ist als man selbst, so dass es sich empfiehlt dem nachzulaufen....
zum Beitrag26.10.2025 , 11:17 Uhr
Gut, kein Problem, lag an mir. Stimmt, die Ukraine war als Teil der SU Opfer der Deutschen, vorher der russischen Bolschewiken (Holodomor), die Ukraine ist heute Opfer. Das liegt an der Topographie hat "elektrozwerg" erklärt. Großes, reiches Land ohne natürliche Grenzen, Beute lockt, schwer zu verteidigen .
zum Beitrag26.10.2025 , 10:36 Uhr
Es geht immer um das Wohl der Menschen. In diesem Krieg geht es aber zu wenig um das Wohl der Menschen. Das haben Kriege an sich, denn das ist bei allen Gewaltdelikten so. Der / die Angegriffene steht vor den Alternativen: 1) sich wehren und verlieren, 2) sich wehren und gewinnen, 3) sich nicht wehren, erst mal überleben und sich dem Sieger unterordnen, was danach kommt kann niemand vorhersagen, wer aufgegeben hat ist danach oft genug undankbar behandelt worden. Es ist verschieden, da spielen Ehre und Würde, ganz viele Faktoren eine Rolle. Jede Ukrainerin will, das ihr Sohn, Vater, Mann, Bruder, ... lebend aus dem Krieg zurückkommt, das wäre vielen naheliegender, aber andererseits wissen viele auch was ein Leben unter russischer Herrschaft bedeutet. Hier kann man von persönlichem "Konflikt" sprechen. Konflikbehaftet leben müssen ist nicht gesund. Der Vorfeld des Krieges war ein politischer Konflikt, in dem es ehrlich nicht um das Wohl der Menschen ging. Das war vorgeschoben. Denn eine Politik, der es um das Wohl der Menschen geht betreibt keine Konflikteskalation und schickt Soldaten ohne Hoheitszeichen auf fremdes Land los. So weit ich das verstehe.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:56 Uhr
Zugeständnisse an Verbrecher heißt Zugeständnisse an das Verbrechen. Das ist das Problem. Die "finnische Lösung" (1939/1940) hat die Finnen 70.000 Tote und Verwundete gekostet. Hätten die Finnen dieses Opfer nicht gebracht wäre ganz Finnland heute russisch. Sudetenkrise und das Münchner Abkommen sind ähnlich, hat ebenfalls nichts genutzt, "Interessensausgleich" war gespielt.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:32 Uhr
Ich bin kein Selenskyi Fan. Soweit ich weiß, darf er territoriale Abstriche in der Ostukraine nicht verhandeln. Das verbietet die Verfassung der Ukraine.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:08 Uhr
Die "Ostukraine" ist diese Risiken wert.
Es geht nicht um die "Ostukraine", sondern um die Menschen in der Ostukraine, die ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen dürfen, ohne Besatzung, ohne Ermordung der ukrainischen Mandatsträger, ohne Vertreibung, ohne Einschüchterung oder Bedrohung.
Das wollen wir für uns auch. Niemand von uns will das für sich selbst, niemand will, dass das Beispiel Ostukraine, in Europa , vor unserer Haustür Schule macht. Es ist keine Nibelungentreue, wir machen uns nicht zum Werkzeug von Krimhilds Rache, sondern wir müssen handeln , damit uns nicht das gleiche droht , es ist also Prävention des Untergangs.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:43 Uhr
Die feine Ironie. Das Atomkraftwerk Kursk ist ein Siedewasserreaktor, m.W. ohne Containement, so wie Tschernobyl einst. Es ginge also zuerst um die Fahrradwege in der Oblast Kursk samt Ostukraine.
www.grs.de/de/aktu...ernkraftwerk-kursk
zum Beitrag26.10.2025 , 08:28 Uhr
"Und um diese Lösungen zu finden, ist ein Verstehen der Gedanken von Putin so wichtig. "
Ich kann die Gedanken leicht verstehen: Wer ein Kinderkrankenhaus, eine Geburtsklinik , die Wohnung des Vorsitzenden des Auschwitzkomittees angreifen lässt, so dass dieser darin verbrennt unterscheidet sich gedanklich nicht von den Attentätern in Hanau, Würzburg und Aschaffenburg. Es ist üblich die Gesellschaft vor derart unsteuerbaren Menschen in Sicherheit zu bringen, indem man ihre Handlungsfreiheit beschränkt. Ändern kann man sie, wenn überhaupt nur mit dem größten Aufwand, verhandeln kann man mit Menschen dieser Verfassung so gut wie nicht.
Nach derartigen Verbrechen kann niemand "sein Gesicht wahren". Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse haben gezeigt, dass ein Teil der Angeklagten uneinsichtig war und der einsichtige Anteil sich suizdiert hat.
zum Beitrag26.10.2025 , 07:57 Uhr
"Wer als Deutscher nicht versteht, warum Russland mehr Angst vor der NATO in der Ukraine als in Finnland hat, hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst."
ist ein Zitat von Elektrozwerg, das ich aus Versehen ohne " " zitiert habe.
Die Lektion hat "Elektrozwerg" formuliert , er hat sie auf meine Nachfrage hin erklärt.
Der Rest Ihres Schreibens ergibt sich. Die Ukrainer heute sind eine Präsidialdemokratie, die im Euromaidan ausgedrückt haben wo sie hin wollen . Die Okkupation ab 2014 wurde von uns erst ab 2022 ernst genommen. Die Ukrainer heute wollen eine Sicherheit , dass sie von uns nicht noch mal im Stich gelassen werden und um Hilfe betteln müssen, weil wir die Lage falsch einschätzen. Ich würde sagen , dass Sie mich jetzt richtig verstehen können ?
zum Beitrag26.10.2025 , 07:47 Uhr
Danke - die räumlichen Bedingungen verstehe ich jetzt. Dass die Russen möglicherweise Angst haben kann ich mir vorstellen, weil Angst etwas sehr subjektives ist. Ich würde aber, ganz subjektiv nicht sagen, dass sich die Russen "zu Recht" vor einem NATO Angriff fürchten müssen. Anderseits haben die NATO und NATO-Mitglieder auch schon ohne UN- Mandat angegriffen. Wenn man Ihr "zu Recht" so versteht stimmt es. Es ist wichtig sich in die verschiednen Sichtweisen hineinzuversetzen - Danke
zum Beitrag25.10.2025 , 21:01 Uhr
Wer als Deutscher nicht versteht, warum Russland mehr Angst vor der NATO in der Ukraine als in Finnland hat, hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst.
Könnten Sie mir bitte erklären, warum Russland die NATO in der Ukraine mehr fürchtet als in Finnland? Meinen Sie, dass Finnland für Russland erledigt ist, weil Russland Teile des finnischen Gebiets schon seit dem Sowjetisch-finnischen Krieg 1939/1940 annektiert hat ? Vielen Dank
zum Beitrag25.10.2025 , 20:38 Uhr
Sie haben ja Prof. Grözinger gefragt, ich wolte mir aber erlauben etwas dazu zu sagen : Die 30 bis 40% sind zu 2/3 Frauen mit Kindern, die nicht wollen, dass ihre Kinder nach Russland verschleppt oder bei einem Luftangriff umkommen, während Ehemann , Vater, Bruder sonstige wehrfähige Angehörige in der Armee kämpfen. So ist das bei den Ukrainerinnen, die ich kenne, eine Familie hat aus bekannten Gründen kein bewohnbares Haus mehr. Natürlich gibt´s auch Drückebergerei, das gefällt mir auch nicht, die dürfen aber nirgends zum Massstab werden . Wenn 30% sich drücken, kämpfen 70%, die von ihren Landsleuten hintergangen werden. Da fühle ich mich bei den 70% wohler.
zum Beitrag25.10.2025 , 20:20 Uhr
Ja ,das stimmt. Viele Zivildienstleistende waren beim Roten Kreuz oder anderen Rettungsorganisationen, prominentes Beispiel ist Alexander Gerst.
zum Beitrag25.10.2025 , 20:17 Uhr
"Frontnaher Einsatz im Lazarettdienst und ggf. beim Ausheben der Schützengräben mit Schaufel oder Spaten sind demnach zumutbar." Nein, das ist nicht so. Wer vor 2011 wehrpflichtig war und vor 1983 zur mündlichen "Gewissensprüfung" bei der Wehrbereichsverwaltung musste, wurde genau das gefragt und wäre durchgefallen wenn er Ihre Meinung vertreten hätte. Denn im Lazarett oder im Schützengraben kann es immer zu Kampfhandlungen mit Waffengebrauch kommen , z.B. um sein Leben oder die Patienten des Lazaretts zu schützen. Wer aus wirklicher Gewissensnot, nur das ist die legitime Begründung des 4,3 GG keine Waffe anrührt, darf von vornherein nicht tolerieren sich in diese Situation zu bringen. Sonst wäre er nicht glaubwürdig vor dem Prüfungsausschuss, da das Gewissen eine alles bestimmende Instanz eines freien und verantwortlichen Menschen ist. So war das. Die Menschenrechte gelten, genau deswegen.
zum Beitrag25.10.2025 , 13:21 Uhr
Sehr geehrter Herr Prof. Grözinger, Frau Oertel hat schon Recht: Die Bedrohungslage und die russichen Methoden sind so wie sie sind. Was Sie sagen stimmt ebenfalls. Die ukrainische Regierung macht erhebliche Fehler. Massenproteste i. Zshg mit der geplanten Schwächung der Korruptionsbehörden zeigen den Willen der Bevölkerung. Die Fluchtbewegung junger Männer ist das gleiche: Éntlassung und Inaktivierung durch Auslandsversetzung von Walerij Salushnyi (dem der Präsident samt Umgebung ihre Leben verdanken) wegen eigenständiger Meinungsäußerung, Angriff auf Kursk, dem 2/3 der Ukrainer nichts sinnvolles abgewinnen können ... Die Regierung der Ukraine hat das Vertrauen verspielt und wird auch nicht mehr anders, das ist die Lage. Die europäischen Regierungen sind nicht viel anders, und deswegen sind wir in der gleichen Lage, in einer Bedrohungslage, in die uns unsere Regierungen gebracht haben. Da hat Frau Oertel recht. Das Recht auf KDV ist ein hohes Gut, nützt der Bevölkerung aber nichts, solange die ukrainische und unsere Regierungen so sind. M. v. Hochachtung H.F.Bär
www.tagesschau.de/...-georgien-100.html
zum Beitrag21.10.2025 , 21:03 Uhr
Der Innenminister tut wirklich sein Bestes:
www.aerzteblatt.de...-a0dc-b15902e27d64
Die Ausreise von Kindern zur Behandlung in Deutschland sei mit aufwendigen Verfahren verbunden – etwa zur Klärung der Identität der Betroffenen, der mitreisenden Familienangehörigen und deren sicherheitsrechtlicher Beurteilung, der Kosten sowie der Frage realistischer Rückkehroptionen. Aus Sicht der Bundesregierung sei es dem Schreiben zufolge vorteilhafter, die Behandlungen von Verletzten und Schwerkranken vor Ort zu unterstützen.
„Ich hoffe, damit deutlich gemacht zu haben, dass uns das Anliegen nach Hilfe für die betroffene Zivilbevölkerung, vor allem auch für die Kinder, in Gaza eint, wir aber einen aus unserer Sicht anderen Weg sehen, möglichst vielen Menschen Hilfe zukommen zu lassen.“
Die Behinderung Hilfswilliger ist in unserem Land seit einigen deswegen eine Straftat ( §323c(2)StGB) geworden, damit die damit verbundenen Ausreden nicht um sich greifen und die Gesellschaft beschädigen.
zum Beitrag21.10.2025 , 10:47 Uhr
Ergänzung: Die Befürchtung von Vermietern, Mieter mit BG/NGS - Bezug wären finanziell nicht in der Lage verursachte Schäden zu begleichen, ist zwar grundsätzlich begründet, wird aber dadurch aufgehoben, dass Vermieter auch von BG/NGS Mietern die Vorlage einer Haftpflichtversicherung verlangen können/sollten. Die ausgesprochen mäßigen Prämien dafür werden vom Jobcenter ganz übernommen. Von den Jobcentern wird außerdem die übliche Kautionszahlung für die Berechtigten auf Darlehensbasis zu Lasten der Berechtigen übernommen.
zum Beitrag21.10.2025 , 10:08 Uhr
Im Artikel und in der Diskussion kommt der Begriff "Mietrichtwert" ( Kaltmiete +"kalte" Nebenkosten) gar nicht vor. Die genauen Werte für die nach § 22 Abs. 1 SGB II. "angemessene" Miete werden von den Kommunen (Jobcentern) auf Basis der spezifischen Miet- und Wohnverhältnisse ermittelt. Vor dem Einzug wird den Leistungsberechtigten die Kostenübernahme für die Unterkunft gar nicht erst genehmigt wenn das Mietangebot des Vermieters über dem Mietrichtwert liegt. Deswegen hat ein Vermieter, der sich für einen BG / NGS Berechtigten entscheidet auch für die Einhaltung des Mietrichtwerts entschieden. Damit kommt man als Vermieter einigermaßen zurecht. Der Vermieter kann sich mit Zustimmung des Leistungsberechtigten die Miete auch direkt überweisen lassen, damit hat der Vermieter einen Mieter mit einer beamtenähnlichen Einkommenssituation. Mieterhöhungen über den Richtwert z.B. bei Eigentümerwechseln sind ein anderes Problem, das Bibliotheken darauf spezialisierter Kanzleien füllt, was ein realistischer Vermieter sich aber nicht antut. Mietrichtwert z.B. bei www.jobcenterkoeln...ert-Freibetrag.pdf
zum Beitrag20.10.2025 , 18:27 Uhr
Sehr geehrte Frau Finkelstein, es ist nett , dass Sie sich an der Diskussion beteiligen. Ja , natürlich. Das muss man primär. Es wird aber immer Unfälle geben, z.B. weil der Reibkoeffizient von Gummi auf Glatteis, Schnee oder nassem Laub nicht bei Unendlich liegt. Deswegen ist es sinnvoll die passive Sicherheit auch journalistisch zu fördern. Wir hatten vor 50 Jahren 21.000 Verkehrstote /Jahr, jetzt sind es noch ca. 3.000 / Jahr, durch Maßnahmen der aktiven und der passiven Sicherheit (Gurt in Verbindung mit Gurtpflicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Crashtestnormen... ). Wegen der aktiven Sicherheit, also der Sicherheit, die durch Verhalten bestimmt wird gab es in den 70er Jahren große Kampagnen, z.B. " Hallo Partner Dankeschön" , oder den "Siebten Sinn" vor dem Tatort. Daran kann die TAZ als Massenmedium ja journalistisch anknüpfen, das braucht Konzepte und Ausdauer, Gegensätze sind das nicht. Danke für Ihre Aufmerksamkeit Hans - Friedrich Bär
zum Beitrag18.10.2025 , 11:04 Uhr
Man kann sich ja vornehmen der Teil der Zivilgesellschaft zu sein, die es angeblich nicht mehr gibt, dann wird die Zivilgesellschaft schon wieder mehr. Wenn einen die Physiognomie eines Menschen erzürnt, hat das nichts mit dem Menschen, sondern mit dem Selbst zu tun, Konfrontation mit international gesuchten / überführtern Verbrechern ausgenommen. Solange er Mensch war, hat Jesus Christus m.W. im Nahen Osten gelebt, deswegen kann man davon ausgehen, dass er dem dort verbreiteten Phänotyp / Schönheitsideal entsprochen hat. Der deutscheste aller deutschen Künstler, u.a. Portraitist des Kaisers Maximilian I., Mathematiker, dem u.a. in den Meistersingern ein Denkmal gesetzt ist, war Einwanderer der zweiten Generation (aus dem Südosten). Das ganze Thema gibt´s nicht, gab´s mal in der "Rassenlehre", dem muss man sich ja nicht schon wieder anschließen. Natürlich, wenn sich jemand, der das nicht sollte zum soundsovielten Mal unpassend äußert ist das leiderTatsache, die man irgendwie versuchen muss zu ertragen, und mitteilen, dass man auf Besserung hofft.
Wenigstens die Kommentarfunktion ist geöffnet, ein Anfang !
zum Beitrag17.10.2025 , 14:23 Uhr
In dem Tagesschauartikel steht, dass Vadym Tschernysch vom Zentrum für Sicherheitsstudien sich im März in einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehsender Suspilne sich so geäußert hat: "Im Laufe eines Jahres haben wir dreimal so viel ukrainisches Gebiet verloren, wie wir für kurze Zeit mit Truppen in Kursk gehalten haben". Gebiet ist ja nicht nur Ackerfläche, das muss man beachten.
zum Beitrag17.10.2025 , 14:03 Uhr
Es gibt einen Tagesschau - Artikel dazu : www.tagesschau.de/...-russland-100.html
Eine demokratisch legitimierte Armee achtet zuerst auf den Schutz des Lebens. Das ist die Priorität. Das ist im Krieg schwierig, weil dort Leben einen quantitativen Aspekt bekommt : Wieviele fallen hier, wieviele fallen dort? Die Angreifer stellen sich erfolgreich dar, die Verteidiger stellen sich erfolgreich dar, die Gesamtbilanz wissen sie wahrscheinlich selbst nicht. Die unmittelbar betroffenen Ukrainer und die betroffenen Russen (Russland hat beim Rückzug in die Fläche erstmal drei "eigene" Dörfer zertrümmert) wissen aber ziemlich konkret, wie sie betroffen sind. Und das ist der Maßstab.
zum Beitrag17.10.2025 , 13:39 Uhr
Ja, so weit meine oberflächlichen Kenntnisse des Völkerrechts reichen ist das so. Ich kenne mich mit Iran Israel nicht aus. M.W. bereitet der Iran einen Krieg gegen Israel vor und verursacht/unterstützt den Guerillakrieg gegen Israel. Welche konkrete Anschläge auf Israel der Iran direkt verursacht hat weiß ich nicht auswendig. In der Ukraine ist es so, dass russische Truppen auf ukrainischem Territorium stehen und das ganze Land mit Luftschlägen überziehen. Das ist m.E. taktisch eine andere Lage, die andere Prioritäten erfordert. Ich habe gemeint/meine, dass es in dieser Lage vorrangig ist, die Feindeinwirkungen auf das eigene Territorium zu unterbinden. Wenn man nicht in der Lage war einen Luftangriff auf ein prominentes Kinderkrankenhaus der Hauptstadt in der Nähe des Regierungsviertels zu verhindern zeigt das doch, dass man es nicht konnte weil die defensiven Mittel nicht ausgereicht haben. Woraus ich meine Schlussfolgerung einer stärkeren Konzentration der Mittel auf die Defensive des eigenen Territoriums gezogen habe.
zum Beitrag16.10.2025 , 16:51 Uhr
Möchte Ihnen zustimmen. Inhaltlich stimmt manches, man muss auf Sicherheit und Abhängigkeiten achten. Gerade weil es wichtig ist kann man das aber besser ausdrücken als mit dumpfen Gemeinplätzen, die von den eigentlichen Gründen, die Sie beschrieben haben, ablenken.
zum Beitrag16.10.2025 , 09:10 Uhr
Ein CDU Laternen - Plakat in kürzlichen NRW Wahlkampf war: "Sicher, Sauber, Stark". Ordnungsämter etc. sind Kommunalpolitik. Leerstände gehören Mittelständlern, kurzer Blick in die Mitgliederkartei reicht. Städte mit Nachholbedarf im Stadtbild: Kurzer Blick auf die Parteizugehörigkeit des Bürgermeisters und Rücksprache , mit möglichst konkretem Anliegen dort. So einfach kann Politik sein. Klementine , Meister Propper machen´s vor.
zum Beitrag15.10.2025 , 13:52 Uhr
Es ist wertvoll, dass die TAZ daran erinnert, obwohl es gruselich in jeder Hinsicht ist. Verrohung in allen Dimensionen. Prinzipis obsta !
zum Beitrag15.10.2025 , 13:30 Uhr
Ich habe gelesen , dass Russland im März 2014 die Krim annektiert hat , unmittelbar danach begannen von Russland bewaffnete Gruppen einen Aufstand gegen die ukrainischen Behörden und die ukrainusche Bevölkerung in den Oblasten Donezk und Luhansk und riefen "Volksrepubliken" aus. Deswegen reagierte die Zentralregierung der Ukraine im April 2014 mit einer militärischen Anti - Terror - Operation in den von Russland annektierten und den Bürgerkriegsgebieten. Ein "Überfall auf das eigene Volk" ist was anderes. " Donbassrepubliken" gibt´s auch nicht, denn eine Republik braucht keine Autonomierechte. Autonomieverhandlungen einer Oblast oder Region kann die Regionalregierung führen, aber nicht mit vorgehaltener Waffe, das lässt sich keine Regierung gefallen. So ist das.
zum Beitrag15.10.2025 , 12:55 Uhr
Niemand will sich ausdrücken wie Verbrecher. Das geht aber nur so lang, wie man die Sprache der Verbrecher praktisch nicht braucht oder eine Alternative hat. Die Kriegsverbrecherprozesse in Nürnberg wurden auch auf Deutsch geführt, die Hauptangeklagten waren Deutsche Muttersprachler. Wir sprechen immer noch Deutsch , aber in Betonung und Inhalt anders als zwischen 1933 und 1945. Darauf kommt es an. Ich würde sagen die ukrainischen Russischsprecher sprechen anders und hören den Unterschied zu den Russen, die sie überfallen haben. Außerdem ist das ja auch ein praktisches Problem der Sprachentwicklung z.B. die russischsprachigen Schulkinder wären ja benachteiligt.
zum Beitrag15.10.2025 , 11:48 Uhr
"Wer auch nur damit oder mit Angriffen drohen kann, bindet Kräfte dort, die schon mal nicht zum Angriff verwendet werden können."
Das ist eine Frage der Größenverhältnisse. Habe ich unten mit dem Stichwort "Diffusion" ausgeführt.
Hälften von Fußballfelder sind gleich groß, das ist der Fehler des fatalen Vergleichs.
Wenn der Größere z.B. dreimal größer ist als der Kleinere, kann er den Kleineren "ins Leere laufen" lassen.
Das ist somit eine Ausdauerjagd. Die A. ist die älteste Jagdform des Menschen, deswegen ist sie auch im verhaltensbiologischen Erbgut der Kleineren vorhanden und wird den Kleineren zum Verhängnis, wenn sie sich die Größenverhältnisse nicht rational bewusst machen.
Die Größeren haben auch ganz andere Möglichkeiten der Camouflage/ Tarnung was die Kleineren zusätzlich erschöpft, was ja die Methode der Größeren ist.
Hase und Igel ist die volkstümliche Analogie.
Hat Russland oft gemacht: Rückzug in die Fläche um den Angreifer zu erschöpfen. Fläche ist eine Ressource, die fast nichts kostet (Bevölkerung ausgenommen).
zum Beitrag15.10.2025 , 11:01 Uhr
Die Frage stellen sich die meisten Beobachter. Auch ich komme der Antwort nicht näher. Deswegen finde ich mich erstmal damit ab. Die Regierung wird schon ihre Gründe gehabt haben. Vielleicht erfahren wir´s später.
de.wikipedia.org/w...mmler#Jagdmethoden
zum Beitrag15.10.2025 , 08:33 Uhr
Das gibt´s nicht nur in den Geisteswissenschaften. Pirogow Никола́й Ива́нович Пирого́в; war gebürtiger Russe , sein Mausoleum und sein Museum ist aber in Winnyzia und gilt den Ukrainern als einer ihrer Größten, was er objektiv auch ist .
zum Beitrag15.10.2025 , 08:26 Uhr
Ich kenne ältere Deutschschweizer, die immer noch die Augen verdrehen, wenn sie den deutschen Gästen die nach Norden gerichteten Abwehrbauwerke, die es dort immer noch gibt erklären (müssen). Das ist doch verständlich.
zum Beitrag15.10.2025 , 08:07 Uhr
"Das Land blüht und gedeiht." Meinen Sie die russischen Soldatenfriedhöfe ? Oder die Witwen und Waisen der Dissidenten ?
zum Beitrag14.10.2025 , 22:18 Uhr
Wir haben uns auch unterhalten wie es im Deutschen ist, weil sie nicht mit Russen gleichgesetzt werden wollten. Sie wussten nicht, dass Deutsch in der Schweiz , in Österreich, in Frankreich, in Belgien, Luxemburg , Nordamerika , Namibia .. gesprochen wird, haben aber verstanden, dass wir deutsch sprechen nicht mit deutsch sein gleichsetzen. Analog ist es in der Ukraine.
zum Beitrag14.10.2025 , 22:00 Uhr
Die Ukrainer, die ich hier kennengelernt habe sprechen eigentlich russisch, wollen das aber nicht mehr. Wenn die Großmutter die hierher geflüchtete Tochter samt Enkeln besucht fragt sie in größter Verzweiflung : "wir sprechen die gleiche Sprache, warum überfallen sie uns ?" Sie konnte das überhaupt nicht fassen, was für ein Unglück, das tut man doch Menschen, die die gleiche Sprache nicht an und sie hat sich irgendwie geschämt, dass die Welt das alles mit ansehen muss.
zum Beitrag14.10.2025 , 21:49 Uhr
Würde sagen das zaristische Russland war zu diesen Zeiten in einer Phase der Schwäche, deswegen haben Kaiserreich und Bolschewiki sich verbündet. So habe ich das verstanden. War aber nicht typisch für Russland, Russland ist seit IWAN IV immer stärker und größer geworden. Ist hypothetisch ( was wäre wenn Deutschland nur mit Russland Krieg geführt hätte) weil´s nicht so war, führt von diesem Thema weg.
zum Beitrag14.10.2025 , 21:24 Uhr
Ergänzung : die Diffusion vom Kleineren zum Größeren ist nachteilig im Vergleich einer Diffusion vom Größeren zum Kleineren, m.a.W. Feuerkraft verliert sich auf der größeren und verdichtet sich auf der kleineren Fläche. m.a.W der Größere erreicht mit gleichen Mitteln mehr. Deswegen muss der Keinere mehr auf den rationalen Einsatz seiner Mittel achten als der Größere.
zum Beitrag14.10.2025 , 21:01 Uhr
Ja, uns fehlen Hintergründe , vielleicht , aber dumm sind wir trotzdem nicht. Ich habe unten an Herrn Hartmann schon auf fast den gleichen Einwand geantwortet. Bitte lesen Sie da mal nach. Es gibt die Heuristik, das ist nicht unwissenschaftlich, es gibt die Fermi Methode ( mit Papierschnipseln die Sprengkraft einer Atombome richtig abschätzen), nur Mut, logisch denken, Bilanzen ziehen , Verläufe beobachten, dann kommt man auch als Zaungast zu etwas. Clausewitz habe ich nicht gelesen, ich kenne mich militärhistorisch nicht aus, es ist mir auch zu allgemein, Clausewitz scheint evaluiert , die Dreifaltigkeit des Krieges (Gewalt, Hass, Zufall) finde ich analog zur Dark Triade in der Psychiatrie. Ich weiß nicht ob es dazu militärpsychiatrische Untersuchungen gibt.
