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Feuer im Hohen VennGroßeinsatz im Grenzgebiet

Seit fast einer Woche brennt das Hochmoor an der belgisch-deutschen Grenze. Die Lage stabilisiert sich – die Diskussion um Klimapolitik beginnt erst.

Aus Sourbrodt und Küchelscheid und Leykaul

Tobias Müller

B laulicht, überall ist Blaulicht. Von Feuerwehrfahrzeugen, Löschzügen und Polizeibussen flackert es, am Rand der leeren Straßen, hinter den Kehren, in den steilen Anstiegen und lang gestreckten Waldstücken. Blaulicht schwenkt über die Bäume, die Brachen, durch den Rauch, den der Wind hinüberträgt, wenn er wieder einmal gedreht hat. Durch den Nebel, mit dem der Rauch sich vermischt, durch die Dörfer und winzigen Weiler des Hohen Venns, einer Hochfläche in der Grenzregion von Belgien und Deutschland. Selbst wenn man die Augen schließt, meint man noch, Blaulicht zu sehen.

Es ist Dienstag, der fünfte Tag, seit in dem Naturgebiet an der deutschen Grenze das größte Feuer der jüngeren belgischen Geschichte ausbrach. Mehr als 3.000 seiner insgesamt 72.000 Hektar sind inzwischen betroffen, Heide, Wald, Hochmoor, und fünfhundert Rettungskräfte weiterhin damit beschäftigt, den Brand einzudämmen. Unter Kontrolle ist er zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht. Seit dem frühen Morgen regnet es. Luftaufnahmen zeigen riesige Rauchwolken, die über den dichten Wäldern wabern.

In Sourbrodt, wo nicht einmal 1.000 Menschen auf 600 Höhenmetern leben, laufen die Fäden des Großeinsatzes zusammen. Rund um die Wendelins-Kirche ist der „Poste de Commandement Opérationnel“ eingerichtet. Zivilschutz-, Polizei- und viele Feuerwehrfahrzeuge parken dort, unter Zeltdächern sind Bänke und Tische aufgebaut, unter einem anderen liegen Teile von Löschschläuchen bereit. Das Gemeinschaftshaus hinter der Kirche ist zum Aufenthaltsraum der Einsatzkräfte umfunktioniert worden, drinnen gibt es Snacks und Getränke, draußen stapeln sich meterweise eingeschweißte Getränkeflaschen.

Neue Löschgruppen treffen ein, um die anderen abzulösen. Gerade biegt eine Gruppe Feuerwehrleute aus der südlichen Provinz Hainaut (deutsch: Hennegau) um die Ecke, manche von ihnen mit Gepäcktaschen, manche mit Rollkoffern, alle den Helm in der Hand. „Nach einem Einsatz von acht Stunden fährt eine Gruppe zurück in ihre Kaserne“, erklärt Niels Bouwens. Er ist Feuerwehr-Koordinator der Region Flandern, 20 sogenannte Unter-Zonen in der nördlichen Landeshälfte fallen in seine Zuständigkeit.

Löcher im Boden

Seitdem der Brand am Freitag ausbrach, ist er hier mit Unterbrechungen im Einsatz. Nach und nach schickten die anderen belgischen Provinzen Rettungskräfte ins Venn, alle spezialisiert auf Naturbrände. „Normale Feuerwehrleute sind dafür nicht trainiert.“

Es ist früher Nachmittag. Kurz zuvor war Bouwens noch im Brandgebiet, das ein paar Kilometer entfernt beginnt. Die Situation dort ist noch immer brenzlig – nicht nur wegen der enormen Ausmaße der Flammen. Am Boden kommen Löschfahrzeuge manchmal kaum an das Feuer heran, und auch für die Rettungskräfte ist das Terrain, auf dem es oft nur Pfade statt richtiger Wege gibt, besonders schwer zugänglich. „Es gibt Löcher im Boden, man knickt schnell um, und wir haben schwere Rauchentwicklung.“

