Eine Gruppe junger Männer steht auf einer Mülldeponie und verschränkt die Arme.

Sortierer auf einem Plastikmarkt, wo der Müll aufbereitet und weiterverkauft wird Foto: Natalie Mayroth

Plastikrecycling in Indien:Ein Land räumt auf

Seit Indien den Import von Plastikmüll verboten hat, kümmern sich die Recyclingfirmen verstärkt um die heimischen Müllberge – mit Erfolg.

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12.8.2020, 15:36 UHR

Arun Godha* klickt ein Bild auf seinem Computer an, dann ein zweites. Danach öffnet er ein Video, das geschnürte, transparente Ballen in einem Schiffscontainer zeigt, die wie glänzende Watte aussehen – Plastikfolie. „Das ist die Ware, die wir importiert haben“, sagt Godha in seinem Büro in der indischen Metropole Mumbai. Auf diesen Bündeln basierte sein Geschäftsmodell, das zusammengebrochen ist. Sie kamen aus Deutschland, Frankreich oder Nordamerika per Schiff nach Indien. 35 Jahre lang recycelten die Godhas Kunststoffabfälle, fast ausschließlich aus dem Ausland.

Noch 2018 gelangten 160.000 Tonnen Kunststoffabfälle aus der EU nach Indien mit dem Ziel, als recycelte Kunststoffstückchen wiedergeboren zu werden. Doch weil die Recyclingkapazitäten allein für das in Indien anfallende Altplastik nicht groß genug sind, beschloss die Regierung, ab September 2019 die Importe zu verbieten. Das gilt auch für postindustrielle Abfälle, die wie bei Godha zu Granulat geschmolzen wurden. Indien soll sich in Zukunft um seinen eigenen Müll kümmern.

Doch so einfach gehe die Rechnung nicht auf, sagt Godha. Er begrüßt Indiens Kampf gegen Plastik, fallen doch täglich gut 26.000 Tonnen Kunststoffmüll an, von denen laut Umweltministerium 60 Prozent gesammelt würden. Das ist viel, auch wenn der Pro-Kopf-Verbrauch in Indien viel geringer ist im Vergleich zu westlichen Volkswirtschaften.

Doch „Plastik ist nicht gleich Plastik“, erklärt Godha. Seine Firma kann keine Folien und Tüten aus dem Hausmüll verwerten. Die Produktion im 800 Kilometer entfernten Westküstenhafen Kandla liegt deshalb still. 12.000 Arbeitskräfte musste Godha entlassen. Jeden Monat erreichten knapp tausend Container aus dem Ausland die Sonderwirtschaftsszonen Kandla im Westen und Falta im Osten Indiens.

Hälfte des Mülls musste wieder zurück

Wobei mindestens die Hälfte der Ware weiterverarbeitet ins Ausland zurückkehren musste, so die Auflage der Regierung. Auf seiner Broschüre mit dem Logo „Made in India“ wirbt Godha deshalb auf Englisch und Mandarin für Granulat, das ein neues Leben als Wassertank, Kabel oder Folie in der Landwirtschaft erwartet.

In weißen Säcken lagert buntes Plastikgranulat.

Granulat aus Plastikmüll ist die Grundlage für eine Weiterverarbeitung Foto: Natalie Mayroth

Es klingelt an der Rezeption. Godhas ehemaliger deutscher Händler mit seiner Frau hat sich angekündigt. Ein Paar, Mitte dreißig, aus Norddeutschland. Man will beraten, wie es weitergehen könnte. Jan Renke* würde weiterhin nach Indien exportieren, wenn es eine legale Grundlage gäbe. „Wir haben sauberes Material wie Palettenverpackung aus Polyethylen nach Indien geliefert“, sagt er. Seit Indien als Markt weggebrochen ist, hat Renke andere Abnehmer gefunden. Er möchte den Kontakt in Indien jedoch aufrechterhalten. Das Geschäft sei gut gelaufen.