Hintergründe : Menschen mit Schizophrenie versteht man auch nicht richtig, sie reimen sich ab und zu was zurecht was nur für sie zwingend logisch ist und schlagen dann los. Das ist ziemlich ähnlich.
Clausewitz wusste das alles noch nicht , das ist nach seiner Zeit.
zms.bundeswehr.de/...egfuehrung-5693326
zum Beitrag14.10.2025 , 20:29 Uhr
DIe Ukrainer waren vom Angriff auf Kursk auch nicht unisono begeistert. Ich will keine Kriegsbuchhaltung aufmachen, der Angriff und die nachfolgende Verteidigung von Kursk war für die Ukrainer auch nicht umsonst. Das wissen auch viele Ukrainer und etliche haben´s auch gesagt, es ist auch logisch und deshalb darf ich das hier auch zur Sprache bringen. Ich meine : einen Gegenangriff als Verteidigung muss man sich gut überlegen. Von Rechten war in meinem Beitrag nicht die Rede, sondern von dem Wagnis mit unterlegenen Kräften neue Fronten aufzumachen. Darum ging´s ja auch beim Hauptthema "Sprachverbot, warum gerade jetzt ?"
zum Beitrag14.10.2025 , 20:14 Uhr
Das stimmt, das hat aber etwas mit dem Einfluss der Bolschewiki zu tun. Das ist eine Ausnahme, so eine Gelegenheit ist historisch einmalig. Wir können über den Großen Nordischen Krieg und Napoleon I reden und dann noch über eine Person, über die ich nicht reden und auch nicht daran erinnert werden will, da war es anders herum. Finnisch-russischer Krieg ging von Russland aus (so wie jetzt), und brachte Russland deutliche Gebietsgewinne, die es bis heute behalten hat. Krimkrieg 1853-1856 hat Russland "angefangen" und verloren. Langfristig ist Russland trotz gelegentlicher Rückschläge seinen stategischen Zielen immer näher gekommen. Ja, das hätte ich besser formulieren sollen, wollte mich aber kurz fassen. Letzten Endes hat Brest Litowsk die Deutschen nicht gerettet, aber geholfen die Sowjetunion zu begründen, im Schritt danach kein Sieg für das Kaiserreich, das politisch etwas ganz anderes wollte. Ich meine : das größte Land der Erde hat die größten Rückzugsmöglichkeiten und den fanatischen Willen aus der Defensive in die Offensive zu kommen. In der Defensive unterscheidet es sich nicht von anderen, hat aber Möglichkeiten, die es ihm erlauben in die Offensive zu gehen.
zum Beitrag14.10.2025 , 19:26 Uhr
Ja , das habe ich mir auch überlegt. Angriffe im Hinterland des Feindes können selbstverständlich Bestandteil einer wirksamen Verteidigung sein. Ich persönlich, wir sind keine Offiziellen, bin aber eher der Meinung, dass das Verhältnis von Aufwand und Nutzen nicht günstig für die Ukraine ist. Wir leben auch in einem Land mit freier Meinungsäußerung, das ist in Russland gar nicht so, und in der Ukraine eingeschränkt durch das Kriegsrecht. Nach dem Ausfall auf Kursk und den trotzdem weiter anhaltenden russischen Angriffen auf das ukrainische Territorium haben die in den Berichten interviewten betroffenen Ukrainer ihre Enttäuschung geäußert. Ich habe mir über Wochen überlegt wie das enden soll und mir gesagt : Ich werden aufhören mir den Verlauf schönzureden, dass das alles seinen Sinn hat und dass die Ukrainer schon wissen was sie machen. Das dürfen wir ja, wir dürfen zu einer Meinung kommen. Ökonomisch betrachtet : Sie haben Schulden (können ihr Territorium nicht schützen) und machen Neue (vergrößern ihr Territorium), dadurch wird Ihre Liquidität vorübergehend besser, aber nicht Ihre Lage. So habe ich mir das überlegt.
zum Beitrag14.10.2025 , 19:09 Uhr
Wenn Sie mich so direkt fragen, sehe ich nur, was ich in den Medien sehe, ich kenne einige hierher geflüchtete Ukrainer , aber ich bin nicht vor Ort.
"Höchste Zeit für den Bunkeropa, seinen Feldzug abzubrechen." meinen Sie mutmaßlich so : Der russische Feldzug in der Ukraine ist ein Verbrechen, damit muss Schluss sein, und Russland muss die verursachten Schäden bezahlen. Wenn Sie das so meinen, sehe ich das auch so.
zum Beitrag14.10.2025 , 15:09 Uhr
Politik soll ja gemacht werden um etwas zu verbessern , was man selbst oder nahestehende erleiden mussten. Es ist doch eine unüberwindbare logische Hürde sich damit zu brüsten, dass man die zwischenzeitlichen Verbesserungen, denen man u.a. den eigenen Berufsweg verdankt wieder rückgängig gemacht hat. In der SPD gibt es durchgehend unübersehbar negative persönliche Konkurrenz, wer gerade wen "weggeschubst" hat ist im Amt. Das ist eigentlich Kindergartenthema und sollte dann vorbei sein. Mitmachen bei dem Geschubse will ja nur wer Geschube mag. Mehr fällt mir dazu leider nicht ein.
Ich fand Hubertus Heil hat das gut gemacht, hat viele vor der Kündigung bewahrt, kannte sich gut aus und wollte auch weiter bleiben. Trotzdem wurde er aus dem Amt gedrängt. Das kommt in der Öffentlichkeit so an und wir müssen das hier mal öffentlich sagen. Mit "früher war alles besser" kommt man nicht direkt weiter. Brandt ist aber der Bundeskanzler, dem unsere polnischen Nachbarn ein Denkmal gesetzt haben, das ist eine Orientierung.
zum Beitrag14.10.2025 , 13:37 Uhr
"Vielleicht auch Verhandlungs-"Chips" sammeln?"
Wer die eigenen Regierungsgebäude nicht vor Feindeinwirkung schützen kann, hat verloren.
Wer immer Russland auf russischem Territorium angegriffen hat, hat verloren.
zum Beitrag14.10.2025 , 10:30 Uhr
Verständlich, aber unklug. Wir wollen, dass die Ukraine bald gewinnt und sich nicht mit aktuell abwegigen Themen verzettelt. Für mich passt das aber ins Bild: Die Ukraine führt keinen Defensivkrieg auf eigenem Territorium mehr, sondern greift in Kursk und im russischen Hinterland an, obwohl ihr die Mittel für eine sichere Defensive des eigenen Territoriums fehlen. Auch das ist irrational, eine Verschwendung, die das gewünschte Ergebnis unwahrscheinlicher macht.
zum Beitrag14.10.2025 , 08:26 Uhr
Wenn er das so gesagt hat, kann man das kaum glauben. Stolz Bedingungen erneuert zu haben, die seiner Mutter das Leben zur Qual gemacht haben. Durch das Vertrauen vieler einfacher Menschen ins Amt gekommen! Eine rätselhafte Partei.
zum Beitrag14.10.2025 , 08:11 Uhr
Bisschen scharf formuliert, aber realistisch betrachtet. Wir sind immer noch in den Folgen der Agenda 2010. Die Jüngeren wissen nicht was vor 2001 war, deswegen ist es gut darauf hinzuweisen. Beitrag Arbeitslosenversicherung 3,0 bis 6,5% Bezugsdauer ALG I zwischen 6 und 36 Monaten je nach Lebensalter und gezahltem Beitrag. ALG I bis Beginn der Altersrente für über 58 - jährige (§428 SGB III1998 eingeführt und 2023 endgültig abgeschafft). In der Rentenversicherung wurde die gesetzliche BU - Rente ab 02.01.2001 ersatzlos abgeschafft. Das hängt inhaltlich zusammen.
Es gibt den Reflex: "wenn andere Versicherte weniger bekommen bleibt mir mehr", das ist aber kurzschlüssig, denn Missbrauch betreiben können viele:
Versicherte, Tarifpartner, Verwaltung , Politik .
Deswegen gibt es eine Selbstverwaltung in der Sozialversicherung, die den rechtlichen Rahmen umsetzt, aber erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten im Haushalt der jeweiligen Versicherung und Rückwirkungsmöglichkeiten auf die gesetzgebende Politik hat.
Wie´s früher war z.B. : www.portal-sozialp...slosenversicherung doku.iab.de/kurzber/2009/kb3009.pdf
zum Beitrag14.10.2025 , 06:55 Uhr
Ja , schade. Muss nicht sein in Form und Inhalt. Es scheint keine Norm für Anhängerkupplungen zu geben. Ich würden beim Hersteller des Anhängers nach dem Handwerkspartner in der Region fragen. Es gibt Handwerksbetriebe, die auf Anhänger spezialisiert sind und herstellerunabhängig Anpassungen machen. z.B. fahrradanhaenger-f...plungssysteme.html
Kupplungen kosten im Vergleich zum Fahrrad nicht die Welt.
Viel Erfolg !
zum Beitrag13.10.2025 , 17:44 Uhr
Es gibt vergleichbare Artikel z.B. taz.de/Nachwuchsso...rhandwerk/!6024495 der mir auch sehr gut gefallen hat. Diese Personen haben etwas gemeinsam : Sie können etwas. Deswegen verdienen sie Aufmerksamkeit
zum Beitrag13.10.2025 , 15:11 Uhr
Danke für die Antwort , ich glaube Sie haben mich gut verstanden. Ich hab mich zum Stilmittel der Ironie hinbewegt, damit´s nicht zu verbissen wird. Ich habe das in der Eingangszeile so gemeint, dass er sich reicher vorkommt als er ist. Das ist ja der berühmte Trick, wie man die ganze Hierarchie abwärts dazu bringt, sich als was besseres gegenüber der nächst tieferen Etage vorzukommen. Wenn man versucht sich hineinzuversetzen, warum handeln andere Menschen anders ist Ironie hilfreich weil man sich genau gegenteilig ausdrücken und deswegen umdenken muss. Er ist irgendwie nicht konservativ, dazu ist er schon in zu viele Fettnäpfchen getreten, Konservative sind da zurückhaltender, die äußern sich nicht so. Konservativ habe ich so gemeint wie Sie verstanden haben. Danke für die Zuschrift und ihr Interesse Bei Wirecard, Barenberg... waren alle beteiligt, vielleicht hat die Union da einen Schwerpunkt, ich beachte das nur oberflächlich, weil ich es nicht richtig verstehe.
zum Beitrag13.10.2025 , 14:29 Uhr
Den Hinweis auf die stark gesteigenen Verwaltungskosten fand ich ganz gut , das war das Ergebnis der Bertelsmannstudie vor ein paar Wochen in der Tagesschau. Die Verwaltungskosten sind in den letzten Jahren um das doppelte der Inflationsraten gestiegen, während die Förderkosten nominell gleich geblieben , somit um die Inflation gesunken sind . Das waren aber nicht "wir". Ich weiß nicht wer den Haushalt der Jobcenter kontrolliert , bei der BA ist das die Selbstverwaltung, also die Beitragszahler AG und AN, wobei die Selbstverwaltung der BA die Besonderheit hat , dass die AG des öffentlichen Dienstes ein Zusatzstimmrecht haben und so die AN überstimmen können. Ihr Schlusssatz ist auch sehr gut.
zum Beitrag13.10.2025 , 14:12 Uhr
Den Verweis auf die ex-ante Studie fand ich gut. Die Androhung einer Sanktion soll wirken, und da die Androhung wirkt , bedeutet das, dass der ganze Korpus ernst genommen wird. Wir haben jetzt eine erneute Begriffsverwirrung , genau so wie siet eingien Jahren bei der Erwerbsminderung nicht mehr zwischen Erwerbsminderung aus SGB VII oder SGB VI unterschieden werden kann, kann man jetzt nicht mehr zwischen Grundsicherung wegen SGB II oder SGB XII unterscheiden. Das ist aber ziemlich typisch für Reformen. Es gibt zwei Nachbarartikel mit der Überschrift "Ende des Bürgergelds" . Diejenigen, die deswegen erschrocken sind können aufatmen, das Bürgergeld heißt künftig nur anders.
zum Beitrag13.10.2025 , 11:38 Uhr
Sie haben geschrieben: "Ihre KI-Zahlen hin oder her, ich kenne viele dieser Menschen, die mit E-Mail nicht vertraut sind, persönlich." Deswegen habe ich Sie gefragt, ob Sie wissen wieviele das sind. Es ist nicht schlecht quantitative Statistiken zu machen, jeder in seinem Bereich.
zum Beitrag13.10.2025 , 11:20 Uhr
Das kann man sagen : aber als Zitat. Dann würde ich in der Antwort weiter fortfahren: "Wir müssen sehen was bei Ihnen / Dir los ist. Du bist dauerhaft voll erwerbsgemindert und Sie lassen Dich nicht Ruhe, da stimmt was nicht, das müssen wir aufklären. Deswegen bringst du mir alle Deine Bescheide und Schreiben mit , wir gehen das durch und holen uns Hilfe, und suchen den Fehler, den wir nicht verstehen." Das müssen Sie wissen mit wem Sie vor Ort in sozialrechtlichen Fragen zusammenarbeiten, z.B. VdK, SoVD, Fachanwalt für Sozialrecht, Caritas, Diakonie, AWO, sozialpsychiatrischer Dienst, Kommune, RV Beratungsstelle, das ist lokal unterschiedlich. Viel Erfolg !
zum Beitrag13.10.2025 , 10:47 Uhr
Das Sozialgericht ist m.W. für Widersprüche zuständig wenn die Rechtsabteilung des Jobcenters den Widerspruch innerhalb von 3 Monaten nicht bearbeitet hat. "gar nicht" würde ich deswegen nicht sagen.
zum Beitrag13.10.2025 , 10:28 Uhr
Sie sind ja ein Freund der direkten Rede . Deswegen darf ich mir das auch erlauben. Was Sie sagen stimmt durchgehend. Ein Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft ist kein Therapieplatz , er wird nicht vom Zweck der Therapie, sondern vom Zweck des Betriebsergebnisses bestimmt. Ich respektiere Werkstätten für "Behinderte" sehr, dort werden Menschen mit ausgeprägtesten Einschränkungen angeleitet ein wirtschaftlich-technisch hochwertiges Betriebsergebnis zu erzielen. Nur : diese Art der Förderung muss man können, dieses Können muss man sich erarbeitet haben.
"Diese Art Förderungen sind rausgeschmissenes Geld. Völlig sinnfrei." Ja natürlich, was sonst. Eine fin. Förderung hebt doch die Notwendigkeit, die Eignung eines Bewerbers für einen Arbeitsplatz in einem Wirtschaftsunternehmen bei der Einstellung richtig zu beurteilen nicht auf. Um es ganz direkt zu sagen: das hätte ich vorher gewusst und mir die Erfahrung erspart.
zum Beitrag13.10.2025 , 10:10 Uhr
Was mich da interessieren würde: Irgendwann hören die Sanktionen ja wieder auf. Der "Kunde" kommt wieder weil er den einen oder anderen Termin hat. Was haben die "Kunden" denn berichtet, wie sind sie mit weniger als sie eigentlich brauchen über die Runden gekommen? Mussten Sie ein und diesselben immer wieder sanktionieren oder haben die Sanktionierten sich danach anders verhalten ? Haben Sie mal nachgefragt oder haben Ihre Vorgesetzten den Effekt systematisch ausgewertet?
zum Beitrag13.10.2025 , 09:39 Uhr
Das glaube ich, dass der Staat das darf. Es ist aber unlogisch in der politischen Konsequenz. Welche Konsequenz zieht ein Mensch, der weniger als das Existenzminimum (das "Sub-Existenzminimum" so wie ich es inhaltlich verstanden habe) legal bezieht ? Er gibt sich oder die Gesellschaft auf, d.h. er wird entweder krank oder er macht die Gesellschaft krank (z.B. durch Abgleiten in die Kriminalität, früher z.B. als Mundraub bekannt) . Das kann das Gericht ja nicht beabsichtigt haben und ist für mich das rätselhafte an diesem Urteil .
zum Beitrag13.10.2025 , 08:47 Uhr
Es war auch so, dass Millionen, die jahrzehnte lang Beiträge bezahlt haben um Ihre Versicherung, z.B. die für viele Handwerker wesentliche gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gebracht worden sind. Wer z.B. im Jahr 2000 50 Jahre alt war hat vorher 35 Jahre Beiträge in die Renten- und Arbeitslosenversicherung bezahlt, stand aber aber ab 02.01.2001 ohne Versicherung da, wenn er z.B. nicht mehr aufs Dach konnte / durfte. Diesen Defekt haben wir bis heute. Das haben viele Verischerte damals und heute nicht verstanden. Das war ein generationenübergreifend angelegter politischer Verischerungsbetrug. Da waren viele beteiligt , die vielen mittlerweile gekündigten Riesterverträge sind auch ein Beweis.
zum Beitrag13.10.2025 , 08:35 Uhr
"UND ich ziehe auch keine Befriedigung daraus, wenn es anderen schlechter geht. Was IMO die Haupt-Motivation von Leuten ist, die sowas befürworten."
Den Eindruck habe ich auch. Das kommt aus der politischen Selektion: Im Amt ist wer andere (Gegner, Parteifreunde, derzeit z.B. Herrn Heil, Frau Esken... ) auf dem Weg ins Amt, irgendwohin verdrängt hat.
zum Beitrag13.10.2025 , 08:20 Uhr
Schade, dass Ihre Konsequenz so ist. So ganz menschenfeindlich ist das Sysgtem es ja nicht . Wir haben ja das Recht "Reha vor Rente", damit Menschen wieder gesünder im Sinn der Funktionalen Gesundheit werden können. Das würde ich mir nicht entgehen lassen. Der Zugang ist leider auch bürokratisch. "Das wissen die normalen Leute nicht" stimmt. Das liegt an der Schulausbildung , dort kommt das im Sozialkundeunterricht, obwohl es Lehrplan steht nicht ausreichend vor. Es ist derart wichtig , das man es nicht oft genug wiederholen könnte. Die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten dauert deswegen auch drei Jahre weil die Ausbildung bei quasi Null anfängt. Die Schule hat viele Defizite in der Gesundheitsbildung, auch in der Körpermedizin, Deutschladn war deswegen auch ein Land mit einer ausgesprochen schlechten Laienreanimationsquoten , das finde ich analog. Wer BAFöG bekommen hat weiß was wenig Geld ist, so ähnlich ist es mit Grundsicherung und Bürgergeld. Das kann man eigentlich leicht vermitteln . Wünsche Gute Besserung !
zum Beitrag12.10.2025 , 20:22 Uhr
Wir haben jetzt ca. 250 Beiträge in der Diskussion und man blickt nicht mehr durch. Ich habe mir auch überlegt , ob der Blick über die Grenzen weiterhilft, ich würde aber sagen eher nein. Ich habe aber mal nachgesehen wie´s bei uns früher war und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und Bezugsdauer des Arbeitslosengeld gegenübergestellt. Die Prämien waren 1980 2,5% , die Bezugsdauern von ALG ( damals gab´s nur was wir heute ALG I nennen ) bis zu 34 Monate, also schon vor Jahrzehnten. Damals gab´s etwas was heute verloren gegangen ist. Die Berücksichtigung des Lebensalters. Die jüngeren hatten kurze Bezugszeiten die Älteren über 50 bis zu 3 Jahre. Wir leben ja mit den Folgen der Agenda 2010, die ein relativ gerechtes System der 1980er Jahre nach 2000 außer Kraft gesetzt hat, weil es in den 1990er Jahren missbraucht worden war und zu einer Explosion der Beiträge auf 6,5 geführt hatte . Vorher müsste man ansetzen, das war in den 1980er Jahren nicht schlecht.
zum Beitrag12.10.2025 , 19:45 Uhr
Freut mich, dass Sie die Sozialarbeiter so schätzen. Ist ein wichtiger Beruf.
zum Beitrag12.10.2025 , 16:21 Uhr
"Vollständig erwerbsgeminderte (erwerbsunfähige) Bürgergeldbezieher gibt es nicht, sie beziehen EM - Rente und ggf. Grundsicherung"
Die Aussage ist grundsätzlich korrekt: Vollständig erwerbsgeminderte Menschen beziehen keine Leistungen nach dem Bürgergeld, sondern eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) und bei Bedürftigkeit Grundsicherung nach dem SGB XII. Der Grund dafür ist die fehlende Erwerbsfähigkeit, eine zwingende Voraussetzung für den Bezug von Bürgergeld. Eine Ausnahme kann eine befristete volle Erwerbsminderung oder das Leben in einer Bedarfsgemeinschaft mit einer erwerbsfähigen Person darstellen.
Freut mich , dass Sie aus meinen guten Ratschlägen etwas für sich entnehmen konnten.
