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Robert Habeck oder Annalena BaerbockGrüne klären K-Frage am 19. April

Bisher war unklar, ob Annalena Baerbock oder Robert Habeck als Kanz­ler­kan­di­da­t:in antritt. Jetzt steht immerhin der Termin, an dem die Entscheidung verkündet wird.

dpa/rtr | Die Grünen wollen in knapp zwei Wochen ihren Kanzlerkandidaten beziehungsweise ihre Kanzlerkandidatin vorstellen. Am 19. April solle verkündet werden, welcher der beiden Parteichefs – Annalena Baerbock oder Robert Habeck – es werde, twitterte Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Mittwoch.

Das Datum teilte Kellner den Landesvorsitzenden und dem Parteirat am Mittwoch auch in einem Schreiben mit, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die endgültige Entscheidung über die Kanzlerkandidatur fällt auf dem Grünen-Parteitag vom 11. bis 13. Juni.

Die Grünen wollen zwar mit der 40-jährigen Baerbock und dem 51-jährigen Habeck als Spitzenduo in den Bundestagswahlkampf ziehen. Trotzdem soll es erstmals in der Geschichte der Partie einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin geben. Dass dafür nur die beiden Parteichefs in Frage kommen, ist seit Langem klar. Die beiden haben mehrfach gesagt, dass sie die Frage zunächst untereinander klären wollen.

In den Umfragen sind die Grünen seit Monaten im Aufwind. Zuletzt lagen sie über 20 Prozent und damit auf dem zweiten Platz hinter der CDU/CSU. Die SPD will mit Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten in den Bundestagswahlkampf ziehen. Die Entscheidung der CDU/CSU steht noch aus.

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4 Kommentare

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  • TobiasK

    #DoppelspitzefürDeutschland

  • meerwind7

    Einen Termin am 19. April sollte man eigentlich nur nennen , wenn die Entscheidung schon gefallen ist.

    Mir kommt die Terminangabe nicht so klug vor, denn damit erlaubt man es der politischen Konkurrenz, die eigene Gegenstrategie aufzubauen - und kann selbst nicht mehr reagieren.

    Der Vorteil ist vielleicht, dass Laschet, Brinkhaus und Söder dann den Termin und die Tage davor und danach nicht mehr für eigene Ankündigungen nutzen können, und falls doch, würde es den Zweikampf Grün-schwarz im Sinn der Grünen unterstreichen.

  • 1G
    17900 (Profil gelöscht)

    Ich möchte nicht Olaf Scholz als Kanzler sehen, der in den Wirecard-Skandal und die Cum-Ex-Geschäfte verwickelt ist.



    Auch gefällt mir seine hochnäsige Art nicht. Zweifellos ist der Mann intelligent, daran liegt es nicht.

    Wenn die Grünen von den Wählern die Mehrheit bekommen, dann wäre ich auch für eine Doppelspitze im Kanzleramt - das wäre ein Novum weltweit.



    Unmöglich? Warum?

    Im übrigen traue ich den Kanzlerjob auch Manuela Schwesig zu.

  • Lowandorder

    Sach mal so: “Wer andern in der Nase bohrt!



    Hat selbst nix drin!“ Volkers 👄



    Normal

    unterm—— entre nous —-



    (das - 🐽 - laßmer mal wg Netti wech!;))