Der Geschäftsmann aus Deutschland beteuert, seine Firma verkaufe nur nach Vorschrift und mit Lizenz. Die Container gingen dann von Deutschland nach Indien für 50 bis 74 Euro pro Tonne. Das Importverbot kann der Mann im Anzug nicht nachvollziehen. „Die Firmen hier haben in teure Recyclinganlagen investiert, die nun Leerstand haben“, sagt er. Ausschließen kann er jedoch nicht, dass kleinere deutsche Firmen Lücken im System ausgenutzt und unerlaubtes Material nach Indien exportiert haben. Knapp 70.000 Tonnen Kunststoffabfälle schickte Deutschland 2018 nach Indien. Durch das Verbot ist der Export auf 41.000 Tonnen zurückgegangen.

Plastikmüll auf Wanderschaft

„Wenn Verpackungsmüll aus Deutschland exportiert wird, gilt er meist als recycelt und kann in die Recyclingquoten integriert werden“, erklärt Michael Jedelhauser, Referent für Kreislaufwirtschaft beim Bundesverband des Naturschutzbundes Nabu in Berlin. Nicht nur die Mengen Altplastik aus Deutschland hatten in Indien stark zugenommen, nachdem China als weltgrößter Abnehmer Anfang 2018 dessen Import stoppte.

Danach setzte man auf Länder wie Indonesien oder Malaysia. Eineinhalb Jahre später erteilt nun auch Indien der Einfuhr von ausländischem Plastikmüll eine Absage. Trotzdem gelangte Plastik auch nach der Einfuhrsperre dorthin, in einer Übergangsphase in Form von Flocken.

Am 6. März 2019 hatte das indische Umweltministerium das Importverbot für Plastik angekündigt, zunächst eine sechsmonatige Übergangsphase und schließlich das totale Verbot ab September 2019. Und am 3. Oktober wurde verkündet, dass die Regelung auch Plastikflocken einbeziehen soll.

Streitobjekt Kunststoffflocken

Doch der Verband der Hersteller von Kunststoffbehältern (PCMA) legte dagegen Beschwerde ein. Das Umweltministerium lenkte ein. „Nach dem ersten Verbot sind die Importeure auf andere Kunststoffsorten umgestiegen“, sagt Präsident Biswajit Ghosh. Infolgedessen kam mehr Polyethylenterephthalat, kurz PET, nach Indien, die geschredderte Getränkeflaschen sind teurer und hochwertiger. Und so war die Menge der Flocken von 48.000 im Jahr 2017 auf 100.000 Tonnen im Folgejahr gestiegen.

Tamanna Sharma, Nachhaltigkeitsberaterin

„Indien verbraucht weniger Plastik als Länder, die ständig neue Kunststoffe produzieren“

Importeur Godha hält an seiner Position fest. Er ist gegen das Verbot. „Wir hätten nicht jeden Monat 18.000 Tonnen verschmutzte Abfälle verstecken können“, sagt er. „Indien hat schon vor über zwanzig Jahren das getan, was Länder wie China und Thailand mit den Einfuhrbeschränkungen in den letzten Jahren nachgeholt haben.“ 1996 hatte Indien die Einfuhr von Altplastik neu geregelt. „Die von der Regierung ausgestellten Lizenzen waren ein Anreiz, Fabriken in Freihandelszonen zu errichten.“ Das machten damals auch die Godhas.

Eine ältere Frau sitzt im Schneidersitz auf dem Boden in einer Lagerhalle und sortiert Granulat.

Sortiererin mit zerkleinerten Plastikstückchen im Mumbaier Slum Dharavi Foto: Natalie Mayroth

Für verschmutztes Material braucht es einen Waschvorgang, für den keiner der Importeure die nötige Genehmigung habe, sagt Godha. „Die Einfuhrerlaubnis wurde nur für saubere Plastikabfälle erteilt. Weshalb auf dem indischen Recyclingmarkt immer gut für die Ware bezahlt wurde“, sagt er. Seine Lieferungen wurden kontrolliert. „Es ist gut, wenn in den Importländern geprüft wird“, meint auch der deutsche Händler Renke. In Deutschland geschehe dies zu selten. Er spricht damit an, dass auch in Malaysia und Indonesien die Maßnahmen verschärft werden mussten, weil die Verschmutzung durch ausländischen Plastikmüll zunahm. Laut Renke sei die Kontrolle in Indien viel strenger gewesen.