Schon in der Kaiserzeit haben Sozialrechtler gestöhnt , dass das alles zu kompliziert ist. Wir haben jetzt, glaube ich 14 Sozialgesetzbücher, nehmen wir an die Sozialpolitiker wollten was ändern, wie sollten sie anfangen ? Die Missachtung der Lebensrealität vieler Menschen ist omnipräsent, global.
zum Beitrag12.10.2025 , 16:04 Uhr
Da kennen Sie sich wesentlich besser aus als ich . Mein Eindruck ist aber, dass wir von einem grundsätzlichen politischen Konsens zu diesen Modellen weit weg sind und uns immer weiter wegbewegen. Ich würde sagen wer um seine politische Karriere besorgt ist, macht um das Thema den größmöglichen Bogen. Die Mehrwertsteuer wirkt im Ggs. zur Einkommensteuer auch ziemlich selektiv ohne , dass ich mich da wirklich auskenne.
zum Beitrag12.10.2025 , 15:45 Uhr
Es ging um v e r s c h ä r f t e Sanktionen, die Sie treffen könnten. Ich habe gemeint, dass Sie die Dynamik der Verschärfungen beachten müssen. Vielleicht reicht das in 5 Jahren nicht mehr die Post zu öffnen und zum Arzt zu gehen, denn das sind die Anforderungen von heute. In den 90ern dachte auch niemand, dass die gesetzliche BU, die 58er Regelung abgeschafft, das ALG I auf ein Minimum zusammen gestrichen wird.... Fürsorglich wollte ich Sie darauf hinweisen, dass bislang jede Verschärfung die nächste eingeleitet hat. Das war die letzten 30 Jahre so. Das ist bei gesetzlichen Versicherungen so: die Bedingungen können während der Vertragslaufzeit per Gesetz geändert werden. Das muss man beachten, also den übernächsten Schritt nach dem nächsten, wenn man politische Forderungen stellt. Ich wünsche ihnen und allen anderen nicht, dass das so kommt, deswegen habe ich das so formuliert.
zum Beitrag12.10.2025 , 12:26 Uhr
Das ist ja auch das Problem in den Werkstätten für Behinderte und deren Pflicht zum Anschluss an den ersten Arbeitsmarkt. Mitarbieter die dort zu den "besseren" gehören werden nicht gern nach oben losgelassen, das ist auch Rosinenpickerei, das gibts überall.
zum Beitrag12.10.2025 , 12:17 Uhr
Das ist ein Negativkreislauf : Wer erwerbsgemindert ist hat Anspruchauf eine EM - Rente oder ggf. Sozialhilfe nach SGB XII www.bundesregierun...uergergeld-2253064 Wer beurteilt ob jemand im BG oder Sozialhilfebezug erwerbsgemindert ist : Zunächst die Arbeitsagentur www.arbeitsagentur...i/dok_ba023405.pdf
Verschiebebahnhof RV: Dort gilt : Reha vor Rente. Einfach ein Gutachten ohne Reha vorher würde ich mir nicht gefallen lassen . Ich möchte nämlich, dass es mir besser geht. Steht in § 9 SGB VI (Sozialgesetzbuch Sechstes Buch), § 15 SGB VI und im Schwerbehindertenrecht (§ 8 SGB IX) . Der Entlassungsbericht aus einer med. Reha = Leistung zur Teilhabe ist immer auch ein sozialmedizinisches , gerichtsrelevantes Gutachten. Damit kann man dann schlimmstenfalls weitersehen ( Widerspruch , Klage...). Die Leistungsträger wollen das auch so, mit der Begründung ein Gutachter hat den Pat. ein paar Stunden gesehen , die Rehaeinrichtung ein paar Wochen, das ist fundierter. "Reha vor Rente" ist ein unumstößlicher Satz, das ist in der Sache (Gesundheit) gut und juristisch kommt auch niemand daran vorbei.
zum Beitrag12.10.2025 , 10:49 Uhr
z.B. www.bundestag.de/r...enstellung-SGB.pdf
www.bertelsmann-st...Buergergeld_01.pdf
Einen direkten Zusammenhang zur Lohnentwicklung gibt es nicht weil dort die Arbeitsmarktlage und anderes eine wichtigere Rolle spielen . Das DIW hat glaube ich mal nachgerechnet , dass das Bürgergeld weitgehend im Land bleibt und deswegen über direkte und indirekte Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung das meiste in die öffentlichen und privaten Haushalte zurückfließt. Es ist umgekehrt : wenn die Zahl der Bürgergeldempfänger oder die Höhe des Bürgergelds sinkt werden die o.g. Rückflüsse kleiner (obwohl es gut ist, wenn der Bürgeldbezug aus natürlichen Gründen endet) . Wenn das Bürgergeld höher würde als der Grundbedarf, würde der Überschuss z.B.ins Ausland transferiert und wäre für uns verloren. Weil das nicht so, ist der Kreislauf geschlossen und stabil, deswegen merken Sie wahrscheinlich keine Auswirkungen auf Ihr Leben.
zum Beitrag12.10.2025 , 10:30 Uhr
Wir stehen jetzt bei 218 (nicht §), und die Diskussion wird bald geschlossen werden. Ich fand, es waren sehr interessante Beiträge und Dialoge, aus denen ich einiges in der Sache und für mich gelernt habe !
zum Beitrag12.10.2025 , 10:18 Uhr
Schreibfehler : ...muss ich mich zwingen den Artikel zu lesen ... " mich" fehlte . Pardon
zum Beitrag12.10.2025 , 01:08 Uhr
12 Mio ist ja nicht viel. Würde ich mir nicht besonders großartig vorkommen. Ich hätte beim Bürgergeld alles gelassen wie es ist, wäre Frau Nahles und dem IAB auf die Füße getreten, dass sie eine ordentliche Statistik machen sollen, weil das niemand glauben kann mit den 100 Totalverweigerern und dann hätte ich weiter gesehen. Oben hat jemand geschrieben, dass es mafiösen Bürgergeldtourismus gibt und an anderer Stelle, dass der Zoll zuwenig Stellen hat um die Schwarzarbeit zu kontrollieren, ja da hätte ich ansetzen lassen, dann hätte ich jetzt nicht so viel Ärger mit der Caritas und den Herz - Jesu Sozialisten, die Legislaturperiode wäre noch lang, ich könnte meine letzte Gehaltserhöhung genießen und auf der großen Bühne der Weltpolitik glänzen. So hätte ich mir das eingerichtet, aber ich bin aus dem Schlaraffenland, und deswegen verstehe ich das nicht. Ein echter Konservativer lässt nämlich alles wie es ist.
zum Beitrag12.10.2025 , 00:40 Uhr
Ja , schade, dass Sie nicht wollen. Denn Sie sind ehrlich und gerecht und genau das fehlt. Ich finde Sozialarbeiter gut, die ich kenne kümmern sich. Inzwischen verdienen sie etwas besser, früher war das ca. 2.500 jetzt sind es ca. 4.000, das ist sehr ordentlich , fast zu viel finde ich.
zum Beitrag12.10.2025 , 00:10 Uhr
Ich versuch auch mal zu verstehen was Sie meinen. Wo ist das denn eine Einbahnstraße ? Wenn Sie in die Lage kommen, z.B. in drei Jahren, haben Sie dieselben Rechte. Deswegen sind die, die die Rechte heute haben doch nicht privilegiert. Privilegiert wären sie, wenn diejenigen, die die Rechte heute haben sie behalten und ihnen , wenn Sie die Rechte brauchen die Rechte streitig machen. Viele Bürgergeldbezieher haben Jahrzehnte gearbeitet, waren dann 12 bis 18 Monate in ALGI und sind dann in ALG II/ Bürgergeld gekommen. Seit 2008 gibt es die 58er Regel nicht mehr, d.h. es gab /gibt viele , die 40Jahre gearbeitet haben bis sie alo wurden. Man muss das aufs ganze Leben beziehen. Wenn Sie heute fordern die Sanktionen zu verschärfen, wird Sie das später auch treffen. Und ganz einfach: Sie können im Gegensatz zu einem Unternehmen niemand aus der Gesellschaft entlassen, deswegen muss man mit ihm leben wie er ist, und wenn man sich praktisch etwas auskennt , so groß sind die Unterschiede, z.B. bei den Meldepflichten bei Krankheit nicht. Außerdem haben Sie das in jeder Firma : Es gibt auch dort die, die sich drücken so gut sie können. Die Idealgesellschaft gibt es nicht.
zum Beitrag11.10.2025 , 23:38 Uhr
Obwohl es sich um sehr ernstes und wichtiges Thema handelt muss ich zwingen den Artikel zu lesen und vor allem, zu Ende zu lesen.
zum Beitrag11.10.2025 , 12:14 Uhr
Reiche Leute , die sich auskennen mein(t) en das auch. Götz Werner, der Gründer der dm-Drogeriemärkte, war ein prominenter Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Er setzte sich dafür ein, dass Menschen durch ein Grundeinkommen ein menschenwürdiges Leben führen und freier entscheiden können, wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen, anstatt nur aus Not heraus zu arbeiten. Werners Konzept sah ein BGE von 1000 Euro pro Erwachsenem und 500 Euro pro Kind vor, finanziert durch eine höhere Mehrwertsteuer und die Abschaffung vieler Sozialleistungen...
Es ist noch nichts draus geworden. Es liegt nicht am Konzept, sondern an den politischen Kräften.
Ich habe gelesen , dass in Luxemburg der öffentliche Nahverkeht nichts kostet, weil´s insgesamt billiger ist. Luxemburg hat eine andere Regierung als wir....
zum Beitrag11.10.2025 , 12:04 Uhr
Frage der Politik : Lassen Sie sich wählen, gehen ins Parlament, in den Sozial- oder Rechtsauschuss oder lassen Sie sich bei der Sozialwahl in den Verwaltungsrat der BA wählen und bestimmen wofür Geld ausgegeben wird. Dann wird das anders, denn Sie haben Erfarhung und kennen sich aus.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:59 Uhr
Warum ? So wie ich das verstehe weil Bürgergeldbezieher am menschenwürdigen Existenzminimum sind, das man wegen GG nicht ohne weiters kürzen darf. Gehaltsbezieher sind (ausgenommen Aufstocker) nicht am Existenzminmum , wenn sie entlassen werden haben sie ALGI aus SGB III, danach ALGII / Bürgergeld aus SGB II und ab dann sind sie genau so geschützt. Also die Arbeitnehmer haben auch was davon , eine Art Versicherungsleistung, die sie vorher aus ihren Steuern bezahlt haben. Gleichbehandlungsproblem ist : Beim Bürgergeld wird jeder gleich behandelt , egal wer was vorher einbezahlt hat. Das ist aber die Folge der Agenda 2010, die das ALGI, das auf Vorleistungen beruhte, demontiert hat.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:42 Uhr
"Nur weil Sie Abitur haben, sind Sie nicht zu gut für den Bau. Wie lange war denn die Wartezeit zwischen Abitur und Start Studium. Ich kenn‘ komischerweise nur Leute, die in dieser Zwischenzeit jobben, egal als was, Supermarktaushilfe, …"
Stimmt, gleiche Beobachtung meinerseits. Warum ? Es ist die Perspektive.
d.h.: "Wenn Sie jede Arbeit annehmen bekommen Sie eine bevorzugte Vermittlung in Ihren Wunschberuf "
ist etwas anderes als :
"Sie machen das jetzt und was die Zukunft bringt ist doch nicht unser Problem"
Ich finde daran hängt das auch .
zum Beitrag11.10.2025 , 11:10 Uhr
Man kann die 185.000 zwar auf 83 Millionen bzeiehen , da ist aber nicht richtig. Es bekommen ja nicht 83 Millionen , sondern 5,5 Milionen Personen Bürgergeld, davon sind 4 Millionen erwerbsfähig , 1,5 Millionen sind Kinder. Im AOK Gesundheitsatlas stehen die Zahlen für die 83 Millionen, ca. 4,7% = ca.. 3,5 Millionen haben pro Jahr einmal die Diagnose Angst. Das sind also deutlich mehr als 185.000. Haben Sie´s Prinzip verstanden ?
gesundheitsatlas-d...ectedDisease=angst
zum Beitrag11.10.2025 , 10:31 Uhr
Sie haben nach Meinung der anderen ein bisschen übertrieben. Durch Übertreibungen kann man das Prinzip aber deutlicher erkennen. Die Vergangenheit war so wie sie war, und wirkt auch mehr oder weniger fort. Deswegen ist die historische Betrachtung richtig. Heinz Heitzer war der führende Historiker der DDR und hat eine größere Zahl Dissertationen betreut. Vorher war er aber freiwiliiges Mitglied der für ihren Fanatismus berüchtigten 12. SS - Panzerdivision. So sind die Zusammenhänge, gut dass Sie drauf hingewiesen haben.
zum Beitrag11.10.2025 , 09:52 Uhr
Das ist eine ganz einfache KI Antwort zum Durchschnitt der Smartphone Nutzung in der Bevölkerung Es gibt die Generationen x,y,z , die ganz unterschiedliche Digitalgewohnheiten hat. DIe Zahlen sind hier eine Abgrenzung. So meinte ich das. In der Gruppe der Menschen , die Sie meinen , ist die Nutzung aus verschiedenen Gründen eher niedriger, da würde ich Ihnen zustimmen. Es gab das gleiche Thema im TAZ Artikel zur elektronischen Patientenakte, deswegen habe ich dort die Zahlen recherchiert und hier noch mal vorgebracht. Mir sind erwerbsgeminderte und von Erwerbsminderung bedrohte Personen auch in größeren Zahlen bekannt. Ich versuche aber möglichst Zahlen beizubringen, gerade wenn sie eine Abschätzung in die eine oder andere Richtung sind. Nutzen Sie doch Ihre vielen Kontakte mit dieser speziellen Gruppe, machen Sie eine Statistik und veröffentlichen diese. Das ist doch wertvoll für alle.
zum Beitrag11.10.2025 , 09:24 Uhr
Ja , das gibt es. Das Nebeneinander von Sozialleistungsträgern, den " Verschiebebahnhof". Begrifflich: den Begriff "Erwerbsunfähigkeit" gibt es schon länger nicht mehr. Der Fachbegriff lautet " Erwerbsminderung", diese gibt es in den Ausprägung vollständig oder teilweise, befristet oder unbefristet. Ihr Besipiel, dass jemand unbefristet voll erwerbsgemindert ist und "unter Druck gesetzt wird" ist eine ziemliche Schieflage. Damit würde ich entweder zum VdK, zum SoVD, zu einem Kollegen mit der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, eine Rehamaßnahme beantragen (Sozialdienst dort inklusive) , bei psychiatrischen Pat. den sozialpsychiatrischen Dienst involvieren. Scheinbar eklatant unplausible sozialmed. Beurteilungen wie in Ihrem Beispiel rechtfertigen ein Widerspruchsverfahren mit Klageandrohung (Sozialgericht). Sie "sollten" sich auch mit Kollegen in einem sozialmed. Qualitäszirkel zusammenschließen, weil sich das, wie nicht nur Sie beoabachten, wiederholt. Wofür? : das Nebeneinander ist historisch bedingt, das chronifizierende Motiv nhd: not in my backyard. Vernetzen Sie sich intra- und interdiszplinär. Studierte/ausgebildete Sozialarbeiter kennen sich da deutlich besser aus.
zum Beitrag11.10.2025 , 08:54 Uhr
Ja, das ist medizinisch möglich, darauf hat ein anderer Diskussionsteilnehmer suegra hingewiesen. Antriebsminderung und Schwäche sind Zentralsymptome körperlicher und seelischer Gesundheitsstörungen/Erkrankungen. Man kann auch so schwach oder entmutigt sein, dass man sich überhaupt nicht mehr zu helfen weiß. Das gibt es vor allem bei älteren alleine lebenden Menschen. Das ist ein praktisches Problem, zu dem es individuelle Lösungen gibt und dem man sich stellen muss, solange man phasenweise ausreichend leistungsfähig ist. Ich kenne auch Fälle, in denen Ärzte/Therapeuten nicht die Aufmerksmkeit aufgewendet haben, die es gebraucht hätte. Das bleibt aber nicht aus, dann muss man seine Kräfte konzentrieren und suchen, bis man den/die/das P/passende / Konzept findet.
zum Beitrag10.10.2025 , 14:49 Uhr
KI Antwort : 8 Prozent der Deutschen über 14 Jahre besitzen kein Mobiltelefon. 16- bis 29-Jährige fast flächendeckend, 30- bis 49-Jährige 94 Prozent 50- bis 64-Jährige 89 Prozent.
zum Beitrag10.10.2025 , 14:36 Uhr
Ich muss noch an die Sache mit den Zahnarzt/ Gebissterminen für Geflüchtete denken. Es ist, glaube ich das erste Mal in ihrer ca. hundertjährigen Geschichte, dass der Vorsitzende der kassenzahnärztlichen Vereinigung, einem Hotspot erzkonservativer Besitztumsverwalter von Blackrock- und Berkshire -Investoren sich von einer Äußerung eines CDU-Vorsitzenden distanziert hat. Das ist nicht lächerlich sondern gefährlich, wenn jemand in dieser Position nicht bemerkt, dass er Fleisch vom Fleisch der Stammwähler gegen sich aufbringt. Wer auf sich hält äußert sich nicht so. Das ist schon die Parallele zum Rechtsaußen - Gehabe , da muss er sich anstrengen um sich abzugrenzen.
zum Beitrag10.10.2025 , 14:08 Uhr
Ist gut formuliert.
zum Beitrag10.10.2025 , 13:34 Uhr
"Die die Anforderungen nicht erfüllen können weil sie psychisch krank und erwerbsunfähig sind, was vom Jobcenter aber nicht gesehen oder ignoriert wird." Vollständig erwerbsgeminderte (erwerbsunfähige ) Bürgergeldbezieher gibt es nicht, sie beziehen EM - Rente und ggf. Grundsicherung. Wer gerade einen akuten Schub einer psychischen Erkankung hat bekommt eine AU Bescheinigung, die die Pflicht zur Arbeitsleistung aufhebt. Wer durch eine seelische Erkrankung wiederholt leistungsgemindert aber nicht berentet ist kann eine Maßnahme zur med. Rehabilitation beantragen, dort werden die Einschränkungen sozialmedizinisch beurteilt. Nach den dort festgestellten Einschränkungen müssen sich die BA und das Jobcenter dann richten oder es wird eine vollst. EM Rente beschieden. Die Beurteilung des Umfangs der Einschränkungen steht im Rehaentlassungsbericht m.W. Bl. 1a
Blicken viele Kurativmedizner nicht durch, weils im Studium und in der FA Ausbildung nicht vorkommt.
www.g-ba.de/richtlinien/2/ www.deutsche-rente...ntrag_stellen.html
zum Beitrag10.10.2025 , 12:50 Uhr
Ja genau, das meinte ich. In einer Studie zur Dunkelziffer könnte man aufklären ob´s um ein Phantom oder um eine Dunkelziffer geht. Herr Wolff hat das auch im Interview mehrfach angedeutet, ich denke er wollte nicht so frontal raus damit. Das sind auch Effekte der selektiven Wahrnehmung , das gibt die IAB Studie nicht her, m.E. deswegen war Herr Wolff zurückhaltend. Wer meint, dass er jemand kennt, auf den das Attribut " Totalverweigerer" zutrifft soll das nicht für sich behalten und dort gären lassen, sondern sich mit den Experten darüber austauschen. Dann ergibt sich das womöglich für die Experten und "Informanten". Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es neben den Bürgergeldempfängern mit Beeintrchtigungen eine Grauzone erfahrener Unwilliger gibt, genau so wie bei den Steuererklärungen auch Danke für die Zuschrift.
zum Beitrag10.10.2025 , 12:19 Uhr
Das kommt daher : "Das Gesetz in seiner majestätischen Gleichheit verbietet es Reichen wie Armen, unter Brücken zu schlafen, auf Straßen zu betteln und Brot zu stehlen." Anatole France (1844-1924), Literaturnobelpreisträger 1921. Der diesjährige (gestern) Nobelpreisträger soll sein Werk dem Pessimismus gewidmet und so den Preis errungen haben - Nur Mut !
Das Zitat habe ich aus der Diskussion zu : taz.de/Bettelverbo...U-Bahnen/!6099014/ von Ricky-13. Diskussionen sind lehrreich. Nochmals vielen Dank
zum Beitrag10.10.2025 , 11:53 Uhr
Gut, dass Sie das mitteilen. Das kommt in der Diskussion und in den wissenschafltichen Untersuchungen zu wenig vor. Die Leistungsbezieher können betrügerische Arbeitgeber melden : web.arbeitsagentur...sbrauch?scope=form Die Meldung müsste einen Schutz vor Zwang nach sich ziehen. Dass sich die BA indirekt zum Handlanger unseriöser Arbeitgeber machen könnte ist ein Effekt.
zum Beitrag10.10.2025 , 08:07 Uhr
Herr Wolff hat nicht geantwortet , dass "185.000 Menschen das System nicht verstehen und die Post nicht aufmachen, weil sie psychische Probleme haben". Herr Wollf hat geantwortet, dass "die Hauptursache der 185.600 Sanktionen Meldeversäumnisse sind, die auf v e r s c h i e d e n s t e Weise zustandekommen". Unter diesen verschiedensten Ursachen hat Herr Wolff Menschen, die das System nicht verstehen und die die Post nicht aufmachen, weil sie psychische Probleme haben als Beispiele genannt. Das ist nicht unseriös, sondern Beispiele für Gründe. Menschen, die das System nicht verstehen sind zum Beispiel Menschen mit Schizophrenie, davon gibt es in Deutschland mindestens 800.000 (1-2% der Bevölkerung). Menschen mit einer Angsterkrankung gab es im Jahr 2023 ca. 3,5 Mio mal (4,7% der Bevölkerung, AOK Gesundheitsatlas). Unten stand auch, dass die Post nicht oder zu spät zustellt, ich kenne außerdem rückdatierte Jobcenterschreiben. Es gibt 4.000.000 erwerbsfähige Bürgergeldempfänger : 1% davon = 40.000 (Menschen mit Schizophrenie) , 4% davon = 160.000 (Menschen mit Angst) 40.000 + 160.000 = 200.000 200.000 ist m.E. mehr als 185.600. Somit sind Aussage und Statistik widerspruchfrei.
zum Beitrag09.10.2025 , 20:10 Uhr
Die Einschätzung spricht für Sie. Es gibt auch körperliche Erkrankungen, die mit Schwäche einhergehen, schwer zu erkennen und zu behandeln sind.
zum Beitrag09.10.2025 , 20:00 Uhr
Schreiben Sie Herrn Wolff und schlagen Ergänzungen der Studie vor! Adresse steht im IAB Forschungsbericht S. 36 (Link findet sich in diesem Artikel oben in der Vorstellung von Herrn Wolff). Das ist doch interessant. Es gibt auch andere Diskussionsteilnehmer, die aus ihrer Umgebung das gleiche berichten. Das ist eine klassische sozialwissenschaftliche Fragestellung zur Dunkelziffer.
zum Beitrag09.10.2025 , 14:04 Uhr
Der Autor war bei 37 Beratungen in einer teilnehmenden Beobachtung anwesend ( Kap 2.2, S. 11 unten der IAB Studie) . Das ist 1) wenig und 2) methodisch umstritten, in der Kombination von 1) und 2) grenzwertig aussagekräftig. Ich finde, dass dem Autor als Fachmann eine Meinung zusteht, solange er sie nicht als Ergebnis bezeichnet. Ich bin nicht so enttäuscht, es ist besser als Anekdoten. Die Kapitelüberschrift "Die Sozialfigur des Totalverweigerers im Beratungsalltag" finde ich gut. Der "Totalverweiger" erscheint hier als Konstrukt, vergleichbar mit einer optischen Täuschung. Optische Täuschungen sind reproduzierbar obwohl sie nur in den Gehirnen der Betrachter existieren. Eine genauere Datenerfassung und größere Zahl von Meldungen aus der Praxis würden der Untersuchung der "Sozialfigur" gut tun, das finde ich auch, das kann das IAB sich ja vornehmen.
de.wikipedia.org/wiki/Oblomow mit gewissen Anpassungen, ist der Klassiker dazu .
zum Beitrag09.10.2025 , 12:20 Uhr
Das dachte ich auch. Der Autor geht womöglich davon aus, dass eine Trainerlizenz mit einem erw. FZ verbunden sein muss. Mich würde nicht wundern, wenn auch die Präventionskonzepte diesen Mangel haben, was in dem Schlusssatz von Frau Lambert (...heterogen) ja zum Ausdruck kommt. Fatalismus ist bei einem gravierenden Qualitätsmangel nie angebracht.
zum Beitrag09.10.2025 , 12:02 Uhr
Nein, das werde ich nicht . "Wir müssen uns damit abfinden, dass es in einer freien Gesellschaft immer ein gewisses Quantum an Kriminalität geben wird." Ich werde mich nicht damit abfinden, dass es ein ungewisses Maß an Kriminalität geben wird, sondern dazu beitragen, dass dieses Quantum möglichst gegen 0 geht. Erstens wegen der Opfer und zweitens wegen der Freiheit der Ehrbaren. Eine freie Gesellschaft als Ursache und Ort des Verbrechens darzustellen ist abschätzig gegenüber dem hohen Gut der Freiheit ! Diktaturen verursachen und dulden Verbrechen deutlich häufiger.
zum Beitrag09.10.2025 , 11:28 Uhr
zur Ergänzung : Für Personen, die mit besonders schutzwürdigen Personen umgehen ist das erweiterte Führungszeugnis eigentlich zwingend erforderlich. Dass Personalverantwortliche der Vereine nicht durch Struktur- und Prozessqualität gezwungen werden, die Vorlage bei Einstellung und regelmäßig zu verlangen ist ein Qualitätsmangel. Die "Trainerlizenz" und z.B. die Kursleiterqualifikation der zentralen Prüfstelle für Prävention sagen als Fachkundenachweise nichts uber das kriminelle Potential eines Bewerbers aus. Frau Claus hat ein Trainerregister gefordert, die Vor- und Nachteile wurden in einem Nachbarartikel diskutiert. Dieses Register ist eigentlich nicht erforderlich, da das Zentralregister beim BfJ die personenbezogen relevanten Informationen enthält.
Annäherungsversuche Erwachsener an Kinder - und Jugendliche sind immer verwerflich , an andere Erwachsene plump und unerwünscht.
Der freundliche Umgang ist kein Annäherungsversuch, sondern das was wir wollen .
www.zentrale-pruef...anerkennen-lassen/ www.bundesjustizam...szeugnis_node.html
zum Beitrag09.10.2025 , 11:02 Uhr
Einzelheiten standen auch in der www.tagesschau.de/...ausschuss-100.html
Wir haben, glaube ich Tarifautonomie, d.h. die Höhe der Gehälter wir von den Tarifparteien bestimmt, somit auch der Abstand zur Grundsicherung, darf also mit Politik primär nichts zu tun haben.
Ich bin nicht Bürgergeldbezieher, finde diese Veränderungen aber politisch und wirtschaftlich schädlich.
Wer Rentner beschäftigen will, dem kann ich nur raten eine Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für seinen Mitarbeiter durchführen zu lassen, da der Arbeitgeber für eine unterbliebene Risikobeurteilung und alle Gefahren aus dem Arbeitsplatz haftet.
zum Beitrag09.10.2025 , 09:07 Uhr
Der Begriff "Totalverweigerer" kommt aus der Wehrpflicht, war also bis 2011 omnipräsent, deswegen das Geläufige , gleichzeitig Unpassende, richtig erklärt. Belohungslernen funktioniert zur Verhaltenssteuerung allgemein besser weil es biologisch, also bei allen Arten so determiniert ist. Gratuliere ! Richtige Fragen, richtige Antworten.
zum Beitrag08.10.2025 , 23:51 Uhr
" Viele von den etablierten Parteien enttäuschte Bürger konnten sich – faute de mieux – mit dem Slogan identifizieren. Das nahm Macron als Zustimmung zu einem zunehmend autoritären Regierungsstil."
Ja , wahrscheinlich.
Ich erinnere mich an die Veröffentlichung des Anrufs von Präsident Selenskyi im Februar 2022 so: " It´s total war !!!" Die Antwort war "hmm". Kann sein, dass ich mich nicht richtig erinnere.
"Sich kleiden um zu handeln heißt das Sein des Tuns nur ostentativ bekunden und sich der Widrigkeit wirklichen Tuns nicht stellen." Roland Barthes, Sprache der Mode.
Ich warte ab.
-
Autoritär heißt : Die Regierten müssen handeln wie ich will. Charismatisch heißt : Ich muss handeln wie es die Regierten brauchen. Von : χαρίζεσθαι charízesthai „spenden, schenken“
zum Beitrag08.10.2025 , 22:35 Uhr
In der Sache äußerst unerfreulich, in der Beschreibung besser. Es ist gut, dass nicht mehr der irreführende Begriff "pädophil" sondern durchgehend richtig der Begriff "pädokriminell" als Attribut gebraucht wird. Man muss bei diesem alarmierenden Thema sehr umsichtig sein, bekannte Jusitzirrtümer sind Ralf Witte, Lesley Molseed ....
zum Beitrag08.10.2025 , 12:36 Uhr
Der TÜV Verband hat auch was dazu gesagt, das finde ich ganz umfassend. Es gibt ja mehrere (eher vorteilhafte) Aspekte der Trennung von Fahrzeug und Akkus zu beachten. www.tuev-verband.d...lakkus-fuer-e-auto
Das ist ein historisches Thema, z.B. gab es den Akku an Boden - Boden Wechselschienen befestigt zum Wechsel durch einfaches Überfahren.
zum Beitrag08.10.2025 , 08:13 Uhr
Sehr geehrte Frau Brehn, es gibt noch einen Nachbarartikel zum Thema, bei dem die Kommentarfunktion auch geöffnet ist, so dass sich die Kommentare zum Thema auf beide Artikel verteilen. Des wegen wollte ich zur Diskussion hier eigentlich nichts beitragen. taz.de/Hohe-Preise...hen-Bahn/!6117861/ Sie haben aber mit "Wer 1,25% seines Angebots auf Familien auslegt hegt sehr offensichtlich kein Interesse an dieser potentiellen Kundengruppe, oder?" einen sehr wichtigen Punkt angesprochen und mit Zahlen belegt: Verhalten und Fertigkeiten werden in der Kindheit erlernt und eingeprägt. Es ist also auch eine Entscheidung mit Konsequenzen für die Zukunft. Dass Spartickets in für Kinder unzuträglichen Tageszeiten angeboten werden, wusste ich noch nicht. Danke für den Hinweis . Wir sind ja nicht primär Kunden sondern, egal ob wir die Bahn nutzen oder nicht, Eigentümer der Bahn. Dass das kaum reflektiert wird wundert mich in den Kommentaren und im Vorgehen der Interessenvertretungen am meisten. Mit freundlichen Grüßen H.F.Bär
zum Beitrag07.10.2025 , 22:01 Uhr
"aber anscheinend ist der große Knall wohl mitkalkuliert. Wirkt auf mich langsam so." Nehmen wir an, es ist Theater, wer hätte was davon ? 3.300 Mrd. Schulden sind ca. 150 Mrd. Zinsen, würde aber mehr durch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit, das könnte die Absicht sein. Hat nicht irgendwer an den griechischen Schulden gut verdient? Sozialausgaben reduzieren ist volkswirtschaftlich sinnlos. Das Geld bleibt im Land. Ausgenommen die Rendite aus diesen Ausgaben ist nicht so wie durch die Zinsen. Könnte sein, z.B. werfen Discounter keine besondere Rendite ab.
zum Beitrag07.10.2025 , 21:34 Uhr
Das liegt an uns. Die Bahn gehört der Bundesrepublik Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland sind wir. Vertreten durch Parlament, Regierung, Verkehrsausschuss, Finanzausschuss.... , die das alles genehmigt haben .
zum Beitrag07.10.2025 , 17:37 Uhr
Ja, das ist auch mein Eindruck. Er hat gar nicht in der linken Mitte gesucht, und wenn, dann nicht den richtigen Ton gefunden. Lecornu hat den Mitte - rechts Koalitionspartnern die eigene Einstellung vorgeworfen und ich würde sagen , er hat sogar geglaubt was er behauptet hat. Das ist die Mentalität der Selbstverliebtheit genau wie bei der missglückten Parlamentswahl, die die vorangegangene knappe Mehrheit als Unreife der Wähler verstanden hat. Eine Art Eitelkeit, die sich bekanntermaßen hartnäckig hält.
zum Beitrag07.10.2025 , 11:12 Uhr
Danke für den Hinweis . 49.3 lautet : "Der Premierminister kann nach Beratung des Ministerrates vor der Nationalversammlung die politische Verantwortung der Regierung für die Abstimmung über einen Haushaltsgesetzentwurf oder einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Sozialversicherung übernehmen. In diesem Falle gilt dieser Entwurf als angenommen, wenn nicht innerhalb der darauffolgenden vierundzwanzig Stunden ein Misstrauensantrag eingebracht und unter den im vorangegangenen Absatz genannten Bedingungen angenommen wird. Einmal pro Sitzungsperiode kann der Premierminister auf dieses Verfahren auch bei einem anderen Gesetzentwurf oder Gesetzesvorschlag zurückgreifen.." Das ist für (mich) Nichtjuristen zu schwer. Vielleicht das Problem, dass in der Verfassung Fragen des Haushalts und der Sozialversicherung mit Vorschriften zum Rücktritt der Regierung verbunden sind. Das gehört nach meinem Verständnis eigentlich getrennt. Danke für den Hinweis. Das ist alles undurchsichtig.
zum Beitrag07.10.2025 , 09:56 Uhr
Es ist gut, das bei einem Thema , das alle betreffen kann die Kommentarfunktion geöffnet ist.
Eine Petition ist eine Bittschrift. Das Unternehmen gehört den Menschen, die eine Bittschrift einreichen müssen, damit das Unternehmen so entscheidet wie die Eigentümer es für richtig halten !
Ein berühmtes Zitat von André Citroën lautet : die ersten Worte eines Kindes sollen sein: Mama, Papa, Citroën ! Familienorientierung, Generationenvertrag ... wirklich ? Eine Petition statt Degradierung der Verantwortlichen, die das Unternehmen, das allen gehört, beschädigen bis in die übernächste Generation ?
zum Beitrag07.10.2025 , 08:16 Uhr
Der Bundeskanzler ist ja kein Beamter wird aber so alimentiert : Deswegen : www.dbb.de/einkomm...ensrunde-2026.html www.dbb.de/beamtin...e-und-politik.html
dbb und tarifunion machen ja kein Geheimnis aus ihren Interessen.
Deswegen mit Verweis auf benachbarte TAZ Interessensbekundungen : www.dbb.de/artikel...ndeskabinetts.html www.dbb.de/artikel...-ueberfaellig.html www.dbb.de/artikel...h-aufgestellt.html
Caren Miosga habe ich schon mal gehört, aber immer ignoriert.
Das Einkommen des Bundeskanzlers, einschließlich Versorgungen ist ein Maßstab für die Grenze nach oben. Mehr nützt natürlicherweise nichts. Die große Wissenschaftspreise liegen etwas über dem Jahreseinkommen, die Empfänger bekommen sie aber meistens nur einmal im Leben und verdienen sonst weniger.
zum Beitrag06.10.2025 , 19:35 Uhr
Schuld sind nach Meinung des PM die Parteien. ( "Sie führen sich auf, als hätte jeder von Ihnen die absolute Mehrheit, ich aber habe den Kompromiss gewählt" ). Olivier Faure (Parti socialiste) meinte aber, das neue Kabinett sei ein " album Panini du gouvernement Sarkozy/Fillon » au complet", also ein Sammelalbum mit Abziehbildern einer ziemlich früher gescheiterten Regierung. Das stimmt, es war kein Kompromiss, der PM hat es nur sich selbst geglaubt. Der Unterschied : die Vertreter der Parteien wurden gewählt, der PM ernannt. Also : man muss auf (fast) alle zugehen in dieser Lage, nicht nur auf die Altbekannten.
Warum interessiert uns dieses Desaster?
Macron war gewählt worden als das kleinere Übel.
...und wir dürfen hier mitreden .
zum Beitrag03.10.2025 , 08:36 Uhr
Welche Vorteile ? Dass eine Notaufnahme oder ein Notarzt sich auf die Einträge in die elektronische Patientenakte nicht verlassen können ? Das Beschlagnahmeverbot von Patientendaten ist außerdem etwas ausgesprochen wichtiges. Abstrus konstruierte Einzelfälle habe ich in dem Beitrag nicht gelesen, aber bei www.gematik.de/anwendungen/notfalldaten gefunden, wer für diese Anwendung ist, nicht irgendwer sondern Personen, die vielen Menschen das Leben gerettet haben und dies jeden Tag und jede Nacht tun.
zum Beitrag03.10.2025 , 07:55 Uhr
Es ging mir nicht ums "nicht einführen". Sondern darum es heute so einzuführen, dass alle, die dies heute betrifft heute damit umgehen können. Natürlich gibt es die "Digital - Natives" etc. Es geht hier nicht um eine Nebensache, sondern um ein hochrangiges Recht : Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, dem die Technik untergeordnet ist. Das ist aber technisch nicht so umgesetzt. Die elektronische Patientenakte müsste in unterschiedlichen technischen Formaten angeboten werden , die die unterschiedlichen Generationen beherrschen, denn es gibt keine 2/3 Rechte. "Wer nicht damit zurecht kommt hat Pech gehabt" ist bei einem Gesundheitsthema auch keine Einstellung. Ich bin nicht gegen Modernisierung, ich habe meine Erfahrungen mit meinen Laborwerten ja unten beschrieben, und mein Anliegen war auf dem technischen Stand von vor 40 Jahren.
KI Antwort : 8 Prozent der Deutschen über 14 Jahre besitzen kein Mobiltelefon. 16- bis 29-Jährige fast flächendeckend, 30- bis 49-Jährige 94 Prozent 50- bis 64-Jährige 89 Prozent. Über-65-Jährige etwa 53 Prozent.
Und was Schorsch59 geschrieben hat ist noch wichtiger: Die sichere Notfallversorgung !
zum Beitrag02.10.2025 , 09:25 Uhr
Das ist ein Super Hinweis, der eigentlich in den Artikel gehört hätte, auch der Hinweis auf das Beschlagnahme - Verbot ! Danke , dass Sie sich die Mühe gemacht haben. Es ist außerordentlich wichtig, was Sie mitgeteilt haben !
zum Beitrag01.10.2025 , 22:18 Uhr
Als Ergänzung : Es gab noch einen Hinweis von Schorsch59: www.gematik.de/anwendungen/kim. Das wäre auch einen Versuch wert.
zum Beitrag01.10.2025 , 22:11 Uhr
Das ist ein guter Hinweis - fehlt leider im Artikel !
zum Beitrag01.10.2025 , 21:49 Uhr
Freie Heilfürsorge =100% Kostenübernahme gibt es für Soldaten und meistens für Beamte in Vollzugsdiensten ( Polizei, Justiz, Feuerwehr , also Tätigkeiten mit erhöhter Gesundheitsgefahr). Der Unterschied zur Beihilfe besteht, dass sollte ich nicht gleichsetzen, da haben Sie recht. Die Famlienversicherung der GKV ist im Vergleich zur PKV sicher die erste Überlegung, weil die Zahl der Kinder, die in der PKV meistens einzeln versichert werden müssen beim Beitrag zur GKV nicht berücksichtigt wird.
www.dbb.de/beamtin...amte/beihilfe.html
zum Beitrag01.10.2025 , 18:10 Uhr
Zum Thema 70+ habe ich unten bei "PartyChampignons" und zum Thema Zettel bei "Nachtsonne" was geantwortet. Es gibt ja Praxissoftware (mit Abrechnungsschnittstellen für GKV und DRV) von verschiedensten Herstellern seit Jahrzehnten , die schon auf MS-DOS Rechnern mit 640KB Arbeitsspeicher lief. Die Deutsche Rentenversicherung (damals BfA) hatte schon vor 40 Jahren ein durchoperationalisiertes Dokumentationssystem, die ICD und die ICF Schlüssel gibt es seit Jahrzehnten, die pro Person Speicher im KB Bereich brauchten und auch eine Aussage über das Wichtigste erlaubten. Für alle med. Bilder gibt es einen Textbefund. Die Dateigröße der Bilder selbst liegt zwischen 50MB (Röntgen) und 1GB (CT) , 32GB+ Speicherkarten gibt´s überall. Mit der Gematic ist es wie mit der Bahn, ebenfalls seit Jahrzehnten. Welche Hoffnung?
zum Beitrag01.10.2025 , 17:30 Uhr
" Zur Erinnerung: Wir haben das Jahr 2025" verstehe ich nicht. Ich wollte kürzlich die Datei meiner Laborwerte auf einem Datenträger mitnehmen. "Geht nicht, Sie können nur Papierausdrucke bekommen". Ich scanne sie jetzt zu Hause ein und schreibe die Werte ab, damit ich eine Verlaufsanalyse machen kann. Meinen Sie das ?
zum Beitrag01.10.2025 , 17:10 Uhr
Danke , habe ich oben schon beantwortet
zum Beitrag01.10.2025 , 17:07 Uhr
Ja , es gibt eben technische Naturtalente. Im Umgang mit Technik war´s schon immer so , dass die die damit umgehen konnten , sich gleichzetig nicht vorstellen konnten, wie man so etwas einfaches nicht kann. - Es geht ja um ein sehr persönliches Recht auf Information für jeden, nicht nur für die, die sich auskennen. Ja , es gibt 70-jährige , die damit umgehen können, es gibt aber auch 70 - jährige, die das nicht können und wollen, sich begründet unsicher fühlen und den Umgang dann lieber lassen, bevor sie was falsch machen oder Opfer von Kriminellen werden, wovor dauernd gewarnt wird. Die über 80 - jährigen, die ich kenne können gerade ihr Rentner - Handy bedienen. Kürzlich hatte ich einen Brief an eine über 90-jährige gelesen, sie solle Unterlagen jetzt per App einreichen. Damit wird eigentlich klar, was ich meine. Die Generationen X,Y,Z sind informationstechnisch unterschiedlich. Vor 20 Jahren hat man die TAN Liste bekommen, vor 10 Jahren die SMS TAN , seit einigen Jahren braucht man ein Smartphone. So ist das für den Durchschnitt der 70+ Generation gewesen.
zum Beitrag01.10.2025 , 13:31 Uhr
Der ganze Artikel ist hypothetisch, denn
im Achten Versorgungsbericht der Bundesregierung über die wichtigsten Bestandsaufnahmen und Herausforderungen des eigenständigen Alterssicherungssystems der Beamtinnen und Beamten steht :
"Alterssicherung für die Zukunft verlässlich aufgestellt"
So sehen die Beamten und die Regierung das , und so wird es auch für die nächsten 30 Jahre bleiben.
www.dbb.de/artikel...h-aufgestellt.html
Wir alle hätten uns also das meiste an Diskussion sparen können.
zum Beitrag01.10.2025 , 13:12 Uhr
"Beamte im Dienst erhalten IMMER 50 % Beihilfe nach Maßgabe der GKK. "
Stimmt nicht ganz : Beamte im Vollzugsdienst (Polizei , Justiz, Feuerwehr und andere Tätigkeiten mit erhöhter Gesundheitsgefahr) erhalten die freie Heilfürsorge , also die 100% Kostenübernahme der Behandlungskosten als Kostenerstattung.
www.dbb.de/beamtin...amte/beihilfe.html
Wer wissen will was eine "Abschlagszahlung" ist ( gerade aktuell) : das steht auf der Nachbarseite www.dbb.de/beamtinnen-beamte.html .
Man kann ja nicht durchblicken, das kommt vor, vor allem bei Personen, die nicht beruflich damit befasst sind.
zum Beitrag01.10.2025 , 11:20 Uhr
"Um die ePA privat zu nutzen, muss man eine App herunterladen – in der Regel auf das Smartphone. " Glaubt jemand ernsthaft, dass ein Patient 70+ das hat, noch lernen kann/will, und die jeweils aktuelle Androidsoftware selbst installieren kann/will?
zum Beitrag01.10.2025 , 11:08 Uhr
Beamte haben m.W. eine freie Heilfürsorge. Die Kosten für die private Zusatzversicherung liegen in den persönlichen Ansprüchen, der "beihilfekonformen Tarife" z.B. landingpage.dbv.de...ankenversicherung/
zum Beitrag01.10.2025 , 10:40 Uhr
Danke für die Zuschrift. Alte Menschen einer Gesellschaft müssen gleich und gerecht behandelt werden, denn sie haben keine Handlungsreserven mehr. Deswegen ist das die zentrale Gerechtigkeitsaufgabe in diesem Lebensabschnitt. Genau so wie am Anfang des Lebens gleiche Behandlung bei Gesundheit und Bildung. -- Die Pensionslasten des Bundeseisenbahnvermögens ("Reptilienfonds") z.B. belaufen sich derzeit auf 5,5 Milliarden Euro pro Jahr und werden seit den 90er Jahren durch den Bund finanziert. Es sind also nur die Aufwendungen für ca. 100.000 Bundesbahnbeamte, die im Rahmen der Bahnreform in die Bahn AG wechseln mussten. Das muss man sich zweimal überlegen, ob man die Ungleicheit von Rentnern und Beziehern von Ruhegehältern mit einer Ausweitung dieser Konstruktion weiter verfestigt. Renten(beiträge) anheben und Ruhegehälter senken ginge (formal) einfacher mit Parlamentsbeschluss, es wäre aber ein Frage der politischen Möglichkeiten.
zum Beitrag01.10.2025 , 10:00 Uhr
"Die strukturellen Probleme der Rentenversicherung sind demographischen Natur." Würde ich nicht sagen . Die strukturellen Probleme der Rentenversicherung sind politischer Natur: Niemand traut sich : 1) die Beiträge zu erhöhen, 2) die Alterseinkünfte stärker zu besteuern. Die Folge der Demographie (ältere Menschen haben nicht die Leistungsfähigkeit Jüngerer) ist die Aufgabe jeder Rentenversicherung, und nur solange ein Problem, solange man "Aufgabe" mit "Problem" gleichsetzt.
zum Beitrag01.10.2025 , 09:29 Uhr
Das beobachte ich auch. Postzustellerinnen mit 155 cm Größe und ca. 47kg Körpergewicht kutschieren überladene Dreiräder und hetzten sich ab bis Samstag Nachmittag trotz Lastenhandhabungsverordnung etc. Die Zustellbezirke wurden immer größer, die kumulative Lastdosis wird es in der Folge auch. Das ist schon ungesund vom Zuschaun . Die Zusteller sind im Arbeitsschutz unterrepräsentiert und schlecht vertreten, Leider.
zum Beitrag01.10.2025 , 09:16 Uhr
"Ich würde gründlichere Recherche erwarten, bevor man einen Artikel schreibt." würde ich zustimmen. Ich habe den Eindruck , dass unsere Beiträge seit Juli per KI freigegeben und nicht mehr von den Autoren gesichtet werden.
"Nach meinem Kenntnisstand ist man nicht sehr lange krank, bevor man zum Amtsarzt muss und in der Folge, wenn es nicht besser wird, dienstunfähig oder teildienstfähig geschrieben wird. " Das ist auch mein Eindruck. Um Rehabilitation und Inklusion kümmert sich die Rentenversicherung besser als der Amtsarzt.
zum Beitrag01.10.2025 , 09:10 Uhr
Das stimmt, es gibt derzeit eine Lücke in dieser Höhe.
Wieviel Steuern Rentner aber bezahlt haben/bezahlen steht hier: www.tagesschau.de/...steuerung-100.html 2021 51,4 Milliarden, 2022 54,8 Milliarden, +3,4 2023 55,7 Milliarden, +0,9 2024 58,6 Milliarden, +2,9 2025 62,7 Milliarden. +4,1 Das wird, wenn des Alterseinkünftgesetzes so bleibt m.E. pro Jahr ca. 4 Mrd. mehr werden. So ca. 2035 werden die Rentner dann genausoviel Steuern zahlen wie ihre Rentenversicherung Zuschuss erhalten wird, danach wird sich das drehen: Die Rentner werden dann mehr Steuern zahlen als Zuschuss erhalten. Zu den "versicherungsfremden Leistungen" wird auch die Mütterrente gezählt , obwohl sie das nicht ist: Vor längerer Zeit hat eine ältere Versicherte geklagt , dass ihre fünf Kinder das fünffache an Rentenversicherungsbeiträgen einzahlen, das sie als Witwenrente erhält. Die Klage wurde damals abgewiesen. Dswegen die Änderungen zur Mütterrente.
www.bundesgesundhe...de-leistungen.html www.deutsche-rente...undeszuschuss.html
zum Beitrag30.09.2025 , 16:55 Uhr
Würde ich zustimmen : Bahn muss man können. Dabei spielen Selektion und Eignung eine wichtige Rolle.Wenn vorhanden wird beides durch Geld erhalten, mit Geld kann man beides aber nicht kaufen, wenn es nicht vorhanden ist. "Trümmerhaufen Bahn" ist ein starkes Wort, aber für 1/3 unpünktliche Verbindungen angebracht .
zum Beitrag30.09.2025 , 16:19 Uhr
In Ergänzung zum Artikel :
"Deutsche Bahn: Warum Experten Schnieders Reform als zu lasch kritisieren - Fachleute bemängeln bei der Reform der Deutschen Bahn fehlende Strategie und zu wenig Tempo. Wir erklären, wo Schnieders Pläne nicht weit genug gehen."
Genaueres steht hier : www.ingenieur.de/t...lasch-kritisieren/
Der Tenor des TAZ Artikels stimmt: Ein Eigentümer, der nicht weiß wohin und warum, und warum überhaupt wohin ?
Die Straßen sind voll mit LKWs, die Brücken halten´s kaum noch aus, und auch das hat damit zu tun.
Locomotion No. 1 war, glaube ich jetzt vor 200 Jahren.
zum Beitrag30.09.2025 , 11:03 Uhr
" – und das sofort und nicht erst, wenn es wieder an die Wahlurne geht." Das ist ausgesprochen wichtig, denn Wahlereignisse sind kein Selbstzweck. Hoffen wir, dass die EU nicht nur gratuliert.
zum Beitrag30.09.2025 , 10:33 Uhr
Beamte haben ja Rechte. Wie man bei Post und Bahn gesehen hat müssen besitzstandwahrende Übergangslösungen geschaffen werden. Die jüngsten Lebenszeitbeamten sind heute ca. 27 Jahre alt. Nehmen wir an sie werden durchschnittlich 95 muss für die nächsten 60 Jahre eine Art Sondervermögen mit dem damit verbundenen Aufwand geschaffen werden. Einfacher wäre es , die Art der Berechnung der Ruhestandsgehälter bei Versicherten der Rentenversicherung (Lebensdurchschnitteinkommen) und Beamten (letztes Einkommen vor Übergang in den Ruhestand) anzugleichen, das wäre gerechter, günstiger und einfacher. In einem anderen Kommentar stand etwas von Fröschen, die den Sumpf trockenlegen sollen, das ist die Praxis. Solange außerdem die Wahlbeteiligung der Versicherten der Rentenversicherung bei den Wahlen zu ihrer Selbstverwaltung (Sozialwahlen) bei 22% bleibt wird niemand das Thema ernst nehmen.
zum Beitrag22.09.2025 , 14:40 Uhr
Ich glaube es ging TV um das übergeordnete Prinzip. Sie meinten Ammen ? ( Leihmütter ist etwas anderes) . Ammenwesen ist beim Menschen (anspruchsvollster Primat) längst bekannt.
z.B. auch : www.tierschutz-tvt...liche_Aufzucht.pdf Seite 3.
zum Beitrag22.09.2025 , 14:31 Uhr
Ich glaube es ging ums Prinzip, dass Eltern sich nicht um ihre Neugeborenen kümmern und andere Tiere, die nichteinmal artgleich sind einspringen. Dass sich die Kindheit von Vögeln und Säugetieren ziemlich unterscheidet ist klar.
zum Beitrag22.09.2025 , 14:08 Uhr
Hatte ich vergessen: Schimpansen sind omnivor, jagen in freier Wildbahn also auch selbst, sogar andere Primaten (z.B. Galagos) und bauen sich dazu Werkzeuge, z.B. Speere.
zum Beitrag22.09.2025 , 13:50 Uhr
"Die humane Lösung lautete hingegen einschläfern. Das ist gelebtes Mitleid. Darin unterscheiden sich Menschen von Tieren." Da kann ich Ihnen für die Zeit zwischen1933 und 1945 Recht geben. Denkmäler stehen z.B. in Hadamar. Gott sei Dank hat es auch in dieser Zeit nennenswerte Widerstände gegen die Paralogie des "gelebten Mitleids" gegeben.
Bezogen auf die Tiere: In der freien Wildbahn gibt es kein Löwengehege, also kann man der Natur dort auch nicht ihren Gang lassen. Jungtiere werden natürlicherweise von den älteren Tieren der Gruppe (Vater, Tante ...) beschützt, was man den älteren Tieren hier nicht erlaubt hat.
Paralogie : Vom bisher üblichen Sinn abweichender Gebrauch von Wörtern als Vorstufe eines Bedeutungswandels.
zum Beitrag22.09.2025 , 10:52 Uhr
Danke, das meinte ich, völkischer Wahn. Artgleiche Ammen gibt es bei vielen, sogar höheren Arten, Mensch eingeschlossen. Weil die Mutter nicht kann oder nicht will, das Kind töten. Wirklich ganz befremdliche Begründung. Wenn man ein Tier in einer ihm fremden Umgebung hält, muss man dem Tier helfen damit zurechtzukommen. Sonst braucht man die Haltung gar nicht anfangen, weil diese Haltung eine Negativselektion von Tieren wäre, die nicht auf ihre Umgebung reagieren. Wirtseltern des Kuckucks wären artübergreifendes Ammenwesen, somit analog zu Mensch hilft Tier. Offiziell ist der Kuckuck ein Brutparasit, der sich überhaupt nicht um seinen Nachwuchs kümmert, weder ums Brüten noch ums Füttern.. Danke für den guten Heinweis.
zum Beitrag22.09.2025 , 09:44 Uhr
"Menschen sind Menschen, Tiere sind Tiere." Es gibt deswegen eine Medizin für Menschen und eine für Tiere. Und es gibt Ähnlichkeiten im Verhalten. Koboldmakis (Kleinprimaten) werden gerne als Heimtiere gehalten (was ihren natürlich Bestand erheblich dezimiert hat). Spezielle Unterarten sind demgegenüber so freiheitsliebend, dass sie sich in Gefangenschaft nicht fortpflanzen und sich die Köpfe an den Gitterstäben einschlagen (um die Gitterstäbe zu demolieren oder sich zu suizidieren weiß man nicht). Sie bewerten Tiere, Tiere bewerten Sie. Warum soll eine Schimpansin schwanger werden, eine Geburt geben, sich danach gleich um das Kind kümmern, wenn das Kind der Nachbarin kurz nach der Geburt von Menschen getötet wurde, weil die Nachbarin sich nicht gleich so verhalten hat wie die Menschen das erwarteten. So weit denken Tiere schon, Primaten ganz bestimmt, denn Primaten sind sehr empfindlich, wenn man in ihre Autonomie eingreift. - Es ist ja gar nicht gesagt, dass die Schimpansin in der freien Natur sich nicht um ihr Kind gekümmert hätte, denn da hätte sie gewollt, dass ihr Kind überlebt und gewusst mit welchen Raubiteren sie rechnen muss.
zum Beitrag22.09.2025 , 07:46 Uhr
In der Natur gibt es, bei allen Arten durchgängig, was nicht vorteilhaft erscheint, aber doch vorteilhaft ist: de.wikipedia.org/wiki/Handicap-Prinzip
Bei Menschen gibt es die Schwangerschaftspsychose, die in der Fachsprache als postpartale Psychose (PPP) oder perinatale Psychose bezeichnet wird. Sie ist eine schwere psychische Erkrankung, die typischerweise in den ersten sechs Wochen nach der Geburt eines Kindes auftritt. Das ist beim Menschen kein Grund für die Behauptung die Bindung sei irreversibel gestört. Unlogisch ist es deswegen die Bindung nicht zu fördern sondern zu (zer)stören.
Ihre eigenen Lebenserfahrungen werden von Tieren beobachtet und bewertet, daraus werden auch Schlussfolgerungen für das weitere Verhalten gezogen.
Das wirklich Besorgniserregende, nicht am Verhalten der Tiere (die sich in einer künstlichen Umgebung natürlich verhalten sollen) , sondern am Verhalten der Verantwortlichen ist , dass sie naheliegende durch sie selbst verursachte Haltungsbedingungen nicht berücksichtigen können/wollen.
zum Beitrag22.09.2025 , 06:12 Uhr
Es gab in einem früheren TAZ Artikel zur Personalie den Kommentar, dass DB Regio durch Angebotskürzungen effizienter wurde. Ob das stimmt weiß ich nicht .
Ob und wie sich der Verkehrsausschuss zur Personalie geäußert hat weiß ich auch nicht . Wer Lust hat kann sich mal durchklicken:
www.bundestag.de/a...ehr/tagesordnungen
Bahnthemen z.B. bei : www.bundestag.de/r...ung-24-09-2025.pdf www.bundestag.de/r...ungsmitteilung.pdf
Rahmeninformationen zur Bahn hier: www.bundesfinanzmi...tsche-bahn-ag.html
zum Beitrag21.09.2025 , 23:07 Uhr
"In Zookreisen scheint es eine leise Entwicklung zu geben, den Tod als Teil des Tierlebens stärker zu etablieren. Ende Dezember 2024 erschien im renommierten „Proceedings of the National Academy of Sciences“ ein Kommentar mehrerer deutscher Zoodirektor*innen, die dafür plädierten, vermehrt Zootiere (aller Arten) nachzuzüchten und bei Überpopulation im jungen Erwachsenenalter zu verfüttern. Das halte den Tierbestand jung, ermögliche Zootieren das Erlebnis von Elternschaft und vermittle das Thema Tod an Besucher*innen."...
"Der Zoo selbst argumentiert für die Tötung mit dem Tierwohl: Die Alternative wäre die Handaufzucht durch Menschen gewesen. Und das, so Zoodirektorin Heike Kück, bedeute eine „Fehlprägung, die sich lebenslang negativ auf das Sozialverhalten des Tieres auswirkt“. Der Zootierarzt hatte gegenüber Radio Bremen gar behauptet, das Tier hätte „nie wieder ein Leben führen können wie ein Menschenaffe ein Leben führt: In einer Gruppe in einem Sozialverband“."
Das ist irgendwas zwischen "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" (1933) und Circus Maximus. Schauerlich.
Sämtliche Tiere entwickeln sich in ihren eigenen Gesetzen. Das ist das Wertvolle.
zum Beitrag21.09.2025 , 12:29 Uhr
Blick ins Tierschutzgesetz : "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."
www.gesetze-im-int...BJNR012770972.html
Wozu brauchen wir ein Tierschutzgesetz : Das Tierschutzgesetz ist ein Spiegel. Es spiegelt wieder wie wir selbst sind, z.B. gegenüber Schwächeren. M.a.W. was wir Tieren antun, tun wir früher oder später uns selbst an weil wir uns daran gewöhnt haben so zu handeln . - Im Leipziger Zoo lehnten m.W. nicht "die Mütter" sondern eine Mutter ihren Nachwuchs ab. Der Amur-Tiger ist stark gefährdet und gilt als vom Aussterben bedroht, m.a.W. der Genpool ist an der absoluten Untergrenze, da ist doch jedes einzelne Tier wichtig !
Geburtenkontrolle geht bei nichtmenschlichen Primaten wie beim Menschen. Wer´s nicht kann soll´s lassen. Primaten werden in der freien Wildbahn zwar Opfer von Raubtieren. § 23 der Tierschutz-Versuchstierverordnung verbietet aber ausdrücklich die Verwendung von Primaten in Tierversuchen, also : Primaten haben ein Sonderstellung im Tierschutz.
zum Beitrag19.09.2025 , 08:33 Uhr
"Ein Problem liegt in den immer komplexer werdenden Planungsanforderungen .." stand auch in : www.tagesschau.de/...enge-tote-100.html
Das Problem der fehlenden fachlichen Eignung setzt sich von oben nach unten durch wegen : www.bundestag.de/r...D-3-262-20-pdf.pdf
Der Chefarzt muss keine Anfängeroperation können weil er kein Anfänger ist wäre analog.
Es ist eine Frage nicht nur der Planungs- sondern der politischen Kultur, z.B. auf wen schiebe ich die Verantwortung wenn ich die Möglichkeit habe dies zu tun ? Der Benutzer der Bahn steht in diesem Hierarchiekonzept unten.
zum Beitrag19.09.2025 , 08:02 Uhr
M.W. wird der Stimmzettel in NRW bei handschriftlichen Ergänzungen ungültig. Was Sie über Bayern und Baden - Württemberg gesagt haben , habe ich auch schon gehört.
"(2) Der Wähler gibt seine Stimme in der Weise ab, dass er durch ein auf den Stimmzettel gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht, welchem Bewerber sie gelten soll."
Steht in :
recht.nrw.de/lmi/o...520040121111440485
"oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht," könnte natürlich so gemeint sein wie Sie schreiben, bezieht sich m.E. aber auf den "Bewerber", also jemanden, der dem Wahlleiter vor Beginn der Wahl rechtzeitig bekannt ist.
zum Beitrag19.09.2025 , 07:49 Uhr
Nein, die Bahn scheitert nicht direkt an den NRW Kommunalwahlen. Frau Elias meinte sehr richtig , dass wir eine aktive Politik und eine aktive Zivilgesellschaft in der Leitung und Praxis der öffentlichen Unternehmen brauchen. Kommunalwahlen sind besonders aussagekräftig in Hinblick auf den Beteiligungswunsch der Wahlberechtigten bei unmittelbar konkreten Gestaltungen. Wahlbeteiligung und Kandidatenlisten in der kurz zurückliegenden großen Kommunalwahl drückten jedoch einen eher begrenzten Beteiligungswunsch und Veränderungswillen der Wahlberechtigten aus. Das ist zu berücksichtigen, wenn man/frau sich einen teilhabeorientierten Lösungsansatz von Problemen, z.B. der Bahn wünscht. So habe ich das gemeint.
zum Beitrag18.09.2025 , 20:01 Uhr
"Das Grundgesetz sieht weitere Voraussetzungen, insbesondere eine Einschränkung für die Minister- ernennung nach fachlicher Eignung, nicht vor." steht in www.bundestag.de/r...D-3-262-20-pdf.pdf
Jeder Vorgesetzte muss den Vortrag oder das Schweigen seiner Mitarbeiter bewerten, somit bewerten können, sich dafür interessieren, nachfragen ....
Deswegen : "Verlassen" nein, denn das wäre trivial.
zum Beitrag18.09.2025 , 03:26 Uhr
Rundungsfehler bei journalistischer Rundung (8,3 wird aufgerundet zu 9), kommt vor, ist mir auch aufgefallen. Die Feststellung "... Industriebetrieben" stimmt, glaube ich auch nicht so ganz, z.B. Chemie, Pharmazie, Maschinenbau , Elektrotechnik, Medizintechnik...
zum Beitrag18.09.2025 , 03:14 Uhr
Das "Betonproblem" gab/gibt´s auch in den Straßenbrücken. Ein damals zuständiger Fachminister, jetzt Ministerpräsident meinte: «Man muss sich als Hausspitze auf das Urteil seiner Fachleute verlassen.» Sich lebengefährlich nicht auskennen gehört zum erklärten Leitungsprinzip.
Hausspitze = Wanderer über dem Nebelmeer.
z.B. www.die-glocke.de/...63ece7ebc6d5146697
zum Beitrag17.09.2025 , 15:47 Uhr
Noch eine Ergänzung : In einer deutschen Stadt mit 30.000 Einwohnern kandidieren genau zwei Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Der amtierende Bürgermeister/ Wahlleiter lässt die Wähler im Briefwahlbüro auf die möglicherweise stattfindende Stichwahl vorbereiten ( wollen Sie ggf. Wahlunterlagen nach Hause oder abholen ?) . Der amtierende Bürgermeister ist Diplom- Verwaltungsfachwirt. Was sagt uns das ? 1) Bei nur zwei Kandidaten erreicht einer von beiden immer eine absolute Mehrheit, ausgenommen den Fall, dass beide Kandidaten jeweils genau die Hälfte der Stimmen erreichen. 2) In einer Stadt mit 30.000 Einwohnern gibt es nur zwei Kandidaten für das Bürgermeisteramt.
zum Beitrag16.09.2025 , 15:58 Uhr
"Wir brauchen aktive Politik,...." Die Kandidatenlisten (der Zivilgesellschaft) und die Wahlergebnisse der Kommunalwahl in NRW vorgestern waren so, dass alles bleibt wie es war.
zum Beitrag16.09.2025 , 14:10 Uhr
Auch die Unfalltoten an den Bahnübergängen steigen seit ca. 2020 wieder an. 95% der Unfälle wurden zwar durch Fehlverhalten von Straßenverkehrsteilnehmern verursacht. Das ist aber kausal nicht einfach zuzuordnen, weil m.W. ein auf einem Bahnübergang wegen einer Panne stehengebliebenes Fahrzeug als Verursacher gilt. "Das ist einfach eine Frage der Zeit, bis der Mensch einen Fehler macht" wird im Tagesschau Artikel Eric Schöne, TU Dresden zitiert. Das stimmt und gilt für allen Unfallbeteiligten.
www.tagesschau.de/...enge-tote-100.html
zum Beitrag15.09.2025 , 19:55 Uhr
Die Informationsvermeidung ist kein Problem, sondern ein anerzogenes Verhalten.
Es hat 10 Jahre gedauert bis aus der Kultusministerkonferenz heraus der erste Wiederbelebungsunterricht ( 1 Doppelstunde / Schuljahr) in einem Lehrplan verpflichtend eingeführt wurde. In anderen Ländern der Welt gibt es "Gesundheit und Ernährung" als Mittelstufenunterricht 1 Doppelstunde / Woche . Daher kommt das: Vermeiden wird am Vorbild gelernt.
Wenn die Kultusministerkonferenz etwas so lebenswichtiges wie die Informationen und Übungen zur Herz - Lungen Wiederbelebung verschleppen darf, dann kann das Verschleppen gar nicht so schlimm sein, dann darf ich das mit weniger dramatischen Gesundheitsstörungen auch.
www.aerzteblatt.de...-b88f-84adb53992fe www.schulministeri...nt-sein-08-07-2025
zum Beitrag10.09.2025 , 10:42 Uhr
Die Verbraucherzentralen haben vor der Einstellung gewarnt: www.tagesschau.de/...eaktionen-100.html
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit soll sich auch kritisch geäußert haben. Allerdings steht das APS unter der Schirmherrschaft der aktuellen BMG.
"Deswegen wäre es besser den Klinik-Atlas "gleich zu beerdigen". Brysch (GF Deutsche Stiftung Patientenschutz) betonte, mit dem Klinikverzeichnis der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gebe es ein Instrument, das deutlich besser sei. " steht bei: www.mdr.de/nachric...is-reform-100.html
Wenn er sich so geäußert hat ist das bei einem Geunsdheitsthema eine ziemlich unpassende Formulierung, abgesehen vom Interessenkonflikt (DKG).
Die Versicherten sind nicht in irgendwelchen Organisationen gut aufgehoben sondern in der Selbstverwaltung. Ihre Vertreter müssen sich dort um das gute Anliegen kümmern, denn dort haben sie etwas zu bestimmen. Von dieser Seite habe ich noch nicht viel dazu gehört. Deswegen wird von allen Seiten in das Vakuum hineingeredet, das die eigentlich Zuständigen nicht ausfüllen.
zum Beitrag09.09.2025 , 19:25 Uhr
Bisschen hartherzig klingt das schon. Ob in Ostpolen an der Grenze zur Belarus alle paar Kilometer ein Dorf kommt könnte ich nicht beurteilen. Ich kenn in Deutschland Strecken, da kommt 10 km nichts. Und dann ist ja noch nicht gesagt, dass man Dorfbewohnern willkommen wäre. Es ist ja jetzt erst mal ohne Verurteilung ausgegeangen. Ich würde sagen, die Helfer nehmen diese ganzen Unsicherheiten auf sich, denn das wesentliche ist ja, dass man erst mal hilft . Die Nothilfe ist immer mit Unsicherheiten verbunden, sonst wäre es keine Nothilfe sondern Anlageberatung. Das Großartige ist, dass Menschen diese Unsicherheiten auf sich nehmen. In unserem Strafgesetzbuch ist Nothilfe angebracht bei : Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not. Man muss sogar Hilfe leisten, wenn es zumutbar ist. Bei uns muss sich niemand rechtfertigen, wenn er bei der Hilfeleistung etwas nicht ganz richtig gemacht hat. Das ist also andersherum. Um zu verdeutlichen was ich meine: In der Nothilfe muss man z.B. auch einem bewußtlosen Drogenabhängigen helfen, auch wenn er gerade eine Straftat begangen hat (Drogen gekauft).
zum Beitrag09.09.2025 , 17:58 Uhr
Schön, dass bei diesem Artikel die Kommentarfunktion geöffnet ist. Es geht um ein Thema, das jeden und alle lebenslang betrifft. Wir haben ja keine ganz brillanten Gesundheitsergebnisse, einer der Gründe ist die Orientierung. Deswegen sollte man, was dazu beiträgt modifzieren statt eradizieren, Evolution statt Revolution, auch wenn´s von der politischen Konkurrenz kam. Das ist wirksamer und wirkt politisch souveräner. Was mich wundert ist, dass der Klinik - Atlas eigentlich Projekt der Selbstverwaltungen sein müsste, aber nicht geworden ist. - Was gegen die Natur ist, hat auf Dauer eh keinen Bestand (DARWIN).
zum Beitrag08.09.2025 , 21:45 Uhr
Danke für Rückmeldung . Ja , das gilt für alle, die keine Privilegien haben. Ob Sie welche haben weiß ich nicht. Wenn Sie eines Tages Ruhegehalt (Beamter, Soldat, Richter ) oder Rente ( Normalo) beziehen, bekommen Sie eine Höhe garantiert, die beim Ruhegehalt sowieso der Staat zahlt und beim Normalo Sie selbst + der Staat. Davon müssen Sie dem Staat aber wieder Steuern zahlen damit der Kreislauf , dass der Staat Ihnen Ruhegehalt oder Rente bezahlen kann funktioniert. So sind die Gesetze, die zu verstehen ich auch länger gebraucht habe.
z.B. Gesetz zur Neuordnung der einkommensteuer- rechtlichen Behandlung von Altersvorsorge-aufwendungen und Altersbezügen
de.wikipedia.org/w...erseinkünftegesetz
zum Beitrag08.09.2025 , 21:32 Uhr
Wer was davon hat weiß ich nicht so genau. Die Diskussion ist schon abwegig, das stimmt. Diese Diskussion hier ist ja ziemlich ausführlich, ich würde sagen auch ziemlich breit. Wie man diese Diskussion auswertet wäre mal einen Gedanken wert. Immerhin sind die Teilnehmer alle interessierte Leute und das Thema unter den Generationen schon ziemlich alt, aber halt auch ziemlich wichtig. Das ist schon ein Zentralthema : Wer bereitet was vor, wer hinterlässt was? Wer hat etwas vorbereitet, wer hat was hinterlassen? Wer wird etwas vorbereiten, wer wird was hinterlassen?
Danke für die Antwort
de.wikipedia.org/w...izierenden_Kindern
zum Beitrag08.09.2025 , 16:07 Uhr
Beitrag oben gehört zu Ihnen, habe ich falsch abgeschickt.
zum Beitrag08.09.2025 , 15:57 Uhr
Das stimmt. Die Verfolgung unwichtigenr Fragen führt zu unwichtigen Ergebnissen. Es gibt sogar ein ziemlich ähnlich lautendes Zitat dazu, dass das der Sinn von erfolgreicher Propaganda ist, weil es Göbbels war gebe ich es nicht wörtlich wider. "Verblödung" oder so würde ich nicht verwenden. Ich beobachte die Diskussion auch, aber das liegt auch am Artikel selbst und daran , dass der Artikel einer der wenigen ist, die kommentiert werden dürfen.
zum Beitrag08.09.2025 , 15:45 Uhr
2023 war der Zuschuss 112,4 Mrd. , 2024 soll er ca. 120 Mrd. sein . www.deutsche-rente...undeszuschuss.html
Die Rentner zahlen aber wegen des Altereinkünftegesetzes Steuern auf ihre DRV Renten, im Jahr 2025 62,7 Mrd, in den Bundeshaushalt ein . www.tagesschau.de/...steuerung-100.html
Mehr als die Hälfte der Zuschüse an sie zahlen die Rentner derzeit als Steuern. Bleibt ca .: 120 - 60 = 60 Zuschuss .
Wieviel Steuern Rentner bezahlt haben/bezahlen steht hier: www.tagesschau.de/...steuerung-100.html 2021 51,4 Milliarden, 2022 54,8 Milliarden, +3,4 2023 55,7 Milliarden, +0,9 2024 58,6 Milliarden, +2,9 2025 62,7 Milliarden. +4,1 Das wird, wenn des Alterseinkünftgesetzes so bleibt m.E. pro Jahr ca. 4 Mrd. mehr werden. So ca. 2035 werden die Rentner dann genausoviel Steuern zahlen wie ihre Rentenversicherung Zuschuss erhalten wird, danach wird sich das drehen: Die Rentner werden dann mehr Steuern zahlen als Zuschuss erhalten. Alles Gesetz ! Arithmetische Reihen und Folgen sind gar nicht so schwer - Nur Mut !
zum Beitrag07.09.2025 , 19:32 Uhr
Wenn Sie es von mir wissen wollen: Eher nicht . Das sind keine Horrorbeispiele sondern historische Beispiele (Geschichte ist was im wahren Leben schon mal vorgekommen ist) , die der eine wichtiger und der andere nicht so wichtig nimmt. Ich bin halt eher für ein auf die Grundrechenarten aufgebautes vernünftiges Umlagesystem, denn das ist meinen bescheidenen geistigen Fähigkeiten besser angepasst. Das verstehe ich besser, meine ich, und deswegen ist mir wohler dabei.
zum Beitrag07.09.2025 , 19:16 Uhr
Ja , das stimmt. Ich habe einleitend "Selbstkontrolle" geschrieben weil mir "Selbstverwaltung" als Einstieg zu bürokratisch klang. "Selbstkontrolle über die Sozialwahlen". Gemeint mit "über" habe ich "durch" die Sozialwahlen. Das war etwas missverständlich formuliert. Die Rahmenbedingunen werden vom Gesetzgeber vorgegeben, die Selbstverwaltung füllt sie aus. Die Höhe der gesetzlichen Rente in Deutschland wird primär durch das Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) geregelt, das die Rentenformel und die Faktoren für die Berechnung festlegt. Das ist eine der Rahmenbedingungen. Die Selbstverwaltung ist aber ein mächtiges Organ, dessen Bedeutung unterschätzt und kleingeredet wird. Das wird seit Generationen zunehmend schlechter verstanden. Am Beispiel der Bertelsmannstudie zum Bürgergeld konnte man den Einfluss der Selbstverwaltung ja deutlich sehen. Die Rentenhöhe bestimmen die Wahlberechtigten zum Bundestag und nicht die Wahlberechtigten zur Sozialwahl, auch wenn dies dieselben Personen sind. - Wenn die Selbstverwaltung stringent wirtschaftet bleibt dem Parlament mehr Geld für die Rente. So hängt das Jahr für Jahr zusammen.
zum Beitrag07.09.2025 , 13:00 Uhr
"Und KI und Roboter werden das Ganze noch verschlimmern...", Ich habe den Eindruck, dass die knapp 200 Diskussionsbeiträge durch einen Algorithmus gesichtet und freigeschaltet wurden, der noch nicht fit für heikle Themen ist, deswegen "Reden wir drüber".
zum Beitrag07.09.2025 , 11:58 Uhr
Formal ja. Praktisch nein. Es kommt in jedem Parlament darauf an wie aktiv die Gewählten sind, mit welcher Energie sie ihr Mandat ausüben und die Interessen der Wähler verfolgen, z.B. zu mehr oder zu weniger Demokratie. Darum geht es aktuell in den "großen" Parlamenten. Das ist aber prinzipiell in den kleinen (sektoralen) Parlamenten genau so (obwohl die Sozialwahl die drittgrößte Wahl in Deutschland ist) . Die Vertreterversammmlungen bezeichnen sich ja selbst als "Sozialparlamente". Es gibt Bestrebungen die demokratische Sozialwahl abzuschaffen (das ist bei den Versicherungen schon der Fall, die nur eine "Friedenswahl" durchführen) und (verzweifelte) Bemühungen die demokratische Wahl zu erhalten. Ich bin für die demokratische Wahl der Vertreter, weil bei "Friedenswahlen" die Kandidaten verschiedener Fraktionen ihre Listen so untereinander absprechen, das jeder Kandidat auch einen Sitz erhält. Das führt zu einem Parlament der Funktionäre. Ein Wahl mit einer Wahlbeteiligung von 5% hat keine politische Legitimation. Das ist häufig z.B. bei Vorstandswahlen des e.V. oder im Wohnungseigentumsgesetz , aber nicht im politischen Rahmen.
zum Beitrag07.09.2025 , 10:43 Uhr
Der Artikel besteht v. a. aus konfliktträchtigen Klischees. Ich habe alle Diskussionsbeiträge gelesen, jeder fühlt sich irgendwie anders getroffen. Ich würde mich in der Folge dieses Artikels nicht kritisiert fühlen, dazu hat der Artikel zu wenig eigene Substanz. Die Grünen und in der Folge die TAZ sind Produkte von Boomern der 70er, denen andere Boomer-Fraktionen ihrer Generation nichts zu bieten hatten. Wird gerne übersehen.
Vor einiger Zeit war ein Artikel über die Prothesenversorgung der verletzten Ukrainer. Dort hieß es : "Die jüngeren Orthopädietechniker lernen von den älteren und übernehmen damit deren Fehler." Das ist denkwürdig.
Bleiben Sie ruhig - Sie haben viel geleistet !
zum Beitrag07.09.2025 , 06:34 Uhr
Mir ist noch was anderes dazu eingefallen: Die berufsständischen Versorgungswerke investieren am Kapitalmarkt. Die Rentensteigerungen der berufständischen Versorgungen waren auch bei großen hochbelobigten Versorgungswerken in den letzten Jahren immer unter denen der gesetzlichen Rente. Das hat so wie ich das verstanden habe, mit den erheblichen Rückstellungen zu tun, die aus den Kapitlaerträgen gebildet werden müssen.
zum Beitrag07.09.2025 , 06:24 Uhr
Der Link zu den anderen Antworten ist nicht : taz.de/Herbst-der-...reformen/!6109784/ Ich habe das in der Diskussion weiter unten in der Antwort an Morrad Mo und andere jeweils einzeln beantwortet. Pardon
zum Beitrag06.09.2025 , 20:49 Uhr
Stimmt Gott sei Dank nicht :
z.B. SGB V www.bundesgesundhe...bstverwaltung.html SGB VI www.deutsche-rente...tung_aufgaben.html
Einzelheiten habe ich im Nachbarartikel taz.de/Herbst-der-...reformen/!6109784/ erläutert.
Den Einfluss und die Entscheidungsbefugnisse der Mitglieder der Vertreterversammlungen oder Verwaltungsräte möchte ich haben.
Es kommt auch bei diesem Mandat darauf an was der/die Gewählte daraus macht, d.h. wem er/sie sich verpflichtet fühlt.
Mit einer Wahlbeteiligung der Versicherten von 22% im Rücken ist das allerdings schwerer, als mit 82%. Denn der Kreislauf ist so : Die Versicherten sind meistens auch wahlberechtigt für die Bundestagswahl, daraus werden dann letzten Endes die o.g. Gesetze. So ist das in unserem Land strukturiert, so sind die Zusammenhänge.
zum Beitrag06.09.2025 , 20:17 Uhr
Ich habe schon bei Motorrad Mo und den anderen was dazu gesagt. 1960 ist sehr lange . Es gibt eine Anpassungstabelle ab 1991hier: www.sozialpolitik-...teien/tabVIII9.pdf Die Bruttorente war zum 01.07.2025 1836€ , zum 01.07.1991 1865 DM, hat sich also auf 30 Jahre ca. verdoppelt. Die Rente ist ja aber nicht das. Die Rente hat die Funktion einer Absicherung mit Bezug zum Erwerbseinkommen, sie muss also höher als die Inflation liegen, und soll sich an ein im Vergleich zur Erwerbspahse des Versicherten gesteigertes Lohnniveau anpassen. Das tut sie einigermaßen, zugegeben nicht perfekt.
Wenn das mit den Politikern so war, stellt sich die Frage, hoffentlich geht´s nicht so weiter.
zum Beitrag06.09.2025 , 19:46 Uhr
Es geht nicht um die "Selbstkontrolle" , sondern um die "Selbstverwaltung" .
"In der sozialen Selbstverwaltung bestimmen die Versicherten, Rentner und Arbeitgeber mit, wofür ihre Beiträge verwendet werden. Der Gesetzgeber legt die wesentlichen Rahmenbedingungen für das Sozialversicherungssystem fest und die Selbstverwaltung füllt diesen Rahmen aus. Sie beschließt Haushalte von Versicherungsträgern, also die Einnahmen und Ausgaben, und trifft wichtige Entscheidungen in den Bereichen Finanzen, Personal, Leistungen, Organisation und Rehabilitation. "
Das steht bei :
www.deutsche-rente...tung_aufgaben.html www.bundesgesundhe...bstverwaltung.html
Gitb´s auch im SGB V www.bundesgesundhe...bstverwaltung.html
etc.
Also: Der Gesetzgeber legt die Rahmenbedingungen fest, die Selbstverwaltung füllt sie aus.
Es kommt halt drauf an wofür die Versicherten sich interessieren und was sie aus dem nicht ganz schwachen Mandat machen.
zum Beitrag06.09.2025 , 19:33 Uhr
Ich habe nicht von "Schwankungen" gesprochen. Sondern von "Turbulenzen". Ich habe schon Motorrad Mo geantwortet an was ich mich erinnere. Das hat mit Angst nur zu tun, wenn man sie nicht von Vorsicht unterscheidet. Das ist Mentalitätssache, und jeder darf auch seine eigene Mentalität haben und äußern. Ich kann mich außerdem an die Enron Pleite in den USA erinnern. Das standen viele ältere Herrschaften plötzlich ohne Rente da. Es soll auch mal ein berufsständisches Versorgungswerk in Deutschland (berufsständische Versorgungswerke investieren auch) , vor etlichen Jahrzehnten in eine vergleichbare Lage gekommen sein und musste dann von den anderen aufgefangen werden . Das ist aber schon ca. 30 Jahre her und ich erinnere mich nicht genau. Wie lange ist es her, dass wir einen größeren Bilanzskandal im DAX hatten, der Vorstand ist flüchtig ....die Angestellten können froh sein um ihre Ansprüche in der DRV.
zum Beitrag06.09.2025 , 19:09 Uhr
Der Dax 1990 war ca 2.000 , jetzt ca. 20.000 , das sind 1000%.
Die Rentenanpassungen der "Umlagen Rente" seit 2000 stehen hier : www.deutsche-rente...25.html#_cdi5l65hy
Grob zusammengezählt sind das ca 40% . Das sind natürlich Unterschiede in der Größenordnung.
40% auf 20 Jahre sind , genau so grob gerechnet , das doppelte der Inflation.
Wir hatten mal eine Finanzmarktkrise . Der Chef der Deutschen Rentenversicherung ist damals , mitten in der Krise im Deutschlandfunk interviewt worden, ob ihn die Krise beunruhigen würde ? Die Antwort war " Nein". Und das hat ja auch gestimmt.
Das hat auch was für sich .
zum Beitrag06.09.2025 , 12:31 Uhr
Es ist eine Frage der Selbstwirksamkeit. Krankheit, Rente, Pflege, Unfall, mit der Erwerbsfähigkeit verbundene Risiken hat jeder und jeder muss sich darüber Gedanken gemacht habe. Das ist nicht einfach zu überblicken, die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten dauert z.B. drei Jahre. In den Sozialkundelehrplänen der allgemeinbildenden Schulen kommt dazu auch nur wenig oder höchstens Allgemeines vor. Amerikanische Verhältnisse will hier niemand. Die Prämiensteigerungen der PKV hier waren aber dieses Jahr zwischen 12 und 18%. Wie in allen Sektoren der Gesellschaft gibt es organisierte Kriminalität. Das ist nicht nur bei den Jobcentern, sondern war auch in Pflegeeinrichtungen und bei anderen Leistungserbringern, Antragsstellern etc. so. Die Aufmerksmakeit dafür und die Kontrolle darüber muss man nicht anderen (Protestparteien) überlassen, es ist Sache der Versicherten sich in die Selbstverwaltung einzubringen.
Den Schlusstenor des Artikels sollte man unterstreichen.
www.tagesschau.de/...ystem-usa-100.html www.tagesschau.de/...jobcenter-100.html
zum Beitrag06.09.2025 , 08:42 Uhr
Das Rentenumlagesystem ist gut, es hat bislang die Rentenversicherung von Kapitalmarktturbulenzen abgekoppelt. Damit das System stabil betrieben werden kann, hat es ein System der Selbstkontrolle über die Sozialwahlen, die die meisten Versicherten aber nicht wahrnehmen. Nach meiner Erfahrung, weil sie die Bedeutung dieser Rückkopplung nicht verstehen. Das System ist auch in die Jahre gekommen, altbacken ( z.B. "Versichertenälteste") und wird nicht einmal in genossenschaftlich organisierten Fachblättern , z.B. der TAZ richtig erklärt. Als Jugendlicher findet man Sozialkunde langweilig, Sozialwahlen kommen dort in den Lehrplänen auch nicht vor. z.B. www.isb.bayern.de/...d_gesellschaft.pdf
Das muss man ändern, dann funktioniert das System.
zum Beitrag06.09.2025 , 08:11 Uhr
Dem Artikel fehlt etwas wesentliches : Der Hinweis auf die Sozialwahlen. Wer in Deutschland gesetzlich versichert ist hat über seine Teilnahme an den Sozialwahlen die Möglichkeit über die Verwendung seiner/ihrer Beiträge zu bestimmen. Die Wahlbeteiligung ist derzeit bei 22% fallend. Das haben die Generationen früher schon falsch gemacht und das wird so weitergehen bis es mit der Begründung "fehlendes Interesse der Wahlberechtigten bei erheblichen Kosten der Wahldurchführung" keinen Wahlen mehr geben wird.
z.B. www.tk.de/technike...zialwahlen-2021736 z.B. www.tagesschau.de/...-stiftung-100.html
zum Beitrag05.09.2025 , 13:24 Uhr
"Ich würde ja mal gern wissen, ob der Umgang anders wäre, wenn so massenweise und ständig Männer von Frauen getötet, gequält und missbraucht würden. "
Es gibt ein ganz gut lesbare Seminararbeit dazu :
static1.squarespac...inarfacharbeit.pdf
Nach Statista gab es in den letzten Jahren pro Jahr ungefähr 900 Femizide und 250 Morde , ca. 150 an Männern, ca. 100 an Frauen. Bei den Femiziden werden auch die Mordversuche gezählt.
Wenn ich die Vorstellung hätte , dass massenweise und ständig jemand von jemand getötet , gequält und missbraucht würde hätte ich Tag und Nacht Alpträume. Das ist derzeit in der Ukraine, im Sudan , in Jemen, in Gaza , in vielen Regionen der Welt und war früher im KZ und in den überfallenen Ländern so.
Es gibt zu viel Gewalt. Das muss besser werden , keine Frage.
zum Beitrag05.09.2025 , 11:54 Uhr
Möchte ich zustimmen. Das ist ein Doppelmord und ein Mordversuch an Angehörigen, davon zwei Kinder. Letzteres scheint Nebensache und ist geschmacklos i.S. von bitter. Ein Femizid im eigentlichen Sinn ist das außerdem nicht, das ist eine Beziehungstat an Familienangehörigen (Die geschiedene Ehefrau ist in verschiedenen rechtlichen Aspekten eine Angehörige, die leiblichen Kinder sowieso). Deswegen ist die Überschrift irreführend.
Es gibt auch andere interessante Urteile zu Versorgungsansprüchen nach Straftaten, z.B. die Versorgung von Horst Arnold und seinen Hinterbliebenen, das wirkt auch paradox.
zum Beitrag04.09.2025 , 20:32 Uhr
Ich hab zufällig was dazu gefunden wie Rechtsxtremisten sich noch finanzieren:
www.praeventionsta...?xa=details&id=250
Nach unten durchblättern, untere Häfte der Seite.
zum Beitrag04.09.2025 , 20:23 Uhr
Stimmt, habe ich mich auch sehr daran gestört, s.o. Der Effekt ist in der praktischen Wirkung genau so kontraproduktiv wie Sie beschreiben.
Hillary Clinton hat das mal einen Wahlsieg gekostet. Das Zitat war: "Krass verallgemeinert: Man kann die Hälfte der Trump-Unterstützer da hineinstecken, was ich einen Sack von Kläglichen (basket of deplorables) nenne." www.dw.com/de/hill...nhänger/a-19542669
Der Autor des Berichts kandidiert ja nicht, aber die Wirkung könnte schon so werden.
Wer heute Rechtsextremist ist, hat noch kein KZ bewacht etc., da stimme ich Ihnen auch zu, NSU und verschiedene Attentäter ausgenommen.
Biologismen, Nazivergleiche, das braucht´s nicht.
Das Herdenbild ist keine schlechte, Wahl, und hätte bei diesem Thema jeder mit einem persönlichen Interpretationsspielraum deuten können sollen. Ich persönlich hätte diese Bebilderung einer demokratischen Wahl für überheblich gehalten.
zum Beitrag04.09.2025 , 17:04 Uhr
"Nazis sind Herdentiere, immer schön dem Führer nach." Keine Frage, der Mensch gehört biologisch zur Ordnung der Primaten, zu denen auch die Affen gehören. Tiervergleiche (Biologismen) macht man in der politischen Diskussion aber nicht. Das gilt, auch bei Anerkenntnis der Tierrechte, als Bestreiten der Würde, die nur dem Menschen zukommt. Außerdem darf das der politische Gegner deswegen auch: "Affe !" wäre zwar biologisch richtig, müsste ich mir als Antwort auf "Herdentier !" aber nicht gefallen lassen (Beleidigung) . Biologismen waren Bestandteil des nationalsozialistischen Menschenbilds, somit in der Anwendung hier ein Eigentor.
zum Beitrag04.09.2025 , 09:15 Uhr
Ich kann Frau Brehn nur zustimmen, sie hat gut und deutlich gesagt worum es im Kern geht. Bei einer Wahlbeteiligung von 22% bei den Sozialwahlen muss jeder, der wählen war sich fragen, was er/sie dazu beigetragen hat, dass die Beiträge richtig verwendet werden. Und jeder, der nicht wählen war muss nicht ersatzweise mit dem Finger auf andere zeigen, bei denen "etwas zu holen" wäre, weil er sich selbst nicht einmal um das mindeste (Wahlzettel abgeben) gekümmert hat. So habe ich Frau Brehn verstanden, und es ist sehr gut, dass sie auf den Punkt gebracht hat, dass der Sozialstaat im Kern aus Initiative und Aktivität besteht. Denn über wen kann man denn mehr bestimmen als über sich selbst ? * Herr Papperger heißt m.W. nicht Plattenberger.
zum Beitrag04.09.2025 , 08:20 Uhr
"Der Sozialstaat ist eine Pflanze die gepflegt werden will, keine Melkkuh für Ungenierte."
Das ist gut formuliert, es geht um´s konstruktive, das gilt für alle.
Wir haben ja Rechte und Pflichten. Wenn die Versicherten ihr Wahlrecht bei der Sozialwahl seit Jahrzehnten nicht wahrnehmen, ist der Effekt eben so , dass die Verwaltung sich bedient. Von den 5 Mrd. , die jetzt beim Bürgergeld gespart werden sollen, sind ca. die Hälfte überzogene Gehaltssteigerungen in der Verwaltung der Jobcenter. Da müsste man gar nicht an die Vermögenssteuer und die "oberen Zehntausend" etc. heran, das lenkt nur ab. WIr haben seit Jahrzehnten eine Selbstverwaltung in allen Versicherungen des Sozialstaates, die von den Versicherten eben auch gepflegt werden muss. Ich hatte beruflich länger mit vielen Versicherten zu tun und Versicherte immer wieder aufgefordert: Nehmen Sie Ihr Wahlrecht bei der Sozialwahl wahr ! Die Antwort war fast immer : Wieso ? Ich kenn da niemand, das nützt eh nichts.
zum Beitrag04.09.2025 , 07:57 Uhr
Ihre Frage interessiert mich auch .
Ich habe bei www.praeventionsta...?xa=details&id=250
etwas dazu gefunden.
zum Beitrag04.09.2025 , 07:56 Uhr
Ihre Frage im letzten Absatz interessiert mich auch.
www.praeventionsta...?xa=details&id=250
zum Beitrag03.09.2025 , 20:14 Uhr
Danke für die Zuschrift. Ich meinte die Zugangsvoraussetzungen und die Art wie Leistungen zugemessen werden. Das ist relativ übersichtlich, z.B. der Mietrichtwert. Dass die Höhe an die Inflation angepasst werden sollte, fände ich auch . Natürlich habe ich wie Sie gedacht : „Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“ Matthäus Evangelium 25,29. Mich hat nicht überrascht , dass Matthäus im Zivilberuf Zöllner gewesen sein soll. Es ist ja ein sehr wirksames Erwerbskonzept. Dass die Fördergelder seit 10 Jahren nicht erhöht worden sind habe ich ja schon zitiert. Die Bertelsmannstiftung hat das herausgefunden und die Tagesschau veröffentlicht. Das hätte nicht so sein müssen, wenn die Vertreter der Arbeitnehmer im Verwaltungsrat der BA verhindert hätten , dass die Verwaltung sich ein Plus von 39% nimmt und die Fördergelder gleich bleiben. Das ist auch Matthäuseffekt. Wer sich da bedient hat, dem war´s egal, ob die diejenigen , die gefördert werden müssen ausreichend gefördert werden können. Das meinten Sie ja. Das ist aber nicht typisch CDU, das gab´s überall. Die CDA hat sicher ein schweren Stand.
zum Beitrag03.09.2025 , 10:40 Uhr
Sehr geehrter Herr Mannerschmidt, das ist eine richtige, schöne und ehrliche Antwort. Das BGE würde vieles sehr vereinfachen. M.W. Dirk Rossmann und Götz Werner (Gründer von DM) haben sich schon vor Jahren dafür ausgesprochen. Ich würde sagen weil sie von täglichem Bedarf und Bedarfsdeckung sehr viel verstehen. Mit freundlichen Grüßen H.F.Bär
zum Beitrag03.09.2025 , 08:58 Uhr
Ich bin wegen der nicht vorhersehbaren Folgen gegen grundsätzliche Änderungen, denn die wahren Empfänger des Bürgergelds sind die Vermieter und der Einzelhandel. Die Konfliktlinie "Faulenzer / Nichtfaulenzer" sagt spezifisch wenig aus. Im Sankey Diagramm optimiert man die Haupt- und nicht die Nebenströme. Wenn jemand meint, dass das anders ist, kennt er sich nicht aus, das sollte man verhindern.
www.bundesregierun...uergergeld-2149774 hat das Kapitel: "Welche Folgen hat es, wenn Bezieherinnen und Bezieher von Bürgergeld die Zusammenarbeit verweigern?" Ich finde das reicht als Sanktion.
In der Tagesschau war kürzlich zu lesen, dass ca. 10 Mio Deutsche nicht richtig lesen und schreiben können. Ca. 1 bis 2% der Bevölkerung ist schizophren erkrankt, versteht also nicht richtig was ihm/ihr gesagt wird.... es gibt also viele Besonderheiten zu beachten. Mit dem Bürgeld hat Gerechtigkeit bislang ganz gut funktioniert, deswegen finde ich auch, soll es so bleiben.
zum Beitrag02.09.2025 , 13:12 Uhr
Kein Missbrauch, einverstanden.
Den größten Missbrauch der Sozialleistungen betreiben aber die Verwaltungen der Jobcenter selbst:
"In den vergangenen zehn Jahren erhöhten sich die Kosten für Verwaltung - auch wegen steigender Gehälter - um 39 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Das Geld zur Förderung von Bürgergeld-Empfängerinnen und -empfängern verharrte bei 3,8 Milliarden Euro." steht bei : www.tagesschau.de/...-stiftung-100.html
Das hat etwas damit zu tun, dass in der Selbstverwaltung der BA die Arbeitgeber und die Vertreter der öffentlichen Körperschaften gegenüber den Arbeitnehmern ein 2/3 Übergewicht haben. www.arbeitsagentur...tverwaltung-der-ba
Das wiederum hat damit etwas zu tun, dass die Versicherten sich in allen Sektoren der Sozialversicherung langfristig (seit Jahrzehnten) nicht ausreichend für ihre Beteiligung an ihrer Selbstverwaltung interessieren (Wahlbeteiligung der Versicherten bei der letzten Sozialwahl 22% fallend).
zum Beitrag02.09.2025 , 09:23 Uhr
Ich finde, dass der Artikel sehr gut analysiert und formuliert . Der Begriff "Totalverweigerer" stammt m.W. aus der Zeit der Wehrpflicht und meinte Personen, die weder einen Dienst mit der Waffe noch einen zivilen Dienst leisten wollten. Der Begriff ist daher bei den vor 2011 Wehrpflichtigen sehr geläufig und möglicherweise ein Grund für die im Artikel genannte paradoxe Überschätzung der quantitativen Bedeutung des Phänomens für die Arbeitsvermittlung. Dass Antriebsmangel, Antriebsminderung/-störung und Antriebsermüdung jeweils differenziert betrachtet werden müssen macht der Artikel sehr gut deutlich.
zum Beitrag01.09.2025 , 14:38 Uhr
Ich finde das Thema sehr interessant. Es ist geht ja darum, dass die Autorin sich Gedanken macht, wie sie mit einer einfachen und häufigen körperlichen Besonderheit körperlich und sozial zurechtkommt.
Bei de.wikipedia.org/w...ße_der_Bevölkerung steht mit Quellenangabe : pfi-germany.de/de/ " Die Streuung der Fußweiten, -längen und -formen ist viel größer als erwartet." Die Suchfunktion bei pfi-germany.de/de/ gibt für das Suchwort "Asymmetrie" : "keine Einträge" .
Heinz-Horst Deichmann war m.W. Orthopäde und es wäre vielleicht ein Anfrage wert, ob man dort Schuhe nicht einzeln verkauft. Dort sind Schuhe schnelldrehende Artikel, die wegen der Häufigkeit der Asymmetrien bestimmt Kunden finden. Die Wahrscheinlichkeit kann man mit Kombinatorik berechnen. Das System der Tauschbörsen, der Improvisation und „Die Firma muss dem Menschen dienen" gehört außerdem zur Unternehmensgeschichte.
Die Beispiele zu den ICD - Nummern in meinem vorherigen Beitrag sind die Extreme der jeweiligen Gruppen und sollen nur darauf hinweisen, dass es das Anliegen des Artikels häufig und noch wesentlich ausgeprägter gibt.
zum Beitrag30.08.2025 , 10:41 Uhr
Wundert mich, dass der wirklich schöne Artikel seit 2024 keinen Kommentar gefunden hat. - Das Ablaufbild der Schuhsohle zu beurteilen gehört schon immer zur kleinen orthopädischen Diagnostik und ersetzt ganze Ganganalysen. Die Reduktion der beruflichen Anforderungen hat es ja leider auch in anderen Gesundheitsberufen, sehr kurzsichtig, gegeben. Der Schuhmacher gehört sicher zu den Gesundheitsberufen, wenn man Primärprävention als Gesundheitsaufgabe sieht.
zum Beitrag30.08.2025 , 10:00 Uhr
Ein Super Artikel ! Es könnte sein : Q87.2 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung der Extremitäten Inkl.: Holt-Oram-Syndrom Klippel-Trénaunay- (Weber-) Syndrom Nagel-Patella-Syndrom Rubinstein-Taybi-Syndrom Sirenomelie TAR-Syndrom [Radiusaplasie-Thrombozytopenie-Syndrom] VATER-Syndrom Q87.3 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vermehrtem Gewebewachstum im frühen Kindesalter Inkl.: Sotos-Syndrom Weaver-Syndrom Wiedemann-Beckwith-Syndrom Q87.4 Marfan-Syndrom Q87.5 Sonstige angeborene Fehlbildungssyndrome mit sonstigen Skelettveränderungen Q87.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungssyndrome, anderenorts nicht klassifiziert Inkl.: Alport-Syndrom Laurence-Moon-Biedl-Bardet-Syndrom Zellweger-Syndrom
Die Autorin hat etwas gemacht was Nicolas Andry 1741 den Eltern von Kindern mit dieser Problematik empfohlen hat : Vorbeugen und Behandeln mit einfachen Mitteln, über die jeder verfügt, der Kinder zu erziehen hat. Das ist die Definition der "Orthopédie". Untersuchung des ganzen Körpers + Verordnung Schuhzurichtung durch Orthopäden oder Kostenübernahme von zweitem Paar Schuhe (billiger) durch Krankenkasse genehmigen lassen wäre meine Empfehlung.
zum Beitrag26.08.2025 , 10:10 Uhr
Natürlich ist das erlaubt, das ist das Freie Mandat. Ich habe mich in meiner Antwort zu Janix und Captain Hornblower zu den politischen Konsequenzen, die ich sehe geantwortet. Danke für die Zuschrift.
zum Beitrag26.08.2025 , 10:00 Uhr
Ich bin in der Antwort zu "Janix" darauf eingegangen. Ein Abgeordentenmandat ist halt etwas Wertvolles. Wir haben ja das Problem der "Politikerverdrossenheit" = "die da oben machen doch was sie wollen". Man kann ja klüger werden. Wenn man einen persönlichen Vertrauensbeweis erster Klasse vieler Menschen vollumfänglich geringschätzt ist das schlecht für das ganze System. Das finde ich das Problem über den Tag hinaus.
zum Beitrag26.08.2025 , 09:44 Uhr
Ich wollte sagen, dass die Stimme des Wählers der zentrale Wert in einer Demokratie ist. Der besondere Wert drückt sich in der Formulierung "Stimmabgabe" aus. Nachdem der Wähler seine Stimme abgegeben hat, hat er bis zur nächsten Wahl keine Wahl keine andere Möglichkeit. Wenn jemand also für eine Abgeordnetenmandat kandidiert verspricht er dem Wähler, dass er das Mandat für diese Wahlperiode wahrnehmen wird , unabhängig davon wie im Parlament die Mehrheiten sein werden. Unabhängig davon, ob es ihm gefällt einen Platz in der Opposition oder in der Regierung zu haben. Ich bin auch der Meinung, dass zum Politiker ein notwendiges Maß an Weitblick gehört. Wenn ich zum Zeitpunk der Wahl ahne, dass ich nicht mehr die Kraft haben werde das Mandat der Wähler auszufüllen, kandidiere ich nicht, so wie Jacinda Ardern das gemacht hat. Ich hoffe, dass verständlich geworden ist, was ich meinte, sonst schreiben Sie mir bitte nochmal zurück.
zum Beitrag25.08.2025 , 15:18 Uhr
Obwohl es erlaubt ist, lässt man sich nicht wählen um ein paar Monate später zurückzutreten. Die Kandidatenwahl ist nämlich Grundlage der Wahlentscheidung des Wählers für eine ganze Wahlperiode. Man könnte fragen, hat er das nicht schon vor ein paar Monaten gewusst ? Ist das beim nächsten Kandidaten genau so ? Ob solche Überlegungen den Wählern und der Wahlbeteiligung gut tun, ist die Frage.
zum Beitrag09.08.2025 , 17:58 Uhr
Den Begriff "konservative Zivilgesellschaft" habe ich benutzt um auf den Beitrag von Herrn Laun zu antworten. Der Begriff ist natürlich unscharf. Als Beispiel die "Wutbürger" bei den Demonstrationen gegen Stuttart21 würde ich sagen, dass das ungefähr trifft. Frau Prof. Brosius - Gersdorf selbst hat in ihrer Stellungnahme auf CDU Mitglieder verwiesen, die auf sie zugegangen sind, so wie ich es verstanden haben, um ihr Befremden auszudrücken. Das würde ich sagen, ist konservative Zivilgesellschaft. Das sind Personen mit konservativen Einstellungen, die aber Inszenierungen und Orchestrierungen nicht mitmachen, weil diese kurzlebig und so mit ihrer konservativen EInstellung unvereinbar sind. Die "konservative Zivilgesellschaft" ist also im Kern nicht polarisierend.
zum Beitrag09.08.2025 , 17:38 Uhr
Sehr geehrter Herr Laun, ich bin der Auffassung, dass die Abgeordneten ausreichend Zeit hatten sich in dieser wichtigen Angelegenheit eine Überzeugung zu bilden und diese in der Fraktion einzubringen. Mit freundlichen Grüßen Hans - Friedrich Bär
zum Beitrag09.08.2025 , 08:01 Uhr
Sehr geehrter Herr Kollege Laun, vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag. Es gibt, Gott sei Dank, auch eine konservative Zivilgesellschaft. Nun geht es um die Wahl der Richter zu einem der höchsten Verfassungsorgane. Konservativ sein heißt ja wörtlich, sein Wort halten. Der Bundestag selbst hat sich zur Fraktionsdisziplin geäußert: wenn ein Abgeordneter einen Wahlvorschlag nicht mittragen will, soll er das in seiner Fraktion rechtzeitig kundtun. Wir alle müssen die Verfassungsorgane schützen, es ist nicht die vorrangige Pflicht der Kandidaten. Diese dürfen sich darauf verlassen, dass konservative Mitglieder des Parlaments ganz besonders Wert darauf legen zu ihren Zusagen im Vorfeld der Wahl zu stehen, weil wir und sie dies als Wesenskern ihres politischen Verhaltens sehen. Das ist nach meinem Verständnis der Vorgänge jetzt ein nachhaltiges Problem für die konservativen Angehörigen der Zivilgesellschaft. Mit vorzüglicher und kollegialer Hochachtung Hans - Friedrich Bär www.bundestag.de/s...nsdisziplin-857034
Der im Artikel genannte Stefan Weber ist m.W. nicht wahlberechtigt für den deutschen Bundestag.
zum Beitrag08.08.2025 , 08:58 Uhr
Es ist schade , dass dieses Thema so wenig diksutiert wird , weil es eigentlich jeden treffen oder betreffen kann. Ohne , dass ich mich zu den Einzelheiten äußern kann ist mir der Untertitel "Dass behinderte Menschen selbst entscheiden können..." aufgefallen. Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen wollen m.W. schon lange nicht mehr als "Behinderte" oder " Behinderte Menschen" bezeichnet werden. Tatsächlich hat sich aber der Interessenverband von Linn Bade „Arbeitsgemeinschaft der behinderten Arbeitgeber*innen mit Persönlicher Assistenz e. V.“ genannt. Das wäre, abgesehen von den konkreten Inhalten, eine Nachfrage im Bericht Wert gewesen .
zum Beitrag05.08.2025 , 18:31 Uhr
"Jeder versteht das, wenn er will." Im digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache steht, dass das Wort "Tüchtig" im deutschen Sprachgebiet regional unterschiedlich häufig (4,8 /1,3) , insgesamt aber sehr selten gebraucht wird. Es hat auch den Beiklang des Übereifrigen, z.B. in der Bedeutung "ganz beträchtlich". "Bereit" hat mit 91/62 ein wesentlich größere Verbreitung, geringere Schwankungen und ist in "Verteidigungsbereitschaft" über Generationen etabliert.
Ein Wort, das in der Sprecherbevölkerung selten und regional unterschiedlich benutzt wird und dabei auch eine Bandbreite von Deutungsmöglichkeiten hat für eine Sprachschöpfung "kriegstüchtig" zu verwenden ist ja das Gegenteil des Zwecks politische Handlungsfähigkeit zu demonstrieren.
"Wir müssen unsere Verteidigungsbereitschaft auf ein höheres Aktivitätsniveau heben" war wahrscheinlich gemeint. Daran ist ja nichts auszusetzen, darum geht es ja.
Was Russland schon immer unternommen hat um Europa zu dominieren, kann man z.B. in der Geschichte des Großen Nordischen Kriegs nachlesen. Das brauchen wir nicht. Da sind wir einer Meinung.
www.dwds.de/wb/tüchtig www.dwds.de/wb/bereit
zum Beitrag05.08.2025 , 15:19 Uhr
"Energie = Masse * Geschwindigkeit??" Das stimmt leider nicht : Masse * Geschwindigkeit ist der Impuls. Der Impuls spielt bei elastischen Stoßvorgängen eine Rolle. Zusammenstöße im Straßenverkehr sind aber weitgehend plastische Stoßvorgänge, bei denen die kinetische Energie in Verformung umgewandelt wird. * Energie = Masse x Geschwindigkeit zum Quadrat / 2 . * Der Schaden, der bei der plastischen Verformung entsteht, also die Verletzungen des Fußgängers ist proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit. Das ist im Artikel richtig vorgerechnet. Die Verletzungsschwere nach einem Stoß mit 50km/h ist ca. 2,8 mal höher als mit 30 km/h (50*50/30*30=2,77 ).
Das Unfallrisiko selbst hängt von der Reaktionszeit ab. Das wurde im Artikel nicht dargestellt. Die Reaktionszeit ist realistisch mindestens 0,2 bis 0,4 sec. Bei 30km/ h = 8,3m/sec ist man 1,6 bis 3,2m weiter, bei 50km/h =13,9m/sec ist man 2,8 bis 5,6 m weiter, bis man anfängt auszuweichen. Bei 50 km/h fehlen einem1,2m (2,8-1,6) im besten Fall und 2,4m (5,6-3,2) im schlechtesten Fall im Vergleich zu 30km/h um einem Zusammenstoß zu vermeiden.
zum Beitrag05.08.2025 , 13:23 Uhr
Ja , das könnte sein, dass das der Hintergrund ist. “Once the rockets are up, who cares where they come down? / That’s not my department, says Wernher von Braun” ist vom kürzlich verstorbenen Tom Lehrer aus den 50ern.
Keine Waffe hat einen anderen Zweck als zu vernichten.
Im Parlament und in der Öffentlichkeit wird geredet und auf dieser Basis entschieden. Deswegen ging´s darum was verständlicher ist: "tüchtig" oder "bereit" ? "Tüchtig" ist in Deutschland weitgehend ungebräuchlich, wird auch ironisch verwendet und hat außerdem starke regionale Unterschiede. "Bereit" wird in Deutschland ca. 30 mal häufiger als "Tüchtig" verwendet (z.B. in "Bereitschaftsdienst") . Deswegen wissen wesentlich mehr Menschen mit dem Begriff etwas anzufangen und die Diskussion wird deswegen hoffentlich verständlicher. Ob sie dadurch in diesem Zusammenhang auch sinnvoller wird ist die Grundfrage, die Sie richtig gestellt haben. Würde ich mir erlauben zu antworten und danke für Ihre Zuschrift.
zum Beitrag05.08.2025 , 10:42 Uhr
Ja , die Rentenpunkte sind auf den ersten Blick wirklich nicht attraktiv. Aber Putzkraft oder Gärtner arbeiten in Tätigkeiten mit erhöhter Unfallgefahr und da empfiehlt sich die Versicherung bei der gesetzlichen Unfallversicherung, die sie nur bekommen, wenn sie "angemeldet" arbeiten. Unfallbehandlungs- und folgekosten sind nicht läppisch, besonders wenn man darauf sitzen bleibt weil die Krankenkasse diese Kosten wegen Schwarzarbeit zurückfordert.
zum Beitrag05.08.2025 , 10:26 Uhr
"47 Milliarden sind zuviel ..." bleiben aber weitgehend im Land . Das wird immer übersehen: der Kreislauf . Davon werden Mieten und Artikel des Lebensunterhalts bezahlt. Das führt zu Gewinnen bei Lidl,Aldi, Norma und Co, Genossenschaften und Vermietern (schwarz, gelb, orange, grün, rot und blau), die versteuert werden und falls sie Angestellte beschäftigen zu Beiträgen in die Sozialversicherung. Das DIW hat das glaub ich mal berechnet: Deutliche Anteile von den 47 Milliarden fließen in staatliche, halbstaatliche und private Kassen zurück. Wenn die 47 Milliarden weniger werden, werden auch die Rückflüsse kleiner. Es gab mal einen schwerreichen Unternehmer im Konsumartikelbereich, der vielleicht deswegen für das bedingungslose Grundeinkommen argumentiert hat. "Schwarzarbeit", wie in einem anderen Beitrag genannt, gibt es. Das ist aber Kriminalität, bei Leistungsbeziehern außerdem Sozialbetrug und muss verfolgt werden. In den Niederlanden gab´s das vor einiger Zeit umgekehrt, Leistungsbezieher wurden grundlos beschuldigt. Das ist halt schwierig , den richtigen Weg zu finden.
zum Beitrag04.08.2025 , 09:58 Uhr
"Tüchtig" wird, über Deutschland verteilt, unterschiedlich gebraucht und verstanden: www.dwds.de/wb/tüchtig .
Eigentlich hat die Bundeswehr verteidigungsbereit zu sein.
"Bereit" bedeutet: 1. für, auf etw. vorbereitet, fertig 2. zu etw. willig, entschlossen
www.dwds.de/wb/bereit
Das finde ich besser.
zum Beitrag29.07.2025 , 10:52 Uhr
Ohne dass ich mich näher damit beschäftigen will wundert mich was zu sehen und zu lesen ist auch. Ein Wirtschaftsministerium ist zuerst ein konstruktives Ministerium, das Ressourcen und wie damit umzugehen ist bündelt. Ich habe eher den Eindruck, dass in dieser Politik Einzelthemen ohne Berücksichtigung der Zusammenhänge betont werden. Das ist eigentlich nie erfolgversprechend.
zum Beitrag29.07.2025 , 06:27 Uhr
Den Verweis auf die DIN (ISO) Normen finde ich gut. Das ist ein Riesenwerk, dass klimaorientiert durchgearbeitet werden müsste. Wenn man sich das Bild anschaut liegt der Böschungswinkel kurz vor dem Schüttwinkel von Erdreich und man fragt sich, ob auch hier das "Syndrom des Kölner Stadtarchivs " = "Es wird schon gut gehen" planungsmaßgeblich war. Umsicht stelle ich mir anders vor.
zum Beitrag27.07.2025 , 20:15 Uhr
Der Placebo Effekt ist sehr stark, sogar schädliches wird als nützlich empfunden. Ich denk, wie man sich fühlt hängt am ehesten von einem selbst ab. Es gibt Menschen, denen Herzinfarkt oder sogar Knochenbrüche nicht wehtun.
zum Beitrag27.07.2025 , 20:04 Uhr
Gemessen daran, dass die TAZ eine Tageszeitung ist, stellt der Artikel sowohl die Patientenperspektive als auch die medizinisch - wissenschaftliche Lage sehr gründlich, aber auch gut lesbar und verständlich dar. Den Beteiligten kann man danken, dass sie sich zur Verfügung gestellt haben und weiter viel Erfolg wünschen.
zum Beitrag27.07.2025 , 14:27 Uhr
Möchte ich zustimmen. Barry Marshall und John Robin Warren entdeckten 1983 Helicobacter pylori, obwohl seit 1905 Bakterien im Magen bekannt waren . 1984 schluckte Marshall ein Reagenzglas mit Helicobacter im Selbstversuch und wurde umgehend schwerst krank. Es dauerte dann trotzdem noch bis 1989 bis zur Anerkennung.
zum Beitrag27.07.2025 , 09:47 Uhr
Ich habe "berufliche", nicht "allgemeine" Gesundheitsüberwachung geschrieben. Gemeint habe ich die Aufsicht über alle Personen, die Gesundheitsberufe ausüben. Dazu gibt es die Heilberufsgesetze, die aber, wie im Artikel beschrieben , Länderangelegenheit sind. Die Ärztekammern sind in diesem Rahmen öffentliches Recht, deren Berufsordnung nicht nur die Berufsausübung der Ärzte selbst sondern die Aufgaben der Ärzte in der gesamten Gesellschaft betreffen. Das ist so, nicht weil die Ärzte das meinen, sondern weil es ihnen durch Gesetz und Verordnung so vorgegeben ist. Die "Neue Germanische Medizin", um die es im Artikel geht begründet sich ja über einen vermeintlichen Volksbegriff. Für die Gesundheit des Volkes sind aber die ganz normalen approbierten Ärzte zuständig, das steht so in der Bundesärzteordnung. Die Kirchen habe ihre Sektenbeauftragten, sollten die Ärztekammern und auch alle andere Gesundheitsberufe sich argumentativ um die gesundheitlichen Irreführungen des Volkes kümmern. Es ist sehr gut das die TAZ über diese Irreführungen berichtet, aber eigentlich ist es die Aufgabe der approbierten Gesundheitsberufe, sich damit auseinander zu setzen. So habe ich das gemeint.
zum Beitrag26.07.2025 , 19:10 Uhr
Finde ich auch
zum Beitrag26.07.2025 , 19:04 Uhr
Das Zitat von Anatole France kannte ich nicht. Danke sehr, sehr passend !
zum Beitrag26.07.2025 , 18:49 Uhr
Das liegt ja auch an den Länderministerien, die für die berufliche Gesundheitsüberwachung zuständig sind, Ärztekammern einschließlich ihrer Bundesarbeitsgemeinschaft eingeschlossen, die dazu nichts sagen, obwohl sie das eigentlich nach Berufsordnung der Ärzte sollten, denn dort heißt es ganz germanisch : "§1 Der Arzt dient der Gesundheit des einzelnen Menschen und des gesamten Volkes." Germanischer geht´s doch nicht. - "Gesundheit" ist ein unscharfer Begriff, der sich aus der Diskussion formt, deswegen auch (ver)formbar ist.
zum Beitrag25.07.2025 , 09:39 Uhr
Betteln ist ein soziales Symptom, das besser von den Ursachen her behandelt würde. Wir könnten ja argumentieren: wir haben eine Grundsicherung, warum bettelt dann jemand? Da spielen auch sozialpsychiatrische und andere Gesundheitsfragen hinein. Eine Riesenverwaltung wird doch schaffen, Ursachen zu finden. Mich stört "betteln" nur in dieser Dimension. Der Mensch, der da still sitzt und seinen Pappbecher hinhält hat eher mein Mitgefühl, auch wenn es das "Betteln ohne Not" = " Betteln als Beruf" gibt, was man mit etwas Menschenkenntnis erkennt. Er unterscheidet sich grundsätzlich nicht von den Fundraising Kampagnen hochangesehener Organisationen, die auch dazu dienen Mitarbeitern Gehälter zu zahlen.
zum Beitrag25.07.2025 , 09:15 Uhr
In der Anhörung zur Rahmedetalbrücke hat der damalige Verkehsminister gesagt : «Man muss sich als Hausspitze auf das Urteil seiner Fachleute verlassen.» Das ist das Prinzip: Ein Fachministerium darf von einem Minister geleitet werden. Es gibt mehrere Fachministerien, deren Handlungen für die Bevölkerung überlebenswichtig sind: Gesundheit, Verkehr, Verteidigung, Inneres, in gewissem Umfang Justiz. Das kann man nicht relativieren: Wer sich nicht auskennt darf nicht die Aufsicht führen. Das ist in unserem Land aber erlaubt , in der Exekutive, in der Legislative und inder Judikative. Daran liegt das. www.zeit.de/news/2...ht-problematisiert
zum Beitrag25.07.2025 , 07:48 Uhr
Das fällt mir auch regelmäßig auf. Eschede ist passiert weil sich die Wartungsintervalle nicht nach der km - Leistung , sondern nach der Betriebszeit des Zugs in Monaten richteten. Das ist bei einem zyklisch belasteten Bauteil technisch ganz einfach falsch. Die Rahmedetalbrücke wäre um ein Haar kollabiert, wenn nicht m.W. die Bundesautobahnverwaltung eingegriffen hätte. Ob das die Justiz ist weiß ich nicht. Das sind auch Experten, die nicht einer Meinung sind. z.B. www1.wdr.de/nachri...ausschuss-100.html
zum Beitrag24.07.2025 , 20:52 Uhr
Das ist, genau genommen nicht tragisch. Denn in der Tragödie kommt die Figur , die die Handlung verursacht hat zu Fall. Das ist hier nicht der Fall, die Verursacher sind nicht zu Schaden gekommen . Die Ereignisse sind traurig, aber eigentlich absurd, weil die Regeln der Planung von Massenveranstaltungen bekannt waren aber nicht beachtet worden waren. Das ist das "Absurde": Was der Mensch gegen gesunden Menschenverstand und gesicherte Erkenntnis immer wieder gleich falsch macht. Es wird immer Menschen geben, die der Meinung sind , dass sie frühere Erkenntnisse nichts angehen. Das wird so bleiben.
zum Beitrag24.07.2025 , 20:34 Uhr
Das stimmt. Es müsste heißen: "Duisburg gedenkt der Opfer bei der Loveparade". Andererseits : wenn die Loveparade die direkte Ursache der Opfer war, waren diejenigen, die die Loveparade verursacht (genehmigt und durchgeführt) haben die Ursache der Opfer. Nicht mal das haben sie verstanden. Es ist ein doppeltes Victim Blaming : "Hättet ihr Euren Verstand gebraucht und erkannt wie ( unfähig, skrupellos , größenwahnsinnig ... ) wir sind hätten wir euch an eurer Stelle geraten nicht hinzugehen. Dass ihr euren Verstand nicht ernst nehmt, dafür können doch wir nichts. " Die Gedenktafel ist die Kurzfassung davon .
zum Beitrag10.07.2025 , 02:52 Uhr
"Die Aktion soll aussehen wie eine riesige Graswurzel-Bewegung. Wenn man näher hinschaut, ist es aber eigentlich nur ein Kunstrasen." ist eine originelle Formulierung. Mir ist das Verbissene an diesen Bewegungen auch unangenehm. Wenn man sich ein bisschen mit Natur beschäftigt, erkennt man doch , dass die Natur sich überall möglichst viele Optionen offenhält, nicht nur eine oder zwei. Diese Aktivisten sind entfremdet. Wir haben insgesamt sehr gute Regelungen zum Lebensschutz. Das Ganze ist nicht perfekt, das muss man aber nicht mit der Brechstange bearbeiten.
zum Beitrag09.07.2025 , 20:17 Uhr
Ich würde sagen, Frau Zingher hat eher recht : es ist ziemlich zäh. Vor Jahren schon hatten wir in den Kommentaren die Frage : Sollen wir uns irgendwie dran gewöhnen und was macht das mit uns ? Gott sei Dank hat es in Luzk keine (körperlich) Verletzten gegeben. Vielleicht wird doch was besser ? Jeden Tag die Frage, können wir nicht anders oder wollen wir nicht anders ist zäh. Diese Frage drängt sich ja so auf: Können wir es einfach nicht einen Luftraum undurchdringlich zu machen ? Das wäre schlecht für uns.
zum Beitrag09.07.2025 , 18:02 Uhr
Danke für die Zuschrift. Das meinte ich. Das geht möglicherweise gar nicht, einfach weil es wegen der vielen Beteiligten eine zu breite Grauzone gab/gibt. Dass es das überhaupt gab war aber richtig, weil es um die Beseitigung der Ursachen ging, medizinisch gesprochen um Sekundärprävention, das Verhindern der Wiederkehr einer Krankheit oder Krankheitsphase. Wir haben Gott sei Dank im Strafgesetzbuch entsprechende Paragraphen, in anderen Ländern gibt es das nicht. Das ist ein hohes Gut. Nehmen wir an Russland verliert. Wer wird die Politik, die dazu geführt hat ächten? Wer soll das durchsetzen ? Wie ?
zum Beitrag08.07.2025 , 15:39 Uhr
Russland ist geographisch das größte Land der Erde. Unvermeidlich hat ein großes Land mehr Nachbarn als ein kleines. Die russische Führung fühlt sich trotzdem umzingelt. Ein Löwe muss die Hauskatzen bekämpfen denn sie könnten ihm gefährlich werden ist die Logik. Man hat den Eindruck, dass die russische Führung nichts Sinnvolles mit diesem riesigen und reichen Land anfangen kann. Solange die russische Führung nichts Sinnvolles mit diesem Land anfangen kann wird der Drang nach außen bleiben, obwohl größer werden als der größte ein Widerspruch in sich ist.
zum Beitrag08.07.2025 , 14:22 Uhr
BItte gern. Ich hatte nur so im Gedächtnis, dass Karl der IV als einer der ersten "Schreibtischtäter" gilt und dann die Quelle zufällig gefunden.
zum Beitrag08.07.2025 , 14:10 Uhr
„an vielfältigen psychischen Erkrankungen leidende baltische Promenadenmischung der europäischen Russophobie.“ Man kann kaum glauben, dass offizielle russische Stellen so etwas veröffentlicht haben. Tiervergleiche und Psychiatrisierung. In Deutschland würde man sich schämen sich so auszudrücken, ganz egal über wen. Ich würde denken, dass viele russische Leser vor diesem Poster betreten schweigen und sich Gedanken über ihre Führung machen, auch wenn es ihnen und uns nichts hilft.
zum Beitrag08.07.2025 , 12:47 Uhr
Stimmt. Sprache, Möbel, Pflanzen, Proportionen, alles Baumarkt. Einfach alles wegdokeriert.
zum Beitrag08.07.2025 , 12:17 Uhr
Es ist ein relativ technisches Thema. Es ist gut , dass die TAZ sich damit beschäftigt, dann kommt man mit der Zeit an das Thema ran. Getrenntes Abwasser klingt gut.
zum Beitrag07.07.2025 , 13:40 Uhr
"..bis auch in Russland klügere Köpfe nachgewachsen sind." wäre ich eher pessimistisch. Das wird enden wie bei uns. Trotz Entnazifizierung Generationen Unverbesserlicher. Russland hat auf ewig ganz andere Ressourcen als Deutschland 1945. So etwas in Schach zu halten ist sehr anspruchsvoll.
zum Beitrag07.07.2025 , 13:35 Uhr
Mit Kindern in Charkiw zu bleiben ist eine enorme Leistung. Was die drei auf dem Bild für uns leisten ist, dass sie uns zeigen wieviel Widerstand möglich ist.
zum Beitrag07.07.2025 , 13:25 Uhr
Die europäischen Boomer kennen die Spätfolgen solcher Kindheiten von ihren Eltern, Jahrgänge ca. 1925 bis 1945. - Den Angriff auf das Kinderkrankenhaus in Kiew mit einem Marschflugkörper und die nachfolgend anhaltende Weigerung Marschflugkörper zu liefern habe ich nicht vergessen. Die Unterstützungsverweigerer können sich ja fragen, ob sie bei ihrer Meinung bleiben wollen und wie sie sich dabei fühlen.
zum Beitrag07.07.2025 , 13:11 Uhr
Möchte Ihnen zustimmen, ein ganz besonders deplazierter Beitrag.
zum Beitrag07.07.2025 , 04:24 Uhr
Der Nationalsozialismus wurde militärisch, nicht politisch , d.h. durch eine große Zahl von Menschen im Widerstand beendet. Wir hatten einen Bundespräsidenten, dessen Vater von seinem Sohn im Prozess als vollkommen unschuldig verteidigt worden war. Das ist in mehreren Dimensionen symptomatisch.
zum Beitrag07.07.2025 , 03:46 Uhr
Das würde ich mir erlauben auch so zu sehen. z.B. hdbg.eu/juedisches...inde/nuernberg/676
zum Beitrag06.07.2025 , 13:29 Uhr
Wenn historisch sauber gearbeitet wurde gibt´s keinen Grund für Ablehnung. Vielleicht gibt´s eine/n Universitätsprofessor/in, der das bestätigt ? Dann wäre dem Ganzen die Grundlage entzogen. - Wenn jetzt 90 - jährige ihre Einstellungen nicht ändern können und wollen, kann ich das tolerieren. Es gibt sogar Jüngere , die das nicht können. Das hat mit der "Ehre" zu tun. Ehre ist in diesem Katalog nicht Tatsachen einzusehen und sich ggf. bei den Opfern zu entschuldigen, sondern auf einer unrechten Tat zu beharren. Deswegen ist es gut , dass es diskutiert wird, vielleicht liest er´s ja, niemand will ihm was Böses . Eltern sind nicht perfekt, das kann doch jeder akzpetieren.
Dem Kommentar von Axel Schäfer kann ich zustimmen. "Volkswagen" gab´s erst seit 1937 im Firmennamen der Vorbereitungsgesellschaft. Fahrzeuge für den Privatverkauf gab´s erst in der Nachkriegszeit. www.volkswagen-new...de/geschichte-3693
zum Beitrag05.07.2025 , 07:48 Uhr
Ich kann nur sagen: " Mein Mitgefühl, ich teile Ihren Schmerz."
zum Beitrag05.07.2025 , 07:11 Uhr
Ein mühevoller Kommentar. Wer regelmäßig Befehle zum Serienmord gibt hat eine Struktur, die die amerikanische Psychiatrie als "Dark Triad" bezeichnet. Das weiß das Pentagon. Es wird trotzdem telefoniert. - Es geht zuerst gar nicht um die strategischen Ziele, sondern es geht darum, dass eine Person ihren widerlichen Charakter an anderen Menschen auslassen will, welcher Nationalität ist ihr sekundär. Das sieht man an den russischen Gefallenen, an den Russen, die im Straflager sterben, die vergiftet oder im Hausflur erschossen werden oder aus dem Fenster fallen. Zum Aktivitätsmuster der Dark Triad gehört auch die seelische Mißhandlung, die Anstiftung zu Verbrechen oder deren Duldung bei den Gefolgsleuten, die Beschädigung des Charakters oder Widerstandswillens bei den Gegnern . Die Symptomproduktivität dieses Charakters sollte nicht unterschätzt werden. Das Verdienst des Artikels ist darauf hingewiesen zu haben.
zum Beitrag04.07.2025 , 13:26 Uhr
In dem Artikel wurde nicht über Solardachziegel gesprochen. Es gibt ein breiteres Angebot dazu. Ich habe vor ein paar Jahren gelesen, dass im archäologischen Park Pompeji PV Module mit Form und Farbe von klassisch-römischen Terrakotta Dachziegeln verbaut wurden. Das scheint technisch zu gehen.
zum Beitrag04.07.2025 , 09:26 Uhr
Der im Text zitierte britische NHS ist im wesentlichen steuerfinanziert. Kein Untertan der Krone bezahlt annähernd den Krankenkassenbeitrag eines deutschen "Geringverdieners". Deswegen darf der NHS sich anmaßen den Untertanen Vorschriften zum Arztbesuch und zur Körperpflege zu machen. - Der deutsche Patient wird gesetzlich gezwungen im Voraus für eine Leistung zu bezahlen. Leistung und Gegenleistung sind, wie überall, wesentliche Voraussetzungen der Diskussion von Rechten und Pflichten. Deswegen darf man das nicht direkt vergleichen, so wie im Text geschehen
zum Beitrag04.07.2025 , 08:38 Uhr
Warum ?
zum Beitrag04.07.2025 , 02:05 Uhr
„dass die Patientinnen und Patienten mehr eigene Kompetenz entwickeln, ihre Beschwerden einzuschätzen und selbst etwas für ihre Gesundheit tun. Wenn die Patienten selbstständiger wären auch im Umgang mit sich selbst, wäre das der größte Fortschritt“,
kann man Frau Dr. Kollmer nur zustimmen. Selbstwirksamkeit ist gesünder.
