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Podcast „klima update°“ Die Klima-News der Woche

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Foto: Kristin Rabaschus

Deutsche Seen heizen sich auf. Und warum die Autoindustrie einen Fossilen-Stopp an Tankstellen will.

Steuererleichterungen und Subventionen über 35,8 Milliarden Euro jährlich treiben die Klimakrise weiter an. Vor allem der Verkehrssektor profitiert von den klimaschädlichen Subventionen, wie ein in dieser Woche veröffentlichter Bericht zeigt. Dabei hatte sich die Ampelregierung eigentlich vorgenommen, die Subventionen mit negativer Klimawirkung abbauen zu wollen.

Die Seen in Deutschland erwärmen sich schneller als die Luft. Das zeigt eine Langzeitanalyse des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen, die in dieser Woche veröffentlicht wurde. In der Folge nimmt die Sauerstoffkonzentration im tieferen Wasser ab – für Fische und andere Organismen ist das ein Problem.

In dieser Woche überraschte die Automobilindustrie mit einer ungewöhnlichen Forderung: Ab 2045 sollen keine fossilen Brennstoffe mehr an Tankstellen verkauft werden. Die Politik soll Mineralölkonzerne über höhere Quoten dazu verpflichten, mehr Alternativen zu Dieselkraftstoff und Benzin anzubieten – das soll den umstrittenen E‑Fuels den Weg ebenen.

„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Online-Magazin klimareporter°. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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7 Kommentare

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  • tomás zerolo

    @JÖRG SCHUBERT

    Ich vermute, die (auch die FDP mit ihrer "Technologieoffenheit") wissen ganz genau, dass es nicht klappt (wie meine grobe Rechnung vorführt).

    Sie wollen nur auf Teufel komm raus, und koste, wen es wolle, für den Verbrennungsmotor noch ein paar Jährchen herausschinden.

    Vergessen wir nicht: so ein Kauf ist immer eine Investition. Die Bereitschaft dazu hängt ganz empfindlich von der Wahrnehmung der Zukunft ab.

    Und da hilft es wohl "EFUELFEE!" zu jubeln. Oder soll wenigstens helfen.

  • Horst Schlichter

    Was ist denn das für ein zusammengestückelter Artikel?



    So geht´s nicht!

  • tomás zerolo

    E-Fuels:

    - Wirkungsgrad Elektrolyse: um die 65%



    - CO₂ + H₂ -> organische Brennstoffe: optimistisch 70% [1]



    - Verbrennugsmotor rund 40%

    Zusammen also eine Prozesseffizienz von rd. 18%

    Können wir uns dann leisten, wenn wir in erneuerbarer Primärenergie buchstäblich ersaufen. Nicht jetzt, also.

    Wird zeit, dass mensch dieses abgrundtief dumme Mem killt.

    [1] www.sciencedirect..../S2212982023000926

    • Jörg Schubert

      @tomás zerolo:

      Alles richtig.

      Bemerkenswert ist aber, dass sich der Auto-Lobbyverband schlechthin direkt gegen die Interessen der mächtigen Ölindustrie stellt. Das ist neu.

    • sollndas

      @tomás zerolo:

      "...Prozesseffizienz von rd. 18%"



      Schön.



      Und jetzt rechnen wir ein Bisschen weiter, welche Prozesseffizienz dabei herauskommt, wenn wir den Winter über aus E-Fuels den Strom für Wärmepumpen und E-Autos machen müssen...



      Bitte in einer Gesamtrechnung (a) die Abschreibungen für die Auflösung einer bestenden Infrastruktur und (b) die erforderlichen Investitionen für den Ausbau des Stromnetzes bis zum letzten Hausanschluss nicht vergessen!

  • Janix

    Selbst die Autofirmen werden unruhig.



    Wer verrät's Lindner, Wissing und Merz gelegentlich?

    • Jörg Schubert

      @Janix:

      Unsere Politiker glauben derzeit, sie müssen den Volk im Sekundentakt nach dem Munde reden. Und das Volk redet mit der Stimme der "Bild"...

      Die Autoindustrie wird nicht unruhig, sie ist im Aufruhr. Und das ganz zu Recht. Plötzlich kann man in China brauchbare Autos bauen. Das wird hart werden.