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Sonderausstellung über NachrichtenAus der Postkutsche ins Internet

Was verraten Nachrichten darüber, wie wir uns verständigen? Eine Sonderausstellung zu dem Thema im Museum für Kommunikation Berlin kann auch überfordern.

Das älteste Postmuseum der Welt liegt im Herzen von Berlin, etwa fünf Minuten vom Checkpoint Charlie entfernt. Sei der Jahrtausendwende beherbergt das imposante Gebäude das Museum für Kommunikation.

Auf drei Etagen wird die Geschichte der menschlichen Verständigungsmechanismen erzählt. Zwischen Keilschrift und Postkutsche in der Dauerausstellung im ersten Stock wird die Verwandlung des menschlichen Mitteilungsbedürfnisses spielerisch erklärt.

Im Erdgeschoss heißen freundliche Roboter einen willkommen und man kann verschiedene kommunikative Experimente ausprobieren, etwa Sprachenmemory oder das Dosenfon.

Im zweiten Stock dreht sich alles um Journalismus: Die Sonderausstellung zu Nachrichten klärt zu der Berichterstattung im Zeitalter der sozialen Medien auf.

Deine Sicht auf die Welt

Auf allen Etagen kann man sich interaktiv austoben. Das Erdgeschoss ist eine Experimentierlandschaft für Kinder. Im zweiten Stock gibt es Selbsttests und Wissensquiz wie „Wie realistisch ist deine Sicht auf die Welt?“.

Man kann auschecken, mit welchem Format man am besten matched: Dabei werden audiovisuelle Formate wie Pod­casts oder Youtubekanäle den eigenen medialen Präferenzen zugeordnet. Lieber Audio oder Video? Welche Themenschwerpunkte interessieren mich? Auch Elemente wie „Welche Schlagzeile wolltest du schon immer lesen“ oder ein Clickbait-Quiz machen die zweite Etage überaus spannend.

Für einen Besuch sollte man viel Zeit einplanen, sonst kann die große Informationsflut einen schon mal mitreißen. Wer sich für die mediale Kommunikation interessiert, kann im Museum in die Höhepunkte der Vergangenheit eintauchen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Das Museum ermutigt Besucher:innen, sich aktiv mit dem Personal auszutauschen. Alles im Fokus der Kommunikation.

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