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Information aus RegierungskreisenBund und Länder einigen sich auf „Investitionsbooster“

Länder und Kommunen hatten sich gegen neue Steuerrabatte für Unternehmen auf ihre Kosten gewehrt. Das scheint nun vom Tisch zu sein.

dpa | Bund und Länder haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf eine finanzielle Abfederung des geplanten Investitionsprogramms für die Wirtschaft geeinigt. Details sollen heute bekanntgegeben werden, verlautete übereinstimmend aus Kreisen der Bundesregierung und der Länder.

Es geht um ein Paket mit Steuerentlastungen für die Wirtschaft („Investitionsbooster“), über das der Bundestag am Donnerstag entscheiden soll. Firmen sollen Anreize für Investitionen bekommen, unter anderem durch erweiterte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Maschinen und Elektrofahrzeuge. Von 2028 an soll zudem die Körperschaftsteuer sinken.

Die Pläne würden aber wegen sinkender Steuern Einnahmeverluste für Bund, Länder und Kommunen mit sich bringen. Die Länder, ohne deren Zustimmung das Paket nicht kommen kann, verlangten deshalb vom Bund einen finanziellen Ausgleich, vor allem für die teils hoch verschuldeten Kommunen.

Nach Angaben aus Bundesregierungskreisen sollen die Kommunen nun einen vollständigen Ausgleich ihrer Steuerausfälle erhalten. Die Länder sollen anteilig über Mittel des Bundes für Investitionen in Bildung und Krankenhäuser kompensiert werden. Die Länder hätten zugesagt, dem Gesetz am 11. Juli im Bundesrat zuzustimmen, hieß es.

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2 Kommentare

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  • Gut so. Ansonsten hätte man schnell beobachten können, wie der Investitionsbooster Investitionen in öffentliche Infrastruktur verunmöglicht.

    • @nihilist:

      Ich glaube kaum, dass die Kommunen einfach nur zugeguckt hätten, wahrscheinlich hätte eine solche Regelung vor allem zu einer weiteren Umverteilung von unten nach oben geführt, weil die Kommunen sich das Geld dort wiederholen wo sie eben können.