Gassen voll mit Plastikflaschen

Doch nicht alles Plastik, das in Indien aufbereitet wird, ist sauber. Ein paar Kilometer von ­Godhas hell gefliestem Innenstadtbüro entfernt liegt ­Asiens größter Slum Dharavi, wo in Massen Plastik fürs Recycling vorbereitet wird. Ganze Kunst­stoffsammlungen öffnen sich in den Seitengassen – schwarzes Besteck, durchsichtige lose Deckel oder blaue Haushaltsreinigerflaschen.

Rahul V. Podaar, Unternehmer

„Seit drei Jahren konzentrieren wir uns vermehrt auf Plastik aus Hausabfällen“

Sie werden von Hand sortiert, zum Teil draußen auf der Straße, aber auch in einem schummrigen, mit Säcken und Kisten vollgestopften Anbau, in dem sich leere Verpackungen und Plastikspielzeug stapeln. Es ist eng und es riecht. Beides ist in Dharavi normal.

Fünf Frauen sitzen in einer Reihe nebeneinander. In der Mitte befinden sich Behälter, in die sie die sortierten Teile werfen. Im angrenzenden Raum wirbelt eine laut schüttelnde Maschine Partikel in die Luft. Eigentlich zerkleinert sie das gesammelte Plastik, doch das hat Nebeneffekte. Es staubt gewaltig. In Säcke abgefüllt, lassen sich die kleinen, manchmal glasig aussehenden Fetzen besser transportieren. Knapp 4 Euro erhalten die Sortiererinnen am Tag.

Ein junger Mann in weißem oben aufgeknöpften Hemd lächelt in die Kamera.

Unternehmer Rahul V. Podaar Foto: Natalie Mayroth

Der größte Teil dieser Arbeit findet weiter außerhalb der Metropolen statt. Dort, wo die Stromkosten niedriger sind und Behörden weniger kontrollieren. Die meisten Arbeiterinnen in Dharavi, aber auch anderswo, arbeiten im sogenannten informellen Sektor, das heißt ohne Absicherung oder große Schutzmaßnahmen. 90 Prozent aller Jobs in Indien sind informell.

„In Dharavi kann man jedoch sehen, wie viel wiederverwertbarer Kunststoff im Kreislauf ist und dass ständig downgecycelt wird“, sagt Nachhaltigkeitsberaterin Tamanna Sharma, die aus der Hauptstadt Delhi nach Mumbai gereist ist, um sich das System Dharavi genauer anzusehen. „Downcyceling“ heißt, das ein Teil nicht nur einmal recycelt wird, sondern mehrfach. Allerdings nimmt die Qualität des Endprodukts immer weiter ab. Nachhaltigkeitsberaterin Sharma lobt das indische Recyclingsystem. „Die Recyclingindus­trie hat Potenzial, Indien verbraucht weniger neue Materialien als Länder, die ständig neue Kunststoffe produzieren und den Abfall einfach zu uns exportieren.“

In Deutschland gibt es die Gelbe Tonne für Kunststoffmüll, von der Arzneimittelverpackung bis zur Zahnpastatube. In Indien werden verschiedene Ansätze probiert, um Müll zu trennen, was aber noch wenig organisiert abläuft. Eines der Probleme: Was erst einmal aus der Tonne, der Deponie oder dem Meer gefischt wird, ist schmutzig. Und so sammelt die Bürgerinitiative Athak im Norden Mumbais den Plastikmüll zu Hause und in Schulen separat. Gründerin Asmita Gokhale begann damit 2016 und sammelt seitdem engagiert. Den Plastikmüll, den sie sammelt, wird in einer Fabrik in Rohöl umgewandelt. Doch die schiere Masse der Kunststoffabfälle nimmt weiter zu.

