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serieEiner zum Wohlfühlen

In der vierten Staffel trainiert Ted Lasso jetzt die Frauenmannschaft. Ansonsten bleibt alles gleich – gut so!

Widmet er sich jetzt in den USA dem Fußball? Trainiert er künftig Basketballer? Oder Baseballer? Als bekannt wurde, dass die Comedyserie „Ted Lasso“ nach drei Jahren Pause doch noch einmal in die Verlängerung geht, rätselten Fans, wie es weitergehen könnte. Denn eigentlich sollte nach drei Staffeln Schluss sein, die Geschichte war auserzählt. Nachdem Ted Lasso es (ohne Vorerfahrung) geschafft hatte, aus einem Haufen Chaoten eine erfolgreiche Fußballmannschaft zu formen, kehrte er aus Großbritannien in die USA zurück.

In der vierten Staffel treffen wir Ted Lasso (Jason Sudeikis) bei seinem neuen Job, der ganz ohne Sport auskommt. Doch auch seine Rolle als Assistant Manager bei Fowch’s Fine Foods erledigt er mit unerschütterlichem Optimismus und radikalem Gutmenschentum. Bis eines Tages ein schwarzer SUV vor seinem Vorstadthaus anrollt. Es sind seine ehemaligen Chefs vom AFC Richmond, die ihn überreden wollen, zurückzukommen. Nach einem kurzen Nein-doch-nein-doch-Gerangel landet Ted Lasso da, wo er hingehört: auf dem Fußballplatz in London. Allerdings nicht um seine alten Stars zu trainieren, sondern die Frauenmannschaft.

Also das Gleiche noch einmal von vorn – nur eben mit Frauen. Wieder geht es darum, dass Ted Lasso ein echtes Team formen muss. Wieder stehen ihm dabei eigenwillige Charaktere im Weg, und wieder nutzt er ungewöhnliche Methoden, um dem Team zum Sieg zu verhelfen. Zum Beispiel ein alkoholreiches Pub-Quiz, das den Frauen und Trainern ein paar Stunden im Gefängnis beschert.

Doch die Erwartbarkeit ist nicht die Schwäche der Serie, sondern ihre Stärke. Wer Ted Lasso einschaltet, möchte keine Cliffhanger oder böse Überraschungen, sondern Wohlfühl-Content. Ob man sich für Fußball interessiert, ist bei dieser Serie nebensächlich. Sie ist für alle, die in diesen Zeiten ein bisschen Hoffnung brauchen.

Carolina Schwarz

„Ted Lasso“, mittwochs neue Folgen bei Apple TV

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