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Schulen gegen Wehrdienststreiks Engagement unerwünscht

Katharina Schipkowski

Kommentar von

Katharina Schipkowski

Schü­le­r*in­nen berichten in Hamburg von Repressionen gegen ihr Engagement gegen die drohende Wehrpflicht. Dahinter steht falsch verstandene Neutralität.

D ass Schü­le­r*in­nen sich gegen eine drohende Wehrpflicht engagieren, schmeckt einigen Hamburger Schulen gar nicht. Klar, die Kinder und Jugendlichen sollen schließlich rechnen und Fremdsprachen lernen und nicht in der Schulzeit Flyer verteilen und Proteste organisieren. Oder?

„Für uns Schü­le­r*in­nen ist das extrem frustrierend“, berichtet eine Abiturientin vom Hamburger Kaifu Gymnasium. Die gesellschaftliche Diskussion über eine drohende Wehrpflicht sei allgegenwärtig – logisch, dass die Menschen, die es betrifft, dazu eine starke Meinung hätten. „Warum sollten wir uns nicht dagegen engagieren dürfen, wenn wir die betroffene Generation sind?“

Wir fühlen uns mit Kriegspropaganda vollgespammt und in unserer politischen Meinungsbildung behindert

Abiturientin

Zwar fördere die Schulleitung das Gespräch über das Thema – aber immer nur einseitig, sagt die Schülerin. Im vergangenen Schuljahr seien zweimal Offiziere eingeladen worden, einmal in den Unterricht, einmal zu einer Podiumsdiskussion. Letztere sei leider überhaupt nicht kontrovers gewesen. Dem Offizier sei ein Sicherheitsforscher gegenübergestellt worden, der ebenfalls für Aufrüstung und Wehrdienst plädiert habe. „Wir fühlen uns mit Kriegspropaganda vollgespammt und in unserer politischen Meinungsbildung behindert“, kritisiert die Schülerin. Von Mit­schü­le­r*in­nen aus anderen Schulen habe sie ähnliche Klagen gehört.

Einmal ist der Schulleiter des Kaifu Gymnasiums sogar handgreiflich geworden. Schü­le­r*in­nen hatten den Tag der Veteranen am 15. Juni zum Anlass genommen, gegen Aufrüstung und Wehrdienst zu protestieren. Auf einem von den Schü­le­r*in­nen selbst aufgenommenen Video sieht man, wie einige Jugendliche mit einem Megafon und einem Transparent auf den Schulhof laufen, wo der Schulleiter sie schon erwartet.

„Politisch neutrale Überkorrektheit“

Er versucht, die Mini-Kundgebung zu verhindern, indem er die Teil­neh­me­r*in­nen bedrängt, auf sie einredet und sogar versucht, der Rednerin ihre Zettel aus der Hand zu ziehen und das Megafon runter zu drücken. Die Rednerin hält beides fest und führt ihre Rede fort; der Schulleiter lässt nicht locker, stellt sich vor das Transparent und redet auf die Schü­le­r*in­nen ein, die es festhalten. „Merz leck Eier – Eimsbüttel gegen Wehrpflicht“ steht in großen Buchstaben darauf gepinselt. Am Schultor treffen zwei Po­li­zis­t*in­nen ein, bleiben aber draußen.

taz debatte

Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten, linken Meinungsspektrums.

Auf taz-Anfrage sagt der Schulleiter Arne Wolter über die Situation: „Einseitige politische Proteste und Kundgebungen sind auf Schulgelände nicht zulässig.“ Vor allem jüngere Schü­le­r*in­nen seien vor politischer Beeinflussung zu schützen. Da vor der Aktion nur Flyer ohne klare Kenntlichkeit möglicher Ak­teu­r*in­nen vor der Schule verteilt worden seien, habe er vorsorglich die Polizei verständigt.

