Waldbesetzungen in ganz Deutschland: Baumhäuser fürs Klima

Hambi, Danni – einige Waldbesetzungen sind bundesweit bekannt geworden. Doch an vielen Orten gibt es auch kleinere Aktionen gegen Rodung.

Drei Aktivistinnen sitzen im Wald auf einer Schaukel

Ak­ti­vis­t*in­nen vom Bündnis „Ende Gelände“ im besetzten Waldstück bei Keyenberg Foto: M. Golejewski/AdoraPress

BERLIN taz | In den vergangenen Monaten scheint die Zahl der Waldbesetzungen gestiegen zu sein. Gegen Braunkohle-Tagebaugebiete, Autobahnbau und sogar gegen Schokoladenfabriken richtet sich der Protest von Klimaschutzaktivist*innen. Doch ist der Trend neu oder gibt es mittlerweile nur mehr Aufmerksamkeit für die Aktionen?

Unsere Karte zeigt Waldbesetzungen aus den vergangenen zwei Jahren in ganz Deutschland: der Hambacher und der Dannenröder Wald – die vermutlich bekanntesten aktuellen Waldbesetzungen – dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

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Unsere Umfrage im taz-Klima-Kanal auf Instagram und Hinweise per Mail machten uns auch auf kleinere Besetzungen aufmerksam, beispielsweise den Vollhöfner Wald in Hamburg, den Altdorfer Wald bei Vogt oder den Chorusberg in Aachen. Viele der besetzten Wälder sind inzwischen geräumt, manche Besetzungen dauern noch an. Die Besetzung des Steinhausener Waldes ist von den Ak­ti­vis­t*in­nen selbst beendet worden, weil die Firma Storck von der Erweiterung ihrer Schokoladenfabrik abgesehen hat.

Waldbesetzungen sind nicht neu. Bereits in den 1980er-Jahren besetzten Anti-Atom-Aktivist*innen Wälder, um gegen Atomkraftwerke, Atommülllager oder Wiederaufbereitungsanlagen zu protestieren. Auch gegen den Bau von Flughäfen ist die Taktik mehrfach eingesetzt worden. In den Konfrontationen mit der Polizei bei Räumversuchen wird deutlich, dass die Kli­ma­schüt­ze­r*in­nen einiges von den Atom­kraft­geg­ne­r*in­nen gelernt haben.

Mit dem Aufkommen einer breiten, organisierten Klimaschutzbewegung wenden sich Ak­ti­vis­t*in­nen nicht nur gegen Klimaschädliches wie Kohletagebaue, sondern grundsätzlich gegen Rodungen, die aus ihrer Sicht unnötig sind. Sie wollen die Bäume selbst schützen – schließlich tragen diese schon durch ihre Existenz zum Klimaschutz bei.

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