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Specht über Pussy Riot„Ich hätte Angst, dass der Geheimdienst mich beobachtet“

Die Punkband Pussy Riot macht weiterhin Aktionen gegen Putin und den russischen Staat. Kolumnist Christian Specht sieht, wie gefährlich das ist.

Die Punkband Pussy Riot macht Lärm Foto: Christian Specht

C hristian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet (un)regelmäßig den „Specht der Woche“.

Diese Woche habe ich ein Bild der Band Pussy Riot gemalt. Die Band kommt aus Russland und hat oft was gegen Putin gesagt. Deshalb hatten die Mitglieder immer wieder Probleme. Sie waren sogar im Gefängnis. Heute leben sie im Ausland und können nicht mehr einfach nach Russland zurückkehren.

Ich stelle mir das ziemlich blöd vor. Wenn man im Exil lebt, muss man ständig im Ausland bleiben und kann nicht in seine Heimat zurück. Ich hätte auch Angst, dass mich ein Geheimdienst beobachten würde. Besonders schwierig stelle ich mir vor, dass man immer aufpassen muss, nicht festgenommen zu werden.

An Pussy Riot finde ich die bunten Masken cool. Ich habe die Band mal im Fernsehen gesehen. Dort wurde gezeigt, wie sie bei einer Aktion gegen Putin aufgetreten sind. Es gab auch einen Auftritt in einer Kirche, das fand ich lustig. Ich finde, dass man Menschen nicht bestrafen sollte, nur weil sie eine andere Meinung haben. So kann man mit Leuten nicht umgehen.

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Protokoll: Viktoria Isfort

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Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich   für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in   den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung   im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet   (un)regelmäßig den „Specht der Woche”. Mehr von Christan Specht gibt es   auf seiner Homepage (s. Button).
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