Zwei Kollegen mussten deswegen schon ins Krankenhaus. Das liege am Regen, erklärt Bouwens: „Der ist natürlich ein großer Vorteil, aber auch ein Nachteil. Wegen des Rauchs können wir heute bislang nicht aus der Luft löschen. Eben ließen wir probeweise eine Drohne aufsteigen. Die Sicht war so schlecht, dass die Hubschrauber und Flugzeuge nicht starten können.“

Manchmal steckt die Glut Meter tief im Boden. Der Torf ist wie ein trockener Schwamm, der sich damit vollgesaugt hat. So ein Schwelbrand ist am schwierigsten zu bekämpfen.

Niels Bouwens, Feuerwehr-Koordinator

Stattdessen, berichtet Bouwens, versuchen die Einsatzkräfte das Feuer einzukreisen und im Zaum zu halten. Einen Graben von 20 Metern habe man angelegt, dort die Bäume gerodet, um, wie er das nennt, vor allem „die Nordostflanke zu halten, das ist ein Sorgenkind“. Worte, die den Einsatz nach einer Schlacht klingen lassen – und das ist es auch. „Manchmal steckt die Glut Meter tief im Boden. Der Torf ist wie ein trockener Schwamm, der sich damit vollgesaugt hat. So ein Schwelbrand ist am schwierigsten zu bekämpfen. In Kanada gab es mal einen, der ein Jahr anhielt. Ich hoffe, das wird hier nicht so sein.“

Nicht nur Rettungskräfte aus ganz Belgien sind nun im Einsatz, sondern auch aus Deutschland, dazu kommen Hubschrauber aus den Niederlanden und spezielle Löschflugzeuge aus Schweden. Ab und an läuft einer der schwedischen Piloten durch das Koordinationszentrum an der Kirche. Eigentlich haben die Luft-Einsatzkräfte ihre eigene Koordinationsstelle auf dem Flugplatz von Spa. Noch hofft man, dass später die Sicht gut genug wird, um zu fliegen. Die Lage bleibt angespannt, der Wind braust immer wieder kräftig auf. Laut Vorhersage soll er an diesem Tag wieder aus Westen kommen und den Rauch damit in Richtung der deutschen Grenze blasen.

In Sourbrodt sind unterdessen einige Hundert An­woh­ne­r*in­nen in ihre Häuser zurückgekehrt. Am Vorabend hat die zuständige Kommune Bütgenbach dafür grünes Licht gegeben. Die junge Familie von Christine und John, beide in den Dreißigern, mit ihren beiden kleinen Töchtern ist damit wieder vereint. Am Samstag, dem zweiten Tag des Brandes, fuhr Christine mit den Kindern zu ihrer Schwester, John blieb.

„Er ist Unternehmer und wollte noch ein paar Gegestände in Sicherheit bringen“, sagt seine Frau. „Außerdem wurde am Abend in der Nähe schon eingebrochen. Die Kommune hatte auf Facebook bekannt gemacht, welche Straßen evakuiert waren. Das war wie eine Einladung zum Einbrechen“, ergänzt er, die kleine Tochter auf dem Arm.

Der Abschied verlief dramatisch. „Wir hatten am Sonntag Taufe, zusammen mit zwei anderen Familien aus Sourbrodt, die noch näher am Venn wohnen“, sagt Christine. „In der Whatsapp-Gruppe zur Taufe tauchten nachmittags Berichte auf, dass die Kommune uns aufgefordert habe, die Koffer zu packen. Die Kinder waren gestresst von dem Brandgeruch, die Kleine hatte es sofort gemerkt, als der Wind drehte. Alles war voller Qualm.“

