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Kartellamt stimmt Übernahme zuNoch mehr Zeitungen für Verlagsriesen Madsack

Die Mediengruppe Madsack wächst weiter: Ihr gehören bald auch die „Nordwest-Zeitung“ und weitere Titel. Es ist eine weitere Konzentration des Zeitungsmarktes.

dpa | Die Übernahme der Nordwest Mediengruppe mit Sitz in Oldenburg durch die Madsack Mediengruppe ist unter Dach und Fach. Das Bundeskartellamt in Bonn machte die Freigabe bekannt.

Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt teilte mit, dass das Vorhaben aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich sei. „Die Verbreitungsgebiete der Zeitungen der Madsack Mediengruppe und der Nordwest Mediengruppe überlappen sich nicht, sodass nicht von einem Wettbewerbsverhältnis auszugehen ist.“

Mitte September hatte die Madsack Mediengruppe die geplante Übernahme für Anfang Januar 2026 angekündigt. Demnach wolle man die Anteile der Gesellschafterfamilien zu 100 Prozent übernehmen.

Verlagsgruppe hinter dem RND

Zu der Nordwest Mediengruppe gehören unter anderem das Verlagsgeschäft der Tageszeitungen „Nordwest-Zeitung“, „Emder Zeitung“ und „Anzeiger für Harlingerland“, digitale Inhaltsangebote wie das Nachrichtenportal nwzonline.de, sowie die Bereiche Druck, Logistik und verschiedene Servicegesellschaften.

Die Madsack Mediengruppe mit Hauptsitz in Hannover verlegt 20 Zeitungstitel, darunter die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“, die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Lübecker Nachrichten“. Über das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) beliefert Madsack auch externe Zeitungshäuser mit überregionalen Inhalten. Insgesamt verzeichnen die Madsack-Titel nach Verlagsangaben 1,6 Millionen Abonnements.

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