Premier Modi als Saubermann

Vieles, was nicht gesammelt wird, findet sich im Gebüsch, auf der Straße oder zerfleddert an der Küste wieder. Diese Tatsache mag den indischen Premier Narendra Modi auf den Plan gerufen haben. Modi hatte schon 2014 die Kampagne „Sauberes Indien“ initiiert und wurde 2018 von den Vereinten Nationen mit dem Umweltpreis „Champion of the Earth“ ausgezeichnet. Für 2022 kündigte der Premier auch ein Verbot von Einwegkunststoffen an.

Als die Regierung dann im August 2019 noch Großes für den 150. Geburtstag des indischen Gründervaters Mahatma Gandhi am 2. Oktober ankündigte, gingen viele davon aus, dass das Verbot für Einwegplastik vorgezogen werden würde. Das aber blieb aus. Das Umweltministerium war zurückgerudert, weil die Industrie vor Arbeitsplatzverlusten und höheren Preisen für Plastik warnte. Indiens Wirtschaft schwächelt. Bereits vor der Coronapandemie wuchs Asiens drittgrößte Volkswirtschaft so langsam wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. In einem Entwicklungsland wie Indien fühlt sich das nach Rezession an.

In Indien, wo jährlich rund 14 Millionen Tonnen Kunststoff verwendet werden, hätte das Verbot den Verbrauch um schätzungsweise 5 bis 10 Prozent senken können. Die ersten Plastikverbote gibt es dennoch. So wurde bei der staatlichen Fluggesellschaft Holzbesteck eingeführt. Außerdem haben mehrere Bundesstaaten und Städte eigene Regelungen erlassen.

Corona stoppt die Mehrwegquote

So wurde im Bundesstaat Maharashtra 2018 Einwegplastik verbannt. Der südindische Bundesstaat Kerala zog zu Jahresbeginn nach. Bis zum Verbot im ganzen Land wären es noch eineinhalb Jahre. Aber mit dem Corona­virus ist auch das Einwegplastik zurück. Und diesmal dürfte es schwerer werden, die Menschen von Mehrwegalternativen zu überzeugen.

In der Recyclingwirtschaft herrscht Skepsis, ob ein landesweites Verbot noch kommt. Verunsicherung breitet sich aus. Seit Mitte Oktober 2019 ist die Nachfrage nach Regranulat, also Granulat aus recyceltem Material, gesunken. Gleichzeitig meldete der Verband der Kunststoffhersteller in Indien (AIPMA) noch vor der Pandemie die Schließung von 10.000 Anlagen, die zuletzt gut gelaufen seien. Der Grund: Hersteller von Plastikprodukten kauften weniger Rohmaterial ein.

Nicht alle indischen Recycler traf es dabei so hart wie Arun Godha. Die Firma Shakti Plastic ­Industries hat sich auf lokales Material umgestellt. Dabei ist dessen Qualität schlechter als die der ­bisherigen Einfuhren, sagt Rahul V. Podaar, der das Familienunternehmen leitet. Er ahnte, dass sich die Regierungsinitiative „Sauberes Indien“ auch auf den Recyclingsektor auswirken würde. „Seit über drei Jahren konzentrieren wir uns vermehrt auf Plastik aus Hausabfällen“, sagt Podaar.