Gerüchte, dass Klausuren extra auf den Tag des bundesweiten Wehrdienststreiks verlegt worden waren, um die Schü­le­r*in­nen vom Protest abzuhalten, wies er weit von sich. Die Klausuren seien verlegt worden, weil eine Kollegin erkrankt wäre. Auch aus dem Lehrer*innen-Kollegium heißt es, die Gerüchte seien falsch. Das Datum des Streiktags spiele bei der Klausurenplanung keine Rolle.

Also alles ganz korrekt? „Überaus korrekt“, heißt es aus dem Kollegium. Der Schulleiter dulde grundsätzlich keine Flyer oder Ähnliches auf dem Schulgelände, er knibbele jeden Sticker selbst ab, egal, ob darauf Werbung für den HSV oder Fridays for Future sei. Das, was die Schü­le­r*in­nen als Repression empfänden, sei aber nur Ergebnis einer politisch neutralen Überkorrektheit.

Aber was heißt „politisch neutral“ in Zeiten von Krieg und Aufrüstung, Klimakatastrophe und Rechtsruck? Bedeutet es, dass Schulen und Leh­re­r*in­nen keine eindeutige Position in diesen Fragen beziehen dürfen?

Die AfD hat mit ihrer Verzerrung des Neutralitätsbegriffs so viel Panik gemacht, dass Lehrer und Schulleiter verunsichert sind, was überhaupt noch sagbar ist

Felix Wirth Hanschmann, Jurist

„Das wäre absurd“, sagt der Juraprofessor und Experte für Schulrecht an der Bucerius Law School, Felix Wirth Hanschmann. Das Neutralitätsgebot richte sich nicht an die Schüler*innen, sondern an das Schulpersonal. Für Schü­le­r*in­nen gelten natürlich die Meinungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit und alle anderen Grundrechte, auch wenn die in der Schule eine gewisse Beschneidung allein schon in der Anwesenheitspflicht fänden.

Aber es sei ein großer Irrtum, anzunehmen, dass Schulen sich nicht zu bestimmten Werten und Prinzipien bekennen dürften. Das Gegenteil sei der Fall: Bildung und Erziehung basierten immer auf einem normativen Fundament, das sei anders überhaupt nicht möglich. Das Grundgesetz, völkerrechtliche Vorgaben und Landesverfassungen bildeten dafür den Rahmen.

Beim Kleben von Aufklebern in der Schule stelle sich höchstens die Frage von Sachbeschädigung, sagt Wirth Hanschmann. Beim Verbieten der Kundgebung auf dem Schulhof könne der Schulleiter vom Hausrecht Gebrauch machen. „Aber mit Neutralität oder dem Beutelsbacher Konsens hat das nichts zu tun.“

Oder auch doch, aber eben mit falsch verstandener Neutralität: „Die AfD hat mit ihrer Verzerrung des Neutralitätsbegriffs so viel Panik gemacht, dass Lehrer und Schulleiter verunsichert sind, was überhaupt noch sagbar ist“, sagt Wirth Hanschmann.

Bundeszentrale widerspricht Neutralitätsgebot

Auch die Bundeszentrale für politische Bildung hat dieses Problem erkannt und in dieser Woche eine Kampagne anlässlich des 50. Geburtstags des Beutelsbacher Konsens gestartet. Der Beutelsbacher Konsens ist der Leitfaden für politische Bildung und muss oft als Argument für ein vermeintliches Neutralitätsgebot an Schulen herhalten, wenn es etwa darum geht, ob Ver­tre­te­r*in­nen der AfD auch zu Podiumsdiskussionen eingeladen werden sollen oder Leh­re­r*in­nen politische Botschaften auf dem T-Shirt tragen dürfen.

Unter dem Motto #NichtNeutral will die Bundeszentrale zusammen mit allen 16 Landeszentralen darauf hinweisen, dass politische Bildung nicht neutral ist. „Sie steht für Demokratie, Menschenrechte und politische Teilhabe“, schreibt die Bundeszentrale in einer Mitteilung. Die Kampagne widerspreche damit Missdeutungen wie einem fälschlicherweise aus dem Beutelsbacher Konsens abgeleiteten Neutralitätsgebot.

Für viele Schüler*innen, die sich im Wehrdienststreikkomittee des Kaifu Gymnsiums und an anderen Schulen engagiert haben, stellen sich diese Fragen jetzt erst mal nicht mehr, seit sie das Abi in der Tasche haben. Für die jüngeren Jahrgänge schon – am 25. September soll der nächste Streik gegen Aufrüstung und Wehrpflicht stattfinden.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Katharina Schipkowski

Katharina Schipkowski Redakteurin | taz Nord

Jahrgang 1986, hat Kulturwissenschaften in Lüneburg und Buenos Aires studiert und wohnt auf St. Pauli. Schreibt meistens über Innenpolitik, soziale Bewegungen und Klimaproteste, Geflüchtete und Asylpolitik, Gender und Gentrification.
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19 Kommentare

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  • Detlev Beutner

    In gewisser Weise sind solche Erfahrungen der SchülerInnen ja "politische Bildung": Wenn's um die Wehrpflicht geht, ist halt schnell Schluss mit lustig... Spätestens mit der Reaktivierung der Wehrpflicht (nur noch eine kurze Frage der Zeit) wird Widerstand ganz praktisch gelebt werden können: da auch Zivildienst Wehrpflichterfüllung ist (§ 3 WPflG), und das nicht nur formal, sondern durchaus konkret (§ 79 Zivildienstgesetz), wird es wieder Totale Kriegsdienstverweigerer geben - und einen Staat, der noch weniger belustigt als der erwähnte Schulleiter reagieren wird. Auf uris-tkdv.de sind hunderte solcher Urteile geben Totalverweigerer dokumentiert - und es werden absehbar neue hinzukommen...

  • DiMa

    Weshalb werden solche Kundgebungen von den Schülern nicht außerhalb der Schule und außerhalb der Schulzeit veranstaltet? Dann kann man Vormittags in Ruhe Mathe lernen und geht Nachmittags auf eine Demo.

    • Sole Mio

      @DiMa:

      Gerne nach der Schule außerhalb des Geländes demonstrieren oder Kundgebungen.



      Ich kann die Schulleitung gut verstehen!

    • -_JK_-

      @DiMa:

      Gratulation zu dieser innovativen Idee. Hier einmal die Definition des Wortes "Schulstreik":

      "Fernbleiben eines schulpflichtigen Kindes/Jugendlichen vom Unterricht an einer Schule, um an einer Protestaktion teilzunehmen" - wiktionary.org

      • Filou

        @-_JK_-:

        Die Schüler streiken doch nicht gegen die Schule, sondern gegen die Wehrpflicht, deshalb bitte außerhalb der Schulzeit. Würde dieser Schulstreik toleriert, könnte man ja gegen alles und jeden einen Schulstreik führen.



        Zum lernen hätte man dann wenig Zeit, aber ist eh nicht so wichtig, oder?

      • DiMa

        @-_JK_-:

        Definition Streik:



        "Ein Streik ist die gemeinsame, planmäßige Niederlegung der Arbeit durch eine größere Anzahl von Beschäftigten. Ziel ist es, in Tarifkonflikten Forderungen wie höhere Löhne, weniger Arbeitszeit oder bessere Arbeitsbedingungen gegenüber dem Arbeitgeber durchzusetzen."



        Es gibt keinen Anspruch auf einen Schulstreik. Es besteht Schulpflicht.



        Das steht alles in dem von Ihnen benannten Link. Siehe ferner: www.ndr.de/nachric...hulstreik-114.html

  • Klaus Franz

    "Wir fühlen uns mit Kriegspropaganda vollgespammt und in unserer politischen Meinungsbildung behindert"



    Geht mir auch so und ich bin Boomer.

