: Kriegsvergewaltigungen in Bosnien
Während in Kürze die Duldungsfrist für viele bosnische Kriegsflüchtlinge in Deutschland abläuft, verschärfen sich dort die Probleme wieder: Rund um Brčko brodelt es, in Mostar werden muslimische Familien vertrieben. Vergewaltigte Frauen müssen mitansehen, wie ihre Peiniger durch die Straßen ihrer Stadt spazieren, weil sie niemand festnimmt. Genau das ist auch das Dilemma des UN- Kriegsverbrechertribunals in Den Haag: Es wird der mutmaßlichen Täter nicht habhaft. Ohne Prozesse und Verurteilungen aber ist der Versöhnungsprozeß in Bosnien zum Scheitern verurteilt. Sabine Adler porträtiert eine engagierte UN-Ermittlerin und ihre Arbeit.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen