Steinmeier-Nachfolge: Alles geklärt!
Nach einigem Hin und Her ganz einfach: Wie Merz und Söder am Tegernsee die Präsidenten-Frage lösen.
Foto: Peter Kneffel/dpa/picture alliance
D eutschland kann durchatmen: Die leidige P-Frage ist gelöst. Nach einigen Überlegungen ist es am Ende doch ganz einfach, die Steinmeier-Nachfolge zu klären und die nächste Präsidentschaft einvernehmlich zwischen CDU und CSU zu regeln. Sie müssen es nur so machen:
Wie unter den Schwestern üblich, treffen sich Friedrich Merz und Markus Söder zu einem harmonischen Frühstück in Bayern, diesmal im Ferienhaus des Kanzlers am schönen Tegernsee.
Merz (öffnet die Tür): „Hallo, Markus.“
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Söder (tritt ein und setzt sich unaufgefordert an den Tisch): „Servus, Fritz! Wie geht’s? Schon die neueste Umfrage gesehen? CSU 37, CDU 18!“
Merz: „Schon gut. Setz dich erst mal. Ach so, du sitzt ja schon. Schau, ich hab dir extra Weißwürste gekocht.“
„Wohl eher verkocht, würde ich sagen! Die sind ja alle geplatzt wie deine Reformpläne. Meine Herren, Fritz. Du kriegst echt gar nix mehr gebacken.“
„Gehören die nicht so?“
„Nein. Aber wurscht, ich darf eh kein Fleisch mehr posten, weil ich ernster sein soll. Lass uns zur Sache kommen.“
„Zu welcher Sache? Brauchst du Senf?“
„Ja, und zwar deinen zu der Präsidentensache, die du seit Monaten vor dir herschiebst! Du musst das endlich entscheiden. Die Ilse nervt total.“
„Also, wenn hier einer schiebt, dann ja wohl eher du! Was sollte denn dieses Theater auf eurem Parteitag neulich? Aigner, Aigner, Ilse, Ilse, alle für Ilse! Ich kann’s nicht mehr hören.“
„Ja, eben, ich auch nicht, dann mach halt endlich!“
„Ilse aufstellen?“
„Ja, natürlich, ich kann die nicht mehr sehen, die muss weg aus Bayern, weil mich die Bayern nicht mehr sehen können und die Ilse viel beliebter ist. Am Ende haut die mich noch weg.“
„Aber wenn Ilse Präsidentin wird, kannst du doch nicht mehr Kanzler werden. Soll das dann der Wüst machen oder was?“
„Ach ja, stimmt! Oh Gott! Also lieber doch nicht die Ilse.“
„Tja, wer dann? Die Prien?“
„Zu links und norddeutsch!“
„Nein, zu rechts für die SPD.“
„Wer? Die kennt doch kein Mensch. Es muss jemand sein, der schon mal wichtig war und von allen respektiert wird.“
„Ich?“
„Der war gut. Die Merkel.“
„Nur über meine Leiche! Dann trete ich zurück.“
„Sehr gut! Ich ruf sie an.“
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