  • Philippo1000

    Man muss nicht immer einer Meinung sein,



    um für Meinungsfreiheit zu sein.



    Ich finde es grundsätzlich positiv, wenn sich Schüler*Innen politisch engagieren, ausgeschlossen ist natürlich Faschismus.



    Positiv an dem Artikel finde ich auch, dass die Bundeszentrale für politische Bildung wieder als das dargestellt wird, was ihr Name schon sagt.



    Bedauerlich waren die letzten beiden Artikel, die bestrebt waren, die bpb in Mißkredit zu bringen.



    Das ist ungefähr so, als wollte man*frau Wikipedia verurteilen.



    Auch das passiert, allerdings von Rechts.



    Nur weil Rechtsaußen Politik derzeit auf dem Vormarsch ist, sollten Linke nicht versuchen, dieses Vorgehen zu kopieren..



    Wenn gegen Demokratie gehetzt wird, ist Neutralität keine Antwort.



    Eine Diskussion für oder gegen Wehrdienst ist berechtigt.



    Die derzeitige Regelung ist ein Kompromiss.



    Dass Menschen sich grundsätzlich gegen Krieg wenden ist eine gute Idee.



    Auch wenn ich anderer Meinung bin, fände ich ein Demoverbot problematisch.



    Klare Kante sollte eine Schule allerdings zeigen, wenn Rechtsextremismus im Spiel ist.



    Hefte raus - Klassenarbeit:



    Diktat:



    die Schüler*Innen demonstrierten und hielten Plakate mit "afd"? Nee! Sprüchen in die Luft...

  • Peter Schütt

    Mich würde interessieren, wie die Verteilung der Schüler pro und contra Wehrdienst ist. Das hätte ich als journalistische Aufgabe hier empfunden.

    Welcher Prozentsatz beteiligt sich an den Demos?

  • David Lejdar

    Für mich wäre es gewisse Ausnutzung der Umstände, auf Schulen für Militärlaufbahn begeistern zu wollen. Dementsprechend finde ich eher angebracht, wenn es halt Stand mit z.B. auf wie Azubi-Messe gibt.

    Ähnlich, warum kein politischer Aktivismus auf Schulgelände. Aber es wäre sicherlich schon toll, wenn Schulen schon apolitisch neutral sind - wo eben nicht pauschal gesagt wird: "Also der Kanzler kennt sich mit Aktien aus, und Rüstungsfirmen haben Aktien. Von daher, ist doch alles klar!"

    Lies, wenn schon CDU/CSU und SPD z.B. mit Clausewitz-Zitaten argumentierten, da gibt es eigentlich mehr von ihm, wie z.B. im Bezug zur Eskalation von Konflikten - und da wäre toll, wenn eben auch die paar anderen Seiten vermittelt werden würden, wie zum Allgemeininteresse, dass es internationale Friedensordnung gibt - wo man als Bürger ja wohl auch erwarten können sollte, dass "die da oben" das ernst nehmen, statt nach Lust und Laune Kriegsverbrechen durchzuwinken, usw.

    • Lowandorder

      @David Lejdar:

      Schonn

      Laß mal by heart den legendären Klaus Harrprecht in “Schräges Licht“ (ua Redenschreiber für Willy Brandt) zu Wort kommen.



      Gymnasium im Süddeutschen - da kamen die Anwerber der Wehrmacht wie der Waffen-SS regelmäßig auf den Schulhof & Die von der Waffen-SS mußten die Segel streichen - falls bereits die Wehrmacht vorstellig war.