Um vier waren einige Straßen dann schon evakuiert, erzählt Christine. „Alle mit Kindern gingen. Wir fuhren zu meiner Schwester, die weiter vom Feuer weg wohnt. Ich hatte sehr große Angst, die Jüngste weinte die ganze Zeit. Am nächsten Tag fuhren wir zu meiner anderen Schwester. Dann, gestern Abend, kam die Nachricht, dass wir zurückkehren konnten.“

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Während für die Menschen vor Ort im Hohen Venn die entscheidende Frage „Bleiben oder gehen?“ lautet, beginnt in der belgischen Öffentlichkeit die Debatte über die Ursachen des Brandes. Die Tageszeitung De Standaard, eine der größten des Landes, analysiert, die sieben für Klima zuständigen Minister auf den verschiedenen Ebenen des komplexen belgischen Systems sprächen zwar übereinstimmend von einer „Klima-Katastrophe“. Eine effektive Politik mit einheitlichen, vorbeugenden Klima-Maßnahmen scheitere jedoch eben gerade an dieser Zersplitterung.

Unabhängig von der politischen Zuständigkeit, um die in Belgien mit seinen komplexen Strukturen so oft gestritten wird, ist offensichtlich: Der Brand im Hohen Venn fiel nicht vom Himmel. Die Zahl der kritischen Tage, an denen hitzebedingt leichter ein Brand entstehe, liegt laut der flämischen Umweltbehörde Natuur en Bos“ nun knapp ein Drittel höher als 1979. Schon Ende des Frühjahrs, das warm und sonnig war, ertönten Warnungen aus Naturgebieten und -parks: Niederschlagsmangel und niedrige Pegelstände begünstigten Brände, ebenso wie die Vegetation, die mit den Jahren immer trockener geworden sei.

Wir hatten am Sonntag Taufe. In der Whatsapp-Gruppe dafür tauchten nachmittags Berichte auf, dass die Kommune uns aufgefordert habe, die Koffer zu packen.

Mutter aus Sourbrodt

Das Centrum voor Risicoanalyse van Klimaatverandering (CERAC) prognostizierte bereits 2025 in einem Report, Naturbrände würden in Belgien „in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren schwerer, häufiger und womöglich an mehreren Orten zugleich“ stattfinden. Luc Bas, der Direktor, klagt in diesen Tagen in belgischen Medien, man habe die CERAC-Warnungen als „Panikmache“ abgetan. Die Situation im Hohen Venn nennt er einen „Weckruf für alles, was auf uns zukommt“, Naturbrände und ihre Bekämpfung sollten nun eine politische Priorität werden.

Auch das Belgian Wildfire Network, 2025 gegründet, das rund 2.500 Naturbrände in den vergangenen 35 Jahren analysierte, stellte fest, „dass die totale Zahl an Bränden stark zugenommen hat“. Dasselbe Netzwerk, eine Initiative der Universitäten in Liège und Gent, legte außerdem schon im Frühjahr einen Bericht vor, der die kritischen Punkte der Naturbrand-Bekämpfung in Belgien auflistete: fehlende einheitliche Strategie und Erfahrung sowie eingeschränkte Kapazitäten zum Löschen aus der Luft. Die Situation im Hohen Venn unterstreicht diesen Befund, denn ohne internationale Unterstützung aus der Luft wäre man aufgeschmissen.

Im internationalem Kontext reiht sich der Brand im Hohen Venn ein in das, was Cathelijne Stoof den „Summer of Fire“ nennt. Die Pyrogeografie-Expertin von der niederländischen Universität Wageningen beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Naturbränden und fordert schon lange, Wissen über „Feuer-Management“, wie sie es nennt, aus dem mediterranen ins klimatisch gemäßigte Europa zu bringen. Diese Notwendigkeit sieht sie nun bestätigt.

