Umgang mit Umweltkatastrophen : Nach der Sturzflut in Nepal
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Unsere Korrespondentin erzählt von ihrer Recherche in Nepal, von der Trauer nach der Katastrophe, ruckelnden Autos und den Herausforderungen des Wiederaufbaus.
Einen Monat ist es her, dass gigantische Wasser- und Geröllmassen in Nepal und Tibet ganze Dörfer unter sich begraben haben. Mehr als 1.400 Menschen sind allein in Nepal in der Sturzflut zu Tode gekommen. Für ein paar Tage lief diese Katastrophe auf allen Kanälen, mittlerweile aber ist die mediale Aufmerksamkeit der Medien längst weitergezogen. Unsere Korrespondentin für Indien und Südasien ist vor einigen Tagen nach Nepal gereist, um zu sehen, was von der Katastrophe einen Monat später noch zu spüren ist, und um mit den Menschen darüber sprechen, wie es jetzt weitergeht.
„Die Flut am Fluss Bhotekoshi war keine gewöhnliche Überschwemmung. Sie war eine der größten Katastrophen, die die Himalaya-Region erlebt hat“, schreibt Nepals Premierminister Balen Shah in einer Zwischenbilanz auf Facebook.
Tausende Menschen haben ihre Häuser, Familien und ihr Hab und Gut verloren. Nun, einen Monat nach der Sturzflut, beschäftigen die Menschen noch viele Fragen. Zum einen wird immer mehr Menschen klar: Die Risiken, denen die Menschen im Himalaja durch den Klimawandel ausgesetzt sind, nehmen zu. Viele sorgen sich außerdem besonders um die Kinder. Und einige fragen sich auch, ob ein Wiederaufbau überhaupt Sinn macht. Ist dies nicht der Moment, das gefährdete Gebiet zu verlassen?
Wie geht man damit um, dass die internationale Aufmerksamkeit nachlässt? Wie sieht der Wiederaufbau aus? Wie lange können die Menschen noch auf internationale Hilfe bauen? Und was erlebt eine Reporterin, wenn sie einen Monat nach einer solchen Katastrophe dorthin reist, wo die Folgen noch überall sichtbar sind?
Um diese Fragen dreht sich die aktuelle fernverbindung. taz-Auslandsredakteurin Judith Poppe spricht dafür mit der taz-Korrespondentin für Indien und Südasien, Natalie Mayroth.
Diese Folge der fernverbindung wurde aufgezeichnet am 22. 9. 2026 um 16.00 MESZ.
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