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Fünf Festnahmen in BayernMutmaßliche Terrorpläne gegen Weihnachtsmarkt aufgedeckt

Die bayerische Polizei hat fünf Männer festgenommen, die einen islamistischen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben sollen.

epd |/afp Mehrere Männer haben offenbar einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing-Landau in Niederbayern geplant. Derzeit gehen die Behörden von einer islamistischen Tatmotivation aus. Die Lage sei dynamisch, die Ermittlungen dauerten an, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München am Sonntag dem Evangelischen Pressedienst (epd) auf Anfrage mit. Fünf Tatverdächtige seien festgenommen worden.

Bei den Tatverdächtigen handele es sich um einen Ägypter (56), drei Marokkaner (30, 28 und 22) und einen Syrer (37). Der Ägypter soll demnach in einer Moschee in der Region dazu aufgerufen haben, in der Weihnachtszeit 2025 mit einem Fahrzeug einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt zu begehen, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen. Nach diesem Muster war auch der Täter des islamistischen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz 2016 vorgegangen. Ende letztes Jahr gab es zudem eine ähnliche Autoattacke auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg.

Den Festnahmen am Freitag gingen den Angaben nach „intensive Ermittlungen“ voraus, an denen auch der bayerische Verfassungsschutz beteiligt war. Geleitet wurden sie von der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München. Ein ausländischer Nachrichtendienst sei nicht beteiligt gewesen, erklärten die Ermittler.

Die drei Marokkaner sollen sich zur „Anschlagsbegehung“ – also zum Mord – bereit erklärt haben. Der Syrer soll die Männer in ihrem Tatentschluss bestärkt haben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Die fünf Tatverdächtigen seien bereits am Freitag festgenommen und am Samstag dem Haftrichter vorgeführt worden. Vier von ihnen befänden sich derzeit in Untersuchungshaft, einer in Präventivgewahrsam. Ein ausländischer Nachrichtendienst sei – entgegen anderslautender Medienberichte – nicht beteiligt gewesen.

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2 Kommentare

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  • Black & White

    Den Ermittlungsbehörden sage ich nur: vielen DANK!







    Mein persönlicher Eindruck: die Arbeit der Polizei und anderer Ermittlungsbehörden wird zu wenig gewertschätzt. Auch wenn man eine linke Tageszeitung ist, heisst das nicht, das man nur negativ über die Behörden berichten muss. Um die Polizei in der Gesellschaft zu verankern, sollte natürlich auch ausgewogen berichtet werden, also auch positive Artikel.







    Fast hätte ich die TAZ für diesen -zumindest mal neutralen- Artikel gelobt. Hatte jedoch den Hinweis auf die Presseagenturen epd/afp glatt übersehen. Tut mir leid, liebe TAZ, nun wird es doch nichts mit dem Lob.;-)

  • Janix

    Es sind doch schon die täglichen Autofahrer-Toten auf den Straßen bekanntlich zu viel. Und wie *&%* im Kopf ist jemand, der - so zumindest der Bericht - sogar in einem Gotteshaus zu so etwas aufruft?