Dass dieser Sommer in Bezug auf Feuer ein besonders schwerer würde, war ihr und ihren For­schungs­kol­le­gi­n*­in­nen klar. „Schon früh gab es viele simultane Naturbrände in verschiedenen Ländern. In Südeuropa waren diese eine besondere Herausforderung, weil das Feuer sich verhielt wie sonst nur später in der Saison. In den Niederlanden hatten wir schon im April, Mai große Feuer. Dazu kommen nun Deutschland, Belgien, und nicht zu vergessen England!“

Auch Stoof betont, dass das Feuer im Venn eine besondere Herausforderung ist – wegen der weichen Böden, die für Löschfahrzeuge teils nicht befahrbar sind, den Schwelbränden an und unter der Oberfläche und den extremen Ausmaßen. Sie setzt nun darauf, dass dieser Sommer endlich ein Umdenken in Gang setzt. „In der Vergangenheit legte sich die Aufmerksamkeit aber, sobald es wieder zu regnen begann. Ich hoffe, das sich das nun ändern wird. Und Klimapolitik ist dafür essenziell.“

Fürs Erste bleibt die Priorität – egal ob in Eifel oder Sauerland, den britischen West Midlands oder an der französischen Atlantikküste – die Bekämpfung der Brände. Im Fall des Hohen Venns beginnt diese in Eupen, der winzigen Hauptstadt der deutschsprachigen Gemeinschaft ganz im Osten Belgiens. Dort, unten in der Talsenke am Ufer des Flüsschens Weser, liegt das Kabelwerk. Zu Wochenbeginn kamen hier mehrere Hundert Tank-Lkw und Traktoren mit Güllefässern, die von der werkseigenen Pumpeinrichtung Gebrauch machten und das Wasser zum Einsatzgebiet transportierten.

„Gestern waren es 400“, sagt Hermann-Josef Bernrath, der Generalsekretär des Kabelwerks. „Lauter Freiwillige, Unternehmer und Landwirte, eine tolle Zusammenarbeit. Bei der Überschwemmung der Unterstadt vor fünf Jahren war das auch schon so.“ Dank der Weser, die übers Werksgelände fließt, und einer eigenen Betriebsfeuerwehr habe man nach Ausbruch des Feuers direkt handeln können. „Um ein Uhr mittags brach das Feuer am Freitag aus. Gegen vier hatte unsere Feuerwehr eine Entnahmestelle aufgebaut, um fünf kamen die ersten Lkw und Traktoren.“

Bernrath führt über das Werksgelände zur Weser. Am Ufer ist ein Pumpenwagen aufgebaut, der die Tank-Lkw beladen kann. Auch an diesem Tag wird er reichlich benutzt, wenn auch etwas weniger als am Vortag. Für die Traktoren gibt es eine eigene Entnahmestelle auf dem Personalparkplatz. „Fünf, sechs Minuten dauert eine Lkw-Bepumpung, Nach einer kanppen Viertelstunde können sie wieder hoch zum Brandgebiet fahren, das etwa 20 Minuten entfernt liegt“, erläutert Bernrath. „Oben füllen sie es dann in Sammelbecken, aus denen sich die Löschfahrzeuge bedienen.“

An diesem Tag macht das Löschen freilich keinen entscheidenden Fortschritt. Der Rauch bleibt dicht über Wald und Moor hängen. Am späten Nachmittag wird entschieden, dass die Hubschrauber und Flugzeuge, die ihr Wasser meist aus den umliegenden Talsperren beziehen, am Boden bleiben müssen. Die Sicht bleibt so schlecht, dass an einen Lufteinsatz nicht zu denken ist. In Sourbrodt, das südlich vom Brandgebiet liegt, ist die Lage dennoch relativ entspannt. Wer evakuiert war, ist zurückgekehrt, die Luft erträglich.

