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Nachfolger von Wolfgang NiersbachGrindel soll DFB-Chef werden

Die Landesfürsten sind sich einig: Neuer DFB-Chef soll der CDU-Politiker Reinhard Grindel werden. Vorgänger Niersbach war wegen des WM-Skandals zurückgetreten.

dpa | DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel soll neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes werden. Die Spitzen der Landesverbände einigten sich am Dienstag in Hannover einstimmig auf den niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten als ihren Nachfolgekandidaten für den zurückgetretenen Wolfgang Niersbach.

Die Kür Grindels soll nach Worten des aktuellen DFB-Interimspräsidenten Rainer Koch „bald möglichst“ erfolgen. Koch verzichtet demnach auf eine eigene Kandidatur. Bayerns Verbandschef Koch war ebenfalls als Kandidat gehandelt worden.

Grindel hat damit beste Chancen, auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag auch gewählt zu werden. Die Landesverbände verfügen im DFB über eine Stimmmehrheit. Niersbach war wegen des Skandals um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland zurückgetreten.

Niersbach war der elfte Präsident des DFB. Der frühere Generalsekretär wurde im März 2012 zum Nachfolger von Theo Zwanziger gewählt.

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6 Kommentare

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  • Hans Klemm

    Nachdem bei der am Freitag stattgefundenen Versammlung, wo sich überraschend „friedlich“ DFB und DFL einigten, die Wahl des zukünftigen (bereits schon feststehenden?) Präsidenten erst einmal ruhen zu lassen, bis die etwas fragwürdig zustande gekommene „Sommermärchengeschichte 2006“ restlos aufgeklärt ist, sollte dieses Thema auch in der Realität „auf Eis“ gelegt werden.

     

    Nun haben die verschiedenen zahlenmäßig großen Geschwader von Rechtsanwälten mit ihrer unterschiedlichen beruflichen Vergangenheit, die zum Teil auch selbst eine früher Nähe zu Sponsoren ihrer vergesslichen oder gar stumm gewordenen Mandanten besaßen, gemeinsam mit unterschiedlichen Behörden, die verwischten Spuren der gegenseitigen Geldspenden nachzuverfolgen, weil diese nicht an den Zielorten nicht ankamen.....

     

    Vom zwischenzeitlich resignierenden Herrn Niersbach wissen wir glaubhaft, dass er erstmals von diesen Transaktionen in diesem Sommer „Wind bekommen hat (nur von wem leider nicht....) und er danach intern (auch hier weiß außer ihm niemand, wer das namentlich gewesen sein könnte...) sofort die Geldaus- und Eingänge, doch scheinbar ohne Erfolg überprüfen ließ! Ansonsten hat er sowie einige seiner damaligen engsten Mitfunktionäre mit unterschiedlichsten Aufgabenbereichen, trotz mancher persönlicher Aufzeichnungen, fast alle Abläufe vergessen. Nur gut, dass, bis auf wenige Ausnahmen, fast alle aber durchweg noch wenigstens wissen, eine „saubere“ WM , ohne schwarze Kassen, organisiert und erlebt zu haben......

  • schratzl

    Die Landesfürsten sind für Herr Grindel!

    Herr Grindel kommt u.a. von SAT 1 und vom ZDF ....es wird mir schlecht!

    Eine Erneuerung beim DFB ist nur möglich wenn der Einfluss von Bayern gewaltig reduziert wird.

    Wo der Sendebetrieb von SAT 1 stattfindet ist nicht nur Insidern bekannt. Dass das ZDF einen beinahe krankhaften Bezug zu Bayern im allgemeinen hat, dürfte dem aufmerksamen Zuschauer auch nicht verborgen bleiben.

    Somit ist es an den Schreiberlingen, die eventuelle Wahl ins rechte Licht zu rücken und dadurch zu verhindern.

    Zu "Landesfürsten":

    Schon dieser Begriff stimmt mich sehr nachdenklich.

  • Der Allgäuer

    Und der Finanzchef des DFB's wusste von den Vorgängen um die 6,7 Mio. € sowie von der fraglichen steuerlichen Situation nichts, zumindest nicht so viel, dass er nun unbelastet zum DFB-Präsidenten kandidieren und gewählt werden kann?

     

    Beckenbauer würde jetzt sicher sagen "Schau'n mer mal, dann seh'n mer schon", oder?

    • bicyclerepairman

      @Der Allgäuer:

      Grindel ist erst seit Oktober 2013 Schatzmeister des DFB. Das ist lange nach den Vorgängen rund um die Vergabe der WM 2006

      • Der Allgäuer

        @bicyclerepairman:

        Oh, das wusste ich nicht. Dann muss ich natürlich meine Kritik enthaltende Frage zurück ziehen.

    • joha

      @Der Allgäuer:

      Herr Grindel ist doch Politiker, wie sollte er da wissen dass unter seiner Verantwortung Geld verschoben und Steuererklärungen gefälscht abgegeben wurden? Wir dürfen Politkern ja fast alles zumuten aber Verantwortung für irgendwas geht gar nicht.