„Der Import war eine gute Sache“

Ende März während des Lockdowns musste Shakti Plastic schließen. Doch der Betrieb unweit von Mumbai wurde bereits vorzeitig mit reduziertem Personal wiedereröffnet. Er wurde als notwendig betrachtet. Etwa 2.000 Tonnen Kunststoff werden hier pro Monat verarbeitet. Vor dem Importverbot war darunter auch Material aus Deutschland. „Dessen Qualität war so gut, dass wir die importierten Kunststoffe mit einheimischem Verbraucherplastikabfällen gemischt haben, um deren Beschaffenheit zu verbessern“, erklärt Podaar. „Der Import war eine gute Sache für Kunden und Produzenten.“

Das Material, das andernorts als Abfall gilt, könnte hier wirtschaftlich genutzt werden. Heute verwendet er mehr Zusatzstoffe. Er verarbeitet in seiner Anlage auch Verpackungen, die es nicht auf den Markt geschafft haben: etwa defekte oder falsch bedruckte Milchtüten, indische Industrieabfälle, sowie Kunststoffflaschen und anderen gesammelten Plastikmüll. Den bekommt Podaar von informellen Wertstoffsammlern. Bis zu 4 Millionen dieser „Rag Picker“ soll es in Indien geben.

Bei Shakti Plastic Industries werden dann Chips- oder Kekstüten in einer mehrere Meter langen Anlage von Zahnrädern zerkleinert und gewaschen. Hier wird schnell klar, worin der Unterschied zwischen sauberem Material und Verbraucherplastik besteht. Der Geruch sticht in die Nase, ein Zentrifugaltrockner pustet die Folien brummend wieder aus. Arbeiterinnen mit verschleiertem Gesicht stopfen die glänzenden Fetzen in ­Säcke, während die Ventilatoren an der Decke ­rattern. Wenige Meter weiter steht eine Maschine, ein Agglomerator, der dann damit gefüttert wird.

In einem thermischen Verfahren werden die Folien zu graubraunen Flocken verdichtet. Das Endprodukt wird im Straßenbau, für Plastikstühle oder Kisten verwendet. Wegen ihrer schlechten Recyclingfähigkeit werden diese Folienverpackungen sonst oft verbrannt oder auf Deponien entsorgt, was die Bemühungen um eine Kreislaufwirtschaft und Unabhängigkeit vom Erdöl konterkariert. Die 2 bis 3 Prozent des nicht mehr wiederverwertbaren Rests schickt man auch bei Shakti Plastic als Brennstoff in Zementöfen.

Eine zähe, warme Masse

In einer Halle werden Verbundfolien verarbeitet. In einer zweiten wird Kunststoffgranulat hergestellt. Im Extruder vermischt sich Kunststoff mit Zusatzstoffen und wird so stark erhitzt, dass eine zähflüssige warme Masse entsteht, die durch eine Art Fleischwolf in strohhalmdicke Stränge gepresst wird, die dann in einem Becken abkühlen, bis sie in kleine Stücke geschnitten werden. Das Ergebnis ist kleines grobkörniges Granulat, das in Säcke purzelt.

Für Rahul V. Podaar ist diese Verarbeitung rentabel. Er bekommt sein Rohmaterial von Firmen und den Sammlern. Seit 2016 bindet die Auflage „Erweiterte Herstellerverantwortung“ in Indien ansässige Firmen in die Entsorgung ihrer Pro­duktabfälle ein. Darunter sind Größen wie der ­Getränkehersteller Pepsico oder der Mischkonzern Tata. Dennoch stellt Podaar fest: „Es gibt Tausende Recycler, aber nur wenige sind registriert. Das ist die größte Herausforderung und das liegt daran, dass die Regierung diese Aktivitäten nie gefördert hat.“

Podaar hat gelernt, Hürden zu nehmen. In Zusammenarbeit mit NGOs wie der Acorn-Stiftung schulen sie „Müllsammler“ im Slum Dharavi. Um die Arbeit auf beiden Seiten zu erleichtern, beteiligen sie sich an örtlichen Aufklärungskampagnen. „In anderen Ländern gibt es Richtlinien, einen bestimmten Prozentsatz an recyceltem Material in der Produktion zu verwenden“, sagt Podaar, „davon könnten auch wir profitieren.“

* Die Namen wurden auf Wunsch geändert.

Die Recherche wurde durch das Internationale Medien-Stipendium/Deutsch-Indisches Mediennetzwerk e.V. unterstützt.

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