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Möglicher Attentatsversuch auf TrumpBewaffneter Mann erschossen

Ein Mann versucht, mit einer Schrotflinte bewaffnet in Trumps Privatanwesen in Mar-a-Lago einzudringen. Beamte des Secret Service töten ihn.

ap/taz | Ein bewaffneter Mann ist in einen gesicherten Bereich um das Privatanwesen von US-Präsident Donald Trump in Florida eingedrungen und erschossen worden. Der für den Schutz des Präsidenten zuständige Secret Service teilte am Sonntag mit, Trump habe sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht in Mar-a-Lago, sondern gemeinsam mit First Lady Melania Trump im Weißen Haus in Washington aufgehalten.

Detail zu dem getöteten Mann wurden nicht mitgeteilt. Der Secret Service erklärte, er sei am Nordtor des Anwesens mit einer mutmaßlichen Schrotflinte und einem Benzinkanister beobachtet worden. Agenten des Geheimdienstes und ein stellvertretender Sheriff des Palm Beach County hätten ihn getötet.

Im Präsidentschaftswahlkampf 2024 hatte es bereits zwei erfolglose Attentate auf Trump gegeben. Im Juli 2024 verletzte ihn die Kugel eines Attentäters während einer Kundgebung in Pennsylvania am rechten Ohr. Ein Besucher der Wahlkampfveranstaltung starb, zwei weitere wurden verletzt. Der Attentäter wurde von Scharfschützen erschossen. Der Secret Service wurde damals hart kritisiert, weil es überhaupt zu dem Angriff kommen konnte. Ein Bericht des US-Senats dokumentierte später schwere Pannen in der Befehlskette. Die Chefin des Secret Service, Kimberly Cheatle, trat schließlich zurück.

Im September 2024 wiederum nahmen Secret-Service-Beamte den gelernten Dachdecker Ryan Routh fest, der sich bewaffnet am Rande von Trumps Golfplatz in Palm Springs in einem Gebüsch versteckt hatte. Anfang Februar dieses Jahres wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Als Motiv, ein Attentat auf den US-Präsidenten zu verüben, hatte er „Enttäuschung“ über Trumps Politik genannt.

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