USA rüsten für Krieg gegen Iran: Trump setzt Teheran Ultimatum bis Anfang März
Im Konflikt um das iranische Atomprogramm verschärft der US-Präsident den Ton gegenüber Teheran. Das Mullah-Regime droht postwendend mit Vergeltung.
ap/taz | US-Präsident Donald Trump hat Iran für eine Einigung im Streit über sein Atomprogramm eine Frist bis Anfang März gesetzt. Zuvor hatte er angekündigt, Iran würden „sehr schlimme Dinge“ widerfahren, sollte das Land kein entsprechendes Abkommen mit den USA schließen.
Die Führung in Teheran habe jetzt 10 bis 15 Tage Zeit, um einen Deal mit den USA zu erzielen, sagte Trump am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. „Ich denke, das sollte genug Zeit sein.“
Auf die Frage, was das Ziel eines US-Angriffs in Iran sein könnte, wollte sich der US-Präsident in der Air Force One nicht äußern. „Darüber werde ich mit Ihnen nicht sprechen. Entweder wir kommen zu einer Einigung, oder es wird für sie unglücklich enden.“
In einem Schreiben an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Donnerstag erklärte der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Iravani, dass Iran zwar keine „Spannungen oder Krieg“ suche und auch keinen Krieg beginnen werde, auf jede US-Aggression jedoch „entschlossen und angemessen“ reagieren werde.
„Unter solchen Umständen würden alle Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region als legitime Ziele im Rahmen der defensiven Reaktion Irans gelten“, fügte der Vertreter des Teheraner Mullah-Regimes hinzu.
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