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Köpfe von Sabine am Orde, Oertel, Bayer und Braun

Niederlage für die radikale Rechte Viktor Orbán war ihr Vorbild bis in die USA. Und nun?

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Orbán ist weg, sein System wankt. Was heißt das für Europas Rechte, die EU und die Ukraine? Und kann man illiberale Politik wieder zurückdrehen?

Viktor Orbán ist abgewählt. Nach 16 Jahren an der Macht verliert damit nicht nur Ungarns Regierungschef, sondern auch die europäische Rechte ihr wichtigstes Vorbild. Orbáns Modell der „illiberalen Demokratie“ war für viele autoritäre und radikal rechte Parteien in Europa ein Bezugspunkt und strahlte bis in die USA aus.

Im Bundestalk spricht Sabine am Orde mit Barbara Oertel, Florian Bayer und Michael Braun darüber, was dieser Einschnitt bedeutet: für Ungarn selbst, für Parteien wie die AfD oder die Fratelli d’Italia, für die EU – und für die Ukraine.

Denn so groß die Freude über Orbáns Niederlage ist: Die offenen Fragen beginnen erst jetzt. Wer ist der Wahlsieger Péter Magyar politisch eigentlich? Lässt sich ein ausgehöhlter Rechtsstaat einfach wiederherstellen? Und was bedeutet es für Europas Rechte, wenn ausgerechnet eines ihrer erfolgreichsten Vorbilder stürzt?

Auch der Blick nach Italien und auf Donald Trump zeigt: Die Niederlage Orbáns steht nicht für sich allein. Aber ist sie wirklich der Beginn einer größeren Wende – oder nur ein kurzer Rückschlag für die autoritäre Rechte?

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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