      Ergo: ~ “…und so wir zu den SS-Anwerbern 'wir haben schon bei der Wehrmacht unterschrieben‘ und das dürfte in Danzig auch bekannt gewesen sein!“



      de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Harpprecht



      So geht das ©️ Kurt Vonnegut



      „Bombardiert zu werden ist eine außerordentlich passive Angelegenheit. Es gibt nichts, was man tun kann – außer vielleicht zu den Bomben zu sprechen. Man hat als Überlebender auch nichts, worauf man stolz sein könnte.“

  • Thutmerwe

    Besser als jeder Artikel spiegelt wohl das Foto den eher diffusen Kenntnisstand der jugendlichen Demonstranten wider: Neben einem "FCK AFD"-Button wird stolz ein Plakat hochgehalten, dessen Botschaft fast 1:1 auch schon zumindest von Herrn Chrupalla zu hören war.

    • Systemknecht

      @Thutmerwe:

      Den Slogan "Nicht mein Krieg" gab es lange vor der AfD. War einer der zentralen Säulen der Antikriegsbewegung in den USA während des Vietnamkrieges. Dass die AfD ihn frech geklaut hat, darf nicht dazu führen, dass ihm niemand mehr nutzen darf, der ist ja nicht so kulturell verbrannt wie z.b das Hakenkreuz oder "Jedem das seine".

    • -_JK_-

      @Thutmerwe:

      Das ist tatsächlich ein gutes Beispiel dafür, dass man selbst mit AfD-Politikern zufällig einer Meinung sein kann (wenn auch aus komplett unterschiedlichen Gründen).



      An der Stelle ist es lobenswert, dass die Demonstrant*innen sich durch den Sticker klar von dieser Partei distanzieren (und der Fotograf das auch so einfängt)

      • rero

        @-_JK_-:

        Welche unterschiedlichen Gründe sehen Sie denn?

    • Hugo

      @Thutmerwe:

      Herr Chrupalla wurde passiv in den Bundestag gewählt und kann als gedienter Zivi auch mit Gesetzentwürfen aktiv und medienwirksam gegen die Dienstpflicht sein.



      Die Kids haben noch nie gewählt und werden hier in D grundsätzlich ignoriert und wenn des ned klappt, denunziert, wennse sich engagieren.

    • rero

      @Thutmerwe:

      Danke für Ihren Hinweis.

      Ich sehe mir die Fotos meist nicht so genau an.

      Das ist nicht nur fast eine AfD-Botschaft.

      Im Februar 2025 sagte erst Gauland auf einer AfD-Veranstaltung: „Das ist nicht unser Krieg.“

      Chrupalla wiederholte diesen Satz im selben Monat.

      • Encantado

        @rero:

        "Ich sehe mir die Fotos meist nicht so genau an.



        Das ist nicht nur fast eine AfD-Botschaft.



        Im Februar 2025 sagte erst Gauland auf einer AfD-Veranstaltung: „Das ist nicht unser Krieg.“



        Chrupalla wiederholte diesen Satz im selben Monat."



        Autobahn!



        So, damit bin ich Nazi, oder wie?



        Wenn wir uns mehr damit beschäftigen, wer was gesagt hat, als das was (vor allem in welchem Zusammenhang) gesagt wurde, werden wir nicht allzu weit kommen.

        • rero

          @Encantado:

          Wer Positionen vetritt, die auch die AfD vertritt, interessiert mich durchaus.

          In diesem Fall geht ganz konkret um das, was gesagt wurde.

          Mein Eindruck aus Gesprächen ist, dass „nicht unser Krieg“ für viele AfD-Wähler ein ganz wichtiger Punkt für ihre Parteipräferenz ist.

          Insbesondere in Ostdeutschland.

          Ist auch das, was viele AfD-Politiker so ähnlich von sich geben.

          Hier waren es nur zwei wortwörtliche Zitate.

          Der Zusammenhang ist dabei offensichtlich.

          Es ist die Haltung „Wenn Russland die Ukraine, das Baltikum, Finnland, Polen, … überfällt, hat das mit uns nichts zu tun.“

          Denn in Deutschland werde Putin nicht einmarschieren.

          Finden Sie bei der AfD, finden Sie bei der Linken und bei der Hufeisenpartei sowieso.