Grenze zu Nordrhein-Westfalen

Anders sieht das in Küchelscheid aus, fünfzehn Kilometer weiter nordöstlich, gleich an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Je mehr es auf den Abend zugeht, desto stärker wird der Brandgeruch, den der Westwind herüberträgt. Die knapp hundert Menschen, die hier wohnen, bekommen davon allerdings nichts mit. Am Samstag wurden sie, genau wie die Ein­woh­ne­r*in­nen des Nachbarorts Leykaul, aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Anders als in Sourbrodt gab es bislang keine Entwarnung. Und so liegen die Eigenheime verwaist im Abendrauch. Nichts regt sich auf den beiden Straßen, in den meisten Häuser sind die Rollläden heruntergelassen, und das Auffälligste: Alle Autos sind aus den Einfahrten verschwunden. Küchelscheid ist vorübergehend zum Spukdorf geworden.

Nur ein schmaler Bach trennt Küchelscheid von Kalterherberg, der ersten deutschen Ortschaft. Zu Beginn des Feuers wurden auch hier die Be­woh­ne­r*in­nen vorsorglich evakuiert, zurückgekehrt sind sie bislang nicht. Der Rauch liegt schwer über dem Dorf, das zum Eifelstädtchen Monschau gehört. Das Schild, das Be­su­che­r*in­nen „Willkommen im Luftkurort Monschau“ heißt, könnte deplatzierter nicht wirken. Die Straße schlängelt sich den Berg hoch, am rechten Rand liegt ein dicker gelber Schlauch, für alle Fälle. Oben, auf einer Wiese, ist ein kleiner Feuerwehr-Standort mit Löschzug. „Wir passen auf die Ortslage auf“, sagt einer der Männer. Für Entwarnung ist es auch hier zu früh.

Einen Tag später folgt dann ein Durchbruch: Die Löschflugzeuge und -helikopter können wieder aufsteigen, während es am Boden gelingt, das Feuer vollständig einzukreisen und drumherum eine befahrbare Schneise anzulegen. Die Be­woh­ne­r*in­nen von Küchelscheid und Leykaul können in ihre Häuser zurückkehren, ebenso ihre Nachbarn jenseits der Grenze in Kalterherberg. Die Lage ist nun stabilisiert, und auch die Luft, in der in den ersten Tagen des Feuers in der Region Wallonie Feinstaub-Rekordwerte gemessen wurden, deutlich besser.

Der ökologische Schaden an dem in Mitteleuropa einzigartigen Gebiet, an der charakteristischen Vegetation und Biodiversität, wird sich erst später nach und nach zeigen. Deutlich ist jedoch, dass die Worte von König Philippe, der das Venn „ein belgisches Juwel“ nannte, als er zu Wochenbeginn Soubrodt besuchte, eher im Bereich des Wunschdenkens liegen. „Ich hoffe, dass sich die Natur regeneriert“, sprach der Monarch mit bewegter Stimme.

Der Wald-Ökologe Kris Verheyen von der Universität Gent ließ im TV-Sender VRT von dieser Hoffnung wenig übrig: „Der Wiederaufbau dieses Moors kann Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte dauern.“ Moore wachsen etwa einen Millimeter pro Jahr – also einen Meter in tausend Jahren. Um die geschätzten 550.000 Tonnen CO2 zu kompensieren, die durch den Brand in die Atmosphäre gelangt seien, müssten in den nächsten Jahren über 3.500 Hektar Wald angepflanzt werden. Das allerdings sei im dicht besiedelten Belgien außerordentlich schwierig.

Vorläufig werden im Hohen Venn die Löscharbeiten weitergehen –wochen-, womöglich auch noch monatelang, denn die Glutnester im Boden können lange nachschwelen. Das Blaulicht flackert also weiter über Bäume, die Anhöhen, die Senken. Unterdessen warnt die Umweltbehörde der Hauptstadtregion Brüssel, die Situation im dortigen Wald Forêt de Soignes sei trotz der jüngsten Niederschläge „sehr besorgniserregend“. Über Spezialfahrzeuge, die für Waldbrände geeignet seien, verfüge die Feuerwehr in Brüssel nicht.

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