Wahl-O-Mat in Sachsen-Anhalt: Unterstützung bei der Landtagswahl
Der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist online. Das Beratungsangebot beinhaltet die Wahlprogramme aller 15 zugelassenen Parteien.
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist online. Seit Donnerstag können Wahlberechtigte und Interessierte mit dem Onlineberatungstool die Programme der Parteien anhand von Thesen und Antworten vergleichen.
Laut der Landeszentrale für politische Bildung in Magdeburg berücksichtigt der Wahl-O-Mat die Wahlprogramme aller 15 Parteien, die am 6. September in Sachsen-Anhalt zur Wahl zugelassen wurden. Befragt wurden die Parteien im Vorfeld selbst, die Antworten werden nicht von der Redaktion der Landeszentrale bearbeitet oder interpretiert. Insgesamt 38 Fragen zu aktuellen und landesrelevanten Fragen werden auf die Antworten der Parteien gescheckt.
Da Wahlprogramme von vielen Wählenden nicht genau gelesen werden, wird hier Entscheidungshilfe geboten: Welche Parteien haben zu welchen Thesen welche Meinung und wie passt das zur eigenen politischen Einstellung? Die Bandbreite der vertretenen Positionen reicht von Parteienverbot, über Bildungspolitik und Vermögenssteuer bis hin zur Sonntagsöffnung von Geschäften.
Seit 2006 für Sachsen-Anhalt
Bereits seit 2006 gibt es das Angebot auch in Sachsen-Anhalt. Bei der letzten Wahl im Land 2021 sei rund eine halbe Million Aufrufe registriert worden. „Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik“, heißt es auf der aktuellen Webseite.
Gerade in Sachsen-Anhalt, mit Prognosen von über 40 Prozent für die AfD, könnte dieses Werkzeug der Landeszentrale für politische Bildung entscheidende Aufklärungsarbeit zu den Zielsetzungen der einzelnen Parteien leisten.
Das Onlineberatungstool bietet seit der Bundestagswahl 2002 eine Entscheidungshilfe für alle Wahlberechtigten und Interessierten. Seit der Gründung wurden bundesweit rund 160 Millionen Anwendungen vor Wahlen registriert, berichtet die Landeszentrale. So blickt der Direktor, Maik Reichel, auch zuversichtlich auf die diesjährige Nutzung.
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