Woran liegt´s ?
Prof Trabert musste vor einiger Zeit fordern den Erste Hilfe Unterricht! in die Lehrpläne der Schulen zu integrieren. Denn nicht einmal das gibt es, nicht einmal im Lehrplan des Biologie Leistungskurses und schon gar nicht des Grundkurses z.B. eines großen Bundeslandes.
Deutschland hat aus dem gleichen Grund eine Laien-Reanimationsquote im letzten europäischen Drittel. /1 Abb.3
Schulunterricht über die dringlichen genauso wie über die verbreiteten Erkrankungen als notwendige Voraussetzung der frommen Forderung wäre naheliegend.
Wer macht die Lehrpläne ?
Den www.haev.de/ und die www.dgsmp.de/?s=Schulunterricht interessiert das nicht.
/1 www.bundesgesundhe...ation_BMG-BZgA.pdf
zum Beitrag03.07.2025 , 16:01 Uhr
Das beste an diesem Artikel ist, dass die TAZ was dazu gesagt hat. Aufklärung hilft bei Drogen entweder gar nicht oder langsam.
"Die meisten Menschen benutzen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren." Jean de la Bruyère 1645-1696
M.a.W.: Das war schon früher bekannt.
zum Beitrag03.07.2025 , 14:06 Uhr
Sehr originell. 1972 gab´s den Renault 5 Électrique mit 10 PS und 60km/h. Alles kommt irgendwie an. insideevs.de/news/...que-1972-historie/
zum Beitrag03.07.2025 , 10:52 Uhr
"Kritisiert wurde dabei, dass Merz Homosexualität in die Nähe von Pädophilie gerückt hatte."
Ich möchte gern darauf hinweisen, dass die Wortbedeutung von "Pädophilie" im eigentlichen Sinn "Freundlichkeit gegenüber Kindern" bedeutet. Der deutsche Übersetzer der "Orthopédie" hat sich 1744 das Pseudonym "Philopaidon" gegeben um auf das Anliegen einer kindgerechten Medizin hinzuweisen. Missbrauchsimmanent wurde dieser Begriff in der Folgezeit als "Falscher Freund" eingebürgert. "Pädophil" im eigentlichen Wortsinn sind die Kinderrechtskonvention, UNICEF , Save the Children, SOS , die Kinderfriedensdörfer ...
Gemeint ist hier "pädosexuelle Kriminalität". Das darf und soll man richtig ausdrücken.
"Kritisiert wurde dabei, dass Merz Homosexualität in die Nähe von pädosexueller Kriminalität gerückt hatte" wäre unmissverständlich.
zum Beitrag03.07.2025 , 09:22 Uhr
Ich habe mich kurz gefasst. Wenn Verschwendung kritisiert wird soll man ja nicht selbst verschwenden ? "Ich brauche mehr Geld" ist der Vortrag des Vorstands, einer Quengelzone von Erwachsenen, die dadurch auch nichts anderes wurde außer übergewichtig. - Heute ist Todestag von André Citroën, im Wikipedia - Artikel steht wie er die Munitionsknappheit der franz. Armee im ersten Weltkrieg beendet hat.
zum Beitrag02.07.2025 , 05:51 Uhr
Der Wahre Skandal sind wir. Uns ( Menschen mit Wahlrecht für den Bundestag) gehört die Bahn. Wir sind der Eigentümer. Wir wählen den Bundestag , der Bundestag bestimmt die Regierung, die Regierung bestimmt den Vorstand und den Aufsichtsrat der Bahn . Der Bundestag wählt den Verkehrsausschuss, der Verkehrsausschuss kontrolliert alle zusammen. Wir haben das alles zu verantworten - den größten Unfall in der neueren Eisenbahngeschichte eingeschlossen, für den es nach Urteil des Gerichts keinen Verantwortlichen gibt - außer uns.
zum Beitrag01.07.2025 , 19:55 Uhr
"In der Schweiz sorgte das kurz für Schnappatmung." "Schnappatmung" ist die Atemform Sterbender. Könnte gemeint sein, der Gebrauch hier ist aber etwas makaber.
www.pschyrembel.de...patmung/K0KH2/doc/
zum Beitrag01.07.2025 , 12:25 Uhr
"Rechnet man diese Summen hinaus, käme die Bahn bis 2029 auf Zusatzmittel von 29 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen. Brauchen täte sie Lutz zufolge aber rund 45 Milliarden Euro."
Die Vergoldung der Schienen noch nicht mitgerechnet.
zum Beitrag01.07.2025 , 11:32 Uhr
Das ist ein sehr interessanter und anschaulicher Bericht. Über die Bivalenz von Sicherheit und Unsicherheit. Etwas, was wir nicht direkt kennen, aber irgendwie droht. Den Personen, über die berichtet wird kann man nur Glück und Erfolg wünschen.
zum Beitrag30.06.2025 , 06:44 Uhr
Ich verstehe den Kommentar auch nicht so richtig. Man muss aber zugestehen, dass es ein Kommentar über ein Fiasko ist. Der Hinweis auf die vorangegangen deutschen Regierungen ist sicher richtig. Da war eine Kette elementarer Fehler. Man hat den Eindruck, dass die Behauptung unserer Würde dort kein richtiges Anliegen war und ist. Das ist schwer zu kommentieren.
zum Beitrag29.06.2025 , 12:34 Uhr
Möchte ich zustimmen. Die Presse sollte sich bei Personen-und anderen Namen formal korrekt äußern.
zum Beitrag29.06.2025 , 09:03 Uhr
"Am Mittwochabend beschloss die Gemeindevertretung den Abriss des kompletten Komplexes – ohne vorher nochmal mit den Betreibern gesprochen zu haben. Langfristig wolle man eine neue Kulturstätte aufbauen, sagt Winzer. Aber das werde angesichts leerer Kassen dauern."
Das muss man zweimal lesen :
Die Brandstifter müssen den Wiederaufbau bezahlen ! Ein Bürgermeister, der nicht einmal darauf kommt ist ein Fall für die Kommunalaufsicht.
Auch den Betreibern kann man raten ihren geschäftlichen Schaden bei den Verursachern einzutreiben.
Außerdem : War das Gebäude nicht brandversichert ? Wer hat das unterlassen ?
Die Verwaltung befürchtet für den entgangenen Gewinn der Betreiber zu haften und kündigt deswegen .
Der Betreiber ist aber ein Wirtschaftsfaktor, der ohne Zentrum keine Steuern und keine Gehälter bezahlt.
Diese Gemeindevertretung ist der Lage nicht gewachsen. Es ist Sache der Wähler die Konsequenzen zu ziehen.
zum Beitrag28.06.2025 , 19:07 Uhr
Es ist schon mal gut , dass überregional ausführlich berichtet wird. Der Abriss des Zentrums ist ein ganz falsches Signal: eine Erfolgsquittung für das was die Brandstifter eigentlich wollten. Soviel politische Strategie müsste auch ein Kommunalpolitiker verstehen. Man kann den Verantwortlichen nur raten den Abriss möglichst schnell einzustellen, modernisiert aufzubauen und eine Gedenktafel aufzustellen. So teuer ist das nicht. Warum werden Jugendliche radikal ? Weil Erwachsene langweilig sind und eh nix können.
zum Beitrag27.06.2025 , 14:30 Uhr
Weil die Abwehr dort so stark ist. Die meisten "Organisationen" haben eine befristete Mitarbeit mutmaßlich auch Kostenbeteiligung erklärt.
Es gibt auch das OEG/ SGBXIV, das das gleiche Anliegen in allgemeiner Form hat, dort gibt es keine Befristungen. Dort gibt es auch Zahlungen, das muss man sich aber individuell ansehen.
Bin Ihrer Meinung : Verursacherprinzip bei Schäden. Das Problem entsteht dadurch, dass der Geschädigte juristisch schwächer als der Schädiger ist.
www.fonds-missbrau...igte-institutionen
www.bmas.de/DE/Soz...ungsrecht-art.html
zum Beitrag27.06.2025 , 12:08 Uhr
„Missbrauch hört nicht auf, deswegen müssen auch die Hilfen bleiben“
Das ist ein verheerende Prognose.
Denn es geht ursächlich um: "... Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ..." und deswegen auch um das zugehörige in ein paar Tagen wirksame Gesetz.
Gemeint war mutmaßlich : "Die Folgen von Missbrauch hören so schnell nicht auf." Das wäre richtig, denn es handelt sich um "Generationendelikte", also Delikte, die über mehr als eine Generation wirksam bleiben können. Mit Geld kann man diese Schäden, wesensimmanent nicht entschädigen. Es geht um die Folgen. Der Rechnungshof hat insoweit recht, als die ausufernde Belohnung eines Krankheitsgewinns so wenig gesund ist wie eine Anerkennungspedanterie, die den Opfern nur die Narben aufreißt.
zum Beitrag27.06.2025 , 11:41 Uhr
WIr hatten ja einen sehr guten Arbeitsminister. Corona etc. ohne größere Einbrüche in der Beschäftigung muss man erst mal leisten. Ich find´s besser wenn man bei den Bewährten bleibt. Das haben sie sich verdient.
zum Beitrag26.06.2025 , 12:29 Uhr
"In Deutschland ist es nicht strafbar, Vergewaltigungsaufnahmen von Erwachsenen zu besitzen oder zu downloaden. Das Bundesjustizministerium sieht auch nicht vor, dies zu ändern."
Stimmt nicht ganz :
www.gesetze-im-int...e/stgb/__201a.html www.gesetze-im-int...e/stgb/__184k.html
Es gibt aber nicht nur eine darauf spezialisierte Kanzlei. In den Internetauftritten kann man sich über die gängigen und wirksamen Ausreden informieren, deswegen stimmt die Straffreiheit indirekt schon .
"Zum Brechen" : Bin ich Ihrer Meinung.
zum Beitrag23.06.2025 , 17:13 Uhr
Kann man kaum glauben: Ein Konglomerat an Straftaten, Körperverletzung, Vergewaltigung , Verstöße gegen des Arzneimttelgesetz (Strafrahmen bis 3 Jahre), Verstöße gegen das Betäubungsmttelgesetz ( Strafrahmen bis 5 Jahre ggf. höher), Wiederholungstäter, gewerbsmäßige Begehung evtl. an Minderjährigen, Bandenbildung, Vorsatz - keine Ermittlungen, keine gesetzgeberischen Initiativen ?
zum Beitrag23.06.2025 , 13:49 Uhr
In meinem Beitrag fehlt eigentlich das persönliche. Wenn man den Opa so sieht ist das sehr viel für ein Kind. Das war, würde ich sagen häufiger in den Jahrgängen bis ca. 1970. Eltern und Goßeltern, die in kindlicher Beobachtung, nicht mit sich zurechtkommen in Verbindung mit dem Gefühl der Hilflosigkeit ihnen gegenüber, das auch später bestehen bleibt. Mit dem Artikel wurde dem Opa das Denkmal gesetzt. So gehört sich das.
zum Beitrag22.06.2025 , 10:57 Uhr
Gehört eigentlich auf die Tragödien - Seite. TAZ Autoren beschäftigen sich auch damit wie Senioren leben sollten, vielleicht dahin. Das ist in Bezug auf die Biographie des Autors , sonst aber nicht typisch Ingolstadt. Andere technisch - industriell geprägte Mittelstädte sind so ähnlich. In der Stadt und zu Hause sieht´s aus wie die DIN - Normensammlung persönlich. * Die ganzen geschönten Nachkriegsbiographien gibt´s überall in Deutschland. Das waren vorher Mitläufer und nachher Mitläufer, je nachdem wo der Wind her wehte, charakterlos gehässig, je nachdem welches Beuteschema verlangt wird.
Der Autor ist relativ jung , daran kann man sehen wie lange so etwas wirkt. Das ist der Wert dieses Artikels.
zum Beitrag22.06.2025 , 10:16 Uhr
"Wer zu lange hinsieht, wird stumpf. Wer zu lange wegsieht, wird kalt." Das ist gut formuliert. Es gibt aber auch einen gegenteiligen Effekt : den sozial verursachten körperlichen Schmerz ( "Social Pain" im Total Pain Concept nach Saunders), körperliche Schmerzen durch das Mitansehenmüssen körperlicher Schmerzen anderer. Das Konzept kommt historisch aus dem zweiten Weltkrieg. Man wird nicht nur stumpf, dieser Schutz funktioniert nicht immer, sondern evtl. krank oder kränker als man vorher war. Das sind Wechselwirkungen, auch unter uns, den Teilnehmenden und den Nichtteilnehmenden. Man braucht in dieser Lage eine psychosoziale Strategie, das stimmt, darauf weist der Artikel hin und das ist sein Verdienst.
zum Beitrag21.06.2025 , 16:47 Uhr
1981-1985 Berufsausbildung zur Radio- und Fernsehtechnikerin mit Gesellenprüfung; 1985-1988 Berufspraxis im elterlichen, mittelständischen Elektro-Handwerksbetrieb; 1988-1990 Technikerschule mit Abschluss als staatlich geprüfte Elektrotechnikerin; 1990-1994 Entwicklung von Systemelektrik für Hubschrauber bei eurocopter.
Das brauchen wir : Endlich mal jemand, der sich mit elektrischem Strom, Handwerk und Hubschraubern auskennt !
hdbg.eu/biografien...l/ilse-aigner/8734
zum Beitrag20.06.2025 , 09:52 Uhr
Der Artikel berichtet ein sehr wichtiges Anliegen.
"Pirna-Sonnenstein: Hier ermordeten die Nationalsozialiten über 13.000 geistig behinderte Menschen Foto: Max Gärtner/imago"
Die Begrifflichkeit "geistige Behinderung" wird von den "Betroffenen" mehrheitlich als diskiminierend abgelehnt. /1 Diese Begrifflichkeit war sogar ein Baustein auf dem Weg zu den Verbrechen, an die erinnert werden soll. Behindert war/ist man nicht, behindert wird man, m.a.W. geistig behindert waren/sind nicht die , die dafür gehalten wurden, sondern diejenigen , die sich angemaßt haben so zu bewerten.
In vielen Klassifikationen wird die irreführende Begrifflichkeit trotzdem noch gebraucht, es wird daher eine längere Übergangszeit geben bis etwas griffiges Neues gefunden ist. Im Kontext historisch-politischer Arbeit würde ich diese Begrifflichkeit in Anführungszeichen benutzen.
z.B. "Pirna-Sonnenstein: Hier ermordeten die Nationalsozialisten über 13.000 "geistig behinderte" Menschen Foto: Max Gärtner/imago"
/1 www.lebenshilfe.de...ge-zur-bezeichnung
zum Beitrag19.06.2025 , 20:11 Uhr
Das ist schön , so ist das richtig ! Ich hätte einen Verweis auf den www.dbs-npc.de/ platziert. Die Ukrainer sind selbst stark genug, es ist aber nicht schlecht , sich zu vernetzen.
"Gegen Schmerzen helfen Opium und Arbeit" (Heine)
www.dbs-npc.de/nac...n-der-ukraine.html
zum Beitrag19.06.2025 , 14:17 Uhr
Symptomatisch abwegig. Verkehrsminister und Umweltminister wussten nichts davon obwohl der Bahnvorstand weisungsgebunden ist? Gibt`s nicht einen Bahnvorstand mit selbst 5 Kindern ?
zum Beitrag18.06.2025 , 21:14 Uhr
Was im Artikel nicht beleuchtet wird ist die gegen ältere allein lebende Personen gerichtete (organisierte) Kriminalität. In größeren Präsidien gibt es deswegen darauf spezialisierte Kommissariate. ( Klassiker zum Thema : Tartuffe) Dass ältere Menschen aus der Vergangenheit und ihren Zeugnissen leben und daraus persönlich Sinn ziehen ist ja nur logisch. Das muss man auch so lassen, denn es gibt ein Recht auf seelische Gesundheit im Alter. Wenn man heutige Mietrichtwerte für 3- bis 5-köpfige Familien zu Grunde legt (75 bis 105m²) dann muss man einer über 70-jährigen Witwe , die über Jahrzehnte in einer 100m² Wohnung Kinder erzogen hat nicht vorhalten, was sie dort noch will. Mietrichtwerte sind Untergrenzen, in denen viele Ältere als Jüngere früher über Jahrzehnte gelebt haben. Deswegen dürfen sie im Alter endlich mal etwas großzügiger leben (wenn sie sich das leisten können).
zum Beitrag18.06.2025 , 08:39 Uhr
Das ist auch ein Angriff auf uns weil alle Welt sieht, dass wir noch immer nicht in der Lage zu einer undurchdringlichen Luftabwehr sind. Auf den Charakter des Befehlsgebers hätte man schon in der Episode "schwarzer Labrador in Sotschi" reagieren können. So etwas war/ist unübersehbar signfikant und wir leben alle mit den Folgen dieses eklatanten politischen Fehlers. - Man sollte die Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten nicht auch noch gering schätzen. Das ist vielleicht eine gute Absicht, aber kein guter Zweck. Das macht man nicht und nützt auch nichts.
zum Beitrag17.06.2025 , 15:22 Uhr
Wenn ich mich einmischen darf: Der Satz 1 geht dem Satz 2 voraus und ist apodiktisch und unmissverständlich dem Satz 2 übergeordnet. " ..zu begründen geeignet sind." ist ein Missbrauchschutz. Die juristischen Besonderheiten, die aufgezählt sind stimmen. Deswegen soll man unabhängig von der Großwetterlage dem Amt seine Gewissensentscheidung in Form eines Antrags mitteilen. Denn dadurch wird sie zur Mitteilung einer mit der Persönlichkeit des Antragsstellers unauflösbar verbundenen Gewissensentscheidung.
zum Beitrag17.06.2025 , 14:41 Uhr
Habe ich irrtümlich bei Nihilist mit beantwortet. Das ist schon klar . Ein Soldat darf keine Straftaten begehen , auch nicht durch "Befehl", denn dadurch verliert der Befehl seine Grundlage. Was Sie zusätzlich aufgezählt haben stimmt natürlich auch : Verletzung der Menschenwürde, Befehlsmissbrauch zu anderen als dienstlichen Zwecken, das ist alles klar. Sozusagen : das sind keine Befehle sondern etwas Unerlaubtes , ein Delikt des Vorgesetzten. Es ist aber unvermeidlich , dass im Gefecht geschossen wird und dabei Menschen, Angehörige der der feindlichen Streikräfte getötet werden . Einen Befehl zum Gefecht darf der Soldat nicht verweigern mit der Gewissenbegründung. Wenn er die Tötung des Gegners im Gefecht nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann muss er den Dienst mit der Waffe verweigern. Was ich persönlich besser finde, weil dann alle wissen wie sie dran sind.
zum Beitrag17.06.2025 , 14:24 Uhr
Das ist schon klar. Der Soldat darf nicht zu Straftaten gewzungen werden. Er muss aber die taktischen Befehle ausführen, die auch zum Tod von Menschen in einer anderen Kriegspartei führen werden, ausführen.
Sie haben gemeint, dass es eine Wehrpflicht ohne Waffenzwang gibt. Das ist für mich unlogisch.
Im Wehrpflichtgesetz steht :
§ 4 Arten des Wehrdienstes (1) Der nach Maßgabe dieses Gesetzes zu leistende Wehrdienst umfasst 1. den Grundwehrdienst (§ 5), 2. die Wehrübungen (§ 6), 3. die besondere Auslandsverwendung (§ 6a), 4. den freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst im Anschluss an den Grundwehrdienst (§ 6b), 5. die Hilfeleistung im Innern (§ 6c), 6. die Hilfeleistung im Ausland (§ 6d) und 7. den unbefristeten Wehrdienst im Spannungs- oder Verteidigungsfall.
So wie ich es verstehe ist ein ziviler Ersatzdienst kein Wehrdienst nach Artikel 4 , Absatz 3 des Grundgesetzes.
Auch die Hilfeleistungen nach §6 beziehen sich auf §4 des Wehrpflichtgesetzes und dürfen und können nicht ohne Grundausbildung geleistet werden.
www.gesetze-im-int...wehrpflg/WPflG.pdf
zum Beitrag17.06.2025 , 14:03 Uhr
Danke für den Hinweis . Ich bin nicht Jurist und kenne mich nicht in Einzelheiten aus, meine aber , dass die Argumentation stimmt. Wir sind seit 2011 statt beim Bufdi statt beim Zivi . Derzeit sind etwa 36.000 Dienstleistende freiwillig tätig , seit 2011 waren es über 400.000 Dienstleistende. Das sind ungefähr die Hälfte der früheren Zivis / pro Jahr und pro Jahrzehnt. Ich interpretiere die Zahlen so , dass "einen sozialen Dienst leisten" für mehr als nicht Wenige sinnvoll ist. Das könnte man verallgemeinern, wenn man es politisch wollte. Eine Wehrpflicht mit Grundrecht zur Verweigerung nach Art4. Abs. 3 GG wie ab 1983 praktiziert war keine Menschenrechtsverletzung sondern ein Erfolgsmodell in jeder Hinsicht. Alexander Gerst z.B. war, glaube ich, beim Roten Kreuz. - Eine Dienstpflicht ist etwas Gutes, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Eine "Söldnerarmee" mit ihren ganzen Unwägbarkeiten möchte ich dauerhaft nicht. Das wäre mir politisch zu gefährlich.
zum Beitrag16.06.2025 , 07:08 Uhr
"Wehrpflicht heißt nicht, dass man gezwungen wird, auf Menschen zu schießen. " Das stimmt nicht. Wehrpflicht heißt, dass man gezwungen werden kann auf Menschen zu schießen. Das unterscheidet den Soldaten vom Polizisten. Der Polizist darf nur in Notwehr auf einen anderen Menschen schießen. Ein Soldat kann durch einen Befehl jederzeit gezwungen werden auf andere Menschen zu schießen. Wenn er diesen Befehl nicht ausführt ist das eine Befehlsverweigerung, für die er bestraft werden wird. - Um hier eindeutige Verhältnisse für die Armee und für die Wehrpflichtigen zu schaffen hat die Bundesrepublik Deutschland seit ihrem Bestehen den Art4. Abs.3 im Grundgesetz stehen. Das ist ein besonderes Grundrecht, das andere Republiken ihren Bürgern nicht zugestehen.
Art. 4 (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. (3) 1Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. 2Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
zum Beitrag16.06.2025 , 06:44 Uhr
Niemand wird gezwungen werden und niemand in unserem Land wurde gezwungen auf andere zu schießen! Denn Art.4 Abs. 3 unserer Verfassung ist seit Verkündung 1949 auch nach der letzten Änderung der Verfassung im Jahr 2025 in Kraft. Deswegen gab es bis zur Aussetzung der Wehrpflicht ca. 100.000 Zivildienstleistende / Jahr, insgesamt von 1961 bis 2011etwa 2,7 Mio Männer, die deswegen den Dienst mit der Waffe verweigert haben müssen . Die mündliche Gewissensprüfung wurde nach etlichen Tragödien 1983 abgeschafft. Diese Männer sind mehrheitlich über 50 Jahre alt und haben sich im Einsatz, z.B. im Rettungsdienst einiges zugemutet. * Wer gegenüber anderen persönlich wird darf sich nicht wundern, wenn auch von ihm verlangt wird, dass er persönlich etwas geleistet haben muss. * Die Dienstpflicht für alle täte allen gut. * Den "Luxus der Verweigerung" gab es auch für Jahrgang 1944 . Mit Rücksicht auf das fortgeschrittene Alter dieses Diskussionsteilnehmers möchte ich zu dieser Formulierung nichts sagen.
zum Beitrag15.06.2025 , 21:52 Uhr
Das ist ziemlich scharf formuliert, aber man kann es so sehen. Die meisten Kommentare stimmen dem Artikel ja nicht zu, andererseits wird ja wahrscheinlich wahrheitsgemäß berichtet, dass amerikanische Sportler gegen die Politik in ihrem Land protestieren. "Deportation" ist ein Begriff für einen ziemlich grauenhaften Vorgang, der eine deutliche Stufe über der Abschiebung liegt. Das sollte man beachten.
zum Beitrag15.06.2025 , 21:21 Uhr
„um die Anerkennung derjenigen, die in letzter Konsequenz bereit sind, das Äußerste für andere zu geben, und die ihr Leib und Leben für unser Land einsetzen“.
Das tun andere als "diejenigen" auch:
" Das Risiko eines Unfalles während Sondersignalfahrten ist im Vergleich zu Normalfahrten deutlich erhöht (17-fach für Sachschäden, 8-fach für Schwerverletzte, 4-fach für Todesfolgen) und ca. alle 272.000 Einsatzfahrten kommt es zu einem tödlichen Unfall. Kontinuierlich steigende Einsatzzahlen verschärfen dieses Problem und ein hoher Anteil der Unfälle bei Sondersignalfahrten geht auf die Fahrer der Einsatzfahrzeuge zurück."
Somit auch ein Tag für die Veteranen des Zivildienstes !
Wie wär´s ?
www.dguv.de/projek...ericht_rev_end.pdf
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