Regisseurin Hafsia Herzi inszeniert mit „Die jüngste Tochter“ eine Coming-of-Age-Geschichte ohne Klischees. Der Film basiert auf einem Roman von Fatimas Daas.
Die Hochrechnungen zeigen ein knappes, aber bestimmtes Bild Richtung Verhüllungsverbot. Es soll Nikab und Burka verbieten, betrifft aber auch Demonstrierende.
Tochter, Mutter, Ehefrau, Muslimin – Emel Zeynelabidin erfüllte diese Rollen 30 Jahre lang perfekt. Dann trennte sie sich, legte das Kopftuch ab, begann zu suchen.
Das Urteil gegen eine Schülerin aus Osnabrück, die wegen ihres Nikab von der Schule geworfen wurde, ruft Kritik hervor. Muslimverbände sind gegen ein Verbot.
Das Tuch gehört für viele muslimische Frauen zur Identität. Ein Gespräch über Opferrollen, gute Ausländerinnen und die Emanzipation durch das Verschleiern.
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